Beiträge von Hanka

    Hallo zusammen,

    dass mit dem MRT interessiert mich nun aber auch. Ich habe ja mittlerweile auch beidseitig Implis drin. Aber von einem Kontroll-MRT hat mir noch keiner was gesagt.

    Ich hatte 2020 ein Brust-MRT aufgrund eines Verdachts auf ein Rezidiv. Da wurde aber nix gesagt von evtl. noch vorhandenen Brustgewebe.

    Meine prophylaktische OP hatte ich jetzt im Mai. Auch hier wurde ich nicht auf ein Kontroll-MRT hingewiesen.

    Wäre das Standart bei BRCA1-bedingter Mastektomie?

    LG Hanka

    Liebe Traveler


    Deinen Nicknamen finde ich passend gewählt, denn wir sitzen ja alle irgendwie doch in einem Boot und sind auf einer Reise.


    Wir wären sicherlich alle gerne in einem anderen Forum unterwegs; aber nun sind wir nun mal hier und das ist auch gut so. Die Diagnose Krebs zu erhalten dreht das ganze Leben auf den Kopf, von einem Moment auf dem anderen ist nichts mehr wie es mal war. Man fühlt sich in einer Achterbahn der Gefühle gefangen. Da ist es dann gut wenn man auf Gleichgesinnte trifft, die einen verstehen können was man gerade durch macht. Hier im Forum hat immer jemand ein offenes Ohr - oder Auge🤔🤭 - wenn einem etwas auf der Seele brennt. Danach geht es einem meistens besser.


    In diesem Sinne: ❤lich willkommen in unserem tollen Forum 😃.


    Behalte dir bitte auch deinen schwarzen Humor😜 und deine bunte Lebensart🔴🟠🟣🟢 weiterhin bei. Die Erkrankung ist schon düster genug, da tut etwas Farbe, Ablenkung und Aufmunterung ungemein gut.


    Ich hab und hatte es während meiner Akut-Therapie auch knüppeldick mit meiner Ironie und dem schwarzem Humor. Mein Umfeld schlägt zwar deshalb bis heute oft die Hände darüber über dem Kopf zusammen ... war und ist mir aber wurscht. Das war meine Art mit der Erkrankung umzugehen und damit bin ich gut gefahren.

    Unter anderem nannte ich meine Chemos immer nur Cocktailparties 🍸🤪🍹, die spätere T-Chemo Pillenparty💊🥳 und unseren Onko-Doc nannten wir in unserer Chemo-Clique scherzhaft "Dealer"😎.

    Nach meiner Tumor-OP (bin aus der BK-Ecke) fragte ich meine Ärztin total trocken, ob ich nun auch einen neuen Pass bekomme (zum einen da ich diesen Tag als meinen zweiten Geburtstag ansehe und zum anderen da ich nun mit der OP teilweise etwas "verjüngt"😉 wurde). Zuerst schaute sie mich nur mit großen Augen an, dann aber platze der Knoten und wir lachten beide.


    Du siehst also du bist damit nicht allein.😅


    Das du jetzt gerade etwas durch den Wind bist, dir wie gelähmt vorkommt und keine klaren Gedanken mehr fassen kannst ist aber auch normal. Das ging uns allen so.

    Die Diagnose Krebs und das passende Verhalten kann man nun mal nicht vorher üben oder in der "Brigitte" nachlesen.


    Aber glaub mir, wenn du mit dem Staging durch bist und dein Therapieplan steht, dann wird es ruhiger. "Frau" funktioniert dann einfach nur und spult ihre Termine ab.

    Und trotz der ganzen Therapie geht das Leben weiter. Ich traf mich z.B. auch während der Chemo weiter mit Freunden, ging ins Fitness und lebte mein Leben fast normal.

    Es war sicherlich kein "Spaziergang", aber im Nachhinein kann ich sagen haben die guten Tage trotzdem bei mir überwiegt. Und das wird bei dir auch so sein.


    Liebe Traveler, ich wünsche dir hier eine gute Durchreise🚄, stehts nette Mitreisende🤗 und einen guten Austausch.

    Und falls du irgendwo hier und da einen "Ausflug" machen musst/möchtest ist immer jemand da der dich mit guten Ratschlägen und Insider-Tipps begleitet.

    Für Ruh und Rast und zum Entspannen kann ich dir hier auch unsern Thread "Sonnendeck" ☀️ empfehlen. Bei leckeren, virtuellen Snacks und Gesprächen lässt sich der ganze Mist nämlich ganz gut vergessen.

    Du siehst also, du bist nicht alleine.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Erna66 Danke für die Info. Ja ich möchte das Thema auf jeden Fall ansprechen.


