Beiträge von Hanka

    Auch meine Daumen👍👍 sind kommende Woche in Dauerstellung für alle die sie brauchen.🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀


    Danke Liebe Kylie für das Erstellen dieser Liste.🤗


    Kirsche ... es reicht übrigens, wenn du bei mir am Mittwoch im OP aufpasst😉. Trotzdem danke.🤗

    Ach ja ... Mein Gyn hat mir bei meiner letzten Nachsorge nochmals erklärt, dass mir als Genträgerin jährlich ein Brust-MRT zusteht. Zudem habe ich ja das Implantat. Deshalb würde er das nächstes Jahr mir wieder nahe legen.

    Beim Ultraschall ist es nämlich so, dass man nur bis zum Rand des Implantates sehen kann. Klar er kann das Implantat selber auf Sitz, Lage und evtl. Wundwasser checken. Aber was sich hinter dem Implantat abspielt sieht man definitiv nur im MRT.

    Das ist mitunter auch ein Grund warum bei mir vorerst weiterhin alle drei Monate die Tumormarker bestimmt werden.

    Mareeni

    Vielen Dank... ich werde grad rot☺, kann das Kompliment auch gleich zurück geben.


    Bezüglich eines Rezidives bei PCR hat es Sommerliebe-87 auf den Punkt gebracht. Eine PCR schützt einen nicht vor Rückfall, Rezidiv oder Metas, leider. Sie sagt eigentlich nur aus, dass das entnomnene Tumorgewebe komplett "tot", "Schrott" oder wie man es auch nennen mag war.

    Ich hatte keine PCR - nur Grad 1, da mein Knilch sich nicht sonderlich von der Chemo zuvor beeinsrucken ließ und noch recht "munter" war. Er ist nur etwas "eingeschrumpelt" mehr aber auch nicht.


    FrauWeihnachten

    Bei einer Mastektomie wird im Einzelfall trotzdem bestrahlt. Zum Beispiel bei

    - Lymphknotenbefall. In diesem Fall bekommt die Frau einen Expander eingesetzt, der nach der Bestrahlung gegen ein Implantat ausgetauscht wird.


    Bei mir stand vor der OP auch kurz mal das Thema Bestrahlung im Raum. Trotzdem habe ich mich für das Implantat entschieden. Wäre nämlich der Wächter-Lymphknoten befallen gewesen wäre die Bestrahlung auch der nächste Schritt gewesen. In dem Fall wäre ich das Risiko einer Kapselfibrose (die bei Bestrahlung mit Implantat bei etwa 40% liegt) eingegangen.

    Letztendlich hatte ich Glück und der Wächter war frei.

    Mareeni

    Ich habe ja auch die Mastektomie mit Silikonaufbau bekommen.

    Bei der Mastektomie wird ja das gesamte Drüsengewebe entfernt. Der Pathologe prüft dann ja auch, ob die Ränder um das Tumorgewebe frei, heisst gesund sind. Trotzdem ist es dennoch möglich, dass sich ein Rezidiv an der Brustwand bilden könnte. Mir wurde das so erklärt, dass evtl. eine winzige Krebszellen doch noch verblieben ist und diese könnte dann dieses Rezidiv auslösen. Genauso gut können sich Krebszellen schon in der Blutbahn befinden, die dann auch einen Rückfall auslösen könnten.


    Bei mir wurden ja im Drüsengewebe noch aktive Krebszellen gefunden. Zur Sicherheit wurde mir dann zur T-Chemo geraten, da sich auch schon solche Zellen in der Blutbahn befinden hätte können. Diese Chemo habe ich dann noch mit 8 Zyklen drangehängt. Ob diese tatsächlich ihre Arbeit getan hat wissen nur die Sterne. Ist ja genau das selbe wie bei der adjuvanten Chemo.

    Liebe Mimi 61

    Danke für deine Wünsche. Es freut mich zu lesen, dass ich dir durch meine Beiträge Mut machen konnte. Auch du wirst es schaffen ... du musst nur an dich glauben.

    Ich wünsche dir auch alles Gute.

