Beiträge von Hanka

    Liebe Hogi64

    Meine Mutter hatte genau mal das selbe Problem. Sie nahm Antidepressiva und hatte mal ne Zeit lang mit einem Reizdarmsyndrom zu kämpfen. Übelkeit inklusive. Ihre Ärztin verordnete ihr MCP.


    Aber zum Glück haben wir eine tolle Apotheke die gleich die Wechselwirkungen unter den altuellen Medikamenten checkt. MCP geht bei Antidepressiva nicht! Die Apotheke rief sofort bei der Ärztin an und es wurde nach einer Alternative gesucht.


    Seither nimmt meine Mutter ein Präparat auf Ingwerbasis. Den Namen kann ich dir bei Interesse gerne per PN schicken.


    Du solltest bei diesen Pillen aber dann keine Blutverdünner nehmen dürfen.

    Liebe Lebeliebe

    Danke für diese tolle Mutmachgeschichte. Ich kann dich so gut verstehen. Am Anfang ist der Berg riesig. Am Ende der Therapie jedoch staunt man über sich selbst, dass man schon alles beendet hat. Irgendwie vergeht durch die Therapiezeit und die vielen Termine die Zeit wie im Fluge.

    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute...sämtliche Nachsorgen mit einem fetten o.B. Du wirst sehen: mit der Zeit wird die Nachsorge zur Routine und die Schlafstörungen vor diesen Terminen werden weniger.

    Am 12.10. habe ich meine 11 Nachsorge und ich bin mittlerweile nicht mehr die Bohne aufgeregt.

    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Feli

    Ich bin auch geschockt, was dir vor vielen Jahren widerfahren ist😳 und es tut mir leid, dass du nun erneut vor dieser Situation stehst.


    Zugleich ist es aber auch gut, dass du nun uns gefunden hast. Hier bist du gut aufgehoben. Du kannst alles fragen und loswerden was dir auf der Seele brennt. Ich mag mir gar nicht ausmalen wie ich in deiner Situation nun reagieren würde. Das erste Mal wahrscheinlich umsonst durch die Therapie und nun wieder diese Diagnose. Das kommt doch sonst nur in schlechten Filmen vor.😬

    Ein positives hat das ganze vielleicht. Die Therapien sind heute viel besser ls früher und gehen mit weniger Nebenwirkungen einher.


    Ich hatte 2019 auch TN-Brustkrebs und hatte das volle Programm (Chemo, OP, T-Chemo, prophylaktische OPs dank Genmutation). Heute geht es mir wieder gut und ich stehe wieder mitten im Leben.


    Und das wirst auch du. Die Chemo - die nun wahrscheinlich auf dich zukommt ist wirklich gut zu meistern.


    Ich wünsche dir hier einen guten Austausch und alles Gute für die Therapiezeit.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Dax

    Alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag 🎁 🎈 🎉. Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen🍀🍀🍀. Genieße den heutigen Tag im Kreise deiner Lieben und lass dich ordentlich verwöhnen ☕🍰🍨🍸🍾🥂.

    Liebe Grüße

    Hanka

    Ich habe nun auch einen kleinen Sieg errungen.

    Meine Teilerwerbsminderungsrente wurde mir ja rückwirkend zum 1.11.21 befristet bis 3/2024 bewiilligt.

    Der Haken war nur, dass ich nur die Rente für 2021 ausgezahlt bekam.

    Ab 2022 hätte ich keine Rente bis zur nächsten Rentenprüfung am 1.07.23 erhalten, da ich von Jan - Juli 2022 in Vollzeit weitergearbeitet hatte (ich wusste ja nicht ob ich die Rente überhaupt genehmigt bekomme). Kurz gesagt ich hatte für 2022 schon meine Hinzuverdienstgrenze überschritten.


    Dagegen habe ich Veto eingelegt, da ich ab 1.08. nun nur noch in Teilzeit arbeite und die Rente in meine monatlichen Einnahmen mit eingeplant hatte. Ohne die Rente wäre das monatliche Loch zu groß geworden😬.


