Beiträge von SanniKa

    hallo Kath

    ich meinte ja, ich bin nun Amazone. Das bedeutet, mir wurde nur eine Seite abgenommen. Die gesunde Brust blieb und war vorher und ist jetzt ein A-Körbchen. Auf der operierten Seite bin ich ganz flach, da ist nichts mehr. Die Narbe ist leider etwas breit geworden, die Heilung war ok, aber litt auch ein wenig darunter, dass ich noch bestrahlt wurde. Man muss auch hier etwas dafür tun, dass das Narbengewebe nicht verklebt und gut beweglich bleibt.

    Liebe Kath bei mir wusste man erst NACH der BET, dass der Tumor zu nah an der Haut war. Hautsparend war die 2. OP also nicht möglich, Implantat somit auch nicht. Wenn man auch noch bestrahlt werden soll (was ja eher selten bei einer Mastektomie ist), ist das Risiko hoch für eine Kapselfibrose bei einem Aufbau.

    Ich bin nun fast 4 Jahre eine Amazone und komme ganz gut damit zurecht. Trage Bikinis im Sommer. Habe aber auch 80A, hatte also eh nie ein üppiges Dekolleté. Ich weiß nicht wie ich entschieden hätte, wenn eine OP möglich gewesen wäre. So wurde mir die Entscheidung eben abgenommen.

    Liebe Grüße

    Ich fruste mal stellvertretend für meine arme Mutter. Die Gott sei Dank keinen Krebs hat (hoffe ich). Aber viele Beschwerden, die sie echt zermürben. Und wenn man kein akuter Notfall ist und sich vor Schmerzen krümmt, dann kann man ganz schön auf der Strecke bleiben in der Ärzteversorgung momentan. Nachdem einiges schief gelaufen ist in der Überweisung-durch-Hausärztin-an-Krankenhaus (das KH bot die Untersuchung gar nicht an), Überweisung an andere Ärzte nichts bringen, weil Termine erst im Februar, und nun schon Wochen, Nee Monate ins Land gegangen sind bei starken Beschwerden, ist meine Mutter (71) gestern in die Notaufnahme gestiefelt und hat von 15 bis 24:00 gewartet, bis ENDLICH ein Arzt mit ihr sprach und sie dann doch nicht aufgenommen hat. Sie hätten auch gar kein Bett etc... Ich habe das Gefühl wenn man zu tapfer Schmerzen aushält und sich immer vertrösten lässt, kommt man manchmal nur ganz schwer voran. Manche Dinge laufen anderswo wie geschmiert, aber wenn mal jemand eine ganzheitliche Diagnose stellen soll, kommen da immer nur Standards oder die noch nichtmal. Ich weiß natürlich nicht, wie sich meine Mutter dann "verkauft" aber ich konnte in den letzten Jahren in der Nachsorge und bei Unsicherheit ganz gut durchsetzen, wenn ich etwas abgeklärt haben wollte. Es tut mir so leid und ich weiß nicht, wie ich helfen kann. Und sie hilft mir jederzeit und war immer für mich da, als ich erkrankte.

    Es schein so unterschiedlich, womit man wo landet und behandelt wird. (Siehe IBRU) Bisher habe ich das Gefühl in der Nachsorge in einer recht gut geölten Maschinerie zu stecken, in der man auch Ernst genommen wird. Ist vielleicht das K-Wort. Ich meine, wenn ich das bei anderen Ärzten gleich erwähne, dass ich Brustkrebs hatte, werde ich anders wahrgenommen/behandelt.


    Liebe Grüße an euch alle

    Liebe Violet_


    die Entfernung der Eierstöcke erspart dir auch nicht die AHT, entweder mit Tam oder Aromatasehemmer. (die dann ja genommen werden können). Interessant finde ich noch, warum dir eine 5 cm Zyste sofort entfernt werden soll. Hattest du wiederholt welche? Wollen deine Ärzte auf Nummer sicher gehen? Meine Frauenärztin war da viel gelassener und hat mein 9 cm Zyste nur beobachtet. Alle 3 Monate Ultraschall. Die Zysten kamen und gingen eine Weile, waren meist kleiner. Zuletzt hatte ich gar keine mehr. Nehme seit 3 Jahren Tam.

