Beiträge von BirgitDoT

    Ungefähr vier Jahre nach ED vermelde mal ein weiteres freudiges OB!


    Vor 3 Jahren waren Chemo und OP gelaufen und ich steckte in der Bestrahlung.

    Nun ist die dreimonatige Nachsorgephase vorbei und ich habe erst in einem halben Jahr den nächsten Termin. So ganz sicher, ob ich mich über die längere Zeitspanne freuen soll, bin ich mir aber ehrlich gesagt noch nicht.

    Meinen habe ich seit Juli 2018, zuletzt genutzt im Februar 2019.

    Damals fragte ich, wann ich zum Spülen wieder kommen solle. Antwort: „In drei Monaten oder gar nicht.“

    Ich habe mich dann für gar nicht entschieden.

    Vielen Dank, ihr Lieben! Ich schaffe es gar nicht, alle eure Namen rauszusuchen ohne womöglich jemanden zu vergessen.


    Nachdem gestern ein relativ guter Tag war, an dem mein Schwiegervater auch gut essen konnte, sieht es heute wieder ganz mies aus. Angefangen eigentlich gestern Abend, als er meinte, er könne eigenständig ins Bett gehen. Es endete noch harmlos mit einem Schnitt am Unterarm, der per Pflaster zu versorgen war, wie mein Mann mir heute morgen erzählte. Mein Schwiegervater hatte das schon wieder völlig vergessen.

    Den größten Teil des Tages hat er verschlafen, gegessen hat er kaum.


    Als ich gestern von meinem Schwager hörte, dass es meinem Schwiegervater besser ginge und er gut essen konnte, war mir gleich klar, was das bedeutet.

    Ich erinnere mich noch zu gut, wie freudig mein Vater mir vor sechs Jahren erzählte, dass er Spaghetti Bolognese gegessen habe und es auch geschmeckt hat. 4 Tage später war er tot. 😢


    Heute Morgen habe ich die Dame vom Pflegedienst gefragt, zu welcher Uhrzeit sie denn ungefähr kämen, wenn sie abends jemanden ins Bett bringen.

    Das habe ich dann meinem Mann und Schwager erzählt. Die haben nicht abgelehnt. Im Gegenteil mein Mann ist ebenfalls gar.


    Der nimmt übrigens Tabletten und hat mir nach einem üblen Streit am Jahresende versprochen, endlich in eine Klinik zu gehen. Da sein Vater zu dem Zeitpunkt im Krankenhaus war und wir seitdem auf den Tag X warten, habe ich ihm noch nicht dahingehend auf die Füße getreten.

    Aber heute Morgen sagte er weinend, er wäre gestern Abend kurz davor gewesen, in die Klinik zu fahren.

    Gut, die Einsicht ist endlich da!


    Körperlich mache ich nichts bei der Pflege. Das habe ich von Anfang an gesagt. Das würde ich auch gar nicht schaffen.


    Der Rest reicht auch so schon.


    Dir wünsche ich auch viel Kraft, liebe Kiko62 .

    Danke, liebe Mieze66 und liebe 18-09-Sonnenschein !

    Ja, wir wohnen in einem Haus. Und jahrelang haben uns meine Schwiegereltern sehr unterstützt, gerade als die Kinder noch richtig klein waren. Da kann und will ich sie jetzt auch nicht im Stich lassen.


    Zum Glück ist ja morgens schon ein Pflegedienst da. Nur abends halt nicht. Mein Schwager meint, die kämen ja immer schon um halb 5 nachmittags, das wäre zu früh. Das tun sie derzeit tatsächlich, um meiner Schwiegermutter die Kompressionsstrümpfe auszuziehen. Aber ins Bett bringen ist doch eine ganz andere Kiste, die sicher nicht um die Uhrzeit stattfinden würde.


    Den Vorschlag muss aber erst wieder jemand anderes machen. Auf mich oder meinen Mann (7 Jahre jünger) hört er nicht.


    Aber da kommt mir die rettende Idee: Wenn der Palliativdienst das vorschlagen würde…

    Ich schreibe hier im Forum nur noch selten, der Alltag…


    Doch heute muss ich mal meinen Frust loswerden.


    Ich schlafe derzeit schlecht, weil mir gerade nachts die Beine weh tun. (Letrozol?)

