Beiträge von Hase

    Liebe Calliope ,


    ich habe mir aus den gleichen Gründen, die du alle sehr gut aufgezählt hast, auch keinen Wiederaufbau machen lassen.

    Die Optik ist für mich auch gar kein Problem. Nervig empfinde ich, dass mein Arm jetzt nach 1,5 Jahren Amputation immer noch zieht und auch meine abgenommene Brust immer wieder sehr hart ist. Ich mag aber nicht ständig zur Lymphdrainage und massiere daher meinen Arm immer wieder selbst. Ich hatte auch sehr stark das Geigenseitensyndrom. Da ist ein richtig fester Strang unter dem Arm, der anscheinend von der OP kommt. Zudem habe ich jetzt am Hals Beschwerden. Es zieht auch dort sehr stark und das kommt laut meiner Physiotherapeutin auch von der Amputation. Ich hatte mir das alles leichter vorgestellt. Ich dachte Brust schneidet man einfach weg und dann ist es gut. Dass da so viele Folgekomplikationen auftreten können, das wusste ich nicht.

    Ich will dir auf keinen Fall Angst machen. Es muss ja nicht bei jedem so sein wie bei mir. Das ist ja auch das gleiche Prinzip wie beim Brustaufbau. Manche sind zufrieden damit, andere haben einfach Pech mit Komplikationen. Ich wollte dir nur diese Überlegung mitgeben zur beidseitigen Amputation. Frage einfach bei deinen Ärzten nach Komplikationen nach.

    Optisch würde mir auch besser gefallen, wenn bei mir beide Seiten weg wären. Aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte die gleichen Beschwerden nun auch rechts. Allerdings wurden bei mir auch 8 Lymphknoten entfernt. Vielleicht ist das auch der Hauptgrund für so manche meiner Beschwerden. Du solltest bei dir versuchen, Vor- und Nachteile noch einmal klar abzuwägen. Leider ist man dann ja oft erst hinterher schlauer, wenn man dann sieht, ob es geklappt hat.


    Das wünsche ich dir. Dass egal wofür du dich entscheidest, dass du hinterher sagen kannst: Alles gut!


    Vertrau auch auf dein Gefühl. Auch unser Kopf macht so viel mit uns.

    Ingrid

    Liebe Pschureika ,


    danke für deinen offenen Bericht. Es kann sein, dass du dadurch vielleicht auch andere dazu ermutigst, zu ihren Gefühlen zu stehen. Schön vor allem, dass du anscheinend wirklich bei guten Ärzten gelandet bist, die auch mit Emotionen umgehen können. Vielleicht stärkt diese Erfahrung ja auch dein Vertrauen wieder ein bisschen. Vor allem wünsche ich dir das du an deinem CT-Termin eine positive Nachricht erhältst.

    Aber jetzt erhole dich erst einmal von diesem psychischen Stress, der kann nämlich manchmal anstrengender sein als körperliche Belastung.

    Übrigens ich war bei 2 verschiedenen Psychologinnen. Einmal während der Strahlentherapie und einmal auf Reha. Auch wenn ich damals nicht einmal große Probleme wegen meiner Diagnose hatte, taten mir die Frauen einfach gut. Sie haben meine Gedanken in Richtungen gelenkt, auf die ich alleine nie gekommen wäre. Ich könnte das mit einer Beratung durch eine kompetente Verkäuferin oder eine Freundin vergleichen. Die bringen manchmal Kleidungsstücke an, zu denen ich nie greifen würde. Lass dich überraschen. Vor allem sprich einfach wirklich alles an, was dich belastet. Das kann man dort auf jeden Fall mehr als bei Bekannte und Freude. Diese sind da doch manchmal überfordert und das kann man auch verstehen. Psychologen haben schließlich den Umgang damit gelernt und einen großen Erfahrungsschatz.

    Ich wünsche dir, dass du dort ein großes Lastpacket abgeben kannst und eines mit einem aufmunternden und beschwingendem Inhalt mitnehmen kannst, so dass deine Augen beim Auspacken glänzen.


    Ingrid

    Hallo zusammen,


    bei mir war die Bestrahlung eigentlich auch nicht sehr schlimm. Sie hat aber auch nachgewirkt. Ich sehe das wie beim Sonnenbrand. Den spürt man ja auch oft erst nach dem Sonnenbaden.

