Beiträge von Elocinnaitsab

    Ich hatte meine Diagnose im August 17, war im Mai 17 bei meinem Hausarzt und lies mich auf den Kopf stellen, da es mir einfach schlecht ging. Müde und schlapp war ich, habe einfach gespürt, das etwas nicht stimmt. Mein Tumor in der Brust war ein Jahr lang eine Zyste 🙄.....und eines abends beim tasten hab ich plötzlich so ein Gefühl gehabt, als würde mir jemand den Boden unter den Füßen wegziehen, ich wusste, dass das keine Zyste mehr ist, oder vielleicht auch nie eine war. Am nächsten Tag ging ich zur Gynäkologin, bestand auf eine Überweisung ins Brustzentrum und dort wurde gleich eine Stanze gemacht..... so war das bei mir

    lissie - ich bin heute auch noch oft müde, einfach nicht mehr so belastbar und fit wie vor der Diagnose. Die letzte chemo war im Januar 18, Antikörper bis Dezember 18, nun noch Letrozol. Ich fühle mich - meist- gesund , nur eben durch all die Medikamente geschwächt.

    Guten Morgen zusammen

    Mich hat die Wirksamkeit von Tamoxifen auch lange beschäftigt und ich habe dann den Bluttest gemacht, mit dem man erkennen kann, ob die Leber das Tamoxifen verstoffwechseln kann, also in Endoxifen umwandeln kann. Der Test ist eine Kassenleistung, kostet die Kasse ca 52,-€. Meine Leber wandelt es nur unzureichend um, deshalb habe ich auf letrozol gewechselt (habe keine Eierstöcke mehr)


    Der "Test" ist streng genommen kein Test für die Wirksamkeit von Tamoxifen, sondern eine pharmakologische Messmethode, die bei Spiegelmedikamenten wie Tamoxifen genutzt werden kann, um festzustellen, ob therapeutisch wirksame Wirkstoffspiegel (in dem Fall Endoxifen und 2 Metaboliten) erreicht werden und das Medikament wirken könnte. Die Methode nennt man TDM, Therapeutisches Drug Monitoring. Das wird bei Medikamenten in der Klinik gemacht, bei denen es auf die individuell richtige Dosierung ankommt, beim Tamoxifen kennen die Möglichkeit die wenigsten, das Verfahren ist aber gar nicht neu!


    Wenn der gemessene Wirkspiegel (hier Endoxifen) außerhalb der Range liegt wie bei mir, heißt das, Tamoxifen wird durch meine Enzyme in der Leber nur unzureichend umgesetzt, denn die Leberenzyme müssen aus Tamoxifen erst Endoxifen bilden. Wie aktiv die Leberenzyme arbeiten, ist individuell verschieden und wird auch durch die Gene bestimmt (daher auch die Idee mit dem kostenpflichtigen Gentest zur CYP2D6-Genotypisierung von St...).


    Es gibt einige kleinere klinische Studien, in denen aufgrund des niedrigen Endoxifenspiegels die Standarddosierung von 20 mg auf 30-60 mg Tamoxifen erhöht wurde (Dose Escalation) und der Endoxifenspiegel dadurch den therapeutisch wirksamen Bereich erreichte


    Ich bin bei Facebook in einer Gruppe, in der das Thema auch immer wieder aufkommt und zwei Frauen (eine davon ist Ärztin) konnten das Thema richtig gut erklären


    Darf ich hier diesen link einfügen? Wenn nicht, Entschuldigung 😬 und ich lösche ihn wieder,


    Herzliche Grüße

    Nicole

    Liebe Kumiori ,

    tief durchatmen- und NIEMALS googeln oder dich durch andere irgendwo niedergeschriebenen Dinge kirre machen lassen ☝️

    Meine ED war 8/17. ich habe chemo, OP, Antikörper, Bestrahlung durch und bin nun in der AHT für die nächsten 10 Jahre. Am Anfang ging es mir wie dir- ich habe zwei Kinder, jetzt 10 und 12, und ich dachte immer nur, dass ich jetzt sowieso bald sterbe..... ich war viel am heulen, ich war viel laufen um meine Angst und meinen Frust loszuwerden

    Hier bin ich nun- zwei Jahre danach. Ängste kommen immer mal wieder, aber ich lebe. Ich genieße mein Leben, alles was mich stresst und ärgert versuche ich zu vermeiden und es geht mir gut. Also- es wird wieder besser!!! Ganz bestimmt.

    Und wenn die Therapie losgeht, wirst du merken, wie sich deine Einstellung verändert. Da werden Kräfte aktiviert, von denen man denkt, man hat sie gar nicht.

    Und mein Onkologe sagt immer zu mir, ich soll das Leben genießen, ich hab größere Chancen bei einem Verkehrsunfall zu sterben, nach meiner ganzen Therapie.....daran halte ich mich fest.

    Ich schicke dir liebe Grüße und ein großes Paket an Zuversicht, Mut und Kraft 🍀