Beiträge von Britt

    Liebe Schmetterling183 , es tut mir sehr leid zu lesen, dass es dich bei der ersten EC so heftig erwischt hat. Vor allen Dingen aber: Hut ab, dass du trotzdem unbeirrt weiter machst! Ich kann sehr gut nachempfinden, was das für dich bedeutet, da ich ebenfalls unter starker Emetophobie leide. Von daher noch einmal: Respekt!

    Als ich meine Diagnose erhielt, hatte ich das Glück, einen Arzt zu haben, der mein Problem verstanden und mir von vornherein deutlich mehr und höhere Dosen an Antiemetika verordnet hat, als es die Leitlinie eigentlich vorsieht. Was ich dir damit sagen und mit auf den Weg geben will: In Sachen Medikation gegen Chemo-induziertes Erbrechen haben die Ärzte tatsächlich noch einiges im Köcher, und die Chancen stehen gut, dass die folgenden ECs nicht so schlimm werden. Und bei den Paclis wird Erbrechen höchstwahrscheinlich eh kein Thema mehr sein.


    Gegen Panikattacken und Angst vorm Erbrechen bei der nächsten Chemo sind Tavor & Co ein legitimes Mittel. Es ist dir schließlich nicht damit geholfen, wenn dir schon vor Chemo-Beginn vor lauter Angst schlecht ist. Und was die rapide Gewichtsabnahme anbelangt, kann ich dir die sogenannte Astronautenkost ans Herz legen - kleine hochkalorischen Becher oder Fläschchen in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die in jeder Apotheke zu haben sind, und die auch als vollständiger Nahrungsmittelersatz geeignet sind, wenn man aus welchen Gründen auch immer keine feste Nahrung zu sich nehmen kann.


    Ich wünsche dir alles Gute für morgen!:hug:

    Schabbernack , liebe Elke, nach etwa drei Wochen solltest du dich - sofern du EC bekommst - darauf gefasst machen, dass deine Haare dich mehr oder weniger fluchtartig verlassen werden. Ich habe übrigens auch im März (vergangenen Jahres) mit der Chemo angefangen und meine Haare im darauffolgenden heißen Sommer nicht sonderlich vermisst. Bis zum Winter waren sie bereits wieder brav nachgewachsen. Alles Gute!

    Esma432 , besagte Dame ist schlussendlich auch Zuhause geblieben. Aber ich will mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn sie sich nicht verplappert hätte. Worauf ich hinaus will: Es scheint offenbar eine Art unvorstellbarer Dummheit zu geben, gegen die kein Kraut gewachsen ist. Da helfen auch keine Ausgangssperren...

    Angesichts der grenzenlosen Dummheit und Dreistigkeit vieler sogenannter Mitmenschen bin ich ein absoluter Befürworter der sofortigen landesweiten Ausgangssperre! Nur was tun mit den Leuten, den offensichtlich sogar das kleinste bisschen gesunder Menschenverstand fehlt? Meine Mutter erzählte mir beispielsweise von einer Chemo-Bekanntschaft, die wegen ihrer infizierten Kinder zurzeit in häuslicher Quarantäne ist, zu meiner Mutter aber gestern am Telefon sagte, dass sie am nächsten Tag nun aber doch die Wohnung verlassen müsste, weil sie Chemo hätte...8|

    Mulle , natürlich NICHT aufhören! Denn:

    - Wer garantiert dir, dass du dich nicht mit dem Corona-Virus infizierst, wenn du die Bestrahlung abbrichst?

    - Wenn du in ein paar Wochen zur Mastektomie einrücken musst, ist die Pandemie gewiss noch nicht vorüber, und du würdest dich einem unnötigen Operations- und Ansteckungsrisiko in einer Klinik aussetzen, in der zu dem Zeitpunkt dann gewiss auch Covid-19-Patienten liegen.

    - Wenn du keine Chemo hattest, solltest du ein altersgerechtes Immunsystem haben, so dass nichts gegen eine (Fortsetzung der) Bestrahlung spricht.

    - Willst du Corona überleben, aber zugleich das unnötige Risiko eines Rezidivs und/oder einer Metastasierung eingehen, obwohl du erst 39 bist?

    - Fest steht, dass du dich überall mit Corona anstecken kannst, nicht nur in der Strahlenpraxis. Beim Einkaufen, über Angehörige, usw.

    - Corona wird in spätestens anderthalb Jahren, wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht, Schnee von gestern sein. Dein 20-prozentiges Rezidivrisiko in Folge eines Behandlungsabbruchs dagegen nicht...

