Beiträge von Hase

    Liebe Pschureika ,


    du hast ein so hübsches Gesicht. Ohne Haare kommt es noch viel mehr zur Geltung. Ich hatte eine Fotografin, die selbst immer sehr sehr kurze Haare trägt. Sie hat mir diesen Satz mit auf den Weg gegeben. Sie wollte eigentlich mit mir ein Fotoshooting machen, aber sie war zu späte dran mit ihrer Anfrage, da waren dann meine Haare schon wieder voll da.

    Frauen ohne Haare sind einfach etwas Besonderes. Super emanzipierte Frauen schneiden sich ja sogar manchmal eine Glatze. Sie wirken dadurch vielleicht männlicher. Muss man sicherlich nicht haben.

    Ich habe die Zeit ohne Haare, die ja wirklich nur sehr kurz ist, total genossen. Ich mag auch immer noch die Fotos aus dieser Zeit. Meine Tochter hat sie in unseren Jahreskalender gepackt und gerade sind die Bilder vom letzten Jahr ohne Haare darin. Aber mit einem Lächeln im Gesicht.

    Auch wenn du mit meinen Gedanken, die zum Besonderen ermutigen möchten",vielleicht gar nichts anfangen kannst. Vielleicht zaubern sie dir dann wenigstens ein kleines Lächeln in dein hübsches Gesicht. Dann haben sich die Zeilen wenigstens ein bisschen gelohnt.


    Alles Liebe

    Ingrid

    Liebe Teafriend ,


    ich kann dich gut verstehen, dass dich das jetzt erst einmal herunterzieht. Bei mir und auch bei vielen anderen Frauen hier, ist der Tumor durch die Chemo leider auch nicht kleiner geworden, bzw. sogar gewachsen. Ob er dabei gestreut hat, kann auch keiner sagen. Ich sollte meine Chemo noch durchziehen, obwohl nicht ganz klar war, ob sie anschlägt oder nicht.

    Letztendlich muss man auf die Ärzte vertrauen, was sie einem raten. Jetzt lasse erst mal den Bösewicht entfernen. Er ist dann schon mal weg. Die Ärzte werden dir dann nach der genaueren Untersuchung des Präparates sagen können, welche die nächst bestmöglichen Schritte für dich sind.

    Wärst du wie viele andere sofort operiert worden, hättest du gar nicht gewusst, ob die Chemo gewirkt hat. Außerdem hat sie ja vermutlich auch gewirkt.

    Mir hat mal ein Arzt erklärt, dass ein Tumor keine homogenen Masse ist, sondern aus verschiedenen Geweben besteht. Es kann sein, dass ein Teil dann auf eine Chemo anschlägt, aber ein anderer die Lücken dann wieder füllt ...

    Daher können eventuell gestreute Zellen durchaus auch abgetötet worden sein.

    Ich wünsche dir, dass bei der Op auf einmal alles entfernt werden kann.

    ... und dass du deine Sorgen wie in eine Weltallrakete packen und sie in unbekannte Räume weit wegsenden kannst. Stell dich unter den Sternenhimmel und schicke sie auf die Reise und lass dich beschenken von einem tiefen Vertrauen, dass alles gut wird.


    Ingrid

    Hallo zusammen,


    ich denke das Fragezeichen steht schon richtig in der Überschrift. Jede von uns hat ja eine unterschiedliche Ausgangslage. Zudem hat jede Frau unterschiedliche Empfindungen. Ich finde es super, wie offen wir hier sprechen dürfen. Es gibt nicht diesen erhobenen Zeigefinger, so sollst du aber nicht denken.... oder nur so geht es richtig. Ich kann es voll akzeptieren, wenn jemand anders denkt als ich. Ich versuche ein bisschen zu verstehen, warum diese Person so denkt. Oft hinterfrage ich dann auch meine Denkweise.

