Beiträge von Sonjavs

    Guten Morgen,


    ich hatte jetzt auch mein erstes Gespräch zur Bestrahlung. Der Professor begrüsste mich nicht mit den Worten :" Guten Morgen, nehmen Sie Platz, sondern Sie müßen die Bestrahlung haben, sonst liegt der Rückfall bei 40 %.Musste ihm dann sofort ins Wort fallen und ihm sagen, dass es nicht stimmt, denn laut OnkoType liegt der Rückfall bei 9 % . Nach dem Satz war klar das wir keine Freunde werden. Soll 35 Bestrahlungen bekommen. Der Brief vom Brustkrebszentrum, der die Nebenwirkungen von Bestrahlungen beschreibt, denn könne ich in den Müll werfen. Bestrahlung hat keine Nebenwirkungen und auch keine Spätfolgen!! Dann frage ich mich, warum vom Zentrum sowas geschrieben wird. Kann es sein, dass man alle Therapien einfach nur macht, weil es so die Norm ist ? Das die Ärzte zum Teil sehr mit allem überfordert sind ? Ich bin echt unsicher :-(


    LG Sonja

    Guten Morgen ,


    Ich habe an einer Studie in Amerika dran teilgenommen. Da wurde festgestellt, dass der Rückfalll bei gerade mal 9 % liegt. Was mich stört, ist dass der Arzt bisher von den Nebenwirkungen, die ihr und auch andere haben, nicht erwähnt. Weitere Behandlung wird jetzt bei meiner Frauenärztin gemacht und dann mal schauen. Am 15.01 gehts erst mal zum Gespräche für die Bestrahlung, die soll 6 Wochen und fast jeden Tag sein :-( Ich freu mich nicht :-)


    LG Sonja

    Hallo Ihr Lieben ,


    erstmal Euch allen noch ein glückliches und vor allem gesundes Neues Jahr.
    Jetzt sind schon fast 4 Wochen vergangen, seit meiner OP und ich fühle mich so wohl wie noch nie in meinem Leben. Ich habe in letzter Zeit unheimlich viel an mir ändern können und Lebe jetzt endlich mein Leben. Der Tumor war wohl sehr wichtig für mich um endlich zu begreifen. Ich bin da echt dankbar für. Das Gewebe wurde nach Amerika geschickt und jetzt soll ich wohl noch die Bestrahlung bekommen und dann auch Tamoxifen. Ich habe schon immer ein sehr gutes Bauchgefühl gehabt und alleine wenn ich an die Einnahme denke, dann wird mir echt übel. Für mich steht fest, das nach der Bestrahlung dann auch Ende sein wird mit der Therapie. Regelmäßige Untersuchungen bei meiner Ärztin, aber dann ist es das auch gewesen. Ganz einverstanden sind die Ärzte mit meiner Entscheidung nicht, aber für mich ist wichtig das ich meinem Gefühl vertraue und meinen Weg auch gehe. Ich habe ganz klar gesagt, dass ich so etwas nur einmal in meinem Leben durchleben werde und kein zweites mal. Die HT gibt mir auch keine 100% Garantie, dass ich nie wieder an sowas erkranke, einige haben ja bereits einen Rückfall trotz aller Medikamente. Es war und ist nach wie vor für meine Familie recht schwer zu verstehen, dass ich relativ entspannt mit der Diagnose umgehe, aber jede Krankheit zeigt uns etwas und wir waren schon krank, bevor es entdeckt wurde. Ich finde immer wichtig, dass man dann auch bereit ist hinzuschauen und bereit ist, wirklich sein eigenes Leben zu Leben und das es sehr wichtig ist, auf sein eigenes Gefühl zu achten. Wir haben nur dieses eine Leben und das sollten wir auch leben. Ich schenke diesem Tumor keinerlei Beachtung mehr und fange an, meine Leben in vollen Zügen zu geniessen. Ich mache Dinge die ich schon sehr lange nicht mehr gemacht habe und bin nicht mehr bereit dafür zu sorgen, dass es den anderen in meinem Umfeld gut geht, denn jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich und das Gesetz der Resonanz sagt klar : Das was Du denkst, wird Deine Realität! Und genau so ist es. Ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen, dass Ihr Euer Leben lebt und genießt. Achtet auf Euch und auf Euer Gefühl.


