Beiträge von Sophiechen

    Hallo Ihr Lieben alle, hier im Strang mit Metastasen! Hier Kurzinfo zu mir, hatte bei ED 2018 bereits viele Knochenmetas, bin postmenopausal und Anfang Januar 2018 war mein Brusttumor 4,8x3,8 cm groß, 100% hormonpositiv. Keine OP. Hatte ab Januar 2019 Letrozol als Monotherapie. Im April 2020 Ultraschall, Tumor auf 2,8 cm geschrumpft. Erst ab Mai 2020 Einnahme von Palbociclib. Jetzt Mitte August Mammografie mit verschiedenen Schichtaufnahmen, es war kein Tumor mehr zu finden, Komplettremission, das Teil ist echt verschwunden. Das ist der Vorteil einer Nicht-OP, man sieht, ob eine Therapie anschlägt. Das heisst jetzt natürlich nicht, dass kein Krebs mehr da ist, die Zellen können ja immer noch überall herumpaddeln. Aber Letrozol und CDK4/6 Hemmer als Kombination scheinen doch beeindruckende Ergebnisse zu erzielen - wie lange diese stabil bleiben, sei dahin gestellt. Vielleicht macht Euch dieses Ergebnis ja Mut - wir sind nicht heilbar, aber die Fortschritte in der Krebsforschung sind gewaltig. Ich hoffe für uns alle, dass die nächsten Jahre weitere Fortschritte bringen und diese verdammte Krankheit mit allen ihren Varianten endlich irgendwann in den Griff zu kriegen ist. Dafür lasst uns sämtliche Daumen drücken.

    Liebe Grüße Euer Sophiechen

    Hallo liebe Kiko62 , ja, ich habe 8 oder 9 Knochenmetas, alle in der Wirbelsäule bis runter zum Kreuzbein. Ich komme gut damit zurecht, hatte Anfang 2019 Bestrahlungen, habe das das ganze Jahr 2019 Letrozol+ Xgeva erhalten, seit Mai 2020 noch Ibrance dazu. Bisher kann ich relativ beschwerdefrei damit leben, unter Letrozol haben mir in den ersten Monaten die Gelenke ziemlich weh getan, das ist jetzt vorbei, die Metas spüre ich nicht, bin beschwerdefrei und soll nur aufpassen, dass ich nicht hinfalle, haha....

    Ich versuche, das Leben so weit wie möglich zu geniessen und bin sehr froh, dass das unter diesen Umständen (noch) möglich ist. Immerhin bleibt das jetzt seit Anfang 2019 stabil, ich hoffe natürlich noch auf längere Zeiten.

    Wie geht es Dir? Wenn Du mehr Details erfahren möchtest, antworte ich Dir sehr gerne.

    Einen lieben Gruß

    Sophiechen

    hallo ihr Lieben alle in diesem Strang,

    es tut richtig weh, von all den Schmerzen und Leiden zu lesen. Und es sind in den letzten Zeiten so viele von uns gegangen ..... das bestürzt mich tief. Dann spüre ich den Rucksack auf meinem Rücken ganz stark, dann denke ich, jetzt mag ich ihn nicht mehr tragen, jetzt wird er zu schwer. Aber ich möchte Euch doch auch sagen, dass es lange gut gehen kann, wenn auch manchmal im Schlingermodus. Immer noch halten meine Metastasen im Rücken still und lassen mich durch die Natur laufen, im Garten buddeln, schwimmen gehen. Natürlich habe ich auch NW, Gelenkschmerzen, mal Schwindel und Übelkeit, die Haare werden dünn und es zieht hier und pikst da. Aber ich wollte Euch trotz allem auch Positives berichten - ich drücke uns allen die Daumen, jeden Tag aufs Neue, soweit es mir psychisch möglich ist, freue ich mich über jeden Tag, der für mich und für Euch ohne Progress vorübergeht. Alles Gute Euch, für die nächsten Zeiten. Geniesst den Sommer....

