Beiträge von illifee

    Juely : das Kuscheltier existiert bestimmt immer noch oder? Auf so eine gute Idee kommt nur eine sehr einfühlsame Mami... Kyscia : Oh wie toll ist das! Adventskalender mitten im Jahr mit einem ganz besonderen Christkind am Ende :love:Leider schaff ich das nun nicht mehr rechtzeitig weil ich Montag früh schon dran bin.


    Mein lieber starker Ehemann hat sich schon eine Liste mit Dingen gemacht, die die Kinder lieben um ihnen an jedem Tag ein bisschen fröhliche Zeit zu schenken: das Feuerwehrgerätehaus besuchen, Ausflug zum Pferdestall, den Sportflughafen anschauen, die Telefonnummern der besten Freunde stehen auch auf der Liste. Ich glaube das kommt bei den beiden auch gut an. Hoffentlich ist das alles schnell rum..

    Vielen Dank für eure Tipps 😘 ja, das werde ich alles versuchen. SaDe, die Klinik ist leider zu weit weg für kurze Besuche vor dem Haus.. da wären meine lieben einen halben Tag nur auf der Straße bis sie wieder daheim sind.

    Kleene im Videochatten sind wir dank Corona schon geübt 😉 Mareeni : ein Foto Puzzle - 👍. Das mag sie bestimmt.

    Ich habe Nervenflattern.. kommende Woche steht die Mastektomie an. Ich darf 7 Tage keinen Besuch bekommen und sehe meine Kinder und meinen Mann zum ersten mal im Leben so lange Zeit nicht. Abgesehen von der Angst vor den Schmerzen und der Sehnsucht nach der Familie frag ich mich: wie kann ich es den Kindern leichter machen? Für meinen neuerdings lesenden Sohn hab ich ein Witzebuch besorgt, es soll ihn auf andere Gedanken bringen, wobei er eh ganz pragmatisch mit der Situation umgeht. Meine Tochter leidet aber schon jetzt und fragt täglich wie lange es noch dauert bin ich "weg" muss.. hat jemand einen ganz praktischen Tipp für uns wie ich ihr die Zeit in der ich nicht daheim bin ein bisschen schmackhaft machen kann? Liebe Grüße

    Frust... ja hier bin ich richtig... Seit einem Jahr ist die Chemo vorbei. Ich dachte alles ist gut. Antikörper Therapie wirkt - die Leber ist o.B. und ich hab mich gut gefühlt. Und jetzt... In der Brust ist ein neuer großer Bereich der von den Ärzten für dcis gehalten wird. Der reagiert nicht auf die Therapie. Also OP? Oder erst stanzen? Oder am Ende doch wieder Chemo..? Die ganze Woche hab ich versucht einen Termin im Brustzentrum zu vereinbaren. Ohne Erfolg. Ich bin so ratlos... Die Nerven sind Dank Ausgangsbeschränkung und Homeschooling auch weitgehend aufgebraucht - mal eben raus und den Kopf freikriegen wäre toll. Geht aber nicht mit Familie in Coronazeiten. Da gehen immer zwei Neinhörner mit... Hmpf... Danke fürs Zuhören. Ändern kann man es eh nicht.

    Liebe Susanna,


    genau weiß ich es auch nicht, aber es scheint so zu sein dass vor der Chemo mit einem Clip das Tumorareal markiert wird um es nach der Chemo genau wieder zu finden. Liebe Mitforis, wenn das nicht stimmt korrigiert mich bitte!


    In ca zwei Wochen... Das ist noch genug Zeit zum Grübeln... Aber überschaubar :thumbup: Mit den Nebenwirkungen ist es so eine Sache. Jeder hat welche... Aber irgendwie sind es bei jedem andere und auch unterschiedlich stark ausgeprägt. Es gibt für fast alles Begleitmedikamente - du musst also deinem Arzt genau sagen welche Nebenwirkungen du merkst dann kann er dir gezielt helfen.


