Beiträge von IBru

    Ich setze erstmal ab.

    Egal wozu du dich entschließt, mach es so, dass du es später nie bereust.

    Eine 10 Jahres Empfehlung für Antihormontherapie bekommt man nicht unbegründet.

    Amselchen

    Wenn es noch nicht geblutet hat und keine suspekten Dinge zu sehen, sind ist der Terminplan kein Grund zur Beunruhigung. Wenn gleich auch unbefriedigend für dich.


    Die Professorin, bei der ich immer zur Mammographie gehe sprach davon, dass sie noch nie einen Fall von Gebärmutter-Tumor unter/durch Tam hatte. Das wäre extrem selten. Sie praktiziert schon sehr lange. Ich zumindest habe nicht vor ihre positive Statistik zu sprengen.

    Der Aufbau scheint hingegen häufig vorzukommen.
    Mir scheint, dass die Frauenärzte gescholten werden, wenn sie eine Patientin damit an eine Klinik überweisen. Ich für meinen Fall wäre lieber gerne früherr gegangen.

    ohne Moos nix los. Meine "wünsche" stehen hinter den meiner Kinder und das ist das wichtigste

    Ein entschiedenes NEIN! von mir... (Emoji mit strengem Blick)

    Man muss vielleicht länger nach den umsetztbaren suchen.

    Je nach Alter der Kinder gibt es Mutter Kind Kuren, wo man weder kochen noch putzen muss. Dafür hat man soviele Sporteinheiten und Gesundheitsanwendungen wie zuhause unmöglich.

    Für die Kinder super mal eine entspannte Mama zu haben. Kostenpunkt 10 € am Tag. Viel weniger gebe ich zuhause auch nicht für Essen aus.

    Ich habe für mich das Fahrradfahren und Musik hören wieder entdeckt.

    Es gibt mir die Leichtigkeit in meinen Jugendjahren zurück.

    Ebenso das Suchen und Kochen von Lieblingsgerichten.

    Kostenmehraufwand gleich 0, aber riesiges Vergnügen.

    Dazu schreibe ich mir alles auf, was ich für Sehenswert halte. Wo Freundinnen waren, aus dem Fernsehen, Orte, die ich interessant finde...

    Da schaue ich ab und zu drauf, was zu erreichen ist und habe auch schon einiges abgehakt. Ich betrachte das aber nicht als Löffelliste, sondern als Freude am Leben.

    Wie gesagt: suchen! Es gibt Möglichkeiten.

    kennt jemand das Gefühl zu wissen, daß es wiederkommt. ?

    Ist das nicht eine Art der Verarbeitung der Krankheit, die einsetzt wenn die Therapien alle zuende sind?... Wichtig finde ich zu wissen, dass es wiederkommen kann. Und DANN möchte ich es frühzeitig wissen.

    Selbst wenn es wiederkommt hast du mit dem Wissen darüber keinen Gewinn gemacht, außer, dass du recht hattest. Auch wenn es nicht
    "depressiv oder verrückt" ist, kann eine onkopsychologische Gesprächstherapie da weiter hefen. Vielleicht findest du in den ganzen Post hier dazu einen hilfreichen Ansatz, damit du diesen negativen Gedanken ablegen kannst. Nur die Good Vibrations zulassen!

    Ich halte es eher wie Alpenveilchen67 und lasse mir von einer Angst davor keine Minute meines Lebens stehlen. Dafür ist es mir zu kostbar!

    Habe gerade nochmal in deinem Profil geschnüffelt. Ist eine Menge, was du die letzten 2 Jahre durchmachen musstest.

    leicht aufgebaute Gebärmutterschleimhaut würde sich im US manchmal dicker darstellen, als sie tatsächlich ist.

    Da berichte ich auch mal:

    Mir wurde das auch immer erzählt, bis ich dann 8 Wochen nach der letzten Ultraschalluntersuchung für eine Woche sehr starke Blutungen bekam. Trotz Notfallüberweisung gab mir das Krankenhhaus erst einen Termin 5 Wochen später.

    Zum Glück hörten die Blutungen dann auf, so dass es doch kein Notfall war und ich habe in einem anderen Krankenhaus 9 Tage früher zur Erstuntersuchung kommen können. Ihr könnt wahrscheinlich nachvollziehen, was 9 Tage für ein Unterschied sind.

    Zudem hatte meine Tante drei Ausschabungen, bei der dritten war es Krebs und dann folgte die Gebärmutterentfernung...

