Beiträge von angi65

    Sei froh, dass Tamoxifen jetzt schon vor der Op bei dir getestet wird. Ich wünschte, das hätte man bei mir auch versucht.

    Nach der Op weißt du leider nie, ob es bei dir ausreichend wirkt oder nicht...


    Alles Liebe für dich

    angi

    Liebe Hanka ,

    dass du dir jetzt Gedanken machst, wie du das alles schaffst , ist ganz normal. Ich kann dir nur von mir berichten:

    Ich hatte eine beidseitige Mastektomie mit Sofortaufbau.

    Für die Drainage (Plastikflaschen) habe ich mir Stoffumhängetaschen mitbringen lassen, die ich beim Herumlaufen im KH über die Schulter gehängt habe. Ging gut. Eigentlich kann man damit nicht hängen bleiben.

    Ich wurde am 6.Tag ohne Drainage entlassen.

    Autofahren so kurz nach der Op kannst du das m. E. vergessen. Ich sollte 24 Std. die Arme ganz ruhig halten (auch nicht ständig auf dem Handy herumtippen😉) und dann soweit wie möglich schonen. Oberarme nicht über Schulterhöhe heben - 6 Wochen lang.

    Mit Auto fahren habe ich ganz vorsichtig nach 14 Tagen begonnen, war aber nicht angenehm.

    Mach dir keine Sorgen. Ich lebe auch alleine und habe das prima geschafft, obwohl ich wahrscheinlich noch mehr gehandicapt war als du. Du musst dich nur gut vorbereiten, genügend Vorräte, vorkochen-einfrieren, kleiner Hocker, um Hochschränke öffnen zu können usw.

    Alles Liebe! 🍀

    angi

    Liebe Nicki1982 ,

    ich hatte nach meiner ersten Op auch ein Serom unter der (operierten) Achsel. Tat weh, war sehr lästig und wurde mehrfach punktiert, bis es sich irgendwann dann zurückbildete.

    Das zog sich sicher über mehrere Wochen hin, genau weiß ich es nicht mehr.

    Es gibt nur einen schwachen Trost für dich : Es wird irgendwann besser, ohne dass etwas zurückbleibt. Ich drücke den Daumen, dass es mit derDrainage ganz schnell verschwindet! 🍀

    LG angi

    Liebe giecher71

    wie schön, dass du die Op schon hinter dir hast. Wieder ein Schritt weiter zur Normalität - und Tamoxifen dürfte nun kein Problem mehr sein...

    Dass du die Narkose nicht gut vertragen hast, tut mir leid.

    Schon dich bitte noch ein bißchen, auch wenn du ein Stehaufmännchen bist... 😉

    Erhol dich gut!

    LG angi

    Liebe KathrinK ,


    ich möchte nur ergänzen: Auch wenn die Brust entfernt werden muss, ist das kein Drama! In einer Zeit, wo es Sofortaufbau mit Silikon gibt, hat das seinen Schrecken verloren. Kaum Schmerzen und das Ergebnis meist ausgesprochen erfreulich. (Bei mir beidseitig : sieht besser aus als vorher.) Davor brauchst du dich nicht zu fürchten.

    Aber natürlich weiß ich, wie du dich jetzt fühlst, das ganze Leben gerät von einer Minute auf die nächste aus den Fugen.

    Ich hoffe, dass die furchtbare Warterei bald ein Ende hat!!

    Alles Liebe angi

    Hallo,

    mein Fall liegt zwar etwas anders,müsste aber bedingt übertragbar sein.

    Ich wollte im letzten Jahr nach einem Zweitkrebs (ED war 2007: BET mit Bestrahlung) eine Mastektomie mit Silikon - Sofortaufbau machen lassen. Zwei Chirurgen weigerten sich mit Hinweis auf mögliche Wundheilungsstörungen-obwohl die Bestrahlung so lange zurücklag...!

    Ich habe daraufhin hier in Hamburg gesucht und einen (sehr renommierten) plast. Chirurgen gefunden, der auch die onkoplast. Op's in einer großen Klinik macht. Ein Glücksfall. Er warnte mich zwar, dass das bestrahlte Gewebe etwas verhärtet sei und das Kapselfibroserisiko erhöht sei, hatte aber sonst wenig Bedenken.

    Die Op war im Februar, alles gut verlaufen. Keine Wundheilungsstörungen.

    Man sagt generell , dass möglichst erst 2 Jahre nach Bestrahlung ein Silikonaufbau gemacht werden sollte, mit Eigengewebe geht wohl früher . Aber das kam für mich wegen der Narben nicht in Betracht.

    Also verzage nicht, es wird sicher eine Lösung für dich geben.

    LG angi

    Hallo hosenmatz ,

    ich vermute, dass es sich bei dem "mit Fremdhaut ummantelten Implantat", das auf dem Brustmuskel liegt, um die Methode des Netzes handelt. Das soll dem Implantat AUF dem Muskel Halt geben. Dabei gibt es sowohl die biologische Variante, z. b. ein Schweinenetz, als auch eine künstlich hergestellte. (Tiloop Bra?? ?)

