Beiträge von Paula73

    Liebe BiggiL,

    doch meine Frauenärztin hat die Berichte. Aber mit ihr bin ich ja auch nicht so glücklich und werde wechseln.

    Das mit dem Krebsbuch ist natürlich ne gute Sache. Ich hoffe, das mir mein neuer Frauenarzt besser zur Seite stehen kann und mich auch bei solchen Dingen unterstützt.

    Ich werde morgen auf jeden Fall berichten.


    Ich merke jetzt schon, das es hilft hier Gleichgesinnte zu finden, auch wenn der Anlass nicht so erfreulich ist.

    Liebe BiggiL,

    Danke für deine Beruhigung. Meine Familie meint auch, ich soll Vertrauen haben. Manchmal hab ich das auch und manchmal eben nicht. Laut Pathologie ist die Formel pT3c M0, seriöses high-gerades Adenocarcinom. Das mit den Lymphknoten und der makroskopischen Tumorfreiheit steht nur im OP - Bericht. Das ist wahrscheinlich das, was mich so irritiert.

    Naja, nun muss ich abwarten, was da morgen bei rauskommt.

    Die Tumormaker sind zumindest von 111 auf 10 nach der OP gesunken.

    Als Chemo bekomme ich Carbo/Taxol. Taxol wöchentlich und Carbonara alle 3 Wochen mit Avastin. Die ersten 2 Wochen hab ich gut überstanden.

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Ja ich denke, ich mach mir Gedanken darüber, das es eben kein Kompetenzzentrum ist und sie deshalb was übersehen haben könnten. Wahrscheinlich ist das Quatsch, aber mein Kopf sagt was anderes.


    Milli, Vielen Dank. Ich bin morgen in der Ovarsprechstunde in einem Zentrum, ich denke, das sollte die richtige Adresse sein.

    Hallo,

    Ich lese hier seit ein paar Tagen mit und möchte kurz meine Geschichte erzählen. Vielleicht hat ja jemand ein paar aufmunternde Worte für mich.

    Ich habe Eierstockkrebs. Anfang April wurde ich operiert, leider nicht in einem Kompetenzzentrum. Davon wusste ich zu dem Zeitpunkt nichts. Ich wollte einfach alles nur rausbekommen und auch meine Frauenärztin hat mir davon nichts gesagt ( versuche gerade zu wechseln. ) Jetzt macht mir das natürlich ordentlich zu schaffen. Das Krankenhaus hier ist leider nur Brustzentrum. Trotzdem sagte mir das OP Team, sie hätten alles gut entfernen können, also R0, keine Lymphknoten befallen und auch keine Fermetastasen.

    Nun ist es so, das ich mir zu der schrecklichen Diagnose natürlich auch darum Gedanken mache, das die OP trotz der Aussagen nicht optimal verlaufen ist.

    Morgen habe ich jetzt doch noch einen Termin in einem Zentrum in Hamburg. Würde mich da natürlich vorsichtshalber nochmal operieren lassen, aber wahrscheinlich werden sie das nicht machen. Ich bin völlig durch den Wind und kann meistens keinen klaren Gedanken fassen. Ich hab so Angst, aus Unwissenheit einen riesigen Fehler gemacht zu haben.

    Seit 6.5. bekomme ich zusätzlich Chemo und Avastin. Der Onkologe meinte, es geht definitv um Heilung in meinem Fall. Da klammere ich mich natürlich dran, auch wenn ich hier schon ganz viel Schlimmes gelesen habe.

    Gibt's denn hier noch jemanden, der nicht in einem Kompetenzzentrum operiert wurde ?

    Ich hab so furchtbare Angst.