Beiträge von pusteblume 148

    Hallo Amal und Schneeglöckchen, entschuldigt bitte, dass ich nicht auf die Beiträge reagiert habe, seit Wochen schon war ich nicht mehr im Forum. Mittlerweile habe ich mich gegen den Brustaufbau insgesamt entschieden. Die Erfahrungen anderer Frauen, von denen ich hörte, waren höchst unterschiedlich. Während mir eine junge Frau versicherte, die OP nie bereut zu haben, erfuhr ich von einer älteren Dame von nachhaltigen Problemen beim Gehen wegen der Muskelentnahme aus dem Oberschenkel, wobei man berücksichtigen muss, dass diese Frau schon vorher Probleme hatte. Da es sich bei mir ähnlich verhält und ich immer mal wieder auf Krücken angewiesen bin, habe ich mich jetzt gegen das hohe Risko der Bewegungseinschränkung entschieden. Nun bin ich nicht mehr die Jüngste und da sollte der Aspekt der Ästhetik und der sog. Körperakzeptanz doch nicht die gleiche Wertigkeit erhalten wie die allgemeine Gesundheit. Meine Definition von Lebensqualität hat mehr mit meinen Möglichkeiten zur Aktivität als mit meinem Äußeren zu tun. Darum werde ich in drei Wochen zum Plattfisch mutieren und versuchen, mich damit zu arrangieren. :)

    Danke, liebe Eirene für den Hinweis. Laut Arztauskunft ist es wohl auch einfach leichter, wenn die Rippe entfernt ist, damit man an die Blutgefäße kommt, die "angeschlossen" werden müssen. Vielleicht gibt es ja Ärzte, die auch ohne diesen Kunstgriff klarkommen. Das ist aber, wie schon erwähnt, nicht das Schlimmste in meiner Vorstellung. Ich hab jetzt jemanden gefunden, die mir genauere Berichte geben kann.

    Herzliche Grüße

    Gabi

    Hallo Heideblüte und Eirene, danke für eure Rückmeldungen. Jetzt weiß ich wenigstens, dass meine Anfrage gelesen wurde. Es gibt wohl wirklich nicht allzu viele hier im Forum, die eine derartig seltene OP haben machen lassen. Leider kommt bei mir gar nichts anderes infrage. Die Sache mit der Rippe wurde mir sehr plausibel erklärt und das ist es im Grunde nicht, was mich an dem allen beunruhigt.

    Viele liebe Grüße

    Gabi

    Hallo, ich bin heute ganz neu hier und hoffe, meine Frage wurde nicht schon hundertmal gestellt. Jedenfalls habe ich beim Herumsuchen keine Antwort gefunden. In wenigen Wochen ist mein OP Termin für den ersten aufwendigen Eingriff mit einer Lappenplastik aus dem Oberschenkel. Andere Möglichkeiten kommen bei mir nicht infrage, da ich untergewichtig bin und weder am Bauch noch am Hintern genügend Gewebe übrig habe. Silikonimplantate vertrage ich nicht. Die Operation ist nicht ganz einfach, es muss auch jeweils eine Rippe entfernt werden, um an die nötige Blutversorung zu gelangen. Es wird eine Kombination aus Mikrochirurgie und Allgemeinchirurgie mit zwei gleichzeitig arbeitenden Teams werden. Hat jemand damit schon Erfahrungen? Allmählich wird mir doch etwas mulmig. Die Alternative ist ja sicher bekannt: einfach alles platt machen. Ob ich damit hinerher psychisch klar kommen werden, kann ich nicht vorhersehen. Vielleicht hat ja jemand von euch dasselbe schon durchgemacht oder von anderen erfahren. Ich bin für jeden Hinweis dankbar.