Beiträge von Hanka

    Liebe Brianna

    Ich bin auch Patientin in Remission, sprich seit Juni 2020 nicht mehr in Therapie und wurde am 11.03. geimpft. Ich gehe davon aus, da du schon einen Termin für den 20.03. hast wirst du auch geimpft werden. Zum Zeitpunkt deiner Impfanmeldung warst du noch impfberechtigt und damit basta!

    Die neue Impfverordnung hat ja auch erst eine Gültigkeit ab 8.03.2021. Somit werden/müssten alle die davor ihren Termin gemacht hatten auch geimpft werden.


    Zur Sicherheit würde ich mir aber nochmals vom Onkologen/Gyn extra bescheinigen lassen, dass du Risikopatientin bist.

    Vielleicht kann dir auch der Hausarzt deiner Oma noch zusätzlich eine Bescheinigung ausstellen, dass du Kontaktperson bist. Pflegebedürftige Personen dürfen ja hier in BW bis zu zwei Personen (18-64 Jahre) benennen die zusätzlich mitgeimpft werden können.


    Ich drücke dir die Daumen, dass es nächsten Samstag mit deiner Impfung dann auch klappt.:thumbup::thumbup:


    Liebe Grüße

    Hanka

    Ich habe noch einen Nachtrag: Ich bin Erzieherin, aber aufgrund eines Attest, seit 19.10.20 nach wie vor im Home-Office. Meine Hausärztin ist nämlich der Ansicht, dass aufgrund des Infektionsgeschehens und der Mutationen für mich das Risiko immer noch zu hoch ist um direkt mit den Kindern zu arbeiten.


    Mit der Impfung am 11.03. hatte ich ja die Hoffnung möglichst zeitnah wieder mit den Kindern arbeiten zu dürfen. Gerade auch im Hinblick unserer sehr angespannten Personalsituation in unserer Kita (ich bin eine 100%-Kraft - dazu noch weitere 84% Ausfall).

    Diese Illusion hat mir jedoch mein Impfarzt im KIZ genommen. Er meinte, dass der Ast....eca erst etwa 14 Tage nach der zweiten Impfung einen ausreichenden Schutz biete. Diese Impfung wäre in meinem Fall am 18.5.


    Nun stehe ich vor dem Dilemmer: bleibe ich nun weiter im Home-Office während meine Kolleginnen vor Ort auf dem Zahnfleisch gehen? Oder gehe ich auf eigenes Risiko (natürlich nur mit FFP2-Maske und 2-3x die Woche Schnelltests) in die Praxis zurück. Die bekannten Abstandsregeln sind im Kiga natürlich so gut wie gar nicht einzuhalten.:rolleyes:

    Ich möchte nun aber auch noch berichten wie es mir nach der Impfung am 11.03. ergangen ist.


    Vorweg möchte ich aber mal auch ein großes Lob an die ganzen Helfer in den Impfzentren aussprechen. Es ist alles sehr gut organisiert und durchgetaktet👍.


    Mein Termin war um 16.04 Uhr. Um 16.40 Uhr bekam ich dann den feierlichen Pieks mit Ast....eca. Aufgrund meiner Vorgeschichte musste ich danach noch 30min. zur Beobachtung bleiben.

    Gegen 19 Uhr ging es dann zuhause los mit Kopfschmerzen. Ich nahm dann gleich, auf anraten der Impfärztin, eine Ibu ein.

    Nachts kamen dann Gliederschmerzen und Schüttelfrost hinzu (ich schlief mit drei Decken🙈)... wenn man es überhaupt schlafen nennen konnte.

    Am Morgen kamen dann noch Fieber, Appetitlosigkeit und Übelkeit hinzu. Also meldete ich mich bei meinem AG krank.

    Ich verbrachte den ganzen Tag mit Ibu, M*P und Pfefferminztee auf dem Sofa. Ich fühlte mich schlapp und schlief viel. Gegen Abend hatte ich dann sogar 39 Grad Temperatur.

    Heute geht es mir wieder gut... Zwar noch etwas Kopfschmerzen und schlapp, aber kein Vergleich zu gestern. So schlecht fühlte ich mich das letzte Mal während der AC-Chemo.

