Beiträge von Heike967

    Ich bin bei meiner ED im Januar 19 an die Chefärztin für Gynäkologie einer nahen Klinik verwiesen worden (kein Brustzentrum). Sie betreut mich seitdem bei der großen Nachsorgeterminen. Sie hat mich auch operiert.

    Das erste halbe Jahr, während der Chemophase, rief sie mich einmal die Woche an. Am Anfang war ich immer schockiert. Beim ersten Anruf fragte ich sie, was sie denn für schlechte Nachrichten hätte. Sie dann, "keine wieso? Ich wollte nur wissen, wie es ihnen geht." Mittlerweile ruft sie "nur" noch einmal im Monat an ;).

    Gerade rief sie wieder an, das letzte Gespräch war Mitte Dezember, wo sie mir mitteilte, dass ihre Weihnachtskarte zurück gekommen sei. Wir sind umgezogen, ich hatte jedoch die Adresse über ihre Sekretärin ändern lassen.

    Ich lächle immer noch in mich rein, weil ich ziemlich überwältigt bin von ihrer Art und Freundlichkeit. Sie ist eigentlich ein wenig burschikos und viele Frauen mögen sie nicht. Sie ist aber ehrlich und geradeheraus ohne zu verunsichern oder zu verletzen.

    Das tut in dieser engstirnigen Zeit unglaublich gut :).

    Ich wünsche allen einen angenehmen Tag

    Hallo zusammen.

    Ich habe lange überlegt, ob ich den Versuch hier mal starte. Sie geht mir aber einfach nicht aus dem Kopf und schaden kann es ja nicht.

    Ich war im November 2019 in Bad Tabarz zur Reha. Dort lernte ich eine junge Frau kennen. Ich glaube, sie war 27. Sie war gebürtige Russin? Ukrainerin? Ich weiß es leider nicht. Sie sprach etwas gebrochen deutsch. Sie lebte in Wiesbaden und hat dort in einem Kinderhospiz gearbeitet. Sie hatte metastasierten EK. Ihre Mama war extra nach Deutschland gekommen, um sie zu unterstützen.

    Diese junge Frau war so unglaublich :love:. Sie trug immer eine Mütze, weil sie keine Haare mehr hatte und eine große Brille. Ich begegnete ihr mal im Treppenhaus und sie sagte: "Schau, die Sonne scheint! " Darauf konnte ich nur antworten: "Wenn du den Raum betrittst, scheint immer die Sonne. " Sie war immer so liebenswert und hat ihr Schicksal mit so unglaublich viel Zuversicht getragen.

    Ich wünschte ihr zum Abschied ein Wunder.

    Ich bin so traurig, dass ich mir nicht ihre Nummer geben lies. Ich wüsste so gern, wie es ihr geht. Hier sind ja viele Frauen aus ganz Deutschland vertreten. Vielleicht ist ihr ja jemand begegnet.

    Ihr Gesicht, ihr Lächeln, begleitet mich jetzt schon seit Wochen. Deswegen mein Versuch.

    Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Adventszeit, schöne Feiertage und dass es denen, denen es gerade nicht so gut geht, vielleicht ein wenig die Seele erhellt.

    Ich bin in Gedanken immer bei euch und wünsche allen ein kleines Wunder.

    In diesem Sinne ganz liebe Grüße von mir :hug:

    Liebe zuckerhut , bei mir verläuft das seit 1 1/2 Jahren ähnlich. Beim ersten Szinti hieß es Fraktur 9. Rippe, ein halbes Jahr später Fraktur 6. Rippe und Haarrisse an weiteren 3 Rippen. Wieder ein halbes Jahr später war ich im CT und da hieß es "keine eindeutigen Knochenmetastasen" . Demnächst läuft ein erneutes Staging. Ich bin gespannt. Von Rippenbrüchen wusste ich auch nichts. Es gab kein Trauma, was das hätte bewirken können. Ich würde meinem blöden Hirn auch gerne sagen, dass da nichts ist. Ich bin eigentlich so überhaupt nicht hypochondrisch veranlagt, aber diese Geschichte lässt mich auch nicht los....

    Liebe Grüße und alles erdenklich Gute für dich

    Hallo Sasib , auch bei mir wurde ein Hämangiom und kleinere Zysten in der Leber diagnostiziert. Der Radiologe, der mich beim Staging geschallt hat, hat mir das auch gezeigt und erklärt, wie es sich von einer Matastase unterscheidet. Die sind sich bei diesen Dingern ziemlich sicher.

