Beiträge von Teafriend

    Maigloeckchen78 Ich habe mir ca. drei Wochen vor der ersten Chemo einen Kurzhaarschnitt verpassen lassen. Den fand ich übrigens super: pflegeleicht und mal etwas anderes. Dann habe ich die erste Chemo abgewartet und ca. nach 11 bis 12 Tagen fingen die Haare an zu rieseln. Es gingen keine Büschel aus, aber schon sehr viele Haare. Es juckte auch die Kopfhaut und prickelte so komisch. Am dreizehnten Tag wurde es mir dann zu bunt und mein Mann hat sie abrasiert. Vor der Chemo hatte ich noch die Meinung, dass ich keine Perücke wollte. Aber im Chemoraum waren zwei Frauen mit Perücke, bei denen ich niemals gedacht hätte, dass sie eine tragen. Daraufhin habe ich mir doch noch eine Perückenrezept ausstellen lassen. Zum Glück hat es dann zeitlich noch gepasst, dass ich die Perücke einen Tag vor der Rasur bekommen habe. Es ist immer besser, man geht mit seinen eigenen Haaren dorthin. Bei mir wurde dann die Perücke so geschnitten, dass sie ähnlich aussah wie meine Frisur. Allerdings komme ich mir damit trotzdem komisch vor, da ich finde, dass sie unecht aussieht. Aber ich vermute, das geht den meisten so.

    Hallo,

    ich wurde im Vorfeld auch nicht darüber aufgeklärt, welche Blutwerte bestimmt werden und wie hoch sie sein sollten. Nach der ersten Chemo vor drei Wochen war ich - mit heute - dreimal zur Blutabnahme und das einzige was sie immer sagen ist, dass solange sich niemand meldet alles in Ordnung sei. Vielleicht ist das sogar die bessere Variante. Dann macht man sich nicht so viele Gedanken. Andererseits bin ich auch eher jemand, der alles genau wissen möchte.


    Kati66 Gratuliere zu deinem Mut. Du siehst bestimmt wunderbar aus. Und die kurzen Haare sind doch genau das Richtige für den Urlaub. Ich wünsche dir gute Erholung.

    giecher71 Oh je, schon wieder Schmerzen. Aber wer schön sein will.....

    Insgesamt ein teurer Spaß, aber es lohnt sich ja anscheinend. Ich denke ich werde es auch machen lassen, wenn nach der Chemo die Augenbrauen und Wimpern nicht richtig wieder kommen. Jetzt ist es leider zu spät, da meine Chemo schon begonnen hat.

    Silly 75 Naja, direkt warten tue ich nicht darauf. Aber der Onkodoc hat es mir mehr oder weniger angekündigt. Deswegen rechne ich schon irgendwie damit, dass es noch kommen wird. Bisher bin ich natürlich froh, dass ich diesbezüglich nichts habe.

    Mutze 70  Paula73  SanniKa  Raupi Das ist also bei allen sehr unterschiedlich. Vielen Dank, dass ihr eure Erfahrungen mit mir teilt. Ich bin im Januar 50 geworden und hatte noch einen ganz regelmäßigen Zyklus. Der aber eben jetzt sozusagen eingeschlafen ist. Dann werde ich mal abwarten und Tee trinken;)

    Ernie 7 bis 10 Tage sind natürlich eine lange Zeit. Komisch, dass es bei der Stanzbiopsie viel schneller gegangen ist:/. Dann hoffe ich, dass die Wartezeit schnell rum geht und du ein gutes Ergebnis bekommst.

    Hallo giecher71 wo hast du es machen lassen? Bei einer Kosmetikerin? Bietet das jede an? Wie lange dauert so etwas eigentlich und wie viel kostet es? Sieht es sehr künstlich aus? Ich wüsste nicht, dass ich das schonmal bei irgendjemanden gesehen habe....

    Hallo,

    ich stehe kurz vor meiner zweiten EC und hatte das letzte Mal meine Tage vor 1,5 Monaten. Der Onkologe sagte mir auch, dass ich durch die Chemo gleich in die Wechseljahre katapultiert werde. Bis jetzt merke ich nichts. Wann hat es bei euch mit den Hitzewallungen angefangen?

    Viele Grüße

    ratlos Ich hatte auch Horror vor der Glatze. Als dann immer mehr Haare ausfielen, hat mein Mann zum Rasierer gegriffen. Und es war gar nicht so schlimm wie ich dachte. Ich fands irgendwie auch witzig. Wann sieht man sich schonmal mit Glatze? Welche Kopfform hat man eigentlich? Ich habe mich gewundert wie gleichmäßig und gar nicht eierig mein Kopf ist. Ich hatte es mir viiiiiel schlimmer vorgestellt. Aber ich habe noch Probleme mit der Öffentlichkeit. Bisher hatte ich meine Perücke auf. Aber ich finde sie nicht so toll. Ich habe das Gefühl, dass alle es drei Meter gegen den Wind sehen, dass es unecht ist. Außerdem war es jetzt am vergangenen WE viel zu warm darunter. Heute bin ich das erste Mal mit Mütze zum Arzt und zum Einkaufen. War aber irgendwie auch komisch. Auch dabei hatte ich das Gefühl, alle starren mich an. Am schlimmsten ist es für mich, wenn ich mit meiner 10jährigen Tochter unterwegs bin bzw. sie abhole. Dann habe ich immer Angst, dass sie "brüllt": "Mama, du hast ja die Perücke auf!" und dann alle anderen Kinder gucken;(. Ein Albtraum. Da muss ich irgendwie noch mutiger werden. Halten denn deine Haare noch?

