Beiträge von Hanka

    Liebe @@kruemelmotte

    Es freut mich mich, dass alles okay war bei der Kontrolle.😃 👍🏻🍀

    Das mit dem Kopfkino kann ich gut verstehen. Ich glaube bei unserer Krankengeschichte wird uns dies immer begleiten. Das ist doch normal. Jedes zwicken oder zwicken lässt uns hellhörig werden.

    Ich sage mir mittlerweile, bei unklaren Symptomen lieber einmal zuviel den Ärzten auf den Zeiger gehen und hartnäckig bleiben. Was ist schon ein CT gegen ein Menschenleben.

    Liebe kruemelmotte

    Danke für das Daumen drücken🤗.

    Einen Chemoplan bekommen wir in unserer Praxis nur jeweils bei der 1.Sitzung (da steht dann die Reihenfolge der einzelnen Medikamente drin und deren Dosis). Ich habe einen Plan vom 3.06. bei meiner 1.AC und einen vom 29.07. bei meiner 1.Pacli mit Carboplatin erhalten. Kopien der Blutwerte bekomme ich nur auf Anfrage (diese sammele ich aber fleißig😉).


    Aber da kann ich noch eine andere Story erzählen:

    Bei den AC hatte ich damals nämlich auch das Theater mit der Dosisreduzierung bei Gewichtsverlust, dem ich selber auf die Schliche kam😤. Ich muss vorweg sagen, wir Patienten werden in der Praxis nicht gewogen, sondern die verlassen sich auf die Angaben des Patienten.

    Am 1.07.(vor der 3.AC) habe ich es beim Doc angesprochen, dass ich 5kg seit Chemostart abgenommen habe. Er hat mir zugesichert, dass die Chemo angepasst wird. Soweit, so gut.

    Die 3.AC hab ich ja dann auch ganz gut vertragen. Nach der 4.AC (15.07.) ging es mir dann aber richtig dreckig. Übelkeit, Kreislaufprobleme, Schwindel, Herzrasen, Blutdruck im Keller. Ich war schon froh, wenn ich von meiner Küche ins Wohnzimmer kam🙄. Ich rief in dieser Woche mehrmals in der Onko-Praxis an und schilderte es. Ich bekam immer nur die Aussage, dass ist normal bei AC. Ich soll viel trinken (damals waren es bei uns fast jeden Tag 36-37 Grad tagsüber). Deshalb glaubte ich daran, und trank noch mehr (bis zu 4 l).

    Am 4.Tag (19.07.) nach der AC wurde es mir aber dann doch zu unheimlich (Blutdruck an diesem Tag 87/61 Puls 102) und ich ließ mich zu meiner Hausärztin fahren. Diese machte sich ernsthaft Sorgen, denn ich sah wohl aus wie ein Geist! Sie machte sofort ein EKG, dass jedoch zum Glück unauffällig war. Sie wusste von meinem Gewichtsverlust und fragte mich, ob denn auch die Chemo angepasst wurde. Ich bejahte dies (Gespräch 1.07.), kam auf der Heimfahrt dann aber doch ins Grübeln. Also rief ich gleich in der Onko-Praxis an u d erfragte mein eingetragenes Gewicht. Mich traf dann der Schlag, als die Onko-Schwester mir sagte, dass das eingetragene Gewicht noch das Alte sei. Da platze mir die Hutschnur😤 und die Arme bekam meine ganze Wut ab! Sie entschuldigte sich und war betroffen, als sie von meiner Geschichte erfuhr.

    Am 29.07. hatte ich wieder vor der Chemo ein Arztgespräch. Dieses mal bei dem Kollegen von meinem Onkologen (dieser war im Urlaub). Dieser war sehr einfühlsam, als er von meiner Odysee nach der letzten AC hörte. Ich hätte richtig gehandelt mit dem Besuch bei meiner Hausärztin. Er sicherte mir zu, dass mein Gewicht nun wirklich angepasst wird. Denn mittlerweile hatte ich sogar 6kg vom Chemostartgewicht verloren. Er meinte zwar auch, dass 5kg Toleranz nach unten bzw. bei gleicher Dosis noch im Rahmen wären (schon klar, dachte ich.. "eine Krähe hackt der anderen keine Augen aus."). Er gab mir dann aber auch teilweise gute Tipps zur Gewichtszunahme.

