Beiträge von KathrinK

    Hallo ihr Lieben,


    mit vielen Gefühlen und Bildern im Kopf habe ich den Verlauf dieses Postings, den Anfang meiner Krebs Odyssee, gelesen. Heute genau vor 9 Monaten bekam ich die Diagnose. 9 Monate.....ich hätte liebend gern noch mal ein Kind bekommen :).


    Ich bin damals ohne Vorurteile und Erwartungen in die Therapie gegangen, was für mich sehr gut war. Hätte ich gewusst was auf mich zukommt, ich bin nicht sicher ob ich den Weg gegangen wäre.


    Die 1. EC habe ich scherzend mit Aperol Spritz verglichen, die Farbe sah so einladend aus ;). Tatsächlich waren die 4 x EC das Schlimmste überhaupt. Mein Körper reagiert auf Medikamente immer ziemlich drastisch, hinsichtlich der Wirkung. Ich weiß nicht, wie ich durch die 8 Wochen gekommen bin, stand völlig neben mir. Meine Ernährung reduzierte sich auf Zwieback, Tee und Haferschleim in Wasser gekocht. Die Toilette war mein "bester Freund", ich hab oft vor ihr gekniet. Ich hab viel gelegen und geschlafen, war kraftlos und hatte keine Energie. Es ging nix. Aber ich habe den Sch.... durchgezogen‼


    Dann folgten die 12 Pacli's zzgl. Antikörper/3 Wöchentlich. Die erste AK Gabe hat mich gleich aus den Schuhen gehauen. Innerhalb 10 Sekunden stand das komplette Notfallteam neben mir und spritzten Gegenmittel etc. Die Nacht musste ich dann zur Beobachtung in der Klinik bleiben. Geil dachte ich, alle haben gesagt nach EC wird es besser :rolleyes:, fängt ja gut an. Aber es wurde besser, ich werde vor den AK nun immer medikamentös abgeschirmt und das mit Erfolg. 7 Infusionen habe ich noch vor mir und wenn alles nach Plan läuft, werde ich am Geburtstag meiner Mama fertig.


    Am 05.02.20 dann die Mastektomie, die ich ohne körperliche Probleme hinter mich gebracht habe. Das seelische lasse ich mal außen vor.


    Alle Quälerei wurde belohnt, mit pathologischer Komplettremission, quasi der Ferrari unter den Erfolgen der Chemotherapie.


    Am 04.05.20 hatte ich die Letzte von 28 Bestrahlungen und bin krebsfrei. Ich hoffe, dass es so bleibt und ich diese Erfahrung nie mehr machen muss. 🙏


    Kraftlosigkeit, Müdigkeit (Fatique), mangelnde Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen sind tägliche Begleiter und sehr hartnäckig. Ich hoffe, dass dahingehend noch eine Besserung eintritt. Ich hatte schon vor, wieder arbeiten zu gehen. Aber derzeit bin ich davon weit entfernt. Am 28.05. geht es zur Anschlussheilbehandlung an die Ostsee und ich versuche, so viel wie möglich für mich mitzunehmen.


    Euch allen wünsche ich von Herzen alles Gute, passt immer gut auf euch auf 💞


    LG Kathrin

    Moin Mädels,


    ich hatte heute Bestrahlung 18 von 28.

    In den letzten Tagen beobachte ich einen beginnenden Geschmacksverlust. Auch die Mundschleimhaut ist sehr empfindlich und an einigen Stellen entzündet.


    Es fühlt sich ähnlich an, wie unter Pacli, die letzte hatte ich am 30.12.19. Danach kam der Geschmackssinn relativ schnell wieder.


    Kann die Bestrahlung die Ursache für die jetzigen Beschwerden sein? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?


    LG Kathrin

    Liebe Nougatfee ,


    lieben Dank für deinen Mutmach Posting :)


    Ich lasse jetzt mal alles auf mich zukommen und warte nicht auf "Nebenwirkungen". Das habe ich bei der Chemo auch so gehandhabt.


    Hab mir gestern noch mal alle Unterlagen genau durchgelesen.und dann gut weggelegt. Dabei bei mir die Thoraxwand und die LAF bestrahlt werden, dauert das ganze ca. 20 Minuten. Um die Schäden am äußeren Lungensaum so gering wie möglich zu halten, wird Atemgetriggert bestrahlt. Ich übe schon etwas, mindestens 30 Sekunden die Luft anzuhalten.


    Ich werde es schaffen und 28 ist " überschaubar". Dazwischen sind ja auch ein paar Feiertage, die ich zum erholen nutzen kann. Also....auf in den Endspurt ✌


    LG Kathrin

    Liebe Lucia0605 ,


    herzlichen Dank für deine lieben Zeilen.


    Dann hast du morgen "Bergfest" und das Ziel ist schon zu sehen....noch etwas verschwommen, aber es ist sichtlich. 👍🙂


    Ich bin jetzt schon dauermüde und sehr wenig belastbar. Da ich den HER2 positiv habe/hatte, bekomme ich noch alle 3 Wochen die Doppelblockade. Die Tage danach bin ich zu nix zu gebrauchen und quäle mich mit Durchfall vom feinsten.


    Aber, ich will mich nicht beschweren. Es gibt viele, die beschi...... dran sind und denen es deutlich schlechter geht.


    Ich lasse es auf mich zukommen und kämpfe weiter.


    LG Kathrin

    Liebe Caro_caro ,


    die ausführlichen Informationen warum nun doch Bestrahlung, habe ich vom KID. Es war ein einstündiges, sehr gutes Gespräch aus dem ich sehr viel mitgenommen habe. Nun bin ich gewappnet für das Vorgespräch in der Strahlenklinik und glaub mir ich werde so viele Dinge fragen :) die werden sich noch Jahrelang an mich erinnern.


