Beiträge von Bettiboo

    Hallo SturmStina, hallo Tempi,


    Danke euch für die Infos (diesen Absatz hatte ich noch nicht gelesen). Ich hatte zuerst mit einer Schwester, dann mit der Onkologin darüber gesprochen. Dir war die Aussage nicht wirklich klar.


    Solange es sich dann um eine Störung handelt und nicht um einen "Schaden", möchte ich das weiter durchziehen - diese Info fehlte mir! Die Ärztin sagte nichts darüber, ob es sich nur über eine vorübergehende Störung handelt.


    Der Tinnitus wird langsam immer lauter, und neben den anderen Nebenwirkungen (hin und wieder Drehschwindel) zieht es mich tageweise ganz schön runter ;-(.


    Ich weiß, man muss die Motivation behalten ;-(. Die Änderung der Dosierung oder der Therapie ist für mich tatsächlich (noch) keine Alternative... Bin ja erst bei der Vierten...

    Manchen Tagen ist es nur echt schwer... so wie heute


    LG

    Hallo zusammen,

    Ich habe mal eine Frage zu den Ohren:

    Ich habe EC und 4 Paclis hinter mir. Aus leichtem Ohrensausen ist mittlerweile so etwas wie ein Tinnitus geworden auf beiden Seiten.


    Hat jemand Erfahrung damit?


    Man sagte mir, es könnten vom Stress kommen, da sonst nur Cisplatin das hervorrufen würde. Ich fühle mich allerdings 0,0 gestresst und die Tatsache, dass es nach den Chemos immer mehr wird lässt mich vermuten, dass es irgendwie mit den Nerven oder sonst etwas zusammenhängt.


    Würde mich freuen wenn jemand ähnliche Probleme hat und mir vielleicht Tipps geben könnte. Falls es schlimmer wird, würde man die Dosis verringern, das ist allerdings nicht das, was ich will. Stellt sich die Frage nach dem Schaden/Nutzen :-(.


    Euch weiterhin viel Erfolg:thumbup:

    Herzlich willkommen im Forum,


    Ich hatte zu Anfang die absolut gleichen Gedanken: ich bin auch HER2 3+ und dazu noch Hormonrezeptor positiv. Ich lass immer von sehr aggressiven Tumor, aber auch guten Medikamenten zur Behandlung. Der HER2 3+ galt früher als ein Krebstumor mit schlechter Prognose. Das ist allerdings gut 15 Jahre her und man hat mit der Immuntherapie eine sehr wirksame Waffe entwickelt.

    Bei mir ist der Therapieansatz: 4x EC Chemo und dann 12x Antikörper-Chemo. selbst die ersten EC Chemo muss zeigen bei mir bereits erste Wirkungen. Und ich hoffe natürlich auch auf die Antikörper-Chemo (Immuntherapie).


    Drück dir ganz fest die Daumen! sobald die Therapie steht, wird man tatsächlich entspannter und die Gedanken kreisen sich nicht mehr so sehr.


    Alles Gute

    Hallo ihr Lieben,


    ich hatte gestern meine 3. EC Chemo. Bei allen Chemos habe ich 24 Stunden vorher, am Chemo Tag selber und 24 Stunden nachher gefastet. Da meine Chemo alle 14 Tage läuft, sollte man auch nicht länger als 24 Stunden vorher und nachher fasten. Ich habe keinen Vergleich wie es ohne Fasten wäre. Ich kann euch nur beschreiben, welche Nebenwirkungen ich wann hatte.


    Im Wesentlichen hatte ich am Chemo Tag selber bis zum späten Abend hinein mit mäßig bis stärker Übelkeit zu kämpfen (trotz der Medis). Sie ließ in der Nacht deutlich nach und am Morgen war es weg. Danach die Tage kam ich erst langsam wieder auf die Beine (geschwächt und gefühlt wie starker Muskelkater einer 100- jährigen Frau). Am dritten Tag konnte ich jeweils wieder rausgehen. Geschmack und Geruch haben sich verändert (fieser Geschmack sogar bei Leitungswasser).


    Ich habe mir überlegt, dass ich bei der 4. EC Chemo nicht faste, um zu sehen wie das läuft. Ich muss auch sagen dass es mir von Mal zu Mal schwerer viel, ganz auf Essen zu verzichten und ich selbst die Gemüsebrühe und Gemüsesäfte nicht mehr hinunter bekam beim 3. Mal.


    Heute ist Tag 1 nach der Chemo und bis auf meinen müden Körper habe ich keinerlei Nebenwirkungen. Ich fange am Nachmittag dann mit Kartoffelpüree und Gemüse wieder an.


    Würde mich freuen über eure Erfahrungen. Hat jemand Erfahrungen von euch mit Fasten bei Pacli?


    Viele Grüße aus Bonn.

    Liebe Bettiboo , Romyforever und Schleiereule ,


    für Euer neues Lebensjahr wünsche ich Euch alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit.💜 💜 💜


    Ganz liebe Grüße Kylie :hug:

    Liebe Kylie, herzlichen Dank!! Dieser Geburtstag bekommt tatsächlich eine ganz besondere Bedeutung, die so noch nie gespürt habe, auch wenn ein sehr langer Weg noch vor mir liegt.