    Dieses Gespräch war vor meiner 1.Paclitaxel/Carboplatin.

    Auf dem Chemoplan, den ich danach dann im Chemraum erhielt war nun endlich das aktuelle Gewicht eingetragen.👍🏻


    Mittlerweile habe ich zwar schon wieder etwas zugenommen, bin aber noch vorsichtig mit dem melden, da es immer noch schwankt. Ich habe unter den Pacli mittlerweile ganz "nette" Nebenwirkungen entwickelt, so dass ich glaube, dass die Dosis so noch stimmt.

    Und die letzten zwei Sitzungen nehme ich jetzt auch noch so mit. Die letzte wurde mir ja zum Glück erlassen 🙃.

    Liebe Pema ,

    auch ich wünsche dir für morgen alles Gute🍀🍀🍀 zu deiner 1.EC und möglichst keine Nebenwirkungen🤗.

    Und sollten doch welche auftreten, dann halte dir vor Augen, dass es dann deinem "Schalentier" noch viel schlechter geht. Und das sollte ja das Ziel sein.


    Ach übrigens😉: ich gehe nicht zur Chemo, sondern zur "Cocktailparty"🍹🍸 und stelle mir jedes mal vor diesen "Knilch" unter den Tisch zu "saufen"🤪. Er bekommt die "netten" Infusionen und ich trinke möglichst viel🥛🥛🥛 an dem Tag um die Nebenwirkungen zu mildern. Dieses Bild half mir bisher ganz gut durch die vier ACs und die nun schon 9.Pacli.


    Du schaffst das!.💪🏻

    Liebe Manu16

    da sind wir schon zu zweit😉.

    Bei mir soll dieser Eingriff am 19.11. erfolgen und ich habe auch noch viele offene Fragen.

    Da du ja schon morgen den Eingriff hast, müssten bei dir ja alle offenen Fragen schon geklärt sein🤔.

    Zwei Stunden für beide Seiten kommen mir aber auch sehr "sportlich" vor. Mir wurde diese Zeit (2-2,5Std.) für eine Seite genannt. Bei mir wird dabei aber gleichzeitig auch noch der Tumor entfernt.

    Das ausführliche Gespräch für die Mastektomie mit Implantate habe ich allerdings erst am 17.10..

    Ich wünsche dir jedenfalls alles alles Gut🍀 für die morgige OP.

    LG Hanka

    Liebe Curly 66 ,

    das wusste ich jetzt auch nicht. Bei mir war immer Zwangs-Chemopause, wenn die Werte unter 3,0 waren🙄. Am 12.08. bei 2,5 (eine Woche Pause) und am 2.09. bei 2,4 (10 Tage Pause).

    Somit hätte ich mir ja die Pausen ersparen können. Meine letzte Chemo wäre nämlich planmäßig gestern gewesen.

    Oh man, schon interessant wie unterschiedlich die Ärzte/ Praxen verfahren.

    Es ist wie es ist, die Zielgerade ist ja zum Glück nun hoffentlich entgültig in Sicht.

    Letzte Chemo am 28.10.💪🏻😉

    LG Hanka

    Guten Morgen liebe Foris,


    ich muss heute nun auch mal meinen Frust los werden. Gestern hatte ich meine 9. "Cocktailparty", zuvor das monatliche Arztgespräch beim Onkologen.


    Aber zuerst mal muss ich etwas weiter ausholen. Die letzten Wochen ging es mir so ähnlich wie Cookie . Beim kleinsten Zwicken sah ich schon den "Super-Gau" vor mir🙈.


    Seit dem 29.07. bekomme ich wöchentlich 12x Paclitaxel und Carboplatin. Am 9.08. nach der 2.Pacli hatte ich einen ersten Vorgeschmack im Hinblick auf Neuropathien. Füße und Hände waren am kribbeln und alles fühle sich beim Greifen fremd an. Ich schlug in der Onko-Praxis damals sofort "Alarm" Aussage: "beobachten Sie es weiter!" Ok. Zum Glück war der Spuk dann wieder am Tag danach vorbei.

