Beiträge von BirgitDoT

    Meinen habe ich im Juli 2018 bekommen, ebenfalls seit Chemoende nicht mehr gespült.

    Auf meine Frage damals, wann ich zum Spülen kommen sollte, kam die Antwort: „Entweder in 3 Monaten oder gar nicht.“ (Bei den drei Monaten bin ich mir nicht mehr sicher, aber egal.) Erst nahm ich mir vor, ganz brav hinzuwackeln. Als die Zeit um war, entschied ich mich zur Alternative.


    So lange er und ich uns gut verstehen, bleibt er da. Irgendwie bin ich abergläubisch.

    Bei meiner Mutter weiß ich es nicht, STINE77 . Das ist zu lange her. Ob damals schon danach geschaut wurde??


    Mein Vater hatte diverse Metastasen, obwohl anfangs „nur“ die Leber war. Ob die Lymphknoten auch schon bei ED dabei waren, weiß ich nicht mehr. Später auf jeden Fall, da kam auch noch die Lunge dazu.


    Und ja, sie hatten beide eine ganze Reihe von Chemos. Meine Mutter war damals immer einige Tage im Krankenhaus. Ansonsten haben meine Eltern das sehr von uns ferngehalten, obwohl wir ja schon erwachsen waren.

    Mein Vater hatte sehr viele Chemos. Immer eine halbe Woche Chemo im Krankenhaus, dann anderthalb Wochen zu Hause. Die Ärzte haben das so lange durchgezogen, wie der Körper durchhielt. Die erste Rutsche lief um die 7 Monate. Dann drei Monate Pause Das nächste Mal war es nur noch knapp ein halbes Jahr. Es wurde leider immer weniger. Mein Vater wurde mitten in der Zeit 70 und Krankheit und Behandlung hinterließen ihre Spuren.


    Du bist deutlich jünger. Dein Körper ist sicherlich fitter.


    Und vergiss nie: die Zeit läuft für dich (und uns alle), weil die Forschung stetig weitergeht.

    Bei meiner Mutter wurde im Frühjahr 1993 Darmkrebs diagnostiziert und nicht lange danach wussten wir, dass sie eine inoperable Lebermetastase hat. Die Ärzte gaben ihr ein halbes Jahr. Verstorben ist sie im November 1995.

    Als mein Vater 2012 quasi die gleiche Diagnose bekam, hieß es wie du gelesen hast, maximal zwei Jahre. Er starb letztlich 2016.


    Ja, beide sind gestorben. Aber beide haben die vorhergesagte „Frist“ deutlich überschritten.

    Hör also bitte nicht auf diese Prognosen. Das macht dich nur fertig. Und denk immer daran, dass die Medizin stetig Fortschritte macht.

    Genieße die Zeit, in der es dir gut geht und warte nicht auf das Ende. Vor allem Zähl nicht die Tage. Jeder von uns kann morgen von einem Dachziegel erschlagen werden…

    Als ich 2018 erkrankte waren meine Kinder 6 und 8. Von Anfang an habe ich ihnen erzählt, dass ich einen Knoten in der Brust habe, der da nicht hingehört. Zur Chemo habe ich gesagt, dass ich ganz starke Medizin bekomme, von der die Haare ausfallen werden und von der mir ganz doll schlecht werden kann. Nachdem ich mich von der ersten einigermaßen erholt hatte, haben wir gemeinsam „gefeiert“ und beschlossen, dass wir das schaffen werden.

    Die beiden waren so toll und lieb und mein Anker während der schweren Therapiezeit.


    Das Wort Krebs habe ich nie genannt, weil ich zuvor offen und ehrlich mit der Krebserkrankung meines Vaters umgegangen bin, der zwei Jahre vor meiner Erkrankung starb.


    Bisher sieht bei mir allerdings alles gut aus. Keine Rede von Metastasen usw. Da lässt es sich leicht reden.


    Ich wünsche dir alles Gute und dass den Ärzten noch einiges einfällt, damit du den Auszug deiner Kinder erleben kannst.

    Fast hätte ich im Trubel des Jahreswechsels vergessen, euch für eure Daumen letzte Woche zu danken.

    Es gab erneut ein wunderbares oB. 😁


    Selbstverständlich drücke ich auch dieses Jahr immer für alle meine Daumen und Zehen, die es brauchen!


    Übrigens: Frohes Neues!

    Meine Tochter sagte eben beim Essen mit feuchten Augen: „Bitte nicht schon wieder Schulschließungen.“


    Die Impfgegner machen uns alles kaputt. Den Kindern, und Geimpften, den aus gesundheitlichen Gründen nicht Geimpften, vielen Branchen, die auf Publikum angewiesen sind und und und.

    Und alles aus purem Egoismus.


    Masernimpfung muss ich als Lehrer übrigens auch nachweisen. Und bringt mich das um? Nein! Oder hat dir das weh getan, Hanka ?


    Mein Boostertermin wird am 15.12. genau ein halbes Jahr nach der zweiten sein.

    Ich wusste schon vorher, dass es so ist, weil ich einen Bericht im Fernsehen gesehen hatte von einer sehr engagierten Hauptschullehrerin, die eben auch nicht verbeamtet wurde.


    Aber es am eigenen Leib zu erleben… Vor allem tagtäglich mit verbeamteten Kollegen zu arbeiten, die inzwischen mindestens genauso viel wiegen und zu wissen, dass man weniger Geld für die gleiche Arbeit bekommt.

    Und während meiner Akutphase kam ich an die Grenze des Auslaufens der Krankengeldzahlung.

    Aktuell ist eine Kollegin bereits seit einem Jahr krank. Die hat nicht einen Cent Gehaltseinbußen.


    Nicht witzig das!

    Ich möchte noch betonen, dass ich vollstes Verständnis für diejenigen habe, die sich aus gesundheitlichen Gründen tatsächlich nicht impfen lassen können.

    Gegen diese Menschen richtet sich mein Ärger nicht. Im Gegenteil, sie würden mit einer Impfpflichtig oder - ganz verrückte Idee - Solidarität geschützt werden.

    Dabei hat die Impfpflicht in Österreich endlich mal Sinn und Verstand.

    Die ganzen Aluhutträger gefährden uns alle. Vor allem die Kinder.


    Früher haben wir alle in einer langen Schlange in der Schulaula gestanden und uns den Würfelzucker mit der Schluckimpfung abgeholt. Keiner hat gemeckert.


    In der fünften oder sechsten Klasse standen wir Mädchen erneut alle brav in der Schlange und haben uns die Rötelimpfung abgeholt. Ohne Murren.


    Jetzt kommt keiner in Kindergarten oder Schule, der nicht gegen Masern geimpft ist. Läuft.


    Fällt euch was auf? Ja, genau, immer Kinder.


    Und ihr glaubt nicht, wie viele 11jährige auf ihren 12. Geburtstag hinfiebern, dass sie sich endlich impfen lassen können. Mein Sohn ist einer von ihnen.


    Soll noch einer sagen, Kinder haben keinen Verstand…