Beiträge von Wölfin

    Liebe Rosco1,


    jammern ist auch mal wichtig, Schmerzen können schon sehr zermürben. Und manchmal hat man nur das Gefühl alles ist Mist, dann kommt scheinbar ein Misthaufen nach dem anderen. - Dieses Gefühl kennt bestimmt jeder.


    Ich überlege schon die ganze Zeit wie ich dich vielleicht aufbauen könnte, aber das willst du ja vielleicht gar nicht, du willst vielleicht nur sichtbar machen wie es dir geht. So nehme ich dich nur in den Arm :hug:, wünsche dir Kraft wieder zuversichtlicher zu werden und alles Gute für deine Gesundheit!


    Liebe Grüße

    Wölfin

    Liebe Sunflower1412,


    schön, dass du dich nun hier angemeldet hast und herzlich Willkommen!


    Dann kannst du ja die Sarkom-Front verstärken, die du sicher schon entdeckt hast: Sarkome .


    Ich hatte auch ein Sarkom in der Gebärmutter, zwischen großen Myomen: ein Leiomyosarkom, ähnelt dem Stromasarkom. Mir wurde die Gebärmutter wegen den Myomen entfernt, vaginal und morcelliert und dabei war das Sarkom der Zufallsbefund. Das ist nun schon 9 Jahre her und meine letzte Gyn-Nachsorge, vor einer Woche, war auch wieder o.B.

    Meine Nachsorge besteht übrigens auch nur aus Gyn-Untersuchung und Ultraschall und jährlich sollte ich ein Lungen-CT machen, was ich wegen der Strahlenbelastung etwas rausziehe. Andere Sarkomis haben andere Nachsorgen: MRT und Bauch-CT, keine Ahnung, ob das wirklich besser ist? Ich denke, es muss für einen selber passen und man sollte Vertrauen in seinen Arzt haben. :)

    Ich wünsche dir alles Gute und immer ein dickes o.B.!


    Liebe Grüße

    Wölfin :hug:

    Lieber hayab,


    RO ist natürlich wieder super und diesmal muss alles sauber bleiben, also keine versprengten bösartigen Zellen. - Ich kann mir richtig vorstellen, wie du die Klammern gezählt hast, bis alle raus waren ;), fast 40 sind schon eine Nummer! Das vergißt du jetzt ganz schnell und freust dich auf die Reha!


    Liebe Grüße und alles Gute

    Wölfin

    Liebe Jojo2019 ,


    juchu, das hört man gerne, wieder ein super gutes CT-Ergebnis :thumbup::) ! Und der Fuß wird auch immer besser, na, das sind doch die besten Aussichten! Dann mache es dir heute Abend besonders gemütlich!


    Liebe Grüße und weiterhin alles Gute für den Fuß,

    Wölfin :hug:

    Liebe Pelline 63 ,


    ja, super:thumbup::), Entwarnung hört man doch immer gerne! Jetzt kannst du das Jahr in Ruhe ausklingen lassen, du hast doch keine Fach-Untersuchungen mehr? Genieße die Kerzenzeit und dann die vielen Schleckereien, kurzum: lass es dir gut gehen (oder fahrt einfach nochmal in den Urlaub ;)).


    Liebe Grüße

    Wölfin

    Liebe Taxi63,


    durch Zufall habe ich hier von deinen Problemen gelesen. Ich weiß nicht, ob dir das hilft, aber eine Freundin hatte Monate lang Probleme/Schmerzen durch Blasenentzündungen, die nur kurzfristig duch Antibiotika weggingen. Dann sollte sie es bei der Gyn abklären, erst hieß es Pilz, dann Scheidentrockenheit und entsprechende Mittelchen brachten alle nicht viel. Als es dann auch zu bluten anfing, war sie auch in der Notaufnahme, dort ging es erst zum Gyn und dann zum Urologen und letzterer stellte einen Polypen in der Harnröhre fest. Der wurde dann im Krankenhaus rausoperiert und jetzt geht es ihr wieder besser (Harnröhre ist noch leicht gereizt).


    Harnröhre und Scheide sind so nahe beieinander, dass nicht immer alle Beschwerden gut auseinander zu halten sind, manchmal ist auch beides betroffen. Vielleicht ist es eine Überlegung auch einen Urologen zu Rate zu ziehen?

    Egal, wie du es angehst, ich wünsche dir eine schnelle Besserung deiner Probleme.


    Liebe Grüße

    Wölfin :hug:

    Liebe Pelline 63,


    erst einmal herzlichen Glückwunsch zum guten CT und gyn. Untersuchung! :thumbup:

    Ich kann verstehen, dass du die Faxen so dicke hast und wenig Lust auf weitere Untersuchungen hast, z.B. ein Brust-MRT. Raten kann und will ich dir nicht, vielleicht hilft dir ein kurzes Verschnaufen (z.B. 1 Monat Pause) und dann erst das Brust-MRT zu machen. Manchmal braucht die Seele nur etwas Zeit und ist dann kooperativ. Insgesamt würde ich wohl an deiner Stelle das MRT machen.

