Beiträge von Flora

    Liebe Amulett,


    ich kann diese Ängste, dass der Krebs wiederkommen könnte, gut nachvollziehen. Ich habe lange selbst sehr darunter gelitten. Doch mit Hilfe meiner Psychotherapeutin und der Zeit, die tatsächlich Wunden und Ängste heilt, kann ich heute - über 10 Jahre nach der Erstdiagnose eines großen, triple negativen Mammakarzinoms mit nicht besonders prickelnder Prognose sagen, dass ich wieder frei atmen kann. Natürlich kommen manchmal noch die Gedanken, dass der Krebs auch nach Jahren zurückkommen könnte. Doch damit kann ich gut umgehen, es bereitet mir keinesfalls mehr schlaflose Nächte.


    Vielleicht magst Du ja wirklich einmal über eine Psychotherapie nachdenken - oder über ein Gespräch in einer psychosozialen Beratungsstelle, wo es auch ausgebildete Psychoonkologen gibt, die Dir vielleicht schnell über ganz schwarze Stunden hinweghelfen können.


    Und im Übrigen ist Deine Idee, das Internet Internet sein zu lassen, super! Denn auch Ablenkung kann gegen Ängste helfen. Versuche das zu tun, was Dir gut tut und freue Dich so richtig daran!


    Ich wünsche Dir sehr, dass es Dir bald wieder besser geht!


    Viele Grüße von Flora

    Hallo Cloudy,


    wir können Dir keine ehrliche Antwort geben, denn wir sind keine Mediziner. Und auch die Ärzte können Dir bestenfalls nur Anhaltspunkte geben.


    Außerdem stellt sich auch immer die Frage, wie weit die Erkrankung schon ist, wie der Allgemeinzustand des Betroffenen ist, ob Therapien eingesetzt werden können, wie wirksam diese Therapien sind und vieles andere. Und was Schmerzen angeht, so gibt es wirksame Schmerztherapien. Das heißt, dass niemand unerträgliche Schmerzen erleiden muss.


    Wenn Deine Mutter damit einverstanden ist, solltest Du bitte mir ihren Ärzten besprechen. Nur dort bekommst Du vernünftige Antworten auf Deine Fragen.


    Viele Grüße von Flora

    Liebe Inca,


    ich bin - bisher - hier immer stille Mitleserin. Nach Deiner Nachricht von vorhin, möchte ich Dir jetzt von ganzem Herzen alles, alles Gute wünschen. Meine Gedanken werden Dich begleiten, auch wenn Du jetzt vorerst hier nicht mehr schreibst. Ich hoffe sehr, dass Du Dich im Hospiz gut aufgehoben fühlen wirst und dort die Unterstützung erhältst, die Du jetzt brauchst.


    Viele liebe Grüße von Flora

    Liebe Inebine,


    ich freue so sehr mich, dass Du Dich mal wieder gemeldet hast, und vor allem darüber, dass es Dir gut geht ! Na ja, "sehr freuen" ist aufgrund Deiner Nachricht gar nicht der richtige Ausdruck. Ich bin darüber begeistert und könnte hüpfen, jubeln, tanzen!


    Ich wünsche Dir, dass Du es Dir - bei allem, was der Alltag so mit sich bringen mag - so gut wie irgend möglich gehen lässt!


    Ganz viele herzliche Grüße von Flora

    Ich hatte etwa 1 1/2 Jahre nach der Bestrahlung das zweite Lokalrezidiv, weshalb eine Mastektomie notwendig wurde. Die Wundheilung verlief bei mir vollkommen problemlos. Auf einen Wiederaufbau habe ich allerdings verzichtet. Denn ich hatte mich mit meinem Wiederaufbau nach der Erstdiagnose nicht wohl gefühlt und wollte deshalb keinen weiteren haben.


    Viele Grüße von Flora

    Liebe Steffi,


    das steht so nicht zwingend fest. Denn ich konnte durchaus nachvollziehen, warum mein Gyn (dem ich im übrigen gerade in onkologischen Fragen sehr vertraue) eine Portspülung nicht befürwortet. Und nach seiner Meinung hätte der Port durchaus noch funktionieren können. Nur konnte es aufgrund des Defekts dann keiner mehr testen.


    Viele Grüße von Flora

    Liebe Amulett,


    mein Gyn gehört zu der Fraktion, die im Spülen des Ports keinen Sinn sieht. Deshalb entfiel diese Aktion für mich :).


