Beiträge von inebine

    Hallo,

    ich mache auch direkt mit, da ich festgestellt habe, in ähnlichem Alter tauscht man sich doch nochmal anders aus :-)

    Meine Diagnose (Eierstockkrebs) hatte ich mit 32. Ich hatte noch keine Kinder und das Thema hatte sich damit auch erledigt. Ich stimme Miriam voll und ganz zu, es ist gut, dass es die Zeit nach dem Krebs gibt und je mehr man in den Alltag zurück kehrt, desto unrealistischer wird die Zeit, die man mal durchgemacht hat. Man muss nur seinen neuen Weg finden, auch wenn das etwas dauern kann.

    Hallo Christina ,


    du bist sicher auf den "Jackpot Lebermetastasen" Thread von Sonja gestoßen. Sie hatte nicht nur diese Kröten, bei ihr kam ganz viel zusammen, wie das oft so ist. Die Lebermetastasen hatte sie tatsächlich gut in Schach gehalten. Vielleicht nimmt dir das etwas die Panik.


    Viele Grüße

    inebine

    Liebe Foris,


    Ende des Monats habe ich meine 5 Jahre "geschafft". Ist irgendwie surreal wenn ich so darüber nachdenke. 5 Jahre. Laut Statistik hatte ich eine Überlebensrate von 23%. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Was für ein riesiger Berg in dieser Zeit vor mir lag, was ich durch- und mitgemacht habe, was in 5 Jahren alles passiert ist, die Höhen und Tiefen...und doch dreht sich das Leben weiter.

    Ich bin wieder mehr im Alltag verhaftet, als ich es mir vorgenommen und vorgestellt habe. Gerade deswegen finde ich es wichtig, sich diese unschöne Zeit immer mal wieder ins Bewusstsein zu rufen. Mir hilft es total mich zu "erden", ein paar Gänge zurückzuschalten und mich auf's Wesentliche zu konzentrieren.


    Für all diejenigen, die gerade noch vor diesem riesigen und gefühlt unbeklimmbaren Berg stehen, seid euch sicher: ihr schafft das! Manchmal müsst ihr vielleicht den ein oder anderen Umweg gehen, aber in 5 Jahren werdet und könnt ihr auch stolz auf euch sein.


    Viele Grüße

    inebine

    Vielen Dank für eure lieben Glückwünsche. Ich bin nur noch hier im Forum, wenn ich Beiträge von oder Nachrichten mit Sonja durchlese - seht es mir nach.

    Ich habe mich aber sehr gefreut. :-)

    Liebe Mini,


    deine Angst und Aufregung kann ich so gut nachvollziehen. Was war ich nervös vor meinem "ersten mal", weil ich nicht wusste was auf mich zukommt. Nach jedem Wechsel des Infusionsbeutels habe ich die Schwester voller Panik gefragt ob ich jetzt davon was merke. Sie hat mir damals gesagt "außer dem Einstich (am Port) merken Sie heute gar nichts". Vielleicht hilft dir das mal über die erste Aufregung hinweg, denn es war tatsächlich so. Außer das ich ständig auf's WC musste, wegen der ganzen Flüssigkeit, die in mich reingepumpt wurde, habe ich nichts gemerkt. Da war sogar meine Mutter aufgeregter als ich, die in der Nacht zu mir kam, weil man ja nicht wußte wie es mir geht.


    Wie es sich das bei dir entwickelt kann man natürlich jetzt noch nicht sagen, aber ich wünsche dir, dass es bei dir genau so gut läuft. Ich möchte dir in erster Linie die Angst vor morgen nehmen. Vielleicht hast du auch ganz liebe und nette "Mitgenossinnen", mit denen du zusammen sitzt und dich austauschen kannst und die Zeit verfliegt wie im nu. Oder nimm di was schönes zum Lesen mit oder ein Hörbuch. Richte dich gemütlich ein. Vielleicht kannst du es auch als Wellness für deine Zellen sehen, damit sie wieder hübsch, gesund und widerstandsfähig werden....


    Ich fiebere morgen mit dir und denke an dich.


    Liebe Grüße
    inebine

    Hallo liebe Foris,


    mich interessiert ob es unter euch Erfahrungswerte bei Einnahme von Schilddrüsenhormonen (bei Unterfunktion) gibt, wenn man gleichzeitig an Ovarialkarzinom erkrankt war. Bei dem Wort Hormonen schrillen bei mir alle Alarmglocken, meine Ärztin meinte jedoch das seien Körpereigene, die ich dürfte.


    Natürlich frage ich meinen Gyn da noch und nein ich weiß nicht ob ich einen hormonempfindlichen Tumor hatte (wurde nicht untersucht), mich interessiert ob welche unter euch - bei Ovarialkarzinom oder auch anderen Karzinomen - diese Schilddrüsenhormone nehmen (dürfen) oder welche Informationen eure Ärzte euch darüber gegeben haben.
    Ich werde ja nicht die Erste damit sein :-) :thumbsup:


    Lieben Dank vorab an euch.


    Viele Grüße
    inebine

    Liebe Mama63,


    du hast genau beschrieben, was ich aus dieser leidigen Erkrankung mitgenommen habe. Leider rückt das auch hin und wieder bei mir in den Hintergrund, wie Sonnenblümchen das so schön beschreibt und ich ertrappe mich in letzter Zeit immer wieder bei dem Gedanken "aber, kann ich das so machen...?" und wir wissen die Antworte sollte lauten: ja ich kann. Denn wenn ich es nicht wollte, würden mir die Gedanken bzw. Ideen gar nicht erst in den Kopf kommen. Es darf nicht nochmal was schreckliches passieren, bis ich wieder bewußter lebe. Wie du so schön sagst: wenn nicht jetzt, wann dann. Denn wir haben schließlich nur dieses eine Leben.


