Beiträge von cat58

    Liebe Anirit , es tut mit in der Seele weh, wenn ich solche Diagnosen lese. Aber es freut mich, dass du dich nicht so leicht unterkriegen lässt. Halt die Ohren steif und bleibe ein Stehaufmännchen. Zeig dem verd... Schalentier, dass es nicht so leicht gewinnen wird! Ich schicke dr einen Schwung positive Energie und wünsche dir viel Kraft und Mut. :hug:

    Liebe Mama von vier (Bianca),

    ich wünsche dir ein friedliches Hinübergleiten in in die nächste Daseinsebene. Nichts endet wirklich komplett, du wirst nur deine körperliche Hülle fallen lassen und dahin zurückkehren wo du hergekommen bist. Dort erwarten dich deine Weggefährten aus unzähligen Leben, zumindest wenn sie nicht gerade wiedergeboren irgendwo auf dieser oder einer anderen Welt unterwegs sind. Deine Seele hat dann Zeit, sich von den Strapazen dieses Lebens zu erholen und irgendwann wird sie sich in einer neuen Hülle wieder auf den Weg machen. Vielleicht triffst du dann ohne es zu wissen auf einem Spielplatz auf deine Enkelkinder und tobst mit ihnen um die Wette.

    Vermutlich sind das für dich völlig verrückte Gedanken, aber sie helfen mir, wenn ich mal wieder an meinen letzten Weg denke.

    Vielen Dank, dass ich an deinen letzten Wochen teilhaben durfte. Deine positive Ausstrahlung hat mich sehr berührt. Ich umarme dich aus der Ferne, begleite dich noch eine Weile in Gedanken und hoffe, dass du weitestgehend schmerzfrei und bei klarem Verstand Abschied von deinen Lieben nehmen kannst.

    Alles Liebe

    Anke

    Liebe Eule1207 , Cortison darf man nie einfach so abrupt beenden. Es muss langsam ausgeschlichen werden! Welche Dosierung du heute zum Ausschlichen benötigst, sollte ein Arzt festlegen. Nach 4 Tagen 75mg ist 7,5mg heute sicher ein bisschen zu wenig. Dein Arzt hat doch bestimmt eine Vertretung. Vielleicht rufst du da mal vorsichtshalber an. Alles Gute!

    Liebe Grüße

    cat58

    Liebe MeLene ,

    die Uhrzeit spricht Bände ;) Dein Kopfkino hält dich wach. Ich kenne das nur zu gut.

    Mein BK hatte in der Diagnose auch eine inflammatorische Komponente, die aber nach den EC zum Glück schon weg war. Trotzdem gab es wegen der multiplen Herde + Decis eine radikale Mastektomie. Einen Wiederaufbau habe ich nicht gemacht, das Risiko eines Rezidivs ist bei inflammatorichem BK höher als normal. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass mein Körper sich gegen einen Silikon-Fremdkörper wehren würde und Eigenfett hätte weitere Narben bedeutet...

    Die Chance, dass auch gleich die linke Brust verkleinert wird, würde ich an deiner Stelle annehmen und darum bitten, dass sie so weit verkleinert wird, dass du nicht mehr unbedingt einen BH tragen musst. Dadurch reduziert sich auch das Gewicht der Silikon-Einlage in der rechten Brust, was später beim Anziehen des BHs deutliche Vorteile hat. Zudem ist das Ungleichgewicht der Seiten dadurch geringer und verhindert orthopädische Probleme.

    Wenn du häufiger ohne BH unterwegs bist, merken die Leute auch nicht so schnell, dass die rechte Brust fehlt. Ich hasse BHs und bin viel ohne BH unterwegs, aber bei 95C starren die Leute doch gelegentlich erst hin und dann schnell demonstrativ weg. :/

    Ich wünsche dir alles Gute für deine Therapie und die Zeit danach. :hug:

    Liebe Grüße

    Anke :*

    Liebe Fraubaer ,

    in Pflegegrad 1 stehen deiner Mutter 120€ /Monat für Pflege und haushaltsnahe Betreuung durch Pflegedienst zu. Das ist nicht viel, reicht aber vielleicht für 2x Haushaltshilfe. Zusätzlich müsste es möglich sein, dass sie relativ schnell für 3 Wochen in Verhindertenpflege aufgenommen werden kann. Doch wer möchte schon während Corona in ein Pflegeheim :/X/.

    Versucht, irgendwo Schnelltests aufzutreiben und testet sie, um herauszufinden, ob sie negativ ist/bleibt. Dann habt ihr die Chance, dass sie nächste Woche einen Arzttermin bekommt oder der Arzt zu einem Hausarztbesuch kommt.

    Das mit dem angerissenen Bizeps solltet ihr unbedingt noch abklären lassen, damit sie die richtige Behandlung bekommt !!!

