Beiträge von Tani

    Liebe Angie_84 der Plan Deiner Ärztin klingt vernünftig für mich. Es ist natürlich immer eine gute Idee sich noch eine Zweitmeinung einzuholen, wenn alle Befunde vorliegen.

    Auch ich bin nicht Gott, aber ich bin mir ganz sicher, dass das hier nicht das Ende für Dich ist. Du schreibst, Du hast Angst davor im Endstadium zu sein, das bist Du definitiv nicht. In der Bildgebung warst Du frei von Metastasen. Und selbst Metastasen sind heute behandelbar. Führe Dir das immer vor Augen und vielleicht hilft das etwas gegen die Angst. Hast Du in der Klinik psychologische Hilfe angeboten bekommen? Falls nicht, frage bitte explizit danach. Die meisten Kliniken haben hier Therapeuten, die Dir in dieser Akutsituation helfen können. Ansonsten würde ich Dir noch raten, Dir eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse zu besorgen. Die steht Dir zu und Du schreibst, Du bisst alleinerziehend ohne Oma und Opa im Hintergrund, dann erst Recht.

    Halt uns bitte auf dem Laufenden.

    Liebe Grüße

    Tanja

    Spes13 danke für Deine Antwort. Ich merke 11 Monate nach der Harnleiter OP auch immer noch was von der Neueinpflanzung. Teilweise fühlt es sich im OP Gebiet geschwollen an. Hatte auch Monate nach der OP immer wieder Probleme mit Nierenstau, das hat sich gelegt zum Glück

    Angie_84 Diagnose März 2019 und bin auch noch da...

    Auch wenn es Scheisse ist, Du schaffst das. Es wird jetzt sicher erstmal auf den Pathologischen Bericht gewartet und dann ein Plan für Dich erarbeitet.

    Ich drücke ganz fest die Daumen.

    Wenn Du Fragen hast zu Behandlung, wirst Du bestimmt hier immer jemand finden, der Dir antworten kann.

    Ich drücke die Daumen für Dich

    FiLeoMa was ein Durcheinander, ich erinnere mich bei diesen Schilderungen so sehr an mein letztes Jahr und bin verblüfft, wie sich Geschichten manchmal wiederholen. Ich hatte zwischen Wertheim OP im April und Harnleiter OP im September mal einen Brustultraschall im August machen lassen. Meine Gyn stellte verdichtetes Gewebe fest und gab mir mal ne Überweisung zur Mammographie. Der Radiologe verteilte mir dann ein Birads4b, was heißt 50/50 Chance bzgl. Brustkrebs. Also weiter gings Stanzbiopsie, Zweitmeinung weil das Ergebnis nur reifes Fettgewebe ergab. Am Ende vom Lied scheint es wohl verdichtetes Gewebe zu sein, dass seit dem kontrolliert wird. zu dieser Zeit bin ich aber auch total abgedreht. Ich wußte nicht, wie ich alles bewältigen sollte. Das alles hilft Dir sicher nicht, aber es soll Dir zeigen, dass Du das schaffst und alles bewältigen kannst, was vor Dir liegt. Gut, dass Du morgen in die Klinik kommen darfst. Ich bin mir aber sicher, dass nichts ist. Knochenmetas sind bei Zervix sehr unwahrscheinlich soweit ich weiß (bitte korrigiert mich jemand, wenn ich falsch liege) und mit der Brust ist sicher auch alle okay. Versuch das Wochenende mit Deiner Familie zu genießen bevor Du am Montag in die Urologie musst. Ich drücke ganz fest die Daumen.


    Liebe Grüße


    Tanja

    Liebe Juli84 ich kann gut verstehen, dass Du im Moment sehr verunsichert bist. Ich kann Dir auch wie Ute63 nur raten, versuch ruhig zu bleiben und abzuwarten, ohne Google zu befragen. Es ist auf jeden Fall schon mal sehr gut, dass Du so bald einen Termin in der Dysplasiesprechstunde hast und nach dem Biopsieergebnis mehr weißt. Bei mir hat das Ergebnis 1 Woche gedauert, wegen Corona könnte es natürlich aktuell vielleicht auch etwas länger sein.

    Um Dich ein bisschen zu beruhigen, ist bei den meisten Fällen ein Pap4a eine Zellveränderung, die mit einer Konisation behandelt werden kann.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und halt uns auf dem Laufenden.


