Beiträge von Teafriend

    Ihr Lieben,


    ich bin am Montagabend mit Astra geimpft worden und heute geht es mir langsam besser. Lag 24 Stunden mit Schüttelfrost und extremen Schmerzen völlig flach. Es ging nichts mehr und Paracetamol hatte dieselbe Wirkung wie Smarties. Will hier niemanden Angst machen. Ich bin der Meinung, dass ich lieber 24 Stunden leide als auf einer Intensivstation beatmet zu werden. Also alles gut:). Dir liebe Sil wünsche ich, dass es dir bald wieder gut geht.

    Hallo stefunny, hier in Niedersachsen gilt -wie überall - die aktuelle Impfverordnung. Darin steht, dass behandlungsbedürftige Krebserkrankungen zur Gruppe mit "hoher Priorität" zählen. Und ja, der Onkologe hat mir das auf einem Attest bestätigt. Auf diesem Attest konnte man aus mehreren Möglichkeiten wählen und ankreuzen, weswegen Patient zur hohen Priorität gehört. Es scheint aber unterschiedliche Vordrucke zu geben. Auf einigen muss der Arzt nur bescheinigen, dass nach Paragraf 3 der Impfverordnung die Patientin in der hohen Priorität einzuordnen ist. Ich habe jetzt halt ein etwas detaillierters bekommen.

    Hallo Lexa67, ich hatte auch letzten Dienstag bei der Impfhotline angerufen und bekam zu hören, dass ich mich ab Mitte April auf die Warteliste setzen könne. Am Freitag dann das Interview mit der neuen Ministerin und am Samstag in der Zeitung, dass Termine sofort vergeben werden für Gruppe 2. Ich habe es beim 184sten Mal geschafft telefonisch durchzukommen und mir wurde der Termin am 22 3. angeboten. Ich konnte es gar nicht fassen. Ich denke, die neue Ministerin will positive Akzente setzen und lässt jetzt die restliche Gruppe 1 und uns parallel laufen...

    Vielen Dank Nellyy und Hornisse447 für eure Antworten. Ich habe gestern mit meinem Onko-Gyn gesprochen und er hat auf meine Frage, ob ich eine behandlungsbedürftige Krebserkrankung habe sofort mit "Klar" geantwortet. Für ihn zählt also die AHT und die Bisphos zur Behandlung. Somit gehöre ich zur Gruppe 2:). Bereits am Samstag konnte man hier in Niedersachsen Impftermine buchen und meiner wäre schon am 22.3 mit Astra. Jetzt warte ich darauf, wie es weitergeht. Echt Mist, wenn einem kurz vorm Ziel das Ersehnte wieder weggenommen wird. Vor allem, da ich als Berufsschullehrerin dreimal die Woche mit 14 anderen Haushalten in einem Raum sitze und hier in unserer Region die britische Mutante grassiert. Nachdem ich sehr lange zuversichtlich war, macht sich bei mir mittlerweile Angst breit, mich anzustecken. Ich würde Astra sofort nehmen.

    Ich habe jetzt genau dieses Problem. In welcher Gruppe bin ich, wenn Chemo und Bestrahlungen vorbei sind, ich aber prophylaktisch Bisphosphonate bekomme und die AHT? Gelten Bisphos und AHT als behandlungsbedürftige Krebserkrankung? Hat da jemand schon Erfahrung. Ich bin nächste Woche Dienstag bei meinem Onkologen und schaue, ob ich eine Bestätigung für die Gruppe 2 bekomme.

    Hier kommen auch wieder meine Daumen für die kommende Woche✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊✊.


    Liebe Kylie, auch ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du diese umfangreiche Arbeit abgeben möchtest. Vielen lieben Dank, dass du dir so viel Zeit für uns genommen hast🤗

    Liebe Debo30,


    ich denke, dein Vorgehen in Absprache mit dem Neurologen ist genau richtig. Das dämliche Dingens hat sich in den vergangenen Jahren nicht verändert und wird es auch weiterhin nicht tun💪. Dass du nicht rauchst und Alkohol trinkst ist in diesem Zusammenhang auch sehr hilfreich. Ich hoffe, du bekommst noch gute Erklärungen zu den Medikamenten, damit du dir darüber nicht mehr den Kopf zerbrechen musst. Alles alles Gute

    Liebe Debo30, ich lese heute erst, was dir passiert ist. Jetzt auch noch diesen neuen Befund zu bekommen ist mehr als fies. Meine Neurologin bei der ich wegen meiner MS bin, schaut sich die MRT Bilder vom Kopf auch immer nochmal selbst an. Sie vertraut da nicht blind den Radiologen. Vielleicht hat sie auch schlechte Erfahrungen gemacht. Ich sehe das genauso wie du. Bei schwerwiegenden Erkrankungen müsste es verpflichtend sein, dass mindestens zwei Ärzte befunden. Bei Mammos ist es bereits so, wenn ich mich nicht irre.


    Was hat dein Neurologe gesagt/dir geraten zum Befund?

    Hallo Suloma, herzlichen Glückwunsch🤗. Du hast wieder eine riesigen Schritt geschafft💪. Dein Körper hat jetzt eine Menge ausgestanden. Von daher würde ich mit dem Tam auch noch warten. Immer ein Schritt nach dem anderen. Aber letztlich musst du dich mit der Entscheidung wohlfühlen.

    Ich war zur AHB in St. Peter-Ording und war begeistert . Würde jederzeit wieder hinfahren

    Tolle Idee:)

    Bei mir ist es ganz unspektakulär. Ich mag überhaupt keinen Kaffee und trinke leidenschaftlich gerne Tee. Ohne den (schwarzen) Nachmittagstee (ca. ein Liter) und dazugehörigen Süßkram (nur ganz wenig) werde ich unleidlich ...

    Hallo 18-09-Sonnenschein, danke für deine Nachricht. Ich war letzte Woche auch beim Zahnarzt und sprach ihn auf die Bisphos an. Er meinte, dass man unbedingt seinen Zahnarzt informieren muss, er hätte es schon öfter erlebt, dass die Onkologen die Krebspatienten nicht darauf hingewiesen hätten. Weiter erzählte er, dass sein eigener Bruder ebenfalls Bisphos bekommen hätte. Trotzdem konnte er einige Zeit nach Beendigung der Behandlung bei ihm eine Zahnbehandlung durchführen, die auch den Kiefer betraf. Trotz allem hätte er immer noch viel Respekt vor den Bisphos. Meine Zähne wurden geröntgt und der Bisphosgabe steht nichts entgegen. Habe aber erst im März einen Termin und werde es dann durchziehen.

    Hallo Ine und Toscha, ich hatte zunächst nur vier Pacli und dann kam das Carbo dazu. Ich muss sagen, dass ich deutlich mehr NW gemerkt habe als das Carbo dazu kam. Vor allem hatte die Onkoschwester bei der ersten Gabe Carbo dies nicht auf dem Schirm und ich bekam nur die gleichen Begleitmedis wie bei Pacli mono. Sie merkte es dann erst bei der zweiten Gabe, entschuldigte sich und sagte, die Begleitmedis für zu Hause müssten dieselben sein wie bei EC. Dann wirde es zwar mit der Übelkeit besser, aber mich hat das Carbo ziemlich geschlaucht. Ich wünsche euch einen guten Verlauf💪

    Hallo ihr Lieben,


    Ich erkenne mich in euren Äußerungen sehr gut wieder. Ich bin überhaupt kein Heultyp und habe während der schwierigen Diagnosezeit nur ein- oder zweimal im stillen Kämmerlein geweint. Hauptsächlich weil ich den Gedanken nicht ertragen konnte, meine Tochter alleine zurück zu lassen. Im weiteren Verlauf der Therapie war ich nicht nah am Wasser gebaut, das kam dann so nach und nach. Zunächst hatte ich ein Tief während der Bestrahlungen. Und dann in der AHB gingen bei mir auch bei den kleinsten Anlässen die Schleusentore auf. Im Nachhinein betrachtet war es tatsächlich so, dass die Seele den ganzen Mist erst so richtig verarbeitet hat. Vorher funktionierte ich nur irgendwie. Und, liebe gistela, wenn mich jemand vom Personal auf meine persönliche Situation angesprochen hat, war es auch bei mir am schlimmsten. Ich konnte nicht mehr objektiv über mich sprechen, sondern nur unter Tränen. Heute, nach fast zwei Jahren nach ED ist das alles weg. Ich wünsche euch alles Gute