Beiträge von Kampfjule

    Tinki , das Brennen an der Unterseite Oberarm hatte ich auch auch. Habe ständig nachgesehen, ob da was wundgescheuert ist, so fühlte es sich an.

    Der Unterarm tat immer weh, wenn ich ihn ganz gerade nach vorn oder zur Seite streckte. Wenn er nicht ganz ausgestreckt war, ging es.

    Ich hatte Mastektomie und Entfernung von 9 LK.

    Es geht alles vorbei, aber es dauert.

    LG von der sonnigen Ostsee

    Hallo Kaku , ich nehme seit Mai 2020 Ibrance 75mg. Angefangen habe ich mit 125mg, das wurde nach 9 Tagen nach Blutabnahme gestoppt ( Leukos um 1 und neutros weit unter 1, was viel schlimmer war). Bei der AHB durfte ich mich erholen und danach wieder starten gleich mit 75mg. Die 100 hat der Onkologe gleich übersprungen, er meinte, dass man vielleicht wieder erhöhen kann, wenn alles gut läuft. Meine Leukos sind aber immer so um 2, letztes Mal sogar 2,4 (hurra), also wird es so bleiben.

    Im Dezember ist das nächste Knochenszinti dran, da werden wir sehen. Ich hatte aber nur zwei Knochenmetastasen, die stereotaktisch bestrahlt wurden und dadurch verschwinden sollen. Im Juni war ein deutlicher Rückgang der Aktivität zu sehen. Im Dezember werden die einfach nur noch platt so rumliegen, daran glaube ich ganz fest.

    Ansonsten hat der Onkologe die TM und weitere Blutwerte im Blick und würde reagieren, wenn etwas komisch wird.

    Mir geht es recht gut mit den Medis (Letrozol und Zometainfusionen alle 6 Wochen), ich kann Vollzeit arbeiten und auch zu Hause noch ganz gut agieren. Nicht so wie vor der Erkrankung, aber immer noch ausreichend.

    LG von der stürmischen Ostsee

    Jana 😘

    Malese , bei mir wurden auch nur an der Stelle, wo mal Brust war, Markierungen gemalt. Danach wird das Gerät ausgerichtet, es sind nicht die Stellen, die bestrahlt werden. Es wurden bei mir ebenfalls die Lymphabflusswege mit bestrahlt. Da gab es keine Kreuzchen, aber etwas verbrannte Haut, was beweist, dass Strahlen dort ankamen.


    LG Jana

    Hallo, vielleicht hat jemand Erfahrungen zu meiner Frage.

    Ich hatte 12/19 eine Mastektomie der erkrankten Brust, ohne Aufbau. Mir wurde auch vom BZ zugesagt, dass eine Angleichungs-OP kein Problem bei den KK darstellt. Angleichung heißt für mich, genau wie andere Seite, also Mastektomie. Bisher habe ich aber nur herausgelesen, dass die gesunde Brust verkleinert wird. Auch die Ärztin sprach von kleiner machen. Mir wäre eine richtige Angleichung lieber. Hat damit jemand Erfahrung? Ich würde auch die Differenz zwischen den OPs selbst zahlen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass eine Mastektomie mit weniger Aufwand verbunden ist, als eine Verkleinerung mit Anpassen des Sitzes der BW.

    Ich möchte die OP gern im Januar machen lassen und bin deshalb jetzt bei der Planung.

    LG Kampfjule

    Liebe Teafriend , bei mir wurde vor Einnahme des Letrozol ein Bluttest zum Hormonspiegel gemacht, da ich auch irgendwie zwischen den Welten hing. Da wurde dann festgestellt, dass die Eierstöcke scheinbar noch Östrogen produzieren und somit bekam ich die Drei-Monats-Spritze (Tre.a.to.e - dazwischen liegt immer der gleiche Buchstabe) und zwei Wochen später durfte ich mit Letrozol beginnen. Die zwei Wochen sind auch wichtig, da die Spritze erst wirken muss.

    Bei deinem Gyn würde ich stark überlegen, ob es noch andere in der Umgebung gibt. Professionell hört sich das nicht an, als wenn man diese Medis so nebenbei mal einwirft...


    LG Grüße Jana

    Liebe Anne Sonne69 ( ich muss immer an ein Kinderlied denken, wenn ich das schreibe - liebe, liebe Sonne, komm ein bisschen runter...)😆 ich vertreibe alles, was nicht zu mir gehören soll, und diese kleinen Mistviehableger besonders.💪🍀🐞

    Ja, meine Arbeit macht mir viel Spaß und das Team ist auch so toll, da vergisst man die Zeit manchmal. Ich versuche mich zu bessern.

    Unserer Hundedame geht's auch gut, sie ist eben etwas träger und langsamer (passt sich Frauchen an😆), aber das darf sie auch mit über 12 Jahren.

    Wir sehen uns in Klink! 🤗

    Liebe Annette Erna66 , vielen Dank für die Urlaubswünsche. Das Positive hab ich von dir gelernt.😉 Du hast mich letztes Jahr nach der Metadiagnose so toll aufgebaut, da kann man nur positiv in die Zukunft sehen.

    Ihr Lieben alle, ihr wisst gar nicht, wie sehr ihr mir geholfen habt in der schweren Zeit. Einfach ist es auch jetzt nicht, aber ich habe gelernt mit den Widrigkeiten zu leben.