    Sonne solltet ihr während der Zeit aber absolut vermeiden. Ich habe mich während der Bestrahlungszeit mal länger in die Sonne gesetzt. Es war ein warmer Märztag und ich sehnte mich einfach nach Sonnenstrahlen. Die Quittung bekam ich dann prompt. Ich wurde auf meine gerötete Haut sogar in der Strahlenpraxis angesprochen. Also passt gut auf, dass ihr nicht den gleichen Fehler macht.


    Für mich war die Bestrahlungszeit die angenehmste während der ganzen Therapie. Ich habe einfach versucht, immer wieder auch was schönes damit zu verbinden. Essen gehen, mal kurz schoppen, eine Psychoonkologin aufgesucht, weil die eh in der Nähe der Strahlenklinik war ...


    Macht einfach das Beste aus dieser Zeit. Alles Gute für euch

    Hase

    Hallo Liebemichselbst ,


    du hast einen klasse Namen. Sich selbst zu lieben und meine Bedürfnisse besser wahrzunehmen, hat mich die Krankheit gelehrt!


    Die schlimmste Phase während meiner Therapie war, festzustellen, dass der Tumor nicht kleiner wird bei mir. Nach der EC meinte mein Arzt, sie werden sehen unter Pacli schmilzt er nur so dahin ... das war dann aber auch nicht. Leider konnte mir aber auch keiner genau sagen, ist er nun kleiner geworden oder nicht. Letztendlich sollte ich die Therapie dennoch bis zum Ende durchziehen, denn es ginge ja nicht nur um den Krebs, der nachher ja eh weggeschnitten wird, sondern vor allem auch um die Zellen, die abgewandert sein könnten.


    Bei meiner Op stellte sich dann heraus, dass mein Tumor sogar größer als vermutet war. Zudem waren meine Lymphe befallen, sogar mit Kapseldurchbruch. Ich war total frustriert, weil es vorher immer hieß, die Lymphe sind vermutlich frei. Zumindest waren sie äußerlich nicht vergrößert.


    Von meinem Bauchgefühl her hätte ich meinen Taubenei großen Tumor, den ich gut spüren konnte, auch gleich vor der Chemo wegschneiden lassen. (Ich wollte auch meine komplette Brust weghaben. Mein Frauenarzt meinte nämlich gleich bei der ersten Mamografie, alle 4 Quadranten seien befallen, da wäre das wohl am besten. Bei der Op später wurde festgestellt, das war gar nicht so.)


    Die Ärzte meinten aber, eine vorgezogene Chemo hätte die bereits mehrmals erwähnten Vorteile. Ich habe mich dann als Laie eben der Hoffnung hingegeben: Die werden das schon wissen. Und ich sträube mich auch nicht, wenn es möglich ist, brusterhaltend operiert zu werden.


    Im Nachhinein wäre es natürlich besser gewesen, die Brust wäre gleich weggekommen.

    Aber dann hätte ich auch nicht gewusst, dass die Chemo nicht so anschlägt. Ich habe dann ja auch noch Capecitabine bekommen. Die hätte ich mit Sicherheit nicht bekommen. Vielleicht retten die mein Leben ... Wer weiß.


    Allerdings kommt natürlich auch der Gedanke, hat der Tumor noch gestreut, wenn die Chemo nicht anschlägt? Eine Antwort meines Profs war, bei der Größe von 3cm, in der mein Tumor bereits bei der Erkennung war, hat er immer schon Zellen ins Blut abgegeben.


    Klar sind wir alle individuell unterschiedlich. Daher sollten wir uns ja auch sehr umsichtig, achtsam beobachten, um gleich reagieren zu können, wenn eben nicht alles planmäßig verläuft.

    Prinzipiell sehe ich aber schon auch den Erfahrungsschatz aus den Behandlungen der vielen Frauen. Ich gehe schon davon aus, dass dieser in unserem Land nach bestem Wissen und Gewissen angewandt wird.


    Bei mir wurde erst nach dem 1 Block (4EC) das 1. Mal Ultraschall gemacht. Das war meines Erachtens zu spät.


    Also wenn du dir unsicher bist, bewege alles, dass du da Klarheit bekommst. Spreche alles aus, lasse dich nochmal untersuchen ...


    Vertrauen, ein ruhiges Herz ist so wichtig, dass es dir gut geht. Und dann geht es auch deinem Immunsystem besser. Und das ist total wichtig.


