Beiträge von Romyforever

    Meine Chemo im letzten Jahr hat auch super angeschlagen, bei Op waren nur noch 3mm Resttumor.

    Hallo Star,

    die Ärzte sprechen nur bei einer pCR (pathologische Komplettremission) von einer optimalen Ausgangslage. In deinem Fall war ein Resttumor ja noch nachweisbar. Das könnte u.U. zu einem Rezidiv geführt haben.


    Durch die Mastektomie ist die Gefahr, nochmals ein Rezidiv zu bekommen, jedoch auf ein Minimum gesunken (lt. Statistik ca. 4 %). Aber: das sagt nur die Statistik.


    Ich hatte auch ein Rezidiv nach 4 Jahren und anschließende Mastektomie und gehe davon aus, das da nie wieder etwas kommt.


    Viele Grüsse

    @all,


    im Laufe meiner eigenen Krebserkrankung, in welcher ich auch in verschiedenen Foren aktiv bin, kam immer wieder mal das Thema "TNBC ohne Chemo" auf. Ich bewundere die Frauen, die mit sehr viel Langmut, denjenigen, ich nenne sie jetzt mal "Chemogegnern" mit sehr viel Hintergrund- und Sachwissen die Zusammenhänge einer Brustkrebserkrankung, welche eine systemische Erkrankung ist, erklären.


    Daher frage ich mich immer wieder, was wollen die "Chemogegner" eigentlich wirklich?


    Wir alle hier wissen, wie die Behandlung einer Brustkrebserkrankung in einem zertifizierten Brustkrebszentrum abläuft. Wir alle kennen die AGO Leitlinien, die alle zwei Jahre neu erstellt werden, und die jeder im BZ bekommen kann. Wenn das Tumorboard eine Behandlung vorschlägt, wird das den Betroffenen erläutert, warum diese Behandlung notwendig ist.


    Niemand muss eine Chemotherapie machen. Diese Entscheidung muss jeder mit sich selber klären. Was mir jedoch immer wieder auffällt ist, das "Chemogegner" immer auf Erfahrungen von Betroffenen hoffen, die den gleichen Weg gegangen sind. Nur das es diese Erfahrungen i.d.R. nicht gibt. Gibt es hier jemanden der einen TNBC "ohne Chemo" langfristig überlebt hat? Welche Studien gibt es die einen TNBC mit Komplementärbehandlung geheilt hat? Was wissen wir wirklich über die Beispiele der s.g. Geheilten? Welcher BK war das genau? Fragen über Fragen. Wer sich die Ergebnisse des ASCO und St. Gallen usw. ansieht, weiß genau das es diese Wunder leider nicht gibt.


    Ich weiß, das immer wieder "Chemogegner" mit diesen Fragen kommen werden. Anfangs habe ich auch mit "großem Engagement" versucht die Zusammenhänge einer Brustkrebserkrankung zu erklären. Ich habe jedoch lernen müssen, das "Chemogegner" das nicht wirklich wollen.


    Sie wollen, denke ich, eigentlich nur ihre (eigentlich nicht wirklich nachvollziehbare) Entscheidung von anderen abgesegnet bekommen. Den von den Ärzten haben sie diese ja nicht erhalten.


    Romyforever

    Hallo Milli ,

    gesagt mir das persönlich der Prof. in meinem Brustzentrum. Ich glaube das ebenfalls. Ich habe 4xEC dosisdicht bekommen, 12xTaxol, dazu 1 Jahr lang Antikörper gegen den HER2-neu Rezeptor und Strahlentherapie. Anschließend Tamoxifen und danach Letrozol. Wenn dann nach ca.

    3 Jahren erneut Brustkrebs auftritt, dann glaube ich zumindest, muss irgend ein Baustein versagt haben. Sicherlich ist nach der Mastektomie

    das Rezidiv Risiko noch niedriger. Aber ganz ausschließen kann man es auch nicht. Ich möchte ja auch niemandem Angst machen. Das ist hier nicht mein Anliegen.


    Ich denke, wenn es hier Betroffene gibt dann ist es sicherlich hilfreich sich mit anderen auszutauschen und hoffentlich viele positive Rückmeldungen zu erhalten. Auch ggf. im Hinblick auf die Umstellung von Medikamenten.

    Eure Anne

    Ich möchte hier einen neuen Thread eröffnen. Ich wünsche mir einen Austausch von Betroffenen. Frauen die ein Rezidiv haben, gehören nicht zu den fortgeschrittenen Erkrankten, haben

    im allgemeinen eine schlechtere Prognose. Wurde mir so vom Prof. im BZ gesagt.


    Es ist sicher interessant zu erfahren wie behandelt wurde und wie sich dies langfristig entwickelt hat.


    Auf einen regen Austausch freut sich


    Anne

    Ich möchte kurz guten Tag sagen. Habe mein Profil schon ausgefüllt damit ihr schon einmal sehen könnt, wie mein "Werdegang" bisher war.


    Vielleicht gibt es einige die die Gleiche Tumorbiologie haben wie ich und man kann sich darüber austauschen.


    Ich habe den Namen "Romyforever" gewählt, weil ich ein großer Fan von Romy Schneider bin. Nicht die Sissyphase, sondern die französische Zeit ihrer Karriere.


    Viele Grüsse


    Anne