    Liebe Grüße

    Tanja

    Nicole0987 ich folge seit gestern Abend dieser Diskussion hier und möchte jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.

    Bei einer Geburt sieht man sicher keine Zellveränderung wie Du sie hattest, also kann es durchaus sein, dass Du den HPV schon viel länger hast. Ich bekam 2017 meine Tochter, hatte 3 Monate später eine Polypentfernung am Gebärmutterhals, wo pathologisch nichts festgestellt wurde und 2 Jahre später die Diagnose Krebs.

    Ich finde, Du solltest Dir unbedingt Psychologische Hilfe holen. Mit diesen Gedanken im Moment wirst Du sicher nicht mehr glücklich. Wir alle hier wurden mit unseren Krebsdiagnosen mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert und das macht Angst, ja. Aber es liegt an Dir ein glückliches Leben zu führen und dazu gehört auch bestimmt Deine Beziehung und Sex. Das Leben an sich ist Risiko und keiner kann Dir eine Garantie geben was morgen ist. Unfall, Herzinfarkt oder ein ganz anderer Krebs? Wissen wir alle nicht, also LEBE... und selbst wenn Du Dich nochmal mit dem HPV 16 infizieren solltest, heißt es nicht, dass Du deswegen Krebs bekommst, so wie Milli und Eifelkater es auch schon gesagt haben.

    liebe NadineG. 4 Wochen finde ich auch zu lang. Selbst trotz Corona und Urlaubszeit sollte das Ergebnis schon vorliegen. Lass Dich nicht abspeisen. Frage den Arzt der die Koni gemacht hat, welches Labor er beauftragt hat und frage nach.

    Ich drücke Dir die Daume , dass Du nun schnell vorankommst.


    Liebe Grüße

    Tanja

    Hallo Joschmi8705 und willkommen hier im Forum. Deine Geschichte hat mich sehr berührt und nach all dem kann ich Deine Angst gut verstehen. Aber auch ich denke, dass Du mit einem Pap3 und einer Konisation das Problem erledigt hast und noch sehr lange für Deine Kleine da sein kannst. Bisher kann ich mich hier an niemanden erinnern, der mit einem Pap3 schon ein invasives Karzinom hatte. Die Pathologie wird sicher die Vorstufe bestätigen und Du wirst die nächsten Jahre auch häufiger kontrolliert, dass alles okay bleibt.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen für das Ergebnis. Lass uns doch bitte wissen, wenn Du was weisst.


    Liebe Grüße

    Tanja

    Toyota ich denke, Du wolltest mit Deinen Aussagen FiLeoMa sicher nur Mut machen. Ich aber als Betroffene fühle mich mit den Aussagen nicht ganz ernst genommen. Gebärmutterhalskrebs ist wie jeder andere Krebs gefährlich und hinterlässt sichtbare und unsichtbare Spuren von den Behandlungen. Grosse Narben, Probleme mit Lymphödemen, Inkontinenz, Nervenstörungen etc. Bei den jüngeren Frauen kommt zudem noch der Verzicht auf eigene Kinder oder weitere Kinder hinzu.

    Die angesprochene Vorsorge hat bei vielen hier ja auch versagt. Ich bin jährlich zur Vorsorge und trotzdem wurde mein Abstrich erst auffällig, als es schon ein invasiver Tumor war.


    Bitte versteh das als keinen Angriff gegen Dich, ich wollte das als Betroffene aber klarstellen.


    Liebe Grüße

    Tanja

    FiLeoMa es freut mich, dass es Dir schon etwas hilft, Dich hier auszutauschen. Mir hat es auch unglaublich geholfen. Viele Dinge verstehen tatsächlich nur Betroffene und Du wirst hier immer ein offenes Ohr für Fragen und Ängste finden.


    Ich habe das Taubheitsgefühl auf der linken Seite am Oberschenkel, von der Leiste bis ungefähr eine Handbreit weiter. Es ist viel besser geworden mittlerweilen, aber ganz weg ist es leider nicht gegangen.

    Hatte das Gefühl, dass Bewegung dann gut geholfen hat, um das zu reduzieren und eine zeitlang habe ich noch Vitamin B genommen.