    Mit dieser Reaktion hätte ich so ehrlich gesagt nicht gerechnet, da ich bis jetzt jede Art von Impfung ohne Nebenwirkung vertragen hatte.

    Anscheinend hab ich seit meiner Diagnose ein "Talent" dafür entwickelt alles an Nebenwirkungen mitzunehmen was man nur kriegen kann😂


    Ich will euch jetzt damit keine Angst machen. Die Impfung kann uns vor einer evtl. tödlichen Erkrankung schützen - das ist Fakt!

    Ich bin irgendwie sogar froh, dass nur die Impfung der Auslöser dieser Symptomen gewesen ist. Ich möchte mir gar nicht erst ausmalen was wäre, wenn ich das reale Virus bekommen würde.🙈😬


    Also nur Mut ... Augen zu und durch!💪😜


    LG Hanka

    Hallo ihr Lieben!

    Hab gerade meine erste Impfung mit Ast...eca bekommen💪 und sitze nun im Beobachtungsbereich. Bis jetzt geht es mir gut... ich hoffe das bleibt so.

    Ich habe von der Ärztin die Aussage erhalten, dass der Schutz erst nach der zweiten Impfung greift. Als Risikopatientin soll ich deshalb erst nach dieser Impfung aktiv in meinen Beruf zurück kehren. Somit bleibe ich weiter im Home-Office.

    Liebe Grüße

    Hanka

    Mamimagnolia

    Stimmt ich hatte das volle Programm.

    Aber ich habe eine Freundin, die hatte auch nur OP und danach die Bestrahlung. Sie bekommt auch vierteljährlich neben dem klassischen Ultraschall beim Gyn auch bei einem Internisten regelmäßig einen Abdomen-Ultraschall. Ob das Allerdings etwas mit dem Tamoxifen zu tun hat, dass sie nun für 5 Jahre nehmen muss weiss ich jetzt natürlich nicht sicher.🤔

    Liebe Mamimagnolia

    Ich hatte mittlerweile die 5. Nachsorge beim Gyn. Dort wird vierteljährlich die Brust abgetastet und ein Sono gemacht. Einmal im Jahr ist zudem eine Mammographie der gesunden Brust fällig. Da ich aber auch ein Implantat habe möchte mein Gyn auch ein jährliches Brust-MRT veranlassen.

    Beim Onkologen habe ich ebenfalls 1/4 jährlich Nachsorge. Dort werden die Tumormarker bestimmt und ein Bauch-Ultraschall gemacht.

    Im BZ bin ich nicht mehr in Behandlung, ausser es wäre was wegen Metas🙈 oder dem Implantat.

    Liebe Dorca

    Mich verwundert es auch etwas, dass du Termine erhalten hast. Ich habe schon mehrmals versucht für meine Mutter (76) einen Termin zu bekommen, da sie auch zur Gruppe 2 zählt. Jedes Mal bekam ich die Aussage, dass bisher nur alle 18-64 Jährigen im Gruppe mit Ast....eca geimpft werden, da dieser vorrätig ist. Auch online lief es nicht anders.


    Mein Vater 81J. hängt immer noch auf der Warteliste von Gruppe1. Gestern bekamen wir eine Mail, dass er sich noch gedulden müsste da immer noch Impfstoffknappheit herrscht. Die Warteliste wird chronologisch nach Eingang der Anmeldungen nach Verfügbarkeit des Impfstoff (Bio...ech) abgearbeitet.


    Anscheinend scheinen in bestimmten Landkreisen andere Regeln zu gelten😬🙈.

    Liebe @Sandra,

    Zuerst einmal möchte ich dich ganz ❤lich willkommen hier in diesem Forum....auch wenn der Anlass nicht so ein schöner ist.


    Ich kann deine Angst verstehen... so ein Knoten gehört da sicherlich nicht hin. Da macht Frau sich schon einen Kopf und das Kopfkino fährt Achterbahn.

    Wurden bei dir in der Vergangenheit in dieser Brust schon Zysten festgestellt? Dann könnte es vielleicht schon sein, dass sich eine verändert hat.

    Der Milchausfluss aber ist sicherlich nicht normal ... ausser du stillst oder bist vielleicht schwanger.

    Das sind aber alles nur Mutmaßungen meinerseits. Ich bin auch kein Arzt.