    Bei diesem Thema werden viele unterschiedlich beraten und sicher spiele verschiedene

    Faktoren eine Rolle. Kenne auch Frauen, denen die Entf. der Eierstöcke empfohlen wurde. Mir aber eher nicht. Wäre evtl. was für eine zweite Meinung?

    Liebe Frima,

    ich sollte auch trotz Mastektomie bestrahlt werden. Hatte ein LK betroffen. Das war im Mai 2019 und mein Arzt, ein renommierter Professor auf diesem Gebiet, verwies auch auf Chin. Studien und empfahl mir die 15 Einheiten. Bei mir wurden auch Lymphabflusswege und die halbe Achsel bestrahlt. Das sieht man heute noch, weil dort zur Hälfte keine Haare mehr wachsen. Er meinte damals auch, viele seiner Kollegen (große Praxis) würden meistens noch die 28 empfehlen.

    hallo black guitar

    ich selbst glaube ja nicht an Globuli, denke, dass sie vor allem mental helfen, den Körper zu unterstützen. Habe wiederholt welche genommen (bei unterschiedlichen Dingen) und eben keine Erfolge gehabt. Ich will deinen Erfolg aber nicht schlecht reden, nur meine Erfahrung kurz schildern: ich hatte auch aufgebaute G-Schleimhaut und große Zysten an den Eierstöcken nach ca. 1 Jahr Tam. Meine Gyn war eher gelassen und hatte keine Ausschabung oder OP empfohlen, sondern immer wieder Kontrolle. Alle 3 Monate bei Nachsorge macht sie einen Ultraschall. Die Zysten kamen und gingen ein halbes Jahr und bei den letzten 2 Kontrollen war nichts mehr zu sehen. Die Schleimhaut ist immer etwas aufgebaut, aber zu wenig, um tätig zu werden. Was ich meine: auch mit den Globuli lass es regelmäßig kontrollieren. Ich war auch zur Zweitmeinung damit im Brustzentrum. Der Prof dort meinte, evtl. Eierstockentfernung, wenn die Zystenbildung zur Belastung würde. Aber sonst eher nichts machen.


    Alles Gute und wenig NW!

    Liebe Kontrollfreak, ich hatte nach der ganzen Behandlung noch lange Probleme mit Darm und Verdauung. Ist ganz schön in Mitleidenschaft gezogen worden. Danach dann gleich Tamoxifen. Ich denke, der Hormonentzug hat ja auf vieles im Körper eine Wirkung und einiges verändert sich schneller, anderes erst später. Definitiv habe ich seit der Behandlung eine empfindliche Verdauung und hattet auch diverse Untersuchungen zwischendurch. Mache dir erstmal nicht so viele Sorgen. Unterstütze den Darm z.B. mit Flohsamen o.ä. Bleibt der Stuhl so dunkel würde ich den Hausarzt ansprechen. ggf Stuhlprobe untersuchen lassen. (auch auf Calprotectin, das ist ein Marker für Entzündungen)

    ich habe auch eine Erinnerung im Handy, die ich abhaken muss. Da ich IMMER frühstücke und ich anfangs das Gefühl hatte, mir geht die Tablette abends auf den Magen, bin ich auf morgens umgestiegen. Mal um 8, am Wochenende später.

    Ich drücke allen die Daumen, die in diesen heißen Tagen für OPs ins Krankenhaus müssen. Allen, die jetzt bei diesen Temperaturen in den ja meist nicht klimatisierten KHs liegen und sich trotzdem hoffentlich gut von ihren OPs erholen.

    Ich hatte im Hitze-Sommer 2018 meine Diagnose und meine 1. OP und dachte erst noch, naja, immerhin ist es kühl im KH. Neeee, bei 35 Grad lag ich da. Daran muss ich gerade denken.

