Beiträge von SanniKa

    hallo Gina-Ho ich hatte seit dem vorletzten Tag der Bestrahlung einen Ausschlag, der blieb, wenn ich mich richtig erinnere, so ca. 10 Tage bis 2 Wochen. Ich meine, ich hätte eine leicht cortisonhaltige Salbe benutzt (von der Hautärztin?).

    Hallo -sternle- ich nehme Tam seit 14 Monaten und erinnere mich schwach, dass ich ganz zu Beginn ab und zu auch latente Übelkeit verspürte. Das ging ziemlich schnell weg. Neulich (Herstellerwechsel?) hatte ich wieder ein paar Tage. Aber das war nicht stark ausgeprägt.


    Am Anfang hatte ich: Gelenksteifigkeit am Morgen (wenige Minuten), unruhigen Schlaf, bzw. sehr früh aufgewacht. Verstärkt Hitzewallungen.


    Momentan: kaum noch Hitzewellen, trockene Schleimhäute (Nase), Spätakne (bzw. entzündliche, tiefe Pickel) im Kinnbereich.


    @alle hat hier noch eine Hautprobleme durch Tam? Ich glaube, dagegen kann man nicht wirklich was machen.

    liebe Calliope ,

    ich hatte das "Glück", dass mir die Entscheidung Expander oder Implantat abgenommen wurde, weil ich gar keine subkutane Abl. machen konnte. Die Haut musst auch weg und mir wurde eh empfohlen, auch nach Mastektomie noch eine Bestrahlung zu machen. Auch der Lymphabflusswege.

    Damals habe ich noch überlegt, irgendwann so was wie DIEP FLAP zu machen. Aber mittlerweile, 17 Monate nach Ablatio bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das eher nicht oder jetzt noch nicht machen lasse.

    Ich möchte auch einfach beweglich und fit sein. Es reicht mir mit OPs und "sich schonen".

    Ich komme besser mit der Einseitigkeit zurecht, als ich dachte, habe aber auch A-Cup.


    1 Jahr nach Ende der Therapie habe ich noch ziemliche Spannungen auf der operierten Seite, was ich aber eher der Bestrahlung zuschiebe. Vor allem am Hals.

    Leider habe ich nicht immer genug Diszplin, aber regelmäßige Gymnastik und Dehnungen sind total wichtig! Das Gewebe verändert sich immer noch Monate später nach Bestrahlung.

    Ich benötige aber keine Lymphdrainage und hatte diesen "Strang" nicht, den einige hier nach OP hatten.


    Ich könnte mir vorstellen, dass du evtl. einige Argumente wenigstens für eine Reduktion sammeln könntest. (Rückenschmerzen, Handhabung Prothese störend...bei mir ist es z.B. so, dass ich zum Glück keinen festen Prothesen-BH tragen muss. Weil die Prothese so klein ist, geht auch ein lockeres Bustier. Ich habe immer noch empfindliche Rippen auf der OP-Seite und könnte einen richtigen BH nur kurze Zeit aushalten).


    Ich kann mir gut vorstellen, dass dir dein sehr Reiten fehlt. Aber in der EC-Phase sind die Ängste sicher am größten, ob man wieder fit wird. Ich bin mir sicher, dass wirst du. Und so ein Ziel ist auch ein gute Motivation. Ich kann auch wieder Tennis spielen (wenn auch genau so schlecht wie vorher :-) )

    Wie hoch hormonsensibel ist dein Tumor? (IRS -Werte oder in Prozent)

    G2 oder G3?

    Wenn du zuerst eine OP hast, kann man den Tumor genau untersuchen und vielleicht kommst du doch um eine Chemo rum?

    Oder kannst etwas sicherer sein, davon zu profitieren.


    Schwierige Entscheidung. Bei mir war es, so, dass der Pathologe erst nach OP erkannt hat, dass ich nicht zwei kleine, sondern einen großen Tumor hatte. Und 1 LK befallen. Daher sollte ich dann doch eine Chemo machen.

    Man hatte bei mir übrigens weder beim Ultraschall noch im MRT (das zur OP-Vorbereitung gemacht wurde) erkannt, dass ein LK befallen war.