    Am 12.08. musste ich die Chemo aufgrund schlechter Blutwerte (Leykos, I-Neu) aussetzen. Da bekam ich "nur" eine Eiseninfusion.

    Seit dem 23.08. habe ich ein komisches Brennen/Kribbeln in der LWS, dass teilweise bis zum Steiß runter strahlt. Ich habe dies sofort der Onko-Praxis gemeldet und auch bei der nächsten Chemo mit dem Doc gesprochen. Neuropathien wurden gleich ausgeschlossen. Das sei Muskelabbau durch meine Gewichtsabnahme.

    Am 2.09. musste ich erneut wegen der schlechten Blutwerte (Hämoglobin/ Leykos/ I-Neu) aussetzen. Ich sprach erneut meine Rückenbeschwerden an. Aussage: "Da soll ich zur Hausärztin, die soll mir Physio für die Verspannungen verschreiben. Neuropathien sind das nicht." Ich also am nächsten Tag gleich zur Hausärztin, die sich Sorgen machte und den "Super-Gau" nicht ausschließen wollte. Deshalb bekam ich eine Überweisung zum Orthopäden. Dieser soll Röngten/evtl. CT machen. Am nächsten Tag war ich dann schon beim Orthopäden (erstaunlich wie schnell man einen Termin bei Fachärzten bekommt, wenn man die Diagnose BK am Telefon erwähnt😉). Dieser schloss nach dem Röntgen schlimmeres aus. Aussage: "Sie haben nichts an der WS, was da nicht hingehört. Das sind Muskelverspannungen. Ein bisschen Physio und Wärmetherapie und dann wird das wieder." Ok, da war ich schon etwas erleichtert. Ich mache seitdem Übungen, trage regelmäßig Wärmeumschläge und mache am F...-Kozept mit.

    Seit dem 21.09. (nach der 6.Sitzung) sind die Beschwerden wieder da. Brennen/Kribbeln im Rücken, kribbeln in den Händen (hält 3-4 Tage nach der Chemo an), zudem fühle ich mich immer müder und schlapper. Das habe ich auch telefonisch und an den Chemositzungen so immer wieder kommuniziert.

    Seit Anfang Oktober habe ich nun auch noch Probleme mit meinen Nägeln. Der Daumen ist leicht entzündet. Das Kribbeln weitet sich nun auch auf die Füße aus, dies bekomme ich aber bisher gut mit Bewegung in den Griff. Die Onkologie ist aber über alles informiert. Am 7.10. habe ich erneut ein längeres Telefonat mit der Onko-Praxis geführt und auch mein Onkologe hat mir am gleichen Tag noch zurückgerufen.


    Gestern hatte ich nun mein Arztgespräch und legte alles noch mal auf den Tisch. Mein Onkologe machte sich nun ernsthaft Sorgen. Da dachte ich zum ersten Mal, ich bin im falschen Film. (ich habe ja nie was gesagt, nur u.a. gefüllte 100mal telefoniert). Aufgrund meiner Beschwerden hat er gestern mal das Carboplatin raus genommen um zu sehen, ob es dann besser wird. Ok. Ich sprach auch die Rückenprobleme an. Ob er denn sicher sein kann, dass dies auch Neuropathien sind. Er meinte daraufhin, dass er mal nicht vom schlimmsten Ausgehen möchte, aber zur Sicherheit werde er zum Chemoende noch ein Knochenzintigramm anordnen. Ich fragte, warum nicht gleich CT/MRT? Szinti habe den Vorteil, dass man das gesamte Skelett sieht und dann ggf. gezielt weitere Untersuchungen einleiten könnte. Da bekam ich dann doch etwas Panik😬. (Ich habe ja nieeee vorher was gesagt!🙄)


    Der nächste Punkt waren dann meine Chemotermine. Ich habe die Termine nur bis Ende Oktober bzw. bis zur 11.Pacli bekommen. Aussage der Onko-Schwester damals "Der Therapieplan läuft nur bis Ende Oktober. Ich müsste das mit dem Doktor besprechen. Er schaute in den Plan und meinte, dass ich doch 12xPacli dann am 28.10. erhalten habe. Ich verneinte dies, da ich ja am 12.08. und 2.09. pausieren musste. Laut seinen Unterlagen hätte ich aber am 12.08. die Infusionen bekommen. Da war ich ja so froh, dass ich Chemotagebuch führe. Dies holte ich heraus und zeigte ihm schwarz-auf-weiß, dass ich am 12.08. nur eine Eiseninfusion erhalten hatte! Die Onko-Schwester hatte es aber so eingetragen, dass ich die Chemo erhalten habe. Oh mann🙈. Ich fragte ihn also, ob wir die 12. noch im November dranhängen sollen.

