Beiträge von Gretchen73

    Liebe Tesfaye24,

    was ist denn das für eine Aussage. Keine Mammographie weil zu jung? Auf meiner Reha 2014 hatte ich Frauen kennengelern, die noch jünger waren. Ich war 40 bei meiner Diagnose und auch da habe ich noch zu hören bekommen: In Ihrem Alter müssen Sie doch nicht an Krebs denken. Deshalb wurde ich trotz sämtlicher beschriebenen B-Symptomen, die ich tatsächlich hatte, immer wieder abgewimmelt.

    Falls Dir das Ergebniss Deiner Untersuchungen nicht genügt. Hol Dir eine Zweitmeinung. Mit Deiner Vorgeschichte muss Du glaube ich keine Angst haben für die Ärtze nervig zu sein.


    Ich wünsche Dir nur das Beste

    Ganz liebe Grüße

    Diana

    Hallo Ihr Lieben,

    bei mir waren es im Dezember 2020 5 Jahre nach Therapieende. Hatte im September 2014 die Diagnose. Das hätte ich am Anfang nicht für möglich gehalten. Das Erlebte ist immer noch im Kopf aber nicht mehr jeden Tag. Die Nachuntersuchungen bleiben zwar aufregend aber die Nächte zuvor kann ich gut schlafen.


    Kopf hoch an alle die gerade mitten drin stecken. Trotz meiner schlechten Prognose aufgrund von 3 Tumoren in der Brust und Mikrometastase in einem Lypmhknoten bin ich Gott sei Dank noch da. Das wünsche ich Euch auch von Herzen <3

    Hallo liebe sonne12345,

    ich hatte das beim vorletzten MRT auch. Das Implantat hatte ich da schon ca. 4 Jahre in der rechten Brust. Ich weiß, dass ich eine beginnende Kapselfibrose habe. Das Implantat ist nach der Bestrahlung zu groß für meine Brust geworden. Die Haut hat sich arg zusammengezogen. Bin nach dem MRT in mein Brustzentrum gegangen. Meine Ärtztin, die mich von Beginn an durch den Brustkrebs begleitet, konnten beim Ultraschall allerdings nichts feststellen. Deshalb haben wir vorerst nichts unternommen. Beim folgenden MRT dieses Jahr im Mai konnte dann nichts mehr festgestellt werden.

    Implantat liegt also immer noch drin. Ich werde es so lange drin lassen wie es geht. Habe zur Zeit wenig Lust auf eine OP.


    Ich hoffe ich konnte Dir helfen

    Ganz liebe Grüße

    Gretchen

    Hallo @Annilein34,

    ich habe meinen G3 (davon 3 Tumore in der rechten Brust) nun schon 6 Jahre rezidivfrei überlebt. G3 alleine ist kein Prognosefaktor. Lass Dich davon nicht verrückt machen. Mir ging es Anfangs aber genauso wie Dir. Ich habe mich im Netz an jede Statistik geklammert die mir ein positives Gefühl gab. Genauso haben mich aber schlechte Prognosen runter gebracht. Es ist trotzdem gut sich zu informieren. Aber Deine Geschichte schreibst Du selbst.

    Ganz liebe Grüße

    Gretchen

    Hallo liebe Alla,

    ich war schon kurz vor der Diagnose erschöpft und litt unter Fatique. Am Anfang der Chemos habe ich mich geschont. Dachte das müsste man so machen. 2 Jahre vor dem Krebs hatte ich das Joggen angefangen und lief regelmäßig 2 mal die Woche ein paar Kilometer. Die ersten 2 Chemos (EC) kam ich gar nicht in die Gänge. Die Angst trieb mich aber raus. Zuerst bin ich nur wenig gelaufen. Aber immerhin. Die letzten Chemos (Pacli) war ich wieder auf dem Level vor der Diagnose.

    Auch nach der Mastektomie habe ich versucht raus zu gehen. Laufen ging zwar nicht, aber Rad fahren allemal. Am schlimmsten fand ich die Bestrahlung. Da wäre ich gerne gelaufen. Laut Aussage der Damen in der Bestrahlungspraxis sollte ich aber nicht duschen. Ich denke wegen der Markierungen. Ich habs dann aber trotzdem gemacht, also Joggen und Duschen und es hat super geklappt.

    Trotz allem hat es bei mir sicher 2-3 Jahre gedauert bis ich wieder so richtig fit war. Also nicht schon um 8 eingeschlafen bin und auch früh wieder besser aus dem Bett kam.

    Ich denke eine permanente Schonung ist psychisch und physisch nicht zuträglich. Natürlich kann nicht jeder Joggen. Aber nach Deinen Möglichkeiten solltest Du auf jeden Fall "Sport" treiben. Das kann Spazieren sein oder das Erledigen des eigenen Haushaltes. Jeder hat da ein individuelles Level.

    Im Übrigen soll Sport, explizit Krafttraining, eine positive Rolle bei der Vermeidung von Rezidiven spielen.