    LG Hanka

    Liebe Lucia0605 , Little sunshine

    Vielen Dank für eure Worte und Wünsche.🤗


    Ja wir haben damals - mein Gott da fühle ich mich gleich so alt😂 - gemeinsam hier angefangen und uns gegenseitig immer wieder motiviert. Und heute sitzen wir hier und schwelgen in Erinnerungen.

    Verrückt wie sich das Blatt doch wieder gewendet hat.

    Ich wünsche euch auch alles Gute und ein Zehntner Gesundheit😉🍀.

    LG Hanka

    Urlauberin Ja den Effekt mit dem Kortison bei den Pacli kannte ich auch.

    Tag 1 und zwei nach Chemo kam ich mir auch immer vor als ob ich 10 Duracellhäschen gefrühstückt hätte.... kurz gesagt: ich hätte Bäume ausreißen können.😃 Am Tag nach der Chemo bin ich immer ins Fitnesstudio und hab mich mit Crosstrainer, Krafttraining und Co ausgepowert. Wen einer mitbekam das ich am Tag zuvor noch Chemo hatte, der konnte es nicht glauben.

    Am dritten Tag hatte ich dann auch einen Tiefpunkt. Kopfschmerzen und leichte Kreislaufprobleme. Spritzen musste ich auch... und zwar Filga...Im. Diese habe ich aber ganz gut vertragen.

    Aber am meisten hat mich während dieser Chemo genervt, dass mein Blutbild nicht so wollte wie ich🙄. Aus diesem Grund musste ich insgesamt dreimal pausieren. Eigentlich wäre mein letzter Chemotag der 17.10. gewesen. Aber so zog sich alles nach hinten und es wurde der 14.11. Naja...was soll's.


    Freut mich, dass du in der Chemo so nette Kontakte knüpfen konntest. Bei mir waren die Damen nicht so redseelig und die Herren wollten beim Zeitungslesen nicht gestört werden.

    Dafür habe ich drei nette Frauen im KH bei meiner OP kennengelernt ... alle drei der selbe Krebs. Das verrückte daran ist, dass meine eine Zimnerkollegin sogar aus meinem Nachbarort kam und in meinem Ort arbeitet. Vorher kannten wir uns nicht. Fazit: wir mussten erst in ein 85km entferntes KH, um eine wunderbare Freundschaft aufzubauen.

    Auch mit den anderen beiden Frauen bin ich noch bis heute regelmäßig in Kontakt.

    Die Krankheit verbindet auch irgendwie.


    Mit der 4.Pacli hast du ja schon fast Halbzeit und kannst Pacli-Bergfest feiern😉 und dich mit etwas schönem belohnen. So habe ich es auch gemacht. Das motiviert ungemein für die nächste Etappe😂. Und im Nu ist dann irgendwann die Chemo zu Ende.🤗

    Liebe Frusti

    Nun mache ich es offiziell: Glückwunsch zum 1.Geburtstag🍾🥂.

    Du hast ja eine wahre Leidensgeschichte bezüglich der OP und Portlegen hinter dir. Auch die Chemo hast du durchgezogen. Was sind schon 10% weniger. Sieh es so: 90% hat dein Schalentier nochmals auf die Mütze bekommen💪. Vielleicht tröstet es dich etwas, dass die letzte Chemo die meisten in die Knie zwingt. Das war bei mir auch so. Die letzte Pacli wurde mir komplett erlassen, da die Neuropathien zu heftig waren.

    Du bist eine wirklich starke und taffe Frau und kannst stolz auf dich sein. Trotz dieser ganzen Rückschläge hast du dich nicht unterkriegen lassen. Klasse.😃👍


    Ich würde sagen: jetzt nimmst du mal deine rechte Hand und legst sie auf deine linke Schulter. Dann legst du deine linke Hand auf die rechte Schulter. Nun klopfst du dir auf die Schulter und sagst: "Yeah - ich habe es geschafft!"


