Beiträge von Andrea_764

    Liebe Susysusy123 !


    Ich hatte den Eingriff auch und er wurde auch ambulant durchgeführt.

    Aber ich hatte überhaupt keine Beschwerden. Nichts gemerkt von der OP, nichts danach. Doof war es nur, auf der Seite zu liegen. Aber ok, das ist auch besser inzwischen.

    Klar kannst du damit Auto fahren!

    Und das Jucken kann ja eine Empfindlichkeit gegen eines der Medikamente sein?!


    Nun liegt es an dir, etwas zu warten oder dich gleich Hilfesuchend an die Klinik / den Arzt zu wenden. Ich bin ja eher Schisser und wäre sicher schon hingefahren... ;-)

    Gute Besserung !

    Und liebe Grüße

    Andrea

    Liebe NurTina ,


    mit einem solchen bedrohlichen Gefühl zu Leben, dass man vielleicht etwas hat und nicht ernst genommen wird, das macht ja krank! Da kreisen die Gedanken... ist nicht gut.

    Bestehe drauf, das genau geschaut wird. Lass dich nicht abwimmeln.

    Klar, es gibt Zysten und entzündete Milchdrüsen und sicher noch vieles mehr. Aber dann stellt Arzt das fest und teilt es dir mit. Und dann hast du ein gutes Gefühl, weil du weißt, dass es nichts schlimmes ist.

    Bleib dran!


    Liebe Grüße

    Andrea

    Ihr Lieben,


    nichts muss, alles kann. Das wollte ich hören ;)

    Und solch großes Verständnis wie von Sonnenglanz tut gut, danke schön!

    Insgesamt habe ich ja nun einen gute Übersicht bekommen, was alles sein kann. Tanztherapie finde ich irgendwie schräg, aber auch interessant - Bewegung bei Musik, kenne ich noch von vor 35 Jahren in der Disco ^^, hihi...

    Aber sonst haben mir die Aussagen hier sehr geholfen. :thumbup:

    Liebe Grüße

    Andrea

    Liebe Sonnenglanz,

    das wollte ich lesen. Klar ist, wer bezahlt bestimmt. Und was für einen gut ist wissen ja manchmal andere besser. Aber seit einiger Zeit will ich nicht mehr alles reaktionslos über mich ergehen lassen. Daher meine Frage.


    Liebe Rike,

    klar, gegen kennenlernen habe ich nichts. Nur gegen MUSS und so, das mag ich nicht. Da erhebt sich innerer Widerstand.


    Habt Dank für die Antworten!:)

    Liebe Grüße

    Andrea

    Ihr Lieben,

    wie ist das denn, wenn ihr Chemo bekommt?

    Letzte Woche saß direkt neben mir eine Frau, die einen grässlichen Reizhusten hatte. Auch sie bekam Chemo.

    In dem Raum sitzen zu Stoßzeiten sicher 20 Chemo-PatientInnen und bekommen ihre Medikamente - und halb so viele Angehörige (letzte Woche lief sogar ein Kind durch). Einige hüsteln immer.

    Ich versuche, privat allen Gefahren aus dem Weg zu gehen, zumal ich schon eine Pause hatte wegen einem Infekt. Und dann so was. :(

    Hab schon überlegt, mir einen Mundschutz zuzulegen.

    LG

    Andrea

    Liebe MoKo,

    danke für deinen Beitrag! :)

    Klar will man, dass es einem besser geht durch die Reha.:thumbup:

    Aber ich bin so gar nicht der sportliche Typ X/, um ehrlich zu sein.

    Daher ... im Grund sind meine Gedanken wieder viel zu früh und wer weiß, was bis zur Reha noch alles geschieht. Aber da ich mir immer lange vorher schon Gedanken mache, kamen diese Fragen bei mir auf.

    LG

    Andrea

    Ihr Lieben,


    ich war zwar mal in Kur, aber das ist über 20 Jahre her.

    Daher die mutmaßlich etwas doofe Frage:

    Was geschieht in einer Krebs-Reha?

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Werden Anwendungen/Einheiten angeboten oder sind sie verpflichtend?

    Dauert eine Reha 3 oder 4 Wochen oder kann sie ggf verlängert werden?


    Liebe Grüße

    Andrea

    Hallo!

    Ich kriege immer Fenestil flüssig gegen Allergien bei der Chemo. Das Zeug macht mega müde. Da schläft man. Daher nehme ich nix zu lesen oder so mit.

    Kriegt ihr das nicht??

    LG

    Andrea

    Liebe Sonnenglanz ,

    hab Dank für deine Antwort!

    Ich denke, dass ich mir - sollte es noch einmal vorkommen,- eine weitere Stanzbiopsie auch im KH vornehmen lasse. Die sind einfach gewiefter in solchen Dingen.

    Ob ich eine Vollnarkose wählen würde, weiß ich nicht. Ich hatte weder beim Setzen des Ports noch bei der Markierung des Tumors Schmerzen.

    LG

    Andrea

    Liebe kruemelmotte ,

    boah das ist gruselig! Dem solltest du auf den Grund gehen und dir dazu helfen lassen. Denn wir brauchen Ruhe und Schlaf, um halbwegs ausgeglichen zu sein.