    Weisst du zufällig auch, ob man die Teilerwerbsminderungsrente auch nur befristet beziehen kann? Ich habe nämlich die Hoffnung, dass meine Baustellen im Laufe der Zeit vielleicht noch besser werden könnten.

    Komme ich dann wieder aus dieser Rente raus oder bleibt dies dann so?


    Gleicht diese Rente dann den Verdienst Verlust zum vorherigen Gehalt (in meinem Fall 100%) aus oder hätte ich dann insgesamt einfach weniger am Ende des Monats in der Tasche?

    5 Std. 59 min max. x 5 = 29 Std. 55 min in der Woche wären ca. max. 75% bei mir.

    Der finanzielle Aspekt macht mir hier am meisten Sorgen.

    Ich bin nämlich Alleinverdiener und die monatlichen Kosten müssen ja auch irgendwie bezahlt werden.


    Meine BU-Rente zahlt anscheinend nur bei voller Erwerbsminderung. Und da ich ja die Wiedereingliederung damals erfolgreich beenden konnte geht die Versicherung nun davon aus, dass ich wieder arbeitsfähig bin.


    Ich bin gerade echt in einer Zwickmühle....

    Ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema.

    Nach 7 Wochen Wiedereingliederung (3 Wochen 3,5 Std., 2 Wochen 5,25 Std. und weitere 2 Wochen 7 Std.) im letzten Jahr arbeite ich nun seit 19.10.20 in Vollzeit in meinem Job (tägl. 7,8 Std.).

    Und jetzt kommt der Haken: coronabedingt und auf anraten meiner Ärzte konnte ich letztes Jahr meine Wiedereingliederung nicht in meinem klassischen Arbeitsfeld machen sondern nur im Office/bzw. Home-Office. Das klappte recht gut und ich konnte schnell das Pensum erhöhen. Die mir zugewiesenen Aufgaben waren nicht sonderlich anspruchsvoll und so schaffte ich es nach 7 Wochen bei 100% zu sein.


    Dank Corona blieb ich auch danach im Office/Home-Office bzw. wurde von Mitte Oktober 20 - bis Mitte Februar 21 in den Urlaub geschickt.

    Nach dem Urlaub blieb ich noch bis Mitte Juni im Home-Office.

    Mit der vollständigen Impfung startete ich wieder im vollen Gruppendienst durch. Auch das klappte zu Beginn noch recht gut.


    Mittlerweile jedoch habe ich das Gefühl mir wächst alles über den Kopf. Gerade der schriftliche/theoretische Teil meines Berufes bringt mich an meine Grenzen. Dieser macht in etwa ein Viertel meiner Arbeitszeit aus.


    Dokumentationen, Berichte schreiben, Fachliteratur lesen, Präsentationen vorbereiten, etc. - all das ist mir nur noch unter Anstrengung möglich. Ich brauche für viele dieser Aufgaben doppelt so lange wie vor meiner Erkrankung. Darf jedoch nur eine bestimmte Zeit als AZ aufschreiben.

    Unter anderem habe ich Konzentrations- und Wortfindungsstörungen und kann mir schwer Texte merken (Fachliteratur).


    Ich habe auch schon einige Überstunden seit Juni zusammen, die ich bei unserem Personalausfall auch nur schwer abfeiern werden kann.


    Zudem wird des öfteren von einzelnen Kollegen erwartet, dass ich nach 6 Stunden ZK gleich im Anschluss ins wöchentliche Teammeeting komme. Ich bin deshalb auch schon mit einem Kollegen aneinander geraten, da ich auf meine mindestens 30 Minuten Pause bestehe. Aus dem Arbeitsschutz weiß ich dass mir diese auch zusteht.


    Vor meiner Erkrankung war ich auch eher der Typ, lieber durcharbeiten und dann früher Feierabend. Berichte schreiben, etc. bereitete mir auch keine Probleme.


    Ich fahre jetzt in Reha. Dort erhoffe ich, dass ich wieder Kraft tanken kann.

    Und vor allen Dingen arbeitstechnische Tipps. Ich habe ja noch die 50% SB. Kann ich damit vielleicht von einem Teil meines Aufgabenkataloges befreit werden?


    Ansonsten bin ich am überlegen meine Wochenstunden zu reduzieren da ich so nicht weiter machen kann und möchte.

    Finanziell wäre es für mich zwar ein Fiasko🙈 auch später mal für die Rente.


    Aber was bleibt mir sonst übrig? Meine Baustellen schränken mich einfach ein. So schlittere ich womöglich langfristig in einen Burn-Out.


