Beiträge von meinereiner

    Memmy , meine vorherigen OP´s waren immer gynäkologische. Das ist ja nun nochmal speziell bei dir, mit deinem Defekt. Was es nicht alles gibt... Aber schön, das es doch noch mit einem Termin zeitnah in der Uniklinik geklappt hat. Ich drück dir die Daumen:thumbup:

    Liebe Memmy , ich habe hier schon mehrmals gelesen, dass unter Tamoxifen einige Probleme mit Zysten hatten, also mach dir da erstmal keine zu großen Sorgen, das da was ist.
    Welchen Gendefekt hat’s du denn? Bei BRCA geht ja die Empfehlung eh zur Entfernung.

    Ich kann dir nur meine Erfahrung mitteilen: Ich habe mir im Dezember die Eierstöcke rausnehmen lassen, da ich da auch eine Zyste hatte, die begleitete mich schon das ganze Jahr, also auch während der Chemo. Ich hatte da immer bisl Angst, das die Probleme macht, während der Akutbehandlung, aber sie war brav;).

    Ich wurde mit Bauchschnitt operiert, da ich vorher auch schon 3xBauchschnitt hatte ( willkommen im Club!). Eine Laparoskopie wollte mein Operateur nach Sichtung der alten OP-Berichte und aufgrund der Verwachsungen nicht machen, das Risiko die Blase, den Darm usw. zu verletzen/anzustechen, wäre zu groß. Ich war da nicht bös drum, beim Bauchschnitt sehen sie halt viel besser was da so los ist. Die OP war schwierig, wurde mir gesagt, aber es ist alles gut gegangen. Ich selbst hab davon ja nichts mitbekommen, hatte hinterher keine Probleme, war halt nur bisl platt. Und der pathologische Befund war auch i.O. Sie konnten auch meine alte Narben nutzen, was auch erst unklar war. Ach so, ich hab mich da operieren lassen, wo ich früher schon operiert worden bin. Ich hab mich da bisl auf mein Bauchgefühl verlassen, hab mich dort gut aufgehoben gefühlt...
    Ansonsten kann ich dir bzgl. Zweitmeinung, wie Hanka bereits geschrieben hat, den KID empfehlen. Da kannst du dich zeitnah telefonisch oder per Mail beraten lassen.
    Ich wünsch dir alles Gute!

    Cookie , das kann auch sein, das eine Sachbearbeiterin keine Ahnung hat, sind ja auch nur Menschen ;) und stecken manchmal nicht so tief in der Materie drin?


    Ansonsten, die Ausschlusskriterien stehen in den Versicherungsbedingungen, also im „Kleingedruckten“. Ich habe bei meiner Rücktrittsversicherung( hängt auch bei der Kreditkarte mit dran) mal nachgeschaut, da steht u.a. „Leistungsausschlüsse - Nicht versichert sind: ... Erkrankungen, die zum Zeitpunkt der Reisebuchung bekannt und in den letzten 6 Monaten vor Buchung der Reise behandelt worden sind. Kontrolluntersuchungen sind davon ausgenommen“. Ob die Klausel bei allen Anbietern so lautet, keine Ahnung. Also ich würde da bzgl. AHT die Service-Hotline anrufen und mir das ggf. dann schriftlich geben lassen, so wie Anne79 , für den Fall der Fälle... Oder es drauf ankommen lassen, im schlimmsten Fall bleibt man auf den Storno- und/oder zusätzlichen Rückreisekosten sitzen.

    Und Hanka , ich glaub man wird da nicht gefragt, ob man krank ist. Das hab ich bisher nur bei Abschluss einer Berufsunfähigkeits- oder Lebensversicherung erlebt.

    LG

    ... Zusätzlich hatte ich in den Monaten vor Diagnose öfter das Gefühl ich roch in der einen Achsel ( die betroffen war) müffliger als in der anderen. Aber auf Krebs kam ich natürlich nicht, da ich vorher recht unbescholten und unerfahren war was Krebs anging, auch keine Familienfälle. Heute denke ich schon, dass auch wir Menschen Krebs riechen könnten, wüssten wir nach was wir riechen sollten....