    Liebe Grüße vom Sophiechen

    Liebe safsafr , es geht weiter, mir war der text abgehauen. Ich wollte sagen, dass man sich mühselig durchkämpfen muss, durch Meinungen, gegen Meinungen, das Eis fühlt sich manchmal sehr dünn an, auf dem frau tanzt, aber ich ich will wissen, was mit mir passiert und ich will es mittragen können. Und auch Nein sagen, oder warum oder ja. Das ist ganz wichtig. Ich bin überzeugt, dass man innerlich zustimmen muss - was aber auch bedeutet, sich von Argumenten überzeugen zu lassen. Überzeugen, nicht überreden. Das ist ein ziemlicher Eiertanz, bedeutet Unsicherheit, Nachfragen, Herumfragen, aber deswegen ist auch dieses Forum so hilfreich. Es findet sich immer eine Frau, die etwas dazu sagen kann. Ich bin jetzt in einer Praxis in Behandlung, kann mit dem behandelnden Arzt sprechen, diskutieren, ihn fragen, erhalte Antworten, das ist für mich ungeheuer wichtig. Ich drücke uns allen die Daumen.

    Liebe safsafr und liebe Foris, wenn Ihr euch angesprochen fühlt -

    ich kann Dir nur heftig zustimmen - auch ich lasse mich nicht mehr im Tumorzentrum behandeln. Alle Versuche zur Diskussion sind gescheitert, auch mir wurden immer die Leitlinien vorgebetet und kaum jemand war bereit, mir zuzuhören, schon gar nicht der mich behandelnde Professor. Es gab einen endlosen Durchmarsch behandelnder Assistenten/innen, von denen sich keiner in eine freie Meinungsäusserung wagte. Seit meiner ED 2019 lese ich, was immer ich an seriösen Artikeln/Informationen etc. zu dem Thema finden kann. Ich bin nicht be

    Liebe Forifrauen, vielen Dank für Eure Antworten auf meinen Beitrag vom 2. Juni - es tut mir sehr gut, Eure Meinungen zu hören. Ich finde, nichts ist hilfreicher, als von Betroffenen selbst zu erfahren, was jeweils individuell Sache ist. Ich werde Euch berichten, wie es weitergeht - das könnte allerdings noch eine Weile dauern. Sollte ich mich wirklich für eine OP entscheiden, muss ich noch ein paar Monate Mut fassen, die Zeit nutzen, den Sommer geniessen und dann im Herbst die Sache angehen. Euch derweil alles Gute - ich drücke allen die Daumen, die es nötig haben...:thumbup::thumbup:

    Herzlichst Sophiechen

    Liebe Kleeblatt69 , Erna66 , paetzi ; Pingu2806 und alle anderen metastasierten Foris,