    Solche Vorschläge von Ärzten kann ich in der Regel nicht ignorieren, weil ich mich dann schlecht fühlen würde. Aber wenn es mir gar nicht passt, zögere ich die Untersuchung ein 'bisschen' raus und dann habe ich mich an den Gedanken gewöhnt und es geht.


    Ich bin sicher, du wirst die für dich richtige Entscheidung treffen.:hug:Ich wünsche dir alles Gute!


    Liebe Grüße

    Wölfin

    Liebe Jojo2019,


    hip hip hurra, solche Jubiläen müssen immer gefeiert werden, dir große Gratulation!:thumbup::):thumbup:.


    Diese Mutmachgeschichten sind sooo wichtig und ich freue mich sehr, dass wir auch in der Sarkomecke nun schon so viele Erfolgsgeschichten zu verzeichnen haben! :) Also weiter so!


    Und was die weiteren kleineren Baustellen angeht, da schiebe ich es, bei mir, immer aufs Alter, man ist halt kein 20J. mehr ;), Hauptsache das Leben macht noch Spass und man kann noch viele schöne Dinge erleben und machen!


    Alles Gute,

    Wölfin :hug:

    Liebe Prim72,


    du hast vollkommen recht mit der Perspektive und ich will mich auch nicht mit palliativ vergleichen und hoffe, dass es für mich „nur“ eine Phase ist.

    Ich glaube dir, dass es bei palliativ mit einem Sinn schwierig ist, vielleicht, wenn man gläubig ist?

    Ich hoffe, ich bin mit Weckruf niemanden auf die Füsse getreten, mein Beitrag betraf „meine“ Geschichte, wie sie sich jetzt gerade darstellt. Keine Wertung oder Aufforderung für andere. Vielleicht habe ich auch andere Erkenntnisse, wenn sich meine Lebensumstände verändern würden.


    Krebs wird sicher durch viele, äußere Ursachen ausgelöst und nicht, damit er primär einen Sinn ergibt. Dieselbe Sinnhaftigkeit kann z.B. bei anderen durch etwas ganz anderes auslöst werden, oder es macht überhaupt keinen Sinn?


    Und vielleicht ist es weniger Sinn oder Un-Sinn der Erkrankung, als allgemein der Sinn meines Lebens. Muss ich mal weiter drüber nachdenken, aber es fühlt sich (bei mir) doch so an, als ob es da eine Verbindung gibt? :/


    Liebe Grüße und vor allem alles Gute für dich,

    Wölfin :hug:

    Guten Tag,


    damit hatte ich nicht gerechnet, aber nun hat mich das Thema doch noch einmal in Beschlag genommen und zum Nachdenken gebracht.


    Danke, liebe Alphabet, für deine Gedanken und es ist auch so: „Jede sucht und findet ihren ganz persönlichen und individuellen Weg.“ Und liebe Sylvie, es beeindruckt mich, was du über deine Auszeit schreibst: „Genauso wie ich es brauchte. Es war nicht einfach, aber genau richtig.“ Und wenn etwas genau richtig ist, dann macht es auch Sinn, oder?


    Die Erkrankung hat für mich doch sehr wohl Sinn gemacht! Sie hat mich u.a. aus einer alten Angstspirale herauskatapultiert und die Wahrnehmung verändert.

    Als die Diagnose Sarkom stand, hatte ich Todesangst, hatte Angst bald zu sterben. Und hinter meiner Todesangst verblassten auf einmal alle meine anderen, bisherigen Ängste, sie verloren das Meiste ihrer Relevanz, was gab es denn für mich Größeres als die Todesangst?

    Peng! Und nun?

    Und nun war das Leben auf einmal wahnsinnig kostbar. Jeder Augenblick war als einmalig zu erspüren, alle Sinne nahmen die Umgebung verstärkt wahr. Worüber regen sich bloss die Gesunden auf, wenn man am vermeintlichen Abgrund steht, sind die Alltagssorgen so etwas von Peanuts. Am Himmel die Todeswolke, aber hier unten das Leben in den schönsten Farben, eine Explosion der Sinne und alles möchte man in sich aufnehmen und konservieren.

    War das der Sinn meines Sarkoms? War das sein Geschenk?


    Ich denke, Todesangst durch die Krebserkrankung kann ein starker Weckruf sein, zu hinterfragen, ob das bisherige Leben alles ist, oder ob da noch Potential für mehr, anderes - für dich Besseres – ist? Ich weiß aber nicht, ob man mit Einschränkungen durch die Krebserkrankung es auch so sehen kann bzw. die Möglichkeiten hat?


    Mein Leben wurde durch die neue Wahrnehmung bereichert, auch wenn ich mir lieber einen ungefährlicheren Weckruf gewünscht hätte, aber hätte der mich auch erreicht?


