Beiträge von Marie1

    Aussiemaus ,

    Ich nehme seit 2 3/4 Jahren Anastrozol. Diese Kraftlosigkeit und Leistungsminderung ist eine häufige Nebenwirkung dieses Medikaments.

    Ich habe noch einige andere NW, Knochenschmerzen und wie oft geschildert Haarausfall.

    Als ich meine Gynäkologin fragte, ob ich auf Arimidex (Wirkstoff ebenfalls Anastrozol) wechseln könnte, weil ich gelesen hatte, das das

    besser verträglich sei, sagte sie mir, dass es nicht gut ist, wenn man das Medikament wechselt. Da sie eine erfahrene Ärztin, angeschlossen

    an ein renommiertes Krankenhaus ist, glaube ich ihrer Aussage.

    Tamoxifen hatte ich davor nur zwei Monate genommen mit schlimmen NW und sofort schlechten Leberwerten. Und bei Bluthochdruck

    und Schlaganfall in der Familienhistorie hat es mir wirklich Angst gemacht.

    Alles Gute

    Marie1

    Liebe Hosimo ,


    ich nehme Anastrozol (Name), aber ich habe mal gehört, dass Arimidex (auch Anastrozol) verträglicher sein soll.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir, dass Du das mit Deiner Gyn für Dich erfolgreich entscheiden kannst.

    Nach der OP habe ich mich richtig gut gefühlt bis ich mit Tamoxifen begonnen habe, die ersten beiden Wochen

    mit Anastrozol waren auch ok, dann kam Nachtschweiß und Hitzewallungen, Hautausschlag, Übelkeit, Knochenschmerzen,

    Kribbeln der Haut, schnellender Finger und die Knochenschmerzen sind immer noch da.

    Aber trotzdem ist es besser, die Tabletten zu nehmen.


    Ich wünsche Dir so sehr, dass Du dich bald besser fühlst und Deine Schmerzen nachlassen.

    Alles Liebe und Gute für Dich.


    Liebe Grüße

    Marie1

    Liebe Milli , liebe Sil ,


    ich bekomme ebenfalls diese roten Flecken am Arm, hat nach ungefähr 1 1/2 Jahren Anastrozol begonnen.

    Es konnte mir keiner erklären, aber meine Hautärztin sagte, dass das Fehlen von Östrogen die Haut dünner und durchsichtiger macht.


    Ich hatte auch keine Wechseljahresbeschwerden. Ich glaube aber nicht, dass das mit unserer Diagnose zusammenhängt.

    Ich kannte Frauen mit starken Beschwerden in den Wechseljahren und sie sind trotzdem erkrankt.


    Liebe Grüße

    Marie1

    Hallo Hosimo ,


    ich habe nur zwei Monate Tamoxifen genommen mit fürchterlichen nächtlichen Beinkrämpfen, Juckreiz, schlechten Leberwerten in dieser kurzen Zeit und jede Nacht schweißgebadet. Wegen der Leberwerte habe ich nach zwei Monaten damit aufgehört und eine zweimonatige komplette Pause eingelegt. Die Nebenwirkungen waren erst nach ca. 4 Wochen verschwunden, gemäß meiner Gynäkologin sollte das bereits nach einer Woche der Fall sein, ausgenommen Leberwerte. Nach 2 Monaten waren auch meine Leberwerte wieder normal.


    Seit 2 Jahren und 8 Monaten nehme ich Anastrozol. Meine Gynäkologin sagte, das wäre noch schlechter verträglich wegen der Knochen.

    Ich hatte mindestens sieben verschiedene Nebenwirkungen nacheinander und habe auch jetzt noch oder wieder Knochenschmerzen.

    Daneben auch Schmerzen, die sich wie Nervenschmerzen anfühlen.
    Die Nervenschmerzen könnten auch von Wirbeldegeneration kommen.

    Die Knochenschmerzen aber nicht.

    Auch nach dieser langen Zeit schwitze ich noch nachts.

    Manchmal hilft Bewegung und manchmal nicht.

    Finde Anastrozol aber immer noch besser als Tamoxifen.


    Ich wünsche Dir alles, alles Gute.