    Nun ist mir die DRV entgegen gekommen und ich bekomme eine gekürzte Teilerwerbsminderungsrente ab 1.09. (etwa ein Drittel), weil ich trotzdem noch über die Grenze bis zum Jahresende komme.


    Die nächste Renten-Prüfung ist zwar trotzdem erst wieder im Juli 23, aber auch hier werde ich im Januar nochmals um eine Prüfung und Neuberechnung meines Falles bitten.


    Wem ging es auch so?

    Liebe Dax

    Das sind ja wunderschöne Neuigkeiten die ich hier lese. Ich freue mich mit dir🙃. Für deinen Job wünsche ich dir viel Spaß und nette Kollegen. Alles Gute weiterhin.

    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe IBru

    Danke für diesen interessanten Gedankenanstoß. Ich fände es auch sinnvoll, wenn wir Patienten schon im Brustzentrum und beim Onkologen vernünftig über die Nachsorge aufgeklärt werden würden. Beziehungsweise, dass die Patienten auch schriftlich über die Nachsorge informiert werden. Beim Thema Nachsorge scheiden sich nämlich immer noch die Geister.


    Die einen werden nach Therapieende nur noch von ihrem Haus-Gyn begleitet, andere wiederum gehen im Wechsel weiter ins BZ und zu ihrem Gyn und wieder andere haben auch noch zusätzlich Nachsorgetermine beim Onkologen.


    Zu der letzten Gruppe gehöre auch ich. Ich hatte 2019 einen TN-BK und habe zudem auch noch bei BRCA hier geschrien. Nach Chemo und Tumor-OP "durfte" ich ja dann auch noch mit der Tablettenchemo mit Capezitabin "nachsitzen".


    Seit Beginn meiner Nachsorge-"Karriere" habe ich neben den vierteljährlichen Gyn-Terminen auch vierteljährlich Termine bei meinem Onkologen (Seit 2021 nun halbjährlich). Dort bekomme ich jedes Mal ein großes Blutbild inkl. Tumormarker-Bestimmung. Die Tumormarker haben mich 2020 schon einmal zittern lassen, so dass ich hier auch jedes Mal ein mulmiges Gefühl habe.

    Danach geht es zum Doc zum Bauch-Sono. Mein Onkologe legt dabei sehr großen Wert auf die Leber. Es scheint mir fast so, als ob er hier irgendwann eine "Überraschung" erwartet. Das beruhigt mich nicht gerade sonderlich. Gerade die Angst vor Lebermetastasen ist bei mir deshalb groß. Je näher der Onko-Nachsorge-Termin rückt umso unruhiger werde ich.


    Ich habe keine Wahl: mein Onkologe ist zweimal im Jahr auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Einerseits vertritt er den Standpunkt, dass ein Kontroll-MRT (prophylaktisch) keinen Sinn macht, sondern hier eher nur bei Beschwerden oder auffälligen Blutbildern eingesetzt wird. Andererseits wiederum besteht er auf das sehr ausführliche Sono und die Tumormarkerbestimmung.


    Ich bin mit ihm auch schon so verblieben, dass er sich bei mir nur telefonisch melden soll, wenn etwas auffällig ist. Aber er hält sich nicht daran, sondern verkündigt mir auch immer ein paar Tage später die frohe Botschaft, dass alle Werte im grünen Bereich sind. Mag sein, dass er mir damit was Gutes tun will, da er doch jedes Mal meine Anspannung vor diesem Termin anmerkt. Aber trotzdem ist es jedes Mal ein Schreck für mich wenn ich die Nummer des Onkologen auf dem Display sehe.