    Viele Grüße von Flora

    Hallo Ihr Lieben,


    ja, es gibt den Rat der Ärzte, den Port nach Abschluss der Therapien noch eine Weile zu belassen. Und natürlich gibt es dafür auch ganz verständliche Gründe.


    Mir ist es trotzdem wie einigen von euch gegangen: Ich wollte ihn ca. 1/2 Jahr nach den Therapien rauswerfen lassen. Eine Überweisung zum Chirurgen hatte ich von meinem Gyn schon in der Tasche. Und nur weil ich irgendwie ein bisschen Angst vor dem Rumgeschnibbel hatte (auch wenn es nur eine kleine OP gewesen wäre), blieb er dann letztlich doch 11 Jahre bei mir :) . Am Ende ist er auch nur rausgeflogen, weil sich Portgehäuse und Schlauch voneinander getrennt hatten (wurde zufällig bei einer ganz anderen Untersuchung festgestellt) und er somit nicht mehr funktionstüchtig war.


    Wenn mich der Port allerdings gestört hätte, dann hätte ich mich sicherlich deutlich früher von ihm getrennt und hätte es meinen Ärzten überlassen, eine neue Stelle dafür zu finden, wenn ich nochmals einen gebraucht hätte.


    Aus meiner Sicht gibt es deshalb hier nicht unbedingt ein "Falsch" oder "Richtig". Ihr solltet die Pro- und Contra-Argumente gegeneinander abwägen und dann Eure Entscheidung treffen.


    Viele Grüße von Flora

    Liebe Sonnenblümchen ,


    ich reihe mich nun auch noch in die Gratulantenschar ein, um Dir zu Deinem Geburtstag alles, alles Liebe und Gute zu wünschen. Habe ein wundervolles neues Lebensjahr mit ganz viel Positivem - und vor allem: bleib gesund!!! Ich hoffe, Du hast "Deinen" Tag heute genossen und in so verbracht, wie es für Dich genau richtig war!


    Liebe Ines und liebe Nicki-Lydina,


    auch Euch beiden gratuliere ich recht herzlich und sende Euch die besten Wünsche.


    Liebe Grüße von Flora

    Liebe Marley,


    nun, es ist ein Lernprozess, die eigenen Interessen zu vertreten. Ganz schnell habe ich aber für mich erkannt, dass es keine gute Voraussetzung ist, "kopflos" in ein Arztgespräch zu gehen. Und daraus ist eben auch meine "Fragenliste" entstanden.


    Natürlich bin ich meinen Ärzten ordentlich auf den Wecker gegangen und wurde sicherlich nicht als "pflegeleichte" Patientin eingestuft. Gleichzeitig haben sie meine Vorbereitung auf das Gespräch und mein Interesse aber auch wertgeschätzt. Und ich habe mich auch immer sehr bei ihnen für ihre Zeit und für ihre Erklärungen bedankt.


    Und "stark sein" ist ausgesprochen relativ. Denn ich habe mich während meiner Behandlungsphase nicht als "stark" empfunden. Nur konnte ich besser mit allem umgehen, wenn ich das Gefühl hatte, "mitentscheiden" zu können - und dazu habe ich einfach "Wissen" gebraucht, das ich mir durch meine Fragerei erworben habe.


    Ich drücke Dir für das Gespräch morgen ganz fest die Daumen. Du schaffst es, dass Dir zumindest die Fragen, die Dir am meisten unter den Nägeln brennen, beantwortet werden!


    Herzliche Grüße von Flora

    Liebe Zottelbärin,


    kann es mir jetzt nicht verkneifen ;);). Ein "Zweier-Monokel" würde Zwicker, Kneifer oder Klemmer heißen. ;)


    Bei mir hatten übrigens Perücke und Brillenbügel keinen Interessenskonflikt. Und die Bügel hatte ich immer unter der Perücke.


    Viele Grüße von Flora

    Liebe Red Lita,


    wie schön, dass Du Dich gemeldet hast. Wie ganz viele andere hier, habe ich sehr oft an Dich gedacht.


    Die Zeit, die hinter Dir liegt, war sicher sehr anstrengend. Und auch jetzt hast Du noch einige Aufgaben zu bewältigen. Ich wünsche Dir sehr, dass Dir die Reha den gewünschten Erfolg bringt, dass Du ordentlich fit gemacht wirst und dass Du am Ende mobil und selbständig nach Hause gehen kannst.