    Liebe Sibylla ,


    erstmal: Herzlich Willkommen! Auch wenn der Anlass ein blöder ist.

    hast du schon diesen Themenstrang entdeckt? Bestrahlung


    Da findest du viele Infos und Gedanken rund um die Bestrahlung.


    Ich hatte auch eine Mastektomie und sollte trotzdem bestrahlt werden. Häufig kann man eine Bestr. ja mit Amputation vermeiden. Welche Gründe gibt es denn, dass du trotzdem bestrahlt werden sollst? Oder erfährst du das erst morgen? Ich hatte zum Beispiel einen betroffenen Lymphknoten, daher wollte man einfach auch die Lymphabflusswege bestrahlen (bis zum Schlüsselbein).

    Es spielen immer viele Faktoren eine Rolle. Wenn du um die Chemo herumkommst, ist das doch schon mal prima.

    Darf ich fragen, wo in Norddeutschland du in Behandlung bist? (Name darfst du nur andeuten oder in privater Konversation nennen) In einem zertifizierten Brustzentrum? Am besten notierst du dir alle Eckdaten, die deine Ärzte als Begründung nennen und dann kannst du dir jederzeit eine Zweite Meinung in einem anderen BZ einholen (Überweisung durch Gyn). Das würde ich machen. Oder beim Krebsinformationsdienst anrufen, die sind sehr kompetent.


    Ich z.B. wurde hypofraktioniert bestrahlt. Nur 15 Tage statt 28, dafür höhere Tagesdosis. Aber die Gesamtdosis war geringer.


    Liebe Grüße

    SanniKa

    Liebe Bedriye ,


    zu meiner Chemozeit war das immer wieder ein Thema bei vielen. Meist ging es um niedrige Leukozyten.

    Schau mal in diesen Themenstrang, manche haben verschiedene Dinge ausprobiert.

    Niedrige Leukozyten


    Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass es ein Mittel oder Lebensmittel gibt, dass auf jeden Fall einen Erfolg verspricht. Nach allem, was ich hier mitgelesen habe, ist es oft unklar, warum einige sehr schnell sehr schlechte Blutwerte haben und andere die (selbe) Chemo ziemlich gut wegstecken. Und dann gibt es auch sehr unterschiedliche Chemotherapien.

    Danke, IBru für den Link! Das habe ich bisher noch gar nicht gehört und gelesen, die Kombination von Tamoxifen und die Ovarfunktion, also Eistöcke ausschalten (ab Minute 2:00 etwa).

    Wäre es also keine schlechte Idee, vorsorglich die Eierstöcke entfernen zu lassen? Oder eben das Medikament dafür zu nehmen? Und mit wem bespricht man das? Mein BZ ist ein Jahr nach der Akutbehandlung nicht mehr so richtig zuständig. Meine Gyn nicht so tief drin in dem Thema. Habe schon überlegt mich mal ganz neu in einem anderen BZ vorzustellen. Weil ich auch grundsätzlich noch mal abwägen wollte, was bei meinem Mischtumor lobulär/duktal denn medikamentös das optimale wäre. Für mich hieß es erstmal 10 Jahre Tamoxifen.

    Liebe Alwine ,

    herzlich Willkommen, auch wenn's kein schöner Anlass ist. Ich bin nach der Diagnose auch ziemlich schnell auf dieses Forum gestoßen. Demnächst werden erstmal viele Informationen und Behandlungsoptionen auf dich zukommen. Da wirst du hier sicher einiges an Erfahrungen dazu hier finden. Ansonsten lieber nicht so viel googeln. Lieber gleich beim Krebsinformationsdienst.de lesen oder auch anrufen. Oder hier: https://www.krebsgesellschaft.…infos-fuer-patienten.html


    Ganz hilfreich fand ich, einen Schritt nach dem nächsten. Weißt du schon deine Tumorbiologie?


