Beiträge von Lausi

    Hallo SanNiH

    Ich hab nach zwei Jahren tam und trenantone beides vor ca 6 Monaten abgesetzt und warte immer noch auf meine Periode. Ich hatte auch nach dem Absetzen eine ganze Zeit das Gefühl, PMS Symptome und Unterleibsziehen zu haben. Nach 5 Monaten war ich bei der Frauenärztin, sie konnte aber noch keine eigene Hormontätigkeit feststellen und meinte es wären wenn dann Nachwirkungen vom absetzen der Antihormone. Mittlerweile denke ich vielleicht hab ich aber auch ein bisschen sehr in mich „hineingehorcht“ und mehr Symptome interpretiert als da waren. Na ich hoffe auf jeden Fall immer noch dass sich möglichst bald wirklich was tut und meine Eierstöcke wieder aufwachen.. alles gute für dich, würd mich interessieren wie es bei dir weiter geht. Lg

    Hallo Ticino und monkele76

    Danke für eure Nachrichten. Ja mittlerweile würde ich es auch eher als Lymphödem bezeichnen, mein Onkologe meinte letzte Woche er würde es als „Strahlenschaden“ betiteln und ich sollte mich entspannen und daran gewöhnen.. lymphödeme sind ja meistens eher im Arm, solche Probleme hatte ich aber zum Glück nie. Da es vom Timing so relativ zeitgleich zum Absetzen der Antihormone ist, finde ich es immer noch naheliegend dass zumindest der Auslöser des Ödems irgendwie damit zu tun hat. Naja wahrscheinlich werd ich eh nie genau wissen warum es so ist, ich hoffe immer noch dass es irgendwann wieder aufhört mit der geschwollenen Brust.

    Mein Onkologe meinte auch dass ich diese Probleme genauso auch mit Eigengewebe oder ganz ohne Aufbau haben könnte, das Implantat wäre nicht der Grund, sondern die Wirkung der Bestrahlung aufs Gewebe. Muss ich vielleicht nochmal in einem anderen thread recherchieren.

    Lg, Lausi

    Hallo, gibt es hier Frauen die prämenopausal das Tamoxifen abgesetzt haben und danach Probleme mit geschwollen Brüsten hatten? Oder andere unschöne Nebenwirkungen hatten?

    Ich habe vor 5 Monaten das Tam gleichzeitig mit dem Ende der Trenantone nach 2 Jahren abgesetzt. Seit 2 Monaten hab ich Probleme dass meine operierte und bestrahlte Brust (Mastektomie + Implantat + 30x Bestrahlt) anschwillt und sich Flüssigkeit sammelt. War zur Untersuchung, Rezidiv und sonstige klar definierten Erscheinungen konnten ausgeschlossen werden, medizinische Ursache bis jetzt unklar)

    Da die Brust zwischendurch bereits ca. 4 mal wieder abgeschwollen war und dann aber nach ein paar tagen doch wieder dick wurde, hatte ich erst gedacht es könnte daran liegen dass meine Hormone wieder in Ihren normalen Zyklus zurückfinden, was ich super fände (bin 38 mit KiWu).

    Letzte Woche konnte die Frauenärztin aber noch keine eigene Hormon Tätigkeit feststellen, die Eierstöcke ruhen und die Gebärmutterschleimhaut ist noch dünn. Also kann es daran nicht liegen, sie meinte vielleicht hat es mit dem Absetzen des Tam zu tun.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Hallo zusammen, ein kurzes update von mir heute. Bei mir sind es jetzt knapp 5 Monate seitdem ich das Tamoxifen und die Trenantone nach 2 Jahren abgesetzt habe, und leider bin ich nach meinem Besuch beim Frauenarzt gestern sehr ernüchtert. Ich hatte ja seit einiger Zeit das Gefühl von PMS Symptomen und mit Wunschdenken gedeutet, dass meine Hormone wieder in Gang kommen. Bei der gynäkologischen Untersuchung gestern hat meine Frauenärztin aber noch keine Hormontätigkeit feststellen können. Die Gebärmutter Schleimhaut ist immer noch so dünn wie im Juli 😭 Sie meinte dass alles wahrscheinlich eher noch Nachwirkungen vom Absetzen der Antihormone sind, aber noch nicht von eigener Hormonproduktion kommen können weil man noch nichts sieht. Also eher sowas wie umgedrehte Wecheljahresprobleme, wenn ich es richtig verstanden habe🤨

    Ich hatte doch sehr gehofft dass es schneller geht dass meine Tage wieder kommen, da ich mich ansonsten ja auch sehr fit fühle und auch einen schnellen Stoffwechsel habe. Und ich hab irgendwie zur Zeit auch kein wirklich gutes Vertrauen in meinen Körper, es wurmt mich dass ich nichts machen kann ausser warten und hoffen..

