Beiträge von Silly 75

    Eifelkater .


    habe gerade auf der Internetseite der Firma geschaut, die diese Powerports herstellt.

    Es gibt dort pdf´s für u.a. Ärzte und Pflegepersonal. Und dort steht, dass bei Nichtbenutzen des Ports alle 4 Wochen mit heparinisierter Kochsalzlösung gespült werden soll.

    Blut darf übrigens abgenommen werden über den Port. Bei den herkömmlichen Modellen, können die Werte aber verfälscht, weil verdünnt mit Kochsalzlösung, sein.

    An meinen "normalen" Port habe ich aber immer nur kundige Menschen gelassen! Die einfache Arzthelferin oder Krankenschwester vom Dienst hatte da die Finger von zu lassen. Das Blocken usw. muss schon gelernt und gekonnt sein!

    Spülen lassen muss ich meinen "kleinen Freund" auch nicht.


    LG S.

    Liebe Laui76 !


    Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag :cake::cake::cake::!:

    Ich hoffe sehr, dass es dir gut geht in dieser merkwürdigen, beunruhigenden Zeit und du trotzdem ein wenig feiern und den Tag genießen kannst!

    Bleib gesund!! Ich drück dich ganz fest!

    LG S. :hug:

    Mia1981


    Hallo Mia!

    Danke, mir gehts gut. Körperlich ist alles so weit in Ordnung.

    Die MS ist friedlich. ich mache nach wie vor die Interferontherapie mit Av...x einmal wöchentlich. Dann gehts mir nicht ganz so gut, ist aber alles zu ertragen!

    Vor gut einem Jahr habe ich die Chemo beendet und bin auch diesbezüglich wieder hergestellt. Meine Brust musste kürzlich nochmal punktiert werden, da Schmerzen (vermutlich durch eine Zyste) aufgetreten waren. Blöd, fast ein Jahr nach OP! Demnächst möchte ich noch eine Therapie mit Bisphosphonaten beginnen, um evtl schlummernden Knochenmetas den Garaus zu machen.

    Arabeiten tu ich schon seit letztem Sommer wieder im vorherigen Umfang von 25 Stunden. Das reicht mir auch! Dazu noch wöchentlich Physio, Rehasport, ständige Arzttermine und natürlich noch Haus und Kinder. Bin ziemlich ausgefüllt!!! Aber gut so, um so weniger denke ich nach über evtl Verschlechterungen egal von welcher Krankheit....


    Schön, dass es dir so weit gut geht und du auch wieder arbeiten gehen kannst! Das soll so bleiben! Für immer! Ich finde auch, dass damit wieder der Alltag einkehrt und Normalität zurück kehrt. Normalität, die man ja irgendwie möchte.


    LG S.

    Angel12

    Sasib

    Dorca


    Vielen Dank für eure Antworten.

    Vielleicht bekomme ich in meiner OnkoGynPraxis sogar ein Präparat für umme. Das wurde mal angedeutet. Wäre natürlich super!

    Ich hoffe auch, dass ich nebenwirkungsarm bzw. -frei bleibe. Habe von jemand anderem gehört, dass die Infusion nicht so gut vertragen wurde. Auch ein Hautausschlag wurde anschließend festgestellt, von dem aber nicht klar war, ob er vom Bisphosphonat kommt.


    Zol...ure wird i.v. über 15 min infundiert.

    Iban...at wird i.v. injeziert, mit einer Spritze also.

    Weiterhin gibt es noch den Antikörper Deno...mab, welcher s.c. injeziert wird.

    Bei den Bisphosphonaten gilt, dass die oralen Mittel nicht nur weniger gut verträglich sind, sondern auch eine schlechtere Verfügbarkeit haben. Die parenteral (also durch Umgehung des MagenDarmTraktes) applizierten Präparate sind wirksamer und nebenwirkungsärmer (evtl grippeähnliche Symptome).

    LG, S.

    Hallo Anne78 ,


    auch ich stehe kurz vor dieser Bisphosphonattherapie. Ja, man muss sie selbst bezahlen, da die Zole....äure keine Zulassung hat, um Knochenmetastasen bei unserer Diagnose "lediglich" vorzubeugen. Es ist eine reine "off label"-Verordnung durch den Arzt.

    Ganz unabhängig davon, ob der eine Notwendigkeit sieht oder nicht.

