Beiträge von Wisky2868

    Hallo liebe Loewenzahn60,

    der CEA wird bei mir mitgemacht, da ja mein Darm durch den Eierstockkrebs auch befallen war, und dort eine "Inflitration" war, die mir rausgeschnitten wurde und ich eine kurze Zeit den künstlichen Darmausgang hatte. Auch mein Immunsystem war bei der Blutabnahme etwas durcheinander. Vielleicht hat das auch damit zu tun. Ich bin aber wirklich ziemlich panisch. Werde am Freitag nochmals zum Arzt gehen mit all meinen "alten Werten". Ich will in zwei Wochen in den Urlaub. Es reicht doch schon, dass ich Tag und Nacht Bauschmerzen habe, wegen meines Darmes.

    Hallo an alle Mitstreiterinnen,

    war letzte Woche Blut nehmen. Mir machen meine Werte etwas sorgen.

    Bisher hatte ich, auch während der OP, Chemo bis jetzt sehr gute Leberwerte. Mein SGPT / darf bis 35, war immer etwa bei 10 - 15, mein GOT / darf bis 35, war immer zwischen 10 und 20. Jetzt plötzlich, ohne Änderung meiner Lebensgewohnheiten ist beim SGPT auf 29 gestiegen, was ja immer noch im Referenzbereich ist aber mein GOT ist auf 40 gestiegen. Also etwas geringfügig erhöht (Referenzwert 35).

    Mein Gamma GT hat immer geschwankt. Gerade liegt er bei 46, hatte aber auch schön während Krankenhauszeiten 200. Dieser macht mir wirklich gesagt keine Gedanken. Mit liegen die anderen zwei Werte schwer im Magen.

    Mein CA 125 ist vom 14 auf 11 gefallen.

    Mein CEA ist von 2.4 auf 3.4 gestiegen.

    Kennt sich jemand mit den Werten aus?

    Mein Arzt sagt, es ist alles gut und ich soll mich nicht verrückt machen. Andere Werte sind TOP!

    LG

    Guten Morgen!

    Also liebe TanjaPapa das du nach so kurzer Zeit wieder arbeiten gehen kannst, finde ich der Wahnsinn!! Sport habe ich immer gemacht. Ab dem Zeitpunkt als ich aus dem Krankenhaus kam. War ja öfters im KH. Mal ging es besser mal halt nicht so gut.. aber wie gesagt. Die ganze Zeit und während der Chemo.

    Hallo, meine Metastasen waren über das baufell bis in die leberkaspel gegangen. auch diese wurde entfernt. also nicht nur Bauchfell, sondern auch Zwerchfell leberkapsel, galle, blindarm, Enddarm (vorübergehendes Stoma), eierstöcke, Eileiter, gebärmutter. es kommt viel auf die Klinik darauf an. ich hatte irrsinniges glück mit der Klinik und dem Arzt. der hat sich da an echt was ran getraut!

    Hallo Felszicke,

    das Bauchfell ist tatsächlich mit einer normalen Chemo nicht gut behandelbar, da der Wirkstoff nicht wirklich dort hin kommt! Daher ist eine Hipac bzw. pipac besser, da der tumor direkt im bauch behandelt wird. natürlich sehr aufwendig. es muss auch, um wirklich eine gute chance zu haben, tumorfrei operiert werden. also es darf unter sichtbaren auge nichts zurück bleiben. d.h. das sehr viele Organe geschnitten werden bzw. rausgenommen werden. dann wird bei der hipec eine chemospülung in den bauch geschüttet und dort ca. 1,5 stunden umhergewälzt. ziel ist, die kleinsten Tumorzellen zu zerstören. zusätzlich habe ich und ist es auch sinnvoll von außen eine chemo zu bekommen, um den ursprungstumor zu behandeln.

    ich dir auch... mit der hipec hast du echt eine chance bekommen, eine ruhe in den krebs zu kriegen. damit er über das Bauchfell nicht weiter macht. und du wirst stehen, es geht dann schnell aufwärts! ich habe ja auch eine riesen op hinter mir mit allem drum und dran. und bis auf meinen verrückten darm, der mit vielen Nahrungsmittel noch Probleme macht geht es mir gut. mach jeden tag 2 stunden (Joggen, Spinning, Walken, Mountenbinen) sport und gehe wieder arbeiten! wünsche dir auch alles gute! Mach morgen wieder tumormarker. bisher waren aber alle Untersuchungen, einschliesslich CT immer ohne Befund!!