    Bei mir hat der Bauch immer geziept, wenn ich irgendwas zu Hause gemacht habe, wo ich mich häufiger bücken musste. Heute habe ich damit kein Problem mehr

    FiLeoMa - geradensehr gelacht über das Buch mit den Oktopusse😂lass mich wissen, wie es war ;-)

    Super, dass Du schon Kontakt zu einem Psychoonkologen hast, auch wenn es noch etwas dauert. Atemübungen und progessive Muskelentspannung kann ich noch empfehlen. Klingt zwar ziemlich esoterisch, hilft aber auch etwas gegen die Angst. Für die Zeit, wo ich sehr eingeschränkt in meinen Aktivitäten war, war das zumindest eine Option.

    Die freie Flüssigkeit hatte ich am Anfang auch. Bei der ersten Nachsorge war sie weg und ist sie bis heute. Ich hatte dann die gleich OP wie Du, habe nur etwas weniger Lymphknoten gespendet ;-)

    Meine Narbe ist übrigens mittlerweilen kaum mehr sichtbar, nur ein feiner Strich. Nächstes Jahr kommt für Dich der Bikini auch wieder aus dem Schrank.

    Hallo liebe FiLeoMa und willkommen hier im Forum.

    Dein Schicksal kommt mir irgendwie bekannt vor, wenn auch in etwas anderer Form.

    Ich hatte letztes Jahr im März mit 40 die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Daraufhin folgte auch grosse OP. Vermeintlich war alles gut, bis 3 Monate später ein Nierenstau bei mir auftrat. Bei mir wurde allerdings in der 1. OP der Harnleiter verletzt und somit folgte nach 6 Wochen Harnleiterschiene und Blasenkatheter die 2. grosse OP zur Harnleiterreimplantation.

    Daher kann ich gut nachvollziehen, wie es Dir gerade geht. Man will sich erholen und endlich nach vorne schauen und gefühlt geht es durch die ganzen Sachen, die dazukommen nicht voran. Nach der Stein-OP wird es Dir bestimmt besser gehen.

    Konntest Du Deine Eierstöcke behalten? Meine wurden belassen, aber die ersten Monate waren meine Hormone trotzdem ziemlich durcheinander.

    Hast Du psychoonkologische Hilfe in Anspruch genommen? Ich kann dazu nur raten. Nach Abschluss aller Behandlungen bin ich auch in ein Loch gefallen und hatte entsetzlich Panik mein Kind nicht aufwachsen sehen zu können. Mittlerweilen ist es deutlich besser geworden, wobei ganz weg geht diese Angst wohl nie wieder.

    Mir geht es körperlich nach einem Jahr wieder gut. Ich habe manchmal Probleme von der Harnleiter-OP aber von der ersten OP merke ich so gut wie nix.

    Mir hilft bzw. hat Yoga gut geholfen. Finde, man merkt hier ganz gut, was er Körper schon verkraftet und was nicht. Habe aber erst 2 Monate nach OP damit angefangen.

    Falls Du Fragen hast, melde Dich gerne.


    Liebe Grüße

    Tanja

    gerne Nicole1989


    das mit planen kenne ich gut und diese Krankheit führt einem vor Augen, dass wir alle nicht wissen, was morgen ist und das gilt für alle Menschen, auch die keinen Krebs haben. Ich lebe tatsächlich mehr im Jetzt und versuche die Momente in der Gegenwart mehr zu genießen als zu planen, aber ganz abstellen kann ich das nicht.


    Es ist sehr gut, dass Dein Partner für Dich das ist.

    Auch mir wurde die Möglichkeit auf ein 2. Kind genommen und mich schmerzt es andere Frauen zu sehen, die jetzt die Geschwisterchen für Ihre Kids bekommen. Aber auch das wird besser. Ich bin dankbar weiterleben zu dürfen und für meine Tochter da sein zu können.

    Und es gibt andere Pläne zu schmieden. Das Haus könnt Ihr immer noch bauen.

    Liebe Nicole1989


    erstmal guten Morgen und gut, dass Du den Weg ins Forum gefunden hast. Ich bin nicht mehr sehr oft hier, aber Dein Post hat mich veranlasst Dir zu schreiben.

    Es tut mir leid, dass Du diese Diagnose erhalten hast, das sollte niemand erleben.