    Da fällt mir immer ein Spruch einer Reha-Mitpatientin ein: Das Leben ist endlich, lebe endlich.


    Viele Grüße
    inebine

    Hallo Berliner,


    vielen Dank, dass ihr helft. Wichtig wären, wie schon beschrieben, auf jeden Fall zwei Lokale für ein Abendessen am Freitag (für diejenigen, die da schon anreisen), sowie für das Abendessen am Samstag, an dem das Haupttreffen stattfinden wird. Für Samstag Mittagszeit wäre eine Empfehlung auch erwünscht. Gegen "preiswerte" und gute Küche ist sicher nichts zu sagen, es muss aber kein Lokal à la Hauptsache günstig sein.


    Bitte auch Hotelvorschläge, die in der Nähe der ausgewählten Lokale sind. Ich möchte natürlich Toscha's Angebot des "Matratzenlagers" nicht unterschlagen, aber eine Alternative zum Wählen wäre toll.


    Wie wäre es, dass wir als Teilnahme-Rückmeldedatum den 31. Januar nehmen? Bis dahin soll bitte jeder der Interesse hat dieses bekunden und ab da starten wir PN's mit der Detailplanung wie Unterkunft, Restaurants etc.


    Viele Grüße
    inebine

    Liebe Ladylisi,


    was ein Mist, deinen Frust und Ärger kann ich gut nachvollziehen und das es noch solche Ärzte gibt, die mit der Brechstange durchgehen ist ja auch mal unterirdisch. Wenn das für die täglich Brot ist, heißt dass nicht, dass wir genauso "cool" damit umgehen können - auch wenn wir das Prozedere schon eine Weile kennen, aber wir müssen ja mit dieser Diagnose umgehen und nicht die Ärzte, das merkt man immer wieder. Sehr gut, dass du gleich noch mit deiner eigentlichen Ärztin sprechen konntest


    Wenn es dich etwas milder stimmt ,ich habe auch Carboplatin und Taxol bekommen und meine Nebenwirkungen hielten sich in Grenzen. Ja klar, jeder ist anders, das möchte ich nicht in Abrede stellen. Möchte dir lediglich Mut machen für alles was kommt. Du bist eine Positivdenkerin, du schaffst auch diese Etappe. Für die etwas düsteren Tage hast du dann uns ;-) Boxhandschuhe raus und weiter geht's!


    Liebe Grüße
    inebine

    Ihr Lieben,


    die Zeit ist wirklich wie im Flug vergangen, ich kann's noch gar nicht glauben. Das Wochenende war so wunderschön, es hat mich total gefreut euch alle wiederzusehen und auch neue Mädels zu treffen.


    Meinen Vorredner kann ich mich eigentlich nur vorbehaltlos anschließen - auch wenn ich es bereits persönlich mehrfach gesagt habe - vielen vielen Dank Lisa und Kaktus für diese gigantische Organisation, das ihr Sonnenschein und blauen Himmel für uns bestellt habt und sooo viele Infos zur Stadt hattet. Mir ist dieses mal ganz besonders aufgefallen, wie vertrauter wir uns immer werden, nicht nur durch's Forum sondern eben auch persönlich, das finde ich total schön.


    Lasst das Wochenende mit vielen tollen Erinnerungen und Lachern ausklingen,


    eure inbine

    Liebe Sonja,


    ich kann mich Suse da nur anschließen, ich mache auch alles mit meinem Port und ich spüre ihn null. Wenn ich die Narbe nicht sehen würde oder man ihn nicht tasten könnte, würde ich ihn gar nicht merken. Sport, etwas tragen, drauf liegen, alles kein Problem. Du gewöhnst dich sicher schnell an dieses ungewohnte (aber nützliche) Teil.


    Grüßle
    inebine

    Hallo Ritterchen,


    darf ich Fragen was du für Beschwerden durch Avastin hast? Ich hab das auch bekommen und war mir manchmal unsicher, ob was von Avastin kam, Nachwehen der Chemo waren oder wie auch immer.
    Ich habe Vollzeit nach meiner Diagnose gearbeitet (auch IIIc), habe mich aber aus verschiedenen Gründen dafür entschieden für ein Jahr mal etwas kürzer zu treten und meine wöchentliche Arbeitszeit etwas angepasst.


    Viele Grüße
    inebine

    Liebe Snoopy,


    mir geht es da wie Lexi: ich habe mir die Bewährungszeit von 5 Jahren gegeben, bevor ich mir den Port rausnehmen lassen werde. Zuerst dachte ich auch, sofort nach der Chemo bzw. Antikörperbehandlung raus damit, aber ich habe zum eine keine Beschwerden damit und merke ihn kaum und zum anderen wurde mir auch von meinen Ärzten geraten ihn auf jeden Fall noch ein Jahr drin zu lassen (Rückfallrisiko).


    Ihn nach 5 Jahren rausnehmen zu lassen hat für mich dann auch etwas von Abschluss, ist aber nur meine persönliche Meinung. Zudem habe ich sehr schlechte Venen (Venenzugang musste alle 2 Tage sehr schmerzlich freigespült werden) und da empfinde ich den Port als riesige Erleichterung, sollte ich ihn im Fall der Fälle nochmal brauchen.


    Viele Grüße
    inebine