Beiträge von Teafriend

    Quietsche , ja genau so ist es.

    Ich weiß es auch nicht anders auszudrücken. Irgendwie finde ich da nicht die richtigen Worte. Es ist ein grundinnerstes Wissen. Und eigentlich frag ich mich, wie kann ich das für mich nutzen.

    Leider verstehen viele das nicht

    Claudia.s. du triffst es sehr gut:). Bei mir ist es auch ein grundinnerstes Wissen. Es belastet mich auch nicht und ich brauche m. E. auch keine Therapie. Ich lebe ein gutes Leben, werde nichts bereuen. Aber ich "weiß" dass es einen Tag x geben wird (bei der letzten Nachsorge wurde ein 3mm großes Etwas (vermutlich Zyste) in der gesunden Brust entdeckt. Ich habe mich gerne auf die nächste Nachsorge in drei Monaten vertrösten lassen). Ich möchte den Tag x gerne noch etwas aufschieben. Es ist gerade so schön zu leben.... Nachdem die Therapie nun seit mehr als einem Jahr beendet ist, fühle ich mich endlich wieder halbwegs belastbar, stark und gesund. Das möchte ich noch ein bisschen auskosten

    Hallo Claudia.s. Ja, hier ist auch so ein Exemplar;). Ich weiß, dass es wiederkommen wird. Mein Verlauf war einfach schlecht. Ich hoffe immer, dass mir noch ein wenig Zeit bleibt. Als ich im Sommer ein Jahr berufliche Tätigkeit rum hatte, habe ich das als Geschenk betrachtet. Ich "durfte" nochmal ein Jahr normal leben, mit allem was dazu gehört (auch dem Stress). Nun bin ich im zweiten Jahr nach Therapieende und hoffe, dass ich es zu Ende bringen kann. So werde ich mich Schritt für Schritt weiter fortbewegen bis zum Tag x.

    Ach je Sternenfeuer, das ist wirklich blöd gelaufen. Man möchte natürlich sofort mehr erfahren, diese Ungewissheit ist das Schlimmste. Jetzt hängst du in der Luft und machst dir natürlich wahnsinnig viele Gedanken. Diese Zeit ist die schwierigste. Der Onkologe, bei dem du am Donnerstag bist, wird dir aber alles erklären und dich hoffentlich beruhigen können. Wenn du dich bei ihr oder ihm gut aufgehoben fühlst, hast du für die Zukunft einen Ansprechpartner, dem du Vertrauen kannst. Sollte das nicht der Fall sein, würde ich noch am selben Tag in einem anderen BZ einen Termin vereinbaren. Du brauchst keine Panik zu haben. Bis Donnerstag wächst der Tumor nicht, Brustkrebs ist kein Notfall, du hast genug Zeit, um in Ruhe zu entscheiden. Und denke immer daran, dass DU entscheidest, was passiert. Die Ärzte zeigen die sinnvolle Möglichkeiten auf, die du wählen kannst, aber nicht musst. Frage bei allem nach, warum es gemacht werden soll. Dann versteht man die Behandlungsoptionen besser und kann es auch besser akzeptieren. Du fragtest noch nach der Chemo. Generell kann man sagen, dass die Chemo am besten wirkt, wenn der Ki67- Wert (das ist die Teilungsrate der Krebszellen) hoch ist. Das wiederum ist aber auch keine Garantie, wie mein Fall leider gezeigt hat.

    Ich wünsche dir, dass die Zeit bis Donnerstag möglichst schnell vorbei geht.

    Liebe Gonzi, das habe ich mich auch schon oft gefragt:D, vor allem warum ich noch immer hier bin. Zwar schreibe ich nur wenig, lese aber still mit. Ich finde es toll, dass noch soo viele hier regelmäßig schreiben und den Neuen Mut machen. Dazu fehlt mir leider die Zeit, obwohl ich während meiner Akutzeit immer gedacht habe, dass ich auch weiterhin hier aktiv bleiben möchte. Aber der normale Wahnsinn frisst einen dann doch aufX/. Ich fühle mich dem Forum einfach weiterhin verbunden, vor allem weil ich auch jeder Zeit mit einem Rezidiv/Metas rechne.

    Ich freue mich immer, wenn ich von den anderen Frauen lese, die so wie du oder Hanka 🙋🏽‍♀️ mit mir zusammen hier angefangen haben. Bei vielen anderen möchte ich einfach wissen, dass es ihnen gut geht.

    Hallo SaDe,


    ich bin zu den Bestrahlungen mit den Öffis gefahren und habe das nie bereut. Es bedeutete für mich ein Stück normales Leben, wobei ich sagen muss, dass ich auch nicht müde war. Ich bin zu Fuß zum Bahnhof, am Ziel zu Fuß zur Strahlenpraxis, die aber auch ganz in der Nähe gelegen ist und danach das Ganze wieder Retour. Ab und zu bin ich in der Stadt geblieben, war shoppen (Vorweihnachtszeit) oder habe mich mit einer Freundin zum Frühstück getroffen. Ich habe es sehr genossen wieder am normalen Leben teilzunehmen. Mir ging es die ganze Zeit gut, nachdem ich unter der Chemo sehr gelitten hatte. Ich habe das immer als gerechten Ausgleich betrachtet;).

    Ich hoffe, du wirst ebenso da durch spazieren. Alles Gute für dich🍀🍀

    Hallo Puffi, nein, der Sentinel war frei und bei mir wurde die Achsel auch nicht bestrahlt. Aber trotzdem muss sie Strahlen abbekommen haben, da dort jetzt z.B. auch kaum noch Haare wachsen.

    charlotte2020, dann hattest du bestimmt eher ein Geigensaitensyndrom. Soweit ich weiß, handelt es sich dabei um Verklebungen, die du mit Physio etc weg bekommst. Der Morbus Mondor ist eine Venenentzündung. Da nützt Sport nicht viel. Diese Entzündung heilt aber von alleine aus. Bei mir war zuerst der Schmerz unterhalb des Oberarms da. Ziemlich stark. Ein paar Tage später sah ich dann den Strang. Nach ca zwei Wochen verschwanden dann die Schmerzen und der Strang bildete sich nach und nach zurück.

    Hallo Dax, ich bin nicht mehr so regelmäßig im Forum unterwegs und habe eben versucht, deine jüngere Geschichte nachzuvollziehen. Wenn ich es recht verstanden habe, hattest du einen relativ kleinen TN Tumor mit einem Ki von 35 ohne befallene Lymphknoten, aber leider BRCA1. Bei OP war der Tumor größer als bei ED. Unsere Verläufe ähneln sich hier stark, wenn ich such ohne Genmutation bin. Zunächst möchte ich einmal sagen, dass die letztendliche Größe des Tumors erst nach der OP feststehen kann, da die Bildgebung nie sooo genau sein kann. Bei mir wurden einige Ultraschalluntersuchungen während der Chemo gemacht und sogar ein MRT. Trotzdem wurde bei der Größenbestimmung ein "Schwänzchen", das an meinem Tumor war immer ignoriert bzw. nicht herangezogen. Obwohl man es beim US sah. Auch deswegen war mein Tumor nach der OP größer als bei ED. Und hier im Forum habe ich unzählige Beiträge gelesen von Frauen, deren Tumor bei der Bildgebung nicht richtig ausgemessen wurde oder werden konnte. So ungewöhnlich ist zumindest dieses Ergebnis nicht.


    Nun zur Behandlung. Die Chemo hat nicht so gewirkt wie sie sollte. Das ist unstrittig. War bei mir leider genauso. Ob sich dein Ki-Wert verringert hat, konnte ich nicht finden. Aber das wäre natürlich gut. Bei mir hatte er sich auf 100 erhöhtX(. Da die Chemo ihre Aufgabe nicht erfüllt hat, wollte man die Capecitabin geben, was aber nichts gebracht hätte, da du es nicht verstoffwechseln kannst. Ich habe die T-Chemo gemacht und auch sie war kein Spaziergang. Und vor allem weiß man ja nie, ob sie irgendeinen individuellen Nutzen hat, da der Tumor ja schon draußen war. Ich kann aber verstehen, dass du gerne noch eine Option gehabt hättest. Nun rät die das Tumorboard abzuwarten, da es lt. Leitlinie im Moment keine weitere Therapie für dich gibt. Ich bin da ganz bei Mamimagnolia und würde darauf vertrauen, dass alles machbar getan worden ist. Natürlich ist eine Zweitmeinung immer zu empfehlen und diese würde ich auch einholen. Falls dir eine Studie angeboten wird, kannst du immer noch schauen, ob es sich für dich richtig anfühlt. Für den Moment wünsche ich dir einfach ganz viel Kraft und eine gute Erholung. Ich denke, du brauchst auch mal Zeit zum Durchatmen und zum wieder zu dir kommen. Ich habe in dieser Phase, in der du dich gerade befindest, psychisch sehr gelitten und es dauert wirklich eine ganze Zeit bis man wieder stabiler wird. Ich denke, du hast auch bei weiterhin fehlender Therapieoption, gute Chancen, dass der Sch... nicht wieder kommt. Sehr wichtig ist - so wurde mir es immer gesagt - dass die Lymphknoten frei waren:thumbup:. Alles alles Gute für dich:hug:

    Hallo Puffin Annette,

    das ist fürchterlich=O, du Arme. Es war mir nicht klar, dass das immer wieder kommen kann. Ich fand es auch extrem schmerzhaft für eine gewisse Zeit. Schon sehr unangenehm. Wahrscheinlich hat man einfach eine gewisse Veranlagung dazu, denn bei mir lag zwischen Op/Bestrahlung und dem Mondor auch mehr als 1,5 Jahre. Und auch bei mir wurde nur der Wächter entfernt. Dann drücke ich uns beiden mal die Daumen.... vielleicht bleibt bei dir dieses Mal die Strangbildung aus✊✊

    Ein kurzes Update falls hier mal jemand reinliest, der ähnliche Probleme hat. Mein Strang, der ab der Mitte unterhalb des Oberarms bis in die Achsel führte, ist von selbst wieder verschwunden. Mein Onkologe diagnostizierte dann im Nachhinein Morbus Mondor, also eine entzündete Vene. Hätte er bisher dreimal in seiner Praxis gehabt. Kann auch am Bauch unterhalb der Brust entstehen und bildet sich in der Regel von alleine zurück (wie bei mir). Die Ursache kennt man nicht genau, aber Bestrahlungen etc. sind wahrscheinlich ausschlaggebend. Er sagte auch ausdrücklich, dass dies kein Hinweis auf ein Rezidiv ist, wie man es wohl im Netz finden kann. Ich bin also beruhigt, allerdings sehr verwundert, dass eine Venenspezialistin keine entzündete Vene erkennt, wenn sie quasi direkt davor steht;)

    Liebe KatzenMom 64, ich bin nur noch selten hier im Forum und wenn, dann eher als stille Mitleserin. Aber nun kam ich heute genau zum richtigen Zeitpunkt:). Du bist ein toller Mensch:love:. Ich finde deine Geschichte sehr beeindruckend, aber auch typisch für eine bestimmte Generation von Frauen. Sich aufopfern und als letztes an sich selbst denken. Umso glücklicher können wir uns hier im Forum schätzen, dass die Therapie so gut anschlägt. Denn auch hier kümmerst du dich um uns Foris und stehst jederzeit mit Rat und Tat bereit. Ich wünsche dir, dass du noch lange Zeit dein Leben genießen kannst, die Therapie weiterhin wirkt und du Herrn K. zeigen kannst, wo der Hammer hängt;).Viele liebe Grüße

    Hallo Debo30, jetzt schaue ich wieder ins Forum und lese, was du gerade durchmachst:(. Ich denke an dich und wünsche dir eine erträgliche Biopsie. Ich drücke dir ganz doll die Daumen✊✊✊✊, dass du schnell das neue Medikament erhalten kannst. Da ich ja auch chemoresitent war, könnte ich mir nicht vorstellen, wieder eine Chemo auszuprobieren. Aber natürlich kannst du im Voraus nicht wissen, ob nicht genau DIE Chemo doch wirkt. Schon zum Verzweifeln das Ganze....

    Viele liebe Grüße🍀🎈

    Hallo Sunshine1979, super, dass du dir alle Infos so gut zusammensuchen konntest. Jetzt kannst du beruhigt mit deiner Behandlung starten und musst dich nie fragen, ob der Ansatz womöglich falsch war. Ich habe auch sehr häufig erlebt, dass die Ärzte weniger wussten als ich. Selbst der Oberarzt im KH konnte mir nach Chemo und OP die Histo des Tumors und der daraus resultierenden Empfehlung des Tumorboards für eine weitere Tablettenchemo nicht schlüssig erklären. Seine Entgegnung: "Da sitzen so viele schlaue Leute, die werden schon recht haben!" Unfassbar! Ich wünsche dir jedenfalls einen guten Start in die Chemo💪✊

    Sunshine1979, es gibt z.B. noch die Check2 Mutation und noch andere. Bin da leider nicht die Fachfrau für. Bei mir stand unter dem negativen BRCA Befund, dass damit jedoch nicht ausgeschlossen wäre, eine andere Mutation zu haben. Hier im Forum gibt es Frauen mit verschiedensten Mutationen. Da meldet sich bestimmt noch jemand. Oder mal über die Suchfunktion gehen.