    Es wurde bei mir auf eine Ausschabung entschieden. Die wurde heute gemacht, worüber ich sehr froh bin. Alles ist gut gegangen.

    Wahrscheinlich war es ein Polyp. Endgültige Entwarnung bekomme ich aber erst in 2-3 Wochen.

    Am Eierstock war auch schon was los, das hat sich aber zurückgebildet.

    Jetzt überlege ich, ob ich bereits früher auf Aromatasehemmer wechsle. Vor der Entscheidung muss ich aber das Ergebnis der Untersuchung abwarten und dann einen Arzt finden, der das gemeisam mit mir überlegt.

    Auch schon unter Tamoxifen bekam ich eine steife Schulter und habe beim Lesen im Aromatasehemmerthread den Eindruck, dass Tam das kleiner Übel ist.

    Die Entscheidungen müssen für dich passen. Alle drei Monate Ultraschall ist ein gutes Intervall (bei mir war es unten herum alle halbe Jahr. Die KK bezahlt glaube ich nur einmal im Jahr.)

    Per Zufall bin ich auf den Begriff der metabolitischen und toxische Enzephalopathie gestoßen. Reversibel.

    Und das es bei einer Chemo durch den Abbau von Eiweißen zu erhöhten Ammoniak Werten kommen kann, was zu Gedächnisproblemen führen kann.

    Ein interessanter Ansatz. Ist wie immer gefährliches Halbwissen, von dem ich noch nicht weiß, ob es mir weiterhilft.

    reiner Sauerkirschsaft

    Das habe ich mal geg..glt. Außer einem Produkt, was ähnlich teuer ist wie ein Melatonin Spray habe ich nichts gefunden.

    Dass nur ein Sorte von Kirsche dieses Phänomen auslösen soll kommt mir komisch, wenn nicht gar unglaubwürdig vor. Trotzdem werd ich das mal ausprobieren. Allein, weil es lecker schmeckt. Gute Idee für ein Abendritual. Vielleicht sogar warm.

    Hast du noch andere Quellen dazu gefunden, außer Werbung?

    petra60 Dabei handelt es sich dann wahrscheinlich um das IRENA oder T-RENA Programm, das man im Anschluss an eine Reha verordnet bekommen kann.


    Das hatte ich auch und mache jetzt den Rehasport.

    Bei einem anderen Anbieter, weil die erste Gruppe nur für RV gefördertes Programm war.

    Es gibt Fitnessstudios, die ebenfalls Kurse für den von der KV geförderten Rehasport anbieten.

    Meinen mache ich aber in einem Verein. Der Sport wird dort von einer erfahrenen Ärztin angeboten. Sie weiß, wo es bei den krebserkrankten Frauen klemmt. Die Stunde ist sehr gut ausgefüllt. Danach bin ich deutlich bewegungsfähiger und schmerzfreier.

    In der Gruppe macht es mehr Spaß und man hält länger durch als alleine zu Hause.

    Damit habe ich gleich einen Teil von dem überall empfohlenen Sportprogramm nach Krebs erledigt.

    Kann ich jedem nur empfehlen!

    Erhöhter Schleimhautaufbau:

    Vor dem Brustkrebs war die Schleimhaut schon einmal aufgebaut, hat sich aber bei einer sehr starken Regellblutung dann selbst zurückgebildet. Jetzt unter Tam ist es wieder.


    Beide Male hatte ich Gase die aus der Gebärmutter austraten. Ähnlich wie die "Winde"... die vom Darm abgehen.
    Aus meiner Erfahrung rate ich zur erhöhten Wachsamkeit, falls das bei jemandem ebenso der Fall ist.

    Diese Woche muss ich leider unter das Messer, bzw. den "Löffel" -> Ausschabung.

    Kiko62 Die Liquid Biopsie ist glaube ich noch etwas umfangreicher und wird hauptsächlich im Rahmen von Studien angeboten.

    Die CTC Messung ist IGEL und umstritten. Muss man sich gut überlegen, ob man dadurch nicht verunsichert wird. Bei mir ist es umgekehrt. Habe sie rein interessehalber gemacht. Die kleinen Schei.erles sind ja eh vermehrt in mir unterwegs. Will mal kucken, was sie so machen.

    Aktuell gehe ich beim Schleimhautaufbau von einer Nebenwirkung von Tam aus.