    Briwo mach dir keine Sorgen, ich bin seit Beginn der Einnahme mind. 3 Mal nach Spanien geflogen, meine Tabletten im Handgepäck haben niemanden interessiert. Vielleicht hast du noch irgendwo ein Attest/Arztbrief aus dem ganz klar hervorgeht, dass du eine Antihormontherapie machen sollst. Davon kannst du doch ein Foto machen. (Oder mitnehmen)

    liebe Mimabu , ich habe eine ähnliche Diagnose gehabt. Allerdings G2. Wegen des Ki67 5% hadere ich immer noch damit, ob die Entscheidung für die Chemo die richtige war. Bei mir war mein Alter (45) mit ein Grund, warum man mir dazu riet. Ich hätte eben MEHR Jahre noch vor mir, in denen die Krankheit zurückkommen könnte. Hieß es. Leider gab es damals den Test nicht für mich. Wenn man so nah an der Kann-Muss-aber-nicht-Grenze liegt, dann würde ich mir in jedem Fall eine Zweit- oder sogar Dritt-Meinung einholen. Auf jeden Fall kann ich nachvollziehen, dass du lieber keine Chemo machst. Und das wird auch immer häufiger vorgeschlagen, wenn der Ki67 so niedrig ist. Auch bei wenigen befallenen LK. Nachdem, was ich hier so Erfahrungen mitbekomme. Eine Antihormontherapie hättest du ja auch dann machen sollen nehme ich an. Bei 90 und 100% ist das eine gute "Waffe". Wie viele Jahre hat man dir vorgeschlagen?


    LG

    SanniKa

    liebe Pling ich habe den Artikel aus einer Socialmedia-Gruppe. Die Admin kennt sich sehr gut aus und weist aber auch darauf hin, dass man diese anderen Meta-Möglichkeiten zwar im Hinterkopf behalten sollte aber nun nicht in Panik geraten muss. Aber wenn du Beschwerden hast, dann frage gezielt nach.


    Damals war bei mir dann im MRT vor der 1. OP auch etwas mehr zu sehen, aber eben auch nicht das ganze Ausmaß.

    charlotte2020  -sternle-  Gretchen  Amy48  Hase  IBru  smilla : ich danke euch für eure Erfahrungen und Beiträge. Die teils krassen Beschwerden, die ihr schildert, waren bisher das Argument der befragten Ärzte, so lange wie möglich Tam zu nehmen.


    Ich habe die Radiologin, die mich seit der ersten Diagnose untersucht, schon einmal danach gefragt, aber ich kann mich an ihre Erklärung der Abwiegelung des MRT nicht mehr erinnern. Ich werde sie nochmals daran erinnern, wie unsere erste Begegnung Sommer 2018 bei der Mammo war. Ich hatte etwas ertastet. Eher flach, aber anderes Gewebegefühl als gewohnt. Nach der ersten gemachten Aufnahme meinte sie: "ich weiß gar nicht, was sie von mir wollen, ich kann hier nichts besorgniserregendes sehen." DARAN muss ich sie nochmal explizit erinnern. Die erste Aufnahme muss ja auch noch im System sein.


    Mit Tam habe ich auch Nebenwirkungen wie trockene Schleimhäute, Hitzewallungen. Aber in einem gut zu ertragenen Rahmen.

    Liebe Grüße an euch alle!

    Liebe Leute, ich krame mal diesen Thread hervor, finde keinen passenderen für mein Thema/meine Frage.


    Wie in meinem Profil beschrieben wurde mir nach Diagnose und Akut-Behandlung 10 Jahre Tam. empfohlen. Das nehme ich nun seit 3 Jahren. Mein Tumor war aber eine Mischform mit lobulärem Anteil. Immer wieder lese ich von einem (kleinen?) Vorteil gegenüber Tam bei dieser Form. Meine Ärzte sahen bisher im Verhältnis Nutzen/NW, immer eher den Vorteil von Tam mit weniger NW. Müssten ja auch meine Eierstöcke entfernt/ausgeschaltet werden.