    Etwas anderes ist es mit dem Umgang bei Genmutationen. Hier fände ich es angebracht, wenn diese Frauen auch in der Nachsorge anders betreut werden und sich nicht alles erkämpfen und erbetteln müssten. Bei BRCA ist ja das Risiko erhöht immer wieder an BK oder EK zu erkranken. Klar es gibt die prophylaktischen OPs, aber trotzdem kann es zu Rezidiven in der Brustwand, Brustbein, Brusthaut, etc. kommen. Deshalb fände ich es gut, wenn hier von vorneherein z.B. das Brust-MRT fester Bestandteil der Nachsorge wäre.


    Das Risiko der Metastasierung schwebt denke ich bei allen jemals an einer Krebsart erkrankten Patienten mit. Wann und ob es zu einer Metastasierung kommen kann ist ungewiss.

    Von daher weiß ich nicht wie ich selber damit umgehen würde evtl. schon Kenntnis von Metastasen ohne aber Symptome zu haben. Ich glaube dass es dann eine große psychische Belastung für mich wäre.


    Deshalb lebe ich im hier und jetzt und versuche mein Leben so gut es geht zu genießen.


    Ich weiß der Vergleich hinkt jetzt vielleicht: es gibt so viele Alterserkrankungen (z.B. Demenz, Parkinson, Alzheimer, etc.), an denen ich vielleicht erkranke. Nur weil ich eventuell im Alter an einer solchen Erkrankung erkranken könnte heißt das noch lange nicht, dass ich mich jetzt schon vorbeugend untersuchen lasse.


    Ich glaube mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, wenig bis gar kein Alkohol, kein Tabak und regelmäßige Bewegung ist schon viel erreicht. Letztendlich gibt es keine Garantie für ein langes Leben.

    Liebe Baybsie

    Es freut mich das, dass beide Eingriffe gut geklappt haben und du auch schon die ersten positiven Effekte spürst.

    Jetzt erholen dich erstmal zu Hause von dieser turbulenten Woche. Versuche abzuschalten und mache etwas Schönes mit deinen Lieben🍨🍰☕🎠🧘‍♀️🎪.

    Liebe Grüße

    Hanka

    Ihr lieben Butterblume , Hanka und Elisa ich danke Euch für Euren Zuspruch. Die letzten Termine ziehen sich gefühlt ganz schön hin:hot: . Mit der Transfusion bin ich hoffentlich planmäßig Ende September mit meinen Paclis durch. Ich würde das piepen der Infusionsständer in der Ambulanz nicht gerade schmerzlich vermissen😂.

    Liebe Katrin T.


    Hab Zuversicht - am Ende alles gut wird. Diese Blut-Infusion wird wie ein Turbo bei dir wirken.


    Aber piepende Infusionsständer?🤔 Na da hast du ja den "Lamborghini" erwischt😅... da kann dann doch alles nur gut werden😊.

    Meine Infusionsständer damals waren eher ein "Ford T" und haben geschwiegen wie ein Fisch.

    Star strong💪😎

    Liebe Katrin T.

    Ich drücke dir auch die Daumen👍👍, dass du deine Chemo wie geplant durchziehen kannst🍀🍀🍀.


    Die Nr.7 war bei mir auch ein Wendepunkt ... es wurde einfach zäher, mich nervte die Filgastrim-Spritze und hatte die lange Fahrerei zur Chemo satt. Aber ich hielt durch💪😃.

    Letztendlich wurde mir die 12.Runde erlassen, da meine Blutwerte nicht mehr mitspielen wollten.

    Liebe Kath

    Ich würde es da wie meine Vorrednerinnen halten. Höre auf deinen Körper, aber gib auch der Heilung Zeit!


    Wenn der Port richtig verheilt ist, dann steht dir sportlich wieder alles offen. Ich habe auch schon während der Chemo Krafttraining gemacht ... zwar im "Senioren-Modus"🤭 aber immerhin. Mittlerweile - ich habe ja meinen Port immer noch - gehe ich auch wieder an meine max. Belastungsgrenze und mache zudem auch wieder beim Spinning-Marathon mit.