    Ich wünsche dir, dass du Klarheit für dich bekommst, welcher Weg für dich der beste ist. Dass du wieder Vertrauen kannst, was du tust, bzw, was an dir getan wird, um wieder ganz gesund zu werden.


    Ingrid

    Liebe Ronda ,


    das sind doch echt frohe Botschaften. Wenn ich das alles von dir lese. Dann kommt mir das Märchen Sterntaler in den Sinn. Du stehst da und darfst all die Sterne auffangen, die vom Himmel fallen. Das wünsche ich dir weiterhin. Tausende von Glücksmomente für eure gemeinsame Beziehung und natürlich bei all deinen Nachsorgeterminen.


    Alles Gute für euch

    Ingrid

    Ein lieber Gruß an alle, die noch mitten in ihren Therapien stecken und auch an die vielen Ehemaligen, die schon mit etwas Abstand auf die Genesungsprozesse zurückschauen können.


    Ich schreibe gleich hinter Erdnuss , weil wir fast alle Daten gemeinsam haben. Alter, Chemobeginn, Operation alles gleich. Lediglich weil ich Capecitabine parallel zur Bestrahlung hatte, war ich 2 Monate früher fertig als sie.

    Bei mir ist seitdem auch alles in Ordnung. Fühle mich bei den Nachsorgen gut betreut.

    Einige Stellen zwicken noch. Ich dehne daher nun meine Brustmuskulatur und meinen Arm jetzt aktiver... um noch beschwerdefreier zu werden.

    Meine Knieproblem haben sich nun auch verbessert. Am Anfang konnte ich aus der Hocke nicht mehr ohne Abstützen hochkommen. Neulich merkte ich erfreut beim Fotografieren. Ups ich komme gut alleine wieder hoch. Vielleicht hat es geholfen, dass ich beim Hausbau meines Sohnes mehrere Stunden lang etwas in der Hocke machen musste?

    Vermutlich ist es schon wichtig, aktiv an sich zu arbeiten, damit man körperlich wieder fit wird. Und man braucht vielleicht einfach Geduld.

    Letzte Woche habe ich meinen Bescheid bekommen, dass ich nun Erwerbsminderungsrente bekommen kann. Der Arzt auf der Reha hat mir bescheinigt, dass ich nur noch 3 bis 6 Stunden arbeiten kann. Das ist mir nun eine Hilfe in der Arbeit weniger zu machen. Denn die Motivation dort weiterhin Höchstleistungen zu bringen, hat schon etwas nachgelassen.

    Aber ich will noch etwas machen, für das mein Herz brennt. So war ich gerade auf einem Treffen mit dem Bürgermeister. Ich mache jetzt bei uns ehrenamtlich Integrationsbeauftragte. In dieser Aufgabe fühle ich mich gebraucht und wichtig.

    Ja das Leben hat mich wieder ... und ich das Leben.


    Haltet durch! Es kommt irgendwann wieder Alltag. Er ist zwar anders, aber nicht immer nur schlechter. Ich für mich lebe mit Sicherheit noch bewusster. Achte mehr darauf, was mir gut tut und auch Spaß macht. Nutzt vielleicht eure unfreiwillige Auszeit dazu, sich viel Gedanken zu machen, was euch wirklich wichtig und wertvoll im Leben ist. So kann diese Krankheit in manchen Fällen, - ich sage nicht immer, - eine Chance sein. Nämlich sein Leben noch einmal eine positive Wendung zu geben, falls es nicht so gepasst hat.


    Ich habe durch diese Krankheit kapiert: Ich habe nur dieses eine Leben. Es ist endlich. Egal wie lange es ist. Ich darf es so gestalten, dass es mir gut geht. Ich habe vor Kurzem Resümee gehalten. Geschaut, was habe ich durch die Krankheit verloren und was habe ich vielleicht sogar gewonnen. Was habe ich gelernt in den mittlerweile 2 Jahren? Ich habe das in meinen letzten beiden Blogbeiträgen zusammengefasst. Wen das Interessiert, der findet meine Bilanz unter meinem Namen bei google.


    Alles Gute für euch

    Ingrid Dütsch

    Hallo zusammen, liebe Hanka ,


    ich hoffe, ich habe euch nicht verunsichert. Das mit den 6 Monaten war auch nur ein Erklärungsversuch meines Arztes. Nichts sicheres. Ich hatte eben auch diese Frage.