    Tja nun heisst es leider noch weiter gedulden und Daumen drücken dass meine Hormone wieder anlaufen und ich hoffentlich bald schwanger werden kann. Ich wünsch auch allen Mitleserinnen hier Kraft und Energie in dieser trüben Jahreszeit.

    Hallo Zusammen, Hallo Fight for it

    Ich hab nach 2 Jahren Antihormon Therapie Anfang Julia ja gleichzeitig mit Ende der GnrH (trenantone) das Tamoxifen wegen Kinderwunsch abgesetzt. Seit August ungefähr merke ich die Hormonumstellung, und zwar immer mehr. Ich gehöre anscheinend zu den wenigen Frauen denen es unter der AHT deutlich besser ging als mit Periode. Mir war das während der letzten zwei Jahre schon bewusst, aber jetzt merke ich es um so deutlicher 😬

    Ich hatte mit Tam und Trenantone eigentlich keinerlei Nebenwirkungen, außer vielleicht ein bisschen steife Knochen, aber das kann auch das Alter sein. Dafür eigentlich durchweg gute Laune und gute Energie, also so also wär ich immer kurz vor Eisprung.

    Seit dem Absetzen fühl ich mich dagegen eher gerade ununterbrochen wie kurz vor meinen Tagen, nur dass die nicht kommen wollen. Ich hab irgendwie alle möglichen PMS Wehwehchen, mal schlimmer mal weniger schlimm, fühle mich oft schlapp, bin launisch, hab keine Lust auf Sport, Menschen und auch nicht auf Sex, dazu ständig Bauchziehen. Zwischendurch hatte ich auch schon mal einen super aufgeblähten Unterbauch. Alles nicht lustig. Noch dazu ein Problem mit einer arg angeschwollenen Brust, siehe mein Beitrag im anderen Thread, welche ich mittlerweile auch mit den Hormonen in Verbindung bringe.

    Kurzum, ich hoffe dass sich meine Hormone baldigst einpendeln. Geht es noch jemanden so dass es ohne Antihormone schlechter geht? Anscheinend atmen die meisten ja eher auf.

    Und es sind bei mir jetzt ca 4 Monate seit dem absetzen ohne dass ich meine Regel wieder hab (und ca 2,5 jahre seit ich die letze Regelblutung hatte).

    Mein Onkologe meinte übrigens dass er mich an ein Kinderwunsch Zentrum überweisen würde falls nach 6 Monaten noch nix passiert ist, so zum abckecken der Hormonwerte und sowas, damit man nicht zu lange ohne Antihormon Schutz ist ohne „Ergebnis“. Klingt immerhin nach einer Option B falls nix passiert bis dahin.

    Hallo Sonnenblume. lieb dass du dich erkundigst. Ja zum Glück wurde hat die Auswertung der Biopsie nichts ergeben, kein Verdacht auf Rezidiv und auch keine bakterielle Infektion.

    Da ist mir erstmal ein Stein vom Herzen gefallen. Das Antibiotikum durfte ich darauf hin absetzen. Nachdem bei der Punktion ja Flüssigkeit entfernt wurde und damit der erste Druck raus war, ging es zum Glück stetig bergauf. Seit ein paar Tagen ist die rechte Brust nun wieder annähernd gleich groß wie die linke, und auch die Rötung ist fast ganz verschwunden. Es wurde erst insgesamt immer weniger rot und seit letzter Woche habe ich jetzt 3 bis 4 rote knubbelige Flecken die sich noch ein bisschen abheben, als ob da noch ein bisschen Rest Flüssigkeit eingeschlossen ist, aber die werden zum Glück auch schon immer besser.

    Ich hatte die Brust immer fleißig gekühlt und noch Arnika Globulis genommen, vielleicht hat das auch etwas geholfen.

    Mein Onkologe kann nach wie vor nicht genau sagen was es genau war, der Verdacht Hämatom passt am besten zum Erscheinungsbild, aber ich kann mir nicht vorstellen wie ich mir das zugezogen haben soll ohne es zu merken. Der Arzt hat so etwas bis jetzt auch noch nicht gesehen und er hat hauptsächlich mit Brustkrebs Patientinnen zu tun.

    Na Hauptsache es ist jetzt wieder weg und bleibt auch weg!