    Was die Haare angeht... hab Geduld. Es heisst doch: gut Ding will Weile haben. Du wirst wahrscheinlich eine besonders schöne Mähne bekommen.😉

    Bei mir hat es auch ne Weile gedauert bis ich mich ohne Perücke vor die Tür traute. Angefangen zu sprießen haben sie Anfang Dezember. Ab da hab ich mit einem Haarwasser nachgeholfen... denn ich konnte es Auch nicht erwarten endlich wieder Haare zu haben. Ob sie dadurch nun so störrisch geworden sind weiß ich nicht🙈. Das erste Mal ohne Perücke bin ich auch erst am 5.03. vor die Türe bzw. beim Friseur raus😉 . Dieser hatte zwar außer Konturenschneiden nichts zu tun - aber das Feeling allein war schon Balsam genug🤗.


    Liebe Frusti ... ich wünsche dir alles Gute🍀🍀, Gesundheit und ein langes Leben. Nächstes Jahr treffen wir uns hier wieder um unsere 2.Geschichte zu posten💪😃👍.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Nellyy

    Danke auch für deine Worte. Naja ... alles war auch während meiner Therapiezeit nicht nur gut... ich könnte dir da ein paar Stories erzählen🙄. Aber schwamm drüber... für mich zählt jetzt nur noch nach vorne und nicht zurück.😃👍.

    Oberammergau trifft es bezüglich der Haare gut😂... ich muss denen oft zeigen wo der Hammer hängt da sie so widerspenstig sind😅🤭.


    Ich wünsche dir auch weiterhin alles Gute. Ich hoffe die Bestrahlung verträgst du gut und hast keine Komplikationen.

    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Urlauberin

    Vielen Dank für deine Wünsche 🤗. Ja ich habe es auch gerade gesehen, dass wir viele Ähnlichkeiten haben. Ich hatte meinen Knoten auch selber entdeckt... auch die Tumorbiologie ist fast gleich: G3, 28x27x20mm🙈 Irgendwie kommt es mir auch so vor, dass besonders viele hier in unseren Jahrgängen ein TN-BK haben 😬 ...

    Wie geht es dir in der Chemo? Verträgdt du diese gut? Bekommst du auch AC, Carbo und Pacli?


    Ich wünsche dir auch weiterhin alles Gute für deine Therapiezeit. Nächstes Jahr schreibst du hier deine erste Geschichte😉...da bin ich mir sicher.


    LG Hanka

    Hallo liebe Kirschkern

    Herzlich willkommen hier in diesem tollen Forum....auch wenn der Anlass kein schöner ist. Aber genau deshalb bist du hier auch genau richtig. Du kannst hier alles fragen und loswerden was dir auf der Seele brennt. Es ist immer jemand da der sich meldet.

    Diese Diagnose ist ein Schock und lässt das Leben Kopf stehen. Du bist aber schon mitten im Kampf gegen das Mistvieh - und das ist schon mal sehr gut. Die Chemo fordert ... ist kein Spaziergang. Ich kann nachvollziehen wie du dich fühlst. Hinzu die Corona-Situation, die es nicht einfacher macht.


    Ich bekam letztes Jahr meine Diagnose... auch Triple Negativ, G3, 2,8 cm und "durfte" auch mit der Chemo starten. Ich bekam 4x AC und danach 12x Paclitaxel mit Carboplatin. Die AC hatten mich ganz schön gefordert mit🙄; die Pacli/Carbo-Chemo habe ich dafür wieder besser vertragen. Ach ja - ich nannte meine Chemo übrigens Cocktailparties, da die Wirkung bei mir am nächsten Tag so ähnlich waren🤪. Ich stellte mir jedes mal vor ich saufen meinen Knilch unter den Tisch. Und wenn es mir schlecht ging dann freute mich die Vorstellung dass es meinem Widersacher noch schlechter ging. Und so soll es ja schließlich sein😉.

    Ich bin während der Chemozeit viel an die frische Luft gegangen ... auch wenn es nur der kleine Spaziergang war... auch Fitness war während der Pacli möglich. Mir war wichtig: Hauptsache Bewegung um dem Lagerkoller entgegen wirken. So bin ich ich gut durch gekommen.