    Hallo Anne58 , das ist ganz normal nach einer Woche! Insbesondere das Taubheitsgefühl rund um die Achselhöhle kann noch Wochen bis Monate andauern. Den Arm an der betroffenen Seite solltest du bewegen, damit sich die Sehnen nicht verkürzen, schwer heben dagegen vorerst unterlassen. Alles Gute!

    lissie - Viele Menschen sind einfach nur mies- nutzen jede Möglichkeit, um Andere zu besch.... Was z.B. zur Zeit in Kliniken und Praxen gestohlen wird an Masken, Desinfektionsmitteln und ähnlichem- Schwester und Schwager sind als Ärzte beide nah " am Puls der Zeit" und berichten Schlimmes in dieser Hinsicht. In bestimmten Momenten könnte man denken, dieses Virus sollte vielleicht doch ganze Arbeit leisten. Wir hätten es uns verdient. Naja... wenn die Kinder und netten, sozialen Menschen nicht wären... liebe Grüße und bleib gesund! Mariana

    Ja, das durfte ich gestern auch erfahren, als ich in die onkologische Tagesklinik musste. Die Desinfektionsmittelspender in den öffentlichen Krankenhaustoiletten: Leer, weil alles gestohlen wurde bzw wird trotz großer Schilder, dass dies kein Kavaliersdelikt ist, überdies rücksichtslos und angezeigt wird.

    Als ich morgens zur Tagesklinik reinging, war der Desinfektionsmittelspender am Eingang mit einer vollen Flasche bestückt. Als ich anderthalb Stunden später wieder rauskam: Keine Spur mehr von einer Flasche.

    Und während ich an der Infusion hing, beratschlagten die Onko-Schwestern - die übrigens mangels Masken ohne arbeiten mussten - darüber, wo sie das für ihre Arbeit gedachte Desinfektionsmittel am besten verstecken. Da habe ich mich dann schließlich auch bei dem Gedanken ertappt, das Virus möge doch bitte diese ganzen miesen A....l....r erfassen...

    Ihr Lieben.komme gerade vom Frauenarzt,Anweisungen habe ich jetzt sogar schriftlich erhalten.Gilt für Krebsoatienten .Da steht bis fünf Jahre nach Therapierende Risikopatient ,darf nicht einkaufen,usw.Vielleicht sehen das andere Ärzte anders ...

    In der Tat sehen das manchen Ärzte anders. Meiner zum Beispiel. Gestern in der onkologischen Tagesklinik sagte er mir nämlich auf Nachfrage, dass ich keine Risikopatientin mehr sei (Chemoende September '19, Bestrahlungsende Dezember '19, Antikörper- bzw Placebo-Ende gestern). Nun ja...

    Flanke , in dem Fall halte ich es für absolut legitim, die Reha abzubrechen. Zum einen bringt sie dir nicht wirklich etwas, wenn du körperliche Beschwerden ungeklärten Ursprungs hast. Zum anderen läufst du womöglich Gefahr, in der Rehaklinik im Falle eines Corona-Ausbruchs unter Quarantäne gestellt zu werden - und das ausgerechnet mit deinen ungeklärten Beschwerden...

    Liebe Flanke , wie gut, dass du die Situation mit Humor nimmst und nicht kopflos wirst...;) Hat das IOT dir denn wie erwartet ein MRT nahegelegt?

    Hoffen wir mal, dass es nur ein eingeklemmter Nerv oder etwas ähnliches ist und die Physiotherapie hilft. KG hatte ich während der AHB (in Bad Soden-Salmünster) auch, und sie hat wirklich geholfen. Ich war total schief nach der Bestrahlung, und hatte schon während der Chemo ständig Nackenschmerzen. Alles weg. Dafür halten sich andere Chemo-Folgen hartnäckig wie z.B. eine massive Fatigue, Leukos, die am unteren Ende des Normalbereichs rumdümpeln, eine hohe Infektanfälligkeit usw. Wenig überraschend habe ich denn auch die halbe Reha in Begleitung eines grippalen Infekts verbracht X( Abgesehen davon war die Reha aber sehr effektiv. Das wünsche ich dir auch! :hug:

    Hallo Flanke , schön, endlich mal wieder von dir zu hören bzw zu lesen! Auch wenn es dir gerade leider nicht ganz so gut geht...

    Was hat das IOT denn zu deinen Symptomen gesagt?

    Ich kann deine Symptome leider gar nicht einordnen. Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass ich zum einen so gut wie nie Kopfschmerzen habe, und ich mir zum anderen relativ sicher bin, dass ich nur Placebo bekomme, weil ich genau 0,0 Nebenwirkungen von der Infusion habe, seit ich mit der Chemo durch bin. Die Ärzte sagen zwar, dass keine Nebenwirkungen nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass ich nicht das Verum erhalte, aber das glaube ich nicht. Denn persönlich kenne ich niemanden, der Antikörper verabreicht bekommt und nicht mindestens eine Nebenwirkung verspürt. Aber sei's drum - noch ein Mal, und ich bin durch.