    Vael ist ja interessant, das du das schreibst. Das hatte ich auch, die eine Achsel roch stärker als die andere bzw. hat gemuffelt. Hatte mich da drüber gewundert und mir schon so‘n „straffes“ (Alu) Deo zugelegt. Hhm, vielleicht besteht da ein Zusammenhang, kann ja sein....:/

    Gonzi und alle anderen, ich hab mir da auch schon Gedanken drüber gemacht. So diffuse Anzeichen, das was nicht stimmt, hatte ich auch. Ich war irgendwie groggy.

    - z.B. Müdigkeit d.h. wenn ich mich nachmittags mal kurz hingelegt hab, bin ich eingeschlafen

    - trotz 1-2 x wöchentlich 1h walking und 1x 1h schwimmen hab ich mich im Jahr vor der Diagnose nicht so richtig fit gefühlt ( war dann beim Hausarzt und hab mal nen Check machen lassen, alles i.O....)
    - in den 2 Monaten vor der Diagnose wars mir andauernd so, wie Erkältung/Infekt, nichts halbes und nichts ganzes, wie man so sagt... (hatte das auf die Jahreszeit geschoben und das man ja nicht jünger wird)

    Alles irgendwie eigenartig.

    Hallo liebe Desir77 und @alle, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen? Bin in einem anderen Thread darüber gestolpert... Mein Tumor war laut Pathologie ganz schwach hormonabhängig, also ER/PR 1!:rolleyes: Jetzt muss ich deshalb Letrozol nehmen (Eierstöcke sind schon raus wg. BRCA) X(. Meine Onkologin meint, nehmen. Die Zweitmeinung sagte, wenn Nebenwirkung zu dolle sind, dann kann man auch verzichten. Aber vielleicht ist es ja gar nicht notwendig?

    Liebe Astrid,

    ich hatte zunächst auch den befund gering hormonabhängiger Brustkrebs mit Empfehlung 10 jahre Tamoxifen. Ich habe den Tumor dann zweimal nachbefunden lassen, einmal molekulargenetisch, das geht auf Rezept. Und siehe da: triple negativ und kein Tamoxifen. Vielleicht wäre das eine Option für dich, wenn du ein Rezept vom Gyn oder Onkologen bekommst. Das ist doch genauer als die Färbungen. Bei TN sind bis zu 40% der Rezeptorbestimmungen falsch. Ich würde da sicher gehen, bevor du 10 Jahre ein medikament schluckst, das Dir 0 Nutzen bringt...

    Das Gewebe wird Jahre aufgehoben. Und die Zweitmeinung würde ich sofort bei Dr. W. .. in Köln machen. Der fordert das Tumorgewebe an und untersucht dann Rezeptoren.

    Wer macht wo diese Untersuchung? Nur Dr. W... in Köln? Ich hole mir ein Rezept und schicke das dann wohin? Was muss auf dem Rezept drauf stehen? Wie funktioniert das? Steh etwas auf dem Schlauch ... Hat außer Desir77 das noch jemand machen lassen? Kennt ihr euch aus?

    VG

    Hallo Anne79 ,

    in dieser Liste die du meinst https://forum.frauenselbsthilfe.de/attachment/4217-komplementärmedizin-wechselwirkungen-1-pdf/Komplementärmedizin steht ja „ Wechselwirkungen in Studien "in vitro" (also im Reagenzglas) nachgewiesen“. Aber was heißt das dann für die Einnahme? Gar nicht nehmen? Nicht zu viel nehmen? Vielleicht reicht ja auch schon ein zeitlicher Abstand zum Letrozol? Hat man ja auch bei anderen Sachen manchmal, das es z.B. heißt Abstand von 2 Stunden oder so. ... ???:/ Vielleicht kennt sich ja jemand damit aus, wie das so verstoffwechselt/abgebaut wird?

    VG

    Hallo Rukie , herzlich willkommen im Forum!
    Unser „Startzeitpunkt“ ist damit ähnlich, ich bekam meine Diagnose auch im Januar 19. Ich wurde ebenso BRCA2 positiv getestet und in meiner Familie gab es bis dato auch keinen Brustkrebs und/ oder Eierstockkrebs...

    ...In meiner Familie gab es vorher noch nie Brustkrebs - kann ich wirklich nochmal in naher Zukunft so viel Pech haben? Die anderen hatten ja anscheinend viel Glück, das nie was passiert ist.

    Du hattest das Glück leider nicht und keiner kann sagen, warum du das nicht hattest und auch nicht, ob du zukünftig „Glück hast“. Es ist halt nicht geklärt, warum es bei den einen ausbricht und bei anderen nicht...