    ich schreibe nicht viel, lese aber immer sehr interessiert mit. Und immer bin ich sehr traurig, wenn es jemandem schlecht geht.....Ich bin seit Anfang 2019 dabei, gleich von Anfang an BK luminal A mit Knochenmetas. Ich war 2019 und bis vor 2 Monaten in HD im NCT in Behandlung. Jetzt bin ich nach Mannheim umgestiegen, in eine osteo-onkologische Praxis. In HD ist man der festen Überzeugung, der im Tumor solle drinbleiben und als Marker dienen. Hat der meinige getan, ist geschrumpft, unter 1 Jahr Letrozol. In MA ist man anderer Meinung, besser sofort OP und Tumor entfernen - es wurde mir aber auch gesagt, dass die ärztlichen Meinungen da heftig auseinandergehen. Ich bin nicht mehr so jung wie ihr und ich denke, dass das Alter auf jeden Fall in alle Überlegungen einbezogen werden müsste. Mit kurz vor der 7... wie bei mir, liegt das ein wenig anders, trotzdem befand mein jetziger Prof. , dass man bei mir hätte operieren sollen/können. Ich gehöre zu der Fraktion, die immer alles wissen muss, ich recherchiere permanent und schaue nach neuen Ergebnissen und ich muss sagen, ich finde es sehr schwierig, die 'richtige' Entscheidung zu treffen. Zur gynäkologischen Vorsorge gehe ich 1x im Jahr in Speyer in eine Praxis und die dortige Gyn fiel vor Begeisterung fast von ihrem Stühlchen, da bei mir unter Letrozol als Monotherapie der Tumor kräftig geschrumpft ist. Ich hatte bei ihr, neben der Behandlung in HD, einen Ultraschall der Brust machen lassen. Einerseits kann man wirklich dem Tumor beim Schrumpfen zusehen, was der Psyche äusserst förderlich ist, andererseits erzählt mir der Prof. in HD aber auch, dass die Zellen wahrscheinlich überall herumpaddeln und man daher das monitoring am Besten über den Tumor machen könne und ansonsten, abwarten und gucken, ob Progress oder noch nicht. Ist ja fast wie russisches Roulette. Tumor immer noch drin, da ist frau dann durchaus auch mulmig mit so einem Teil in der Brust, vielleicht streut er ja munter weiter, dann immer grosses Bibbern bei der Untersuchung. Daher Danke für eure links in Sachen länger überleben, ich habe mir den englischen Artikel runtergeladen und werde mich durchkämpfen. Würde mich auch über weitere Infos in der Sache freuen. Seit 2 Monaten nehme ich jetzt auch einen CDK4/6 Hemmer. Bisher ist Stillstand an der Knochenfront, aber eine längere Überlebensaussicht würde meinem Kopfkino sicherlich gut tun. Ihr versteht, was ich meine. Unter diesem Damoklesschwert leben wir ja alle - aber OHNE Tumor wäre das vielleicht etwas leichter zu ertragen. Oder??? Ich bin echt hin- und her gerissen.


    Seid alle herzlichst gegrüßt - meine Daumen sind eh immer für alle gedrückt :thumbup:

    Sophiechen

    Liebe Loewenzahn60 , liebe MissLina92 , ich denke so oft an euch, jeden Tag. Loewenzahn, Du liegst im Hospiz und MissLina, ich weiß nicht, wo Du bist. Wie geht es Euch? Immer wieder denke ich darüber nach, was der Krebs mit uns anstellt, wie viel Angst er uns macht und wie schwer es ist, damit umzugehen. Immer wieder Hoffnung und Verzweiflung dicht nebeneinander - oder auch gleichzeitig. All meine Hoffnung ist mit Euch, all meine guten Wünsche begleiten Euch, Ihr lieben, tapferen Frauen. Euer Sophiechen<3

    Hallo paetzi , das Tumorzentrum hatte nach den Bestrahlungen eigentlich Palbociclib vorgesehen, aber ich nehme nur Letrozol als Monotherapie. Ich habe in langen Abständen 3 heftige Lungenentzündungen in meinem Leben gehabt und jetzt eine Teilatelektase der Lunge. Damit komme ich einigermassen zurecht, darf mir aber möglichst keinen Lungeninfekt einfangen. Mit der Einnahme von CDK4/6 besteht die Gefahr von Neutropenie - somit eventuell Immunschwäche. Davor hatte ich Angst, ich wollte eigentlich die Einnahme nur noch hinauszögern, bin aber dann, nach vielen Diskussionen und Einholung diverser ärztlicher Meinungen bei der Monotherapie geblieben. Ich hoffe, es bleibt so..... liebe Grüsse!