    Wie ist denn überhaupt das Prozedere für eine Erwerbsminderungsrente?


    Weiß jemand auch wie viele Wochenstunden man arbeiten darf um zusätzlich Teilerwerbsminderungsrente erhalten zu dürfen?


    LG Hanka

    Viele haben dir hier ja schon geschrieben, dass BK kein Notfall ist. Du brauchst somit auch keine Angst zu haben, dass dein Tumor in den nächsten Wochen bis Therapiebeginn noch weiter wächst. Dein Tumor schlummerte wahrscheinlich schon mehrere Jahre in dir.


    Meine Diagnose war am 18.04. und Chemobeginn war am 3.06. ... also fast 6 Wochen bis Therapiebeginn. Ich habe mich gleich krank schreiben lassen und habe die nervenaufreibende Zeit des Stagings auch dazu genutzt mir etwas Gutes zu tun... kurz gesagt: mich einfach abzulenken. Ich machte Ausflüge, ging shoppen, traf mich mit Freunden, fuhr auch nochmals in einen Kurzurlaub. So konnte ich nochmals Kraft tanken für die Therapiezeit und zehrte lange davon🤗.


    Mein Onkologe meinte übrigens mal zu mir, dass mein Tumor evtl. schon 5-7 Jahre in mir schlummerte bevor er aufploppte.


    Halte dir immer vor Augen: Brustkrebs ist heute gut behandelbar... 80% aller Frauen werden geheilt.


    Ich bin jetzt 1,5 Jahre mit der Therapie durch. Meine Tumor-OP jährt sich bald zum zweiten Mal. Mir geht es heute gut und ich gehe wieder in Vollzeit arbeiten.


    Also toi toi toi.


    LG Hanka

    Liebe Sternenfeuer

    😤😤😤 dass ist ja der Hammer wie die in deinem Brustzentrum mit dir umgehen.

    DAS GEHT JA GAR NICHT!!!


    Vorab eine Frage: Ist dieses Brustzentrum überhaupt zertifiziert? Darauf würde ich als erstes Wert legen.

    Denn dann müssten die Ärzte sich an bestimmte Regeln und Kriterien halten.


    Scheint mir aber bei deinem BZ nicht so zu sein ... so inkompetent wie die dort agieren. Eine Krebsdiagnose über Telefon mitzuteilen....😤🙈. OH man...


    Ich an deiner Stelle würde ich sofort das BZ wechseln!


    Der Onkologe wird dir zwar auch viel über deine Tumorbiologie sagen können und deine Fragen beantworten können. Aber im BZ bist du in der Regel auch immer während der Chemo zur Verlaufskontrolle inkl. Ultraschall.

    Und gerade bei einer Krebs-Therapie sollte man sich als Patientin rundum wohl und gut aufgehoben fühlen .... und auch vor allen Dingen mit seinen Sorgen und Ängsten ernst genommen werden.

    Das scheint mir bei dir nicht so zu sein.


    Falls ein Wechsel in ein anderes BZ bei dir nicht möglich ist würde es dir vielleichtschon helfen, wenn du dich mal an das Qualitätsmanagment der Klinik wenden würdest. Gemeinsam könnte dann geschaut werden, ob auch ein Wechsel zu einer anderen Ärztin innerhalb des BZ möglich ist. Vielleicht liegt es ja nur an dieser einen Person.

    Ich konnte z.B. jederzeit in meinem BZ meine behandelnde Ärztin kontaktieren. Sei es per Mail, Telefon oder auch kurzfristige Termine waren möglich. Hatte ich Fragen und sie war telefonisch nicht gleich erreichbar so konnte es sein, dass sie mir noch abends um 20 Uhr angerufen hat.

    In meinem BZ ist die Devise: der ganze Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht nur die Diagnose.


    Vielleicht kannst du auch mal mit dem Krebsinformationsdienst telefonieren und deine brennensten Fragen klären. Oder mit deinem Gyn das ein oder andere besprechen.


    Liebe Sternenfeuer ich wünsche dir ganz dolle einfühlsame und empathische Ärzte, die dich auch fachlich gut beraten können.


    LG Hanka

    Liebe Baybsie


    Es tut mir leid, dass du dir nun wieder Sorgen machen musst. Ich kann auch verstehen, dass die Aussage deiner Onkologin für dich nicht befriedigend ist. Würde mir genauso gehen.


    Ich weiß du hast zwar schon Metastasen, aber könnte dieser Anstieg auch evtl. von einer Entzündung im Körper her rühren?

    Hast du da vielleicht auch aktuell eine Baustelle?

    Die Marker reagieren nämlich auch darauf. Darauf hat mich nämlich letztes Jahr auch mein Gyn und meine Hausärztin hingewiesen.