    Für dein Krafttraing morgen würde ich es auch so handhaben. Lass nur den Arm- und Schulterbereich aus und knall dir bei allen anderen Übungen vielleicht nicht gleich dein max. Gewicht drauf. Es gibt ja im Kraftbereich auch viele schöne Geräte für die Bauch, Beine, Po😉. Gerade der Milon-Zirkel oder die Tech-Gym-Geräte haben ja hier einiges zu bieten.


    Hast du eine Pulsuhr? Dann achte darauf, dass du dich währenddessen bei max. 60-70% deiner Pulsleistung bewegst.

    Noch eine Frage, ich las gerade: https://www.operieren.de/e3224/e10/e6846/e6851/e8347/#e8363


    Habt ihr einen Termin zur Überprüfung des Ports bekommen - ein paar Tage später nach dem Einsetzen? Ich nicht. Habe selbst auflösende Fäden und das war es.


    Bisher habe ich dem Chirurgen Daumen hoch gegeben. War alles super, es ging ruckzuck. Aber ich habe z. B. bis auf den Portpass keinerlei Hinweise oder irgendwas mitbekommen. Wenn ich jetzt im Netz lese, auf was man eigentlich alles achten sollte ... Hmm... Die Schmerzen haben mich automatisch das beachten lassen, okay. Er hat mich auch nicht über die einzelnen Risiken aufgeklärt, wobei mich das in dem Fall auch nur insofern interessiert hätte, was es danach zu beachten gibt. Er meinte nur: Wenn irgendwas ist, melden Sich sich bei uns. Okay.

    Nein hatte ich auch nicht bekommen. Mein Port wurde an einem 27. gesetzt und am 3. - also genau eine Woche später - erfolgte die erste Chemo. Dort hat sich dann auch die Onko-Schwester zum ersten Mal das Pflaster gelüftet und sich die Narbe angesehen und war begeistert. Die Narbe war schon sehr gut verheilt.


    Beim ersten "Fassanstich😉" gab es auch keine Probleme und er hat brav seine Arbeit getan.


    Schmerzmittel brauchte ich auch keine ... brauche ich aber generell nach Eingriffen sehr selten.


    Einen Portals habe ich erhalten. Aber keine Extra-Termine zum spülen. Während der Chemozeit wird erwartet sowieso jedes mal zuvor gespült. Und nach Therapieende handhaben es die Onkologen sehr unterschiedlich. Von vierteljährlich über halbjährlich bis gar nicht habe ich hier schon alles gelesen.


    Ist dein "Türöffner" erst einmal gut eingewachsen, dann kannst du alles im Alltag mit ihm machen.🤗

    OttoMussWeg Ja mein Onkologe will auch nicht verstehen warum ich so an dem Teil hänge. Aber wie schon erwähnt: mein Port stört mich nicht die Bohne. Ich habe mir fest vorgenommen diesen mindestens die kritischen 5 Jahre drin zu lassen. Zudem wurde mir gesagt, dass dieser beim 2.Mal nicht mehr an die gleiche Stelle gesetzt werden kann.

    Während meiner Chemo habe ich eine Frau kennengelernt, die hatte ihren Port am Unterarm🙈... sah sehr komisch aus. Sie meinte, dass sie ihren ersten Port auch oben am Schlüsselbein hatte. Sie hatte aber den Fehler gemacht ihn gleich mit der Tumor-OP zu entfernen und nun 6 Jahre später blieb nur noch die Option Unterarm.

    Und das möchte ich unbedingt vermeiden.

    OttoMussWeg 😄Metzgerbraut🤣🤣🤣 ... Entschuldigung das ich lache. Aber wie du es beschrieben hast ... Kopfkino 🙈😄

    Für dich war es in dem Moment sicherlich nicht lustig ... deshalb hast du auch mein Mitgefühl... ich leide auch in Gedanken mit. Traurig dass es immer noch Ärzte gibt die nicht Stechen können.


    Ja der Port und seine Pflege ist eine Wissenschaft für sich. Über meinen Port hat meine Onko-Praxis auch immer Blut abgenommen vor der Chemo. Da musste er ja sowieso gespült werden.