    Ich habe zunächst meine Knochendichte messen lassen. Wäre die sehr niedrig, d.h. im Bereich einer Osteoporse, wäre es wohl möglich gewesen, zu Lasten der KK zu verodnen.


    Sinn macht die ganze Sache lt. Studien aber meines Wissens nach nur bei postmenopausalen Frauen. Nicht vorher! Kein zusätzlicher Nutzen erkennbar.

    Wäre ich durch die Chemo nicht in die Wechseljahre gerutscht, hätte ich mich auch nicht für diese Therapie entschieden!


    Nachdem nun der Zahnarzt sein okay gegeben hat (er hat vorsichtshalber eine etwas unschöne Parodontosebehandlung gemacht), werde ich in den nächsten Wochen mit der Infusion starten.


    @alle, die schon diese Bisphosphonaste per Infusion bekommen haben.

    Habt ihr das Original bekommen oder ein Generikum? Die Preisunterschiede sind immens!! Zwischen ca. 30 - 300 €!!


    LG S.

    Sasib und Spiderwoman


    War bei mir genauso. Vor einem Jahr war Chemoende und mitlerweile habe ich ziemlich üble Rückenschmerzen. Der Physiotherapeut meines Vertrauens hat ein Bandscheibenproblem diagnostiziert. Kein Vorfall, eher eine starke Reizung der Nerven. Es schmerzt sehr im Sitzen und Liegen. Gehen ist okay. Er hat mir Übungen gezeigt, die ich brav (zur Belustigung meiner Kinder) mache und es geht damit tatsächlich besser.

    Malese

    Ich hatte nur oben rum ein OP-Hemdchen an, der Arm, in den der Port eingepflanzt wurde, war komplett frei.

    Unten herum hatte ich meine Hose und sogar noch meine Schuhe an.

    Aber ich wurde auch nur örtlich betäubt, nicht komplett narkotisiert.


    Alles Gute für dich morgen! Ich drücke dir die Daumen, dass alles flott und unkompliziert abläuft.

    Ich hatte danach allerdings nach etwa einer Stunde ziemlich starke Schmerzen, die aber mit Ibu in den Griff zu bekommen waren. Die nächsten Tage ein bisschen Schonung und nach 3 Tagen wurde der Port das erste Mal angestochen. Alles in allem war das ziemlich easy.

    LG, S.

    Brustkrebs ist rein körperlich in den wohl seltensten Fällen ein akuter Notfall. Rein psychisch hingegen schon. Zumindest bei mir. Meine Ärzte waren immer flott dabei. Ohne viel Worte zu machen bzw. Bettelei von meiner Seite.

    ED: Do 20.9.18. Sofort Ultraschall. Mammographie 2 Stunden später. Fr 21.9.18 Biopsie. Mo Biopsieergebnis. In der Woche danach Staging (CT und Knochenszintigr.), Termin im BZ und Tumorboard, dann in der Folgewoche Port und Kardiologe. Die 1. Chemo lief am 12. Okt. 18.

    Die Warterei ist die totale Folter! So wie ich das hier lese, ist das wohl manchen Ärzten nicht bewusst, was sie ihren Patientinnen da zumuten.

    Mir wurde das ganze so schnell und komplikationslos wie möglich gemacht. Termine wurden mir gemacht, da brauchte ich nicht selbst hinter her laufen. Hätte mich in der Situation sicherlich auch überfordert. Auch die Entscheidung bzgl der Auswahl des BZ wurde mir (mit meinem Einverständnis) abgenommen.

    An dieser Stelle ein ganz, ganz großes Dankeschön an alle meine behandelnden Ärzte!!!!

    Mir geht es heute gut. :)


    :!::!:Genau heute vor einem Jahr hatte ich die letzte Chemo. :!::!:


    LG S.

    IT IS Back 2007


    Ich habe 2003 begonnen, in einer Zytostatika herstellenden Apotheke zu arbeiten. Schon damals hatten nahezu alle Patienten, für die wir dort produziert haben, einen Port. Nur wenige haben die Chemo einfach über die Vene bekommen. Viel zu gefährtlich!!! Ich habe bei einer Fortbildung grausamste Bilder von Patienten und deren Armen gesehen, bei denen die Chemo (nicht jede ist dabei gleich gefährtlich) para, d.h. ins Gewebe also neben der Vene her gelaufen ist.