    Ich verabschiede mich in Liebe von der Gruppe und bin sehr dankbar Euch gefunden zu haben ! <3


    Alles Liebe
    Sonja

    Hallo Doreen ,


    ein ganz herzliches willkommen in dem Forum. Ich wollte mir auch beide Brüste entfernen lassen und habe mich dann dagegen entschieden, aber ich glaube wenn das ein zweites mal auf mich zukommen würde, dann würde ich das auch tun. Wünsche Dir ganz viel Kraft und ganz viel Spass bei uns :-)


    LG Sonja

    Hallo Ihr Lieben


    heute war ich in der Klinik und wir haben die Ergebnisse durchgenommen , FREI VON ALLEM *hüüüüüpf* freu*kreisch*jubel* :-) Knochensenti war top und Lymphknoten sind auch nicht befallen :-) Jetzt geht alles nach Amerika zur Studie und dann wissen wir genau, wie agressiv der Krebs war und wie hoch das Risiko ist, dass er wieder kommt. Danach wird es wohl noch ne Bestrahlung geben, wenn alles ok ist und dann bin ich erst mal durch. Gott sei Dank keine Chemo und ich freu mich soooooooo sehr :-)


    Seid lieb gegrüßt und alle geknuddelt :-)

    Hallo :-)


    Ich habe auch Schwarzkümmelöl und da es mit dem trinken auch bei mir so ne Sache ist, habe ich angefangen, dass auch in die Speisen mit rein zu geben und so kann ich täglich 2 Teelöffel zu mir nehmen. Was ich auch nehme, das sind Arnica Globuli und die haben mir gerade bei der OP super gut getan. Sie unterstützen den Körper bei der Wundheilung . Aber bevor man einfach drauf los nimmt, empfehle ich Euch, dass erst mit dem Arzt abzusprechen. Am besten einen Heilpraktiker, der sich damit auskennt. Meiner hat mir auch empfohlen einen Teelöffel Kurkuma mit einem Löffel Leinöl zu vermischen und dann zu mir zu nehmen, allerdings weigert sich da mein Körper und ich krieg die Zähne nicht auf, um die Matsche runter zu bekommen *lach* .


    LG Sonja

    Hallo Ihr Lieben ,


    Ich mach mal dieses Thema auf, weil ich doch gerne von Euch wissen würde, wie es mit Eurem Seelenleben aussieht ;) .
    Also ich habe festgestellt, dass ich seit der Entfernung des Tumors mich sehr verändert habe. Ich habe lange bevor ich das wusste, echt extreme Wutattacken bekommen. Ich konnte von jetzt auf gleich, mein Kind so anbrüllen, dass ich selber Angst vor mir bekommen habe und es mir dann aufrichtig leid getan habe. Ich habe nie eine Erklärung dafür gefunden und habe ich mich so manches mal echt geschämt und war todtraurig, was ich da meinem Kind angetan habe. Das war richtig schlimm für mich. Ich habe mich ganz schnell über Dinge aufgeregt, die eigentlich sinnlos waren und dann war da immer diese massive Wut. Nicht zu erklären ;( . Jetzt ist dieser Tumor nicht mehr und ich habe diese Wutausbrüche nicht mehr, ganz im Gegenteil. Ich habe gar nicht den Drang so hoch zu fahren und bin echt wieder gelassen. Eine Ärztin sagte mir, dass es mit dem Tumor zusammen hängen kann, denn er hat nicht umsonst den Namen bösartig, aber ob ich das glauben soll ? Jetzt gerade habe ich die Phase, dass ich mich fühle als wenn ich unter einer Glocke sitze und nichts kann ich ändern. Zum Teil bin ich enttäuscht, dass von der Familie nicht so die Unterstützung gekommen ist und auf der anderen Seite frage ich mich, ob ich nicht vielleicht zuviel erwartet habe und nicht zu sehr der " Egoist" geworden bin ? . Von meinem Partner habe ich mich auch gerade getrennt und er hat das ohne Worte einfach hin genommen. Fühlt sich so an, als wenn die 8 Jahre vollkommen umsonst gewesen sind und ich ärger mich darüber, dass ich ihm soviel gegeben habe und immer für ihn da war. Beruflich habe ich mein Nageldesign komplett eingestellt und ich warte nun darauf, was am Montag bei dem Gespräch mit dem Arzt heraus kommt. Ich habe für mich selbst aber erkannt, dass ich viel zu locker mit der Diagnose Krebs umgegangen bin und ich echt ein Problem damit habe, Gefühl zu zeigen. Deswegen habe ich wahrscheinlich nach der Narkose auch so lange geweint und das waren die Tränen, die Wochen vorher nicht fliessen konnten :hot: . Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir schreiben würdet, wie es mit Eurem Gefühlsleben so aussieht :love:


    Lieben Gruss und einen schönen dritten Advent

    Hallo Katze


    Ich selbst mit 37 Jahre und meine Kleine ist 10 Jahre. Ich habe mich ganz schnell dazu entschieden auch meinem Kind das zu sagen. Ich habe auch nur gesagt, dass ich Krebs habe und mein Kind hat erst mal geweint. Dann habe ich angefangen ihr das zu erklären so gut ich konnte und dann habe ich sie auch zu einem gemeinsamen Gespräch mit in die Klinik genommen und ich glaube das hat ihr sehr gut getan. Dort wurde ihr dann auch ein Stück weit die Angst genommen. Ich würde das jederzeit wieder so tun, denn es wird in den nächsten Tagen und Wochen mit Deinem Gefühlsleben echt auf und ab gehen und das schneller als Du gucken kannst. Dann ist es aber leichter für Dein Kind zu verstehen und glaube mir, Kinder bekommen , fühlen und verstehen mehr, als wir ihnen zutrauen. Hab Mut und rede mit ihr. Du wirst diesen Kampf auch gewinnen und er wird leichter sein, wenn Du innerhalb Deiner Familie offen darüber reden kannst. Fühl Dich umarmt und ich wünsche Dir ganz viel Kraft .


    LG Sonja

    Hallo Ihr Lieben ,


    erst mal ganz lieben Dank an Euch, für Euren lieben Worte :D Tolle Gruppe und ich bin froh Euch gefunden zu haben!! :thumbsup:
    Also, ich bin am Donnerstag ins Krankenhaus gekommen, dort wurde dann als allererstes das Radioaktive Mittel in die Brustwarze gespritzt um den Hauptlymphknoten zu finden. Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass es easy war 8| aber es war auszuhalten. Danach wurde ich dann mit einem Gerät gescannt und der Hauptlymphknoten wurde auf Bildern festgehalten, damit der Chefarzt den bei der OP leichter finden konnte. ( Er hat ihn aber während der OP nicht mehr gefunden ) ;( . Freitag morgen wurde dann mein Tumor noch mit einen Draht gekennzeichnet, damit man ihn auch wirklich findet und genau den entfernen konnte. Das war allerdings überhaupt nicht schlimm. Brust wurde betäubt und dann gab es einen Druck auf die Brust und man konnte im Ultraschall sehen, wie der Draht eingeführt wurde. Fand ich persönlich cool :D .Dann gab es die geile Tablette und ich war echt weg. Hatte ein super Team und durfte mir aussuchen, was ich für eine Narkose wollte :P ( Meer, Geld, Auto oder Überraschungspaket) Ich habe das Überraschungspaket gewählt :D . Wie ich wach wurde, nahmen die Tränen ihren Lauf und nachdem ich auf dem Zimmer war, hat dort bereits meine beste Freundin auf mich gewartet . Eine Stunde später hatte ich das Verlangen einen Kaffee trinken zu müssen und das habe ich auch zum Entsetzen der Ärzte und Schwestern getan :D . Direkt danach hab ich ein kleines Stück Mouse au chocolate Torte gegessen :D und ne Stunde später war ich bereits draussen vor der Türe und jaaa, ich hab eine Zigarette geraucht X( . Die Narkose war echt hammer gut und ich war danach auch total fit. Ich hatte bereits vor 4 Wochen angefangen, Arnica Globuli zu nehmen und das hat sich bezahlt gemacht. Denn am Sonntag wurde bereits der erste Katheder gezogen und am Montag morgen schon der zweite. Ich habe auch absolut keinen Bluterguss an der Brust oder unter dem Arm :thumbsup: . Montag ging es dann noch um die Knochenuntersuchung und ich habe wieder Radioaktives Zeug in die Vene bekommen. Wurde gemacht um zu schauen, ob evtl. Metastasen in den Knochen sind, aber ist alles positiv. Da dann auch keine weiteren Untersuchungen anstanden, habe ich dann gebeten, dass ich nach Hause darf und das war auch ok, denn ich war und bin echt fit. Klar kann ich meinen linken Arm nicht wirklich gut bewegen und das soll ich auch nicht, aber alleine das was ich jetzt seelisch wieder fühle, ist schon der Knaller. Dieser kleine Mistkerl ist weg und der kommt auch nicht wieder, denn das traut er sich nicht :cursing: . Montag Abend geht es dann zur Besprechung ins Krankenhaus und dann werden wir die weitere therapie besprechen. Egal was dabei raus kommt, dass schaffe ich auch noch, denn für mich war das schlimmste die OP und die Angst nicht mehr wach zu werden. Gedanken das ich vielleicht doch gehen muss und das ich vielleicht all meinen Lieben noch einen Brief schreiben sollte, damit sie noch was von mir haben. Mich bei allen bedanken, dass sie in mein Leben getreten sind und das ich sie lieb habe. Aber ich habe keinen Brief geschrieben und wie man auch sieht, wäre es umsonst gewesen :thumbsup: . Ich habe selbst erfahren dürfen, wie sehr das leben sich von jetzt auf gleich verändert und wie sehr einen das mitnimmt. Aber ich kann jetzt auch sagen, dass es nicht so schlimm ist. Wichtig ist das man ein Krankenhaus hat, wo man sich wohl fühlt. Das man alle Fragen stellt und man darauf behaart, dass sie beantwortet werden. Für die Ärzte ist es eine "normale" OP und die können nicht immer verstehen, warum wir Frauen dann so sind. Dann gibt es auch noch dieses tolle Forum und auch hier kann man alle Fragen stellen und die Unterstützung ist SUPER!!! Vielen, vielen lieben Dank an Euch alle!! Macht weiter so und ich werde berichten, wie meine Therapie weiter geht. Fühlt Euch alle mal ganz lieb geknuddelt :hug:


    LG Sonja

    Guten Morgen Ihr Lieben,


    Ich wurde Freitag operiert und bin seid gestern Abend wieder zuhause :-) :-) :-) ich habe es üüüüüüüberstanden und habe mich echt rießig gefreut. Nach dem ich aus der Narkose aufgewacht bin, habe ich einen richtigen Heulanfall bekommen und die Schwestern wussten gar nicht, wie sie mich wieder beruhigen sollten. Ich glaube ich habe mir die ganze Last von der Seele geweint, aber ich berichte nachher ausführlich, denn ich glaube das es helfen kann, wenn man weiß, wie alles von statten geht.


    LG Sonja und bis nachher :-)

    Guten Morgen und Euch allen einen schönen 1. Advent.


    Wie ist das denn mit der Reha? Ist die immer kurz nach der Behandlung ? Ich würde nach all dem Stress auch gerne in eine Reha fahren, aber dann auch gerne mein Kind (10) mitnehmen. Habt Ihr da Erfahrungen?


    LG Sonja

    Guten Morgen alle zusammen :-)


    Also, am 5.12 gehts dann ins Krankenhaus und am 6.12 werde ich operiert. Ich habe mich dazu entschieden, dass Brusterhaltend machen zu lassen, denn bisher war ich mit meinen Kleinen sehr zufrieden und ich glaube, wenn ich da zwei Silikone drin habe und mir das nicht gefällt, dann werde ich ein viel größeres Problem haben. Dazu kommt, dass ich auch noch sehr schlank bin und meine Hautschicht nicht wirklich dick ist. Komplikationen wären damit vorprogrammiert und das muss ich nicht haben. Ich glaube das solche Diagnosen auch was mit "annehmen und hinschauen" zu tun haben. Ich habe mein ganzes Leben immer dafür gesorgt, dass es anderen gut geht und habe auch sehr lange als Lebensberaterin gearbeitet. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, wenn ich es wieder geschafft habe, andere aus dem Loch zu holen und ihnen Hoffnung zu geben und den Glauben an sich selbst. Ich habe mich dabei aber sehr vergessen und wenn ich zurück schaue, dann hab ich oft einen auf den Deckel bekommen, aber es nicht wahr genommen. Für andere da sein, werde ich immer aber ab sofort "anders". Ich schaue darauf wie es mir geht und wenn mein Gefühl nicht stimmig ist, dann werde ich halt NEIN sagen. Dinge tun, die einem Spass machen ohne zu überlegen ob das anderen gefällt. Blöd sein, wenn mir danach ist :-) . Ich habe von oben das klare Zeichen bekommen, dass unser Leben hier mit einem Schlag zu Ende ist und wir dann nichts mehr tun können. Dann kommt plötzlich die Angst, wo man denkt : " Scheisse, ich wollte doch noch soviel tun." Und dann betet man, dass man bitte noch bleiben darf. Das man verstanden hat und das zerrt ganz schön an den Nerven. Ich hab lange nicht gewusst, ob ich eine komplette Amputation machen soll oder besser nicht. Ich war wie leer. Gerade ich, die sonst für alles immer einen Weg sah und zu allem immer ein Gefühl hatte. Alles weg. Ich war nicht mehr in der Lage in Hypnose, geschweige denn in die Meditation zu gehen. Totale Unruhe und panische Angst, dass ich gehen werde und aus der Narkose nicht mehr aufwache. Ich hab dann irgendwann an einem Abend, mit Gott geredet und habe so richtig bitterlich weinen können. Ich hab gefleht, dass er mir doch bitte einen Weg zeigen sollte und das ich so nicht weiter machen möchte, mich entschuldigt und um mein Leben gebettelt. Am nächsten Morgen habe ich gewusst, dass ich beide Brüste behalten werden und das ich doch sehr zufrieden bisher mit meinem Körper bin. Und dann kam dieses Gefühl, dass ich keine Angst haben muss und mir kam in den Sinn, was ich doch in all den Jahren gelernt habe und was ich immer bei anderen angewandt habe, aber eben nicht bei MIR. Ich bin jetzt tatsächlich super entspannt und ich weiß das alles gut werden wird und das sich mein Leben komplett verändert hat und es an mir liegt Entscheidungen zu treffen und MEINEN Weg zu gehen. Ich habe so ein Gefühl wie Dankbarkeit für diesen Tumor, denn wäre er nicht aufgetreten dann hätte ich so vieles nicht gesehen. Ich weiß auch, dass er jetzt wieder gehen wird und es gut werden wird. Oh je, ich hoffe ihr haltet mich jetzt nicht für komplett irre, aber für mich ist es jetzt noch klarer, als je zuvor. Jede Krankheit hat einen Sinn und wenn wir hinschauen und verstehen, dann können wir etwas ändern. Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende und einen besinnlichen 1 Advent.