    Alles Liebe

    Anke

    Liebe Fraubaer ,

    das grenzt ja schon fast an unterlassener Hilfeleistung und zeigt, wie panisch alle auf Coronaverdacht reagieren. Aber die Situation ist nicht neu und erinnert mich an grenzwertige Situationen, die ich schon in Vor-Corona-Zeiten erlebt habe. Man ist halt jedes Mal der (Nicht-)Motivation von Göttern in Weiß ausgeliefert und bevor man sich recht versieht und sich wehren kann, sind die wieder abgerauscht und man bleibt hilflos und frustriert zurück.

    Ich drücke euch die Daumen, dass sich deine Mutter nicht angesteckt hat und es einen Arzt und/oder einPflegeteam gibt, das bereit ist, euch zu unterstützen.

    Liebe Grüße

    Anke :hug:

    Liebe Eythra ,

    ich bin in Gedanken bei dir und versuche, dir positive Energie zuschicken. Mir scheint, du hast ernsthaft aufgegeben. Dann geht es meistens schnell.

    Wäre in deinem Fall ein Platz in einem Hospiz nicht sinnvoller? Da bist du rundum versorgt, Angehörige dürfen kommen, müssen sich aber nicht um Haushalt etc. kümmern und haben dadurch mehr Zeit für Gespräch.

    Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg.

    Alles Liebe

    Anke :hug:

    Liebe Hanka ,

    du kannst jederzeit in ein Krankenhaus in die Notaufnahme gehen!

    Aber irgendwo sollte es einen Haus- oder Facharzt geben, der Blut abnimmt - das Ergebnis wäre dann aber erst am Montag da. Da wärst du in der Notaufnahme schneller ;)

    Hast du noch Dexa... zuhause? Wäre auch eine Option für die Übergangszeit bis zum Arzttermin.

    Liebe Grüße

    Anke

    Liebe Brianna , liebe Milli ,

    bin gerade von der Impfung zurück. Es gab kein Problem. Die Bescheinigung vom Brustzentrum (hohes Risiko) wurde probemlos alzeptiert und nicht hinterfragt.

    Nun warte ich mal ab, ob Nebenwirkungen kommen...

    Liebe Grüße

    Anke :*

    Liebe Brianna ,

    ich würde zusätzlich den Erstbefund mitnehmen. Wenn der noch keine 5 Jahre zurückliegt, bist du automatisch in der Gruppe, die geimpft wird = hohes Risiko, auch wenn du aktuell keine Chemo mehr bekommst.

    Außerdem würde ich den letzten Befund mitnehmen, in dem deine Erkrankung zusammengefasst wurde und möglicherweise auch die erneute OP aufgeführt ist.

    Liebe Grüße

    Anke

    Liebe Eythra ,

    bei mir haben die Metastase und die Flüssigkeitsansammlung auf das Bewegungszentum gedrückt. Ich hatte eine leichte linksseitige Lähmung mit Gangunsicherheit und war so langsam, dass mich jede 90-jährige mit Rollator überholt hat. Ich konnte nicht mehr im Stehen Hosen anziehen und beim Händewaschen musste ich meine linke Hand regelrecht überreden, sich auch daran zu beteiligen... nach der OP war das aber zum Glück wieder weg.

    Eine leichte Gangunsicherheit, wenn ich direkt aus der Ruhe starte, ist aber noch immer da.

    Liebe Grüße

    Anke

    Liebe Eythra ,

    das Problem bei Hirnmetastasen ist die Blut-Hirn-Schranke. Die Mediziner haben noch kein Mittel, das in der Erst- oder Zweittherapie zuverlässig wirkt und stehen dem Problem teilweise ratlos gegenüber. Es gibt zwar immer mehr Medikamente, die vermutlich gut wirken, aber sie werden erst eingesetzt, wenn klar ist dass die anderen Mittel nicht (mehr) wirken. So versuchen die Ärzte, die Überlebnszeit zu verlängern. Denn auch die neuen Mittel werden nicht zu 100% und auf Dauer wirken.

    Deshalb solltest du die Chance einer Bestrahlung annehmen und hoffen, dass die Metastasen alle gezielt getroffen und vernichtet werden können.

    Sorry, ich bin auch nur Laie und gebe das wieder, was ich über das Thema auf seriösen Seiten gelesen habe.

    Für mich ist die Bestrahlung in diesem Fall der Strohhalm, nach dem es sich zu greifen lohnt.

    Ich hatte 4 Monate nach Ende der Herceptin-/Perjeta-Therapie eine größere Metastase, die durch ihre Lage gut operiert werden konnte. Der Bereich wurde anschließend bestrahlt. Jetzt bekomme ich wieder Herceptin und Perjeta bis in einem der nächsten MRTs wieder eine oder mehrere Metastasen gefunden werden. Dann wird erst auf Kadcyla umgestellt. Da ich keine Ganzhirnbestrahlung hatte, ist das Risiko relativ hoch, dass in nicht bestrahlten Gehirnarealen winzige, noch nicht im MRT erkennbare Metastasen auf ihr Coming out warten... Wir werden sehen, ich muss da wohl abwarten.