    Seit Ende Mai diesen Jahres bin ich nun durch mit der Therapie. Mir geht es fast wieder so gut wie vor der Diagnose.


    Und du wirst es auch rocken💪😉👍 .


    Bekommst du danach auch noch die AC oder EC Chemo? Und wurde dir auch zu einem Test bezüglich einer Genmutation geraten? Gerade bei jungen Frauen unter 50 mit TN wird dieser Test empfohlen.


    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, viel Kraft und auch die Zuversicht, dass es am Ende gut wird.


    Liebe Grüße

    Hank

    Liebe Buffy1909


    Ich habe gerade gelesen, dass es dich nun zum zweiten Mal mit BK erwischt hat. Das tut leid😔. Das braucht echt kein Mensch.

    Gerade auch im Hinblick, was du schon alles durch machen musstest. Da wäre es mal an der Zeit für bessere Zeiten.

    Aber erst mal von vorne ... herzlich willkommen hier in diesem tollen Forum. Hier bist du richtig ... kannst alles fragen und auch loswerden, dass dir auf der Seele brennt. Du wirst immer ein offenes Ohr bzw. Auge😅 Hier finden.


    Ich kann mir in etwa vorstellen wie du dich gerade fühlst. Untersuchungen und Entscheidungen stehen wieder an ... wie reagiert die Familie und die Freunde - was macht die Krankheit mit mir... kurz gesagt tausend Fragen schwirren einem durch den Kopf.

    Das ganze Staging wühlt einem zudem auch nochmal auf ... aber danach wird es hofrentlich ruhiger.


    Ich bekam letztes Jahr auch die Diagnose BK, allerdings mit einem Tumor der sich nur von einer Chemo beeindrucken lassen konnte....alle anderen Therapien schieden für mich aus.

    Auch die Wahl des BK ist eine schwierige Entscheidung. Ich bin in einem kleinen BZ, von dem ich am Anfang nicht überzeugt war da ich in eine andere Klinik wollte, aber mittlerweile bin ich dort super zufrieden und fühle mich gut aufgehoben.

    Seit Ende Mai bin ich nun mit allem durch und mir geht es gut.


    Ich drücke dir die Daumen bei der Wahl für der für dich richtigen Therapie, wünsche dir alles Gute für die nun bevorstehende Zeit und viel Kraft und auch Zuversicht, dass am Ende wieder alles gut wird. Du schaffst das?👍

    Toi🍀 toi🍀 toi 🍀 .


    Grüssle

    Hanka

    Liebe Sunny05

    Auch ich möchte dich ganz ❤herzlich hier willkommen heißen auch wenn der Anlass kein schöner ist. Aber nun bist du schon mal hier und das ist gut so. Hier kannst du wirklich alles fragen und loswerden was dir auf der Seele brennt. Es ist immer eine für dich da.


    Ich kann mir gut vorstellen wie du dich gerade fühlst. Diese Diagnose zieht einem den Boden unter den Füßen weg. Das ganze Leben steht plötzlich Kopf.

    Ich war letztes Jahr im April auch in der gleichen Situation. Ich habe mir gleich einen aggressiven Genossen "angelacht", dem man nur mit ner Chemo bei kommen konnte. Danach ging es weiter mit OP und nochmal ner Tablettenchemo. Aber ich habe es geschafft.💪 Mir geht es heute wieder gut. Ich stehe wieder voll im Beruf, mache regelmäßig Sport (fast auf dem selben Level wie vor meiner Diagnose) und genieße mein Leben.


    Du hast ja schon von den Frauen hier viele sehr gute Tipps und Ratschläge erhalten.

    Aber ich habe auch noch was inpeto😉 :

    Zu den Arztgesprächen habe ich mir immer alle Fragen aufgeschrieben die ich hatte. Diesen holte ich dann ganz selbstverständlich heraus und "arbeitete" ihn ab. Da ich auch immer allein war, habe ich mir die Antworten auch gleich stichwortartig mitnotiert. Das war sehr hilfreich.