    Diese Hilfe möchte ich auch für ein paar andere sein, indem ich mich auch weiterhin ab und zu melden werde. Alles zu lesen und zu kommentieren schaffe ich nicht mehr und will ich auch nicht mehr. Ein bisschen Abstand muss sein. Aber gerade denen mit dem inflammatorischen Mistkerl möchte ich etwas Hoffnung geben.

    Allen einen schönen Abend mit lieben Grüßen von Jana 😘

    Liebe Teafriend , ich freue mich immer, von dir zu lesen. Du bist irgendwie zu einer treuen Begleiterin für mich geworden.

    Ich habe ja selbst schuld, wenn ich soviel mache, es drängt niemand, nur ich selber. Aber ich arbeite an mir. Wir bekommen auch das noch hin mit der Selbstfürsorge.

    Das Positive bin ich wirklich - meistens - ich will leben und nicht nur existieren!!!


    Toyota , ich habe zwei Knochenmetastasen, die zwar durch das Bestrahlen verschwinden sollen (Ergebnis im Dezember beim Knochenszinti), aber es zeigt, dass Mistkerlzellen in meinem Körper frei Herumschwirr(t)en, die keine neuen Minimistkerle absetzen sollen.

    Hallo, mal wieder etwas Aktuelles zu mir, von mir.

    Mir geht es relativ gut, die Gelenkschmerzen gehen mir zwar extrem auf den Keks, aber was soll's... Das Ibrance sorgt dafür, das sich mein Appetit sehr in Grenzen hält, auch weil einiges an Geschmack verloren gegangen ist. Meine Zunge ist vorn wie taub, da sitzen wohl auch die feinen Geschmacksnerven. Leider wird süß wohl weiter hinten wahrgenommen, was zur Folge hat, dass Gummibärchen und co immer noch schmecken. 🙈 Dadurch klappt das mit der Gewichtsabnahme auch nicht so richtig, aber auch keine Zunahme.💪

    Meine Wiedereingliederung in Eigenregie hat gut geklappt, zwei Wochen 4 Stunden am Tag, dann 5 Wochen 6 Stunden, dann war August.

    Seit August arbeite ich wieder Vollzeit, zum Teil auch Übervollzeit, da muss ich noch an mir arbeiten. Ich finde kein Ende, wenn ich so in den Zahlen knie...

    Ich merke nach so einem Arbeitstag aber schon, dass es mehr an die Substanz geht als früher. Es ist schon besser geworden, aber nicht optimal.

    Ab 15.10. habe ich drei Wochen Urlaub, zwei Wochen davon fahren wir weg. Innerhalb von MV immer mal zwei Nächte irgenwo und dann eine Woche Polen zur richtigen Erholung. Darauf freuen wir uns riesig.

    Im November dann das MV Forumtreffen in Klink, auch darauf freue ich mich riesig.


    Ihr seht, es gibt ein gutes Leben nach Mistkerl und auch damit. Nicht verzweifeln, immer nach vorn sehen. Über das, was kommen könnte, machen wir uns erst Gedanken, wenn es soweit ist, nicht vorher. Das raubt nur schöne Lebenszeit. (OK, es klappt nicht immer, aber doch meist)


    Allen, die bis hierhin den Roman gelesen haben, wünsche ich nur das Beste. ✊🐞🍀💪Allen anderen auch, aber die werden es nie erfahren.🤭😉

    Liebe Grüße von der Ostsee

    Jana 😘

    Aenneken mesna ist das Medikament zum Blasenschutz. Jeweils nach ich glaube vier Stunden muss dann noch ein weiteres Blasenschutzmedikament genommen werden. Bei mir waren es Tabletten, die starke Übelkeit hervorriefen. Ab zweite Chemo habe ich 30 Minuten vorher ein Anti-Übelkeitsmedikament genommen, dann ging es.

    Guten Morgen ihr lieben, auf der Fahrt zur Arbeit heute früh habe ich einen 🌈 gesehen. Dabei habe ich an die vielen Frauen gedacht, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurden durch diese besch... Krankheit. Mir liefen die Tränen, was beim Auto fahren schon blöd ist, aber es war egal. Ich hoffe sehr, das die Angehörigen und Freunde irgendwann mit einem Lächeln an ihre Vorausgegangenen denken können. Der Schmerz wird bleiben,aber er wird irgendwann erträglicher.

    Ich wünsche allen trotz Trauer und dunklen Gedanken einen schönen Tag. Irgendeinen Lichtblick gibt es immer, auch wenn er manchmal schwer zu finden ist.

    Ich treffe mich heute Nachmittag mit einer lieben Frau, die ich im Krankenhaus kennen gelernt habe zum Kaffee. Das ist mein heutiger Lichtblick.

    Liebe Grüsse Jana:hug:

    Liebe Alphabet , auch ich gehöre zu denen, die Letrozol und Ibrance nehmen. Dazu Zometainfusionen, im Moment noch alle vier Wochen, bald in größeren Abständen und alle drei Monate die Trenantonespritze, damit die Eierstöcke still halten.

    Mir geht es relativ gut, ich gehe auch wieder Vollzeit arbeiten. Am nervigsten sind die schmerzenden Gelenke. Aber noch hoffe ich, dass ein Teil davon Nachwirkungen der Chemo sind und somit weniger werden.

    Von den niedrigen Leukos merkt man ja glücklicherweise nichts, auch der HB wert läßt etwas zu wünschen übrig.

    Ich wünsche dir, dass du mit dieser Therapie wenig Probleme haben wirst.

    LG von der Ostsee von Jana