    Zum Thema Schlaf: Ich hab die vergangenen Nächte immer gefroren, egal, wie viele Decken ich auf mir hatte. Da habe ich die Heizdecke wiederentdeckt. Eine unfassbare Wohltat! Nun schlafe ich wie ein Murmeltier, und das ganz traumlos. :thumbup::sleeping:

    LG

    Andrea

    "Wenn Sie so herumzappeln kann ich nicht richtig zielen!" Das hab ich zu hören bekommen. Ein Loch, vier Stanzen. Ich dachte auch, das kann doch nicht sein. Unsensibel, grob, vermutlich hatte die Ärztin keine Zeit. Die erste und die zweite örtliche Betäubung hatten kaum Zeit zu wirken.

    Im KH wurde dann diese Tumor-Markierung gesetzt (deren Namen mir grade nicht einfällt, X/) und das ging ohne dass ich etwas davon bemerkt habe. Ratz-Fatz. Ebenso der Port: Ohne Probleme, ohne Schmerzen, weder während des Eingriffs noch danach. Ich hab den Eindruck, dass manche niedergelassenen Ärzte solche kleinen Eingriffe zwar gerne machen, die im KH es aber besser können.

    BiggiL

    Moralische Instanz = Die Pfarrer unserer ev. und rk. Kirchen hier, die bei den Flüchtlingshilfen voran gehen und sich engagieren und Nächstenliebe nicht nur predigen, sondern vorleben. Die Pfarrer, die Kindergottesdienste und Feste organisieren, um Kinder für den Glauben zu erreichen. Die Pfarrer, die für die Tafel Platz schaffen und sich da einbringen. Es sind die, die Vorbilder in den Kirchen und auch außerhalb sind. Für mich zählen die dazu, die sich offen gegen die Angstmache der AfD stellen.

    Das ist für mich auch Kirche. Und das finde ich wichtig.

    Vieles ist in der Organisation der Kirchen falsch. Warum musste Margot Käßmann wegen einer Verfehlung zurücktreten? Und warum ist der Limburger Bischof die Treppe hoch gefallen anstatt dass man ihn bestraft hat? Auch das Argument mit dem Kindesmussbrauch und den Protzereien - dem stimme ich zu! Da hast du Recht. Das ist auch ein Teil der Kirche, stimmt. Der miese.


    @ Geduld

    Das Bild Gottes wurde von Männern geprägt. Die Rolle der Frauen und die der Männer wurde damals ebenso von den Männern gestaltet. In den Jahrhunderten wurde interpretiert und umgestaltet. Ich weiß nicht, wie das ging mit der Inspiration der Männer durch Gott. Ich teile diesen Glauben nicht. Für mich ist die Bergpredigt eine Anleitung zu einem sinnerfüllten Leben, das aber sehr schwer ist.

    Ein Wahnsinns-Thema!

    Ich bin begeistert, dass hier ein solcher Austausch stattfindet.


    An Gott habe ich seit meiner Diagnose noch gar nicht gedacht. Das zeigt mir, wie weit ich von ihm/ihr weg bin. Als Kind bis ins Erwachsenenalter war ich tatsächlich gläubig. Aber je mehr ich über die Entstehung der Bibel erfahren habe, desto mehr zweifele ich an dem, was dort zu lesen ist. Und die Bibel ist nun mal das, was geschrieben steht und an dem sich Christen mehr oder weniger orientieren.

    Egal ob katholisch oder evangelisch: Wohl dem, der seinen Glauben hat. Dem gibt er Kraft.

    Ob man Glauben lernen kann? Oder ob man über Vorkommnisse und Geschehnisse Interpretationen legt, die den Glauben stützen?

    Ich bin Mitglied der Kirche und mag meine Kirche als Ort der Stille und der inneren Ruhe. Die Institution Kirche erlebe ich teilweise als eine der letzten moralischen Institutionen in einer Welt, die immer unmenschlicher wird.

    Und ich könnte sicher auch mit dem Pfarrer reden über meine Gefühlslage oder ... weiß nicht. Aber dass Gott etwas mit meiner Krankheit zu tun hat, das glaube ich (derzeit) nicht.

    Liebe Warrior_Cat,


    das sind viele Schicksalsschläge! Meine Güte! Den Partner zu verlieren ist eine Katastrophe und dann der Krebs...


    Und dann ziehen sich viele zurück, weil sie Angst haben vor einer großen emotionalen Belastung und deinem seelischen Schmerz, so stelle ich es mir vor. Wenn man selbst nicht betroffen ist kann man vieles vielleicht erahnen, aber nicht wissen. Ich hatte auch vor meiner Diagnose keine Vorstellung, was Krebs bedeutet, was er mit einem macht. (So wie ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass mein Mann nicht mehr da sein könnte).

    Und auch mir fällt gar nicht viel ein, was ich dir sagen könnte. Vielleicht: Durchhalten ist angesagt. Es sich schön machen, die guten Tage genießen und die weniger guten versuchen aufzuhellen. Vielleicht mal zwei oder drei von denen ansprechen, die gesagt haben: "Wenn du mal was brauchst, melde dich!" Vielleicht ist einer dabei, der den ersten Schritt nicht gewagt hat uns sich freut, dass du ihn machst.

    Einzelkämpfer zu sein war immer auch meins, aber ich erlebe in dieser Krankheit ganz viele Betroffene, die sie auch haben, die sich austauschen wollen, die mir helfen wollen. Es sind Mutmacher dabei. Betroffene sind die besseren Ratgeber, die besseren Helfer, denn sie wissen über was sie reden.

    Ich wünsche dir Kraft und Mut und dass du einen Weg aus der Einsamkeit für dich findest.

    Lieber Gruß

    Andrea