    Dazu kann ich dir von einem Erlebnis im letzten Jahr bei mir berichten....

    Denn zu dem Thema Tumormarker habe ich mittlerweile ein gespaltenes Verhältnis. Mein Onkologe "liebt" diese auch und lässt sie regelmäßig bei mir bestimmen. Zuerst vierteljährlich... mittlerweile nur noch halbjährlich.

    Letztes Jahr im Mai hatte ich auch einen Anstieg ... wie Gonzi schon erwähnte. Der Verdacht von Rezidiv bzw. Metastasen stand im Raum ... und das unter noch laufender T-Chemo. Die ganze Maschinerie (Szinti, CT, ...) wurde damals wieder angeschmissen ... und ich hatte fünf schlaflose Nächte🙄.

    Gefunden wurde letztendlich zum Glück nichts.

    Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber aufgrund der T-Chemo mit dem Hand-Fuss-Syndrom zu tun... und das nicht wenig. Dies ist ja auch eine Entzündung. Mein Onkologe wollte da zwar keinen Zusammenhang sehen, aber nachdem dies weg war sind meine Marker wieder gefallen und seither im Normbereich.


    Deshalb würde ich an deiner Stelle erst einmal auch nach "harmlosen" Ursachen für den Anstieg suchen. Vielleicht ist das ja die Ursache für den Anstieg.


    Ich drücke dir die Daumen👍👍, dass es kein erneuter Progress sein wird. Toi.toi toi🍀🍀🍀


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Regina2411🤗


    Es tut mir leid, dass es dir in der aktuellen Situation nicht so gut geht. Die Chemo ist und war sicherlich für uns auch nicht wirklich schön. Ja zudem verändert sie auch noch unseren Körper ... alle Haare fallen aus ... das Hautbild ändert sich ... aber sie hilft uns auch gesund zu werden. Sie ist unsere Verbündete im Kampf gegen das Schalentier.


    Deshalb sie es mal so: wer verbietet dir denn in dieser Situation traurig zu sein? Das Traurig sein gehört doch genauso zum Leben dazu wie Wut, Freude, ....

    Lass es zu. Weine oder schreie deine Traurigkeit heraus.

    Mir hat es zum Beispiel sehr geholfen, wenn ich an den Therapietagen spazieren gegangen bin. Die Sonnenstrahlen und die frische Luft haben in mir positive Kräfte geweckt.


    Traurig zu sein und dies zu akzeptieren ist meiner Meinung aber auch ein großer Schritt/Weg mit dieser Diagnose und der mit sich bringenden Therapie umzugehen und diese letztendlich zu akzeptieren.

    Wir haben nun nicht mal nur einen Schnupfen ... da ist es doch ganz normal, dass man mit der Situation und dem Schicksal hadert.


    Ich hatte nach meiner Tumor-OP auch ein großes Tief, als ich erfuhr dass ich nun nochmals 8 Zyklen Tablettenchemo anhängen durfte. Ich hatte davor ja schon ein halbes Jahr eine intravenöse Chemo.

    Nach der Tumor-OP begann ich schon Zukunftspläne zu schmieden ... dachte an die Rückkehr in den Job zu meinen Kidis ... und dann kam diese Hiobsbotschaft. Es war wie ein Schlag ins Gesicht ... ich selber kam mir vor wie eine Verliererin. Fragen wie: Wieso hatte ich die Strapazen der Chemo auf mich genommen, wenn das "Mistvieh" sich davon nicht beeindrucken ließ" quälten mich. Mir war nur zum heulen.


    Aus diesem Tief kam ich mit Hilfe einer Psychoonkologin heraus. Sie zeigte mir Wege zur Krankheitsbewältigung und die Gespräche taten mir auch unendlich gut. Wir redeten dabei aber nicht nur über die Krankheit - nein auch über alltägliche Dinge und lachten auch viel. Ich kann dir somit eine psychoonkologische Beratung nur empfehlen.

    Vielleicht wendest du dich mal an dein BZ bzw. deinen Onkologen. Sie können dich da sicherlich weiter vermitteln.


    Vielleicht hilft es dir ja auch, dass du die Chemotherapie besser annehmen kannst, wenn du dir ein neues Wort dafür überlegst und auch deinem Tumor einen Namen gibst.

    Ich fand das Wort Chemotherapie damals auch irgendwie schrecklich und habe deshalb meine Chemo "Cocktailparty🍹😜🍸" genannt. Ich fühlte mich nämlich danach wie nach einer solchen ... hatte einen Brummschädel und ne Matschbirne ohne Ende🤪.