    Auch schmerzen meine „tauben“ Finger und Zehen unheimlich.

    Mein Schwiegervater erleidet (anders kann man es leider nicht sagen) seine letzten Tage. Und es bleibt für ihn zu hoffen, dass es wirklich nur noch Tage sind. Schon Ende Januar hat sein Arzt ihm gesagt, er solle seine Angelegenheit regeln. Seitdem stemmt er sich mit aller Macht dagegen. Er hatte sogar ein kleines Hoch mit deutlicher Besserung. Doch seit Sonntag fehlt ihm die Kraft sich auf die Beine zu stellen. Seit Dienstag schläft er immer mehr.

    Doch weiterhin wehrt er sich gegen alles und plant, für seine Genesung.

    Meine demente Schwiegermutter sitzt besorgt daneben, ist im Gegenzug so klar wie ewig nicht.

    Mein Mann mit seiner Depression ist völlig mit der Situation überfordert.

    Mein Schwager ist einfach nur dumm. Ein anderes Wort fällt mir leider nicht ein. Alles was ich vorschlage zu unserer Erleichterung, wird als unnötig in den Wind geschlagen. Wenn dann der gleiche Vorschlag von außen kommt, wird es angepriesen, als hätte er nie zuvor davon gehört.

    Obendrein ist er sauer, wenn wir - allein schon wegen der Kinder - irgendwie versuchen, unser Leben zu leben und auch mal Ausflüge zu machen. Wenn es nach ihm ginge, müssten wir Tag und Nacht unten in der Wohnung meiner Schwiegereltern sitzen und mit ihnen um die Wette schweigen.

    Im Notfall haben wir mehrere Klingeln unten installiert, so dass wir sofort runter kommen können.

    Gestern war mein Mann beruflich weiter weg und konnte abends nicht pünktlich sein, um meinen Schwiegervater ins Bett zu bringen. Ich kann das körperlich auch nicht. Trotzdem er nur noch Haut und Knochen ist, ist er mir schlichtweg zu schwer. Da musste also mein Schwager kommen und helfen. Das passte ihm nicht. Doch was sollten wir tun?

    Ach ja, den Pflegedienst eben dafür zu buchen, hat er abgelehnt.


    Dazu kommen meine allerliebsten, zuckersüßen Kinder, meine beiden Sonnenscheine, die das natürlich alles hautnah miterleben und tapfer ertragen. Dennoch brauche ich viel Kraft, sie aufzufangen.


    Eben war ich für meine Schwiegereltern auf dem Amt. Nun sitze ich hier auf dem Supermarktparkplatz und müsste einkaufen. Doch mir tun alles Knochen weh, ich bin mit meinen Kräften am Ende. Am liebsten würde ich jetzt einfach hier sitzen bleiben und heulen bis ich einschlafe.


    Was tue ich stattdessen? Genau, mein Ärger letzten Kräfte mobilisieren und reingehen.


    Puh, das war lang. Aber den ganzen Frust einfach mal runterzuschreiben tat gut.

    Danke für‘s Lesen und Ertragen!

    Erstmal herzlich Willkommen hier!


    Bei mir wurden zunächst 3 Wächter entnommen. Im Schnellschnitt wurde nichts gefunden. Doch kaum war ich im Aufwachraum, kam die Nachricht, dass sie doch alle drei leicht befallen sind. Deshalb sollten nochmal 10 entnommen werden, um zu schauen, ob weitere befallen sind.

    Es wurden allerdings nur 5 vergrößerte gefunden. Die waren alle clean. Wäre da noch was gefunden worden, hätte ich eine dosisdichte Chemo bekommen.


    Somit fehlen mir insgesamt 8 Lymphknoten. Lange Zeit hatte ich keine Beschwerden. Im Juli war die Lymph-OP und im Dezember wurde eine Mammographie gemacht, um zu sehen, ob die Chemo anschlägt, da das im Ultraschall nicht eindeutig war. Seitdem habe ich Probleme, die aber mit Lymphdrainage gut im Griff sind.

    In Oexen war ich (vor Corona) zur AHB und war sehr zufrieden. Ich wäre gern zur zweiten Reha auch hingegangen, habe das aber wegen Corona immer wieder aufgeschoben und dann war die Frist vorbei.