    LG

    Hi Shiri,

    als erstes... sei froh, dass sie bei dir eine Hipec durchführen können und somit den Bauchfellkrebs behandelt können, der sich durch den Blinddarm gebildet hat!!! Hab keine Angst davor. Die OP hatte im Februar 2018 12 Stunden gedauert. Die Drainagen wurden eigentlich relativ zügig Zug um Zug entfernt. Ich hatte jedoch auch eine Teilentfernung des Zwerchfelles. Daher ware ich lang an einer Vakkumpumpe angeschlossen. Der Schlauch hab ich immer Gartenschlauch genannt weil er irrsinnig dick war. Dieser wurde mir eine Woche und 1 Tag nach der OP entfernt bzw. der Anschluss an das Vakkum... so konnte ich mich dann endlich frei bewegen. Daher wurde auch der Urinkater gezogen. Den Schlauch am Zwerchfell selber hatte ich 14 Tage in mir.

    Hallo MissLina92,

    mein Termin zur ersten Chemo war ca. 5 Wochen nach der OP. Ich lag nach der OP ca. 3 Wochen im Krankenhaus. Nach der Entlassung , 4 Tage später, bekam ich einen Lungeninfarkt und lag wieder 2,5 Wochen im Krankenhaus um das Blut aus dem Bluterguss der sich bei der Lunge gebildet hatte heraus zu bekommen. Aber sofort anschließend, noch beim selben Aufenthalt, bekam ich dann die erste Chemo.

    LG

    Hallo,

    du musst bitte nicht immer gleich an das Schlimmste denken! Der Darm ist durch die ganze OP sehr beleidigt und braucht seine Zeit wieder zu arbeiten. Das geht nicht von heute auf morgen!! Gib dir und deinem Körper Zeit sich zu regenerien und sich wieder zu finden! Bei mir ist der Darm auch noch nicht wieder so wie früher und wird er auch nie wieder werden! Aber man gewöhnt sich daran. Ich hatte zwei Darmverschlüsse, ich weiss wie es ist. Den ersten mit künstlichem Ausgang und der zweite nach der Rückoperation.

    LG und Denke immer POSITIV!!! Es lohnt sich zu kämpfen.

    Hallo MissLina92,

    ich hatte auch FIGO 3c mit kompletten Metastasenbefall des Bauchraumes. Es wurde bei mir, wie bei vielen hier, sehr viel entfernt und geschnitten. Ganz hart gesagt, der ganze Bauch bis hin zur Leber, Bauchfell, Zwerchfell und so vieles mehr, wurde operiert. Du hast das große Glück das du, so wie du schreibst, tumorfrei operiert worden bist. Die Chemo ist daher um so wichtiger um die Chance einer rückfallfreien Zeit zu gewährleisten. Der Arzt wird dir keine falsche Hoffnungen machen. Er sagt das so, wie es ist.

    Hallo MissLina92,

    ich bin hier mit einer der einzigen die Hipec operiert wurde und ich galt von Anfang an, nach der Operation als krebsfrei. Trotzdem wurde mir eine Chemo empfohlen, weil es nicht zu verantworten gewesen wäre, auch in diesem sehr guten Stadium darauf zu verzichten. Ich habe dann einen Zyklus (6 Einheiten) Chemo bekommen. Diese ohne große Nebenwirklungen vertragen und ich bin froh das ich alles gemacht habe, was mir die Schulmedizin hat geben können. Meine Operation ist jetzt knapp 15 Monate her und an habe bisher ... und ich wünsche und hoffe es mir so sehr das es so bleibt ... keinen Rückfall. Bitte mach die Chemo. Nehme alles mit, was dir die Schulmedizin bieten kann! Du bist noch so jung und dein ganzen Leben steht noch vor Dir!