    Einige Ansätze gefallen mir total gut und ich will davon lernen, so wie du, Katha-Pult , es so treffend beschrieben hast. Ich würde auch aus einer ganz kurzen Lebenszeit noch versuchen, das Beste für mich rauszuholen. Ob mir das dann gelingt, ist eine andere Sache. Da spielen dann ja wieder ganz viele Faktoren mit rein. Aber ich versuche mich gedanklich schon ein bisschen drauf einzustellen, nicht ängstlich, aber doch realistisch. Denn das kann ja auch durchaus auch auf mich zukommen, dass mein Leben durch Einschränkungen noch stärker beschnitten wird. Dass dann mit Sicherheit auch Wut und Trauer dabei sein werden, ist vermutlich auch sicher. Aber da möchte ich dann nicht stehen bleiben, weil es mir dadurch vermutlich nur noch schlechter gehen würde.

    Ich bin dankbar für die vielen Beispiele, die für mich gesehen einen bewundernswerten Weg gefunden haben, diese oftmals sehr harten Bedingungen zu ertragen. Für mich seid ihr große Vorbilder. Ihr zeigt, dass man trotz erdrückender Diagnose doch noch ein Lächeln auf den Lippen haben kann. Für mich seid ihr sehr wertvoll. Und es macht mit Sicherheit Sinn, dass ihr hier schreibt. So wie so viele Beiträge hier Sinn machen und Sinn stiftend sind.


    In diesem Sinne wünsche ich euch allen alles Gute, egal wie ihr euch gerade fühlt


    Ingrid

    Liebe Foris,


    Ich bin seit kurzem mit allem durch. Ich habe meine Erfahrungen mit der Behandlung in einem Blog mit vielen Bildern auf eine möglichst optimistische und humorvolle Art niedergeschrieben - soweit es das Thema zulies. Für Frauen, die noch am Anfang ihrer Behandlung stehen, könnten meine Erlebnisse sicherlich Anregungen geben.


    Momentan versuche ich eher Resumé zu ziehen. Einer meiner letzten Beiträge ging über den Lebenssinn. Will ich etwas verändern in meinem Leben? Zudem stellte ich meine positiven Erfahrungen zusammen, die ich während dieses Ausnahmejahres machen durfte.

    Ich finde es ziemlich anstrengend dabei auf den Punkt zu kommen. Vermutlich wird man es auch nie werden, da Leben ja immer im Fluss ist. Zuviel denken, tut dann auch gar nicht gut. Und gerade bei unserer Krankheit kann leider ja auch ein Arztbesuch auch schon mal wieder alles durcheinanderwirbeln.


    Klar ist für mich geworden, dass wir Frauen individuell so verschieden sind, wie eigentlich auch jede Schneeflocke ist. Aber irgendwie haben wir dann auch wieder einiges gemeinsam und können viel voneinander lernen.


    Ich darf auch demnächst, einen Vortrag über meine Krankheit in einem Gesundheitsforum in unserer Kleinstadt halten. Ich bin da echt gespannt, was ich da berichten werde. Hilfreich sind mir auf jeden Fall immer wieder die Erfahrungen von so vielen klugen und erfahrenen Frauen in diesem Forum.


    Vielleicht ist es bei unserer Krankheit auch, wie wenn man eine neue Brille aufbekommt, durch die man die Welt neu betrachten kann, muss, darf.

    Durch die Krankheit sehen wir vielleicht ein bisschen schärfer, realistischer, wie Leben sein kann.


    Wer einen Blick auf meinen Blog werfen möchte kann mir gerne unter Konversationen schreiben.


    Interessiert wäre ich auch an euren Resumés, die ihr aus eurer Erkrankung gezogen habt. Z.B. Haben positive oder eher negative Erlebnisse überwogen. Möchtet ihr diese Zeit in eurem Leben lieber ausradieren oder ist sie euch zu einer wichtigen Lebenserfahrung geworden, die ihr nicht missen möchtet? Vielleicht gibt es auch ein gutes Buch oder einen Film zu diesem Thema?


    Ich selber bin bei mir durch viele Fragen noch nicht durch. Aber ich denke, viele kann man auch gar nicht mit ja oder nein beantworten. Wie in so vielem im Leben gibt es eben nicht nur schwarz oder weiß, sondern viele grau Abstufungen ...