    Viele Grüße

    Hallo Sonnenblume. Danke für Deine Antwort.

    Leider hab ich immer noch keine Diagnose, meine Brust ist in den letzten Tagen trotz Antibiotika nochmal unangenehm praller geworden, es hat sich wohl viel Flüssigkeit angesammelt.

    War heute zum abklären im Brustzentrum wo auch vor zwei Jahren die Mastektomie+Implis gemacht worden, hatte dort Ultraschall und es wurde eine Stanze der Haut der Brust gemacht und recht viel Flüssigkeit aus der Geschwollenen Brust rausgezogen welches jetzt beides im Labor untersucht wird. Dank des punktierens ist die Brust nicht mehr ganz so dick und spannt weniger.

    Ja und jetzt hoffe und bange ich welches Ergebnis das Labor feststellt.

    Ein Rezidiv muss ausgeschlossen werden, da will ich auch gar nicht dran denken. Man hat beim Ultraschall aber auch nichts dergleichen gesehen.
    ich soll jetzt bis zum Ergebnis nochmal die Antibiotika Dosis erhöhen, falls es wirklich ein Keim ist. Die viele Flüssigkeit könnte auch auf ein Hämatom hindeuten, aber da weiss ich nicht wann ich mir das geholt haben soll. Infektion der Kapsel an sich hält die Ärztin für unwahrscheinlich weil die Kapsel ja geschlossen sein sollte und wenn dann eigentlich nur nach einer Op sowas sein kann wenn da Keime reingekommen sind, nicht zwei Jahre später erst. Jetzt heißt es wieder mal abwarten und ablenken um das kopfkino abzustellen.

    Hallo zusammen, ich bin gerade etwas verzweifelt. Ich hatte 2018 beidseitig Mastektomie mit sofortigem Silikon Aufbau, rechts dei betroffene Brust links prophylaktisch wegen BRCA2.

    Die rechte Brust wurde außerdem bestrahlt. Sie war nach der Bestrahlung schon immer etwas fester als die linke und Mein Arzt meinte auch man sieht schon eine Kapselfibrose (wegen sichtbaren Falten der Implantat Wand im Ultraschall)

    Probleme oder Schmerzen hatte ich aber bis jetzt keine.

    Seit einer guten Woche habe ich allerdings eine Entzündung drin, die Brust ist doppelt so dick und rot und spannt enorm. der Arzt meinte es wäre nur die Haut entzündet und ich habe Antibiotika bekommen. Ich nehme es jetzt schon fünf Tage, aber leider verbessert sich gar nichts. Ich habe auch selber nicht das Gefühl dass es die Haut um das Implantat rum ist, sondern eher das Gefühl das Implantat bzw. Die Kapsel selber zieht unangenehm zusammen.

    Nun habe ich Panik dass das Implantat infiziert ist und raus muss und ich wieder eine OP brauche :(

    Das Implantat liegt auf dem Muskel und ich bin sehr dünn, Eigengewebe Aufbau scheidet aus. ausserdem ist der Hautmantel ums das Implantat auch sehr dünn.

    Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Mir ist klar dass natürlich nur mein Arzt mir eine konkrete Auskunft geben kann, aber bis dahin würde ich mich über Erfahrungen von Eurer Seite freuen.

    Hallo zusammen, ich lese die ganze Zeit mit und möchte kurz auch meine Erfahrung dazu beitragen.
    ich hatte meine Diagnose 02/2018 und habe Tam zusammen mit der Trenantone Spritze Anfang Juli diesen Jahres aufgrund von erneutem Kinderwunsch abgesetzt.

    Ich war bei der Krebsdiagnose knapp 35 und mein erstes Kind 14 Monate. Ich wollte immer mehr als ein Kind, deshalb hat mich das Thema auch sehr beschäftigt.

    Ich hatte während der Chemo keine „Schlafspritze“, aufgrund der nicht bewiesenen Wirksamkeit. Meine Mens hat sich aber auch schon von alleine nach der dritten Pacli verabschiedet und seitdem hatte ich sie nicht mehr.
    Zum Glück hatte ich sehr informierte Onkologen an meiner Seite und mir wurde die Möglichkeit nach zwei/drei Jahren Tam zu unterbrechen von Anfang an als Option in Aussicht gestellt.

    Nun habe ich dieses Jahr also tatsächlich die 2 Jahre bzw 7x trenantone (die 8. habe ich in Absprache mit meinem Onkologen weggelassen) geschafft und nun warte ich dass meine Eierstöcke wieder zu alter Vitalität zurück finden.