    Bei meiner Schwester hat man nach Kapselfibrose beim Implantat tausch ein Schweinentz verwendet. Bis jetzt mit Erfolg.

    Meines Wissens ist die Methode durchaus nicht ungewöhnlich.

    Bei mir persönlich liegen die I. unter dem Muskel. Ich kann gut damit leben, empfinde aber Übungen, die den BM beanspruchen eher als unangenehm und versuche sie zu vermeiden. (Op beidseitig vor 4 Monaten)

    Insofern kann ich deine Bedenken hinsichtlich der Unter - dem - BM-Methode bei berufl. Belastung durchaus nachvollziehen.


    Mein Plast. Chirurg lehnt die Verwendung von Netzen ab, insofern habe ich mich nie damit beschäftigt. Da hat jeder Chirurg seine eigene Methode. Aber ich würde an deiner Stelle mal recherchieren.

    LG

    angi

    Liebe Ernie ,

    ich hoffe, dass dich die Erklärungen deines Arztes etwas beruhigen konnten...🍀🍀🍀

    Trotzdem bleibt natürlich das Problem der Kapselfibrose.

    Eine Physio-Spezialpraxis für Brustkrebsnachsorge empfahl mir eine regelmäßige Massage, um die Kapsel um das Implantat geschmeidig zu halten. Ich habe den Flyer meinem plast. Chirurgen gezeigt, der das sehr gut fand:

    Vom Brustansatz mit kräftigen Strichen sternförmig zur Brustwarze massieren.

    Zeige- + Mittelfinger oder Daumen so ansetzen, dass man die Kapsel in der Tiefe erreicht. ( Mit der anderen Hand kann man die Brust auf der Gegenseite abstützen.)

    Jede Brust dreimal rundherum massieren, einmal täglich.

    Keine Ahnung, ob es eine Fibrose verhindern kann, aber ich finde, dass es plausibel klingt. Ich habe ca. 5 Wochen nach Op, zuerst vorsichtig, damit begonnen und hoffe das Beste..

    Liebe Grüße angi

    Liebe Ernie ,

    bei mir hatte sich auch ca. 3 Wochen nach der Op auf einer Seite ein Serom gebildet, auch mit Ultraschall feststellbar ( laut BZ: "grenzwertig punktionsbedürftig").

    Mein plast. Chirurg, den ich dann aufsuchte, fand das aber nicht so schlimm und empfahl mir Geduld...

    Ich war aber auch sehr beunruhigt und nervös. Die eine Brust war deutlich praller und es gluckerte etwas.

    Nach ca. 5 Wochen bei der Abschlußuntersuchung verkündete der Chirurg mir, es könnte noch Monate (!) dauern, bis sich das zurückbilden und der Körper das resorbieren würde... Wäre alles gut, kein Grund zur Aufregung. Er hat recht behalten.

    Ach so, eine Kapselfibrose könnte sich noch gar nicht gebildet haben!


    Bei mir ist die Op jetzt mehr als 4 Monate her. Die Brüste sind immer mal wieder sehr prall, das tut aber nicht weh; die anfänglichen Dellen haben sich bis auf eine weitgehend geglättet.

    Also verzage nicht!

    LG angi

    Liebe giecher71 ,

    ich habe grade gelesen, dass du evtl. eine Hysterektomie (Gebärmutter entfernung) wegen der Tamoxifen Nebenwirkungen in Betracht ziehst.

    Ich kann dich nur darin bestärken :

    Ich habe das (vaginal) schon vor ca. 20 Jahren machen lassen -aus anderen Gründen - und habe mich später immer dazu beglückwünscht. Die Op war harmlos, ein paar Tage KH, man sieht nichts und merkt nichts. Keine Narben, keine Periode mehr- und als ich Tam nehmen musste, hatte ich zumindest in der Beziehung (Schleimhautaufbau) kein Problem.


    Ich wollte mich sowieso noch bei Dir bedanken. Du warst im letzten Herbst eine der ersten, die mir Mut gemacht haben, als ich daran zweifelte, ob ich mit vorangegangenener Bestrahlung überhaupt eine Mastektomie machen lassen könnte ....

    Ich habe sie inzwischen machen lassen und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

    Und allen Unkenrufen meines damaligen Arztes zum Trotz, habe ich keine Wundheilungsstörungen gehabt und bis jetzt auch keine Anzeichen für Kapselfibrose.(Ich massiere auch brav jeden Tag nach den Anweisungen meiner Physio praxis;-))

    Nochmals vielen Dank an Dich. Ich finde deine Beiträge immer so positiv und aufbauend. 💚


    Liebe Grüße

    angi

    Hallo @stephie84,

    du hast noch gar keine Antwort auf deine Frage erhalten, vermutlich, da man diesen Beitrag eher im Thread "Mastektomie - erste Wochen" erwarten würde, den ich dir ans Herz lege.