    Meine Erfahrung ist auch, dass gerade das Reden in dieser Zeit sehr wichtig ist. Ich lebe auch alleine. Ich merkte schneller, dass ich meinen Freundeskreis mit dem Thema Krebs überforderte und ließ das Thema bei denen dann bleiben. Sie waren dafür meine Rettungsinsel aus dem Meer der Krankheit🤗 und haben mich wunderbar abgelenkt.

    Was das Reden darüber angeht, da hat mir das Forum und die Frauen hier sehr geholfen. Denn nach dem niederschreiben meiner Gedankengänge fühlte ich mich befreiter. Dazu die Rückmeldungen und die Welt war nicht mehr so schwarz.

    Daneben steht uns Patientinnen auch eine psychoonkologische Beratung zu. Vielleicht wäre das ja auch eine Option für dich - mir hat diese in meinen tiefen Loch damals auch sehr geholfen.


    Ich wünsche dir alles Gute für die nun bevorstehende Therapiezeit, viel Kraft💪, Mut und auch Zuversicht🤗, dass alles wieder gut werden kann.🍀🍀🍀

    Du schaffst das!👍😉


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Bonny und Frieda , Sommerliebe-87 , Kylie , -sternle- , Sonne69 , @ Alwine , 18-09-Sonnenschein , Fiducia2020 , @Anneken , Dax , Shiva_001 , Sonnenglanz , Busenwunder , Gonzi , Frusti , Kaktusfeige82


    Vielen Dank für eure Wünsche und Rückmeldungen. Ja das letzte Jahr war schon krass. Als ich heute diesen Beitrag schrieb sind auch die Emotionen in mir hoch gekommen und mir ist nochmals bewusst geworden was mit mir los war. Der erste Schock von damals ist übergangen in ein Funtionieren während der Therapiezeit. Ich habe halt einfach meine Termine "abgearbeitet" und bin gar nicht groß zum Nachdenken gekommen. Man hat halt funktioniert.

    Das Nachdenken kam dann erst nach der OP - die Narbe war von nun an das deutlichste Zeichen meiner Erkrankung - mein Körper hatte sich dauerhaft verändert. Komischerweise hat mich die haarlose Zeit während der Chemo nicht so sehr belastet, obwohl dies ja auch ein sichtbares Zeichen der Erkrankung war. Aber dies ist kein Vergleich zu dem Kopfkino, daß nach der OP angesprungen ist.

    Aber auch diese Zeit ist ja nun zum Glück Vergangenheit. Mit viel Geduld, Hoffnung und vielleicht auch ein Fünkchen Ehrgeiz habe ich mich wieder zurück in den ganz normalen "Wahnsinn" gekämpft.;)


    Nun beschäftige ich mich wie schon erwähnt mit meinen ganz persönlichen "Luxusproblemen" .

    Top 1 - Haare: ich kann regelmäßig sagen - Der Tag war gut - aber das Haarspray versagte. Chemolocken führen definitiv ein Eigenleben:D. Trotz alledem liebe ich sie und möchte sie nicht mehr missen.

    Top 2 - Ausschlafen: das Privileg des Ausschlafens ist nun auch vorbei. Mit der Rückkehr in den Arbeitsalltag ändert sich dies. Mein Wecker holt mich an Arbeitstagen regelmäßig um 5.30 Uhr aus dem Land der Träume - ich könnte diesen manchmal immer noch deshalb an die Wand klatschen.

    Top 3 Fitness- heute ärgere ich mich darüber, wenn ich mal nicht die 10.000 Schritte am Tag geschafft habe. Zu Chemozeiten war ich schon mit 3-4 Tsd. Schritten zufrieden.


    Ja so ändern sich die Zeiten. Aber ich wollte ja mein altes Leben wieder zurück. Dafür hat sich der Kampf alle mal gelohnt.


    Sonne69 ... bleib weiter am Ball, dann wirst auch du Erfolge bezüglich der Fitness sehen. Hauptsache du tust etwas:).


    Frusti ... Glückwunsch ... dann freue ich mich schon jetzt darauf morgen deine Mutmachgeschichte zu lesen;).


    Ich wünsche euch auch weiterhin alles alles Gute.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Hallo Ihr Lieben!


