Beiträge von Yvo1976

    Hallo,


    sie werden es vom Unterbauch nehmen.


    Ich habe schon Respekt vor dem Bauchschnitt, angesetzt sind von deren Seite aus erstmal 7 Tage KH....danach muss man 3 Monate einen Bauchgurt tragen.

    Eigentlich steht es für mich fest, dass ich die OP mit Eigenfett machen lasse. Bei den Beratungsgesprächen im Brustzentrum, haben sie mir von der OP mit Silikon eigentlich abgeraten. Sie meinten, das die OP mit Eigenfett die langfristige Lösung wäre.


    War das bei Euch nicht so?

    Ja genau...in meiner Familie gab es einige Krebsfälle und ich hatte dann im Februar die Diagnose BRCA 1.


    Mein Mädel hat nur noch mich, deswegen ist es für mich keine Frage, auch wenn ich jetzt großen Respekt vor der 2. OP habe.


    Mir wurde vor allem sehr geraten, die OP mit Aufbau durch Eigenfett machen zu lassen.

    Wie lange hat Deine OP gedauert?

    Liebe Xena,


    Ich bin echt ein schisset und hab mir auch so ins Hemd gemacht wehendes Ziehens. War kurz, etwas unangenehm Zipperlein, aber wirklich schmerzfrei. Keine Sorge!

    DAs beruhigt mich auch sehr...meine OP ist im Oktober.


    Letzten Dienstag hatte ich die Eierstock OP - momentan habe ich damit für mich noch etwas zu tun.

    Mir geht es gut, keine Frage, bis auf ein bisschen Kreislauf, Müdigkeit..., aber ich bin nach dem Tod meines Mannes alleinerziehend und am schlimmsten war für mich, mein Kind hier alleine zu lassen (ich hatte vorher noch nie eine OP).


    Du hast mit Silikon auffüllen lassen?


    Pass auf Dich auf.

    Hallo,


    ich bin BRCA 1 positiv getestet - kein Befund.


    Da ich nach dem Tod meines Mannes nur noch alleine mit meiner Tochter bin, habe ich mich nach dem Erhalt des Ergebnisses direkt für die OPs entschieden, der Weg war für mich direkt klar. Mein Mädel ist 12 Jahre alt und hat nur noch mich. In meiner Familie gab es schon einige Krebsfälle und noch dazu hat mir das Leben immer wieder gezeigt, dass es keinen Halt macht. Es sagt nicht, oh Ihr habt aber schon genug zu tragen...


    Diese Woche war es dann soweit. Die Entfernung der Eierstöcke stand an, generell meine 1. OP in meinem ganzen bisherigen Leben.


    Montag sollte ich um halb sieben dort sein, Meine Tochter wollte mich unbedingt begleiten (nur bis zum KH, sie ist dann mit meiner Freundin wieder gefahren).

    Innerhalb des Tages wurde ich immer wieder vertröstet, bis um halb drei dann die Ärztin rein kam, sie hätte eine gute und eine schlechte Nachricht. Ich würde an dem Tag nicht mehr dran kommen, dafür aber am Dienstag direkt um 8 Uhr. Von meinen Gefühlen war es schon heftig, man ist auf die OP eingestellt und dann muss man wieder eine Nacht warten.


    Dienstag war ich tatsächlich um 8 Uhr dran. Die OP Situation an sich ist schon komisch und beschäftigt mich gerade noch sehr, als die Narkose anstand, war es für mich am schlimmsten, dass ich mein Kind "alleine" zurück lasse.

    Noch dazu die Situation im OP, wie beim Frauenarzt, man sieht die Arzt nicht und man wird wach und da ist was "passiert".


    Mir geht es jetzt gut, keine großartigen Schmerzen, heute hatte ich ein wenig Kreislauf, lange stehen geht nicht so gut und Hormone nehme ich seit gestern.


    Allerdings habe ich momentan großen Respekt/Angst vor der Brust OP im Herbst.