    Er verneinte dies, da er zum einen den OP-Termin am 19.11. nicht gefährden möchte und ich ja schon einige Beschwerden habe die "wir" nicht verschlimmern möchten bzw. nicht chronisch werden lassen möchten. Da bin ich einerseits auch froh drum, da ich gerade auch beruflich auf meine Feinmotorik angewiesen bin, andererseits bekommt das "Schalentier" nun eins weniger aufs Dach🤔.


    Danach bin ich zum Chemobereich. Zuerst Blutbild...übliches Prozedere. Dann kam die Onko-Schwester, meinte: "Frau... Ihre Leykos sind wieder mal im Keller. Ich muss erst mit dem Doktor Rücksprache halten." Da bekam ich die Krise. Jetzt "darf" ich seit Anfang September deshalb spritzen und nun das! Bisher waren die Leykos dank Spritze recht folgsam. Kurze Zeit später kam dann doch grünes Licht vom Doc.

    Während der Infusion ließ ich mir den Ausdruck vom Labor geben. Da bekam ich einen leichten Schock: mein Leykowert war bei 2,4. Ich dachte immer unter 3,0 darf die Chemo nicht laufen 🤔. Ich sprach die Schwester darauf an, die meinte dann: Da ich heute nur ein Medikament bekomme hat der Dok grünes Licht gegeben." Dann erfuhr ich noch so nebenher, dass ich nächstes Mal eine Eiseninfusion erhalten werde.


    Fazit: Mädels ich kann euch nur raten hört auf euer Bauchgefühl, geht den Ärzten und der Onko-Praxis immer wieder auf den Geist damit, bleibt hartnäckig.

    Ich habe jetzt zumindest erreicht, dass es nochmals weitere Untersuchungen geben wird und die Chemo angepasst wurde. Aber es war ein langer Weg.


    So nun habe ich aber "Fertig"😉. Ich hoffe ich habe euch mit meinem Roman nicht überrollt🙈.

    Aber das musste jetzt echt mal raus!!!


    LG Hanka

    Danke auch von mir fürs Daumen drücken.👍🏻 Ihr seid klasse 🤗!!!


    Ich hatte heute vor der Chemo wieder ein Gespräch mit meinem Doc. Ich sprach hier auch zum gefühlten 100sten Male🙄 meine Beschwerden (vermutlich Neuropathien, Nagelproblem) an. Und er macht sich nun doch tatsächlich Sorgen... ach ne sachte ich da nur🙄. Ich hatte ja zudem letzte Woche mit ihm deshalb telefoniert.


    Also kurz gesagt: heute bekam ich nur das Pacli, Carbo hat Zwangspause bekommen. Ausserdem wird mir aller Wahrscheinlichkeit meine 12.Pacli/ Carbo-"Party" erlassen. Er will es nur noch bis nächste Woche in der Tumorkonferenz absichern.


    Somit habe ich dann nur noch zwei Sitzungen vor mir🙃.


    LG Hanka🤗

    Tempi

    Die Chemoschwester meinte vielleicht, dass es beim Pacli die volle Dosis sei.

    Das Corbo bekomme ich ich ja 12x wöchentlich (andere hier nur alle drei Wochen)...somit ist die volle Dosis ja gedrittelt. Also keine volle Dosis.


    Aber warum gerade diese "pille-palle-Dosis" dann genau bei mir die Begleiterscheinungen auslöst kapier ich trotzdem nicht🙈.

    Manche Sachen muss Frau wohl nicht verstehen🙄!

    Teafriend

    Ja das habe ich mir heute auch überlegt mit dem kühlen bei dem Carbo.