    Ihr lieben Forifrauen allesamt, ob mit Metastasen oder ohne, dies ist eigentlich eine Mutmachergeschichte, aber als 'Invasiv lobulär' mit etlichen Knochenmetastasen schreibe ich in diesem Strang.... Ich lebe jetzt seit Dezember 2018 mit einem bereits bei der ED metastasiertem Mammakarzinom. In meinem Profil könnt ihr das detaillierter lesen - jetzt hatte ich gerade Ende Februar Staging gehabt - und alles ist immer noch gut. Die Metas sind zwar alle noch an ihrem Platz, aber sie rühren sich nicht mehr, einige sind vom Tomographen zerschossen worden, andere trauen sich nicht mehr, was zu sagen und insgesamt wurde meine zerklüftete Wirbelsäule als 'relativ stabil' und funktionsfähig eingestuft. Vom Letrozol habe ich zwar manchmal ordentliche Knochenschmerzen, aber da ich mich generell nicht gerne unterbuttern lasse, kriege ich die immer wieder mit viel Bewegung in den Griff . Ein Quantum Glück ist schon dabei, meine Metas haben mir nur anfänglich große Schmerzen gemacht, nach der Bestrahlung sind sie nie mehr zurückgekommen. Natürlich läuft das Kopfkino immer im Hintergrund, manchmal ist mir schwindelig, oder es zwickt im Lendenwirbel oder die Schulter oder die Seite tut weh - und schon ist sie wieder da, die Angst, und ich höre das Gras, bzw. die Metastase wachsen. Trotzdem habe ich beschlossen - in Absprache mit dem Tumorzentrum - die Untersuchungsintervalle auf 6 Monate auszudehnen. Ich habe ziemlich viel mit meinen behandelnden Ärzten diskutiert und bin sicherlich mit meinen Fragen auch Einigen auf die Nerven gegangen, aber schließlich muss man ja selber auch von der Therapie und der Behandlung überzeugt sein. Ich glaube auch, dass nur noch ein CT oder MRT alle 6 Monate für mich weniger belastend ist, sowohl physisch wie auch psychisch, die 'Hundeleine' wird länger und das tut gut. Ich will damit nur unterstreichen, was wir hier im Forum immer wieder feststellen. Jeder Verlauf ist anders - aber man darf doch auch immer wieder auf einen positiven Verlauf hoffen, auch wenn es am Anfang ganz anders aussieht. Ich bin die ersten Monate nach der Diagnose mit einem Rückenkorsett herumgelaufen und kam mir vor wie eine verirrte Schildkröte - heute kann ich mich fast ohne Beschwerden bewegen. Ich soll nicht von hohen Mauern herunterhüpfen, wurde mir gesagt, nicht gerade Mountainbike fahren, auch nicht mehr reiten - gut, dann eben nicht. Es gibt anderes Schönes, was bleibt. Ihr Lieben, ob alles so positiv bleibt, weiß ich natürlich nicht, den Gedanken an Progress dränge ich weg, so gut es eben geht, aber vielleicht kann ich mit meiner Geschichte dazu beitragen, Euch Mut zu machen. Ausserdem kommt jetzt der Frühling - ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr ihn geniessen könnt!

    Ganz liebe Sonntagsgrüße vom Sophiechen

    Ach... liebe Loewenzahn , ich hatte so sehr gehofft, dass sie Dir im Hospiz Schmerzen und Übelkeit nehmen könnten - und jetzt muss Du auch noch an so einen empathielosen medizinischen Betonpfeiler geraten. Es gibt sie leider überall und immer wieder frage ich mich, wie man als Arzt und Mensch einem schwerkranken Mitmenschen so gegenübertreten kann. Ich versteh's einfach nicht. Aber ich verstehe in diesen Zeiten ohnehin nicht mehr viel.....

    Ich habe vor 4 Jahren meine mir allerliebste Freundin begleitet, sie hatte Knochenkrebs. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, uns oft nur noch die Hand gehalten und der Stille zugehört. Wenn ich nach Beiträgen von Dir suche, habe ich sie immer vor Augen und frage mich, wie es Dir wohl gehen mag. Es tut mir so leid, in mir ist ein grosser trauriger Knoten und viele Bilder aus diesen Monaten. Meine Freundin hatte eine Morphiumpumpe, die sie selbst bedienen konnte. Damit konnten wenigstens ihre unerträglichen Schmerzen unterdrückt werden. Ich muss so viel an Dich denken, wenn ich an meine Freundin denke, an die Zeiten, die wir zusammen hatten. Wie schön, dass Deine Schwester bei Dir ist. Ich wünsche Dir und auch ihr aus ganzem Herzen, dass es für Euch noch eine gute Zeit miteinander gibt, dass ihr in den Knorzelbaum schauen und vielleicht irgendwann doch eine kleine Runde in der Sonne drehen könnt. Danke für Deine Berichte, für Deine Stärke und Mut. Wir alle hier denken an Dich und fühlen mit Dir mit.