    Hier gibt es eine Menge Frauen, die eine Ganzhirnbestrahlung mit gutem Erfolg hinter sich gebracht haben und danach (längere Zeit) metastasenfrei waren/sind - ohne größere Einschränkungen!

    Falls dir eine Ganzhirnbestrahlung empfohlen wird, solltest du sie machen - so wie du das schon mal durchgestanden hast.

    Eine zusätzliche Behandlung mit Chemo oder Antikörpern musst du ja auf jeden Fall wegen der anderen Metastasen machen, aber ob die Therapie dann auch wirklich die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann und damit als alleinige Therapie ausreichen würde, kann dir niemand garantieren.

    Ich hoffe, die Ärzte bieten dir die bestmögliche Therapie an!

    Liebe Grüße

    Anke

    Liebe Eythra ,

    glaub mir, das ist alles halb so wild wie man sich das vorstellt.

    Ich wurde operiert und anschließend 7 mal stereotaktisch lokal bestrahlt.

    Da es täglich war, wurde ich stationär aufgenommen bzw. direkt von der Neurochirurgie in die Strahlentherapie übergeben, um unnötige Coronatests zu umgehen.

    Für die Bestrahlung wird eine Maske angefertigt, die eng an deinem Kopf anliegt. Sie ist aus einem löchrigen Gewebe und wird fast so fest wie eine Maske beim Fechten. Bevor sie angepasst wird, wird dein Kopf mit Klarsichtfolie eingewickelt, dadurch sind dann deine Haare hinterher zwar nass, aber nicht verklebt. Das Material muss ca. 15 min an deinem Kopf trocknen - das ist der unangenehmste Teil. Versuche die Zeit mit Autogenem Training oder einer Fantasiereise (z.B. Fechtduell gegen Metastasen ;)) zu überbrücken.

    Wie lange eine Ganzhirnbestrahlung dauert kann ich dir nicht sagen, meine lokale Bestrahlung hat jeweins keine 15 Minuten gedauert und war trotz Gehörschutz zwar echt laut und phasenweise extrem hell, aber absolut schmerzfrei. Versuche dich abzulenken - ich habe mir gebetsmühlenartig immer wieder gesagt "Alles wird gut, die Bestrahlung wirkt, die verbliebenen Krebszellen werden durch sie abgetötet. Es geht mir gut, ich werde wieder gesund." Das Gehirn muss ein bisschen abgelenkt werden, da man sonst leicht Platzangst entwickelt oder unruhig wird und sich bewegt.

    Nachdem die Bestrahlungstermine um waren, habe ich meine Maske mit nach Hause bekommen, da sie bei späteren Metastasen wiederverwendet werden kann. Fand ich nicht sehr beruhigend :(:/

    Zwei Wochen später bin ich dann in Reha - da es eine Klinik war, die auf Brustkrebs spezialisiert war, wussten sie mit meinen Metastasen leider nicht viel anzufangen. Die Physio war entsprechend unter aller Kanone. Schau, dass du eine geeignetere Reha-Einrichtung findest oder dir deine Ärzte in einem separaten Schreiben genau aufschreiben, welche Behandlungen du bekommen sollst. Bei mir ging das wohl in den vielen Diagnose-Berichten unter... X/

    Ach und nimm deine Mützen zur Reha mit, denn die Haare fallen leider wieder aus ;(

    Das Schlimmste an der Behandlung waren die kritischen Blicke der anderen Leute. Man konnte genau erkennen, dass sie regelrecht darauf lauern, ob du Anzeichen hast, dass du geistige Einschränkungen hast. Aber nein, außer einem ständigen Sirren im Kopf und einem sehr schlechten Kurzzeitgedächtnis (habe ich aber schon seit Jahren) habe ich keine geistigen Einschränkungen mehr. Nur Multitasking fähig bin ich nicht mehr wie früher und mir wird schnell alles zu viel.

    Mit dem Bücken muss ich noch etwas vorsichtig sein, da bekomme ich schnell Kopfschmerzen, ist aber auch schon (5 Monate nach OP) besser geworden. Aber du hast ja keine OP und solltest deshalb auch wahrscheinlich keine Probleme damit haben.

    Meine Augen machen etwas Probleme. Sollte ich mal untersuchen lassen. Können aber auch Vorboten des familiär bedingten Grauen Stars sein.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du alles gut überstehst und die Metastasen anschließend dauerhaft weg sind !!!

    Liebe Grüße

    Anke

    Liebe Mama von vier ,

    ich wünsche dir viel Kraft für den Weg der vor dir liegt und hoffe sehr, dass das Palliativteam dich gut umsorgt und liebevoll auf diesem Weg begleitet.

    Lass uns ein bisschen teilhaben an diesem Weg und scheue dich nicht, uns weiterhin darüber zu informeren, wie es dir geht.

    Ich bin in Gedanken bei dir und sende dir ein Paket Kraft und Zuversicht, das dich unterstützen soll.

    Alles Liebe

    Anke