Beiträge von Thuja

    Hallo Jule81

    Es tut mir leid, dass du Mutationsträgerin bist. Bei mir wurde beides (Brüste ohne Aufbau und Eierstöcke) in einer OP gemacht. Das wird aber in der Kliniken unterschiedlich gehandhabt.

    Viele Grüße Thuja

    Liebe Carlapa,

    Ich kann verstehen, dass es dich beunruhigt, wenn die Ärzte nichts genaues sagen. Aber sie wollen auch keine Zusagen machen. Wie eine Erkrankung weiter oder ausgeht kann man nicht wissen.

    Meine Mutter hatte vor zehn Jahren ein OC Figo IV, sie wurde nicht tumorfrei operiert und hatte nach der Chemo bis heute kein Rezidiv. Ein solcher Ausgang ist sicher nicht häufig aber eben auch nicht unmöglich.

    Für die vor euch liegende Zeit wünsche ich euch Kraft, Zuversicht und dass die Therapie gut anschlägt.

    LG Thuja

    Hallo zusammen,

    neben einem Prothesen-BH benutze ich auch normale BHs. Ich habe ein Modell das vorwiegend aus Baumwolle ist. Der Cup ist doppellagig. An äußeren Rand habe ich den inneren Stoff aufgetrennt, so dass eine Tasche für die Prothesen entsteht.

    Zum Schwimmen konnte ich meinen alten Sport-Bikini weiter verwenden. Das Oberteil hat eine Einlagemöglichkeit für Pads (keine Ahnung wie das heißt). Da passen die Prothesen gut rein.

    Nähere Infos gerne per PN

    Viele Grüße Thuja

    Liebe Lana 79

    die Diagnose Brustkrebs ist ein Schock und als Mutter fühlt man die Bedrohung nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Kinder. Meine Söhne waren 7 und 10 als ich die Diagnose bekam. Auch ich hatte (und habe manchmal noch immer) Angst, sie auf ihrem Weg nicht lange genug begleiten zu können.

    Mach dir aber bitte klar, es sind deine Ängste, solche Ängste von Erwachsenen können Kinder nicht tragen.

    Bevor wir es denn Kindern gesagt haben, habe ich mir extra einge Sichpunkte notiert:

    • Was wisst ihr darüber? -> Fehlinformationen beseitigen
    • Habt ihr Fragen oder Sorgen?-> Sie sollten auch ändern sagen können was ich habe
    • Die nächsten Schritte nennen-> es gibt einen Plan, es geht weiter
    • Wollt ihr weiter reden oder ein anderes Mal?
    • Auch während der Behandlung bin ich für euch da,
    • Gemeinsam mit den Ärzten und den Medikamenten werde ich gegen den Krebs kämpfen.

    Wichtig war für mich, keine Ängste zu schüren. Und ich hätte nie gedacht was das Wort gerät Krebs bei meinem ältesten Sohn auslöst. Er ist in Tränen ausgebrochen und war komplett aufgelöst. Woher er diese Information oder Ängste über Krebs hatte, weiß ich nicht. In unserem Umfeld gab es keine Fälle bei denen jemand an Krebs verstorben ist. Mit positiven Beispielen habe ich versucht gegenzusteuern.

    Während der Behandlung haben wir versucht soviel Normalität wie möglich zu bieten: Freunde durften kommen, Unternehmungen wurden gemacht.

    Nach der OP haben sie dann gefragt, ob der Krebs weg sei. Das habe ich bestätigt und vorsichtig angemerkt, dass es auch so bleiben soll.

    Jetzt, zwei 1 Jahr nach Abschluss der Therapie, ist es für die Kinder eigentlich kein Thema mehr.

    Sprich über deine Ängste mit deinen Ärzten, hier im Forum, mit Freunden oder Psychoonkologen aber bitte nicht mit deinen Kindern.

    Für die Zeit, die vor dir liegt wünsche ich dir viel Kraft.

    Liebe Grüße Thuja

    Hallo Tosca,

    hast du schon Mal direkt telefonisch mit einem Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs (ev. Köln) Kontakt aufgenommen? Dort könntest du vorab klären ob eine Beratung und möglicherweise ein Test sinnvoll ist.


    Zu deiner letzten Frage: Alle prophylaktischen OPs im Zusammenhang mit den Mutationen können (sollen) das Risiko senken und beziehen sich auf Neuerkrankungen. Gegen das Wiederauftreten / Rezidive erfolgt die Akutbehandlung (Chemo, OP, Bestrahlung). Ich wünsche dir dafür alles Gute

    Viele Grüße Thuja

    Hallo Marina24

    Ich habe keinen Aufbau machen lassen. Die OP dauerte ca 3,5 Stunden. Nach vier Tagen wurde ich entlassen. Einschränkungen bei der Beweglichkeit hatte ich praktisch nicht. Der Blutverlust bei der OP hat mir, wohl auch wegen der vorangegangenen Chemo, noch länger mit schlechte Hb Werte und damit unterirdische Fitness beschert. Schmerzmittel hätte ich nach 3 Tagen aufgrund der OP nicht mehr gebraucht. In den ersten Monaten haben sich allerdings immer wieder "Stränge" gebildet.