    Vielleicht gibt es in Deiner Stadt ja eine Reha-Gruppe. Die Teilnahme zahlt die Krankenkasse. Falls Du es aus eigenen Antrieb nicht schaffst ist das eine echte Hilfe.

    Liebe Grüße und ich drücke Dir die Daumen für die OP!!

    Gretchen

    Hallo Ihr Lieben,

    Diagnose im September 2014. 3 Tumore HER2+++, hormonrezeptoren negativ. Seit dem alles in Ordnung. Werden dieses 6 Jahre.

    Kopf hoch an alle die noch mitten drin stecken.


    Liebe Grüße

    Gretchen

    Hallo Ihr Lieben,

    ich wusste schon ein halbes Jahr vor der Diagnose, dass etwas nicht stimmt. Ich hatte immer Durchfall und nahm etwas an Gewicht ab. Zudem war ich nicht nur müde sondern erschöpft. Die Fatique hatte ich also schon vorher. Geschwitzt habe ich in der Nacht wie eine Irre. Und ich hatte diffuse Schmerzen im Rücken und komischerweise im Bereich der Milz. Eigentlich die andere Seite. Meinen Brustkrebs hatt ich nämlich rechts. Zuerst dachte ich, es ist der Darm, dann der Magen usw. Nichts brachte ein Ergebniss. Dann Ende August beim Duschen den Knoten ertastet. Als ich dann die Diagnose von der Stanze bekam war ich fast ein wenig erleichter, dass ich endlich wusste was los war. Ich dachte schon ich habe einen Burn-Out oder ähnliches. Seit dem bekomme ich immer Panik, wenn ich mal ein Müdigkeitstief habe. Das erinnert mich so stark an den Krebs. Hoffe aber, dass ich eine Neuerkrankung merken würde, weil ich damals ja auch gemerkt habe das was nicht stimmt.

    Hallo Liebe Brianna,

    ich kann Dir sagen wie es bei mir war. Ich hatte unter den 4 EC ebenfalls sehr gelitten. Hatte alle Nebenwirkungen die man sicvh vorstellen kann. Pacli war dann wie ein Spaziergang dagegen. Ich war zwar immer extrem müde bei der Gabe im Krankenhaus sowie am Tag danach. Trotzdem habe ich meinen Alltag ohne Probleme bewältigen können. Meine einzigen Nebenwirkungendie mir im Gedächtniss geblieben sind waren: Müdigkeit, eigenartiger Geschmackssinn, Die letzten Haare (Wimpern Augenbrauen) fielen aus, schlechte Haut und ab und zu brauchte ich eine Spritze zum Aufbau der Leukozyten.

    Natürlich weiß ich, dass das nicht für Dich gelten muss, aber das weißt Du ja leider erst, wenn Du es erlebst.

    Ich wünsche Dir ganz viel Glück....

    Hallo Ihr Lieben,

    das Thema Prognosen hängt über jeden von uns wie ein Damoklesschwert. Auch ich hatte eine schlechte Prognose und lebe nun schon 5 Jahre Rückfall und Metastasenfrei. Ich habe in diesen 5 Jahren Frauen kennengelernt mit Tumoren, die ich mir damals "gewünscht" hätte. Weil sie zum Beispiel sehr klein waren oder wegen der Rezeptoren als eher harmlos eingeschätzt wurden. Einige Frauen mit exzellenten Prognosen sind leider schon gestorben. Ich mit meiner schlechten Prognose bin hingegen immer noch da. So spielt das Leben!

    Ich lese viel über Selbstheilungskräfte (hat nix mit Hokuspokus zu tun) und bin dabei über den Begriff "Nocebo". Genauso wie ein Placebo durch den Glauben an eine Wirksamkeit helfen kann, genauso schlecht wirkt der Glaube z.B. an einen baldigen Rückfall. Das hat Deine Ärtzin bei Dir ausgelöst. Und das ist völlig unverantwortlich. Bis jetzt hast Du liebe Tatti32 nur einen Resttumor der wegoperiert wurde und KEINE METAS. Kein Arzt kann Dir sagen was zukünftig sein wird. Aber Du kannst dafür sorgen, dass Du fit bleibst und dein Körper, der jetzt krebsfrei ist, gesund bleibt. Das geht am besten mit einer gesunden Einstellung. Psychischer Stress ist da eher kontraproduktiv. Lass ein paar Tage ins Land ziehen. Du wirst sehen, der Schock lässt nach. Und dann denke Dir, selbst wenn nur 1 Prozent überlebt, dann gehöre ich zu den 1 Prozent!! Und außer der liebe Gott, weiß keiner was kommen wird. Auch Deine Ärztin nicht!!!


    Liebe Grüße an Euch alle :*

    Hallo Ihr Lieben,

    zu Beginn meiner Chemo war ich in einer Art Schockstarre gefangen und hatte das Gefühl ich muss mich jetzt "schonen" um Kraft für die Behandlung zu sammeln. Da ich schon vor der Diagnose unter extremer Fatique durch den Krebs litt, dachte ich Ausruhen wäre heilsam für mich. Meiner Psyche tat das aber überhaupt nicht gut.