    Ich wünsche uns, dass wir unser Leben immer wieder wie durch die Linse eines Fotografen betrachten können: Als schönes stimmiges Bild. Ein Leben mit Buntheit, Glitzer, Verrücktheit, Sonne und Wärme. Einfach nur schön! Aber auch ein Bild mit dunkleren Farben kann stimmungsvoll, stimmig für einen sein. Leider kann man sich das Motiv nicht immer raussuchen. Aber wir können zumindest manchmal ein Bild nachträglich im Ph...shop also durch unser Dazutun, unsere Haltung noch ein bisschen Aufhellen :).


    Ingrid

    Liebe Katha-Pult ,


    du hast einen Tread eröffnet, den auch ich sehr interessant finde.

    Wir haben auch so ziemlich die gleichen Ausgangsdaten unserer Erkrankung. Allerdings bist du um einiges jünger als ich.


    Ich wünsche dir, dass du gut durch deine Therapie kommst und du alles gut verarbeiten kannst. So wie du schreibst, glaube ich sehr fest daran, dass du dann für dich neue Visionen entwickeln kannst.


    Ich kann mir auch vorstellen, dass du mit den Erfahrungen, die du während deines Heilungsprozesses machen wirst, ganz wertvolle Erkenntnisse für deinen Beruf bekommen wirst. Einen Schatz gewinnen kannst, von dem sicherlich auch deine Patienten profitieren werden.


    Aber jetzt sei einfach einmal du selbst Patient. In dieser Ausnahmezeit darfst du alles, was dir gut tut. Empfange alle Wohltaten, die man dir anbietet.


    Alles Liebe auf deinem Weg.


    Ingrid

    Liebe Tanne ,


    wünsche dir, dass du wie ich bei meinem Hexenschuss Entwarnung bekommst. Gut, dass du das nun bald weißt und dein Kopf wieder konstruktiv denken kann.


    Lass dir am morgigen Sonntag etwas Schönes zum Ablenken einfallen!

    Und bei einer Entwarnung stoße ich gerne mit dir an


    Ingrid

    Hallo Maluschi ,


    ich freue mich auch sehr für dich, dass du so zügig zu deinen Untersuchungsergebnissen kommst. Das spart einfach Nerven und Gedankenkaruselle.


    Ich habe das Titanteilchen an einem extra Termin gesetzt bekommen. Aber vermutlich auch nur, weil die Stanze in einem anderen Krankenhaus bereits vorher vorgenommen wurde.

    Man sagte mir, den Clip brauche man, damit man weiß, wo der Tumor war, falls er durch die neoadiuvante Chemo total verschwindet.

    Da mein Tumor allerdings ja nicht kleiner wurde bei der vorangestellten Chemo, fragte ich mich, ob dieser für mich sehr schmerzhafte Eingriff tatsächlich notwendig war. Ich lag in einer richtigen Blutlache. Bei der Vorstellung, dass dieser ja dann in die Mitte des Tumors gesetzt wird, fragt man sich schon, inwieweit da böse Zellen dabei auch verteilt werden. Diese Angst haben auch manche bei der Stanze. Aber diese sehe ich aber als unverzichtbar, damit man ja an die Tumorbiologie herankommt. Mein Professor hat damals zu mir gemeint, bei der Größe (3cm) die ich hatte, seien eh schon immer auch Zellen in der Blutbahn. Aber wo setzt man da die Grenze dann an.

    Letztendlich muss man darauf vertrauen, dass die Ärzte das schon irgendwie alles mitbedenken, bzw. sie ihre Gründe haben so vorzugehen. Denn das wir ja überall fast gleich so gemacht. Sie haben das sicherlich ihre Erfahrungswerte bei den vielen Frauen, die jährlich betroffen sind.


    Aber im Zweifelsfall immer nachfragen. Denn jede Sorge, die man durch eine Frage vielleicht loswerden kann, schenkt einem die Freiheit sich wieder auf etwas Schöneres zu konzentrieren.


    Ich wünsche dir viele positive Nachrichten für deine Ergebnisse

    Ingrid

    Liebe Maluschi ,


    willkommen hier im Forum. Da hast du ja sehr schnell diese wertvolle und sehr hilfreiche Anlaufstelle gefunden.