    Herzliche Grüße

    Marie1

    Liebe Lilli.Blume ,


    Knochenszintigramm ist absoluter Standard bei allen Brustkrebsvarianten.


    Erfolgte bei mir sofort nach Diagnose und zusammen mit Ultraschall und Lunge Röntgen noch vor der OP Brust.


    Ich wünsche Dir alles, alles Gute, von einer Oberbayerin zur anderen, gar nicht so weit von Pöcking entfernt stammend (auch wenn ich jetzt nicht mehr in Bayern wohne).


    Viele liebe Grüße <3

    Marie1

    Liebe xxxxxxxxxxxxxx ,


    ich kann deine Ängste sehr gut verstehen. Das ist eine Diagnose, die das Leben verändert.

    Man möchte sein altes Leben zurück. Ich auch.

    Meine Diagnose erfolgte vor drei Jahren und immer wieder macht mir die Angst schwer zu schaffen.

    Ich habe Frauen getroffen, die nach 10 Jahren noch unter stärksten Ängsten gelitten haben.

    Wir sind eben auch alle psychisch unterschiedlich.


    Hast Du schon mal daran gedacht unterstützend eine Psychotherapie zu machen.

    Auf der Seite des Krebsinformationsdienstes kannst Du speziell geschulte Psychoonkologen in deiner Nähe finden.

    Ich glaube, das könnte für deine Ängste ein Ventil sein und sie auf ein erträgliches Maß reduzieren.


    Ich habe Tamoxifen sehr schlecht vertragen. Auch meine Leber nicht.

    Und das damit verbundene Risiko eines Gebärmutterkrebs hat mich geängstigt.

    Ebenso die Gefahr einer Embolie. Ich war echt fertig, nachdem ich den Beipackzettel gelesen hatte.

    Es war mir einfach unheimlich, weil es in meiner Familie viele Schlaganfälle und Herzinfarkte gibt.


    Ich nehme jetzt seit 2 Jahren und 8 Monaten Anastrozol (Aromatasehemmer). Das hat auch viele Nebenwirkungen.

    Meine Gynäkologin sagte damals, das würden Frauen noch schlechter vertragen wegen der Knochen.

    Ehrlich, es ist nicht ohne und ich habe viele der Nebenwirkungen. Aber was ich nicht mehr habe, sind die nächtlichen

    Krämpfe in den Beinen, und das jede Nacht, die mich kaum schlafen ließen und die schlechten Leberwerte.


    Ich sollte sowieso Tamoxifen nur zwei Jahre nehmen, danach einen Aromatasehemmer.


    Strahlentherapie erfolgt immer erst nach der Chemo, so dass das auf jeden Fall möglich ist.

    Meine Freundin hat nach einer Mastektomie anschliessend Strahlentherapie erhalten.


    Du kannst mich jederzeit fragen.


    Ich wünsche Dir alles Gute. :hug:


    Marie1

    Liebe strong14 ,


    ich wünsche Dir alles alles Liebe und Gute.

    Es tut mir sehr leid, dass Du in so jungen Jahren erkrankt bist.

    Alleine, dass Du "strong" als Deinen Forumsnamen gewählt hast, zeigt eine starke Persönlichkeit.

    Die Medizin hat in den vergangenen 30 Jahren große Fortschritte gemacht. Gerade auch bei Deiner Krankheit.


    Herzliche Grüße

    Marie1

    Nicki1982


    Die Bestrahlung habe ich gut vertragen. Das hatte ich ja geschrieben.

    Das Tamoxifen leider nicht so gut und da ich schon die Menopause hinter mir habe, nehme ich jetzt Anastrozol, einen Aromatasehemmer.

    Lass' Dich aber nicht von meiner Erfahrung abschrecken, denn meine Gyn. sagte, Tamoxifen wäre besser verträglich als Anastrozol.

    Ich kenne einige Frauen, die Tamoxifen gut vertragen. Jeder von uns reagiert eben anders. Nebenwirkungen haben beide, aber sie sind bei

    keinem gleich stark ausgeprägt.