    Ich finde das Kühlen auch nicht gerade angenehm, vor allen Dingen die ersten 15 Minuten an den Händen sind fies. Zudem beginne ich jedesmal am ganzen Körper zu frieren, so dass ich eine Decke brauche.

    Andererseits ist es auch wieder 1000mal angenehmer, als "Eiscreme essen" unter dem Docorubicin bei den ACs. Eis zum "Frühstück"...😖


    Aber ich hätte da noch ein anderes Problem, was gegen zwei Stunden Dauerkühlen sprechen würde: ich habe ja schon 1 1/2 Stunden Anreiseweg. In dieser Zeit sind die Kühlbeutel zwar in einer Kühltasche mit Akkus. Wenn ich ankomme werden diese sofort in den Kühlschrank der Onko-Praxis gegeben. Wenn es dann soweit ist bringt mir die Onko-Schwester diese wieder. Nach etwa 45 Minuten sind die Teile dann aber so warm, dass ich mir nicht vorstellen kann nochmals eine weitere Stunde damit zu kühlen🙈.

    Zudem hab ich ja schon 8 Carbo intus "ohne Kühlung". Da macht eine Kühlung bei den letzten zwei nun wohl auch keinen Sinn mehr.


    Der Doc meinte jedenfalls heute zu mir, dass ich 6 Monate nach Chemo definitiv erst sehen kann was mir mit dauerhaft bleibt. Nach seiner Einschätzung werden aber die meisten Begleiterscheinungen bis dahin verschwunden sein.

    Heute hatte ich wieder mal vor meiner 9."Cocktailparty" zuerst mein Arztgespräch.

    Mein Onkologe macht sich mittlerweile nun doch Sorgen wegen meinen laut O-Ton Doc 'leichten Neuropathien"🙄 (Ich habe ja nieeee was gesagt🙈)

    Zudem habe ich aktuell ja noch eine Daumennagelentzündung.

    Aus diesem Grund hatte er heute festgelegt mal das Carboplatin bei mir wegzulassen. Dieses sei nämlich die Hauptursache meiner Probleme. Da ich ja TN bin wehrte ich mich dagegen zuerst etwas, denn ich will ja den "Knilch" loswerden. Er beruhigte mich damit, dass ich ja schon 8x Carboplatin intus habe. Okay.


    Dann sprach ich ihn auf Termin Nr.12 an, den ich noch nicht bekommen habe, da der Therapieplan nur bis Ende Oktober ausgelegt ist. Diesen bekomme ich nun erlassen😉, da er den OP-Termin Mitte Nov nicht gefährden will aufgrund der vielen Nebenwirkungen bei mir.

    Somit hab ich jetzt nur noch zwei Cocktailpartys vor mir🙃.


    Dann bin ich hoch motiviert in den Chemoraum. Blutabnahme ... dann der nächste Schock "Frau... Ihre Leykos sind total unten (2,7) ich muss dies erst mit dem Doktor klären!". Ich bekam echt die Krise... jetzt so kurz vor dem Ende will ich einfach keine Zwangspausen mehr. Vor allen Dingen waren meine Leykos letzten Do beim Hausarzt bei 9,8 und jetzt das🙄🙈. Kurze Zeit später dann die Entwarnung ich durfte meinen Paclitaxel-"Cocktail" empfangen.


    Während des Einlaufs kam bei mir die Frage auf, warum wir den nur bei den Pacli kühlen müssen?

    Laut Doc sind meine Beschwerden (Neuropathien, Nagelentzündung) ja vom Carboplatin her🤔.

    Dann müssten wir doch bei Carbo kühlen?

    Ich fragte dies die Chemo-Schwester. Diese meinte, beim Pacli sind die Beschwerden häufiger, da ja die volle Dosis gegeben wird. War mir nicht wirklich einleuchtend.

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Da ich ja nun in zwei Wochen meine letzte Chemo haben werde, bin ich am überlegen etwas dem Onko-Team mitzubringen.