    Hallo Marina24 ,

    Bei mir liegt eine BRCA1 Mutation vor. Ich wollte nach der Chemo zunächst nur die betroffene Brust entfernen lassen und die andere 6 Monate später. Das hielt mein Arzt für inkonsequent und meinte dann doch beide, das wäre dann nur einmal eine OP.

    Die Eierstöcke habe ich dann auch gleich mit entfernen lassen.

    Viele Grüße Thuja

    Hallo lillifee

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Meine beidseitige Mastektomie (BRCA1) ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her. Nach vier Tagen wurde ich entlassen. Bewegungsmäßig hatte ich fast keine Einschränkungen und wegen der OP hätte ich nach 2 bis 3 Tagen keine Schmerzmittel mehr gebraucht. Allerdings war danach in Folge der Chemo und des Blutverlustes mein Hb noch drei Monate unterirdisch und damit auch meine Kondition.

    In den ersten Monaten kamen und gingen leicht schmerzende "Stränge" von der Unterbrustfalte Richtung Bauch. Diese waren eher lästig als schlimm.

    Alles in allem würde ich mich wieder so entscheiden. Ärzte haben den Verzicht auf einen Aufbau nicht immer auf dem Schirm und beraten eher in Richtung "Erhalt des Körperbildes". Angesichts dessen, dass es für viele Menschen wichtig ist finde ich das sogar nachvollziehbar. Nachdem ich mich klar gesagt habe "kein Aufbau", gab es keine Versuche mich umzustimmen.

    Dir wünsche ich, dass du den für dich richtigen Weg findest.

    Viele Grüße Thuja

    Hallo,

    bei mir wurde nach meiner BK Erkrankung (TN) ein Multigenpanel durchgeführt, obwohl ein 4 Jahre zurück liegender Test die, in der Familie bekannte, BRCA1 Mutation ausgeschlossen hatte. Der Gyn im BZ hatte es wegen des TN empfohlen. Naja, das Ergebnis war, die gleiche BRCA1 Mutation wie bei meiner Mutter (Eierstockkrebs). Die erste Testung war falsch.

    Daraufhin habe ich mich für die beidseitige Mastektomie und Entfernung der Eierstöcke entschieden. Beides wurde in einer OP gemacht.


    Für den damals ersten Test musste ich sehr ausführlich die familiären Krebserkrankungen erfassen. Dann erfolgte zunächst der Test bei meiner Mutter. Wäre mir damals die Mutation mitgeteilt worden, hätte ich mir in jedem Fall die Eierstöcke entfernen lassen. Mit Brustkrebs und -vorsorge habe ich mich 2014 gar nicht wirklich beschäftigt....

    Viele Grüße Thuja

    Liebe Luna Sonnenschein,

    oh Mann mit 29, das ist echt früh. Die Aussagen der Ärzte kann ich nicht nachvollziehen. Eine erste BK Erkrankung schützt doch nicht vor einer Zweiterkrankung. Eine prophylaktische Mastektomie reduziert das durchaus vorhandene Risiko einers erneuten Brustkrebses. Das war zumindest meine Überlegung als ich mich für die beidseitige Mastektomie entschieden habe. Wohlwissend, dass es kein Schutz vor Metastasen ist. Der Humangenetiker meiner Schwester hat ihr extra statistische Prognosen für mich mitgegeben und ausrichten lassen, wie sinnvoll die Mastektomie sei.

    Von daher lass dich nicht beirren, lass dir das Risiko einer Neuerkrankungen nennen. Wie lange die Diagnose zurückliegt spielt nach meiner Ansicht keine Rolle.

    Liebe Grüße Thuja

    Liebe MissLina92,

    ich kann deine Vorbehalte gegen eine Chemotherapie ein wenig verstehen. Die Aussichten bei EK sind nicht immer die besten. Lange habe ich gezögert aber ich schreibe jetzt doch mal, wie es meiner Mutter erging.

    Bei ihr wurde Ende 2009 mit 66 Jahren Eierstockkrebs (Figo IV) diagnostiziert. Er wurde entdeckt wegen eines geschwollen Lymphknotens am Schlüsselbein. Nach der OP mit Anlage eines Stomas erhielt sie Chemo. Taxol und Platin 6 Mal, genauer weiß ich es nicht mehr. Nach den ersten 3 Zyklen, war im CT-Bericht von einer vollständigen Regression der Metastasen und der auffälligen Lymphknoten die Rede. Das Stoma konnte noch 2010 zurück verlegt werden. Bis heute hat es kein Rezidiv gegeben. Für meine Mutter war die Chemo keine Spaziergang und sie hat auch starke eine PNP an den Füßen zurückbehalten.

    Aber ihre Geschichte hat mich bei meiner BK Erkrankung total für meine Chemo motiviert.

    Für deine ganz eigene Entscheidung wünsche ich dir viel Kraft.

    Liebe Grüße Thuja

    Nach dem Ostergodi geht es am Sonntag zum Familientreffen für drei Tage in eine Jugendherberge. Unsere Jungs freuen sich schon auf Cousine und Cousin.


    Liebe Haselinchen, dann drücke ich dir die Daumen für gute Ergebnisse und dass die Anspannung in den Ostertagen erträglich bleibt.