    Lieben Gruss
    Sonja

    Hallo Ihr Lieben,


    so, dann war ich heute mal in der zweiten Klinik und bin POSITIV überrascht, denn es geht auch anders. Ich musste gar nichts fragen. Der Arzt hat mir erst mal alles erklärt und was auch die Werte zu bedeuten haben. Meine Chancen, dass ich KEINE Chemo bekomme, stehen sehr gut. Er will sich morgen erst mal mit dem Radiologen unterhalten und Dienstag gehe ich dann erneut dahin und wir werden gemeinsam besprechen, was wir nun tun. Er kann durchaus meine Angst verstehen und war ( obwohl er ein Mann ist) sehr einfühlsam :-)
    Ich halte Euch auf dem laufenden, aber ich weiß das ich jetzt meine Klinik gefunden habe :-)

    Liebe Paula, liebe Madita


    Eure Beiträge finde ich sehr, sehr hilfreich!! Ja, ich glaube das ich hier wirklich einen Arzt brauche zu dem ich Vertrauen fassen kann und mit dem ich auf einer Augenhöhe bin, der vorallem auch wirklich versucht, zu verstehen wie man sich fühlt. Ich bin mit meiner Brust eigentlich ganz zufrieden, ok, sie hat 2 Schwangerschaften durch und ist der Meinung das sie nicht mehr stramm sein muss. Alle Gespräche mit den beiden war erfolglos, sie wollen einfach nur hängen bleiben und von meinem BH getragen werden. Aber damit kann ich leben :-) . Ich werde Euch berichten, wie es morgen in dem zweiten Krankenhaus gewesen ist und ich habe mir auch schon ein paar Fragen dazu aufgeschrieben. Ich danke auch wirklich sehr für Eure Beiträge und finde, liebe Madita, dass es absolut kein Kluggeschwätz ist, sondern super geschrieben, mit den Worten einer Frau :-)


    LG Sonja

    Guten Morgen,


    ja ich geb Dir Recht Jo, dass es sicherlich schwierig ist. Aber mir fehlte bei dem Ärzte Team auch das Vertrauen nach diesem Tag und deshalb werde ich auch ein weiteres Krankenhaus aufsuchen. Gestern Abend meinte eine Freundin von mir, dass es ihr so vorkommt, dass ich mir noch gar nicht wirklich bewusst bin, dass ich da echt Krebs habe und das es kein Schnupfen ist. Ich gehe da tatsächlich locker mit um, sofern man das kann und ich habe auch keine Angst. Dennoch ist mir das wirklich nicht richtig bewusst und DAS macht mir Angst. Ich wünsche mir, dass der andere Arzt mehr einfühlsam ist und mich mal so richtig gut beraten kann. Vielleicht gehe ich dann auch nicht diesen radikalen Schritt. Ich weiß es nicht. Im Moment bin ich echt verwirrt. :-(