    Liebe Grüße aus Hamburg

    kann nicht verstehen, dass es so wenig Aufklärung über die Möglichkeiten der Testung gibt

    als ich im Brustzentrum oder meinen alten Gyn auf solche Tests ansprach, reagierten die so nach dem Motto: man möchte vielleicht gar nicht so genau wissen, dass das Med. nicht wirklich hilft, weil man ja keine Alternative hätte, bzw. diese noch stärkere NW hätten. Also der psychologische Effekt, lieber was durchziehen, wenn man es einigermaßen verträgt, als gar nichts nehmen. Und die Tests wären ja in ihrer Aussage auch nicht 100% sicher. Ich hatte mich aber auch nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt und konnte damals nicht die richtigen Fragen stellen. So lange ich ganz ok damit zurechtkomme, werde ich wohl keinen Test machen. Neulich war ich soweit ziemlich zufrieden mit der Gesamtsituation...dann bekam ich unangenehme Kopfschmerzen über viele Tage. Das wunderte mich nach einem Jahr Einnahme. Muss aber ja auch nicht vom Tam kommen.

    Hallo Frizi69 sei lieb gegrüßt! Weißt du schon, wann du operiert werden sollst? Ich hatte damals 4 Wochen nach der Chemo eine Mastektomie. Eigentlich waren nur 3 Wochen Pause geplant, aber ich hatte die letzte Pacli (mit Absprache) gestrichen. War dann froh, diese 4 Wochen zu haben.

    Du brauchst jetzt wirklich mal Erholung. Viel Glück für dein CT morgen!

    Sonnige Grüße aus Hamburg!

    SanniKa

    Danke sehr ihr Lieben! <3 Blutungen habe ich schon mal nicht. :)

    Was man sonst noch so erkennen könnte auf dem CT, war mir nicht ganz klar. Den Befund habe ich noch nicht. Die Radiologie wollte kein Kontrastmittel geben und nur ein schwächeres CT machen. Deswegen bin ich nur so halb beruhigt.

    Bin danach gleich zur Hausärztin zurück und habe mir noch eine Überweisung für den Orthopäden geholt, damit wir evtl. die Halswirbel untersuchen. Und ich habe gleich um 14 Uhr schon einen Termin bekommen. Ist doch wirklich mal hilfreich, in der Großstadt zu leben. Ich war heute um 10:30 bei meiner Ärztin und bin gerade wieder zuhause...

    Ich drücke allen meine Daumen und könnte JETZT eure gebrauchen. Sitze gerade im Wartezimmer der Radiologie und warte auf das Ergebnis meines Kopf-CT, dass heute spontan von meiner Hausärztin empfohlen wurde. Ohne Kontrastmittel geht es nur darum, Blutungen auszuschließen, weil ich seit 3 Wochen wiederkehrend Kopfschmerzen und Schwindel habe. Was man sonst noch darauf sehen könnte, weiß ich nicht. Wohl nicht so viel. Evtl. Wird noch ein MRT empfohlen. Jetzt steigt die Aufregung doch. :(

    Ich habe mal wieder eine Frage zum Hersteller-Wechsel. Dass das viel ausmacht, da gehen ja die Meinungen auseinander. Ich nehme seit Wochen einen anderen Hersteller und erst gar nichts gemerkt. Nun habe ich seit über 2 Wochen ein unglaubliches Spannungsgefühl im Hals und Kopf. Nackenverspannungen sind ja kein Wunder bei vollem Home Office, aber das sich der Kopf wie im Schraubstock anfühlt und mir schnell schwummerig wird, das hatte ich im ganzen ersten Jahr Tam nicht.

    Allerdings glaube ich vor allem, dass das bestrahlte Gewebe Probleme macht (Hals). Und es könnte ja auch sein, dass meine Halswirbel ein Problem haben. Jedenfalls werde ich morgen zur Hausärztin. Langsam werde ich wieder unruhig. Es nervt einfach. Vor kurzem wollte ich noch schreiben, wie gut es langsam, ein Jahr nach Therapieende wird...

    liebe Kieselsteinchen , niemand hat geantwortet, wahrscheinlich hat niemand, der sich auskennt deinen Post gesehen. Vielleicht einfach nochmal posten? Bist du schon weiter? Ganz laienhaft würde ich auch unbedingt nachhaken, ob du das nehmen kannst. Es werden doch beide Hormone gemessen bei der Tumorbestimmung. Ich z.B. hatte bei beiden Werten 100%, auch Progesteron. War dieser Wert bei dir sehr niedrig?