    Deshalb kann dir da nur ein Arztbesuch Gewissheit verschaffen. Ich würde an deiner Stelle dies morgen sofort beim Gyn abklären lassen. Nach einem ersten Ultraschall oder ner Mammographie bist du vielleicht dann schon dem Rätsel ein weniger näher auf der Spur und bekommst vielleicht sogar Entwarnung.

    Es kann aber auch gut sein, dass dich dein Arzt auch weiter an das BZ überweisen wird. So wirst du da glaub ich nicht hin können.

    In meinem BZ ist es nämlich so, dass die immer eine Überweisung vom Gyn benötigen.


    Ich selber komme aus der BK-Ecke. Mein Knoten war rechts. Links habe ich schon jahrelang Zysten, die ich aber nicht spüre. Laut meinem Gyn können diese sich zwar in der Größe mal verändern, werden aber nie bösartig.

    Das Thema Blutarmut verfolgt mich auch schon seit fast 10 Jahren. Die Ursache hierzu konnte bei mir bis jetzt auch nie wirklich festgestellt werden. So gehören Eisentabletten, Eisenspritzen und Eiseninfusionen bei mir fast schon zum Alltag. Momentan nehme ich allerdings nur Flo...ix, da die Werte momentan "nur" an der Grenze sind.


    Liebe Sandra, ich drücke dir die Daumen, dass du schnell einen Termin erhälst und so schnell Gewissheit bekommst.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Liebe Palenke Ich bin auch aus BW. Soweit ich informiert bin fällst du in Gruppe der der Impfberechtigten. Alle Krebspatienten deren Remissionsdauer länger als 5 Jahre ist sind in Gruppe 3. Schau mal auf die Homepage des Sozialministerium von BW... da kannst du es bach lesen. Da ja jetzt schon Gruppe 2 dran ist wird es nicht mehr bis Herbst für Gruppe 3 dauern.

    LG Hanka

    Liebe Marlin48

    Ich kann deinen Unmut voll und ganz verstehen. Der Knackpunkt in deinem Fall ist (leider) dein Alter😬 ... sorry nicht böse gemeint🙈.

    Ich bin auch aus BW. Hier ist es leider so, dass in der Gruppe 2 vorerst nur alle Personen zwischen 18-65 Jahren freigeschaltet wurden, da diese den Ast...eca bekommen dürfen.

    Für alle anderen dieser Gruppe (also auch du) gilt es leider noch zu warten da hier momentan immer noch der Bio...ech verimpft wird. Und mit diesem Stoff sind die Impfzentren hier noch mit der Gruppe 1 beschäftigt ... leider auch wegen Impfstoffmangel.


    Kleiner Tipp:

    Versuche es doch heute nochmals über die Hotline. Seit gestern ist anscheinend auch der A....eca für Personen bis 75J. zugelassen. Und: melde dich als Krebspatientin an, dann klappt es vielleicht auch etwas schneller.


    Ich selber bin Erzieherin und gleichzeitig auch Krebspatientin... somit doppelt impfberechtigt🙈. Ich habe mich in der Hotline aber nur als Krebspatientin zu erkennen gegeben und so einen sehr zeitnahen Termin erhalten. Meine Kolleginnen, die sich "nur" als Erzieherin angemeldet hatten, haben alle später einen Termin bekommen.


    Drücke dir die Daumen, dass es klappt.

    LG Hanka

    Hallo ihr Lieben,

    Ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Ich war auch lange sehr skeptisch bezüglich der Impfstoffe.

    Man hört und liest ja so einiges in den Medien.

    Außerdem hatte auch die Aussage, dass Krebspatienten nur mit Bio...ch geimpft werden.

    Als ich dann Ende Februar meine beiden Impftermine ausmachte bekam ich die Aussage, dass alle U65 mit Ast....eca geimpft werden. Egal ob Vorerkrankungen oder nicht. Das hat mich zusätzlich nochmals verunsichert.

    Also hab ich erneut das Gespräch mit meinem Onkologen und Gyn gesucht.


    Kurz gesagt: Der Rat meiner Ärzte ist, dass auch Krebspatienten die Impfung riskieren könnten.


    Beide Arten von Impfstoffen haben so ihre Vor- und Nachteile.

    Der Schutz ist aber bei allen sehr gut ... und greift auch gut nach der 2.Impfung.