    Liebe Grüße vom Sophiechen

    Ach, liebste Loewenzahn60 , liebe Namensschwester, in diesem thread wissen wir doch alle, dass ein Hospiz in unserem Krebsleben immer eine Option sein kann, ich glaube, jede von uns hat sich schon damit befasst, hat daran gedacht, sich gefragt, was mache ich, wenn, wie wird es mir gehen, wie lange werde ich wohl bleiben.....

    Sei sicher, wir begleiten Dich alle auf deinem Weg, wohin er Dich auch immer führt. Du bist nicht alleine, so viele Gedanken sind bei Dir, so viele Wünsche, aber auch noch so viel Hoffen. Nichts ist gewiss - darum hoffe ich immer noch für Dich. Ganz viel Liebe für Dich und deine Schwester. Vom Sophiechen <3

    Ihr lieben Forifrauen KatzenMom 64 , Mateja13 , Loewenzahn60 , Kleeblatt69 , Imiimiimi ..... und alle, die sich in diesem thread fragen, wie das restliche Leben wohl so aussehen mag: immerhin haben wir es von 2019 nach 2020 geschafft. Ein Jahr nach meiner Diagnose - BK und alles zu spät, Metas in Massen - habe ich Sylvester in den Himmel geguckt und mich gefragt, wie viele Raketen ich in meinem Leben wohl noch in den Himmel steigen sehe. Auch mein Partner hört es nicht gerne, wenn ich von der Begrenztheit meiner - und damit unserer - gemeinsamen Zukunft spreche. Ich möchte ihn nicht belasten mit meinen zwischendurch rabenschwarzen Gedanken, nicht über verbleibende Zeiten sprechen, da ja ohnehin jegliche Vorhersage unmöglich ist - aber es gibt Tage, wie ihr es auch sagt, da fällt man in jedes Loch, hängt durch wie ein nasses Seil und der schwere Rucksack auf dem Rücken lässt sich einfach nicht abwerfen. Der ist immer da, mal schaffe ich es, ihn leichter zu tragen, mal drückt er mich zu Boden. Das geht uns allen so und es tut gut, zu wissen, dass man damit nicht ganz alleine auf dieser Welt herumfällt. Ihr Lieben, wir schaffen auch dieses Jahr 2020, versprochen! Ich verlasse demnächst das Nebelnest am Rhein, in dem ich wohne und begebe mich mit meinem Mann in die Wärme, nehme eine Auszeit von 4 Wochen und tanke Kraft und Energie. das habe ich mir fest vorgenommen - und dann schauen wir, wie's weitergeht......

    Seid lieb gegrüßt - Sophiechen

    Liebe Greyle ,

    da muss ich dir einfach antworten, ich schreibe sonst nicht viel, lese eher immer und mache mir so meine Gedanken....

    Ich hatte 10 Jahre eine Schottenlady bei mir, habe sie von jemandem übernommen, der sich nicht viel um sie kümmerte. Eine kleine schottische Terrierdame, die mich jeden Tag mindestens 2 Stunden in die Pampa scheuchte, ob Regen, Schnee, Hitze oder Hagel, mit ihren kleinen dicken Pfoten düste sie über Stock und Stein und ich musste mit, egal wie ich drauf war. Die letzten Jahre hatte sie ein Bauchspeicheldrüsenproblem und 2018, im November, musste ich sie zum Tierarzt tragen, es ging einfach nicht mehr. Das war kurz vor ihrem 14. Geburtstag. Seither fehlt sie mir jeden einzelnen Tag, jeden Weg in Wald und Feld, den ich gehe, ging sie immer mit mir und flitzte wie ein kleiner Derwisch vor und hinter mir her, unermüdlich und voller Lebensfreude....