    Ich denke, es war gut, dass du dich erst einmal genau erkundigen willst, wo du am besten behandelt werden möchtest. Es ist nämlich enorm wichtig, dass du Vertrauen in deine behandelten Ärzte entwickeln kannst.

    Am Anfang ist bei den meisten Frauen erst einmal alles durcheinander. Mit der Zeit lichtet sich das ganze Chaos langsam wieder und man sieht wieder klarer, was die nächsten Schritte sind.

    Als Arzthelferin weißt du ja eh sicherlich selbst schon sehr viel und hast hoffentlich auch gute Berater an deiner Seite.


    Ich wünsche dir von Herzen, dass du bald Klarheit bekommst und vor allem, dass du schnell wieder ganz gesund wirst

    Ingrid

    Liebe Pschureika ,


    das finde ich super, dass du trotz Chemo Alltag leben kannst. Ich bin nach 1 Jahr Auszeit nun in der Wiedereingliederung und merke gerade wie heilsam auch Arbeit sein kann. Auch wenn dort nicht alles rund läuft, habe ich dort doch viele Erfolgserlebnisse, die ich zu Hause nicht habe. Auch ich würde bei einem Rückfall wohl das nächste Mal nicht mehr pausieren. Zu sehen, dass man trotz Chemo noch etwas machen kann, kann echt stärken. Und wenn man mal doch einen schlechten Tag haben sollte, kann man ja immer noch zu Hause bleiben ...


    Ich wünsche dir, viele viele erfüllende Arbeitstage :*

    Ingrid

    Hallo SanniKa ,


    das habe ich auch vor, einen Tag weniger pro Woche und dafür den Resturlaub aufbrauchen. Man ist es ja nun auch gewohnt weniger zu arbeiten. Auch wenn ich mich belastbar fühle, die Grenze zur Überlastung könnte dann sonst schnell wieder da sein. Ein freier Tag mehr ist dafür eine gute Vorbeugemaßnahme.


    Schicke dir ein paar Sonnenstrahlen in den hohen Norden


    Ingrid

    Liebe Geduld ,


    am Ende des Lebens zu stehen, ist sicher nicht einfach. Ich habe viele deiner Beiträge gelesen und gemerkt, wie bewundernswert positiv du trotz deines vielen Leids mit allem umgehst. Du hast dich ja bereits sehr intensiv mit dem Thema Tod auseinandergesetzt und bist schon viele Schritte gegangen, die sehr wertvoll sind, um sich aus diesem Leben in Frieden verabschieden zu können. Ich habe das Gefühl, dass du für diese Welt ein heller Stern warst. Dein Licht wird hier weiterleuchten.

    Für dein bewusstes Sterben wünsche ich dir, dass es für dich so wird, wie du es gerne hättest. Immer wieder hört man von Menschen, die einen "schönen Tod" hatten. Was immer das auch für jeden einzelnen bedeuten mag, das wünsche ich dir. Leben kann manchmal grausamer sein als das Sterben. Und Sterben kann auch ein Gewinn sein. Ich wünsche dir auch, dass deine engsten Angehörigen und Freunde dich loslassen können und du ohne Sorge um sie frei gehen kannst. Vielleicht kannst du ja dann mit einem Lächeln auf den Lippen zurückblicken auf ein sicherlich sehr erfülltes Leben und sagen: Es war gut!


    Sei behütet bei allem, was für dich noch kommt

    Ingrid

    Hallo SanniKa ,

    da sind wir ja fast gleich weit. Ich habe auch gerade Wiedereingliederung. Die ersten beiden Wochen 3 Stunden, dann die nächsten beiden 4 Stunden und dann in Woche 5 und 6 jeweils 5 Stunden. Allerdings musste ich mich ständig zwingen nicht immer mehr zu arbeiten. Da meine Kollegen Urlaub genommen hatten, nachdem ja ich jetzt wieder da war. Meine Schwester, die Arzthelferin ist, hat mir dann immer wieder eingeschärft: "WIedereingliederung ist wie Krankschreibung. Da kannst du nicht einfach immer mehr arbeiten!" Das ist für mich wirklich sehr hart, zu sagen: "Ich darf nicht mehr Stunden arbeiten." Aber es ist vielleicht auch wichtig, das zu lernen. Auch für später, wenn ich sagen muss: "Ich will aber nicht mehr arbeiten."