    Ich habe meinen Port vor 1 1/2 Jahren in den Unterarm gelegt bekommen, unter örtlicher Betäubung. War völlig in Ordnung. Hätte da keine Vollnarkose gewollt! 3 Tage später wurde er das erste Mal angestochen und die Chemo lief problemlos rein. Mein "kleiner Freund" sitzt immer noch an Ort und Stelle, muss nicht gespült werden und kommt frühestens in 2 Jahren raus.

    Liebe BirgitDoT !!!

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag! Ich hoffe, du hattest einen schönen Tag und konntest feiern mit netten Leuten, lecker Essen und spannenden Geschenken! Für die Zukunft wünsche ich dir natürlich und vor allem Gesundheit!

    Vielleicht treffen wir uns ja mal wieder !

    LG S.

    Hallo Gartenlust ,

    Ja, die Klinik ist rein äußerlich renovierungsbedürftig. Auch der Schwimmbadbereich ist ziemlich ramponiert, aber brauchbar. Die Zimmer sind teilweise bereits renoviert, aber insgesamt in Ordnung und vor allem sauber.

    Der Therapiebereich ist neu und meiner Meinung nach sehr gut und modern.


    Zeit hatte ich dort genug. Auch für mich allein. Gerde in den ersten Tagen, bevor alles richtig angelaufen ist. Ich bin viel spazieren gegangen, gejoggt, bin nach Wyk rein zum shoppen, Kaffee trinken ... Außerdem habe ich mir ein Fahrrad gemietet und bin über die halbe Insel geradelt. Vom Haus wird auch noch einiges an Feizeitaktivitäten angeboten. Am Wochenende wurden immer Fahrten angeboten, z.B. nach Amrum, im Bus über Föhr, zur Hallig Hooge und auch eine Wattwanderung.

    Zudem noch so Bastelgeschichten, Singen...,Dinge, die mich aber nicht weiter interessierten.

    Klar kannst du deinen Mann besuchen!!! Auch abends oder mittags mit ihm essen gehen! Ist doch kein Knast:D!!! Dem Personal ist es in diesen Fällen wichtig, dass man sich abmeldet, damit sie dich beim essen nicht vermissen und verloren gegangen glauben.

    Die sind da alle ziemlich locker und gechillt.

    Essen war absolut in Ordnung. Habe in drei Wochen nicht einmal das gleiche essen müssen.

    Nachmittags gibt´s immer selbstgebackenen Kuchen oder Waffeln.

    Direkt gegenüber ist ein kleiner, aber wohl sortierter Supermarkt. Da kann man sich zusätzlich mit allem erforderlichen Kram eindecken.


    LG und ganz viel Spaß und Erholung, S.

    Gartenlust

    Ich war letzten Sommer dort und fand es wunderbar (abgesehen vom Wetter - und das im Hochsommer).

    Laui76 war im Januar dort.


    Gerne kannst du mich per PN anschreiben und Löcher in den Bauch fragen.

    Prinzipiell fand ich die Klinik rein äußerlich ziemlich abgewrackt, aber vom Konzept her toll und eine insgesamt sehr freundliche und entspannte Grundstimmung! Patienten, Personal und Therapeuten waren toll!

    Ich möchte demnächst sehr, sehr gerne wieder dort hin. Hoffe sehr, dass mein neuer Antrag dementsprechend bewilligt wird.

    LG S.

    Hallo Hanka ,


    ich gebe auf Tumormarker bei BK auch nicht viel. Evtl, wenn die Werte wirklich in die Decke schießen, würde ich hellhörig werden.

    Bei mir waren die Tumormarker zu Beginn, also bei Diagnosestellung, tatsächlich niedriger und auch nicht wesentlich erhöht, als zum Ende der Chemotherapie, als schon gar kein Tumor mehr sonographisch darstellbar war.

    Trotzdem lässt meine Ärztin die Werte jedes Mal, alle 3 Monate, mitbestimmen.

    LG S.

    BirgitDoT , BiggiL , Rheila


    Das ist eine sehr, sehr schöne Idee! Und nach Köln zu kommen, wäre ja prinzipiell kein Problem. Aber leider kann ich nicht kommen. An diesem Wochenende bin ich beruflich eingebunden. Wir ziehen um den 1. Mai herum mit der Apotheke um, müssen alle ran und auch an den freien Tagen mithelfen. Schade ?(. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal! Oder wir machen ein OWL-Treffen??

    LG S.