    Nach langem zögern habe ich mich nun doch entschlossen auch hier meine erste Mutmachgeschichte zu schreiben. Zuerst dachte ich ja, dass es noch zu früh ist hier meine Geschichte zu posten, da mein Therapieende erst dieses Jahr Ende Mai war. Deshalb habe ich bisher auch immer nur in meinem Thread meine Fortschritte gepostet.

    Ich glaube aber auch, dass es gerade für all die Frauen die mit Therapien beginnen oder mitten in irgendeiner Therapie stecken wichtig ist kleine Lichtblicke am Ende, des vielleicht langen, Behandlungs-Tunnels zu sehen.

    Denn auch ich habe mich zu Beginn, als ich hier gelandet bin, gerade an solchen Geschichten orientiert ... ja ich habe die Mutmachgeschichten regelrecht in mich aufgesaugt.

    Nun möchte ich hiermit auch was zurück geben.


    Heute ist ein besonderer Tag für mich, denn vor einem Jahr wurde ich operiert und darf mich seitdem "krebsfrei" nennen:thumbup:. Und darauf bin ich wirklich stolz.:) Ein ganzes Jahr bin ich nun schon meinen "Knilch" los und ich kann es noch gar nicht richtig wahr haben wie schnell das Jahr nach der OP verging.


    Als ich letztes Jahr im April meine Diagnose erhielt ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Aber das kennt ihr sicherlich alle ... deshalb will ich da gar nicht weiter ausholen.

    Nachdem ich mich wieder gesammelt hatte und mit der Diagnose "angefreundet" hatte - wenn man es überhaupt so nennen kann - beschloss ich meinem "Knilch" eine Kampfansage zu erteilen. Zumal ich in meiner Naivität als "Krebsneuling" doch ernsthaft zu Beginn meinen Onkologen folgendes gefragt hatte: "Was wäre wenn ich einer Chemo nicht zustimmen würde? Man könnte doch einfach den Tumor "rausschneiden"." Die Antwort von ihm erpare ich euch jetzt lieber mal hier=O ... jedenfalls war es für mich ab da klar ich werde alles tun um wieder gesund zu werden.

    Eine große Stütze und auch das ich diese doch so turbulente Zeit so gut überstanden habe war und ist sicherlich auch das Forum hier ... oder besser gesagt ihr taffen Frauen und Kämpferinnen hier, die einem immer mit Tipps und Ratschlägen zur Seite standen oder einfach auch nur "Zugehört" haben wenn man mal ein tief hatte. Dafür ein fettes D A N K E<3.


    Mit der Diagnose hatte ich auf einmal auch ganz viel Zeit - den ich war krankgeschrieben. So begann ich mich in dieser Zeit auch intensiv mit dieser Krankheit auseinander zu setzen.

    Ich wollte alles wissen. Mein Motto war: Was ich kenne kann mir keine Angst mehr machen!

    Und so laß ich jeden Arztbrief zu Hause nochmals durch und hinterfragte dann beim nächsten Termin die für mich unklaren Punkte. Ja ...zu jedem Arztgespräch ging ich auch immer mit einem Zettel mit Fragen "bewaffnet" und löcherte meine Ärzte bis es für mich klar und rund war. Manchmal werden meine Ärzte danach auch gedacht haben "Zum Glück ist die wieder weg":D.

    Ich konnte aber auch meinen Ärzten per Mail die Fragen zu kommen lassen. Oftmals bekam ich dann noch am selben Tag eine Rückmeldung... was sicherlich auch nicht immer selbstverständlich ist. Gerade als es auf die OP zu ging suchte ich so vermehrt das Gespräch mit meiner Ärztin im BZ - sei es persönlich oder per Mail.


    Die ein oder andere wird jetzt sicherlich denken: "Oh mein Gott - warum tut sie sich das an! - Warum will sie alles so genau wissen?" Aber es war meine Art mit der Erkrankung umzugehen. Andere wiederum fahren nach der Devise: "ich will nicht alles wissen! Hauptsache ich werde gesund" und heften ihre Arztbriefe schnell weg. ich glaube, dass muss jeder für sich entscheiden.