    Die Arbeit macht mir wieder riesig Spaß. Ich arbeite aber auch in einem wunderschönen Buchladen mit Bach darin. Ich war ja bereits Im Juli mit meiner Tablettenchemo fertig. Leider habe ich dann vergeblich auf meine Reha gewartet. Die Rentenversicherung hat das einfach nicht auf die Reihe gekriegt. Mir ist dann echt die Decke zu Hause auf den Kopf gefallen. Ich habe mich viel zu sehr nur noch um mich gedreht und habe Gedanken nachgehangen, die mir nicht gut taten. Nichts wegen dem Kranksein, aber ein privates Beziehungsgefüge zog mich dennoch ganz schön runter. Ich hatte dabei auch schon die Tamoxifen in Verdacht, da ich das von mir gar nicht so kenne.

    Das Gute daran war aber, dass ich das Arbeiten an sich nun echt auch als Segen erlebe. Ja, es hat auch etwas arbeiten zu dürfen. Man kann dadurch auch Kopf-Abwärtsspiralen gut unterbrechen. Allerdings möchte ich nur noch in Maßen arbeiten. Ich habe die Erwerbsminderungsrente eingereicht und möchte nur noch 5 Stunden arbeiten. Diese wird mir aber erst nach der Kur genehmigt, die ich jetzt im Februar antreten möchte.

    Man kann ja die Kur, die mir jetzt tatsächlich am Samstag genehmigt wurde, ja ein halbes Jahr ab Genehmigung nach hinten verschieben.

    Und in der trostlosen Winterzeit, da bin ich dann vielleicht auch froh über eine willkommenen Abwechslung.


    Ich denke, gerade in diesem Bereich mit der Arbeit sind die Bedingungen und auch die gesundheitlich Ausgangslagen echt so verschieden, dass man sich zwar anschauen kann, was andere so gemacht haben um Ideen zu bekommen. Aber jeder sollte da ganz gut in sich hineinhorchen, was am Besten zu einem passt.


    Ich wünsche dir und auch allen anderen, die wieder angefangen haben, viel Freude und schöne Erlebnisse in der Arbeit. Es hat schon auch was, wenn man von vielen Menschen freudig wieder begrüßt wird :)


    Ingrid

    Meine Hochachtung, Pschureika und Loewenzahn60 , wie schnell ihr aus dem Loch wieder herausgekrabbelt seid!

    Und an alle anderen starken Frauen, die keine Lust auf Innereien haben. Lunge (bayerisch Lüngerl) würde übrigens noch fehlen :-).

    Ich habe mir echt auch schon überlegt, wie man denn mir solch bescheuerten Diagnosen umgehen könnte. Humor, auch wenn die Farbe ins Schwarze tendiert, ist wohl die beste Lösung.

    Und so hoffe ich für euch, dass die Freudentränen bei euch noch viele Jahre überwiegen!


    Ingrid

    Liebe Pschureika ,


    auch ich bin ein sehr großer Fan von dir. Wir reisen über das Forum überall mit hin, wohin du dich begibst. Viele nehme auch "nur" gedanklich Anteil. Aber wir bangen und hoffen alle mit dir. Und du weißt, die Hoffnung stirbt zuletzt und es gibt auch immer wieder wunderbare Überraschungen. Halte dich an allem fest, was du greifen kannst. Du brauchst jetzt viel Halt. Habe keine Scheu vor irgendjemand oder irgendetwas. Fordere ein, was du brauchst. Du allein bist jetzt wichtiger als alles andere. Nimm dir alle Freiheit dieser Welt um dir selber gut zu tun.

    Schicke dir mal einen Glücksstern! Vielleicht siehst du ihn ja irgendwo aufblinken.


