Beiträge von BirgitDoT

    Als ich am Donnerstag die Bildet aus Köln gesehen habe, ist mir schlecht geworden. Die spinnen doch die Römer!

    Und am nächsten Tag stehe ich in der Schule, Maskenpflicht amSitzplatz ist abgeschafft. (Warum eigentlich gerade dann, wenn die Zahlen in die Höhe schießen? Von ausreichend Abstand kann ja wohl kaum die Rede sein.)

    Singen dürfen wir seit dem Frühjahr 2020 nicht. Durften wir auch mit der Maskenpflicht nur draußen.

    Dabei werden die Kids in der Grundschule zweimal pro Woche PCR-getestet.


    Die Erwachsenen aber dürfen sich schunkelnd und laut grölend eng umschlungen besaufen?


    Dieser verantwortungslose Egoismus macht mich als Lehrer und Mutter äußerst traurig und wütend!

    Ich danke euch für die vielen schnellen Antworten! Ich muss mal schauen, wie ich das jetzt mache. Oder ich erhöhe einfach und sehe dann, was passiert.


    Ich bin leider nicht verbeamtet worden, weil mein BMI über 30 lag.

    Ich habe auch mal eine Frage zum Thema.

    Und zwar arbeite ich schon länger in Teilzeit. Auch schon vor der Erkrankung wegen der Kinder.

    Ursprünglich war geplant, dass ich nächsten Sommer meine Stunden erhöhe, weil unsere Kleine dann auch in die Weiterführende Schule geht und länger Unterricht hat.


    Finanziell könnten wir das echt gut gebrauchen.

    Aktuell gebe ich Montag bis Donnerstag je 4 Unterrichtsstunden. Und ich bin ziemlich platt und froh über das längere Wochenende. Aber ich dachte, ich könnte dennoch erhöhen.

    Vorletzte Woche nun hatten wir am Freitag eine Ganztagskonferenz. Ich bin schon etwa 1 Stunde später hingegangen, weil ich erst zur MDL war. Nach der Mittagspause überfiel mich dann die Fatigue. Ich schaffte es gerade noch, in die Schulbücherei zu wanken und mich auf das Sofa zu legen, ehe ich einschlief. Ich brauchte bis Montag (hier ein Feiertag), bis ich wieder in der Spur war.


    Nun habe ich die Sorge eine Stundenerhöhung nicht zu packen. Wir brauchen aber das Geld.

    Könnte ich nun Erwerbsminderungsrente beantragen, um das zu ersetzen, was ich nicht aufstocken kann?

    Oder würde man mich auf die sowieso bestehende Teilzeit verweisen?

    Ich bin zwar seit Juni 2019 mit der Akutbehandlung durch und seit der OP Ende Februar 2019 krebsfrei, doch auch ich sehe mich nicht als geheilt. Die Angst vor einem Rezidiv oder Metastasen bleibt. Außerdem nehme auch ich noch eine ganze Weile Letrozol und gehe zweimal in der Woche zur Lymphdrainage.


    Mich hier abzumelden kommt für mich nicht in Frage. Als ich in der Behandlung war, habe ich hier viel Zuspruch erfahren. (Beim regelmäßigen Nachsorgebammel ist es weiterhin so, dass ich mich über eure Daumen freue.)

    Und mich jetzt aus dem Staub zu machen, fühlt sich einfach nicht richtig an. Es käme mir irgendwie wie Verrat vor.


    Viele von euch, die mir hier damals sehr geholfen haben, sind mir auch ohne persönliches Treffen ans Herz gewachsen. Einige sind inzwischen über die Regenbogenbrücke gegangen, wie z.B. Kio1989 (die ich bei meiner ersten Chemo kennenlernen durfte und die ich „meinen Sonnenschein nannte), Loewenzahn60 , pupi1230 oder zuletzt Pschureika und viel zu viele andere. Das tut weh, ist jedoch keinesfalls ein Grund zu gehen.


    Allerdings schreibe ich nur noch selten, schaue aber fast täglich rein. Meine Daumen sind stets für alle gedrückt, die sie brauchen.

    Danke, liebe Kylie , dass du die Kraft aufgebracht hast, uns diese traurige Nachricht zu überbringen. Wenn du magst nehme ich dich eine Weile in den Arm und halte dich.


    Liebe Pschureika , auch ich habe lange gehofft, dass die Ärzte noch ein Wundermittel aus dem Ärmel schütteln. Dennoch habe ich irgendwie mit der traurigen Nachricht gerechnet, dass sie dir nicht mehr helfen können.

    Es tut mir so leid! Auch wenn wir uns nur hier online kennengelernt haben, habe ich schnell erfahren dürfen, welch wunderbarer, warmherziger Mensch du bist.

    Auch dich nehme ich in den Arm und halte dich, wenn du magst.