    Und ich hoffe, auf dass wir hier alle noch viele viele viele viele viele weitere Geburtstage feiern können :):hug:

    Haltet alle die Ohren steif und was ich für mich festgestellt habe, mit einem kämpferischen Geist und jeder Menge Optimismus ist das alles viel einfacher zu ertragen.


    Auf ins neue Lebensjahr!

    Hallo zusammen, ich hatte vorgestern meine 1. EC. Ist ja schon echt fies aussehendes Zeug (dieses knallrote Eibengift) - dieses E. Bei mir ging es bis nach Hause sehr gut, dann habe ich rapide abgebaut, schlapp und Übelkeit. Tatsächlich hat es nur die 1. Nacht angehalten und gestern ging es schon besser. Ich habe aber auch alle Medis gg. Übelkeit (inkl. V...exA) eingeworfen. Ich könnte gestern schon wieder etwas aufstehen.

    Ich glaube, was mir sehr gut geholfen hat: ich habe 24 Std. vor und ca. 30 Std. nach der Chemo gefastet. Ich fand es nicht schwer und mit Tee und etwas Brühe und Gemüsesaft war es prima auszuhalten. Meine Ärztin meinte, sie habe schon einige Rückmeldungen, die sehr gute Erfahrungen damit gemacht haben und weniger NW. Ich weiß nicht, ob es bei jeder EC so sein wird, aber ich werde es auf jeden Fall weiter probieren. Daneben nehme ich noch einige komplementäre Medis ein...


    Jetzt kommen allerdings die anderen NW. Fieser Geschmack und alles ist trocken (um nur eine zu nennen ;-). Mir schmeckt selbst Wasser nicht mehr!

    Was trinkt ihr? Ich habe schon ein paar Sachen ausprobiert...ohne Erfolg, habt ihr einen Tipp?


    LG Bettina

    Bei bei mir laufen das Staging und die Voruntersuchungen auch immer noch. Wir sind noch mal zum Startpunkt zurückgekehrt. Mit HER2 neu positiv wird mir nun am Mittwoch der Port gelegt (Unterarm) und danach am Montag geht es mit der 1. EC los. Nun wird allerdings der HER2 neu-Test und infrage gestellt und noch mal ein "Fish Test" hierzu durchgeführt.

    Und wieder ist Warten angesagt. Zudem wurde nun noch eine verdächtige Stelle auf der anderen Seite entdeckt (Klärung Mikrokalk). Mensch, was bin ich froh, wenn es endlich mal losgeht und der Therapieplan steht.

    Vor lauter Untersuchungen, komme ich gar nicht dazu hier in Ruhe mal rum zu stöbern.🙄

    VG

    Hallo Lili,

    ich bin ein paar Tage vor dir dran und verarbeite seit 2 Tagen den HER2 postiv +++ Status. Bisher war ich davon ausgegangen, dass ich eine OP bekomme, Bestrahlung und Hormontheraphie im Anschluss - bis dahin fehlte noch der HER2 Status.

    Ich bin nun in der Uniklinik und das Staging ist T1N0M0 (s. auch Profil). Noch vor 14 Tagen wußte ich nicht mal was ein Staging ist. Es ging alles wie im Film.

    Mit diesem Rezeptorstatus (HER2 positiv+++) wird nun auch der Therapieplan geändert: so wie es aussieht, will man nicht mehr zuerst operieren, sondern zuerst (neoadjuvant oder so) eine Chemo (inkl. Antikörper) machen über 3 Monate und dann die OP folgen lassen, dann Bestrahlung, weiter Antikörper und Hormontherapie. Es ist immer noch ein Film, aber was früher eine echt Mistdiagnose war, ist wohl heute mit den Antikörpern seehhhrrr hoffnungslos und darauf stütze ich mich jetzt.

    Es war auch die Rede von einem sehr neuen Antikörper Medikament (den Namen habe ich noch nicht), wozu offensichtlich bereits Studien dieses Jahr äußerst erfolgreich waren. Das wird wohl mein Weg werden (ein gutes Jahr wird das wohl sicher werden), darauf muss ich mich einstellen.

    Kennt jemand etwas zu den neuen Anitkörper-Studien?

    -> ich werde diese Frage mal in einen anderen Thread einstellen.


    Dein Gefühl kenne ich nur zu gut, aber es wird nach ein paar Tagen besser. Es ist tatsächlich so wie alle hier schreiben.

    Lili, ich würde mich freuen, wenn du was hören lässt von dir in der nächsten Zeit. Ich stelle fest, dass mir der Austausch und das Mitlesen sehr hilft, um das alles zu verstehen.

    LG Bettina

    Hallo liebes Forum,


    ich lese schon ein paar Tage hier drin und hatte die ganze Zeit das Gefühl, es hilft mir schon jetzt.