    Die Äußerungen deiner Ärztin haben mich sehr verwundert.

    Natürlich wird normalerweise versucht, einen Sofortaufbau mit Implantaten in der gleichen Op zu machen. Und mit etwas Glück kann das auch Haut-und Brustwarzen erhaltend gemacht werden, so wie du das ja auch gerne möchtest...

    In seltenen Fällen setzt man sonst einen Expander ein, falls z. B. absehbar ist, dass unbedingt noch bestrahlt werden muss.

    Das entfernte Gewebe wird nach der Op aufwendig vom Pathologen untersucht. Wenn noch ein Tumor gefunden wird (wie bei mir z. B. , das wusste der Chirurg aber schon vorher), kommt es darauf an, dass er "im Gesunden" entfernt wurde. D. h., idass die Resektionsränder (Schnittränder) ausreichend groß waren.

    Ich würde dir dringend empfehlen, ein zertifiziertes Brustzentrum aufzusuchen und dort einen guten Chirurgen!

    Vielleicht kann dir jemand aus diesem Forum helfen, ein gutes BZ in deiner Nähe zu finden. Mache evtl ein neues Thema auf. Die Antworten kannst du dann per PN("Konversation") bekommen.

    Ich drücke dir den Daumen, dass du bald den richtigen Ansprechpartner, bzw. Arzt findest.🍀

    Lieber Gruß

    angi

    Liebe Perl ,

    Herzlich Willkommen in diesem Forum, auch wenn der Anlass nicht so erfreulich ist.

    Du hast ja wirklich schon einiges hinter Dir!

    Das, was Du jetzt als Lymphstau beschreibst, erinnert mich sehr an das Serom, das ich nach meiner 1.Op unter der Achsel hatte. Bei mir waren 'nur' 11 LK entfernt worden. Ich erinnere mich, dass diese Beule ziemlich weh tat und ausgesprochen unangenehm war.

    Ein Serom ist ein Hohlraum, der sich mit Flüssigkeit füllt, das muss dann (bei mir mehrfach) punktiert werden. Man hat meines Wissens selbst keine Möglichkeit das zu beeinflussen.

    Etwas anderes wäre es, wenn z. B. Dein Arm anschwellen würde. Das würde auf ein Lymphödem hindeuten, also einen Lymphstau im Arm, das unbedingt sofort mit Lymphdrainage behandelt werden muss! Ein Lymphödem kann auch später noch entstehen. Aber in einem Punkt kann ich dich beruhigen: Lymphdrainage ist eine ganz sanfte oberflächliche Massage, die überhaupt nicht weh tut.

    Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald besser geht!

    LG angi

    Liebe Amy48 ,

    ich kann deine Argumentation durchaus verstehen.

    Ich habe den Test eher im Hinblick auf meine Töchter gemacht als auf mich, weil ich fand, dass das für sie sehr wichtig war, um evtl rechtzeitig die entsprechenden Maßnahmen ergreifen zu können. Sie sind auch schon beide über 30.

    Aber das ist natürlich eine sehr persönliche Entscheidung deiner Tochter. Da reagiert jeder Mensch anders.

    😘Liebe Grüße

    angi

    Liebe Amy48 ,

    Na Halleluja...! trifft es wirklich. 😳

    Man möchte sich das nicht einmal vorstellen!

    Als ich eben von deiner Cousine las, die schon mit 37 erkrankte, kam mir spontan der Gedanke,ob du evtl genetisch vorbelastet bist?? Es gibt nicht nur die Hochrisikogene, (BRCA 1 und2) sondern 13 weitere Gene, die in unterschiedlicher Form BK und EK begünstigen.

    Ist jemals bei dir daran gedacht worden?

    Mein plast. Chirurg hat darauf gedrungen, dass das bei mir VOR der Op getestet wurde, da es zwei weitere Bk Fälle in meiner Familie gibt. (Mütterl. Linie)

    Resultat : Ich habe keine gen. Vorbelastung. Aber für meine Töchter steigt das Risiko auch wegen meiner eigenen Erkrankung deutlich. Sie werden mit Hilfe des Gutachtens der Genetikerin kaum Probleme mit Vorsorgemaßnahmen haben, das hatte sie mir gesagt. (Ich habe das Gutachten noch nicht.)

    LG

    angi

    Liebe paetzi ,

    ich habe inzwischen deine älteren Beiträge gelesen und kann deine Frage an mich jetzt anders einordnen.

    Es gibt einige Parallelen in unserer Krebs Geschichte.. Eins haben aber fast alle Geschichten hier gemeinsam, dass die Ärzte uns in dem Glauben gelassen haben, dass Mammo und Sono zur Früherkennung ausreichen. Leider ein fataler Irrtum.