Beiträge von Dorca

    Liebe Foris,

    kennt ihr noch die Moskau Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz? Meine Kollegen/Innen sagen, ich seh ihr ähnlich, allerdings ohne die berühmte Spitze. Die kam mir auch schon in den Sinn. 😉

    Heute war ich zum ersten Mal ohne fiffi unterwegs und zwar in meiner Firma und danach in meinem Friseursalon. Die Haare sind ziemlich dunkel mit grauen Sprengseln. Für blonde Strähnen sind die Haare noch zu kurz. Also erstmal abwarten!


    Aber der Bann ist gebrochen, wenn’s nicht zu 🥶 kalt ist, geh ich jetzt oben ohne!

    Liebe Obstbaum ,

    Herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung! So wie du die Diagnose geschildert hast, war es ja wirklich im Anfangsstadium. Ich hätte mich auch so entschieden.


    Jetzt guck nur, dass die Schwierigkeiten mit dem Darm wieder gut werden. Dafür drück ich dir ganz fest die Daumen!!! ✊✊✊Liebe Grüße

    Hallo BiggiL ,


    ja, einfach drin bewegen. Daumen kreisen, Klavier spielen, Faust auf und zumachen. Den Rapssamen kann man in der Mikrowelle erhitzen. Ist bestimmt auch für die Füße gut. Es fühlt sich sehr angenehm an und macht die Haut schön zart.


    In der Reha haben wir vorher und danach die Hände desinfiziert. Wurde ja von vielen Patienten benützt.

    Liebe Grüße Doris

    Liebe BiggiL ,

    in der Reha gab es große halbrund geformte Kisten. Eine Kiste war erwärmt, allerdings sollte ich nur die mit zimmerwarmen Rapssamen verwenden, wegen Lymphödem. Hab natürlich auch mal den erwärmten ausprobiert! Für mich Frostbeule, war der noch besser! Für die Füße kann ich es mir auch gut vorstellen. Ich denke für zuhause würden 2 kg in einer Schüssel ausreichen. Im Internet gibts es 5 kg gereinigter Rapssamen für zirka 15 EUR. Oder evt. in einem Lagerhaus?

    In der Reha konnte man den Rapssamen bei den Ergotherapeuten kaufen, doch leider waren die bei meiner Abreise krank. Ich werde mir den auch besorgen. Auch gut bei Arthrose.

    Liebe Grüße Doris

    Hallo Tempi , hallo BiggiL ,

    Während der Reha wurde uns eine Akupressurmatte zur Verfügung gestellt, konnte man dann auch kaufen. Doch für mich war die sehr unangenehm, tat richtig weh an den Füßen. Hab’s sie auch mit Socken benutzt und NICHT mitgenommen. Die ist in der Handhabung schön bequemer, wie die Igelbälle.


    Toll fand ich für die Hände, das „Kruschteln“ im Rapssamen, das tat unheimlich gut. Aber ob’s wirklich hilft?

    Bei mir kommt er definitiv auch raus. Weil er stört, weil er, falls man ihn tatsächlich wieder braucht, eventuell nicht mehr funktioniert. Außerdem sollte ich eine Therapie wegen Osteoporose beginnen und unter den Osteoporose-Mitteln die Wundheilung leidet.

    Liebe kruemelmotte ,

    Ja ich finde auch, dass solche Dinge geklärt werden sollten, auch wenn wir uns als geheilt empfinden. Es kann immer was kommen, was das Leben von einem Moment auf den anderen auf den Kopf stellt.


    Patientenverfügung, Vollmachten hab ich bereits erteilt. Wir haben nur einen Sohn und mein Mann wäre alleine überfordert das alles zu regeln.


    Deshalb bin ich dran, einen „roten Notfallordner“ anzulegen, in dem alle wichtigen Unterlagen auf einen Griff bereitliegen. Der wird so langsam ergänzt, mit allem was mir wichtig ist. Die Art der Bestattung überlasse ich eventuell meiner Familie.


    Ich sehe es pragmatisch, wie Vienna . Wir sind vor 2 Jahren umgezogen und bei dieser Gelegenheit haben wir Keller, Bühne und Wohnung radikal entrümpelt (mein Mann gehört zu den Jägern und Sammlern - kann sich von nichts trennen), denn wenn ich mir vorstelle, das ist mein Erbe, dann rotiere ich im Grab :hot:


    Ich habe meinen leiblichen Vater mit 6 Monaten verloren, da war für mich bereits als Kind, das Grab sehr wichtig. Das gibt’s übrigens noch heute; 66 Jahre nach dem Tod meines Vaters.

    Ja, ich hab was bemerkt, hab’s aber auf die leichte Schulter genommen. Krebs kam in meiner Familie niemals vor. Meine Groß- und Urgroßmütter sind weit über 90 Jahre alt geworden.