    Und so stellte ich mir jedes Mal vor, dass ich meinen "Knilch" unter den Tisch saufe. Ging es mir danach schlecht so freute mich die Vorstellung, dass es meinem "Knilch" nun noch schlechter ging.

    Ach ja ... mit "Knilch" meine ich meinen Tumor😜.


    Ein weiterer Tipp ist: führe ein Tagebuch. Darin schreibst du aber nur positive Dinge rein, die du an diesem Tag erlebt hast. Das können Kleinigkeiten sein: der Vogel der vor deinem Fenster so schön gezwitschert hat, dass Eis das so lecker war, das Herbstlaub dass golden in der Sonne glänzt, usw. Kurz gesagt: alles was dir an diesem Tag gut getan hat und vielleicht doch ein kleines Lächeln auf die Lippen gezaubert hat🤗.

    Und du wirst sehen: es ist nicht nur alles grau.


    Liebe Regina2411, ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht🍀🍀🍀. Du schaffst das! Glaub mir.:hug:

    Wir sind oftmals stärker als wir glauben💪😊👍. Und denk daran ... nach Regen🌧 kommt immer wieder Sonnenschein☀️. Und manchmal vielleicht auch ein Regenbogen🌈😉.


    🎼 Ich schenk dir einen Regenbogen 🌈 🎶🤗....


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Sternenfeuer


    Ach herrje, ich lese gerade du hast ja schon ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle hinter dir.

    Es tut mir leid, dass es dich nun auch mit BK erwischt hat😔.

    Die Diagnose Mammakarzinom samt Therapieverlauf am Telefon gesagt zu bekommen geht meiner Meinung mal gar nicht😤. Man hätte dich zu einem direkten Gespräch einladen müssen. Ich kann deine Ängste, Sorgen und Fragen da voll und ganz nachvollziehen. Ist fast so wie allein gelassen im Regen.


    Aber erst einmal von vorne😊: ❤lich willkommen hier in unserem tollen Forum, auch wenn ich dich lieber wo anders kennengelernt hätte. Aber nun bist du schon mal hier und das ist gut so. Du bist hier ja schon von vielen lieben Frauen begrüßt worden und hast schon viel Zuspruch erhalten.


    Ich möchte ich mich hier auch anschließen und dir die Angst vor der Chemo nehmen.

    Ich selber bin vor 2,5 Jahren auch an BK erkrankt ... hatte allerdings einen triple negativen Knilch.

    Als mir mein Arzt damals mitteilte, dass ich sehr zeitnah operiert werde brach für mich eine Welt zusammen. Ich hatte nämlich wahnsinnig Angst vor einer Narkose/OP. Nachdem die Tumorbiologie jedoch fest stand war Chemo die erste Therapie. Somit rückte die OP für mich in weite Ferne und ich freute mich sogar ein wenig darauf. Und so ging ich motiviert in die Chemo.


    Ich nutzte übrigens nie das Wort Chemo sondern nannte sie Cocktailparty🍹😉🍸 - denn der Effekt war bei mir so ähnlich🙈.

    So stellte ich mir jedes mal vor, dass ich meinem Knilch unter den Tisch "saufe". Ging es mir danach schlecht so freute mich die Vorstellung dass es meinem Knilch hoffentlich noch schlechter ging. Und so sollte es ja sein.


    Eine Chemo ist wirklich gut machbar, auch wenn es kein Spaziergang wird. Du sitzt in mega-bequemen Sesseln und bekommst Infusionen. Währenddessen kannst du alles mögliche nebenher machen: lesen, stricken, essen, rätseln, etc. - dem Port sei Dank🤗.

    Die guten Tage haben bei mir während dieser Zeit definitiv überwiegt. Ich konnte größtenteils meinen Alltag normal leben - ging sogar weiterhin ins Fitnesstudio, traf mich mit Freunden, etc.

    Für eventuelle Nebenwirkungen wirst du Begleitmedis erhalten, die wirklich sehr gut wirken👍. Also alles kein Grund zur Sorge.


    Das nun vor dir stehende Staging, Port, etc. wird zwar jetzt nun nochmals etwas turbulenter werden. Lenk dich in dieser Zeit am besten mit schönen Dingen ab. Ich habe mich z.B. direkt nach jedem dieser Termine mit etwas Schönem belohnt🤗.

    Wenn dann dein Therapieplan mal steht wird es wirklich ruhiger, glaub mir.

    Frau funktioniert dann einfach nur und spult ihre Termine ab - und ruck zuck ist dann auch diese Zeit wieder vorbei.