    Ich drück dich ganz vorsichtig und wünsche dir eine ruhige Erholungsphase bis es dann mit dem nächsten Schritt losgeht.. :hug:

    :hug: danke, ihr hattet Recht! Die zweite Meinung war wichtig um Klarheit zu bekommen. Miriam In

    Großhadern wurde sofort nachgefragt warum ich nicht geclippt bin, warum die Leber nicht Biopsiert wurde und woher "der" das wissen will dass es Metastasen sind ...

    Fragen die ich mir jetzt auch stelle!


    Das Ende vom Lied: ob in der Leber Metastasen sind oder gutartige Veränderungen kann niemand mehr mit Gewissheit sagen... Deshalb lasse ich mit einem kleinen Eingriff die Leber biopsieren und den Rest des Tumors oder was immer es ist gleich mit vernichten. Allerdings erst, wenn das Zeug Anstalten macht weiter zu wachsen. Was wiederum recht unwahrscheinlich ist, bei einer weiteren Behandlung mit Antikörpern und Tamoxifen..


    Und falls dort dann Tumorgewebe festgestellt wird werde ich mich tatsächlich nicht operieren lassen, weil ich dann in voller Konsequenz meinen ganzen Körper aushöhlen müsste um sicher zu sein dass der Krebs nicht noch irgendwo anders sitzt. Ansonsten bleibt die Brust mitsamt dem ungeliebten Rest des Tumors jetzt erst mal dran.


    Ich bin immer noch geschockt aber jetzt zumindest soweit informiert dass weiß, dass es für mich weiter geht und auch wie. Da sind die Aussichten gut, dass ich wieder schlafen kann.


    Liebe Susanna , schön dass du dieses Forum gefunden hast. Wie du siehst findet man hier immer Unterstützung und Rat! Deine Sorgen kann ich sehr gut nachvollziehen. Niemand ist gefeit davor dass im Körper noch ein kleiner unentdeckter Mistkerl sitzt und auf seine Chance wartet. Aber du stehst am Anfang der Behandlung - diese kleinen Mistkerle sind die ersten die dran glauben werden.. wann geht es denn los bei dir? Wenn erst mal die Therapie startet geht es dir sicher schon etwas besser - denn dann geht es dem Krebs an den Kragen! :hug:



    Ihr lieben... Vielen Dank euch allen! Ich bin ziemlich überfordert mit der ganzen Situation. Morgen habe ich ganz kurzfristig einen Termin in einem Münchener Brustzentrum. Danach spreche ich wie geplant mit dem Chirurgen in Eggenfelden.. Scarlett und Desir77 So klein ist die Welt. Vielen vielen Dank für eure Informationen. Ich war auch bei prenn.. und Sand... zur Chemo und ich finde dort ist man sehr gut aufgehoben.

    Danke ihr lieben! Mein Mann hat heute morgen das Telefon in die Hand genommen und versucht einen Termin für eine zweite Meinung zu bekommen.. und schon morgen habe ich jetzt einen Termin in einem Münchener Brustzentrum. Ich bin gespannt was man mir da rät. Ich werde mich danach sicherlich hier wieder melden. Meine Nerven liegen ziemlich blank..

    Jetzt Klinke ich mich doch nochmal ein... Heute hatte ich das OP Gespräch - dachte ich. Aber ich hab dabei erfahren dass ich laut Leitlinie gar nicht mehr operiert werden soll. Obwohl viel Kalk und ein durchscheinender Tumor Rest in der Brust zu sehen war... Grund: ich hatte ja schon zwei Lebermetastasen... Nach Chemo ist immer noch etwas davon im ct zu sehen.. eine Anschlussbehandlung muss sowieso sein und eine OP würde meine Prognose nicht verbessern.. uahh! Ich bin damit total überfordert...