    Bitte versteht mich jetzt aber auch nicht falsch: ich hatte trotz alledem großes Vertrauen zu meinen behandelnden Ärzten und ließ mich auf die Empfehlungen der Tumorkonferenz ein. Ich fühlte mich in meinen BZ rundum wohl und würde es jederzeit weiter empfehlen. Ich wollte die Krankheit einfach nur "verstehen".


    Nein, ich war sicherlich rückblickend gesehen keine einfache Patientin! - Aber muss Frau einfach sein, wenn es um sie selbst geht? Ich glaube nein - es ging ja um mich und meine Gesundheit - kurz gesagt: mein Leben. Da darf auch etwas Egoismus und Hartnäckigkeit der Begleiter sein. Zudem ist es ja auch das mindeste was man als Patientin erwarten kann: eine ausführliche und umfassende Aufklärung. Schließlich sind wir ja alle Laien - keine Mediziner.
    Deshalb kann ich also Alle hier nur ermutigen - geht euren Ärzten ruhig ein bisschen auf den Geist wenn für euch etwas unklar ist. Es gibt keine dummen Fragen!


    Die Therapiezeit (Juni2019 - Juni2020) war sicherlich nicht immer einfach. Es gab viele Höhen und Tiefen, gute und auch schlechte Tage. Aber ich habe es geschafft.:S

    Während der Chemozeit versuchte ich mich mit Sport oder besser gesagt "Seniorengymnastik" und Spaziergängen fit zu halten. Selbst an Tagen, an denen es mir nicht so gut ging nutzte ich mein Treppenhaus für ein bisschen Bewegung.

    Die OP, vor der ich zu Beginn der Diagnose solchen Bammel hatte, entpuppte sich im nachhinein als verhältnismäßig harmlos - keine Schmerzen oder Komplikationen. Heute ist die Narbe, die mich an diesen Tag erinnert so gut wie verblasst und mein Implantat und ich sind sowas von eng Freunde geworden;).

    Die zweite Chemozeit brachte ich dann auch irgendwie noch hinter mich und wurde am Ende mit einer tollen AHB belohnt, die mir sehr viel gebracht hat.

    Ich stehe bzw. sitze:Dnun hier und mir geht es gut. Die paar kleinen Zipperlein, die von der Chemo geblieben sind, die schaffe ich meistens auch erfolgreich zu ignorieren. Ich genieße mein neues "altes" Leben, gehe meiner Leidenschaft dem Sport fast wieder so wie vor meiner Erkrankung nach und bin auch wieder im Job durchgestartet.So darf es von mir aus gerne weiter gehen.:)


    Für alle die noch am Anfang oder mitten in der Therapie stecken möchte ich folgendes mitgeben: Glaubt an euch, eure Träume und gebt niemals auf!


    Liebe Grüße

    Hanka


    Hallo ihr Lieben!


    Heute ist ein besonderer Tag für mich. Genau heute vor einem Jahr habe ich meinem Schalentier das Dach über dem Kopf weg nehmen lassen - dass heißt ich wurde operiert. Somit bin ich nun seit einem Jahr krebsfrei.^^:thumbup:


    In den letzten Monaten ist so viel passiert - ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich nun hier stehe und es mir wieder gut geht. Ich kann mich noch genau an den Tag meiner Diagnose erinnern. Es war der 18.04.2019 - mir hat es den Boden unter den Füßen weg gezogen. Als mir dann auch noch klar wurde, dass ich mir mit einem triple negativen Tumor einen besonders fiesen Gesellen angelacht hatte war ich am Boden zerstört. Aber dank dieses tollen Forums habe ich wieder Land gewonnen und den Kampf aufgenommen.

    Die folgenden Monate waren von Chemotherapie und Kontrolluntersuchungen geprägt. Ich habe irgendwie funktioniert und meine Termine "abgearbeitet. Während der Chemo erfuhr ich dann auch noch, dass ich das BRCA1-Gen habe. Da dachte ich echt: soviel Pech kann man doch nicht haben. BK mit Anfang 40, dazu noch einen aggressiven Tumor der nur auf ne Chemo anspricht und jetzt auch noch das. Die Wahrscheinkeit für dieses Gen liegt ja nur bei wenigen Prozent. Naja ... ändern konnte ich es doch nicht mehr.