    Ich wünsche dir noch viele innige Momente mit deinen Eltern, Schmerzfreiheit und ein friedliches hinüber gleiten über die Regenbogenbrücke.

    Mein Tumor war 7,5 cm groß, 3 Lymphknoten befallen.

    Anderes wurde zum Glück nicht gefunden.

    Ach doch, bei der BET fand sich noch ein DCIS, das sich aufgrund der schieren Größe des Mistkerls gut versteckt hatte. Das ist natürlich auch gleich entfernt worden.

    Ihr Lieben, danke für‘s Daumen drücken, aber beide Termine diese Woche sind ausgefallen.

    Die Mammo war irgendwie falsch eingetragen. Für die Knochendichtemessung muss ich erst nochmal mit der KK verhandeln, was denn Bitteschön auf der Überweisung stehen muss, dass die das übernimmt. Jedenfalls trete ich nicht in Vorleistung, wie die Praxis das verlangt. Denn dann sehe ich von der KK keinen Cent.

    Liebe Pschureika , es tut mir so leid, dass die neue Chemo auch nicht wirkt. Dieser blöde, sch… 🤬 Krebs!


    Ich wünsche dir eine schöne Zeit mit deiner Mutter, liebe Andrea. Und dass die Schmerzen gut in den Griff zu kriegen sind.


    Mir laufen die Tränen. Ich bin in Gedanken bei dir, du tapfere Kämpferin, und drücke dich vorsichtig. Zum Halten ist ja deine liebe Mama da.

    Geh zur Notaufnahme, Stef . Gleich jetzt.

    Und wenn sie dich wieder abweisen wollen, murmel was von unterlassener Hilfeleistung.

    Du wirst dich wundern, wie schnell die werden. (Hat bei mir jedenfalls schonmal gut funktioniert.)


    Warte nicht nochmal zwei Tage. Du wartest schon viel zu lange mit dieser Entzündung.


    Und wenn du nicht für dich gehen willst, dann geh für deine Kinder!!

    Jetzt!

    Danke für deine lange Geschichte und deine Ehrlichkeit, liebe KatzenMom 64 .


    Auch mir ging es ähnlich, wenn auch lange nicht über einen so langen Zeitraum.

    Als ich das erste Mal einen Gnubbel in der Brust bemerkte, war es 2009 ein paar Tage vor unserem lang ersehnten Kärnten-Urlaub. Außerdem hatte ich seit kurzem morgens mit dem Kreislauf zu kämpfen. Ich machte mir große Sorgen, beschloss aber, mich erst nach dem Urlaub darum zu kümmern. Was machten schon 15 Tage aus.

    Dieses Mal erwies sich das Abwarten als richtig. Denn während des Urlaubs stellte sich heraus, dass ich schwanger war mit 37. Der Gnubbel war schnell verschwunden und alles super! Unser Sohn kam im März 2010 putzmunter und gesund zur Welt.

    Weitere zwei Jahre später kam noch unsere Tochter zur Welt. Zwei gesunde Kinder im „hohen“ Alter, welch ein Glück.


    Ein paar Jahre später aber, lag ich beim Sex etwas sehr unglücklich auf der Matratzenlücke und ich hatte das Gefühl, meine rechte Brust wäre gerissen. Sie fühlte sich auch komisch an. Doch ich ging nicht zum Arzt. War ja nichts weiter Schlimmes und ich musste mich ja um die Kleinen kümmern. Außerdem war mein Vater an Darmkrebs erkrankt mit Lebermeta gleich bei ED. 2016 starb er. Die Kinder waren gerade 4 und 6. Da war keine Zeit zum Arzt zu gehen.

    Erst als sich die Brust immer mehr veränderte, die Brustwarze war eingezogen (wobei die bei mir nie sonderlich rausstanden) und irgendwie war alles unförmig, sah mein Mann mich, als ich aus der Dusche kam. Bis dahin hatte auch ich es gekonnt vor ihm versteckt. Genau wie du, KatzenMom 64 . Er befragte Tante G..gle und schickte mich zum Arzt. Das war im Mai 2018. Tja, der Mistkerl hatte inzwischen beachtliche 7,5 cm und 3 LK waren befallen. Weitere Metas fanden sich zum Glück nicht. Die ganze Maschinerie lief an mit Chemo, BET und Bestrahlung. Inzwischen nehme ich „nur“ noch Letro..l.


    Du siehst, wir sind vermutlich viele hier, die erstmal anderes zu tun hatten, als zum Arzt zu gehen.

    Da wird dir hier sicher niemand Vorwürfe machen. Das haben meine Ärzte übrigens auch nie. Hätte ja auch nichts gebracht, der Drops war eh gelutscht.


    Ich freue mich, dass die Behandlung bei dir so gut angeschlagen ist. Ich wünsche dir noch viele gute Jahre mit deinen Lieben.

    Jeder Tag der vergeht, gibt der Forschung Zeit.