    Ich bin nun seit fast 2 Jahren krebsfrei. Der ganz normale Wahnsinn hat mich wieder🤭; ich arbeite seit einem Jahr wieder in Vollzeit in meinem Beruf und mir geht es wieder gut.


    Noch ein Tipp: Mit dieser Diagnose steht dir auch ab sofort psychoonkologische Beratung zu ... gerade auch wenn die Ängste zu groß werden.

    Kann ich dir also nur empfehlen. Während der Therapie fiel ich auch in ein Loch. Der Austausch mit der Psychoonkologin tat mir da einfach gut.


    Du wirst es auch schaffen. Brustkrebs ist - wie schon hier erwähnt wurde - heute wirklich gut behandelbar.


    Ich wünsche dir für deine Therapiezeit alles Gute🍀🍀🍀, viel Kraft💪 und auch Zuversicht dass am Ende alles gut wird.


    Denk dran: du bist nicht allein. Du hast die geballte Frauen-Power💪😃👍 dieses Forum hinter dir und findest jederzeit hier auch ein offenes Ohr. Wir sitzen alle in einem Boot.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Leonde


    Ich hatte auch 12x Paclitaxel - zusätzlich dazu auch noch Carboplatin.

    Ich hab mich an die Empfehlung meines Onkologen gehalten und mir Kühlhandschuhe sowie Füsslinge zugetan. Klar es mag etwas fies sein eine ganze Weile so eingepackt dazusitzen und nicht wirklich was machen zu können. Aber ich habe diese Zeit genutzt und Hörbücher währenddessen gehört. Manchmal bin ich dabei sogar - trotz der Kälte - eingeschlafen🙈.


    Damit die Haut keine "Frostbeulen" bekam habe ich darunter enge Stoffhandschuhe sowie Kompressionssocken (aus dem Sportbereich) angezogen. Damit war es gut auszuhalten.


    Das Problem mit dem "pullern" hatte ich übrigens auch wie lissie - dann bin ich halt zwischendurch zur Toilette geflitzt ... das war gar kein Problem.


    Ich habe zwar trotz der Kühlung leichte PNP bekommen. Wer weiß wie heftig es gekommen wäre, wenn ich gar nicht gekühlt hätte.


    Ach ja noch etwas: ich hatte auch einen weiten Anfahrtsweg zur Chemo.

    85km oder 1 1/2 Std. Fahrzeit - und das von August bis Mitte November🙈. Deshalb habe ich meine eingefrorenen Handschuhe und Füsslinge mit Eisakkus und ner Kühltasche zur Onko-Praxis transportiert. Dort angekommen habe ich sie gleich einer Onko-Schwester für deren Eisschrank übergeben bis ich sie benötigte. Das hat prima funktioniert.


    Liebe Leonde, ich wünsche dir eine verträgliche Chemo. Hab keine Angst ... die Paclis sind wirklich gut zu meistern. Ich bin sogar weiterhin ins Fitness und konnte meinen Alltag fast normal nachgehen. Kein Vergleich zu den wesentlich heftigeren AC, die ich zuvor hatte.

    Das wichtigste ist doch, dass deinen Metas nun hoffentlich endgültig der Garaus gemacht wird. Und nur das zählt.

    Du schaffst das💪😃👍.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Ina84


    Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis😃👍. Es freut mich sehr, dass es dir heute gut geht und du die Antihormontherapie so gut verträgst.


    Ja die Krankheit rückt irgendwann in den Hintergrund und man lebt wieder seinen Alltag ... der normale Wahnsinn hat einen halt wieder😅. Das kann ich nur so bestätigen.

    Aber auch der Nachsorge-Bammel wird weniger werden, glaub mir. Ich stehe mittlerweile vor Nummer 8 und sehe dem Termin gelassen entgegen. Ist halt nun ein weiterer Termin in meinem Leben ... so ähnlich wie die Kontrolltermine beim Zahnarzt 😉.


    Liebe Ina, ich wünsche dir weiterhin alles Gute🍀🍀🍀, nur Nachsorgetermine mit einem fetten o.B. und bleib gesund und munter.

    Ich freue mich schon von dir weitere Mutmachgeschichten hier zu lesen.🤗


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe IBru

    Das tut mir leid, dass du mit deinem Reha-Kampf immer noch nicht weiter bist. Es kann doch nicht sein, dass dich die RV so zappeln lässt🙄.

    Ich werde nun am 22.10. endlich fahren. Wie du weisst haben sich bei mir ja auch ein paar Hürden in den Weg gestellt.

    Drücke dir die Daumen, dass es doch noch bald was in deinem Sinne wird.

    LG Hanka

    Liebe Gonzi ...