    Die waren immer sehr sehr nett, ich konnte alle Fragen loswerden, mich auch ständig telefonisch mit meinen Sorgen melden (und das waren in den fast nun 5 Monaten sehr viele Anrufe🙈🙈🙈), sie bauten mich auf wenn ich mal nicht so gut drauf war. Sie kümmerten sich auch gleich um die Begleitmedis bei Nebenwirkungen (bestellten die bei der Lieferapotheke), so musste ich an meinem Wohnort so gut wie nie in die Apotheke deswegen.

    Kurzum: Rundum eine empfehlenswerte Chemo-Praxis.

    Deshalb möchte ich mich nun erkenntlich zeigen. Was habt ihr da so schon gemacht?


    Freue mich über Tipps und Anregungen😃

    Liebe @Annanas🙋🏻‍♀️


    Ich möchte dich auch ganz 💜lich willkommen heißen in diesem tollen Forum. Hier bist du wirklich gut aufgehoben und kannst alles Fragen und los werden was dir auf der Seele brennt. Es tut mir leid, dass dich diese Diagnose in so jungen Jahren ereilt hat😔. Und sich dann noch gleich mit Varianten herumschlagen müssen ist sicherlich belastend. Aber Brustkrebs und seine Vorstufen sind gut in den Griff zu bekommen.👍🏻


    Ich kann gut nachvollziehen wie es dir gerade geht, denn ich komme auch aus der BK-Ecke. Ich "darf" mich auch gerade mit dem Thema OP beschäftigen. Ich mag meine Brüste auch und will sie nur ungern her geben. Hab zwar nur ein A-Cup, aber trotzdem meins😉😂.

    Aber da ich BRCA1 bin geht leider kein weg daran vorbei. Da es ja op-technisch an sein "allerheiligstes"😉 geht, da will Frau natürlich nichts falsch machen.


    Ich bin hier auch noch nicht festgelegt und fleißig am recherchieren. Da der Eingriff bei mir ca. 2-3 Wochen nach der Chemo erfolgen soll, muss ich einige Faktoren zusätzlich berücksichtigen. Aber ich habe schon einige Infos zusammen getragen, die dir vielleicht auch weiter helfen können.


    Bei meinen bisherigen Arztgesprächen wurde mir geraten auch einen Beratungstermin bei dem plastischen Chirurgen des BZ zu machen, da er für die Variante Eigengewebe ( bei dir Variante 2) zuständig ist. Der Aufbau kann nämlich aus verschiedenen Teilen gemacht werden (Rückenmuskel, Bauch, Oberschenkel, Po) gemacht werden. Und das werde ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen.

    Eine Brust aus Eigengewebe hat halt den Vorteil, dass sie mitaltert und sich natürlicher anfühlt. Klar der Eingriff ist schon ne Hausnummer, aber wenn das Ergebnis passt... Weiterer Vorteil: es sind selten langfristig Folge-Eingriffe nötig. Eine OP und gut.😊

    Genauere Infos kannst du auch im Thread: "Mein Diep-Flap" finden. Dieser hat mir sehr geholfen.


    Die Silikonvariante (deine Nr.3) hat den Vorteil, dass der Eingriff kürzer/einfacher ist. Die Ergebnisse sehen auch toll aus. Eine Bekannte hat vor etwa 6 Jahren diesen Eingriff machen müssen und ist sehr zufrieden. Aber ... die Brust danach ist eine andere, fühlt sich "fremd" an.

    Eine Kapselfibrose kann auch auftreten, (leider) ... muss aber nicht. Bei meiner Bekannten bisher auch kein Thema.

    Die Implantate sind laut meiner Ärztin mittlerweile auch so gut, dass sie gute 20 Jahre drin bleiben können. Mein Gyn meint auch 30+ sei möglich.

    Ich mache sehr gerne Sport, deshalb wurde mir zu einem Implantat auf dem Brustmuskel geraten.

    Zudem gibt es runde und anatomische Implantate, je nach Körperbau.

    Den Beratungstermin zu dieser Variante habe ich auch erst diese Woche.


    Du siehst also, mir geht es genau gleich wie dir. Ich bin noch total unentschlossen. Da ich auch als Erzieherin arbeite, ist es mir auf jeden Fall wichtig, dass ich auch im Berufsalltag wieder gut damit klar komme und keine Einschränkungen langfristig haben möchte.