    Dieses Thema ist unpopulär, aber ich weiß, dass hier mitgelesen wird.

    Weil ich nach 2 Jahren unter Tam Blutungen hatte, habe ich interessehalber eine 2. CTC Zählung durchführen lassen. Sie haben sich im niedrigen Bereich verdoppelt. Was eine natürliche Schwankung sein kann. Der Endoxifenspiegel ist im Referenbereich. Erstmal kein Grund zur Panik,. Ich schreibe das hier zu Dokumentationszwecken. Nächste Woche wird erstmal geschaut, ob es einer Ausschabung bedarf. Vielleicht werde ich dann in ein paar Wochen nochmal nach den Tumorzellen schauen lassen. Falls es dann noch Ungereimtheiten gibt, schaue ich weiter. Tumormarker hatten bei meinem hormonempfindlichen Mammakarzinom nicht ausgeschlagen, obwohl bereits 2 Lymphknoten befallen waren.

    Wäre trotzdem froh, wenn mir jemand (gerne auch per PN) seine Erfahrung mit den CTC's mitteilen kann.

    Mädels, ich kann das nur empfehlen - allen Einwänden durch eine triftige, ausführliche Begründung gleich bei der Antragstellung zuvorkommen

    Habe ich auch gemacht...

    Auch auf das was die Ärzte schreiben sollte man ein Augenmerk legen. Bei mir stand in einer Auflistung der Indikationen die Frozen Shoulder auf Platz eins. Mammakarzinom hingegen auf Platz 2, weil weder der Ärztiin noch ich dachten, dass eine Auflistung eine Gewichtung der Punkte darstellt. Ich bin doppelt bestraft, dafür dass ich mehrere Baustellen habe.

    Bei meinem Anpruch auf Krankengeld wird die Ausfallzeit durch die Schulter aber dazugezählt, weil sie während der Krankschreibung wegen des Mamakarzinoms entstanden ist.

    Bei der Reha ist sie ein Teil des Ablehnungsgrundes, weil ich letzes Jahr anstatt eine onkologischen Reha eine orthopädische bekommen habe. Onkologisch hatte ich beantragt. Ein Teil der Ablehnung bezieht sich darauf, dass ich die onkologische im 2. Jahr nach meiner Krankheit beantragt habe. Dabei war ich im ersten Jahr noch krank geschrieben und hätte direkt nach der Wiedereinglliederung in Reha gehen müssen.

    Und am besten noch begründen warum die Berufstätigkeit in Gefahr ist. Ich war das ganze Jahr nicht ein einziges Mal krankgeschrieben, weil ich mit meinem Arbeitgeber Regelungen getroffen habe, so dass ich trotz Probleme meiner Arbeit nachgehen kann. Dafür gibt es als Dankschön die Ablehnung der Reha.

    Waldsee1976

    Da die AHB bereits kurz nach der Akuttherapie zu erfolgen hat, gibt es wahrscheinlich keine Zeit für einen Widerspruch. Schau dir vorsichtshalber die Kliniken durch, welches die beste ist.


    Ich habe für die Reha siegessicher eine Wunschklinik rausgesucht. Man hat keinen Anspruch auf eine Wunschklinik, bzw nur mit einem wirklich guten Grunnd. Erstmal musste ich 3 Monate auf die Ablehnung der beantragten onkologischen Reha warten, jetzt im 5 Monat auf die Entscheidung über den Widerspruch. RV B-W.

    Das sind A.... die beweisen wollen, dass sie am längeren Hebel sitzen. Es hängt alles an der Sachbearbeiterin, wie die eingestellt ist, ob sie nach einem Fehler im Antrag sucht, um diesen abzulehnen.

    Die Regel wenn man 3 Monate nichts von der RV hört, ist die Reha genehmigt stimmt irgendwie gar nicht.

    Wenn ich lese, dass man sich Gedanken macht, warum Brustkrebspatientinnen so häufig nicht in Reha wollen, verzieht sich mein Gesicht.

    Bei all dem Stess und der Arbeit, die ich mit dem Antrag hatte brauche ich jetzt 2 Rehas, um mich davon zu regenerieren. Selbst wenn ich gehen dürfte, habe ich keine Freude mehr daran. Im Frühjahr/ Sommer wäre sie genau richtig gewesen, um mich aufzubauen.

    Nicht zu vergessen der nicht wieder gutzumachende Schaden und den Narben, den es in meiner Seele hinterlassen hat.