    Ach je, ich kann Dich so gut verstehen, immer noch weine ich ihr hinterher, aber ob Mensch oder Tier, wir haben alle nur ein Leben - und ich bin mir sicher, dass ich ihr das Leben so hundeschön wie möglich gemacht habe..... das kannst Du sicher auch von Dir sagen und das ist dann doch, bei aller Trauer, sehr tröstlich, finde ich!

    Sei lieb und verständnisvoll gegrüßt vom

    Sophiechen


    Liebe Loewenzahn60 , Deine letzte Nachricht hat mich - und uns alle in diesem Strang - zutiefst betrübt. Ich habe immer mitgelesen, mitgezittert und mitgehofft, habe sehnlichst auf ein positives Ergebnis gewartet. Aber ich sehe wenigstens eine positive Seite - palliativ geht immer noch was, zumindest wissen sie dort, wie sie Dir Schmerzen und Atmung erleichtern können. Ach je, ich hatte so sehr gehofft, dass Du Weihnachten in Speyer hättest verbringen können!

    Ich werde 24 Kerzen kaufen und Weihnachten alle 24 Kerzen ins Fenster stellen. Für Dich und für alle, die Trost und Hilfe brauchen. Ich werde an Dich denken - und weiter daran glauben, dass es doch noch Optionen für Dich gibt. Dafür werden die 24 Kerzen brennen!

    Liebe Grüße vom Sophiechen<3

    Ooohhhhh, liebe Kylie .... ganz herzlichen Dank, das ist aber sehr lieb von Dir! :love::love: Ich hatte heute ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk, musste wegen schlechter Nierenwerte zum Nephrologen und war auf so Einiges gefasst... .in unserer Situation hört man ja sowieso die Flöhe husten, obwohl ich versuche, einigermassen cool zu bleiben...schaffe ich nicht immer. Trotz schlechtem GFR Wert ist alles im grünen Bereich, 'altersgemäß' funktionstüchtig, bischen eingeschränkt aber soweit alles gut....welch eine Erleichterung.

    Zwar feiere ich an meinem Geburtstag lieber andere Ereignisse als gerade meine Jahreszahl.....aber das war doch ein schönes Geschenk, eine Sorge weniger.

    Morgen habe ich noch ein CT Abdomen und ein MRT Knie vor mir, und dann schaun mer mal, wie's weitergeht.

    Allen Frauen hier im Forum wünsche ich das Allerbeste, Ihr Lieben alle, die Tage werden grauer und nasser, aber wir zünden einfach die Lichter an und lassen sie leuchten....LG Sophiechen

    Hallo liebe KSE , ich hatte bei meinem Erstbefund Dezember 2018 bereits mehrere Metastasen in der Wirbelsäule. Die haben sich durch Schmerzen bemerkbar gemacht, ein MRT zeigte dann deutlich Knochenmetastasen und erst dadurch kam es zur Diagnose Brustkrebs, 100% hormonsensitiv, ossär metastasiert. Ich erhalte AHT /Lezotrol, Denosumab. Aber Deine Mutter hat TN, dieser Krebs wird zunächst mit Chemotherapie behandelt.

    Ich drücke die Daumen! LG Sophiechen

    Liebe Loewenzahn60 , ich lese viel mit und schreibe wenig, aber jetzt muss ich Dir auch schreiben: meine Daumen sind seit Tagen für Dich gedrückt, auch noch eine Überschwemmung mit Keimen, das braucht's nun wirklich nicht...... da hoffe ich allerheftigst, dass die AB möglichst schnell greifen. Jetzt muss sich dein Immunsystem erst einmal wieder berappeln, die nächsten Zeiten drücke ich weiter die Daumen. Ich selbst kämpfe zur Zeit mit Nierenproblemen, aber die sind einigermassen in den Griff zu kriegen. Das wünsche ich Dir auch von ganzem Herzen - weiterkämpfen. liebe Loewenzahn, weiter!