    Uahh! Ich bin überfordert. Hatte heute OP Gespräch - dachte ich. Aber laut Leitlinie so habe ich jetzt erfahren soll ich gar nicht mehr operiert werden. Obwohl viel kalk und ein durchscheinender Tumor Rest zu sehen war... Grund: ich habe ja schon zwei Lebermetastasen... =O


    PS Thora , Mel82 , Miriam : vielen Dank euch für die schnellen Antworten! :*

    Schnuffelmaus ich freu mich mit dir dass du schon so fit und glücklich bist. :thumbup::thumbup:


    Mir geht es wie Yin-Yang - meine Kinder sind genau so alt wie deine. Weg muss die Brust, aber danach... Ich hab Angst vor der OP, je aufwändiger das ganze ist und je länger die heilungsphase dauert desto größer die Angst. Ich zweifle ob ich einen Sofortaufbau mit Silikon, Eigengewebe oder gar keinen Wiederaufbau machen lassen soll.. :rolleyes: und wo ist auch noch nicht entschieden =O... Na Hilfe!

    Mensch @Miriam… das ist ja toll! Ein riesen Schritt ist geschafft! Ich hoffe die Schmerzen halten sich in Grenzen? Schicke dir ins Krankenhaus eine vorsichtige :hug:


    Ich bin furchtbar neugierig, weil ich selbst so unsicher bin... Du hast ein Jahr nach der Ablatio erst einen Aufbau gemacht... Hat das einen bestimmten Grund? Mir wurde ein Sofortaufbau empfohlen... Ich habe aber Angst dass die Bestrahlung dann zu Problemen führen könnte. Hast du dich für silikonimplantat oder Eigengewebe entschieden oder war das bei dir gar keine Frage..?


    inebine : schön dass du mit von der Partie bist! Hast du denn jetzt im Alltag nach dem Krebs schon deinen Weg gefunden?


    LG illi

    Oh wie schade dass dieses Thema etwas eingeschlafen ist. Vielleicht lässt es sich ja wiedererwecken?!


    Ich habe mit 35 die Diagnose Brustkrebs erhalten, mein großer war gerade 5 geworden, die kleine 3. Diese Angst die eigenen Kinder nicht aufwachsen zu sehen - die wurde bei mir mit der Zeit immer größer. Anfangs war ich so von Nebenwirkungen geplagt, da konnte ich kaum bis zum nächsten Tag denken..


    Inzwischen stehe ich vor der OP. Ein seltsames Gefühl... vor kurzem habe ich noch meine Kinder gestillt und jetzt soll sie einfach ab?? Mir geht es ähnlich wie Thora - für brusterhaltende OP ist zum einen die Brust zu klein und zum anderen die Verkalkung zu ausgedehnt. Ich hab tausend Gedanken und Sorgen dazu. Vielleicht hat ja die eine oder andere von euch ähnliches vor oder hinter sich und Lust sich mit mir auszutauschen!?


    Liebe Grüße

    illi

    ... Ganz abgesehen davon dass man erst mal gesund genug sein muss um überhaupt wieder arbeiten zu können - um dann die 5 Tage Urlaub zu haben.... Die man dann für Nachsorgetermine verdödelt. :hot:


    An sich bin ich aber gar nicht so dagegen etwas Gutes in allem zu sehen. Ich hab für mich einiges in meinem Leben identifiziert das ich eigentlich so gar nicht will - und ohne diese Erfahrung, dass das Leben von einem Moment zum anderen von Ärzten und Therapien und Terminen bestimmt sein kann hätte ich mich nie getraut daran etwas zu ändern...

    Liebe Lalaria , ich hoffe es geht dir gut?


    Ich erinnere mich gerade an die Anfangszeit meiner Chemo. Ich habe meinen Kindern erklärt, dass die Medizin die ich bekomme den Krebs kaputt macht aber leider auch die Gesundheitspolizei in meinem Körper. Und wenn nur wenige Polizisten da sind, die gegen Schnupfenbazillen kämpfen können müssen wir eben dafür sorgen dass gar keine Bazillen in Mamas Nähe kommen. Wir haben mit Mundschutz gekuschelt wenn die Leukozyten im Keller waren. Wir haben richtiges Händewaschen geübt (bis 30 zählen solange Seife auf der Hand verteilt wird) und richtig Niesen (in die Ellenbeuge). Die Kinder waren voll heiß drauf mitzuhelfen und haben auch alle Gäste erst Mal zum Händewaschen geschickt.


    Die Sache mit den Haaren war für die Kinder nur ein Thema solange sie auf dem Kopf waren und immer weniger wurden. Beim Rasieren haben sie geholfen und Fotos gemacht :). Danach war es beiden völlig egal ob ich oben ohne, mit Mütze, Tuch oder Perücke rumlaufe.


