Beiträge von Tempi

    Hallo Silina ,


    herzlich willkommen hier bei uns. :)


    Eine Chemo soll nicht nur helfen, den Tumor zu verkleinern, sondern sich in Teilung befindende Tumorzellen vernichten. Und diese Zellen können sich eben auch im Gewebe, den Lymph- und Blutbahnen befinden. Je nachdem welchen KI67 Wert der Tumor Deiner Mutter hat, macht das Beenden der Chemo also auch Sinn. Und wenn es wirklich ein TN ist, um so wichtiger, den die Chemo ist bei TN en wichtiges Mittel und i.d.R. alternativlos.

    Liebe Rennschnecke steffi66 ,

    ich verfolge auch Deine Geschichte hauptsächlich lesend, muss aber jetzt doch mal schreiben, dass Du meinen größten Respekt für das, was Du trotz der Rückschläge ausstrahlst hast. Meine Daumen sind Dir weiter sicher. :)

    Hallo Synofee ,


    am besten schaust Du mal dort rein: Aromatasehemmer — Austausch


    Die Nebenwirkungen können sich in den ersten Monaten immer noch etwas ändern.

    Grundsätzlich hilft Bewegung gegen die Knochenschmerzen. Ich nehme zusätzlich Equ**vo und Hagebuttenpulver.

    Hast Du Deinen Vit. D Spiegel mal überprüfen lassen?


    Eine Alternative kann auch ein Herstellerwechsel sein. Ich hab 5 oder 6 Hersteller testen können und deutliche Unterschiede festgestellt.


    Das und andere Tipps findest Du aber auch im oben verlinkten Thread.

    Hallo BrienneVonTarth ,


    bekommst Du denn Physio oder machst selbst Übungen, um die Brustmuskeln zu dehnen, Verhärtungen abzubauen usw.?


    Grundsätzlich arbeitet das bestrahlte Gewebe noch etwa 6 Monate nach der Bestrahlung.

    Beim OP-Gebiet kommt es darauf an, wo, was und wieviel geschnitten wurde. Auch Vernarbungen können sehr lange verhärtet sein, vor allem wenn man nichts macht. Und Muskeln sind ggf. verkürzt und verklebt. Im schlechten Fall kann es 1-2 Jahre dauern, bis es halbwegs wieder normal ist.

    Meine Hausärztin hat diesen Posten mir letztes Jahr in Rechnung gestellt: 28,75€.

    Bei meinem Onkologen wurde dieser Wert im Nov.19 nach Chemoende auch erhoben, da musste ich nichts zahlen.

    Wie kann dass sein?

    Die Krankenkasse übernimmt die Kosten bei begründetem Verdacht auf einen Mangel. Also bspw. wenn Osteoporose vorliegt, längere Zeit Cortison eingenommen wurde, während/nach einer Chemotherapie, bei Lebererkrankungen usw.

    D.h. es liegt mehr oder weniger im Ermessen des Arztes, aber es gibt auch Gründe die unstrittig sind. Das muss der Arzt nur eben entsprechend aufschreiben, wie bei so vielem ist die korrekte Verordnung für die Übernahme als Kassenleistung nötig.


    Passt aber wohl besser in den Thread bzw. lässt sich dort nachlesen: Vitamin D

    Liebe mamila ,


    Du hattest wirklich die ganze Zeit Pflaster auf der Haut? =O

    Wenn es klebrig ist, nicht rubbeln. Nimm Babyöl, auftragen, etwas einwirken lassen, dann lässt sich das Geklebe von Pflastern gut abwaschen bzw. abwischen ohne rubbeln.

    Liebe Hanka ,


    hier dann auch noch, wie ich es gemacht habe: Ähnlich wie Milli , nur ganz ohne Wiedereingliederung. Zum einen war mir nach annähernder Normalität und die hätte ich weder im Kopf noch im Geldbeutel gehabt, wenn ich weiter krankgeschrieben gewesen wäre, und zum Anderen ist es bei meiner Arbeit schwer möglich „nur“ 3 Std. am Tag zu arbeiten. Für mich zumindest nicht, weil ich nicht der Typ bin, der alles fallen lässt, wenn die 3 Std. um sind.


    Nach Bestrahlungsende war ich noch 5 Wochen krankgeschrieben. Da ich 45 Tage „alten“ Urlaub plus 35 Tage für 2020 und knapp 400 Überstunden hatte, bin ich danach in Vollzeit zurück, hab aber jede Woche 2 Tage Urlaub genommen und meistens einen Tag Überstundenabbau - also zwei Tage gearbeitet. Das bis diese Woche, also ein halbes Jahr.


    Mir ist natürlich bewusst, dass das nicht bei jedem geht und nicht jeder so frei entscheiden kann, wie ich.


    Lass Dir Zeit mit Deinen Überlegungen, geh erstmal in die AHB und schau wie es Dir dort und damit geht. Vielleicht denkst Du jetzt auch zu weit und Dein körperliches und Kopfempfinden lässt Dich während der AHB zu einem ganz anderen Entschluss oder Gefühl kommen, was gut für Dich ist und womit Du ohne Bauchschmerzen und Stress klarkommst. :)

    Liebe Hanka ,


    im Normalfall ist es so, dass Du für eine Wiedereingliederung durchgehend krankgeschrieben sein musst. Du würdest aus der AHB kommen mit der ärztlichen Feststellung, dass Du Deine bisherige Arbeit teilweise wieder ausüben kannst (=Wiedereingliederung). Nimmst Du Urlaub nach der AHB, bist Du nicht mehr krankgeschrieben und müsstest nach dem Urlaub erneut krankgeschrieben werden.