    Nach der 2ten EC fing ich wieder an zu Joggen, moderat aber immerhin. Das gab mir wirklich Kraft. Meine Freundin gab mir einen Flyer über ketogene Ernährung und ich habe mich in die Geschichte eingelesen. Da ich ja Zeit hatte habe ich im letzten Drittel der Chemo und darüber hinaus für 3 Monate strikt ketogen gegessen. Alles selbst zubereitet und auch keinerlei Ausnahmen gemacht. Kein Obst (das war das schlimmste), kein Brot, keine Kartoffeln usw...


    Auch beim Sport ist diese Ernährungsweise kein Hindernis. Ich war leistungsfähig und nahm weder zu noch ab. Zum Ende der Chemos joggte ich wieder wie vorher. Dass die Ketose funktioniert habe ich mithilfe von Teststreifen kontrolliert.


    Bei der OP nach der Chemo hatte ich eine Komplettremission. Nach OP und Bestrahlung trennte ich mich langsam von der ketogenen Ernährung . Es war hart sich strikt an diese Essweise zu halten. Vor allem mit Familie und Kleinkindern.


    Für mich selbst habe ich entschieden, dass Zucker einfach zu umgehen ist!! Und da unterscheide ich nicht zwischen den Zuckerarten. Lieber esse ich fett und eiweißreich als süß und kohlehydratreich. Damit fahre ich ganz gut.


    Ob mir das einen Vorteil gebracht hat kann ich nicht sagen. Zum Ende der Chemo war ich wenn man die Nebenwirkungen der Chemo mal weglässt wirklich fit. Hätte ich keine Kortisongesicht und Haare gehabt wäre es niemanden aufgefallen. Und auch die Psyche hat gut durchgehalten wenn auch viele Tiefs dabei waren.


    Mein Tipp: Macht was für Euch kümmert Euch um selbst. Das kann man zum Beispiel mit einer speziellen Ernährung oder einem anderen Projekt. Abwarten bis es vorbei ist, ist keine gute Alternative.
    Ganz liebe Grüße

    Diana

    Ruby_47, mach dir deshalb keine Gedanken. G3 bedeutet auch ein sehr gutes Ansprechen auf die Chemotherapie. Aber ich weiß wie das ist, man googelt Prognosen und versucht sich irgendwie zu beruhigen. Es macht Angst was man liest oder zu hören bekommt.


    Wenn ich mal wieder Panik hatte während der Chemo habe ich mir nen Arzttermin verschafft. Ich musste dann einfach mit einem Fachman sprechen. Für die Fragen, die da nicht geklärt werden konnten ging ich zur Psycho-Onkologin. Durch Ihre Erfahrung mit vielen Krebspatienten hatte sie auch bei meinen, immer wiederkehrenden Fragen, gutes Basiswissen und einfach mal ein offenes Ohr. Es hat mir gut getan wenn jemand gesagt hat, dass es wieder besser wird. Natürlich weiß das niemand, aber es weiß auch niemand dass es nicht besser wird!!


    Deshalb Kopf hoch und einfach durch. Wenn ich das geschafft habe, kannst Du das auch.....8o

    Hallo Ihr Lieben,

    ich verfolge dieses Forum auch eher als stille Mitleserin. Möchten aber gerne zu dem Thema etwas beitragen. Die letzte Chemo ist bei mir 3,5 Jahre. Herzeptin dauerte ein wenig länger. Ich hatte insgesamt 3 Tumore G3 von 1,6 - 0,6 mm in meiner rechten Brust. Hormonrezeptor negativ, HER +++ positiv. Ein Lymphknoten war ebenfalls befallen. Ich hatte während der Behandlung und auch schon vor der Diagnose extrem Probleme mit Fatique (Erschöpfungssyndrom). Dadurch kam ich erst darauf, dass was nicht stimmt. Ein Jahr nach der Behandlung war diese extreme Erschöpfung zwar schon besser, kam aber immer wieder in Wellen zurück. Ständig dachten ich, dass ein Rezidiv oder eventuell Metastasen dahinter stecken könnten. Die Angst wiederum verstärkte die Fatique. Das war eine sehr anstrengende Zeit.

    Heute kann ich euch aber Hoffnung machen. Viele Nebenwirkungen waren zwar nicht schon nach einem Jahr verrschwunden, sind es aber jetzt. Was mir geblieben ist, sind ab und zu Schmerzen in der Muskulatur und natürlich bin ich anfälliger für Erkältungen usw. Aber auch jetzt merke ich immer noch einige Verbesserungen meines "Allgemeinzustandes". Deshalb gebt nicht auf und lasst Euch in schlimmen Phasen helfen, psychologisch oder medikamentös. Es kommen bessere Zeiten. Auch die Angst lässt ein wenig nach und nicht jedes Zipperlein wird sofort als Rückfall gedeutet:*.


    Ganz liebe Grüße<3