    Bei mir läuft aber auch so ein Kopfkino. Beim ersten Staging "schimpfte" der Doc nach dem Knochenszinti, dass ich ihm hätte sagen müssen, dass ich mir ne Rippe gebrochen hätte. Ich antwortete ihm darauf nur, dass ich das ja wohl gewusst hätte. Daraufhin wurde eine zeitnahe Kontrolle vereinbart. Dort war dann die besagte Rippe fast ok, jedoch 2 andere auffällig. Ein kürzliches CT ergab den Befund, keine EINDEUTIGEN Knochenmetastasen. Das CT war allerdings wegen etwas anderem angesetzt und die hatten auch keine Vorbefunde. Auf Nachfrage hieß es, dass einige Rippen suspekt aussehen würden. Demnächst habe ich nun mein Kontrollstaging. Da steht dann wieder Knochenszinti auf dem Plan. Ich bin mal gespannt.

    Das nervt mich schon gewaltig, weil mein Kopf dieses o.B. nicht bekommt. Schauen wir mal....

    Liebe Johanna77 , willkommen hier im Forum. Ich hatte 2014 ein Myxom auch am Oberschenkel. Bei mir hat die Diagnostik aber ewig gedauert. Man ging anfangs davon aus, dass es sich um ein altes Hämatom handelt. Dadurch wuchs es immer weiter und war am Ende hühnereigroß. Da es mir dann massive Probleme bereitet hat, hat man ohne Biopsie gleich operiert. Gleich mit großem sicheren Rand.

    Die operierte Stelle ist nach wie vor taub, daran habe ich mich aber gewöhnt. Außer einer 20 cm langen Narbe habe ich nichts zurück behalten.

    Biopsieergebnisse dauern oft länger und in der heutigen Zeit ohnehin.

    Mach dir also bitte erstmal keine Sorgen.

    Ganz liebe Grüße und :thumbup: für ein gutes Ergebnis

    Herzlichen Glückwunsch liebe Ronda  <3.

    Wenn das nicht ein krönender Abschluss ist und der perfekte Weg in die Zukunft.

    Alles Liebe euch und gaaaanz viele gemeinsame Jahre

    hallo kruemelgirl , ich bin auch bei der kk. Man bekommt ja Serienfahrten zur Chemo und Bestrahlung. Habe gerade extra nochmal nachgeschaut. Man zahlt für die 1. und die letzte Fahrt jeweils 10 € zu, mindestens jedoch 5 €, wenn es sich um kürzere Strecken handelt. Das heißt, war die erste Fahrt kurz, bezahlst du 5€. Mein Taxiunternehmen hat mir das erklärt. Es basiert im Prinzip auf der 10 € Basis. Da gibt es dann einen Umrechnungsfaktor. Meine erste Fahrt beläuft sich dann auf 7,irgendwas €.

    Fazit. Du zahlst für die 1. und die letzte Fahrt maximal 10 € zu.


    LG

    Laut Auskunft meines Onkologen, wird Perjeta nur noch bei metastasiertem BK zum Herceptin gegeben. Ich sollte auch beides bekommen. Jetzt läuft nur noch Herceptin.

    LG Heike

    Hallo zusammen

    Ich bin hormonpositiv, her2neu 3+ bei einem ki 29. Ich hatte einen Endopredikt Test und Chemo, Bestrahlung und Antikörper.

    Die ganzen Aussagen, wenn sie denn von den Ärzten kommen, sind dermaßen unterschiedlich, dass man eigentlich nur verwirrt zurück bleibt.

    Das einzige, was jedem helfen kann, ist das Vertrauen in den behandelnden Arzt.

    Euch einen schönen Tag und liebe Grüße

    Liebe Nachtigall69

    Ich habe die gleichen Probleme mit dem Herceptin. Die Nasenschleimhaut ist völlig überreizt, bis 2 Wochen nach der Gabe. Meine Nägel reißen ein und sehen aus wie Blätterteig. Auch meine Onkoschwestern sagen mir immer, es könne nicht von Herceptin kommen. Es beginnt aber jedes mal 2 Tage nach der Gabe. Dazu kommt bei mir noch eine Blasenentzündung im gleichen Zeitrahmen. Letztens habe ich mir diesbezüglich anhören müssen, sie haben wohl eher zu lange aufs Taxi warten müssen....

    Immer wieder sagt man uns, jeder Körper reagiert anders. Aber hier heißt es immer, von uns haben sie das nicht....

    Liebe Grüße und alles Gute für dich :hug: