Beiträge von Gigi

    Guten Morgen liebe Mitstreiterinnen,

    Ich nehme ja seit März Letrozol und habe keine Nebenwirkungen. Allerdings beginnt sich meine Figur seitdem zu verändern. Ich bin groß (1.80) wiege 80 kg, also recht schlank. Nun bekomme ich einen Bauch, ohne dass mein Gewicht sich verändert. Kann natürlich auch an meinem Alter(78) liegen, aber irgendwie beunruhigt es mich schon. Gehe zum Yoga und zur Wassergymnastik. Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht? Ich weiß, dass ich auf hohem Niveau jammere. Gesine

    Hallo liebe Mithemmerschluckerinnen,

    Ich gehöre zu den Glücklichen, die keinerlei Nebenwirkungen vom Letrozol haben. Schlucke sie seit einem Monat. Jetzt bin ich auch wieder fit wie vor dem ganzen Albtraum. Ich gehe seit es meine Narbe zulässt wieder drei Mal pro Woche zur wassergymnastik. Ab Mai kommt wieder Joga dazu. Habe fast ganz mit Alkohol aufgehört und ernähre mich bewusster. Ich hatte keine Bestrahlung. Hab mir die Brust lieber ganz abnehmen lassen. Bei meinen 78 Jahren hatte ich auch Angst wie es mir dann geht. ich wünsche allen die Nebenwirkungen haben, dass sie doch noch besser werden. Ich bin so froh, dass es diese Tabletten gibt. Meine Mutter, die 1969 mit 54 und meine Schwester, die 1991 mit 40 an Brustkrebs starben hatten das Glück nicht. Liebe Gedanken an euch alle Gesine

    Danke liebe Varel. Mit meiner Gynäkologin darüber ausführlich zu sprechen hatte ich bei der Nachsorge vor. Ich hab sie erst einmal gesehen, da ich in den letzten Monaten ohne Gyn dastand. Meine Ärztin, der ich vertraute und die Jahrzehnte mich betreut hat, hat aus Altersgründen aufgehört. Mit einer jungen Ärztin, die sich gerade bei uns im Dorf selbständig gemacht hatte,kam ich so garnicht zurecht. So hatte ich aber die Überweisung zu Mammographie. So war ich erstmal mit dem Befund allein. Bin direkt ohne Anmeldung nach der Mammo ins BKZ gegangen und da ging es auch sofort los.

    Letrozol bisher keine Nebenwirkungen. Halte die Luft an.

    Schönen Sonntag Gigi

    Ach ja, was ich noch sagen will zur Knochendichtemessung. Mir sagte beim Terminmachen beim Orthopäden die Arzthelferin am Telefon, dass die KK bezahlt wenn man über 70 ist (das betrifft sicher nur wenige von euch) ich bin mit einer Überweisung meines Hausarztes hin.

    Liebe Amy. Ein ganz neuer Gedanke. Aber die 0% wurden ja erst nach der OP festgestellt. Lobulär streut ja auch gern weiter. Darum auch Letrozol. So hab ich das verstanden. LG Gigi

    Hallo liebe Mitstreiterinnen

    Da ich am 15.4. meine erste Nachsorge haben werden, sind nun doch einige Fragen aufgetaucht, die mich beunruhigen. Ich hab viel über Nachsorge, Nebenwirkungen von Letrozol und wann MRT hier gelesen. Meine Fragen:

    Ich hab ja einen Lobulären Krebs, den man weder bei der Vorsorge (Mitte Dezember) gefühlt, noch bei der Mammographie am 10.1.19 gesehen hat. Nur festeres Gewebe. Erst Sonographie hat dann wohl etwas Klarheit gebracht. Jedenfalls war dann bei der OP der Tumor nicht 1 cm wie vermutet sondern 3,5 cm groß. Kann ich davon ausgehen, dass ich statt einer Mammographie ein MRT nach dem ersten Jahr bekomme? Ich hatte drei Tage vor der OP ein MRT um zu sehen ob die rechte Seite frei ist. Ich hab gebeten, mir beide Brüste abnehmen. Keine Chance. Gesunde Brust wird nicht abgenommen. Nun eben weiterhin Vorsorge und Kontrolle.

    Seit fast zwei Wochen nehme ich nun Letrozol. Keinerlei Nebenwirkungen bis jetzt. Ich schöpfe Hoffnung davon zu kommen. Aber sicher zu früh.

    Ich habe ja nur OP und Letrozol. Letrozol für 10 Jahre. Dann wäre ich 88! Was kann ich da von der ersten Nachsorge erwarten? Meine Brust ist, abgesehen von viermal punktieren, völlig problemlos geheilt. 3 Lymphknoten wurden auch nur entfernt und ich konnte sofort problemlos meinen Arm wieder hochheben.

    Ich weiß, das sind gemessen an den Sorgen die viele von euch haben, Kleinigkeiten. Ich bin voller Bewunderung für euch. Ich weiß wie schlimm das sein kann. Beim Tod meiner Mutter war ich 27 und als meine kleine Schwester starb 50 und immer dabei und so verzweifelt hilflos.

    Das Forum ist eine große Hilfe für mich.

    Hallo ihr Lieben,

    Hier zur Klarstellung: ich habe mir die linke Brust abnehmen lassen. So keine Bestrahlung. Und da meine Histologie nicht schlecht ist, keine Chemo nur Aromatasehemmer Letrozol. Meine Histologie: pT2(36mm), pN0(0/3,0/2sn), M0. S0.V0. Pn0. G2.Lokal R0. Östrogenrezeptor:95%, Progesteronrezeptor:20%. Hercep-Score:0, Ki67:0.

    Aber ich habe ja die schlimme Familiengeschichte, die mich mein Leben lang begleitet. Meine Mutter erkrankte mit 45 und starb 1969 mit 54. Meine kleine Schwester erkrankte mit 31 und starb 1991 mit 40. Außerdem ist meine jüngste Tochter mit 31 an einem karzinom in situ erkrankt. Sie hat nun seit Jahren körpereigene Brust aus dem Po. Ihre Brüste waren voller tumore und nicht mehr zu kontrollieren. Ich war jedes Jahr zur Mammographie und zum Ultraschall und hatte eigentlich nie Angst, dass es mich auch erwischt. Nun ist es passiert und ich glaube es geht mir gut. So ganz sicher bin ich mir allerdings nicht. Bin am 24.1. operiert worden, hatte nie Schmerzen und lebe mein Leben mit ehrenamtlicher Tätigkeit, oft Wassergymnastik und hausfrauendasein einfach weiter. Bisher von Letrozol noch nichts gemerkt.

    Ach ja. Dieser Tumor war auf der Mammographie nicht zu sehen. Nur war das drüsengewebe da fester. Direkt unter der Brustwarze. Ultraschall war auch unklar, aber doch eindeutiger.

    Weder Gyn noch ich hatten etwas gefühlt. Lobuläres Mistding!

    Nun ist genug. Ich war einmal bei der Psychoonkologin und werde keine Reha machen.

    Schön dass ich bei euch bin.

    Hallo liebe Mitkämpferinnen

    Hab erstmal gezögert. Viel hier gelesen und mich jetzt entschlossen aktiv mitzuschreiben.

    Ich bin 78 Jahre alt, komme aus einer Hochrisikofamilie und weiß seit 10.1.19 dass ich neben Mutter, Schwester, einer Tochter nun auch Brustkrebs habe. Habe lobulären Krebs, viel darüber gelesen, aber immer noch Fragen.

    Freue mich auf euch.