    Mittlerweile brauche ich diesen ja nicht mehr wirklich (Port-Therapieende war November 2019). Da ich aber immer noch zum Onkologen zur Nachsorge muss lasse ich den Port auch gleich dort spülen.

    Zuerst war es vierteljährlich... Seit diesem Jahr nur noch halbjährlich. Die Onko-Schwester meinte mal zu mir: Hauptsache das Ding wird in regelmäßigen Abständen gespült.


    Da meine Onko-Praxis aber 85km entfernt ist habe ich mich auch schon hier bei mir umgehört. Es gäbe hier eine kardiologische Praxis, die ebenfalls Ports spült. Aber!: mein Onkologe hat mir klipp und klar zu verstehen gegeben, dass ich da keine andere Praxis ran lassen soll. Ich hätte einen 1A-implantierten Port der sehr gut funktioniert. Das solle ich nicht aufs Spiel setzen.

    Bluemli69 Ach ne. Das ist ja interessant ... wusste ich so nicht.🤔

    Gilt das nur für alle Fahrten im Rahmen der Therapie/Nachsorge oder generell?

    Muss der Arzt die Anwesenheit bestätigen oder reicht Datum und Kilometer?


    Kann ich das so machen solange ich den SBA habe?


    Bisher habe ich nur den Zettel meiner Apotheke beigelegt und Quittungen der Physio und Ergo.

    Fuchs Ich habe diesen Test letztes auch machen lassen. Das war 6 Wochen nach meiner 2.Impfung. Da ich wieder anfangen wollte direkt mit den Kindern zu arbeiten (hatte ab da viele Kontakte) war mir dieser Test wichtig. Ich hatte einen Wert von 210, welchen mir meine Hausärztin damals als gut verkaufte. Heute weiß ich das es anders ist.

    Liebe Hanseperle

    Den Kampf um Kostenübernahme durch die KK kenne ich auch nur zu genüge. Ich hatte einen triple negativen Tumor und bin dazu noch BRCA1. Ich hatte damals nach meiner Mastektomie mit Aufbau auch keine PCR.


    Seither schwebt die Angst bei mir mit, dass der Krebs wieder kommen könnte.

    Diese ist auch nicht ganz unbegründet. Noch während meiner T-Chemo-Zeit - etwa 5 Monate nach der Tumor-OP stiegen meine Tumormarker und der Verdacht eines Rezidivs stand im Raum. Mein Gyn überwiesen mich damit zum Brust-MRT, da ein Sono allein wegen des Implantat nicht reichte. Aber selbst bei Verdacht auf ein Rezidiv machte die Radiologie Theater. Begründung: Dieser Grund alleine reiche nicht aus um ein MRT über die KK zu bekommen. "What??😳 ... wenn nicht bei einem Rezidiv-Verdacht, wann dann?!" Ich hatte zudem sämtliche Befunde und eine klare Überweisung dabei. Meine ganzen Argumente halfen nichts. Letztendlich wurde ich dort zu einer Selbstzahlungserklärung genötigt. Hätte ich nicht unterschrieben hätte ich wieder unverrichteter Dinge abfahren können (ein Weg 85km🙄).

    Mein Gyn tobte am nächsten Tag als er das erfuhr. Er setzte sich dafür ein, dass ich am Ende nicht auf diesen Kosten (423€) sitzen blieb und die KK es übernahm.


    Da ich mittlerweile zwei Silikonimplantate habe und mein Gyn die letzten Male beim Sono meinte, man könne ja sowieso nix groß erkennen (und er deshalb am liebsten auch die Nachsorge-Intervalle schon nach 2 Jahren auf halbjährlich verlegen wollte) habe ich das MRT letzten Dez. erneut ins Spiel gebracht. Es gibt ja auch Rezidive am/hinter dem Brustbein, hinter den Implis, etc.


    Erst meinte er ja könne er mir verordnen, dann aber nach kurzen nachschauen "Nee doch nicht. Zahlt die KK nicht."