    D.h.: Das kann zwar so klappen, wie Du Dir das vorstellst, aber Du solltest das unbedingt vorher abklären. Denn es kommt auch auf den Träger an.

    Hallo AbsolutKaydot7520 ,


    zu 1. Vermutlich hast Du das rote Gesicht vom Cortison, das Du ziemlich wahrscheinlich bekommen hast. Das vergeht wieder. Dennoch solltest Du die Reaktion bei den Ärzten ansprechen.


    zu 2. Jeder verträgt die Chemos anders, eine pauschale Aussage kann man schlecht machen. Lies Dich vielleicht mal in dem Thread ein, da findest Du bestimmt Antworten auf Deine Fragen oder fragst ggf. nochmal nach: Chemo Taxol/Carboplatin Erfahrungsaustausch


    Übelkeit muss nicht später noch kommen, warte nicht darauf. Viele kommen auch ohne nennenswerten Nebenwirkungen durch die Chemo.


    Grundsätzlich gibt es aber auch verschiedene Medikamente gegen Übelkeit, manche wirken sofort für ein paar Stunden oder Tage, andere haben eine Langzeitwirkung, die besonders für einsetzende Übelkeit nach 3 Tagen eingesetzt werden usw.


    Schreib Dir am besten immer ein paar Stichpunkte auf, wie es Dir wann ging. Dann kannst Du das vor der nächsten Chemogabe ansprechen.


    Du hast doch sicher Begleitmedikamente bekommen?

    Liebe Kleene ,


    ich hatte auch eine Mundspülösung auf Rezept bekommen, als es schlimmer wurde. Also unbedingt ansprechen beim Arzt.


    Eq... hilft zwar für alle Schleimhäute, auch entfert vom Mund, aber es braucht bei regelmäßiger Einnahme 3-4 Wochen, bis ein Wirkspiegel auf gebaut ist.


    Neben den bereits hier geschriebenen Tipps kann ich Dir noch P... Lutschtabletten empfehlen, auch die können helfen und nicht nur bei den Mundschleimhäuten.

    Liebe Mamimagnolia ,

    das hat nichts mit „gemein“ zu tun. Die meisten hier wollen helfen, auch ich. Aber online und aus der Ferne ohne jemand zu kennen, hat das eben Grenzen. Und wenn jemand solche extremen Ängste hat, dann ist Unterstützung vor Ort um so wichtiger.


    Schade, dass Du das so interpretierst und durch ein Schubladendenken die Hilfe aller hier, egal für welche Diagnose, in Frage stellst.

    Liebe Mulle ,


    hast Du eine psychoonkologische Betreuung? Du solltest Dir unbedingt bzgl. Deiner Ängste helfen lassen.


    Die Hormonabhüngigkeit Deines Tumors ist hoch, da ist Tam eine wichtige Waffe, damit kein Rezidiv entsteht.

    Dass Du nach der Einnahme von einer einzelnen Tam Nebenwirkungen bekommen hast ist sehr unwahrscheinlich, es dauert ein paar Tage, bis ein Spiegel aufgebaut ist.

    Mundtrockenheit, Benommenheit und Kopfschmerzen sind recht typische psychosomatische Symptome.


    Entschuldige meine Offenheit, aber ich hab Deine vorherigen Beiträge zur Bestrahlung gelesen. Such Dir bitte unbedingt Hilfe, bevor Du Dich noch mehr da hinein steigerst.


    :hug:

    Hallo Frauenmantel ,

    Ich finde das verwirrend. Wenn Gyn irgendwann mal die Nachsorge macht, sollte die doch eigentlich mal was wissen wollen??


    Ist das denn auch bei Euch so? Hattet ihr in der frühen Phase (ca. 1 Woche vor Chemostart), irgendwelche Unterstützung von Gyn oder Hausarzt? Wann habt ihr die sonst kontaktiert?

    Hat bei Dir der/die Gyn denn die onkologische Weiterbildung? Sie auch:

    Rolle des Onkologen


    Bei mir lief von Anfang an alles über die Hausärztin. Sie hat beim ersten Verdacht die Termine zur Mammographie und Biopsie gemacht, Überweisungen, Beförderungsscheine und Krankmeldungen ausgestellt, sich mit dem BZ abgestimmt, was sie mir zusätzlich verschreiben kann/soll, als es mir während der Chemo sehr schlecht ging, Blutkontrollen usw. Sie hat auch jeden Befund bekommen und mir ausführlich erklärt und mir Taschentücher gereicht, wenn ich geheult habe.


    Meinen Gyn hab ich mit der Diagnose gewechselt. Bei der neuen Gyn war ich einmal während der Chemozeit und sie hat dann mit der Hausärztin abgestimmt, wer erst einmal alles weitere bis zum Ende der Akuttherapie macht. Sie hätte aber auch immer sofort zur Verfügung gestanden, wenn ich es gewollt hätte. Zwischendurch (während der Akuttherapie) hat sie sich zwei oder dreimal gemeldet, wie es mir geht, ob ich Hilfe benötige, Fragen habe.