    Ich hoffe irgendwie, dass Ihr mir hier irgendwie ein wenig Mut machen könnt, wie war es bei Euch?


    Geplant ist die OP mit sofortigen Wiederaufbau durch Eigenfett.


    Es wäre toll von Euch zu hören, wie es Euch nach der OP ging. Lt KH muss ich da 7 Tage bleiben.


    Ich glaube bei mir ist die Angst auch so groß, weil immer mein Mädel mit dran hängt und sie einfach schon viel zu viel erleben musste.


    Ganz liebe Grüße

    :thumbup::):thumbup: W U N D E R B A R :thumbup::):thumbup:liebe Yvo1976 das es dir wieder gut geht und du wieder hier bist :hug:


    Grüße :) ika :)

    Ja, mir geht es tatsächlich wieder gut. Schmerzen hat man wirklich gar keine. Klar, kann ich nicht gut lange stehen, heute war mein Kreislauf ein wenig durcheinander, aber es liegt auch da dran, das man zu Hause erst wieder ausloten muss, was man schon wieder kann und nicht. Noch dazu bin ich alleine mit meinem Kind und muss meinen Papa auch noch versorgen, da ist es schwer sich zurück zu nehmen. Was ich aber muss, ich weiß. Hormone bekomme ich seit gestern. Unterm Strich bin ich froh, dass ich es geschafft habe. :-)

    Meine Hängematte wird wieder an die OP-Saal-Decke gehängt. Am Montag bei Yvo1976 und am Mittwoch bei Yin-Yang . Ich passe auf Euch auf!

    Hallo,


    ich bin wieder da und sehe gerade erst diesen Post.


    Vielen, lieben Dank, dass Ihr an mich gedacht habt.


    Die OP ist gut verlaufen. Nervig war nur, dass ich seit einigen Wochen den Termin für Montag hatte. Ich um halb sieben da sein sollte und mir dann um halb drei gesagt wurde, das ich am Montag nicht mehr dran komme, erst Dienstag.

    Das hat dann zum Glück sofort morgens um 8 Uhr geklappt.


    Ich bin ja noch nie operiert worden. Am Schlimmsten war für mich, mein Kind da draußen alleine zu wissen (mein Mann ist ja bereits vor 5 Jahren verstorben).

    Ich bin auch wieder gemeinsam mit Kirsche im OP bei EUCH :thumbup: heute bei dir liebe Yvo1976 und am Mittwoch bei dir liebe Yin-Yang

    und sitze ich wie immer auf meinen Platz unter dem OP-Tisch mit mein Reflex-Hammer :thumbup:;):thumbup:

    Vielen, lieben Dank, dass Ihr an mich gedacht und die Daumen gedrückt habt.

    Ich bin wieder da und mir geht es gut.


    LG

    Guten Morgen,


    ich habe BRCA 1 - ohne Befund.


    Montag ist die Eierstock OP.

    Da ich gesund bin und in 42 Jahren noch nie operiert wurde, habe ich schon großen Respekt, vor dem was die OP im Körper auslösen kann.

    Ich weiß, es kann viel passieren, muss aber nicht.


    Mein Mann ist vor 5 Jahren plötzlich mit 40 verstorben, danach bin ich mit meiner Schwiegerfamilie durch die Hölle gegangen, obwohl ich 16 Jahre mit ihm zusammen war und knapp 10 Jahre verheiratet.


    Meine Mama ist vor 3 Jahren nach einer Lungenfibrose/Lungentransplantation verstorben, mein Vater hatte schon mehrfach Krebs....


    Meine Tochter ist 12 Jahre alt, kommt gerade in die Pubertät.


    Für mich ist es keine Frage, die OPs machen zu lassen (die Zweite ist in den Herbstferien), mein Mädel braucht mich...da sie nur noch mich hat.


    ...aber um so mehr habe ich Respekt, vor den Auswirkungen der Wechseljahre.


    Ich bin froh Euch hier gefunden zu haben.


    Habt einen schönen Tag.