    Ich bin allerdings nicht aus der Brustkrebsfraktion.


    Ich hatte ein Endometriumkarzinom. Bin auch kein typischer Risikofall. Das heißt nicht übergewichtig, niemals Hormone genommen und hab ein Kind geboren. Trotzdem hat es mich erwischt.


    Im Herbst 2018 hatte ich auf einmal leichte Schmierblutungen, die vergingen und kamen in langen Abstand wieder. Ich hab gegoogelt: „Kann auf Krebs hinweisen“. Da ich viele Jahre keinen FA mehr hatte, versuchte ich einen Termin zu erhalten. Viele FA nahmen keine Neupatienten mehr auf, dann kam Weihnachten und endlich im neuen Jahr fand ich ein FÄ. Ende April hatte ich den Termin. Beim Ultraschall stellte die FÄ fest :

    „In der Gebärmutterschleimhaut hat sich was aufgebaut“, ich verstand und begriff auch nichts. Sie hat dann sofort einen Termin im KH für eine Ausschabung vereinbart. Und nun begann das Elend.


    Bis dato hat ich keine weitere Anzeichen bzw. Beschwerden.


    Daraufhin hatte ich zum ersten Mal nach vielen Jahren die Einladung zur Mammographie angenommen, alle Jahre zuvor war ich überzeugt, keinen Krebs zu bekommen. Da war gsd nichts.


    Ich weiß, man Verhalten war ziemlich ignorant. Ich muss die Konsistenz selbst tragen und hoffe, dass ich mit einem blauen Auge davon gekommen bin!


    Schmierblutungen nach der Menopause muss man wirklich ernst nehmen. Je früher das abgeklärt wird, desto besser.

    Grüße

    Liebe MissLina92 , liebe Carolin,

    es tut mir von Herzen leid, dass du seit 9 Monaten kämpfst und das Gefühl hast, nicht von der Stelle zu kommen. Ich kann gut verstehen, dass deine Kampfmoral nachlässt, aber du bist so jung, viel zu jung um den Kampf gegen den Krebs zu verlieren. Ruhe dich aus und lass dich im Krankenhaus aufpäppeln. Ich hoffe ganz fest, dass deine Ärzte eine Therapie für dich finden. Meine Gedanken sind bei dir!

    Liebe Grüße Doris

    Liebe @Foris,

    das sind alles sehr schöne Beispiele! Diese Sportler haben aber ihr ganzes Leben schon Sport gemacht und zwar vom Kleinkindalter an. Da kann ich mich nicht mit vergleichen.

    Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich aber, dass das oft schwer zu schaffen ist.


    Während der Chemotherapie, das war bei mir der heiße Sommer 2019 ging’s einigermaßen. Wenn ich mich von den Nebenwirkungen erholt hatte, dann versuchte ich wenigsten Spazieren zu gehen.


    Während der Bestrahlung, 28 Tage lang, außer Samstag und Sonntag, wurde ich mit dem Taxi gefahren, mal waren die Bestrahlungen vormittags mal nachmittags. Da kam ich auch nicht wirklich zum Sportlern. Manchmal dachte ich auch, mein Körper muss sich erholen.


    Dann waren die Behandlungen Mitte Dezember 2019 abgeschlossen und ich war überzeugt, jetzt ist alles vorbei und es geht aufwärts!


    Im Januar fing mein Rücken an zu zicken gleichzeitig sollte ich in Reha. Ich war überzeugt, das pack ich nicht, zum Anziehen brauchte ich die Hilfe meines Mannes. Lies mich Einrenken und Spritzen um das irgendwie zu schaffen.


    In der Reha bin ich auf eine großartige Ärztin gestoßen, die mir einen Termin beim Orthopäden der Reha-Klink verschaffte. Außerdem hat sie mir moderate Anwendungen verschrieben. So kam ich Gottseidank, wieder in Bewegung.


    Jetzt werde ich Reha-Sport beginnen um zu verhindern, dass ich wieder ins alte Muster falle.


    Was ich sagen will, ist, dass es während der Chemo- und Bestrahlungstherapie sicher gut ist Sport zu treiben, aber der Körper oft was anderes sagt und dann macht man sich selbst unnötigen Druck.


    Mir ging’s nach Abschluss, schlechter, als während aller Behandlungen. Da machten sich die Nebenwirkungen bemerkbar. PNP an Händen und Füßen, Knochenschmerzen, trockene Schleimhäute in der Vagina, Schluckbeschwerden ect.


    Also liebe @Foris macht euch nicht fertig, wenn’s mit dem Sport nicht soo klapp. Jeder muss seinen persönlichen Rhythmus finden.