    Was sich jedoch änderte war die Art der OP. Ab diesem Zeitpunkt war nicht mehr von einer brusterhaltenden OP die Rede ,sondern die Tendenz ging zur Mastektomie. Ich musste mich nun nur noch entscheiden was ich wollte: mit oder ohne Aufbau und Silikon oder doch eher Eigengewebe. Je näher der OP-Tag rückte um so hibbeliger und zappeliger wurde ich. Jetzt im Nachhinein verstehe ich nicht mehr warum, denn die OP war im Vergleich zur Chemo pille-Palle.

    Da mein Geselle recht zäh war und sich von der Chemo nicht so wirklich beeindrucken lies durfte ich danach noch von 23.12. - 31.05.2020 eine Tablettenchemo nachlegen. Diese war kein Vergleich zur intravenösen Chemo. Ich konnte meinen Alltag fast normal leben - ab den letzten drei Zyklen schlug dann das HFS doch noch zu. Mittlerweile ist aber auch das Vergangenheit.


    Nach der OP begannen aber auch zeitgleich "Luxus-Probleme". Mit dem Chemoende letzten Herbst begannen nach etwa vier Wochen auch meine Haare wieder zu sprießen. Erst war es ein weisslich-gräulicher Geierflaum=O... der sich dann nach weiteren vier Wochen langsam verdunkelte. Nach etwa drei Monaten begann sich die Haarpracht dann zu kringeln - oh weh=O. Ich hatte bis zur Chemo nur "Schnittlauch"-Locken. Und nun sprießte da "Petersilie" auf meinem Haupt. Am Anfang konnte ich mich mit diesen Locken so gar nicht anfreunden - Gonzi weiss wovon ich da rede;). Mittlerweile liebe ich aber diese Mähne. Es hat nämlich auch den Vorteil, dass man sehr schnell mit dem Styling durch ist.:D Wie schon gesagt - es sind Luxus-Probleme8o.


    Nach Beendigung der Therapie folgte dann als nächste Station im Juni/Juli die AHB - die beste Zeit der Krankheit - ever:):thumbup:. Kann ich also jeder hier nur empfehlen.

    Seit September stehe ich nun wieder in meinem Job. Die ersten 7 Wochen waren die Wiedereingliederungszeit und seit 19.10. bin ich nun wieder auf dem Lohnzettel meines AG - yeah^^:S:thumbup:.


    Heute geht es mir wieder gut ... meine körperliche Fitness ist fast wieder wie vor der Erkrankung. Ich mache wieder Spinning, laufen bis zu 10km und powere mich gerne bis an meine Grenze aus. Aber ich lebe heute bewusster, achtsamer und genieße jeden Tag.

    Wie ich das jetzt hier so alles geschrieben habe ist mir nochmals bewusst geworden was für ein krasses Jahr das war. Aber der Kampf hat sich defintiv gelohnt:thumbup:, auch wenn es Tage gab die nicht so schön waren.


    Ich möchte somit auch allen Mut machen die noch am Anfang oder mitten in der Therapie stecken. Lasst euch von der Diagnose nicht den Lebensmut nehmen. Verzweifelt nicht. Und vor allen Dingen: GOOGELT NICHT !!! ich habe auch den Fehler gemacht und hin und wieder recherchiert:thumbdown: Was im Netz teilweise zu BK und auch gerade zu TN steht ist gruselig.

    Vertraut auf euch, euren Körper und natürlich euren Ärzten. Was aber natürlich auch nicht wieder heißen soll dass man nicht den ein oder anderen Schritt hinterfragen darf/soll. Meine Ärzte können bestimmt ein Lied davon singen:D, denn ich war nicht immer eine einfache Patientin^^.


    In diesem Sinne - bleibt gesund oder werdet es.


    Liebe Grüße

    Hanka