    Viele herzliche Grüße von Flora

    Liebe Marley,


    ich bin eine von den Rezidiv-Frauen. Und ich verstehe Dein Gedankendurcheinander gut.


    Grundsätzlich hast Du ein Recht darauf, dass Dir Deine Fragen beantwortet werden. Natürlich weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es oft nicht einfach ist, die Ärzte zum Reden zu bringen. Ich bin deshalb immer "vorbereitet" in meine Arztgespräche gegangen. D.h. ich hatte immer eine Fragenliste dabei, wobei ich mir die Fragen nach Wichtigkeit sortiert hatte.


    Und dann gab es zwei Möglichkeiten: entweder haben sich die Ärzte gleich die Zeit genommen und mir Antworten gegeben - oder ich habe um einen weiteren Gesprächstermin gebeten, damit alles geklärt werden kann, was ich wissen will.


    Bitte sei nicht zu rücksichtsvoll und lasse Dich nicht einfach, wenn der Arzt das Gespräch als beendet betrachtet, aus dem Sprechzimmer komplimentieren. Denn Du musst mit der Erkrankung und mit Deinen Gedanken leben - und deshalb lohnt es sich, hartnäckig zu sein :).


    Viele Grüße von Flora


    Nachtrag:

    Und noch was zu Prognosen. Nach meiner Erfahrung helfen uns diese wenig. Ich habe meine eigene erst nach vielen Jahren erfahren - und bin froh darüber, denn sonst hätte ich wohl eher die Flinte ins Korn geworfen als zu kämpfen :). Und ich denke, ich habe es trotz meiner Rezidive ganz gut geschafft, denn ich bin seit einer ganzen Reihe von Jahren krebsfrei. Und genau diese Chance hast du auch!

    Liebe Cordie,


    ich habe richtig gelesen, dass bei Dir eine Metastase gefunden worden ist? Soweit ich weiß ist es üblich, dass dann zunächst systemisch (also per Chemo und/oder Antihormontherapie) gegen den Krebs vorgegangen wird und eine Operation des Ursprungstumors zunächst nicht erfolgt.


    Ich meine, dass bei Kylie der Ursprungstumor erst zu einem recht späten Zeitpunkt operiert wurde, weil zunächst ihre Metastasen behandelt wurden. Vielleicht meldet sie sich ja hier kurz und kann Dir ein paar Infos geben.


    Viele Grüße von Flora

    Liebe Linolinchen92 ,


    es gibt ein recht interessante Interviewreihe auf Youtube zur Komplementärmedizin. In einem Teil geht es dort auch um Nahrungsergänzungsmittel und Antioxidantien. Da wird erklärt, weshalb während einer Krebstherapie diese Stoffe möglicherweise nicht ganz so sinnvoll sein könnten. Link zu diesem Video unter https://www.youtube.com/watch?v=EmbX68MqLLc .


    Viele Grüße von Flora

    Liebe Alma,


    mein Brustkrebs war auch TN und ich habe parallel zur Chemo Zoladex bekommen. Mir sagte man, dass man damit die Eierstöcke schützen möchte, damit sie nach der Chemo ihren Dienst wieder aufnehmen.


    Soweit ich weiß, fehlt allerdings den wissenschaftliche Nachweis, dass der Eierstockschutz auch tatsächlich funktioniert. (s. auch die Seite der Krebsgesellschaft unter der Überschrift GnRH-Analoga https://www.krebsgesellschaft.…rapie/hormontherapie.html ),


    Viele Grüße von Flora

    Liebe Siri,


    nein, es kann Dir niemand sagen, wie DEINE Geschichte ausgeht. Sie muss aber keinesfalls in die Richtung laufen, die Du Dir in Deinem Kopfkino gerade vorstellst. Denn wenn ich Dich richtig verstehe, kennst Du Deine Untersuchungsergebnisse noch nicht und somit ist ja aktuell noch nicht geklärt, ob Deine Sorge wegen der Metastasen vielleicht unbegründet ist.