    Grüße Doris

    Liebe Obstbaum ,

    jetzt hoffen wir erstmal, dass du durch die OP fertig mit dem Thema bist, falls dann doch Chemotherapie bzw. Bestrahlungen notwendig sind, sieht’s du weiter.


    Finde ich sehr gut, dass du dich umfassend informiert‘s auch kannst du dann immer noch eine Zweitmeindung einholen, z.B. beim KID. Da kannst du alles per Mail hinschicken und anrufen oder der KID ruft dich zurück.


    Ich hab den Ärzten einfach vertraut, weil ich dachte, ich soll nicht noch mehr Zeit vergeuden. Wäre ich 6 Monate früher zum Gyn, dann hätte wahrscheinlich die OP gereicht.


    Außerdem hab ich kaum was verstanden, was in der Diagnose und in der Empfehlung stand. Ich musste fasst jeden Satz nachschlagen um die Bedeutung zu verstehen.


    Du machst das richtig!:thumbup:


    Schönes Wochenende Doris

    Liebe Obstbaum ,

    schön, dass du es gewagt hast und du dabei alles gut überstanden hast! Hab ich es richtig verstanden, du braucht’s keine weiteren Therapien, wie Chemotherapie bzw. Bestrahlungen?

    Liebe Mimosa ,

    Das kenn ich zu gut! Die ganzen Hausmittel haben bei mir leider nichts bewirkt, Klistier und Zäpfchen auch nichts.


    Die Ärztin -Onkologie- hat mit dann ein Pulver aufgeschrieben, das hatte dann seine Wirkung. Leider weiß ich den Namen nicht mehr. 🙈Warte aber nicht zu lange!

    Bei den Bestrahlungen kommt dann der Durchfall - ist lang nicht so schlimm, wie die Verstopfung.

    Dorca



    Liebe Hanka ,

    Die AHB wurde bei mir vom Sozialdienst des Krankenhauses bei der Deutschen Rentenversicherung gestellt. Und zwar nach der ersten Bestrahlung, das war im Nov. 2019.

    Die Reha zielt auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben.


    In meiner AHB bzw. Reha sind junge Brustkrebsfrauen, die wurden auch von der Dt. Rentenversicherung Bund/Land geschickt.

    Am besten wäre es, den Antrag stellt der Sozialdienst deines Krankenhauses.


    In den Anwendungen gibt’s keinen Unterschied zwischen AHB und Reha. Die Verordnungen der Therapien machen die Ärzte nach Bedarf des Patienten.


    Bei mir waren OP’s Mai und Juni 2019, Chemotherapie bis Mitte Oktober 2019, Bestrahlung bis Mitte Dezember 2019. AHB ab Mitte Januar 2020.

    Wenn das KH das nicht macht, würde ich bei der Deutschen Rentenversicherung Bund/Land anrufen.

    Grüße Doris

    Hallo Jessiiii ,

    Herzlich willkommen zur späten Stunde! Ich hab gerade deine Geschichte gelesen und möchte Dir gerne eine Rückmeldung geben. Leider kann ich zu Deinem Fall überhaupt nichts sagen. Doch ich bin sicher, dass du von den Frauen hier in Forum noch Antworten bekommst.

    Was du erlebt hast, ist schon wirklich krass, und es ist normal, dass du verzweifelt, wütend und traurig bist. Aber du wirst noch nicht sterben! Die verdammt Wartezeit bis zur Diagnose bzw. OP-Termin ist die allerschlimmste Zeit.


    Ich hoffe, dass sich bald gut informierte Frauen aus diesem Forum bei dir melden um Dir, mit ihrem Wissen, deine Angst etwas zu nehmen. Ich wollte dir nur sagen, du bist nicht allein, versuch dich zu beruhigen!

    Liebe Grüße Doris

    Liebe Pit70 ,

    Ich kann gut verstehen, dass du keinen Kopf und Nerven für eine Auseinandersetzung mit der GKV hast. Aber, damit rechnen die auch! Vielen ist das alles zu anstrengend in der Krebs-Situation, aber gib nicht klein bei. Lass dich wenigsten beraten.

    Es gibt in Berlin ein Bundes-Sozialministerium, da kann man anrufen und nachfragen, wie man vorgehen soll. Es lohnt sich!

    Liebe Grüße Doris

    Liebe Pit70 ,

    lass dich beraten, unbedingt! Wenn es möglich ist, dann nutze die 78 Wochen Krankschreibung voll aus. Denn die GKV muss Beiträge in die Rentenversicherung während deiner der Krankheit bezahlen und das erhöht später deinen Rentenanspruch.


    Bei mir haben sie es auch versucht und ich habe schriftlich Einspruch eingelegt. Die haben sogar, während der Chemotherapie angerufen und gefragt wie lange die Behandlung dauert.

    Hol dir sachkundige Beratung ein und lass dich nicht unter Druck setzen!