Beiträge von IBru

    Dax und KatzenMom 64

    ich habe gerade eure Berichte von den Schwiegervätern gelesen. Das Unverständnis trifft einen.

    Erster Gedanke -alte Männer halt, Stumpfsinn oder Verdrängungskkultur.

    Vielleicht auch wirklich den Ernst der Lage nicht verstanden.

    Ich hoffe du bekommst es weggesteckt Dax, oder äußerst dich ihm gegenüber nochmal dazu, wenn es dich weiter belastet.

    Die anderen Baustellen sind gerade wichtiger.

    das mein Endoxifen Spiegel unter 15


    Na toll. Mein Spiegel liegt auch unter 15. X(

    Dann müssen wir wohl hoffen, dass aus Tamendox endlich und bald mal Richtwerte hervorgehen.


    Aber mal ganz ehrlich ihr beiden. -sternle- und Katha-Pult
    Es gibt eine Alternative, deren gute Wirkung in Studien zwar bei postmenopausalen Frauen getestet wurde,
    aber schon häufiger bei prämenopausalen Frauen angewandt wird.
    Und in den Studien als etwas überlegen zu Tamoxifen angezeigt wurden,

    ihr gerade in einer Studie ward, die an dem Wirkstoff forscht

    und man euch dann rät die Medikamente zu wechseln.

    Da wäre es für mich keine Frage was ich tue.

    Selbst wenn ich dann mehr Nebenwirkungen hätte.


    In meinem privat beauftragten Laborbericht zum Endoxifen steht übrigens ein Referenzwert zwischen 5 und 20 µ/l. (Kostenpunkt ca. 60 €.) Da ich dazwischen liege und kein Wert in den Leitlinien bekannt ist, habe ich mich entschieden beim Tamoxifen zu bleiben. Bei der letzten Messung war der Wert, dann aber gefallen. Deshalb wollte ich den dritten abwarten.

    Meine Idee dazu ist so auf die 10 Jahre Antihormontherapie zu kommen. Die Aromatasehemmer kann man soviel ich bis jetzt weiß nur 5 Jahre nehmen. Hätte danach aber die Möglichkeit zurück auf Tam zu wechseln. Vielleicht ist das eine Option für Euch?
    Sobald es Richtwerte gibt werde ich die berücksichtigen. Nebenwirkungen hin und her.


    Ich finde das eine Schande, dass sich die Brustzentren aus der Verantwortung entziehen und einen für die Entscheidung zum Gyn schicken. Die Unis haben den Zugang zu den Studien. Welcher Gyn hat denn bitteschön neben dem Tagesgeschäft noch Zeit, sich mit den neusten Forschungsergebnissen zu beschäftigen. Das finde ich richtig schäbig.

    Liebe Katja11

    was für ein Schock das sicherlich für dich war. Wie ärgerlich und bitter, dass dir das passiert ist. Das tut mir wirklich leid.

    Verständlich, dass du erstmal Angst vor einer erneuten OP hast. Ist doch sicher gut, wenn sich erstmal alles erholt. Könnte mir gut vorstellen, dass da noch Schmerzen von der Entzündung sind.
    Ist die Aufbaumethode eine neue Idee für einen Aufbau? In der Suche finden sich unter diesem Begriff ettliche Beiträge.

    Ich drück dich mal ganz vorsichtig :hug: und hoffe mit dir auf eine baldige Besserung der Schmerzen.

    LG IBru

    Hanka

    Schon allein die Kombi Gluten und Lactose ist ja supernervig.

    Ich habe schon gehört, dass es nach der Chemo Sinn macht die Darmflora wieder mit Darmbakterien aufzubauen.

    Hört sich eklig an, ist es aber gar nicht. ;) Und da er eine sehr wichtige Funktion im Imunsystem übernimmt, macht es durchaus Sinn sich darum zu kümmern. Stichwort "Darmsanierung". Bei den Ernährungsdocs gab es öfters Folgen, in denen mit der zeitweisen Enthaltung wie es dein Arzt empfohlen hat, der Darm wieder auf Spur gebracht werden konnte. Vielleicht findest du dort im Archiv etwas

    Mit der Lactose hatte ich auch Probleme. Nachdem ich mich fast ein Jahr ohne Milchprodukte ernährt habe. Das hat sich jetzt nochmal ein Jahr später wieder gebessert
    In der Ernährungsberatung- ich habe nach den Therapien (keine Chemo) nochmal Termine augemacht- habe ich nachgefragt.

    Die 10 Beutelchen Bakterien, die ich halbherzig genommen habe, bringen natürlich nicht viel. Wenn man es ernst meint braucht es konsequent 6 Wochen Anwendungszeit. Sie hatt mir auch ein Produkt empfohlen.

    Allerdings solltest du aufgrund der vielen Unverträglichkeiten auch einen Fachmann/-frau zurate ziehen, falls dich das Thema interessiert.

    Ich erinnere mich, dass du während den Therapien auch eine Ernährungs-Beratung in Anspruch genommen hast. Vielleicht kannst du dich dort nochmal melden.