    Liebe Grüße

    Marie1

    Dunni


    Liebe Dunni,


    ich kann Dich so gut verstehen. Diese Angst ist ganz fürchterlich. Ich schaffte es die ersten beiden Tage nicht mal

    an meinen Briefkasten im Haus.


    CT, Lungenröntgen und Knochenszintigramm gehören zum normalen Untersuchungsprogramm. Das ist kein extra bei Dir.

    Bei Dir wird das jetzt gemacht nach der OP, weil Du so schnell nach Diagnose operiert werden konntest.

    Aber auch jede Klinik hat ein eigenes Vorgehen. Mal vor der OP, mal nach der OP.


    Du hast Anspruch auf psychologische Betreuung. Meine Gyn. empfahl mir letzte Woche einen Onkopsychologen, weil diese

    speziell für diese Krankheit ausgebildet sind.


    Auch Deine Sorge bezüglich der Arbeit kann ich gut nachempfinden.

    Gibt es in Deiner Nähe eine Psychosoziale Krebsberatungsstelle? Wenn ja, vereinbare einen Termin. Dort kannst Du dich

    sowohl psychologisch als auch praktisch beraten lassen. Zweiteres in Bezug auf Deine Arbeit. Auch welche Zuschüsse man bekommen kann. Mir hat das sehr geholfen.


    Ich hoffe, Du kannst mit Deiner Familie sprechen oder mit einer guten Freundin. Reden hilft, es ist wie ein Ventil.


    Ich wünsche Dir alles, alles Gute


    Marie1 <3

    Nicki1982


    Liebe Nicki,


    diese Diagnose sollte niemand bekommen. Sie verändert unser Leben. weil nichts mehr wie vorher ist.

    Der Schrecken wird mit der Zeit jedoch weniger.


    Ganz offensichtlich reichen bei Dir eine HRT-Therapie mit Tamoxifen und Strahlenbehandlung aus.

    Das hängt immer von der Art des Tumors ab. Vertrau der Entscheidung Deiner Ärzte, aber stelle all die Fragen,

    auf die Du eine Antwort haben möchtest.


    Tipp: Es ist immer gut, ein Blatt Papier bereit zu haben, auf dem man sich das notiert, was einem gerade in den

    Kopf kommt. Das kann man dann vor dem nächsten Termin in die richtige Reihenfolge bringen und man vergißt nichts.


    Den Begriff Tamoundbestrahlung kenne ich nicht. Ich hatte 28 Bestrahlungen, die ich recht gut vertragen habe.

    Wenn Du müde davon wirst, ruh Dich aus. Vor allem mache all die Dinge, die Du gerne tust, während der Behandlungszeit.

    Sei für Deine Töchter da. Lass alles andere schleifen. Sei lieb zu Dir selbst.


    Ich wünsche Dir alles, alles Gute für Deine Therapie.


    Liebe Grüße von Marie1 <3<3

    Liebe Simba ,

    ich habe die 28 Bestrahlungen gut vertragen. Die Bestrahlungszeit ist nur sehr kurz. Hab keine Angst davor.

    Sieh sie wie ein Medikament, dass Dir bei der Heilung der Krankheit hilft.

    Ich habe in dieser Zeit all die alltäglichen Dinge, die man nicht so gerne erledigt, verschoben und bin häufig in die Stadt unter Menschen gegangen. Das war eine gute Ablenkung und außerhalb der eigenen vier Wände. Hab viel gelesen und ferngesehen und nicht mehr

    geschlafen als sonst auch. Aber wenn Du müde bist, mach auf jeden Fall eine Pause. Sei lieb zu Dir selbst.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du nach dem ersten oder zweiten Mal die Angst in den Griff bekommst.

    Liebe Grüße

    Marie1:thumbup:<3

    Sophiechen ,

    Danke. Trotz all der Nebenwirkungen werde ich keinesfalls die Therapie mit Anastrozol abbrechen.

    Mein BK war ebenfalls sehr hormonintensiv. KI 67 3 %. Dein KI ist auch niedrig.

    Genieße Dein Glas Wein. Ich kenne zwei Frauen mit BK, die das fast täglich tun.

    Und ich trinke zweimal wöchentlich mein Bier. Die kleinen Freuden sind sehr wichtig für die Psyche.