    Er riet mir mich in meinem Falle an ein Konsortium für familiären BK zu wenden.


    Das habe ich natürlich sofort gemacht. Ich wurde dort gleich als Risikopatientin aufgenommen und hatte nun im April ein MRT auf KK-Kosten. Das beste aber ist, das ich es nun auch schwarz auf weiß habe, dass ich einmal jährlich dort ein solches MRT erhalten werde.


    Eins hat mich die Erkrankung gelehrt: man muss für seine Untersuchungen kämpfen. Notfalls selbst recherchieren - KiD, BRCA Netzwerk, etc. Traurig - aber war.


    Also Mädels - bleibt hartnäckig und am Ball😉.

    Liebe wkzebra

    Herzlich willkommen hier in unserem tollen Forum. Toll, dass du nach doch so vielen Jahren deine Geschichte hier mit uns teilst. Gerade solche positiven Geschichten sind hier gefragt. Deshalb wäre dein Beitrag hier auch bei den Mutmachgeschichten passend.


    Man könnte denken, dass Frau nach so vielen Jahren nach Therapieende in ihrem neugewonnenen, alten Leben vollkommen angekommen ist und das Rendezvous mit dem Schalentier "vergessen" hat. Um so mehr können wir es schätzen, dass du uns deine Geschichte erzählst.


    Respekt auch, dass du damals trotz der Behandlung weiter arbeiten gegangen bist👍.


    Ich bekam 2019 - was für ein Zufall auch zur Osterzeit - mit 42 Jahren die Diagnose triple negatives Mammakarzinom. Ich hätte mir aber nie im Leben vorstellen können während der Therapiezeit arbeiten zu gehen. Ich war insgesamt - hatte Chemo, OP, T-Chemo - fast 1 1/2 Jahre im krankenstand.


    Heute geht es mir verhältnismäßig wieder gut. Von der Therapiezeit habe ich aber auch das ein oder andere Chemo-Souvenir behalten. Aber was solls.


    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute ... möge dich das Schalentier nie nie wieder belästigen🍀🍀🍀.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe @Mohnblume Claudia

    Ich kann dich soo gut verstehen. Mit und während dieser Diagnose fahren die Gefühle und das Seelenleben Achterbahn 🎢 und Karussell 🎠 zugleich. Es schwirrt einem der Kopf ... die To-Do-Liste wird lang und länger.


    Und gerade deshalb ist es auch wichtig, dass die Seele nicht zu kurz kommt. Achtsamkeit heisst das Zauberwort.


    Hier könnte dir die Krebsberatungsstelle in deiner Nähe vielleicht auch weiterhelfen. Sie beraten, helfen bei der Sortierung der ganzen Stellen und bieten aber auch psychoonkologische Begleitung an. Dies ist gerade dann angebracht, wenn man vielleicht noch keine Psychoonkologin hat oder auf der Warteliste steht.


    Ich konnte nach meiner letzten Reha genau von diesem Angebot profitieren.

    Zu meiner abisherigen Psychologin ins BZ konnte ich nicht mehr (dort sind nur max. 10 Sitzungen möglich) und eine neue Therapeutin hatte ich noch nicht. Die Plätze sind hier im allgemeinen rar. Und so kam ich an diese Beratungsstelle. Diese hatte mir der KiD vermittelt. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich mehrere Termine bei einer sehr einfühlsamen Psychologin ... wenn auch nur telefonisch.

    Aber dadurch ging es mir bald schon wieder besser.


    Also: Kopf in den Sand stecken war gestern😉 ... übrigens wusstest du, dass selbst der Vogel Strauß keinen Kopf in den Sand steckt☺.


    Such dir bitte Hilfe; schrei von mir aus auch mal deine "Hilflosigkeit" heraus. Danach geht es einem meistens besser ... schreien kann ungemein befreiend sein. Danach heisst es Ärmel hoch krempeln und sortieren.


    Step by Step🤗