Beiträge von Leonie L.

    Liebe gistela ,


    ich habe gerade noch einmal gelesen was ich damals zu dem Thema schrieb. Wie ist es heute, 1,5 Jahre nach der Erstdiagnose?


    Meine Sicht war damals, dass ich den Sinn meiner Krankheit auch darin sehe, dass ich mir helfen lassen und anderen Menschen vertrauen soll.

    Ich habe den Ärzten vertraut, ich habe alles getan was mir vorgeschlagen worden ist. Jetzt bin ich mit den Chemotherapien fertig und hatte letzte Woche die Abschluss CT Untersuchung. Bis jetzt habe ich noch nichts gehört, also gehe ich davon aus, dass alles soweit erst mal ok ist. Ich habe jetzt auch einen Reha Antrag gestellt.


    Das Mammakarzinom in meiner Brust und auch das Adenokarzinom in der Lunge, das durch einen Zufallsbefund dann noch dazu kam, hatten mir keine Schmerzen bereitet. Einzig die insgesamt 4 Operationen und die Chemotherapien haben meinem Körper einiges abverlangt.

    Ich habe mich nie im Kampf gegen den Krebs erlebt.

    Den einzigen Kampf den ich in mir ausgetragen habe, war immer die Frage ob ich den Chemotherapien zustimmen soll oder nicht.

    Ich habe meine Termine wahrgenommen und die Chemotherapien haben in meinem Körper gearbeitet. Mehr konnte ich in dem Bereich von mir aus nicht machen.

    Meine Gelassenheit dem Thema gegenüber hat mit Sicherheit auch damit zu tun, dass die Krankheit für mich erst mit 66 Jahren zu einem Thema wurde.

    Ich bin durch die Krankheit bewusster geworden, ich hatte mich ganz zu Anfang mit allen Themen beschäftigt die nötig sind, die auf mich zukommen könnten und für meine Angehörigen alles schriftlich festgelegt.

    Danach konnte ich mich ganz auf mich konzentrieren und mir all das Schöne im Leben betrachten was immer auch da ist.

    Ich habe im Laufe der Zeit akzeptiert, dass ich jetzt Dauerpatientin bin und regelmäßig in die Klinik zur Kontrolle muss, und das ist mit mittlerweile alles schon so vertraut dass es mir keine Angst macht.


    Du schreibst:

    „Und wenn man nunmehr chronisch krank ist und täglich Tabletten schlucken muss - darf, muss es heißen, kann froh sein, dass es ein passendes Medikament gibt - dann ist es eben so und nicht zu ändern. Könnte ja alles viel viel schlimmer sein, kein Grund zum klagen.“


    Dem kann ich voll zustimmen. Auch ich bin dankbar, dass die Schulmedizin so viel anzubieten hat.

    LG Leonie

    Liebe Amable1 ,


    die Blutuntersuchungen wurden auch bei mir im 7 Tage Rhythmus gemacht.


    Hin und wieder musste ich sie beim Hausarzt machen lassen, weil es in der Klinik personalbedingte Engpässe gab.


    Es ist also auch beim Hausarzt möglich die Blutuntersuchungen machen zu lassen.


    LG Leonie

    Hallo ihr Lieben,


    meine Xeloda CHT ist nun beendet. Es waren 6 Zyklen mit 3500 mg täglich. 2000mg morgens und 1500mg abends. Die Dosis wurde die ganze Zeit über nicht verändert. Ich hatte im Januar/ Februar eine längere Pause wegen einer starken Erkältungskrankheit mit Fieber, und von daher hatte sich das Ganze nach hinten verschoben. Oft denke ich, dass ich damals die Corona Grippe hatte, die zu dem Zeitpunkt allerdings offiziell noch nicht in Deutschland war.

    Ich bin jetzt dankbar, dass die CHT beendet ist und ich durchgehalten habe, denn es war mittendrin oft nicht so einfach und ich hatte öfter die Tendenz einfach abzubrechen. Am 18. 5. ist das Abschlussgespräch, dort werde ich dann erfahren wie es mit der Nachsorge weitergeht.


    Ganz entlassen bin ich dann allerdings aus der Chemo Ambulanz und der Klinik nicht. Die Bisphosphosphonate Therapie, alle 6 Monate eine Spritze zur Osteoporose Behandlung, (eine Begleiterscheinung der CHT) zwei Wirbel waren gebrochen und eine Rippe, und die Portspülung werden weiterhin dort sein. Auch meine andere Baustelle, das operierte Adenokarzinom in der Lunge muss weiterhin beobachtet werden.


    Die Müdigkeit hat mich jetzt noch voll im Griff. Meine Hände und meine Füße hatte ich während der Zeit sehr intensiv mit Harnstoffcreme eingecremt und die Probleme hielten sich in Grenzen. Zwei Fuß Zehen waren zeitweise eingeschlafen, durch die Neuropathie, sie werden jetzt so langsam wieder wach. Ich hatte versucht, trotzdem jeden Tag 5000 Schritte zu gehen. An manchen Tagen ging das allerdings gar nicht, das hatte mit der Müdigkeit zu tun die das alles mitbestimmte.


    Ich bin jetzt mal gespannt, wie sich mein Körper ohne CHT verhalten wird und ob sich auch die Müdigkeit auflösen wird.


    LG Leonie

    Liebe Kerstin B.


    bei mir sind 6 Zyklen vorgeschlagen worden. Meine CHT Müdigkeit hat sich heute immer noch nicht gelöst. Wenn ich wie geplant am kommenden Montag mit dem 4. Zyklus beginne dann wäre die CHT Mitte Mai beendet, danach ist die Bestrahlung vorgesehen.


    LG Leonie

    Hallo ihr Lieben,


    In der Pausenwoche nach dem 3. Zyklus Xeloda bin ich krank geworden. Es fing mit einer Magen Darm Grippe an und ich hatte mehrere Tage bis 39,1 Fieber, dann kam noch eine Bronchitis dazu und das alles wollte sich einfach nicht auflösen. So heftig hatte ich diese Art der Erkrankung noch nie in meinem Leben, das geschwächte Immunsystem trägt wahrscheinlich die Verantwortung.


    So langsam habe ich das Gefühl das ich das Gröbste überstanden habe und werde am kommenden Montag nach der Blutkontrolle und nach fünf Wochen Pause dann den 4. Zyklus starten. Meine Hände und Füße konnten sich in dieser Zeit gut erholen.


    Gestern hatte ich eine CT Untersuchung mit dem Ergebnis, dass alles was den Krebs angeht in Brust und Lunge im Moment unauffällig ist. Das einzige große Thema ist die fortschreitende Osteoporose, und die sollte weiterbehandelt werden. Die Schmerzen die davon ausgehen kann ich nicht mehr ignorieren.


    Ich hatte gestern auch ein Gespräch in der Onkologie und habe meine CHT Müdigkeit angesprochen. Dieser Widerwille der CHT gegenüber und die Tabletten jeden Tag nehmen zu müssen ist wieder da. Ich habe gefragt, wie es wäre, wenn ich die Therapie nicht fortsetzen würde, und mir wurde widerholt gesagt, dass ich der Chef sei, ich selbst bestimmen könnte welche Therapie ich möchte und welche nicht. Ich kann im Grunde sofort aufhören. Die Verantwortung trage ich alleine. Ich habe mich hinterher gefragt warum ich noch frage, es gibt keine andere Antwort.


    Alles ist gut, so wie es ist. Es gibt im Moment nichts anderes, als das was ist.


    LG Leonie

    Liebe Ilas5


    auch bei mir wurden bei der CT in Bezug auf den Brustkrebs/Rezidiv kleine dunkle Punkte in der Lunge entdeckt.


    Es wurde eine Lungenbiopsie gemacht und festgestellt das es sich um ein Adenokarzinom handelt.


    Es folgte ein PET CT und ein MRT vom Kopf und dann wurde ein Lungenlappen entfernt.


    Nach der Operation war keine weitere Behandlung mehr nötig.


    LG Leonie

    Liebe Picasso ,


    auch ich habe ein spindelzelliges, metaplastische Mammakarzinom Triple negativ, G 3, und auch bei mir hat die CHT Therapie, 4.Ec, 12x Pacli, nicht den gewünschten Erfolg gebracht.


    Ich hatte dir heute bereits in einem anderen Bereich geantwortet.


    Die Nachfolgetherapie ist bei mir jetzt Xeloda, Capecitabin, eine CHT in Tablettenform, die immer dann eingesetzt wird, wenn 4xEC und 12 x Pacli nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.


    LG Leonie

    Hallo ihr Lieben,


    am Montag beginnt mein 4. Zyklus Xeloda von 6 vorgesehenen Zyklen. Im Moment bin ich in der Pausenwoche.


    Die Dosis ist reguliert worden, ich soll nun morgens 2000 mg und abends 1500 mg einnehmen.


    Meine Hand und Fußflächen sind sehr empfindlich, ich creme sie nach wie vor mehrmals täglich mit Harnstoffcreme ein.


    Müdigkeit ist ein Thema, ich muss mich zu allen Aktivitäten aufraffen. Mittlerweile fahre ich auch wieder mit dem Auto und das geht sehr gut, und versuche jeden Tag mindestens 5000 Schritte zu gehen.


    Im Februar werde ich eine CT haben und ich bin mal gespannt wie es in meinem Körper aussieht.


    LG Leonie

    Liebe Picasso,


    ich kann deine Sorge um deine Mutter sehr gut verstehen. Auch ich habe eine Tochter, sie ist 45 Jahre alt, und auch sie sorgt sich sehr um mich.

    Auch ich habe die seltene Diagnose, metaplastisch spindelzellig, triple negativ, G3.


    Du schreibst von deiner Mutter, dass sie sehr gut mit der Diagnose und der vorgeschlagenen Therapie zurechtkommt und sie sehr positiv ist.


    So ging es auch mir. Ich war ganz schnell in der Annahme und Akzeptanz. Ich denke, dass das auch mit der Reife und dem Alter zusammenhängt. Ich war 66 Jahre alt, als ich die Veränderung in meiner Brust im Nov /18 selbst ertastet hatte.

    Der Krebs tut ja nicht weh. Ich hörte die Diagnose von den Ärzten, ich konnte den Befund auf dem Papier nachlesen, ich konnte den Tumor auch tasten, doch da tat nichts weh, mir ging es eigentlich ganz gut und ich sah nicht krank aus.


    Ich hatte vor der Chemo, 4x EC 12x Taxol, 2 brusterhaltende Operationen, die auch nicht so tragisch waren, die CHT sollte dann nur vorbeugend sein.


    Doch der Tumor war von Beginn an bei den 2 OP´s nicht richtig ausgeräumt worden, er wuchs währen der CHT weiter, und das wurde leider erst zum Ende der CHT entdeckt.


    Die CHT ist nicht einfach, der Haarverlust ist das geringste Übel, so habe ich das jedenfalls erlebt, doch dank der Begleitmedikamente gegen die Übelkeit ist das auch ganz gut zu überstehen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich das ganz gut hinbekommen habe.


    Ich hatte dann nach der CHT noch eine Brustoperation, die Brust wurde dann ganz abgenommen, was ich allerdings auch ganz gut verkraftet habe.


    Ich habe auch bei mir das Gefühl, dass ich als Betroffene besser mit der Diagnose klarkomme als meine Familienangehörigen.


    In mir ist, seit dem ich mit dem Thema zu tun habe, eine neue Kraft und Stärke entstanden, die vorher nicht da war, und die mir hilft ganz gut damit zu leben. Ich genieße jeden Tag ganz bewusst und versuche in den Gesprächen mit meiner Tochter auch sie davon zu überzeugen, dass ihre Sorgen mir nicht helfen. Mütter möchten, dass es ihren Kindern gut geht, sie wollen ihre Kinder nicht leiden sehen.

    Bei mir sieht es jetzt so aus, dass ich noch eine Tabletten CHT, Xeloda, mache, doch ob diese auch wirklich alle Krebszellen erwischt ist nicht vorhersehbar.

    Ich habe akzeptiert, dass ich jetzt erst einmal Dauerpatientin sein werde, ich fühle mich in meinem BZ gut aufgehoben, und lebe im Jetzt, im Hier und im Heute, und versuche mich an all dem Schönen zu erfreuen was immer auch da ist.


    Ich wünsche dir, dass du mit der Zeit aufhörst dir Sorgen zu machen, wenn du Fragen hast dann antworte ich gerne..


    LG Leonie

    Liebe Hanka


    die Sache mit der Verkehrstüchtigkeit beschäftigt auch mich. In der Gebrauchsinformation zu Capecitabin steht, dass man sich nicht ans Steuer setzen sollte bei Schwindel, Übelkeit oder Müdigkeit.


    Übelkeit und Müdigkeit treffen auf mich zu, schwindelig war mir bisher noch nicht.


    Ich fahre allerdings seit meiner letzten OP am 6.11. in Bezug auf das Adenokarzinom in der Lunge kein Auto mehr. Die Lungen OP war schon etwas hefiger und ich war vom Oberkörper her anfangs sehr bewegungseingeschränkt, dass ich nicht mit dem Auto fahren konnte. Es steht in der Garage und ich habe auch die Befürchtung das jetzt die Batterie am Ende ist und ich erst den ADAC beauftragen müsste damit eine neue Batterie einsetzt wird.


    Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt mit dem Bus zu fahren, viele Strecken auch zu laufen, die ich früher mit dem Auto gefahren bin, und auch kleinere Einkäufe zu Fuß oder mit dem Bus zu erledigen. Auch ins BZ kann ich mit dem Bus fahren oder sogar laufen, es ist nur 2,5 km von mir entfernt.

    Die Krankheit bestimmt in Moment was möglich ist und was nicht. Ans Bus fahren habe ich mich mittlerweile gewöhnt, und habe auch das Gefühl das ich damit etwas für die Umwelt tue.


    LG Leonie

    Liebe Teafriend


    ja, die Übelkeit war bei mir von Anfang an und auch der Appetitverlust. Die Medikamente gegen die Übelkeit helfen allerdings sehr gut.


    Diese 1800 mg 2x täglich sind meine Höchstdosis, und der Arzt hatte mir gesagt, dass diese nach Möglichkeit beibehalten werden sollte, denn wenn die Dosis reduziert wird kann sie nicht mehr erhöht werden.


    Ich habe gelesen, dass gerade ältere Frauen, und ich gehöre mit meinen 67 Jahren dazu, intensiver unter den Nebenwirkungen leiden. Auch Rückenschmerzen sind in dem Alter keine Seltenheit.


    Ich habe mittlerweile allerdings eine positive Haltung der Xeloda Therapie gegenüber entwickeln können. Das war ja am Anfang ganz anders. Es ist eine sehr starke CHT wurde mir gesagt, doch im Moment die einzige die für mich in Frage kommt.

    Ich bin ganz gut in Vertrauen im Moment..trotz der NW.


    LG Leonie

    Hallo ihr Lieben,


    ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr 2020. Ich möchte mich bei allen hier ganz herzlich bedanken für die wertvollen Erfahrungen die geteilt werden.


    Ich habe mittlerweile den zweiten Zyklus Xeloda beendet. Ich nehme 2 x tägl. 1800 mg, bin 172 cm und wiege70 kg.


    Das Hand Fuß Syndrom hatte sich bisher nur so gezeigt, dass die Handinnenflächen und die Fußsohlen kribbelten, doch seit Montag brennt es richtig und ist feuerrot. Ich creme meine Hände und meine Füße mehrmals täglich mit einer Harnstoff Creme ein. Das Laufen ist jetzt nicht mehr ganz so einfach. Ich versuche trotzdem jeden Tag mindestens 5000 Schritte zu gehen, heute waren es sogar 8000 Schritte.

    Gegen die Übelkeit nehme ich jetzt ein Medikament. Meine Blutwerte waren bisher in Ordnung. Ich bin allerdings immer müde obwohl ich ausreichend schlafe.

    Ich habe, seit ich Xeloda nehme verstärkt Rückenschmerzen, und keinen Appetit mehr. Ich hatte in den ersten 3 Wochen vier Kilo abgenommen, die ich vorher bei der ersten CHT. 4x EC und 12 xTaxol zugenommen hatte.


    In dieser Woche ist Tabletten Pause und am kommenden Montag beginnt dann der dritte Zyklus.


    LG Leonie

    Hallo ihr Lieben,


    heute ist der 10. Tag an dem ich Xeloda einnehme, 1800mg 2xtäglich. Ich hatte mich beim zweiten Arztgespräch dann doch dazu entschlossen der CHT zuzustimmen. Ich hatte nicht den Mut mich dagegen zu entscheiden.

    Die Nebenwirkungen, die ich bis jetzt spüre, sind, bisschen Übelkeit, mir sind keine Medikamente dagegen angeboten worden, ich habe keinen Appetit mehr, bin müde und kraftlos, bin kurzatmig wenn ich Treppen steigen muss und spüre meine Hände und Füße, jetzt weiß ich was das Hand Fuß Syndrom ist.


    Die Schmerzen nach der Lungen OP werden mit Schmerzmitteln behandelt, hier ist keine CHT erforderlich. Meine Rückenschmerzen und die Rippenschmerzen, die Nachwirkungen der Osteoporose bedingten Brüche, Nebenwirkung der ersten CHT, werden auch mit Schmerzmitteln behandelt. Es fällt mir schwer, jeden Tag die vielen Medikamente einzunehmen.


    Es sind insgesamt 6 Zyklen Xeloda vorgesehen. Am kommenden Montag fängt dann die Pausenwoche an. Ich hoffe, dass sich dann auch die Müdigkeit und die Kraftlosigkeit wieder auflöst. So müde war ich bei der ersten CHT nicht. Man hat mir gesagt, dass sich das mit der Zeit geben würde.


    LG Leonie

    Liebe lillifee


    In meinem Fall war es auch so, dass bei der ersten bursterhaltenden Operation nicht alles entfernt worden ist, und ich drei Wochen später noch einmal brusterhaltend operiert werden musste.


    Ich hatte vor dieser 2. Operation mit meinem Operateur darüber gesprochen, dass ich mit einer Mastektomie einverstanden wäre, wurde aber davon überzeugt, dass eine brusterhaltende Operation ausreichen würde. Es waren keine Lymphknoten befallen.


    Bereits einen Monat später war dann der Tumor in der operierten Brust wieder tastbar, ein Rezidiv, was zunächst als Narbengewebe gewertet wurde. Nach weiteren acht Monaten und einer komplett durchgezogenen Adjuvante Chemotherapie die keinen Erfolg hatte, war dann die Mastektomie der Brust.


    Vor dieser Operation hatte ich in einem Gespräch mit meinem Operateur davon gesprochen, dass ich auch bereit sei, mir die andere noch gesunde Brust entfernen zu lassen, doch davon wurde mir abgeraten. Es wäre zu belastend für mich.


    Heute fühle ich mich schief, ich habe ein B Körbchen, und mir tut der Rücken weh, wenn ich den BH mit der Prothese nicht trage. Auch finde ich den Anblick im Spiegel nicht besonders schön. Auf beiden Seiten flach zu sein wäre mir lieber. Ein Brustaufbau kommt für mich nicht in Frage.


    Die Operationen habe ich ganz gut überstanden, auch die Mastektomie verlief problemlos, ich war ca. sechs Tage in der Klinik.


    Heute, nach gemachten Erfahrungen würde ich mich intensiver für meine Vorstellungen und Wünsche einsetzen.


    Ich wünsche dir viel Kraft..


    LG Leonie

    Liebe Lupine ,


    ich habe mal eine Frage zu deiner Schmerznachbehandlung nach deiner Lungen OP. Wie lange waren die Schmerzen bei dir danach spürbar und wie wurden sie behandelt.

    Bei meiner Entlassung aus dem Krankenhaus wurde mir Nov....1g 4xtägl, verordnet, das Medikament musste ich dann nach ein paar Tagen wegen der Nebenwirkungen absetzen, nun nehme ich Ib....3xtäglich, und Par...4xtäglich und bin nicht ganz schmerzfrei.


    Jetzt wurde mir „Duro....Schema, Schmerzpflaster“ empfohlen, und ich überlege, ob ich das überhaupt brauche.


    Meine OP war am 6. 11. man hatte mir gesagt, dass die Schmerzen ca. drei Monate spürbar sein würden. Der rechte obere Lungenlappen wurde entfernt, die Lymphknoten waren nicht befallen, eine weitere Behandlung ist nicht nötig.

    Eine Reha ist beantragt, den Termin werde ich noch bekommen.


    LG Leonie

    Liebe Ms.Verzweifelt , liebe Tulip


    danke für euer mitfreuen ..:) Mir wurde gesagt, in Bezug auf den Rotwein, dass ich alle Fruchtsäfte wegen des hohen Zuckergehalts weglassen, und stattdessen lieber ab und zu mal einen Rotwein trinken sollte.


    Bei diesem Arzt Gespräch habe ich erstmals seit ich mit dem Krebs Thema zu tun habe, eine ausführliche Erklärung zur Ernährung gehört. Im Brustzentrum war das nie ein Thema.