    Ich drücke dir die Daumen👍🏻, dass du für dich den richtigen Weg finden wirst und ganz schnell wieder gesund wirst.


    Ganz liebe knuddel:hug:Grüße

    Hanka

    Liebe KathrinK

    Ich bin mittlerweile mit der 9. Pacli durch. Probleme im LWS-Bereich habe ich leider auch. Bei mir ist es aber eher ein Brennen (ähnlich wie ein Sonnenbrand😬), dass bis zum Steißbein runterstrahlt.

    Hauptsächlich wenn ich länger liege oder sitze. Ich kann z.B. nicht länger auf dem Rücken liegen. Bisher ist mein Onkologe ja von Muskelabbau bzw. Verspannungen ausgegangen. Heute beim Gespräch äußerte er zum ersten Mal, dass es auch Nervenschädigungen in diesem Bereich sein könnten. "Oh man!", dachte ich da, "Ich habe ja nieeee was gesagt!"🙄

    Aber auch das Super-Gau-Szenario" will er sicher ausschließen. Nach der letzten Pacli soll deshalb bei mir nochmals ein Szintigramm gemacht werden😬🙈.


    Fazit: Also ich an deiner Stelle würde dies dem Arzt melden!!! Und wenn es sein muss mehrmals in der Woche!


    Drück dir die Daumen, dass es bald wieder besser wird👍🏻😃!

    Liebe StefGr ... den Zustand kenne ich leider auch. Unter den AC ging es mir teilweise auch mehrere Tage so. Aber ich kann dich beruhigen. Nicht jede AC/EC muss gleich verlaufen. So ging es mir bei der 1. und 4. fast eine Woche richtig schlecht. Bei der 2. und 3. war es nach 2-3 Tagen wieder gut.

    Dein Arzt hat dir schon die richtigen Tipps geben. Viiieeel trinken ist gehen Kreislaufprobleme das A und O. Gegen die Kopfschmerzen habe ich auch immer gleich ne Tablette genommen.

    Was mir auch noch gut geholfen hat an diesen schlechten Tagen: viel schlafen und kurze Bewegungseinheiten (z.B. Treppen steigen, Spaziergang ums Haus, etc.). Und wenn es nur für zehn Minuten war ... besser als gar nichts.

    Drücke dir die Daumen👍🏻👍🏻, dass es dir bald wieder besser geht und die nächste EC dich nicht überrollt.

    LG Hanka

    Liebe Pschureika ,

    dass sind ja tolle Nachrichten die ich hier lese😃👍🏻. Es freut mich so für dich, dass die Chemo so gut anschlägt🤗. Genau so soll es bitte weiter gehen. Der Leberknödel steht nicht auf die "Cocktails", dass ist ja wohl klar!!!

    "Saufe" in weiter unter den Tisch 😉🍸🍹

    Solltest du auch nach der Chemo müde,schlapp... sein, denk dran der "Knödel" ist dann schlapper😉 und geht so endgültig in die Knie.

    Weiterhin alles Gute🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀

    LG Hanka

    Huhu Mädels🙋🏻‍♀️,

    meine Daumen👍🏻 sind natürlich auch in Stellung für alle die die kommende Woche etwas Unterstützung brauchen.

    👍🏻🍀👍🏻🍀👍🏻🍀👍🏻🍀👍🏻🍀👍🏻🍀👍🏻🍀👍🏻🍀

    Wir schaffen das!!!🤗

    Liebe Juni2019

    Was die Nebenwirkungen angeht, da reagiert wirklich jeder anders. Das ist schwierig im voraus zu sagen.

    Du wirst wahrscheinlich auch Begleitmedis (z.B. gegen Übelkeit) mitbekommen. Nimm sie, denn einiges kann man so gut mildern.

    Ich habe auch Telefonnummern für Notfälle, Fragen, Probleme... bekommen und konnte bisher jederzeit anrufen wenn ich unsicher war. Nutze das auch, es hilft wirklich.

    Als Tipp kann ich dir auf jeden Fall mitgeben viel zu Trinken. Ich habe nämlich diesen Fehler bei meiner ersten Chemo gemacht (wenig getrunken). Seit ich währen der Infusionen schon viel trinke und auch an den Tagen danach ist es erträglicher. Durch das viele trinken spülst du ja auch das Zeug schneller wieder aus dem Körper heraus.