    Hallo TigerLeo, buh die Aussage des Arztes ist aber heftig!!! Das geht gar nicht. Ich weiss zwar von mir, dass man in meinen Bauch nicht mehr schneiden will, gerade wegen den vielen Narben und Verwachsungen, aber ich denke wenn es wirklich notwenig wäre und keine Alternativen geben würde, würden sie schon schneiden. Mit der Hipec hoffen sie halt, wirklich alles erwischt zu haben. Schmerzen habe ich so nicht, jedoch halt viele Probleme mit dem Darm. Wenn der nicht "wild" ist, merke ich körperlich gar nichts mehr. CT bekomme ich aber regelmässig. War erst im Januar wieder dort. Was ist das Avastin? Das habe ich nie bekommen. Nach der OP nur 6 x Chemo und seither nichts mehr. Keinerlei Medikamente.

    LG

    Hallo TigerLeo,

    du kommst aus meiner Heimat. Du bist 14 Stunden operiert. Das ist heftig. Aber eine Hipec haben Sie bei dir nicht gemacht - oder? Wenn nicht wäre es für mich interessant zu wissen, warum nicht. Ich wurde 12 Stunden inkl. Hipec operiert und war von Freitag morgens bis Samstag abends in Narkose gelegen, bis sie mich wieder aufgeweckt haben. Habe auch alles gut überstanden.

    LG ins Schwabenländle

    Hallo Tanja Papa, schön das du schreibst und das du die HIPEC hinter dir hast. Du wirst sehen, du wirst dich von Tag zu Tag besser fühlen und gut erholen. Das Sie dir noch die anderen Organe mit heraus genommen haben, ist normal. Bei mir war das auch so. Sie müssen so radikal operieren um einen Rückfall zu verhindern. Und ohne Galle und Blinddarm kann man gut Leben. Also ich habe keine Probleme mit der fehlenden Galle und das mir ein Stück Zwerchfell fehlt, merke ich auch nicht. Falls Chemo in Frage kommt, mach sie bitte. Alles draufhauen was geht. Mein Onkologe hat damals auch gesagt, die Chemo wird gemacht auch wenn ich Tumorfrei operiert worden bin. Als Sicherheit. Heute vor 14 Monate hatte ich meinen großen Tag. Da lag ich am OP-Tisch und wurde 12 Stunden operiert.

    LG Wisky

    Guten morgen Tanja Papa,

    das geht ja schnell mit dem Termin! Ich wünsche dir alles Liebe und Gute und Denk dran, es ist eine große Chance die bekommen wirst!! Auch wenn es manchmal vielleicht nicht einfach sein wird! Das Ergebnis zählt. Leider habe ich derzeit keine so guten Zeiten. Mein Darm ist außer Rand und Band. Hab tagtäglich Bauschmerzen. Nur morgens nach dem Aufstehen geht es mir wirklich gut. Kaum trinke ich was oder esse nur ein Stück Brot geht es schon los.