    Leider lassen die positiven Folgen eines Weckrufes mit der Zeit nach, man spürt zwar glücklicherweise auch nicht mehr ständig das Damoklesschwert über sich schweben, aber die Farben des Lebens verblassen wieder und alte Ängste klopfen auch mal wieder an. Da die Erinnerung an das einschneidende Erlebnis aber bleibt (spätestens bei den Nachsorgen), so hat man immer wieder Möglichkeiten die Intensität seines Lebens zu steigern.


    Letztendlich sind kleine, inspirierende Posts ebenfalls immer wieder kleine Weckrufe für mich, vielleicht auch für euch? :)


    Allen wünsche ich einen schönen Tag,


    Wölfin :hug:

    Ihr Lieben,


    vor 8 Jahren habe ich diesen Thread begonnen und es ging mir um den psychischen Umgang mit der Erkrankung. Bewusst wählte ich die Ausdrücke Sinn und Un-Sinn.


    Sinn ist ein positiver Ausdruck, wenn etwas für mich Sinn macht, dann kann ich die Folgen besser ertragen bzw. mich daran ausrichten. Wenn ich irgendeinen Sinn in der Krebserkrankung sehe, dann brauche ich nicht nach Schuld suchen. Gleichzeitig wollte ich mich mit der Überschrift nicht anmaßen, zu behaupten, dass Krebs immer einen Sinn macht. Wie ihr schon in euren Beiträgen gepostet habt, sind eure Ansichten dazu unterschiedlich, von sinnhaft bis sinnlos.

    Um noch einmal zur Überschrift zu kommen, ich wollte hier einen Thread schaffen, wo man sich auch – vielleicht vorallem ;) - über einen gewissen Sinn der Erkrankung austauschen kann.


    Als ich hier den ersten Post schrieb, war es für mich sehr, sehr wichtig auch einen gewissen Sinn in der Erkrankung zu sehen, nur banal Pech zu haben oder im schlimmsten Fall Schuld, fand ich nicht aufbauend. Ich habe bis heute nicht direkt einen Sinn in der Erkrankung gefunden, aber die Erkrankung war für mich schon ein großer Anstoß meine Einstellung zum Leben zu verändern und auch mein Leben an sich, letzteres leider immer noch sehr – wie man so schön sagt – ausbaufähig. Nach wie vor will ich an einen Sinn glauben, denn ist die Krankheit sinnlos, bin ich vielleicht nur ein Spielball des Schicksals und das passt mir gar nicht. Ein Sinn motiviert mich diesen zu ergründen, lässt mich aktiv werden: Soll ich mehr auf mich achten oder meine Umwelt, finde ich eine neue Aufgabe für mich, die mich voll erfüllt und vielleicht auch andere glücklich macht? Ich glaube, dass ein Sinn sehr konstruktiv ist. Beweisen lässt sich aber die Sinnhaftigkeit von Krebs nicht, es ist wohl wieder eine Glaubenssache.


    Ich hoffe, weil ich es inspirierend finde, dass hier noch viele gerade auch ihren Sinn posten, den sie in der Erkrankung gefunden haben. Das muss ja nicht einmal ein großer Sinn sein. Auch ein kleiner Sinn kann vielleicht die Krankheit (etwas) erträglicher machen.

    Trotz evtl. Sinnhaftigkeit hätte aber wohl jeder gerne auf diese Krankheit verzichtet.


    Ich wünsche euch alles Gute

    und liebe Grüße


    Wölfin :hug:


    P.S. Ich finde es sehr inspirierend sich in diesem Thread auch mal die frühen Beiträge durchzulesen, denn das Thema ist zeitlos.

    Liebe Pelline 63,


    super, wieder ein o.B. :thumbup:!

    Und alles Gute für deine Mutter! Und wenn es ihr zunehmend besser geht, dann geht es doch bestimmt wieder mit dem Wohmo los ;).

    Ich habe nächste Woche Nachsorge und die Aufregung davor läßt sich nie ausschalten, da hat Pelerixi schon recht.


    Genieße die Sommerzeit, genieße das Leben!


    Liebe Grüße

    Wölfin :hug:

    Liebe Lisa Mona,


    ich hatte eine vaginale Hysterektomie, aber ohne Eileiter- und Eierstockentfernung. Ich war eine Woche in der Klinik und fühlte mich danach fast überhaupt nicht körperlich im Alltag eingeschränkt (Sport habe ich - schon vorher - nicht gemacht). Es ist schon ein riesiger Unterschied zu Bauch-OPs, wo die Bauchmuskeln verletzt werden. Ich habe mich ein bisschen geschont und hauptsächlich vermieden schwer zu tragen.

    Ich war 8 Wochen krank geschrieben, ich denke hauptsächlich, um die Krebs-Diagnose (erst bei OP entdeckt) psychisch zu verarbeiten.


    Liebe Grüße und alles Gute,

    Wölfin