    Ein weiterer Tipp wäre vielleicht noch, versuche dich regelmäßig zu bewegen.... soweit es halt möglich ist. Mehrere "10 Minuten-Einheiten" über den Tag verteilt sind besser als gar nichts😉.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall eine gut verträgliche Chemo bzw. "Cocktailparty"😉. Das ist nämlich mein Motto. Ich fahre jedesmal hin mit dem Gedanken den "Knilch" unter den Tisch zu saufen. Und sollte es mir schlecht gehen, so geht es ja dem "Knilch" noch viiieeel schlechter. Und so soll es ja bekanntlich sein👍🏻.

    Du schaffst das!💪🏻 Alles Gute🍀🤗🍀

    LG Hanka😊

    Ana65

    Hast du den Aufbau mit Bauchfett gleich nach der Chemo machen lassen?

    Bauchfett ... heißt das, dass es er Diep-Flap war? Oder gibt es da noch einmal einen Unterschied?

    Die Haut der Brust ist bei dir geblieben?

    Ich dachte bei Eigengewebe wird vom Bauchgewebe etwas nach oben verpflanzt. So hat es mir zumindest die Ärztin im BZ in Kurzform mal vor ein paar Wochen erklärt.

    Wie lange dauerte bei dir der Eingriff?

    Fragen über Fragen....


    Bei mir steht im November nämlich auch die Mastektomie an. Ich muss mich jetzt nur noch entscheiden welche Art von Eingriff ich möchte und bin deshalb hier fleißig am recherchieren....

    Die Beratungstermine beim plastischen Chirurgen (Eigengewebe) und der Ärztin (Silikonvariante) habe ich erst in den nächsten beiden Wochen. Solange sammele ich hier Infos, um die Ärzte dann an den beiden Terminen mit Fragen zu bombadieren😉.

    Danke Kleeblatt69

    Heißen Ingwer mit Zitrone ist momentan auch mein Hauptgetränk. Zwischendurch noch Salbeitee (aus getrockneten Blättern aus dem Bioladen; keine Beutel!) sowie viel Inhalieren. Ist heute schon bedeutend besser👍🏻.


    Ich hoffe nur, dass ich morgen trotzdem die Chemo bekommen kann. Laut meiner Hausärztin dürfte das zwar kein Problem sein. Aber sehen das die in der Onko-Praxis genauso?🤔

    Morgen weiss ich mehr...😬🙈

    Liebe Jueli , ich möchte dich hiermit auch herzlich willkommen heißen in diesem Forum. Wobei es sicherlich bessere Orte gibt sich kennen zu lernen, als ein Krebsforum. Aber hier bist du genau richtig. Hier kannst du alles loswerden was dir auf der Seele brennt. Wir sitzen alle im gleichen Boot und kämpfen gegen das Schalentier. Der Tag der Diagnose war für uns alle sicherlich einen sch.... Situation. Man hatte das Gefühl, der Boden tut sich unter einem auf. Aber alles Trübsal blasen hilft ja doch nichts. Davon werden wir den "Knilch" nicht los. Jetzt heißt es nach vorne schauen und kämpfen! Und genau das tust du💪🏻😃👍🏻. Du bist ja schon mitten in der Chemo. Dein "Untermieter" hat ja auch schon gehörlich eins auf die Mütze bekommen.

    Ich bin auch TN. Gerade das Carboplatin wirkt bei unserer Tumorart wahre Wunder.

    Ich drücke dir die Daumen👍🏻👍🏻, dass es genau so weiter geht und der "Knilch" sich verdünnisiert. Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht für deine weitere Therapiezeit.

    Du schaffst das!!!

    LG Hanka

    Kriegerin64

    Bekommst du auch Kortison?🤔 Mir wurde gesagt, dass man beim Kortison auch dicke Knöchel bekommen könnte.

    Bei dem Vorhof-Flimmern würde ich an deiner Stelle sowieso zeitnah einen Arzt aufsuchen.

    Vielleicht kannst du ja morgen über die Notfall-Nummer auch mal deine Chemopraxis die Situation schildern.