    Zur Frage von Fuechsin : ich habe es so verstanden dass die Empfehlung der zwei bzw. drei Jahre Tam Einnahme daher rühren dass in den ersten Jahren die Rückfall Rate am größten ist und man deshalb diesen Zeitraum erstmal zusätzlich schützen möchte, zumal nach einer Chemo wie in meiner Fall, sich der Körper eh erstmal etwas erholen soll. Das Tamoxifen an sich hat aber nur eine Halbwertszeit von ca. einer Woche, danach ist der Wirkstoff nicht mehr im Körper. Deshalb durfte ich auch gleich mit ungeschütztem Verkehr „loslegen“, wobei der Hormonhaushalt natürlich auch erstmal wieder in Schwung kommen muss bevor überhaupt was passieren kann...

    An und für sich ist aber alles auch deine eigene Entscheidung das Tamoxifen zu nehmen bzw. zu unterbrechen. Hängt ja auch davon ab wie Hormonsensibel der Tumor war und wie groß etc, und wie alt du bist und wie lang der Kinderwunsch warten kann oder ob die biologische Uhr tickt.
    Ich würde alles mit dem Arzt deines Vertrauens besprechen. Ich bin sehr froh dass ich gute Ärzte habe, wenn ich hier lese welche Ratschläge manche von euch bekommen haben.

    Hallo,

    Nachdem ich die letzen Monate immer nur fleissig im Forum gelesen habe, möche ich heut doch auch mal einen Beitrag schreiben.

    Ich habe das gleiche Problem wie Amal*78, hatte eine subkutane Mastektomie mit Silikonaufbau und die Empfehlung zur Bestrahlung ist nicht ganz eindeutig.

    Ich bin 35 Jahre und hatte vor Chemo folgende Diagnose:

    Mama Ca links lobulär, T2 N1 M0 G3 ER95% PR80% Ki67 40% Her2 neu neg.

    Bin ausserdem BRCA2 Trägerin.

    Nach 12x wöchentlich Paclitaxel&Carboplatin bildgebend Komplettremission, leider hat der Pathologe doch noch Karzinomanteile bis 10mm gefunden, der Tumor war zwar zerfallen, war aber bis kurz unter die Brustwarze und deshalb vermutlich doch multifokal. Brustwarze wurde in der Nachresektion entfernt. Lymphknoten war wohl vor Chemo nur einer befallen, nach Chemo war dieser aber frei von Krebszellen.

    Ich habe nach der OP nun nochmal 4x EC bekommen und stehe jetzt vor der Frage der Bestrahlung.

    Mein Onkologe aus der Praxis ist unbedingt dafür, da man alle Möglichkeiten ausschöpfen sollte, mein Implantat ist ihm egal.

    Die operierende Chefärztin in der Klinik meinte, sie würde persönlich keine Bestrahlung machen, da die Chemo viel entscheidender ist und diese ja schon gut gewirkt hat, ausserdem wüsste man eh nie was kommt.

    Der Arzt im Strahlenzentrum wollte sich nicht festlegen, hat mir nochmal die Vor- und Nachteile erläutert und meinte ich solle es für mich persönlich entscheiden.

    Die Dame vom Krebsinformationsdienst hat sich viel Mühe gegeben, Studienergebnisse zu finden die man als Referenz nehmen könnte, aber da passe ich nirgendwo so richtig rein, die Tendenz ging aber pro Bestrahlung.

    Laut Leitlinien muss bei Mastektomie und nur einem befallenen Lymphknoten nicht zwingend bestrahlt werden, habe ja aber einige Risikofaktoren wie junges Alter, BRCA, G3, hoher Ki67 und vermutlich multifokal.

    Dagegen sprechen allgemeine Bestrahlungsrisiken und die hohe Wahrscheinlichkeit der Kapselfibrose. Aufbau mit Eigengewebe will ich nicht, bin zu dünn für Diep Flap und keine Lust noch weiter zerschnippelt zu werden.

    Mein aktuelles Risiko für ein Rezidiv liegt lt. Ärzten zwischen 5-10%, vielleicht auch höher aufgrund der Risikofaktoren. Bestrahlung reduziert das Risiko wohl um 2/3, aber das sind eventuell halt auch nur 2-3%. Und dem gegenüber das Risiko von 1% von der Bestrahlung selbst einen neuen Tumor zu bekommen plus das Risiko von mind. 50% der Kapselfibrose, und evetuelle Herz Schädigung weil linke Seite...

    Ich bin hin und her gerissen und würde mich freuen wenn ich von Euch Feedback dazu bekomme. Danke.

    Lg