    Bei Krebspatienten kann dieser zwar etwas geringer ausfallen, wäre aber immer noch mehr als gar keine Impfung zu haben.

    Ich selber z.B. bin seit Juni 2020 mit der Chemo durch, aber mein Immunsystem ist immer noch mittelprächtig😬🙈. Das wird sich wohl auch langfristig nicht mehr groß ändern.


    Der Gedankengang, dass diese Impfstoffe das Krebsrisiko erhöhen könnten🙈 (kam auch in den Medien) kann man auch vergessen ... das ist kein sehr realistisches Risiko.

    Die Vektorimpfstoffe z.B. werden aus Adenoviren gewonnen, die ja bei uns auch Erkältungen auslösen können ... die kennt unser Körper also.

    Die Impfung selber wird außerdem ja in Muskelgewebe injiziert. Muskeln haben eine sehr geringe Zellteilungsrate, so dass dort äußerst äußerst selten Krebs entstehen kann.


    Die Impfreaktionen mit Fieber & Co sind auch normal, können auch bei anderen schon langen bekannten Impfungen vorkommen.

    Der positive Effekt der Impfung ist ganz klar im Vorteil.👍🏻

    Der Schutz ist in etwa 70% bei Vektor-stoffen und 95% bei mRNa-Stoffen.


    Ich hoffe ich habe das etwas verständlich rüber gebracht🙈


    Ich werde mich jedenfalls nun auf jeden Fall impfen lassen!


    Ach ja ... ein Satz meines Arztes hat mir auch noch zu denken gegeben: Er selber versteht die Diskussion um diese guten Impfstoffe nicht wirklich. Denn: wer hat bisher die schon bekannten Impfungen wie Tetanus, Zecken, etc. hinterfragt?

    Da strecken wir ja auch ohne wenn und aber den Arm hin!


    LG Hanka

    Liebe Hanife

    Du Arme... noch einmal bangen und zittern. Aber ich kann mich meinen Vorrednerinnen hier nur anschließen: mit der Stanze bekommst du Gewissheit. Diese Untersuchung ist wirklich nicht schlimm ... das schaffst du💪!

    Und: sollte es Krebs sein so ist das noch lange nicht das Ende - halte dir das immer vor Augen.

    Brustkrebs ist wirklich heutzutage gut behandelbar.


    Ich hatte das volle Programm: seit 15 Monaten bin ich nun tumorfrei und mir geht es gut. Meine körperliche Fitness ist so gut wie vor der Diagnose und ich arbeite wieder im vollen Stundenumfang in meinem Beruf. Mir geht es wieder gut.


    Am Dienstag sind meine Daumen 👍👍für dich gedrückt. Toi🍀Toi🍀Toi🍀.

    LG Hanka

    Liebe Hanife

    Das tut mir leid, dass du gerade solche Ängste ausstehen musst. Aber halte dir immer vor Augen: die Mammographie steht noch aus. Also muss es noch gar nichts schlimmes bedeuten. Es kann auch einfach nur Kalk oder so sein. Also warte ersteinmal die Untersuchung ab. Ich an deiner Stelle würde versuchen, den Termin für die Mammographie zeitnah zu bekommen. Mach Druck - lass dich unter Umständen in ein zertifiziertes Brustzentrum überweisen. Die bieten in der Regel offene Sprechstunden für solche Fälle wie dich an.


    Ich kann deine Sorgen aber trotzdem sehr gut nachvollziehen.


    Bei mir war es so ähnlich. Im März 2019 habe ich zum ersten Mal beim Duschen durch Zufall einen Knoten in meiner Brust ertastet. Ich dachte mir nichts dabei, denn ich war ja im September 18 erst zur Vorsorge und da war alles in Ordnung. Also schob ich diesen Knoten auf Zyklusschwankungen durch aktuellen Streß. Meine Einschätzung bestätigte sich dann auch, da ich den Knoten nach ein paar Tagen nicht mehr tasten konnte. Also lebte ich meinen Alltag weiter wie gehabt. Anfang April tastete ich dann diesen Knoten erneut=O - dieses Mal verschwand er nicht nach ein paar Tagen. Deshalb machte ich einen Termin beim Gyn.