    Ich soll auf Omaga-3-Fettsäuren achten, kaltgepresstes Leinöl und Rapsöl, verwenden, fetten Fisch, Lachs, Hering, Makrele, und Thunfisch, Walnüsse, Mandeln, Leinsamen, Butter, und auf den natürlichen Fettgehalt bei allen Milchprodukten achten, dazu viel Obst, Beeren, Gemüse und Rohkost essen...


    LG Leonie

    Hallo ihr Lieben, Ms.Verzweifelt  


    heute habe ich beim Arzt Gespräch erfahren, dass die Lungen Operation ausgereicht hat, es keinen Lymphknotenbefall gibt und auch keine weitere Behandlung nötig ist.


    Eine CT Kontrolluntersuchung sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen. Ich sollte meine Ernährung umstellen, Zucker vermeiden und ab und zu mal ein Glas Rotwein trinken.


    Ich kann es fast noch nicht glauben, dass ich dieses Thema nun erst einmal ruhen lassen kann. Es geschehen immer noch Wunder.


    Jetzt kann ich mich meinem BK Thema wieder verstärkt zuwenden. Eine Entscheidung, in Bezug auf die CHT Weiterbehandlung konnte ich heute allerdings noch nicht treffen, ich habe den Termin abgesagt und mir einen neuen geben lassen.


    LG Leonie

    Liebe Teafriend


    im Aufklärungsgespräch wurde ich lediglich über die Anwendung und über die Nebenwirkungen informiert. Ob sich meine Prognose verbessern könnte war in dem Gespräch noch kein Thema.


    Bei mir muss jetzt auch noch der Zweittumor berücksichtigt werden und wie die Behandlung koordiniert werden kann, das Histologie Ergebnis des Adenokarzinoms steht noch aus.


    Die Entscheidung kann einem niemand abnehmen. Mein Inneres hat im Moment eine klare Ansage, eine CHT ist genug, mal sehen wie es weitergeht.


    LG Leonie

    Hallo ihr Lieben,


    nachdem die CHT 4xEC 12xPaclitaxel nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat und sich während der CHT ein Rezidiv entwickelt hatte, ist mir nun zur Weiterbehandlung meines Triple Negativ MC auch Capecitabin angeboten worden.


    Das Aufklärungsgespräch hat schon stattgefunden. Am Freitag habe ich noch einen weiteren Termin im BZ und ich bin mir im Moment nicht sicher ob ich dieser CHT zustimmen soll oder nicht.


    LG Leonie

    Hallo ihr Lieben,


    zuerst einmal vielen lieben Dank fürs Daumendrücken und für die guten Wünsche. Ich war sieben Tage in der Klinik und bin gestern entlassen worden.


    „ Lobektomie des rechten Lungen Oberlappens mit radikaler Lymphadenektomie“ heißt es im Operationsbericht. Das Laborergebnis wird erst in ein paar Tagen erwartet.


    Ich habe das alles gut überstanden, das kann ich so im Nachhinein sagen. Im Vergleich zu all den anderen Operationen die ich bisher hatte, war diese für mich jedoch die heftigste. Dreieinhalb Stunden wurde operiert, ich war dann für eineinhalb Tage im Wachzimmer, konnte kaum sprechen und habe dort vieles nicht richtig mitbekommen. Ich hatte dann das Zimmer auf der Normalstation für mich alleine und habe dies als großes Geschenk empfunden, ich konnte mich dort gut erholen.


    Eine Reha Behandlung wurde beantragt. Die Onkologische Weiterbehandlung der beiden Baustellen muss nun koordiniert werden kann. Ich bin mal gespannt wann ich meine Koffer packen kann.


    Im Moment geht es mir ganz gut. Ich bin im Augenblick, im Jetzt, im Hier und im Heute, und versuche mich daran zu erinnern, dass ich das Glücklichsein nicht in die Zukunft verschieben kann.


    Die Krankheit erinnert ständig an das Leben aber auch an das Sterben, habe ich neulich von einem prominenten Menschen gelesen, der auch an dieser Krankheit erkrankt ist.


    Die Krankheit erzieht den Menschen zum Glücklichsein... Wenn nicht jetzt wann dann...Das hat mir gut gefallen.


    LG Leonie