    LG

    Yvo1976 herzlich Willkommen. Es tut mir Leid was du in deinem jungen Leben schon alles mitmachen müsstest 😢. Ich bin gleich alt wie du. Mein Papa ist 2018 an Krebs gestorben. Ich denke wenn ich das Gen in mir tragen würde, dann würde ich mich auch operieren lassen. Natürlich ist eine Op immer ein Risiko - aber besser vorsorglich als auf den 🦀 warten. Alles Gute für Dicj und Deine Maus ☺️

    Dankeschön...:-) Ja wir haben die letzten 5 Jahre einiges durch, aber mein Mädel und ich sind ein tolles Team und ich möchte nicht eines Tages vor ihr stehen und ihr sagen müssen, dass ich krank bin und die Chance nicht genutzt habe.

    Hallo Alys,


    ich muss sagen, ich hatte von vorne herein tolle Ärzte um mich herum. Ob es die humangenetische Ärztin, die Oberärztin im Brustzentrum oder auch der plastische Chirurg war. Sie haben mir von vorne herein die Sicherheit gegeben, dass meine Entscheidung richtig ist. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben. Auch mein Umfeld hat super reagiert...(bis auf eine Cousine und ihr Mann).

    Hallo Zusammen,


    ich bin noch 42, Mama einer 12jährigen Tochter und seit gut 5 Jahren verwitwet.


    In meiner Familie gab es immer schon Krebsfälle, so sind die Eltern meines Vaters beide an Krebs verstorben, mein Vater hatte bereits Speiseröhrenkrebs und mehrfach etwas in der Lunge, die Schwester von ihm ist vor ein paar Jahren an Krebs verstorben, meine Schwester hatte 2004, sowie im letzten Jahr Brustkrebs und meine gleichaltrige Cousine hatte 2018 ebenso Eierstockskrebs….


    Meine Schwester hat den Kontakt zu uns abgebrochen. Wir wohnen aber in einem Ort und mir wurde im Herbst 2018 erzählt, dass es bei Ihr wieder einen Befund gab und sie die Brust OP hatte. Ich war entsetzt, schrieb sie den gleichen Abend noch an, dass es mir so wahnsinnig leid tun würde und ich immer für sie da wäre.

    Gut 2 Wochen später bekam ich eine recht nüchterne Antwort....sie hat 2018 den Gentest machen lassen, dabei ist der BRCA 1 Befund heraus gekommen, bei der 1. Kontrolle in einem Zentrum gab es wieder einen Befund. Sie hat dann 2018 beide OPs machen lassen.


    Nun ja, ich habe keinen Moment gezögert und mir einen Termin bei einer humangenetischen Ärztin geholt. Mein Kind hat durch den plötzlichen Tod meines Mannes nur mich! Meine Schwiegerfamilie hat sich nach 16 gemeinsamen Jahren abgewandt, mein Vater merkt durch die Chemotherapie im letzten Jahr seine Hände und Füße nicht mehr.


    Bis zum Termin Ende Februar 2019, wo ich mein Testergebnis erhalten sollte, dachte ich tatsächlich, das dieser Zug an mir vorbei fährt. Ich bin komplett eher, wie meine Mama und auch so von meiner Art zu Leben ganz anders...aber auch ich habe den Befund BRCA 1.


    Für mich stand sofort fest, dass ich beide OPs machen lassen werde. Für mich und für meine Tochter! Kontrollen reichen mir persönlich nicht.


    Die 1. OP findet kommenden Montag statt, die 2. in den Herbstferien, da ich bei der Unterbringung meiner Tochter auf unsere Freunde angewiesen bin und es in den Ferien einfach leichter ist.


    Ich persönlich tue mich noch schwer, ich hatte 42 Jahre keine OP, gehe auch jetzt ohne Befund in die OP (wo ich mehr, wie dankbar für bin), aber ich weiß, dass der Weg richtig ist.


    Ich freue mich, mich mit Euch auszutauschen.


    Habt einen wunderbaren Tag.