Beiträge von bella777

    Hallo ihr Lieben,

    ich litt vor 8 Jahren an schweren Depressionen mit Suizidversuch.

    Damals ausgelöst durch die Trennung vom damaligen Freund und schweren Problemen zwischen mir und meiner Mutter - die

    sich damals noch sehr in mein Leben einmischte. Ich habe nun, da der BK diagnostiziert wurde, Angst, die Depression könnte

    wieder kommen - da ich mich damals den Ärzten sehr ausgeliefert fühlte und zu Antidepressiva gezwungen. Dieses Ausgeliefertsein

    bei BK ist hoffentlich nicht so arg.

    LG Bella

    Liebe Dija

    nein noch nicht. Ich bin momentan mit meinen Kieferzysten am Kämpfen. Aber langsam wird es Zeit,

    dass ich mir die große Haselnuss in meiner Brust vornehme und dafür sorge, dass sie raus fliegt. Wie geht es dir?
    LG bella


    Liebe Erdnuss,

    vielen vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Du hast ein sehr schönes Foto! Hübsche Frau! Ich finde es so mutig,

    wie du und alle anderen euren Mann steht. Ich habe einfach wahnsinnige Angst vor der Chemo. Zumal ich soviele Hobbys habe, die ich mit den Händen mache, malen, zeichnen, töpfern, Keyboard spielen, wäre es einfach furchtbar, wenn ich da keine Gefühle mehr hätte oder falsche.

    Wie machst du es, dass deine Eishandschuhe kalt bleiben? Du musst sie ja im Auto oder so zur Chemo transportieren? Kühltasche? Kannst du nach der Chemo noch selbst heimfahren? Mein Freund arbeitet und ich weiß gar nicht, wer mich nach der Chemo heim

    fahren könnte, zumal meine Mutter, die auch noch in Frage käme, kein Auto hat.

    LG Bella


    Liebe Kruemelmotte,

    vielen Dank für deine aufmunternden lieben Worte. Hast du während der Chemo auch Eishandschuhe getragen? Spürst du jetzt kaltes und heisses Wasser? Es gibt auch viele Menschen, die von Anfang an mit Behinderungen leben müssen. Ich glaube es ist schlimmer, wenn man sich Beeinträchtigungen später zuzieht. Ich hatte 2011 einen schweren Unfall und seitdem Nervenschäden, und mir ist es eigentlich immer schwer gefallen, diese Nervenschäden zu haben, teilweise litt ich am Trigeminus-Schmerz. Jetzt, seit ich Krebs habe, zählen diese Beeinträchtigungen bei weitem nicht mehr so wie noch vor ein paar Jahren. Es gibt soviel schönes auf der Welt! Schön, dass du es mit deinem Krebs aufgenommen hast und weiter gegen ihn ankämpfst. Wünsche dir weiterhin ganz viel Kraft dafür.

    LG bella

    Liebe Carry, von mir auch ein herzliches Willkommen, ich hatte meine Diagnose am 01. August. Seitdem bin ich am Rennen - ich hatte Mitte August meine CT Abdomen und Knochenszintographie. Nun soll noch ein MRT der Brust und eine Stanze von zwei Fibroadenomen gemacht werden, die verdächtig sind. Alles zieht sich irgendwie endlos hin, meine Klinik ist nicht die schnellste. Auch wurde mir noch zu einem Zahnarztbesuch geraten, und es wurden Kieferzysten entfernt. Nun bin ich erstmal auf Antibiotika und soll die Chemo noch eine Woche oder so verschieben.
    Ich habe irgendwie solche Angst vor der Chemo, dass ich um alle Umstände froh bin, die sie hinaus zögern, weil ich jetzt noch ein normales Leben führe. Und so Todesangst habe, dass ich während der Chemo von einer Grippe in die nächste gerate, wenn ich raus gehe.

    LG Bella

    Hallo,

    ich bin auch neu hier. Bin 41 und hatte auch die letzten zwei Jahre überlegt, ob ich noch ein Kind haben sollte, und nun

    habe ich ein Mammakarzinom ;(. Schlimm ist auch für mich, dass durch die Chemo wohl meine Regel fürimmer weg bleibt,

    ich habe sie heute morgen bekommen und erstmal furchtbar geweint, dass sie dann ab nächsten Monat nicht mehr kommt, denn

    dann bin ich in der Chemo, ab Ende September ;(. Irgendwie auch ein ganz komisches Gefühl.