    Ich hadere schon länger damit, ob ich das Thema Wechsel von Tam zum A-hemmer nochmals ansprechen soll. Aber meine Ärztin weiß vielleicht auch nicht mehr als wir hier und ich überlege ihr z.B. diesen Artikel mal zu zeigen. Und noch andere evtl.


    https://www.mdanderson.org/can…jvP4yvd7adDm_7Io_CKzLrR4g

    (falls ich diesen nicht teilen darf, schreibt mir gerne ein PN bei Interesse)


    Meine Frage und Idee: hat eine von euch schon mal mit zeitlichem Abstand das BZ kontaktiert bei so einer Frage? Die sind ja nicht mehr wirklich zuständig. Ich hatte kaum noch Kontakt. Aber die haben alle Daten von meinem Tumor und den Umständen und hoffentlich am meisten Wissen. Meine Idee wäre, zu fragen, ob es evtl. neuere Erkenntnisse gibt und sie mir Stand heute im Tumorboard immer noch diese AHT empfehlen würden. Also ich überlege, das BZ zu fragen, ob sie meine Frage einmal mit ins Tumorboard nehmen könnten.


    Ach so, und ergänzend: mehrmals angesprochen in der Nachsorge, ob ein jährliches MRT nicht besser wäre bei mir, wurde immer abgewunken. Bisher habe ich das hingenommen und möchte das aber erneut ansprechen. Mein 42 mm Tumor wurde in der ersten Mammo gar nicht gesehen.

    Liebe Trevera58, hast du diese Themen schon gesehen? Nach Brustaufbau doch Ablatio: Auf Umwegen zur Amazone...

    und

    Nach Brustaufbau doch Ablatio: Auf Umwegen zur Amazone...


    Ich kann dazu nichts sagen, weil ich kein Implantat bekommen konnte und seit der 2. OP nur noch eine Brust habe. Für mich war und ist immer am wichtigsten gewesen, mich so gesund wie möglich und beweglich zu fühlen. Ich habe schon durch die Bestrahlung immer noch etwas Probleme ab und zu im operierten Bereich. Ich könnte mir eine Diep Flap oder ähnliches daher gerade (3 Jahre nach Mastektomie) nicht vorstellen. Da ich nur ein A-Körbchen hatte, trage ich meist nur die Erstprothese, diese Softvariante mit Watte gefüllt. Die verrutscht gar nicht im Bustier, auch wenn es eher locker sitzt.

    liebe Troll habe auch mal gegoogelt und gleich auf zwei recht seriösen Seiten den Hinweis auf mögliche Wechselwirkung mit Thrombozytenaggregationshemmer gefunden. Dazu gehört ja auch ASS. Also das würde ich nochmal mit (verschiedenen) Ärzten abklären. Hin und wieder habe ich bei Kopfschmerzen auch eine genommen. Aber du denkst darüber nach, ASS prophylaktisch und dauerhaft einzunehmen? Vielleicht weiß der KID etwas dazu?

    Liebe BirgitDoT

    das ist ja prima! Ich erinnere mich, dass wir etwa zeitgleich vor 3 Jahren mit der Therapie durch waren. Die Zeit vergeht so immens schnell. Vieles ist so wie vorher, aber einiges auch nciht. Ich habe hin und wieder Beschwerden, die mir dann auch Angst machen. Ich müsste dann ja nächstes Mal auch das Thema mit den Gyn haben, ob wir auf halbjährlich umstellen. Zuletzt hatte ich jedesmal einen Ultraschall, weil sich bei mir unter Tam ja Zysten gebildet hatten. Die kamen und gingen. Das würde ich schon gerne regelmäßig kontrollieren lassen.

    Ich wünsche dir weiterhin alles, alles Gute! Liebe Grüße!

    Liebe Anne , ich hatte seit Einnahmebeginn vor knapp 3 Jahren noch ca. 3-4 Mal eine Blutung in sehr großen Abständen. die erste war auch sehr stark. Viel stärker als früher. Ich würde auf jeden Fall mal deinen Gyn befragen. Man kann nach der Blutung mal nachsehen, ob die Gebärmutterschleimhaut trotzdem noch aufgebaut ist, also nicht richtig abgestoßen wird. Ich bin noch in der 3-monatigen Nachsorge und meine Gyn macht fast jedes Mal einen Ultraschall. Eine Blutung ist erstmal nichts schlimmes unter Tamoxifen und kann auch regelmäßig kommen. Aber ich meine, dass die Frauenärzte da unterschiedlich gelassen sind und einige lieber kontrollieren.