    Entschuldigt, so ein langer Text! Ich schwelge in Erinnerungen .... Gemeinsam gegen den Mist zu kämpfen schweißt die Familie auch irgendwie zusammen.


    Schönen Sonntag alle zusammen!

    Illi

    Liebe Lalaria , die Daumen für morgen sind fest gedrückt.


    Ich hab das Bedürfnis dir ungefragt einen Rat zu geben: Versuch die erste Zeit deinen kleinen Mann etwas von dem Knubbel fernzuhalten, er verführt zum Anfassen ;). Anfangs ist das echt unangenehm - aber bald gehört der Port ganz und gar zu dir und die Stelle wird schnell unempfindlich. Meine jüngste findet es toll ihren Kopf genau DA hin zu schmiegen, wo die Beule ist :/ weiß der Himmel warum sie das bequem findet.


    Toitoitoi

    Ist das schön zu lesen, wie viel Reisebegleitung hier ungesehen mit auf den Berg steigt :). Es stimmt, Sonnenglanz und steffi66 : es hilft nichts immer auf den Gipfel zu starten, aber Gänseblümchen und andere schöne Dinge auf dem Weg zu genießen gibt schon Kraft! Danke


    Milli , den Hut ziehe ich vor jeder / jedem einzelnen hier, denn jede/r hat einen harten Weg! Egal ob es Chemo, OP oder Angehörige/r ist.


    SanniKa : Nur Mut! Wir haben dieses Leben und kein anderes. Machen wir etwas daraus. Und wenn Mal ein sch.... Tag dabei ist nehmen wir einfach den nächsten. ;)

    Für mich heißt es jetzt noch einmal Chemo wirken lassen und etwa 2 Wochen Nebenwirkungen aushalten, danach Screeninguntersuchungen für die OP Besprechung und im Februar wird dann die Mastektomie gemacht. Der nächste Anstieg steht schon bevor. Viel Erholungsphase bleibt nicht - aber die Aussicht ist gut!


    Ganz liebe Grüße und ein dickes Kraftpaket schick ich euch! <3

    Ich hoffe allen die gerade in einem tief stecken etwas Mut machen zu können:


    Im August 2018 hab ich von unten auf einen Berg geschaut der täglich höher zu werden schien. Er hatte mehrere Gipfel - den ersten Gipfel habe ich heute erklommen und schaue von oben stolz auf das was ich geschafft hab: die Chemo ist vorbei!!


    Anfangs dachte ich dass das nicht zu schaffen ist. Aber dann habe ich beschlossen immer nur das Stück Weg zu gehen das gerade vor mir liegt und nicht schon über den Weg hinter der Kurve nachzudenken. Das klappte gut. Jeder Chemozyklus brachte neue Nebenwirkungen mit sich. Ich hab ein echt löchriges Chemohirn das hoffentlich auch bald besser wird und immer wieder Infekte die dem Arzt inzwischen mehr Sorgen machen als mir. Ja, tatsächlich hab ich auch sonst jede denkbare und undenkbare Nebenwirkung mitgenommen, war im Krankenhaus und wurde oft wegen furchtbar schlechter Nerven von der Familie und Freunden gehalten und manchmal auch ein Stück den Berg hinauf gezogen geschoben und getragen. Durch schlechte Phasen müssen wir alle durch. Auch wenn es keiner gerne zugibt. Aber es ist zu schaffen!


    Jetzt steh ich hier auf meinem Chemoberg und hab eine tolle Aussicht. Da vorne wartet der nächste Gipfel darauf von mir bestiegen zu werden: der Berg heißt Mastektomie! Ein bisschen Angst hab ich schon - aber nichts schreckt mich so sehr wie die Angst davor, meine Kinder nicht groß werden zu sehen. Also: auf zu neuen Herausforderungen! Es ist zu schaffen! Und höher als der Chemoberg scheint der Berg jetzt auch nicht zu sein! Auf geht's Mädels! Wir sehen uns am Gipfel!