    Wie geht es dir denn abgesehen von besagten Symptomen? Gefällt es dir in der Reha? In welcher Klinik bist du überhaupt? Ursprünglich warst du dir ja nicht sicher, ob du überhaupt fahren sollst wegen des Felltiers...;)

    Schöne Grüße:hug:

    @Galli, bei mir war es nur eine Frage von Tagen, bis die Haare nicht nur strähnen-, sondern gleich büschelweise ausfielen, und von meiner Frisur nicht mehr viel übrig war. Allerdings war das unter Carboplatin und Pacli.

    Aber ich kann dich beruhigen: Abgesehen davon, dass die Haare wieder nachwachsen - und das ziemlich zügig -, gewöhnt man sich an den neuen Look und den damit einhergehenden "Komfort" ;) Von daher bin ich nach der Chemo direkt bei einem Kurzhaarschnitt geblieben...

    Liebe Eifelkater , ich habe den Port ebenfalls unter örtlicher Betäubung gelegt bekommen. Es war überhaupt nicht schlimm! Ich wurde so zugedröhnt mit entzückenden Angstlösern, dass ich eine ausgesprochen gute Zeit im OP hatte und es äußerst unterhaltsam fand, wie der Chirurg über meine tief sitzende Vena subclavia geflucht hat...;)

    Liebe Tiane , die von dir beschriebenen Mouches volantes könnten zudem auf eine beginnende Netzhautablösung hinweisen. Eine Netzhautablösung ist zwar ein augenärztlicher Notfall - von daher gut, dass du dich nicht mit einem späteren Termin hast abspeisen lassen -, ist aber ebenso wenig wie eine Glaskörpertrübung auf Metastasen zurückzuführen.

    Während der AHB hat mir eine Mitpatientin einen guten Trick verraten: Man soll sich in alphabetischer Reihenfolge zu jedem Buchstaben beispielsweise fünf Dinge ausdenken, die man gerne mag. Und was soll ich sagen, es funktioniert! Ich habe wirklich massive Ein- und Durchschlafstörungen, aber über G bin ich bislang noch nie hinausgekommen. Spätestens bei G war ich vom Nachdenken schließlich so müde, dass ich schlussendlich doch (wieder) eingeschlafen bin.

    isaleolu , nein, die Leute haben sich vor der Corona-Hysterie gewiss nicht sonderlich gründlich die Hände gewaschen. Andernfalls hätten wir ja nicht Jahr für Jahr Magen-Darm-Grippe-Wellen...:rolleyes: Und ich bezweifle stark, dass die Leute, die sich vorher nicht die Griffel gewaschen haben, ihr Verhalten nun grundlegend ändern werden...

    Und was das Klopapier anbelangt: Zehn Packungen sind für ein "großes A...loch" durchaus handelsübliche Mengen...:D

    Nachdem bei uns in der Drogerie die Regale mit dem Klopapier erfolgreich leergefegt wurden, haben die Hamsterkäufer nun scheinbar die Seife ins Visier genommen. Jedenfalls lagen heute nur noch ein paar wenige verwaiste Seifenstücke im Regal. Wenn die Leute die Seife nicht nur horten, sondern wenigsten auch benutzen würden...!

    Hallo Bockmist , um es kurz zu machen zum Thema Bestrahlung: Ich hatte genau 0,0 Nebenwirkungen. Ich war nicht müde, mir tat nichts weh, meine Lunge hat nicht darunter gelitten - kurz, ich habe einfach gar nichts von der Bestrahlung gemerkt. Die leichte Rötung der Haut hat mich nicht im Geringsten eingeschränkt, ja, nicht einmal mehr weg getan. Kurzum: Für mich war die Bestrahlung - ungelogen - ein Spaziergang.

    Natürlich kann es zu Nebenwirkungen kommen. Und naturgemäß sind es die davon Betroffenen, die sich in den entsprechenden Unterforen austauschen. Daher vermutlich der Eindruck, dass du nur Negatives liest...

    Engel79 , klar schaffst du die 4. EC auch noch! Denk immer daran, es ist die letzte! Ich war nach der dritten auch total durch, zumal ich vorher schon zwölf Pacli und Carboplatin intus hatte. Bei mir war die Übelkeit am 7. Tag am schlimmsten, und weiter als vom Bett bis zur Couch bin ich jedes Mal zehn Tage lang nicht gekommen. Aber auch das geht vorbei! Und gegen die Geruchsempfindlichkeit hilft Wick Vaporub, an den Nasenlöchern aufgetragen, hervorragend - vorausgesetzt, man erträgt den Geruch von Wick...;)