    .... und alle "Alten Hasen" hier!

    Ich mische mich hier nun auch mal ein😉: ich bin ja nun auch schon seit Juni 2020 durch mit der Therapie und sogar schon seit Ende November 2019 krebsfrei.


    Deshalb habe ich mir die Frage dieses Thread auch schon gestellt! "Mensch du bist doch nun durch mit der Therapie und trotzdem kommst du hier nicht weg ... warum nur?"


    Aber die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Zum einen hat mir das Forum damals als "Krebs-Küken" sehr geholfen und ich habe auf die "alten Hasen" wiez.B. kruemelmotte  Ronda  Erdnuss .... nur um einige zu nennen ... herauf geschaut. Ihr habt mir soviel Mut gemacht mit euren Beträgen, so dass ich recht positiv gestimmt durch die Therapie gekommen bin. Für mich war klar wenn ihr es geschafft habt, dann wuppe ich es auch.

    Auch Kylie hat einen großen Beitrag bei mir dazu beigetragen, da sie immer für mich ein offenes Ohr - (oder doch Auge🤔) hatte.

    Gleichzeitig war es auch beruhigend hier zu lesen, dass es anderen wie z.B. Teafriend oder Kerstin B., die zeitgleich wie ich durch die Therapie gingen ähnlich erging. Wir saßen ja alle in einem Boot und konnten uns auch gegenseitig unterstützen, motivieren und stärken.


    Zudem war und ist hier auch nicht alles nur traurig und trist. Ich erwähne da nur mal den tollen "Wenn die Haare wiederkommen"-Thread. Wie herrlich war doch damals unser "Haar-Battle" Gonzi😅.


    Ausserdem habe ich hier auch einige liebe Frauen kennengelernt mit denen ich bis heute noch in PN stehe oder sogar in real Freundschaften entstanden sind.


    Als geheilt sehe ich mich zwar auch noch nicht (habe aus diesem Grund auch noch meinen Port behalten).

    Aber das Wort "krebsfrei" ist seit dem 26.12.2019 nun auch in meinem aktiven Vokabular.


    Mir geht es heute auch wieder gut. Ich arbeite seit einem Jahr wieder Vollzeit in meinem Job. Ein paar Chemo-Souvenirs habe ich zwar zurückgehalten - aber was solls - ICH LEBE🙃 und nur das zählt. Gerade wir aus dem TN-Club haben ja wenig Therapie-Optionen.


    Deshalb sehe ich es nun auch als eine Art "Pflicht" an hier etwas zurück zugeben.

    Ich möchte gerade den Neuen Mut zusprechen, dass eine Krebstherapie gut zu schaffen ist und nicht gleich einem Todesurteil gleich kommt (wie es leider oftmals im Netz zu lesen ist - Deshalb an alle Neuen: GOOGELN IST TABU).


    Ich bin hier auch nicht mehr so oft aktiv hier. Zum einen da mich der ganz normale "Wahnsinn"😉 wieder hat und andererseits weil mich natürlich auch einzelne Verläufe runter ziehen. Gerade Andrea aktuell war so ein Fall. Als ich kam war Pschureika schon fast ein Jahr mit der Therapie durch. Ihr Schicksal hat auch mich sehr betroffen gemacht.


    Viele liebe Frauen sind hier mir auch so ans Herz gewachsen, dass ich mich auch noch für deren Verläufe, wie es hier weiter geht, interessiere, mitleide oder mitfiebere.


    Wie lange ich tatsächlich noch hier aktiv sein werde das wird die Zeit mit sich bringen. Ich hoffe und bete inständig, dass ich nie wieder als Patientin das Forum nutzen werde.


    Liebe Grüße und euch allen weiterhin alles Gute


    Hanka

    Liebe Fiducia2020  Kiko62 ... ich musste gerade beim Lesen schmunzeln. Gestern auf der Heimfahrt von der Arbeit lief zufälligerweise "Griechischer Wein" im Radio. Und da ist mir gleich wieder unser Treffen in Trier eingefallen.🤗

    Die Zeit mit euch allen ... Reb  Kerstin B.  Bako  Kirsche  KatzenMom 64 @mimi61 Meta74  Crucenia  Rita1956 .... war einfach nur wunderschön🥰... eine erholsame Auszeit für mich aus dem mittlerweile wieder hektischen Berufsalltag. Danke dafür😘.


    Wenn ich es betrieblich einrichten kann bin ich auf jeden Fall in Lübeck wieder mit von der Partie👍.

    LG Hanka

    Liebe geli

    Mir tut es auch leid, dass du die erste EC so schlecht vertragen hast. Aber die erste ist wohl oder übel bei den meisten sehr heftig.