    Übrigens werde ich wieder mit Meditieren beginnen. Ist das auch etwas für Dich?

    Herzliche Grüße

    Marie1<3

    Liebe Mariechen54 , KatzenMom 64


    Ich habe auch so viele Nebenwirkungen und es tut mir leid, dass es bei Dir auch so ist.

    Als ich gelesen hatte, was Du schriebst, habe ich mich nicht mehr so alleine gefühlt.

    Die Ärzte, die uns behandeln, können das nicht nachvollziehen, was in unserem Körper abläuft.

    Meist ist der Termin auch zu kurz. Ich komme immer mit einer Liste, die ich dann im Gespräch auf die wichtigsten drei Punkte reduzieren muss.


    Die AHT-Therapie ist das einzige, was wir unserer Krankheit entgegensetzen können.

    Ich habe auch oft große Angst. Und ich muss in der nächsten Woche wieder zur jährlichen Kontrollmammographie.


    Mit meinem Haaren ist es ähnlich, waren auch vorher nicht die besten, daran habe ich mich schon gewöhnt. Naja, natürlich nicht, aber versuche es zu ignorieren.

    Die runzelige Haut habe ich nur an den Armen seltsamerweise. Der Rest ist in Ordnung.

    Am schlimmsten finde ich die schmerzenden Knochen und das nächtliche Schwitzen. War ganz schlimm wieder seit Januar, im Augenblick

    minimal abgeschwächt.


    Ich trau mich nicht an die Bisphosphonate. Zumindest jetzt nicht.


    Ganz liebe Grüße an Euch beide und wir bleiben im Austausch, hoffentlich.


    Marie1 <3

    Mariechen54

    Danke für Deine Antwort.

    Ich habe Tamoxifen nicht vertragen. Als ich nach Anastrozol fragte, sagte meine Gynäkologin, das würden die Frauen noch schlechter vertragen! Ich habe ziemlich viele der Nebenwirkungen durchgemacht, hintereinander, und dachte, dass sich mein Körper an das Medikament gewöhnt.


    Jetzt tun mir alle Knochen weh, ich habe im Sommer diese Schleimhautprobleme im Rachen, im Bereich der Kehle, raue Stimme, und fühlt sich so verschleimt an, dass ich das Gefühl habe, mein Hals ist zu und ich kann nicht richtig atmen, geht manchmal auch auf die Ohren und ich räuspere mich häufig. Es ist nicht jeden Tag gleich oder auch vorhanden. Ich habe aber keine Atemnot in dem Sinne.


    Im Januar hat das nächtliche Schwitzen erneut begonnen. Ich schlafe schlecht und bin oft müde. Die Haut an meinen Armen ist sehr runzelig geworden. Erneuter Haarausfall. Oft fühle ich mich insgesamt 10 Jahre älter.

    Ich bin nicht sicher, ob die Bisphosphonate gut sind, wenn Du Zahnfleischentzündungen hast und Zahnfleischbluten.

    Mir haben sowohl ein Internist als auch ein Allgemeiner Facharzt davon abgeraten. Meine letzte Knochendichtemessung war vor 2 Jahren und da waren die Ergebnisse nicht gut. Trotzdem habe ich mich dann gegen Bisphosphonate entschieden, weil ich gelesen hatte, dass das Risiko

    einer Kiefernnekrose bei uns bei ca. 20 % liegt im Gegensatz zu anderen Patienten mit 1 bis 3 %. Und auch wegen vorgenannten Ärzten.
    Die Verwendung von Hormonzäpfchen bei hormonabhängigem Ca hast Du bestimmt mit Deinen Ärzten besprochen. Man muss mit allem möglichen sehr vorsichtig sein, selbst pflanzlichen Mitteln.


    Es ist übrigens sehr interessant, dass in englischsprachigen Beipackzetteln und auch denen von der Schweiz Nebenwirkungen angegeben sind, die in meinem deutschen Präparat fehlen. In der Schweiz z.B. der Hinweis auf die Bildung von Katarakt in den Augen. Das hatte ich auch und wurde im Oktober und Dezember letzten Jahres operiert.


    LG Marie1