    LG Sonja

    Hallo :-)


    ja ich war auch erst mal sprachlos und ich würde heute der Ärztin und dem Arzt etwas anderes erzählen. Der Knaller kommt noch. Wir haben 3 Kliniken, die ein gemeinsames Brustzentrum bilden. In einer Klinik war ich ja schon. Habe dem Chefarzt gesagt, dass ich zwecks Zweitmeinung in die andere Klinik gehe. Seine Antwort: Das können sie gerne tun, bin mir sicher dass Herr ... Ihnen auch die Implantate sofort macht .! Na der hat ja ne tolle Meinung von seinem Kollegen. Ich bin von dem Krankenhaus echt enttäuscht. Zu mal da heute eine junge Frau seit heute morgen um 8 Uhr gesessen hat, die leider in der 11 Woche ihr Kind verloren hat. Die war bis 12 Uhr noch immer nicht operiert und das fand ich sooooo schlimm!!! Da sitzt man dort mit dem toten Baby im Bauch und keiner kümmert sich. Ich kann mir vorstellen, welches Leid die Frau da durchlebt hat. :-(


    Jetzt geht es Donnerstag erst mal in die andere Klinik. Meine Frauenärztin steht ganz klar hinter mir und sie sagte, wenn es dort auch nicht passt, dann nehmen wir eben eine Uni Klinik. Ich bin gespannt was kommt :-)


    LG Sonja

    Hallo,


    also dann hatte ich eben nochmal ein Gespräch mit dem Chefarzt. Das was auf der Mammographie gestern auch auf der rechten Seite zu sehen war, ist gutartig und wäre nicht der Rede wert. Dafür ist da aber ganz aktuell ne Zyste, die aber auch nicht schlimm sein. Er meinte die Lage sei perfekt um dort brusterhaltend operieren zu können und nach 3 Monate würde man nicht mehr sehen, dass dort etwas operiert worden wäre. Es wäre für ihn ein "Pups" das zu entfernen und nach 15 Minuten wäre das erledigt. Würde ich Ablatio vornehmen lassen, dann würde die OP 3 Stunden mit Aufbau dauern und ich hätte nie wieder so einen schönen Busen wie jetzt. Ich hätte mich auch nicht genügend informiert, denn dann wüßte ich, dass die meisten Frauen die an Brustkrebs erkranken, auch an Eierstockkrebs erkranken. Beide Seiten entfernen, wäre keine Garantie, dass nicht wo anders der Krebs auftauchen würde. Ich hätte immer 20 % Rest um wieder daran zu erkranken. Prothesen wären einfach nicht schön, würden nur schön aussehen, wenn man den BH noch tragen würde. Jetzt würde ich gerne Eure Meinung dazu hören. Gestern die Oberärztin erwähnte, dass ich ja auch vom LKW überfahren werden könnte oder vom Blitz getroffen werden kann. Ich bin ehrlich gesagt etwas sprachlos, denn irgendwie bleibt mein Gefühl hier total auf der Strecke und ich komm mir vor wie Patient 333 :-)


    LG Sonja

    Hallo Angie,


    Was heisst denn eine offene Biopsie ? und DCIS ? Ich glaube das ich morgen nach dem Termin mir eine zweite Meinung einholen möchte und die müssen mir doch die Unterlagen in Kopie mitgeben, oder ?


    LG Sonja

    Hallo Ihr Lieben ,


    ich bin dann mal wieder zuhause, denn die waren im Krankenhaus nicht darauf vorbereitet, dass ich beide Seiten ab machen lassen will. Es kam dann auf, das man ja auch erst mal eine Chemo machen kann um zu sehen ob der Tumor darauf reagiert und wenn, dass man ihn dann entfernt. Der Sinn ???? Keine Ahnung. Man teilte mir dann mit, dass man auch erst mal Lymphknoten entfernt um zu schauen ob im Wächterlymphknoten sich Zellen gebildet haben und dann könnte man die Brust abnehmen. Alle Untersuchung wurden gemacht, ( Ultraschall, Blut, Röntgen) und dann sollte der Chefarzt mit mir sprechen, der war aber dauerhaft im OP und ich soll morgen um 11 Uhr zur Besprechung kommen. Irgendwie passt das alles nicht für mich. Es steht aber fest, dass er nicht gestreut hat und das war das positivste am Tag . Ich meld mich wieder :-)


    LG Sonja