    Ich verstehe, dass ihr fertig seid, ich schrecke nachts immer hoch weil meine Beine im Bett springen, so eine Art Muskelkrämpfe.

    Das muss von den Nerven kommen.

    Liebe Ronda,

    dann bin ich also vielleicht während der Chemo noch in der Lage, meine Einkäufe zu machen und Rad zu fahren? Das wäre ja wunderbar. Ich fahre viel Rad und tanze gerne, gehe Schwimmen oder ins Fitness. Daher wäre es furchtbar, wenn ich "nur" noch zuhause im Bett liegen könnte, wie mir die Bekannte erzählte. Sie ist aber auch 20 Jahre älter als ich und machte vor der Chemo Null Sport, vielleicht auch keine Ausgangslage.

    Ich versuche seit der Krebsdiagnose gesünder zu essen - jetzt wo es praktisch zu spät ist, denn ich habe vorher immer viel Eis und Schokolade gegessen und viel Milchprodukte.

    Mein KI ist 67 und 80 %, was immer das heißt.

    Schön, dass du wieder/noch so fit bist.
    Welche Medikamente hast du?
    Ich soll wohl EC bekommen und eins mit P - habe mir die Namen nicht gemerkt. Dir weiterhin soviel Kraft und Lebensmut!

    LG Bella

    Liebe Dija

    danke dir, dann habe ich ja Hoffnung, dass bei mir alles gut wird. Und bei dir vor allem auch! Schön, dass du keine Neuropathien hast, dann haben das wohl nicht alle.

    67 habe ich auch, und 80 %. Aber ich verstehe diese Abkürzungen nicht, was heißt das?
    Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Kraft und Lebensmut.
    LG Bella


    Liebe Kruemelmotte,

    du schreibst, du hattest/hast Neuropathien, sind das Schmerzen oder Missempfindungen und wie fühlen sich die an?
    Du schreibst, dir fallen Dinge aus den Händen, hast du keine Kraft mehr oder spürst die Dinge nicht mehr? Ich habe

    "nur" eine "alte" Mutter und einen alkoholkranken Onkel, also niemanden, der mich "pflegen" könnte, wenn ich wirklich

    schlimme Einschränkungen hätte.

    Aber ich bin froh, dass du die Kraft hast, deine Krankheit so positiv anzunehmen. Ich habe eigentlich jede Nacht Angst und

    hoffe, die Chemo beginnt bald, damit ich sie endlich hinter mich bringe. Noch liegt ein MRT vor mir und ein Bluttest von Cea und Tsh, das sind wohl die Tumormarker 8|.

    Dir weiterhin ganz viel Kraft auf deinem Weg.

    LG Bella

    Hallo liebe tapferen Mitkämpferinnen! Ich bin die Bella, 41, und weiß seit Ende Juli, dass ich BK habe. Er ist trippel-negativ, also einer von der ganz bösen Sorte :-(. Seitdem ich das weiß, renne ich von einer Klinik zur nächsten und kann mich nicht entscheiden, wo ich mich behandeln lasse. In einem sind sich alle einig, dass ich eine Chemo brauche. Da ich aber noch nie für Medikamente war und jede Grippe ohne Antibiotika mit Naturheilkunde ausheile, ist es für mich furchtbar, dass ich nun den schulmedizinischen Weg gehen soll :-(. Ich hatte von jeher

    Angst, dass Medikamente auf die Leber schlagen und nun soll ich doch so einen Weg gehen.

    Ich habe in der Brust noch zwei weitere Herde, die unklar sind, aber wahrscheinlich Fibroadenome. In einer Klinik würden sie zusätzlich gestanzt werden, in einer anderen nicht. In einer Klinik wurde mir Immuntherapie angeboten, in der anderen hieß es, nicht bei trippel-negativ.

    Hat jemand Erfahrung damit?
    Ich habe Todesangst vor der Chemotherapie, daher wäre mir die Immuntherapie vielleicht lieber. Und ich habe Todesangst vor

    den neuropathischen Schmerzen und Nebenwirkungen. Eine Bekannte, die auch an Brustkrebs leidet, erzählte mir, sie spüre seit der Chemo ihre Füße nicht mehr und hätte anfangs im Rollstuhl gesessen.

    Andere ihrer Mitpatienten hätten ihre Hände nicht mehr gespürt.

    Nachts kann ich kaum schlafen und habe Alpträume.


    Vielleicht kann mir jemand helfen, bitte.

    LG, Bella