    Am 18.April war es dann soweit: mein Gyn machte einen Ultraschall und sah gleich, dass es nichts harmloses sein konnte. Also veranlasste er gleich die Mammographie (die Praxis verfügt über ein solches Gerät). Danach hatte ich Gewissheit: es ist ein bösartiger Knoten ... mein Arzt machte dann sogleich auch eine Biopsie. Aufgrund der Osterfeiertage musste ich nun aber eine Woche auf das Ergebnis warten!!! Das war die Hölle für mich.

    Zum Glück hatte ich dieses Forum gefunden - die Mädels hier konnten mir schon gut einen Teil meiner Angst durch ihren Zuspruch nehmen. Ich merkte ich bin nicht alleine mit dieser Diagnose und hatte auch gute Aussicht auf Heilung. Und so ging ich realitiv gefestigt am 26.02. in das Ergebnisgespräch der Biopsie. Nun hatte ich es entgültig schwarz auf weiss: ich hatte Brustkrebs.

    Ich konnte es aber trotzdem irgendwie auch nicht wahr haben - denn ich fühlte mich gut. Also ging ich in meiner Schockstarre erst einmal in ein Cafe und zum Shopping.


    Aber soweit muss es wie schon erwähnt bei dir ja noch gar nicht sein. Versuche dich so gut es geht abzulenken. Und: vor allen Dingen lass die Finger von "Tante Google". Die Infos dort verunsichern nur noch mehr. Die einzigsten seriösen Ansprechpartner sind die Ärzte deines Vertrauens, der Krebsinformationsdienst und natürlich deine Familie und Freunde, die dich mit deinen Ängste und Sorgen sicherlich gut auffangen können.


    Es ist auch gut, dass du dieses Forum gefunden hast. Hier kannst du alles Fragen und loswerden was dir auf der Seele brennt. Es ist immer jemand hier der dir einfach nur "zuhört", deine Fragen beantwortet und dir Trost spenden kann. Denk immer daran: Du bist nicht alleine!

    Wir sitzen alle im selben Boot. Gemeinsam werden wir die Stürme die sich mit dieser Situation/Diagnose ergeben und meistern.


    Vielleicht darfst du auch eine Person deines Vertrauens zur nächsten Untersuchung und zum Gespräch mitnehmen. Das kann auch eine große Hilfe sein. Ein weiter Tipp von mir ist auch: schreib dir deine ganzen Fragen im Vorfeld auf. In der Situation in der Praxis ist man dann meistens so aufgeregt, dass man ansonsten vieles vergißt.


    Du schaffst das auf jeden Fall! Ich schicke dir mal ein großes Paket mit Mut, Zuversicht und starken Nerven.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Vielen lieben Dank für euren Zuspruch Claudi209  pelerixi  Jojo2019  Quietsche  Fiducia2020

    Ja Erzieher dürfen sich nun auch in BW impfen lassen. Ich habe auch gleich einen Impftermin ausgemacht. Da wir noch keine AG-Bescheinigung haben habe ich diesen als Krebspatientin ausgemacht. Meine Kolleginnen haben alle ihren 1.Termin 1-2 Wochen später und warten auf ihre Bescheinigungen.

    Laut Aussage der Impfberatung hier ist der Schutz aber erst 14 Tage nach der 2.Impfung da. Würde also heißen ich wäre noch bis Ende Mai im Home-Office. Deshalb hoffe ich, dass mir der Impfarzt noch etwas anderes sagen wird.


    Seit Oktober haben wir in unserer Kita immer wieder mal Fälle gehabt, in denen Kollegen oder Eltern Kontaktperson 1.Grad waren. Das war auch der Grund warum mich mein AG in den sicheren Urlaub geschickt hat. Da hätte ich mir auch die Wiedereingliederung gleich sparen können🙄. Corona offiziell nie.


    Hier im Kreis ist das Geschehen generell sehr diffus. Es gibt immer wieder unerklärliche Ausbrüche in Gemeinden, bei denen die Personen keinen Kontakt zueinander hatten. Leute die ich mit Corona kenne können nicht sagen wo sie sich angesteckt hatten.

    Ich gehe nur noch sehr ungern raus - alle 14 Tage mal einkaufen.


    Andererseits bekomme ich wie schon erwähnt den Home-Office-Koller. Ich sehne mich nach der praktischer Arbeit. Habe aber auch Angst, dass ich diese dann auch nicht mehr so packe wie ich möchte.