    Wie war denn deine Tumorbiologie? Wenn du gleich nach Diagnose mit Chemo gestartet bist, war es wohl auch ein „etwas aggressiverer Zeitgenosse“?


    Ich würde dir raten, dich entweder an das BRCA-Netzwerk https://www.brca-netzwerk.de/kontakt/ oder direkt an eines der Zentren für familiären Brust-und Eierstockkrebs zu wenden und dich beraten zu lassen https://www.brca-netzwerk.de/a…tockkrebs-in-deutschland/. Wenn du die andere Seite doch nicht gleich machen lässt, dann kannst du ja zumindest noch die intensivierte Früherkennung nutzen!


    Ich habe bereits die beidseitige Mastektomie hinter mir. Die Empfehlung im Zentrum war, dies in spätestens 2 Jahren machen zu lassen, aber ich wollte das einfach erledigt haben und dann nicht nochmal anfangen. Meine Eierstöcke sind jetzt auch raus. Ich bin aber auch schon etwas älter als du und habe auch keinen Kinderwunsch mehr.


    ...Die Implantate müssen ja leider auch aller 2-5 Jahre ausgewechselt werden( je nachdem wie schnell sich alles einkapselt)... deswegen möchte ich auf kurz oder lang Eigengewebe...

    Wie kommst du da drauf? Das Risiko für Kapselfibrose besteht natürlich, aber das ist ja kein Muss. Ich kenne eine, die hat ihre schon fast 10 Jahre ohne Probleme.


    Vielleicht meldet sich noch jemand, von denen, die in einer ähnlichen Situation waren wie du (Kinderwunsch).


    VG

    ...

    Es gibt für uns bügel bh liebhaberinnen aber auch bügellose Modelle denen man nicht ansieht dass sie bügellos sind. Ich hab etwas gesucht, trage aber mittlerweile wieder hübsche Unterwäsche. Ich muss nur drauf achten dass das unterbrustgummi breit genug ist, sonst drückt es auf die Narben.

    Liebe Heideblüte , kannst du mir ggf. per PN mal den Hersteller nennen, stehe vor dem gleichen "Problem", bin auch auf der Suche...

    LG

    Liebe Hanka , du kannst auch hier mal schauen. https://www.deutsche-rentenver…ha/onkologische-reha.html

    ....

    Bin aber am überlegen (je nach auftreten von Nebenwirkungen) diese schon während des 8.Zyklus anzutreten.

    Du bekommst ja nach Bewilligung von der Klinik einen Termin, da ist die Frage ob du das so beeinflussen kannst, dass das klappt. Des Weiteren musst du beachten, dass die Kliniken Wartezeiten haben, je nachdem wo du hin willst...

    LG

    Hallo Laui76 , ich war zum Ende der Chemo (Ende Juni) und danach mehrmals beim Zahnarzt, da ich schmerzende Zähne hatte. Einer so arg , dass ich drauf und dran war, den mir ziehen zu lassen. Dazu ne Art wie Nervenreissen in der linken Gesichtshälfte. Meine ZÄ meinte „erstmal abwarten“, Röntgen, Kälte -und Klopftest waren unauffällig. Die Zähne sind jetzt nach und nach besser geworden, „nur“ dieses Kribbeln, Reißen? oder was auch immer das ist, nervt mich noch. Ist aber nicht jeden Tag gleich. Ich muss aber sagen, das ich das vor der Erkrankung auch schon mal hatte. Also gehen wir davon aus, das durch die Chemo evtl. der Gesichtsnerv auch was abbekommen hat. Wer weiß das schon...

    @ alle anderen: meine Chemo ist jetzt gut 6 Monate her, die Neuropathien hielten sich in Grenzen, nur leichtes Kribbeln in Füssen und Beinen, Taubheitsgefühle in der Ferse und Fingerspitzen. Kein Vergleich mit dem, was andere da so mitmachen. Zwischenzeitlich konnte ich schon fast behaupten, es ist weg. Jetzt fällt mir auf, dass sich das wieder verschlechtert. Habe verstärkt kribbelnde Füße, Unterschenkel und neu dazu auch leichte Krämpfe. Hoffe das sich das wieder gibt und vielleicht nur am Wetter liegt....

    LG