    Aber ich stelle mich mal kurz vor:

    Ich bin 44, habe zweit tolle Mädchen (8+11J.). Ich habe immer meine Vorsorgen gemacht und war wegen Fibros in engeren Untersuchungen (Mammo etc.).

    Kurz vor Ostern habe ich beim Eincremen einen Knoten entdeckt, hat mich nicht wirklich beunruhigt, aber dann habe zur Abklärung bei der Gyn einen Termin gemacht.

    Ihr sonst lustiger Ton wurde beim US ruhiger und sie schickte mich zur Radiologin. Immer habe ich mir noch nichts gedacht, konnte mir im Leben nicht vorstellen, dass

    das etwas Verdächtiges sein könnte ...mir doch nicht... - so dachten wahrscheinlich alle hier.


    Bei der Radiologin (Mammo + US) wurde der Verdacht bestärkt, daneben noch ein zusätzl. Fibro (eher unauffällig) - also Biopsie. Da wurde ich dann ein wenig unruhig, aber dachte mir: " das machen 1000e Frauen täglich, die Wahrscheinlichkeit ist doch minimal.

    Am Tag der Biopsie wurden 2 Stanzen gemacht und immer noch war meiner Radiologin der Knoten (1cm) sehr verdächtig. Sie war sehr einfühlend, hat aber nicht beschönigt, sondern klar gesagt, wonach es aussieht und mir mitgeteilt, dass der Pathologe das letzte Wort hat. Um mir ggf. eine weiteren Eingriff zu ersparen, legte sie mir bereits einen Titanchip:/ (Tumormarker) in den Tumor.


    Und dann war wieder Warten angesagt. Oh Mann, was für eine sch.... Zeit.:| Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Mensch, aber ich bekam bei der Warterei dann doch weiche Knie. Freitag wurden die Stanzen gemacht. Dienstag sollte der Anruf kommen. Immer noch dachte ich: " mir passiert das nicht, kann doch gar sein, ich werde Glück haben. Ach, wird schon gut gehen usw.". Die Nächte waren kurz und die Unruhe wurde immer größer. Die letzte Stunde bis zum Telefonat war die pure Hölle.


    Dann kam das Ergebnis am Dienstag 21.5.: KEIN Sechser im Lotto, doch nicht die atypische Sonderform eines Fibros. Ein invasives Karzinom und angrenzender DCIS bis hin zum Fibro reichend (alles zusammen ca. 2-3cm). Histo-Befunde noch ausstehend. ;(;( "ICH, MIR - hat sich über micht gesprochen? Kann nicht sein, das kann nicht mir gelten...geht gar nicht". Das nennt mal wohl einen Diagnoseschock. Mein Mann war die ganze Zeit dabei. Ich war sauer, habe geheult und wütend, dass MIR das passiert ist...WARUM??:cursing: Die Welt steht still in diesen Minuten. Ich verstand auch noch nicht viel davon und ich habe Tage gebraucht, um zu begreifen, dass ich es bin, die diese Diagnose bekommen habe.


    Dann ging es schnell, am selben Tag noch Überweisung für Knochenzinti abholen, Blutwerte am Tag darauf, CT Termin....

    Alles wie in einem Film und nach und nach fing ich an zu realisieren...ICH BIN ES - es ist MEIN Krebs.

    Und wieder warten - hat er gestreut...


    Ich bin in der Welt nun angekommen, viel ruhiger geworden und gehe nun Schritt für Schritt weiter. Es gibt bereits in der kurzen Zeit seit meiner Diagnose schon einige Hochs und Tiefs...das kenn ich gar nicht von mir.


    Bis hierhin war es die schlimmste Zeit. Gestern hatte ich CT und davor Knochenzinti. Beides ist sauber, die Kerle haben nicht gestreut. Ich atme durch!! Vor lauter Euphorie, dass noch nichts gestreut hat, bin ich dann abends in ein tiefes Loch gefallen (wohl wegen der ganzen Anspannung).


    Nun wird das Staging abgeschlossen, ich schlag mir auf die Schulter und sage: "gut gemacht, du hast es selber getastet und das habe ich geschafft". Ich weiss noch nicht viel, aber es ist eine gute Prognose, dass nichts gestreut hat. Staging kenn ich nur mündlich mit G2, Hormonpositiv und keine Metastasen. HERneu ist noch ausstehend. 1. Plan: BE OP und dann weiter...

    Nun hole ich mir eine Zweitmeinung und verdammt nochmal: ich packe das - auch wenn meine Psyche doch ganz schön angeschlagen ist stundenweise...


    Ich bin über mich erstaunt, wie schnell man in der neuen Welt drin ist und was ich bereits für Abkürzungen kenne und das alles in den letzten 7 Tagen.

    DANKE an das tolle Forum!


    Ich frage mich, wie man die Psyche im Griff behält? Aber eins weiss ich ganz sicher, das Schlimmste war die Warterei auf das Biopsieergebnis und die Streuung...Schlimmer kann es doch nicht mehr werden, oder?


    LG und ein "Hallo" in die Runde