    Ich mache schon regelmäßig Sudoku oder Quizspiele um meine Konzentrations- fähigkeit irgendwie zu steigern.


    Die Reha habe ich auf meiner Agenda. Aber erst einmal steht noch ne OP an, das Vorgespräch hierzu hab ich Ende März.... wenn ich es genau nehme ist das auch eine "Home-Office-Flucht"🙈.

    Heute muss ich auch mal Frust ablassen!!! Letztes Jahr hatte ich von September bis Mitte Oktober meine Wiedereingliederung in den Job. Sie verlief zwar nicht so wie ich es mir erwünscht hätte (Home-Office aufgrund Risikopatientin), aber ich schaffte das Pensum gut. Zum Schluss war ich wieder bei meinen 39 Wochenstunden angekommen.

    Hoch motiviert wollte ich nach Beendigung dieser wieder durchstarten. Aber dann kam mein AG und schickte mich Mitte Oktober in den Dauerurlaub um meine 60 Tage aus 2019 und 2020 abzubauen. War mir eigentlich auch ganz recht, denn die Fallzahlen stiegen und ich durfte ja noch nicht mit den Kindern arbeiten. Ich habe den Urlaub dann auch wirklich genossen und verrückterweise vermisste ich meine Arbeit gar nicht. Dabei hatte ich mich ja zu Beginn gegen diesen Uraubsabbau am Stück gewehrt.

    Ab Januar konnte ich es dann gar nicht mehr erwarten, endlich wieder arbeiten gehen zu dürfen. Februar war es ja nun nicht mehr weit.


    Seit dem 16.02. arbeite ich nun wieder: wo? Natürlich im Home-Office. Aufgrund der immer noch hohen Fallzahlen/Mutationen in unserem Landkreis und anraten meiner Ärztin wäre das noch zu gefährlich für mich. Okay ... soweit so gut. Diese Situation hatte ich ja schon während meiner Wiedereingliederung im Herbst und wusste ja was auf mich zukommt.

    Ich habe auch genügend Arbeit für zu Hause mitbekommen... so ist es nicht. Aber genau hier liegt das Problem... es läuft nicht so wie ich es mir vorstelle. Meine Home-Office-Tätigkeit hat viel mit Theorie, Studium von Fachbüchern und Co zu tun. Ich merke immer mehr, dass ich mich dabei nur sehr schlecht konzentrieren und mir auch nichts mehr merken kann:rolleyes:. Ich brauche für die einfachsten Aufgaben gefühlt eine Ewigkeit. Heute bin ich dagesessen und mir sind die Tränen gekommen;( weil ich einfach nicht so voran kam wie ich wollte. Ich war schon immer ehrgeizig ... es macht mich wirklich fertig, dass ich nun so bin wie ich bin.


    Am liebsten würde ich das Attest (welches meinem AG vorliegt) zerreißen und auf den Rat meiner Ärztin pfeiffen und wieder in die Praxis/Front gehen. ich bin nur noch gefrustet. Andererseits sind die Zahlen hier wirklich immer noch sehr hoch... (wir werden noch länger hier in diesem Lockdown sitzen:rolleyes:).


    Noch habe ich ein sehr verständnisvolles Team, die mit meinem Sonderstatus Verständnis haben, obwohl sie selber aufgrund mehrer Personalausfälle dank Corona selber auf dem Zahnfleisch gehen. Die ersten zwei Wochen jetzt habe ich mein Pensum von wöchentlich 39 Std. geschafft, aber ich sehe auch dass es diese Woche schon schwerer wird. Meine Angst ist auch, dass ich ein Negativ-Konto aufbaue.


    Es ist echt zum Mäuse melken. Ich habe diese Probleme auch bei meiner Nachsorge letzte Woche angesprochen und die Reaktion meines Arztes war: ich solle eine Reha beantragen... das wären Folgen der Chemo.


    Weiß jemand wann dies wieder besser wird? Besteht hier noch Hoffnung? Oder bleiben diese Konzentrationsstörungen?


    Ich hoffe jetzt so sehr, dass die erste Imfpung schon einen gewissen Schutz bieten kann und ich vielleicht doch früher wieder in den normalen Berufsalltag zurückkehren kann.