    Und zu meinem Tumor: ich hatte definitiv nicht die allerbesten Voraussetzungen. Denn mein Krebs war schon über 5 cm groß, er war triple negativ (d.h. er war weder hormonabhängig noch HER2 positiv), G3 (also die Zellen schon recht weit entfernt von "normalen Zellen) und ich hatte befallene Lymphknoten. Es war also durchaus eine recht aggressive Brustkrebsvariante, die ich mir ausgesucht habe. Trotzdem habe ich es überstanden, wie übrigens auch viele andere Frauen, von denen man im Netz nur wenig liest. Denn sie kehren meist in ihren "normalen" Alltag zurück und berichten nicht mehr, dass sie gesund geblieben sind.


    Dass Du jetzt Angst hast, die Ergebnisse mitgeteilt zu bekommen. ist nachvollziehbar. Ich habe da auch immer total gebibbert und gezittert. Hast Du vielleicht jemanden, der Dich begleiten kann. Mir hat es gut getan, nicht alleine zu solchen Terminen gehen zu müssen.


    Ich wünsche Dir sehr, dass Du ein bisschen schlafen kannst.


    Viele Grüße von Flora

    Liebe Siri,


    Du erinnerst mich irgendwie an mich: denn ich habe nach meiner Diagnose (das war im Februar) auch gedacht, dass ich mit Sicherheit den Herbst nicht mehr erleben werde und ich an metastasiertem Brustkrebs versterben werde (so wie meine Mama).


    Nun, inzwischen habe ich schon über 10 Mal einen Herbst erlebt - und ich denke, dass ich noch eine ganze Reihe weiterer "Herbste" erleben darf, denn ich habe inzwischen Ruhe vor dem Krebs.


    Deshalb: auch wenn Du Deine Mama als Negativbeispiel vor Augen hast - bei Dir kann sich die Krankheitsgeschichte ganz anders entwickeln als das bei ihr der Fall war. Ich kann Deine psychische Ausnahmesituation ungemein gut vorstellen. Vielleicht könnte es Dir helfen, wenn Du Dir psychologische Unterstützung holst (mir hat das damals ungemein geholfen). Damit Du rasch Hilfe erhältst, kannst Du Dich z.B. an die Psychoonkologen in Deinem Brustzentrum wenden - oder (da Du in Karlsruhe wohnst) an die psychosoziale Beratungsstelle für Krebsbetroffene und Angehörige (Adresse findest Du auf der Seite des Krebsinformationsdiensts unter https://www.krebsinformationsd…krebsberatungsstellen.php ).


    Bitte lasse Dich unterstützen, damit Du aus Deiner Verzweiflung wieder herauskommst. Denn Brustkrebs ist heute kein Todesurteil mehr (auch wenn es sich am Anfang durchaus so anfühlen mag).


    Ganz liebe Grüße von Flora

    Liebe Red Lita,


    Du klingst in Deinen Berichten recht positiv - und darüber freue ich mich sehr. Es ist so schön, dass Du Dich gut aufgehoben fühlst dort, wo Du jetzt gelandet bist. Und wahrscheinlich bist Du auch sehr erleichtert, dass eine OP jetzt nicht mehr die erste Wahl bei Deinen Behandlungsoptionen ist.


    Für die Bestrahlungen drücke ich Dir ganz fest die Daumen (und der Hund und die Katzen müssen auch mitmachen), denn ich wünsche Dir den bestmöglichen Erfolg bei den geringstmöglichen Nebenwirkungen.


    Genieße auch Du noch den schönen Sommerabend!


    Herzliche Grüße von Flora

    Liebe Ella,


    es ist doch klar, dass Deine Tochter merkt, dass bei Dir etwas nicht stimmt. Denn Kinder haben ein sehr gutes Gespür für die Befindlichkeit ihrer Eltern.


    Dass bei Dir jetzt in der Wartezeit bis zur Diagnose die Gefühle Achterbahn fahren, kann ich gut verstehen. Das ist mir auch so gegangen. Und es ist ungeheuer anstrengend.


    Nur: wir können in dieser Phase nichts tun, nichts ändern. Deshalb hat es mir geholfen mich abzulenken, damit zumindest zeitweise die Gedanken Ruhe geben. Vielleicht kannst Du Dich ja intensiv mit Deiner Tochter beschäftigen, Dich mit Freundinnen treffen, shoppen gehen - eben irgendetwas, was Dir Freude macht.


    Ich wünsche Dir, dass Du eine gute Ablenkung findest und dass auch die Ergebnisse bald da sind.


    Viele Grüße von Flora