    Es tut mir unendlich leid, dass all dein Bemühen dir nicht weitergeholfen haben. :rolleyes:

    Es gibt ohne jede Frage den Punkt an dem man den Kampf verloren hat. ;( und den letzten Weg beschreitet man trotz dieses tollen Forums allein.

    Ich wünsche dir, dass du einen angstfreien Weg findest und liebevolle Begleiter hast. Und irgenwie höre ich nicht auf an Wunder zu glauben. Wenigstens an kleine...

    KvB


    Dieser Artikel ist das informativste, den ich über Aromatasehemmer gefunden habe.

    https://www.aerzteblatt.de/arc…tenzial-der-Antiestrogene.

    Aus dem Fazit unter Letrozol schlussfolgere ich, dass ein Wechsel, wenn der Östrogensspiegel sowieso niedrig ist, keine Vorteile bringt.

    Das Letrozol einen etwas anderen Weg nimmt sieht man in Tabelle 1.
    Vielleicht erklärt der Arzt mal, warum ein Wechsel etwas bringen könnte. Nicht dass es nur für die Psyche ist. Das wäre nicht in Ordnung.

    Eher die Überlegung, ob es noch bei deiner Tumorbiologie noch eine ander Möglichkeit dazu gibt.


    Es hört sich so an als ob du alles tust, was möglich ist. Zeit zu entspannen. Vielleicht in einer Reha?

    Vor allem aber hast du durch deine Hartnäckigkeit die Metastasen in den Lymphknoten entdeckt und erreicht, dass sie bestrahlt werden. Das ist für mich ein klares Argument für die Beobachtung der Tumormarker!

    Auch wenn man sich mal fälschlicherweise verrückt macht - lieber einmal mehr falscher Alarm als ein verpasster echter.


    Wenn es wirklich nichts weiteres gibt, was das Zellwachstum hemmt, ist die nächste Frage ist, wie erkenne ich neue Aktivitäten. Da fällt mir momentan nur wieder der Tumormarker ein... :/

    KvB

    *Mit Aromatasehemmer habe ich mich noch nicht so genau befasst. Ich weiß nur, dass sie die Östrogenproduktion hemmen.

    Ich wüsste nicht, dass sie aktiv Zellwachstum hemmen. Eher passiv, in dem sie das "Futter" entziehen.

    Die anderen beiden tun genau das gleiche. Nur dass die Hauptwirkung von Letrozol über ein anderes Enzym ausgelöst wird.

    *Da du vermutlich schon durch die Wechseljahre durch bist, entfällt auch das Zoladex um die Eistöcke lahmzulegen, denn sie sind es ja schon... Wenn du für dich mehr Sicherheit zur Beruhigung möchtest, könntest du deinen Hormonspiegel bestimmen lassen, um es schwarz auf weiß zu haben, dass da in die Richtung nicht mehr viel läuft.

    *Soviel mir bekannt ist kannst du bei einem hormonellen Tumor medikamentös außer Antihormontherapie sonst nichts außer "Watch and wait" machen. Aber die Ernährung, der Sport und das Gewicht ist meiner Meinung nach bei dieser Art noch wichtiger als bei den anderen.

    *Da bei dir bereits Schläferzellen in den Kochen waren wundert es mich, dass dir nicht Bisphosphonate zur Vermeidung von Knochenmetastasen empfohlen wurden. So wie ich das verstanden habe sind sie gerade dafür prädestiniert. Und ich für mich würde in der Situation die Nebenwirkungn davon in Kauf nehmen.

    Augenzuunddurch

    Ich kann nicht wirklich was zu sagen, aber

    • nach brusterhaltender OP durfte ich nicht kühlen. Meine um ein eventuelles Lymphödem nicht zu fördern
    • Kompressionsmieder: unbedingt an die Empfehlungen halten. Für schöne Form und dass die Narbe so schön bleibt. :thumbup:
    • Für den aufrechten Gang - ruhig Physiotherapie zur Hilfe nehmen. Die Muskulatur verkürzt sich recht schnell, besonders der Brustmuskel. Am Anfang professionelle Hilfe kann da nicht schaden. Leider weiß ich nicht, ab wann das geht.

    Sicher meldet sich gleich noch jemand, der sich auskennt

    Lana 79

    Das Thema Abstrich hat mich auch verwundert.

    Bundesgessundheitsminnisterium

    https://www.bundesgesundheitsm…ebaermutterhalskrebs.html

    In der Broschüre dazu steht, dass er mehr Sicherheit bietet und deshalb nur alle drei Jahre angeboten wird.

    https://www.bundesgesundheitsm…ng_Frauen_ab_35_Jahre.pdf

    Hoffen wir dass das so stimmt.

    Meine Tochter wurde gegen die HPV Viren geimpft. Und man höre und staune: Auch mein Sohn! Erklärung: Männer sind auch Überträger.

    Jetzt steht in dem Text, dass die Vireninfektion nur selten Krebs auslöst. Egal. Jetzt sind sie geimpft.