    Es steht anscheinend auch nirgends. Man muss eigentlich schon immer ein bisschen aufpassen, was man sagt. Schnell verbreiten sich dadurch auch Unwahrheiten.

    Vielleicht hat jemand auch eine offizielle Antwort auf diese Frage.

    Ich hatte mich dann auch noch verschrieben :(, wie ich gerade erst gelesen habe. Mein Arzt wollte spontan nach dem 6. Zyklus aufhören. Das war mir dann zu früh, weil ich mich auf acht Zyklen eingestellt hatte. Der Kompromiss war dann eben 7 Zyklen. Und das waren dann ziemlich genau 6 Monate. Das war für mich dann stimmig.


    Und ich habe gerade auf meine Fingerabdrücke geschaut. Tatsächlich, ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen: Sie sind wieder da :).


    Passt gut auf euch auf.

    Ingrid

    Hallo Kerstin B. und Hanka ,


    mir wurde das so erklärt. Man solle 6 Monate dieses Medikament nehmen. Wenn es jemand so gut verträgt, dass er keine Pausen braucht, dann werden das 8 Zyklen. Wenn man aber mehrere verlängerte Pausen braucht, dann können es eben auch nur 6 werden. Das ist für mich auch logisch. EC und Pacli dauern ja auch ca. 6 Monate, wenn man normal durchkommt. Anscheinend ist das so ein Zyklus, wo Krebszellen dann ausgemerzt sein sollten. Aber das ist meine Theorie!!!

    Ich hatte tatsächlich ein paar Mal eine Woche länger Pause. Daher habe ich dann auch nach 7 Zyklen aufgehört. Meine Füße und mein Körper waren am Ende einfach fertig. Das halbe Jahr war mehr als voll. Mein Arzt hätte sogar schon nach 6 Monaten aufgehört. Das war mir dann zu früh. 7 waren dann für mich ein guter Kompromiss. Ich hatte am Schluss übrigens auch kaum noch gekremt. Irgendwie hatte ich bei mir das Gefühl, soviel hilft das alles nicht viel und die Haut wird nur weicher. Aber macht das einfach, wie ihr euch wohl fühlt.


    Diese Capecitabine sind für mich eh ein kleines Rätsel, angeblich ist ja auch die Dosisreduktion problemlos möglich. Liebe Teafriend von daher kannst du deinen 1. Zyklus schon mitzählen.


    Als kleiner Trost an alle: Die Füße erholen sich sehr schnell wieder. Das haben schon viele festgestellt. Bei mir ist auch nichts geblieben. Ich habe sogar einen leichten Vorteil. Ich hatte so Dellwarzen an den Füßen, die haben sich mit der Haut auch verflüchtigt. :).


    Und noch ein kleiner Hoffnungsfunken: Das Ganze wirkt vermutlich: Zumindest war ich am Freitag in meiner 4. Nachsorge. Es ist alles in Ordnung.


    Mein Leben verläuft wieder fast normal.


    Das wird auch bei euch bald wieder so sein. Macht das Beste draus. Legt die Beine hoch, genießt das warme Wetter ... eure Füße werden bald wieder mehr als genug laufen.

    Alles Gute für euch

    Ingrid

    Liebe Pschureika ,


    wir leiden alle mit dir. Wir wollen aber auch alle mit dir Kämpfen. So wie eine Löwin um ihr Junges kämpft. Wir fahren alle Krallen und Zähne aus um gemeinsam den Feind in die Flucht zu schlagen.

    Mir ist dabei klar, dass du an vorderster Front stehst. Aber du sollst einfach wissen, dass wir gedanklich alle hinter dir stehen. Und das sind mit Sicherheit noch mehr, als es hier schreiben.

    Lass dich von diesem riesigen Kraftpaket stärken. Ich hoffe für dich so sehr, dass dann die bösen Zellen alle Reißaus nehmen.


    Ich wünsche dir vor allem, dass die Ärzte für dich den geeigneten Plan finden können, der dir wieder Zuversicht und vor allem konkrete Heilungsschritte bieten kann.