    Hosimo ich habe auch schon öfter gehört, dass es einfach nur Narbengewebe ist. Auch wenn er sich nicht verkleinert hat, kann es sein, dass keine Krebszellen mehr vorhanden sind. Ich würde es dir so sehr wünschen nach allem was du durchgemacht hast. Ich habe am Donnerstag erst meine zweite EC, habe aber fleißig mitgelesen. Wünsche dir alles alles Gute.


    Ernie ich wünsche dir, dass du einen super Befund bekommst. Wie lange dauert es bis man ihn hat? Haben sie dir das schon gesagt?


    KlaroCaro ich war schon nach der ersten EC kurzatmig. Jetzt, kurz vor der zweiten, hat es sich wieder normalisiert. Aber das wird bestimmt bei jedem Mal schwieriger. Was machen sie denn wegen des gekippten Ports? Musst du operiert werden? Nehmen sie bei dir eigentlich auch Blut ab durch den Port? Das wird bei mir nämlich nicht gemacht. Ich hatte gehofft, dass man um das ewige Gepiekse drum herum kommt, aber nein, sie nehmen den Port nur für die Chemo.

    Hallo,

    ich habe gestern, Tag 13 nach der ersten EC, meine Haare abrasiert. D.h. erst mit einer Haarschneidemaschine auf die kürzeste Länge geschnitten und dann hat mein Mann mit seinem Rasierer=O versucht, die Stoppeln wegzurasieren. Das ist aber nur bedingt gelungen. Die letzten 0,irgendwas Millimeter stehen noch. Und mir geht es da wie Heike967, dass ich die Stoppeln als störend empfinde. Die Mützen rutschen nicht richtig auf den Kopf, beim Liegen habe ich immer das Gefühl als wenn man permanent gegen den Strich bürstet. Muss man da wirklich mit einer Nassrasur gegen angehen? Meine Kopfhaut ist ganz schön empfindlich....

    Mia1981 Da hast du ja einiges zu bewältigen bezüglich der MS.

    Du sagst, es ist Heilung angesagt. Heißt das, dass du um eine Chemo drumherum kommst? Woher weißt du von dem Rezidivrisiko von 30%? So etwas hat mir bisher niemand mitgeteilt. Verträgts du das Copaxone gut? Ich habe Aubagio genommen. Das hatte den Vorteil, dass es Tabletten, keine Sprizen waren. Ich habe es recht gut vertragen. Aber nach einem Monat hatte ich Haarausfall. Als dann die Krebsdiagnose kam, habe ich gesagt, dass die Chemo dann ja auch egal wäre, da mir die Haare auch so ausgefallen wären. Das ist sicherlich quatsch, aber der Haarausfall hat auch nach dem Absetzen nicht aufgehört.

    Tempi Deine NW hören sich nicht gut an. Auch bei uns wird gesagt, dass wenn man mehr als 38,5 Grad hat, soll man sich melden. Ich hatte auch sehr mit Übelkeit zu kämpfen, aber nicht ganz so schlimm wie bei dir. Heute, am Tag 13 kann ich das erste Mal wieder ohne Anti-Übelkeitstablette sein.

    Das Prozedere in deinem Brustzentrum finde ich toll. Ich bin in einer onkologischen Praxis, wo die Chemo an sich zwar schnell geht, aber mit einem Arzt zu sprechen ist dort nicht vorgesehen. Dafür haben wir auch zwei Tage vorher die letzte Blutabnahme, so dass am Chemotag selbst alles fertig ist und ich nach drei Stunden dort auch fertig war (ich hatte erst eine EC). Bei mir gibt es übrigens höchstens fünf Plätze, die bei mir auch alle belegt waren. Es war eine nette Runde, alle haben sich ausgetauscht und die sehr nette Onkoschwester hat weitere Tipps gegeben. Ich habe mich auf jeden Fall wohl gefühlt:)

    Mia1981 Hallo Mia,

    danke für die guten Wünsche. Auch du hast MS. Da sind wir hier ja schon einige. Hattest du vor deiner Krebserkrankung eine Basistherapie? Und wenn ja, führst du sie jetzt noch fort? Bei mir war es ja so, dass die Neurologin gesagt hat, dass ich abbrechen soll, der Onkologe sagte, dass ich ruhig weitermachen sollte. Ich habe dann abgebrochen. Hast du viele MS-Symptome? Du schreibst ja, dass es dir sehr zu schaffen macht. Oder bezieht sich das eher auf die Psyche? Am Anfang habe ich auch gedacht, dass man so viel Pech doch gar nicht haben kann. Vor allem habe ich mich bei der MS-Diagnose immer damit getröstet, dass es wenigstens keine Krankheit ist, die lebensverkürzend ist. Und dann das....