    Ingrid

    Liebe nandina ,


    willkommen hier im Forum. Der Vergleich mit dem Mensch ärgere dich Spiel ist super getroffen. Ich wünsche dir auf deinem Weg zum Sieg gegen diese Krankheit viele positive Erfahrungen.


    Deine positive Haltung ist das Beste, was du für dich und auch für deinen Sohn bei dem Ganzen tun kannst.


    Alles Liebe

    Ingrid

    Liebe MissLina92 ,


    Leben ist manchmal wirklich ungerecht und gemein. Blöderweise können wir das nicht ändern. Ich wünsche dir, dass du von irgendwoher wieder Mut und Kraft findest, dieses unbequeme Leben weiter zu bestreiten. Im Gehen wirst du auch wieder schöne Zeiten erleben können. In dem Loch, in dem du jetzt sitzt, ist es zappenduster. Aber da wirst du nicht bleiben. Wenn du den ersten Schock verdaut hast und dazu braucht jeder seine individuelle Zeit, wirst du wieder anfangen, dein Leben aktiv anzugehen. Suche dir die besten Ärzte und Therapeuten die du finden kannst. Für dich sind die Besten gerade gut genug. Ich wünsche dir, dass du viel Herzenswärme erfährst und auch zulassen kannst, die dich trägt bis du wieder selbst Wärme ausstrahlen kannst. Und diese Zeit wird wieder kommen.


    Ingrid

    Liebe Hosimo ,


    schade, dass solche Sorgen deinen Kuraufenthalt trüben. Vielleicht kannst du sie ja in ein Paket schnüren und einfach in einen Schrank stellen. Manchmal muss man sich vom Verstand her einfach dazu zwingen sich nicht auf das Gedankenkarusell einzulassen. Letztendlich ändern Sorgen ja auch nichts am Ergebnis. Von daher könnte man sich das auch sparen. Aber ich weiß: Theorie und Praxis. Aber vielleicht gelingt es dir ja deine Gefühle und Ängste etwas zu überlisten. Und dann kommt hoffentlich die offizielle Entwarnung!


    Alles Liebe

    Ingrid

    Liebe Schnutz ,


    ich komme zum gleichen Ergebnis wie du. Im Nachhinein hätte ich meine Brust gleich wegmachen lassen. Ich hatte das eh vor, weil mein Frauenarzt meinte, meine Brustwarze wäre verdickt und somit befallen und eine Totaloperation wäre besser. Nur das Argument, dass man dann sieht, ob die Chemo auch wirkt, hat mich veranlasst einer neoadiuvanten Chemo zuzustimmen. Vom Gefühl her hätte ich sie lieber gleich weggehabt.

    Ich habe dann während EC und den Paclis allerdings mehrmals gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass der Tumor nicht kleiner wird. Ich konnte ihn nämlich mit meiner Hand hervorragend spüren. Ich sollte aber die Chemo noch voll durchziehen, weil es ja um die versteckten Zellen im Körper ginge und nicht um die Brust, die ja eh wegkommt. Vermutlich hätte ich mir damals eine Zweitmeinung holen sollen.

    Aber hätte, könnte, sollen hilft uns leider jetzt nicht mehr.


    Vielleicht lernt aber jemand anderes aus diesen Erfahrungen. Im Zweifelsfall einfach öfters kontrollieren lassen. Aber bei mir konnte per Ultraschall auch keiner etwas sagen, ob er nun kleiner geworden ist. Echt blöd, dass man das so schlecht sieht.


    So können wir nur hoffen, dass er wirklich keinen Schaden angestellt hat, während er noch aktiv in uns schlummerte.

    Ingrid

    Liebe Pschureika und liebe Loewenzahn60 ,


    Freud und Leid liegen manchmal so nah beieinander.


    Ich wünsche euch beiden, dass bei euch die frohen Botschaften auf Dauer über all dem Leid siegen werden. Ihr nie den Schimmer eines Lichts am Horizont verliert. Und auch nach dunklen Tagen kommt wieder die Sonne hoch und man will wieder ein Sonnenbad nehmen.


    Ich schicke euch warme Umarmungen

    Ingrid