    Ich hatte letztes Jahr im Frühjahr die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Meine Tochter war damals gerade 2. Wie für Dich jetzt war es ein riesen Schock und es brachen alle Ängste über mich ein. Die Diagnose erhielt ich von einer Klinik, per Telefon mit 3 Terminen im Gepäck, die ich wahrnehmen sollte, dann würde man weitersehen. Zum Glück überwies mich meine Gyn in eine andere Klinik, in der ich schon ärztlich gut aufgefangen wurde und dafür bin ich unendlich dankbar. Das allein gelassen werden mit der Diagnose ist echt das Schlimmste und für mich unverständlich, dass das so oft passiert.

    Ich habe hier im Forum liebe Frauen kennengelernt, die mich aufgefangen und meine Ängste zum Teil genommen haben. Ich hoffe, dass wir Dir auch helfen können.


    Als erstes würde ich Dir auch raten psychoonkologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn Du mal Deine Klinik mit dem Begriff Psychoonkologie googelst, solltest Du was finden. Ansonsten kann Dir der Krebsinformationsdienst bestimmt auch Adressen nennen, wo Du Dich hinwenden kannst.

    Mir wurde immer geraten Schritt für Schritt an alles ranzugehen und das kann ich nur weitergeben. Für Dich bedeutet das, Du bringst jetzt alle Voruntersuchungen zu Ende und lässt die OP auf Dich zukommen, versuche erstmal nicht weiterzudenken. Genieße die Zeit mit Deiner Tochter und Deinem Mann, erledige noch Dinge, die anstehen, damit Du Dich nach der OP einfach nur auf Deine Erholung konzentrieren kannst. Eventuell kannst Du Dich um eine Haushaltshilfe bemühen, die Dir nach der OP von der Krankenkasse aus zusteht.


    Zu den Hormonen kann ich Dir nichts sagen, weil ich meine Eierstöcke behalten habe.

    Der Blasenkatheter ist absolut nicht schlimm, davor brauchst Du keine Bedenken zu haben. Ich musste letztes Jahr 9 Wochen damit leben wegen einer Harnleiterverletzung. Das war zwar mega lästig, aber für ein paar Tage im Krankenhaus kein Ding. Also im Kopf bitte abhaken.

    Bei mir wurde in der OP Lymphknoten, Eileiter, Gebärmutter, der Gebärmutterhals und ein Teil der Scheidenmanschette entfernt. Auch ich hatte große Bedenken, wie es nach der OP sein wird. Ich kann sagen, dass ich das so gut wie gar nicht merke. Und selbst wenn es direkt nach der OP noch Probleme geben sollte, gibt es auch hier Möglichkeiten das wieder zu dehnen.


    Dass Dich das mit dem 2. Kind kann ich gut verstehen, aber viel wichtiger ist es wieder gesund zu werden.

    Wir hat Dein Mann auf die Diagnose reagiert?


    Ich hoffe ich konnte Dir etwas Mut machen. Deine Angst ist absolut natürlich aber sie wird bald besser werden, da bin ich mir sicher.

    Wenn Du Fragen hast oder Ängste, teile sie hier im Forum mit. Es wird immer jemand da sein, der Dir zuhört.


    Liebe Grüße

    Tanja

    Hallo Laufmaus hast Du denn Mal Deinen Arzt/Deine Ärztin gefragt? Die Diagnose eines Carcinoma in situ ist eine Krebsvorstufe, also noch kein invasiver Tumor. Eventuell könnte das der Grund sein, warum der Schwerbehindertenausweis abgelehnt wird.

    Viele Grüße

    Tanja

    Liebe Klaudia klaudiary ich freue mich sehr von Dir zu lesen und dass Du bisher soweit gut durch die Behandlungen kommst.

    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass Du morgen nach Hause darfst und Deine Mäuse wieder in die Arme schliessen kannst. Das war für mich das Beste nach jeden Krankenhausaufenthalt. Des weiteren schläft und isst man zu Hause ja auch deutlich besser :D

    Trotzdem hoffe ich, dass Du ein Krankenhaus gefunden hast, in dem Du Dich gut aufgehoben fühlst, das ist ja auch für den Kopf sehr wichtig.

    Ich wünsche Dir morgen ein schönes Nachhausekommen und dass Deine Nebenwirkungen sich weiter in Grenzen halten.

    Liebe Grüße aus Frankfurt nach Darmstadt

    Tanja