Beiträge von Kessu

    Hallo Pelline 63 , ach Menno immer noch übel :rolleyes:, bei mir sagten sie zuerst ist von der Narkose, nach 2 Tagen hieß es dann, von der Narkose kann es nicht mehr sein, dann Vermutung es sei vom Schmerzkatheter, dann wurde der frühzeitig gezogen, hat aber nix geändert, dann Verdacht auf Darmverschluss, war es aber auch nicht, dann zig Anti-Kotz-Mittel ausprobiert, haben alle nix gebracht, schließlich meinte die Schwester, ich solle versuchen, mich nicht zu übergeben und Kaugummi kauen :D, es ging halt 2 Wochen und dann war es plötzlich weg 🤷‍♀️. Pantopraz. haben sie mir dann auch gegeben, weil es hieß Magenschleimhaut entzündet, aber das hat auch nix gebracht, sie waren glaube ich irgendwann genervt davon, ich auch, aber da half nix :hot:

    Also bei mir war das Ergebnis nach 1 Woche noch Myom, erst nach 14 Tagen kam die Sarkom-Diagnose, man sagte mir, dass würde immer so lange dauern. Wäre natürlich deutlich besser, wenn es doch schneller ginge... bei der zweiten OP musste ich auch 10 Tage warten.

    Pelline 63 der ging bei mir auch nicht, sehr zum Verdruss der Krankenschwester :D

    Nala1970 ich will Dich nicht kirre machen, aber ein Sarkom ist im Schnellschnitt nicht zu erkennen, das Gewebe muss angefärbt werden und erst nach 10-14 Tagen hat man ein Ergebnis, lediglich Karzinome kann man schneller identifizieren. Und bei einem Sarkom sollte laut Leitlinien eigentlich ein Bauchschnitt erfolgen und alles inspiziert werden bzw. Verdächtiges entfernt werden. Leider bilden Sarkome schnell Metastasen und es sollte daher nix im Bauch übrig bleiben.

    Liebe Pelline 63 nachdem ich die nette Essensdame und ihr Tablett tagelang mit gequälten Gesichtsausdruck ansah, brachten sie irgendwann keines mehr, sondern meinten, ich solle mich melden, wenn ich etwas möchte. Ich konnte nur kleine Stücke Apfel und Banane essen und Tee trinken, Joghurt und Kartoffelpüree ging kaum. Zum Glück habe ich ja ordentlich Reserven, so dass Prof. M. meinte, die könnten erstmal angezapft werden ;), 7kg habe ich abgenommen und als ich dann nach der Essensdame klingelte und ein Brötchen mit Marmelade wollte, kam sie sofort freudestrahlend angerauscht. Aber es waren harte 2 Wochen ;(

    Oh liebe Pelline 63 ich drücke dich mal ganz vorsichtig :hug:, leider war es bei mir auch so, habe ehrlich gesagt 14 Tage lang mehrfach täglich erbrochen. Eines Morgens bin ich aufgewacht und hatte zum ersten Mal richtig Appetit auf Frühstück und habe ein halbes Brötchen gegessen (bis dahin waren nur mal kleine Happen möglich) und von da an, konnte ich wieder essen und nix ist mehr rausgekommen. Ich fürchte, der Körper braucht etwas und man kann ihn nicht zwingen, wenn er wieder so weit ist, geht alles wieder problemlos. Ich hoffe, bei Dir ist es ganz schnell wieder gut <3. Halte durch, das wird wieder💪

    Also ich hatte über 25 Metastasen, wenn es hormonabhängig ist, würde ich erstmal eine Anti-Hormon-Therapie versuchen, meine Metastasen sind innerhalb von 3 Monaten fast verschwunden und ob eine Chemo wirkt, ist ja bei Sarkomen leider immer ein Glücksspiel. Wenn Du in Essen im Sarkomzentrum warst, wundert es mich, dass man Dir diese Option nicht angeboten hat. Vielleicht fragst Du da nochmal nach?

    Herzlich Willkommen ajhnic bei den Sarkomis, wenn auch aus unschönem Anlass. Ich habe auch ein Leiomyosarkom der Gebärmutter und seit letztem September Lungenmetastasen. Da mein Sarkom hormonabhängig ist ( Wurde das bei dir getestet?), mache ich eine Anti-Hormon-Therapie und die Metastasen sind dadurch so klein geworden, dass keine Chemotherapie notwendig ist. Daher kenne ich mich mit Chemo nicht aus. Wenn es nur wenige Metastasen sind, könnte man sie mit Cyberknife bestrahlen oder operieren. Prof. K. aus G. macht Zweitmeinungen anhand deiner Unterlagen per Mail. Cyberknife kannst Du gut bei Frau Dr. M. in der Kölner Uniklinik nachfragen.

    Gruß Kessu

    Hallo Nala1970 Willkommen bei uns Sarkomis, auch wenn wir uns lieber woanders kennengelernt hätten. Erstmal alles Gute für Deine Mutter, dass sie die OP gut wegsteckt. 3,2cm ist für ein Sarkom recht klein und gut, alles unter 5cm ist klein, mein Sarkom war 16cm groß. Mal schauen, was die Pathologie sagt. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Behandlung in einem zertifizierten Sarkomzentrum, die findest du auf der Seite der Deutschen Sarkomstiftung aufgelistet. Beim Leiomyosarkom sollte man auch testen, ob es hormonabhängig ist, das wäre von Vorteil, weil man dann eine Anti-Hormon-Therapie machen kann. Wenn Du noch Fragen hast, wir helfen gerne weiter.

    Gruß Kessu

    Ja 2 Wochen ging gar nix, wurde 2x abgeführt, sie wollten schon CT machen, weil sie einen Darmverschluss befürchteten. Danach Zuhause war es noch lange schwierig, so wie vorher ist es immer noch nicht, geht aber meistens. Es ist sehr unangenehm und schmerzhaft und man braucht echt viel Geduld, leider...

    Guten Morgen liebe Pelline 63 ohje die Verdauung 🙈, bei mir tat sich 2 Wochen gar nix, musste immer abgeführt werden und konnte nix essen, habe 7kg abgenommen, Zuhause ging es dann mit Unterstützung von Pülverchen und Co. Wie Jojo2019 sagt, dass war das Schlimmste in der ganzen Zeit, da hilft nur Geduld, leider :hug:

    Liebe Pelline 63 ich hoffe, die OP ist gut verlaufen und alles was dort nicht hingehört, ist raus. Wahrscheinlich wirst Du auch 24 Stunden im Wachzimmer auf der Station sein, dort ist immer eine Schwester und die Ärzte schauen regelmäßig vorbei, Du wirst gut umsorgt. Vielleicht kannst Du dann morgen schon zurück auf dein Zimmer 🌸🌻🌺

    Liebe Viviane1968 ich bin auch einerseits erleichtert, dass BK und Sarkom ruhig sind. Steigende Tumormarker sind natürlich absoluter Mist, aber ich hoffe auch auf ein Wunder und dass im September einfach wieder alles im Lot ist. Ja wir leben in diesem 3-Monats-Rhythmus und den kennst Du ja leider schon zu genüge. Ich wünsche Dir, dass es gelingt, das Gedankenkarussell anzuhalten und den Sommer zu genießen 🌻