    Bei mir war es damals nämlich genauso. Ich bekam die AC. Schon bei der Heimfahrt mit dem Taxi (1 1/2 Std.🙈) merkte ich wie ich immer mehr eine "Matschbirne" bekam... kam mir vor als ob ich einen Rausch hätte. Zu Hause angekommen habe ich noch schnell ne Suppe gegessen und mich mit ner M**-Tablette hingelegt. Als ich wieder aufwachte war mir grottenschlecht. Brechen musste ich zwar nie, aber ich hatte Schwindel, einen Brummschädel und konnte mich kaum auf den Beinen halten ... mein Kreislauf spielte verrückt. An spazieren gehen war gar nicht zu denken. Dieser Zustand hielt bei mir sechs Tage an🙄.


    Nicht dass du jetzt einen Schreck bekommst; es war zum Glück nur bei der ersten AC so heftig. Die 2. und 3. vertrug ich wesentlich besser.


    Ein Tipp meiner Ärztin war viel zu trinken ... aber das weisst du ja aber schon😊👍.


    Ich zwang mich an den Chemotagen schon während der Chemo 1-1,5l zu trinken ... was natürlich zur Folge hatte, dass ich mit meinem Infusionsbeutel ständig zur Toilette musste🤭. Ich war da aber nicht die einzigste😉...


    Zu Hause ging es dann gleich weiter mit trinken. 1,5l wurden es nochmals + eine Suppe. So kam ich auf 3-4 Liter.

    Am besten ging bei mir entweder Sauerkirsch- oder Johannisbeerenschorle sowie Zitronen-Ingwer-Wasser. Ach ja Buttermilch auch noch ... kurz gesagt: hauptsache säuerlich und bloß kein Wasser/Mineralwasser 😖.

    An den Tagen darauf wiederholte ich meinen Trinkmarathon.


    Nr.4 war dann zwar wieder etwas heftiger - musste aber wohl so als eine Art Abschiedsvorstellung so sein.


    Ich wünsche dir, dass du deine nächsten EC besser verträgst. Warte am besten nicht bis es dir schlecht wird sondern nimm gleich die Begleitmedis.

    Ich habe die M** 3x täglich eine Woche lang prophylaktisch genommen.


    LG Hanka

    Liebe SilkeM

    Ich bin auch Gen-Trägerin. Bei mir wurde die Mutation während meiner Chemo entdeckt, da ich an Brustkrebs erkrankt bin/war.

    Ich entschied mich auch für die Mastektomie mit Implantat-Aufbau. Ich bin mit dem Ergebnis rundherum zufrieden und würde immer wieder so entscheiden.

    Meine Eierstöcke ließ ich auch letztes Jahr entfernen. Für EK gibt es leider keine sichere Vorsorge. Der Eingriff wurde minimalinvasiv bei mir durchgeführt und war im Verhältnis ein klacks.

    Lass dich am besten in einem BZ für familiären BK und EK über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beraten.

    Alles Gute.

    LG Hanka

    Bezüglich der Flecken sehe ich es so wie lilobett ... können wirklich von zu niedrigen Thrombozyten kommen. Denen würde ich auch nicht so viel Beachtung schenken.


    Die Schmerzen am ganzen Körper hatte ich während der T-Chemozeit auch ... haben sich angefühlt wie ein fieser Muskelkater. Ich bekam dagegen Physio verschrieben... es waren Verspannungen von einer eingeschlichenen unabsichtlichen Schonhaltung. Mit Massagen und Übungen habe ich es bald in den Griff bekommen.


    Ich drücke dir die Daumen👍👍, dass es etwas ganz harmloses ist. Mach dir bitte nicht zu viele Sorgen. Du hattest Chemo, OP, Bestrahlung... da kann ich mir nicht vorstellen, dass da jetzt schon was mit Metas sein könnte.


    LG Hanka

    Liebe Nadine1991

    Ich hatte auch die Tablettenchemo... habe damals 4 Wochen nach der Tumor-OP damit begonnen. Mein Onkologe hätte es lieber gehabt, dass ich schon 2 Wochen nach OP damit starte ... je eher desto besser. Ich konnte aber eine Verlängerung aushandeln da ich bedenken wegen der Wundheilung hatte.

    LIebe KleineBiene

    Wie geht es dir im schönen Bad Waldsee?🤗


    Heute in zwei Wochen bin ich auch dort. Langsam aber sicher steigt das "REHA-Fieber"🤗

    Gleichzeitig bin ich aber auch am Limit was den Alltag angeht und hoffe dass die Reha mir wieder Kraft geben kann.


    LG Hanka