    Ganz liebe Grüße von Sophiechen

    Liebe Pschureika , Kleeblatt69 , Felucie , Molly 62 und alle Forifrauen mit Metastasen,

    ich habe wahrscheinlich seit mehreren Jahren Metastasen und habesie erst sehr spät durch Knochenschmerzen gemerkt. Metastasen können, müssen aber nicht fühlbar sein/bzw. schmerzen. Spürbar sind sie wohl nur, wenn sie auf einen Nerv oder schmerzempfindliche Stelle drücken. Erkennbar sind sie leider auch erst im fortgeschrittenen Stadium und präventiv ist fast nichts zu machen. Dann kommt es noch auf die Biologie drauf an, haben die Metas die gleiche Tumorbiologie wie der Ersttumor, das kann sich im Verlauf der Therapie auch ändern. Man kann durchaus fröhlich und ohne Schmerzen mit Metas weiterleben - sofern die Psyche mitmacht. In inneren Organen können Metas sogar wieder ganz verschwinden, wenn sie auf die Therapie ansprechen. Mit diesen zielgerichteten Therapien kann das sehr lange gut gehen - oder auch nicht, und das ist das Problem. Auch ich habe Phasen, da meine ich, die Metas wachsen zu hören, es zwickt hier und da, mir tut das und das weh und hier ist ein Knubbel, geht der weg oder was ist das ..... ist das jetzt Progress oder nicht.... Das ist manchmal nicht gut auszuhalten, je nach psychischer Verfassung und von der Therapieseite her gibt's da keine Prognosen. Man kann nur hoffen - und den Mut nicht verlieren. Im Vergleich zu früher gibt es jedenfalls viele neue Medikamente, mit Endungen auf ...ip...ap etc., ich habe den Überblick verloren, und die Entwicklungen gehen weiter. Ich wünsche Euch allen - schliesse mich da ein - viel Mut, eine gewisse Gelassenheit und Stabilität und, wenn's ab und zu sehr heikel wird: Ohren anlegen und durch. Hat mir geholfen und hilft immer wieder. Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

    Ganz liebe Grüße von Sophiechen :love:

    Hallo liebe Forifrauen in diesem Thread, da bin ich wieder, ich gehöre dazu. Bin sehr traurig, dass Ilse sich auf den Weg gemacht hat, sie hatte und ich habe immer noch ein Luftproblem, darüber haben wir uns ausgetauscht. Aber ich möchte Euch Mut machen, mitsamt meinen Knochenmetas geht es mir gut, der Tumor zeigte sich beim letzten staging um 2 cm kleiner, Denosumab hat die Wirbelsäule stabilisiert und gegen die Nebenwirkungen kämpfe ich mit viel Bewegung, komme gerade vom Wandern im Tessin zurück. Da habe ich jeden Abend ein Gläschen (manchmal auch zwei) Wein getrunken und es mir gut gehen lassen. Ihr Lieben, ich weiß auch nicht, wie viel Zeit ich in meinem auch schon älteren Restleben noch habe, aber ich bin Naturfreak, muss jede Biene retten und trage auch mal Weinbergschnecken über steinige Wege, damit sie in praller Sonne nicht vertrocknen. Ich habe jetzt beschlossen, mein Berufsleben zu beenden (bin selbstständig), habe meine Finanzen geregelt und werfe mich demnächst vermehrt in den Naturschutz und in die Malerei, zumindest, solange ich das kann. Ist mir wurscht, ob da Herzinfarkt oder vom Bus überrollt werden droht und ob ich die Metas überlebe oder die mich, ich werfe mich einfach in mein Restleben, geniesse alles, was sich bietet, greife zu, treffe mich ganz viel mit Freunden, weil Kommunikation für mich sehr wichtig ist. Ich versuche, die vierteljährlichen stagings irgendwie mit möglichst wenig Zittern zu überstehen und die Zwischenphasen zu geniessen. Ich muss gestehen, dass ich das alles nicht so locker schaffe, wie es hier vielleicht klingt, aber es ist die einzige Alternative, die ich sehe. Ich habe früher viel geritten und im Parcours ist eins wichtig: schmeiss erst dein Herz über das Hindernis und dann springst Du hinterher :evil: :thumbup:- und ab geht die Post!


    Ich wünsche euch allen von Herzen einen schönen, sonnigen Sommertag!

    <3 Sophiechen