    Nimm dir alle Freiheiten der Welt, die du brauchst um heil zu werden. Alles Liebe und Gute

    Ingrid

    Hallo Eulenkind , UNO , Hanka und Lucia0605 ,


    ich habe auch eure Beschwerden. Ich war wegen meiner Lendenwirbelsäule auch schon beim MRT. Dabei wurde dann Gott sei Dank nur die Abnutzung gefunden, wegen der ich auch bereits vorher schon mal behandelt wurde. Mittlerweile ist es aber durch Bewegung wieder weg. Probleme habe ich momentan eher durch Verspannungen im Hals und in der Schulter. Meine Schwester und auch meine Tochter haben dies aber an der gleichen Stelle. Daher gehe ich davon aus, dass diese eher Verspannungen sind, die ich durch das Sitzen vor dem PC habe. Es kann natürlich auch durch meine Brustamputation auf der Gegenüberliegenden Seite kommen. Ganz sicher weiß man so etwas ja nie.

    Bei mir ist die Chemo bereits seit ca. 1 Jahr vorbei. Ich habe das Gefühl, es wird langsam alles ein bisschen besser. Allerdings nehme ich Tamoxifen. Gegen die Steifigkeit probiere ich gerade mit Yoga anzugehen. Mit Hilfe einer App am Laptop zusammen mit meiner Tochter (31 Jahre) macht das momentan sogar Spaß. Zudem walken wir auch gemeinsam. Alleine hätte ich dazu kaum Lust. Und andere Sportarten sind für mich Corona-bedingt weniger möglich. So ist es sicher gut, dass jeder für sich das findet, was ihm Spaß macht und in Bewegung hält. Bewegung scheint das A und O gegen vieles zu sein. So habe ich das auch auf meiner Reha gelernt. Das Schwierigste dabei ist dann aber der innere Schweinehund.

    Ich wünsche euch, dass eure Beschwerden immer mehr in den Hintergrund treten

    Ingrid

    Liebe steffi66 ,


    wünsche dir auch, dass du schnell zu deiner Behandlung kommst. Notfalls probiere es bei einem anderen Arzt oder vielleicht auch nur Masken zu bekommen...

    Langsam merkt man schon, was Corona noch alles für zusätzliche Knüppel zwischen die Beine wirft.

    Aber du schaffst das dennoch alles!


    Alles Gute für dich

    Ingrid

    Liebe Kirsche ,


    immer schön zu hören. Ich freue mich mit dir, dass nichts gefunden wurde.

    Mein Nachsorge-Termin wurde abgesagt. Ich habe aber kein Problem damit, weil ja auf der Reha bereits einiges untersucht wurde. Heute kam nach 3 Wochen auch der Entlassbericht meiner Reha. Da steht am Ende auch, dass momentan kein Anzeichen auf Progress oder ein Rezidiv ist. So etwas zu lesen tut einfach gut.


    Wünsche dir noch ein gutes Überstehen der Coronazeit.

    So wie es ein Leben nach Krebs gibt, wird es auch ein Leben nach Corona geben.


    Pass gut auf dich auf

    Ingrid

    Liebe schnuddig ,


    wow hast du schöne Haare. Als ich das Bild gesehen habe, dachte ich, oh schon wieder so eine junge Frau. Kompliment: Deine Haare sind echt wunderschön.

    Ich traue mich meine nicht mehr wachsen zu lassen. Komme aber mit kurzen Haaren ganz gut klar.


    Deine ganze Geschichte macht Mut. Danke, dass du sie mit uns teilst.


    Alles Liebe für dich

    Ingrid

    Liebe Lucia0605 ,


    vielen Dank für deine guten Wünsche.

    Gesundheitskuchen. Klasse Idee. Den gab es bei uns früher tatsächlich immer.


    Werde ich doch glatt mal wieder backen. Und zwar einen Riesenkuchen, der für alle hier reicht.


    Damit er nicht zu langweilig ist, mische ich noch ein paar Glückstropfen, Zufriedenheitsdrops, Lebenslustraspel und Kichererbsen mit rein.


    Liebe Lucia, du machst das total richtig. Genieße erst einmal deine freie Zeit.


    Machen wir alle das Beste aus dieser Situation, dann kann es für jeden von uns ein bisschen besser werden


    Ingrid

    Liebe Pschureika , 18-09-Sonnenschein und liebe Tendresse ,


    herzlichen Dank für eure Wünsche zu meinem Geburtstag. Tut einfach immer gut, wenn jemand an einen denkt.

    Ich bin hier im Forum nach überstandener Therapie ja auch nicht mehr ganz so aktiv. Denke aber ganz viel an so viele Frauen hier, die mir doch sehr ans Herz gewachsen sind.