    LG Wisky2868

    Hallo Tanja Papa,

    ich kann dir nur von mir erzählen. Entscheidung ob diese OP tatsächlich durchgeführt werden kann, fällt in dem Moment wenn am Operationstisch liegt und die Ärzte sich das alles angeschaut haben. Bei mir wurde im Januar 2018 Eierstockkrebs FICO3C in Verbindung mit Baufellkrebs festgestellt. Als sie mich geöffnet haben, haben Sie nur gewusst Baufell, Unterleib und Enddarmbefall, da sich dort der Eierstockkrebs als Metastase durch Blutungen bemerkbar gemacht hat. Ich wurde also 12 Stunden operiert. Der gesamte Unterleib entfernt, die Leberkapsel, Galle, Großteil des Zwerchfelles, Blinddarm, das Stück Enddarm und ein Stoma angelegt, das gesamte zu schneidente Bauchfell. Als das alles erledigt war, wurde ich an ein Pumpensystem angeschlossen, zugenäht und habe dann ca. 1,5 Stunden lang diese Hipec bekommen. Diese Chemospülung im Bauch wird überall wo möglich hingepumpt, man hat mir damals erklärt, das sich der Operationstisch in alle möglichen Positionen verschiebt und überall hinzukommen. Aber davon bekommt man ja nichts mit. Ich bin Freitagsmorgen eingeschlafen und Samstagsabend wieder aufgewacht. Ich lag auf der Kontaminationsintensivstation. Ich hatte keinerlei Schmerzen, da Schmerzkater. Sonntag abends wurde ich gewaschen und die Schläuche erneuert und wurde für 2 Tage auf die normale Intensiv verlegt. Auf der Intensiv musste ich mich dann schon selber waschen. Danach wurde ich auf die normale Station verlegt. Ohne Schmerzkater, der wurde reduziert und nach 10 Tagen abgenommen hatte ich stellenweise schon sehr starke Schmerzen. Mir war alles zu Eng in meinem Bauch und ich konnte nur auf dem Rücken liegen. Jedoch wurde ich von jeden Tag mobiler. Körperlich sonst ging es mir gut. Nach einer Woche bin ich mit meinen Beuteln jeden Tag durch das Krankenhaus spazieren gegangen. Die Beutel wurden weniger und nach knapp 3 Wochen wurde ich entlassen. Mir ging es für so einen Eingriff erstaunlich gut. Leider habe dich dann kurz nach der Entlassung einen Lungeninfarkt als Folge der Operation bekommen. Es hatte sich ein sehr großer Bluterguss gebildet, der den Lungenflügel abgedrückt hat. Ich wurde punktiert und das Blut brauchte 2 Wochen um aus dem Körper zu laufen. Danach, weil ich ja das ganze als Erstoperation erhalten habe, habe ich noch eine klassische Chemotherapie bekommen mit Carboplatin und Paclitaxel. 6 x. Leider hatte ich zwischenzeitlich 2 Darmverschlüsse und seit meiner Stomarückoperation ist mein Darm leider noch sehr beleidigt und ich leide sehr unter Bauchschmerzen. Das hat aber in dem Sinne nichts mit der Hipec zu tun. Mir geht es sonst gut. Mache täglich meinen Sport und gehe wieder arbeiten. Bisher bin ich Befundlos geblieben. Ich hoffe, dass das so bleibt. Hab keine Angst. Du hast die großartige Möglichkeit eine Hipec zu bekommen um den Bauchfellkrebs in den Schach zu bekommen bzw. zu vernichten!!! Und glaube an diese Chance!

    LG

    Einen schönen guten Morgen, auch wenn ich so schreibe, dass es mir immer gut geht. Gestern ab Mittag war ein Katastrophentag. Ich war nahe dran, am Abend ins Krankenhaus zu gehen. Es hat sie angefühlt, wie ein Darmverschluss. Ich hatte solche Schmerzen, Blähungen und Übelkeit. Hab dann Schmerzmittel genommen und mich hingelegt. Gearbeitet hatte der Darm zwar eh schon den ganzen Tag aktiv, aber nachdem die Krämpfe nachgelassen haben, wurde die Entleerung noch besser. Ich vermute das es der Bärlauch war, den ich gemixt habe und in die Fleischküchle getan habe. Und so geht es mir so oft, wenn ich was normales Warm esse. Ich vertrage eigentlich nur Brot mit Schinken und Käse. Alles darüber hinaus überfordert meinen Darm. Nach der Rückoperation des Stoma´s, was schon über 7 Monate her ist, ist der Zustand immer noch eine Katastrophe. Obwohl ich sehr schlank bin, schiebe ich immer einen dicken Bauch vor mir her, der voller Blähungen ist. Ich wünsche Euch allen, einen guten und schmerzfreien Tag. LG Silvia