    Lasst euch doch alle mal virtuell in die Arme nehmen. Und haltet durch. Es gibt ein Leben nach Corona und für die meisten wohl auch ein Leben nach Krebs ... auf jeden Fall hoffentlich noch ein langes, gutes und immer wieder froh machendes


    Passt gut auf euch auf

    Ingrid

    Liebe Kylie und Bonny und Frieda ,


    danke schön für eure Geburtstagsgrüße. Ich finde es klasse, wie aufmerksam ihr seid.

    Seit ich krank bin, schließe ich die meisten meiner Schreiben und Mails mit: Passt gut auf euch auf und bleibt gesund!

    Mittlerweile lese ich das überall. Die Menschen sind nun alle -wie wir auch - sensibilisiert. Gesundheit ist eben nicht selbstverständlich.


    Ich wünsche euch auch alles Gute! Schön, dass es euch gibt!

    Ingrid

    Liebe Tatti32 ,


    Leben ist einfach nicht gerecht. War es noch nie und wird es nie sein.

    Aber jeder hat in seinem individuellen Spielraum immer noch die Möglichkeit die Situation ein bisschen angenehmer oder vielleicht sogar noch schlimmer zu machen. Manchmal muss man sich negative Gefühle zwischenzeitlich auch verbieten, wenn sie einen zu sehr runterziehen. Oder man lenkt sich einfach ab. Umgibt sich mit irgendetwas Schönem, lässt sich von diesem wieder etwas hochziehen. Raus aus negativen Abwärtsspiralen.

    Ich weiß, das ist alles vielleicht leichter gesagt als getan. Aber Fakt ist, dass wir uns mit Negativem nicht gut tun. Und uns geht es einfach besser, wenn wir uns was gutes tun. Wir bekommen dann auch wieder mehr Kraft und damit verbunden auch mehr körpereigenen Abwehrkräfte.

    Ich habe auf meiner Reha psychologische Hilfe in Anspruch genommen. Jemand von außen, kann einen manchmal besser helfen. Diese Person hat ja einen Blick auf die Dinge aus einer anderen Sicht. Sie kann auch unseren Blick dadurch wieder in eine andere, positivere Richtung lenken, auf die wir alleine gar nicht gekommen wären.


    Ich wünsche dir von Herzen, dass du noch viele Jahre bei deinen Kindern sein darfst. Aber was ich dir noch mehr wünsche, ist, dass es für dich und für sie - über das Traurige und Schmerzhafte hinaus - eine auch immer wieder froh machende Zeit ist.


    Ingrid

    Hallo Tulip ,


    ich war am Montag auch beim Zahnarzt. Mir war auf meiner Reha auch ein Stück herausgebrochen. Die Praxis ging sehr verantwortungsvoll mit mir um. Ich sollte gleich erst einmal dort Händewaschen und sie danach desinfizieren.

    Der Arzt wie die Arzthelferinnen hatten alle Mundschutz.

    Meine Mama mit 89 Jahren ist momentan auf Grund eines Herzinfarktes Risikopatientin. Daher ist Vorsicht natürlich sehr angesagt. Ihr geht es aber auch wieder einigermaßen gut.

    Ich denke aber, dass die Ansteckungsgefahr später eher noch schlimmer wird. Daher bin ich lieber jetzt gleich gegangen.

    Ewig kann man bei so etwas nämlich nicht warten! Nur zum Überlegen. Aber frag doch am besten bei deinem Zahnarzt nach und schildere ihm auch deine besondere Situation.


    Wünsche dir einen vertrauenswürdigen und verantwortungsvollen Zahnarzt

    Ingrid

    Komm grad vom Supermarkt. Es ist nicht zu glauben‼️

    Da kommt mir in der Drogerie Abteilung ein Typ entgegen, mit 10‼️Paketen Klopapier. 😠

    Ich konnte mich einfach nicht mehr zurück halten und habe ihn angesprochen, was das soll‼️ es gibt keinen Grund zu hamstern, es ist egoistisch den Mitbürgern gegenüber. Und außerdem

    kriegt man von Corona KEINEN Durchfall‼️

    Der Mann hat brav zugehört, bis ich mit meiner Standpauke fertig war.

    Dann hat er mich gefragt, ob er jetzt das Regal auffüllen könnte❓❓😅