    Meine Onkologin befindet sich gerade in "Aufbruchstimmung", sie verlässt die Klinik ( massive Unzufriedenheit). Leider wirkt sich das auch im Umgang mit den Patientinnen aus. Auf ihrem Gebiet ist sie eine Koryphäe, keine Frage. Sie war es, die mir immer gesagt hat, wenn nach der Mastektomie nichts mehr an Tumorzellen gefunden wird, dann gibt es auch keine Bestrahlung. Dafür würde sie sich vehement im Tumorboard einsetzen.

    Ich habe den Status pathologische Komplettremission erreicht, aber die Onkologin nimmt an keiner Tumorkonferenz mehr teil. Ein heilloses Durcheinander zu Lasten der Patientinnen.


    Aber gut,die Situation ist nun so und ich werde diesen Weg wohl auch noch schaffen.


    LG Kathrin

    Liebe Shiva_001 ,


    genau....ein enormer Kraftakt. Wir hoffen noch etwas Zeit miteinander verbringen zu dürfen und dass unsere beiden Enkelkinder später gute Erinnerungen an ihren Opa haben werden. Die Mäuse sind 1 ¾ Jahr alt und wir lieben sie sehr.


    Ich drücke dich und wünsche euch alles Gute und Liebe

    LG Kathrin

    Moin Mädels,


    nach einigen Diskussionen ist es nun klar, dass ich nach neoadjuvanter Chemotherapie, Ablatio mit Sentinel Entfernung - Ergebnis PCR - doch Bestrahlung bekommen soll. Erst hieß es, bei PCR braucht nicht mehr bestrahlt werden. Dann kam der Anruf, doch bestrahlen. Laut Leitlinien der AGO 2019 bin ich ein "Grenzfall" und die Entscheidung sollte unter Berücksichtigung von Risikofaktoren getroffen werden. Das Vorgespräch ist diesen Freitag.


    Ich hab mich schon ziemlich anstrengend durch die Chemo gehangelt, die mir immer noch in den Knochen steckt. Hänge noch ziemlich durch und bin sehr müde und kraftlos. Ich habe Angst vor der Bestrahlung, die sicher Atem getriggert gesteuert werden wird, weil linkseitig.


    Ich hatte so aufgeatmet zu wissen, dass ich nun durch bin und mich mehr auf meinen Mann konzentrieren kann. Er hat 2 Monate nach mir die Diagnose Krebs unheilbar erhalten :(.

    Nun wieder ein Kraftakt, der mir Kraft raubt und mir Angst macht.


    LG Kathrin

    Liebe Hanka ,


    Ich hatte keinen Sofortaufbau und auch Wiederaufbau ist erst einmal kein Thema. Falls es dann mal soweit ist, kommt für mich nur Eigengewebe in Frage.


    Ich bin schon auf den 04.03. gespannt, was die Tumorkonferenz dann beschlossen hat. Dann habe ich auch alles in schriftlicher Form und kann noch mal eine andere Meinung einholen.


    LG Kathrin

    Hallo Lana 79 ,


    ich hatte vor kurzem Mastektomie ohne Wiederaufbau. Hatte eine Drainage, die am 6. Tag gezogen wurde. Durfte dann auch nach Hause.


    Gestern war ich zum Punktieren, es hatten sich ca 250ml Serom gebildet. Das es auf mich zukommt, wusste ich vorher. Ich habe eine ziemlich große Brust, demnach auch eine große innere Wundfläche. Da schafft der Körper es eben nicht immer, Serom zu absorbieren.


    Punktieren war überhaupt kein Ding, die Erleichterung danach der Hammer. Kein Druckgefühl mehr und weniger Schmerzen.


    LG Kathrin

    Guten Morgen Vael ,


    danke für deine Zeilen.

    In mir kann ich kein Pro finden, nur Contra. Ich bin sehr schwer durch die Chemo gekommen, mit vielen NW und Schwächung meines Körpers, die durch die OP noch verstärkt wurde. Bin kaum belastbar, ständig müde, habe Konzentrationsstörungen und einiges anderes. Alles Probleme die einige sicher gut kennen. Nun noch 30 Bestrahlungen, die dem Körper auch wieder zusetzen.

    Ich habe Angst vor der Bestrahlung. Evtl. Schäden an Herz und Lunge und etwaige Nebenwirkungen.


    Nun zu wissen, Status PCR....quasi krebsfrei .... dennoch so viele Bestrahlungen erhalten zu sollen, ist für mich schwer anzunehmen.


    LG Kathrin

    Liebe Rose_S ,


    danke für deine Antwort. Es tut mir sehr leid, dass du die sch.... Metastasen bekommen hast. Wo sitzen sie, wann und wie wurden sie entdeckt und wie bist du nun damit eingestellt ( Medikamentös)? Geht 3s dir soweit gut?


    Ich bin sehr nachdenklich, wie viele Frauen Rezidive/Metastasen bekommen. In meinem BZ erlebe ich das so oft.


    Deine aktive Handlung, an den Prof. der AG zu schreiben, finde ich super. Ich habe mir schon überlegt, an wen ich mich wenden könnte für eine Zweitmeinung.


    Nun aber erst mal abwarten. In 2 Wochen ist der Termin, bis dahin Ruhe ich mich aus.


    Ganz liebe Grüße Kathrin

    Moin Mädels,


    Am 05.02. hatte ich meine linksseitige Mastektomie mit 2 Sentinel Entfernung.

    Hormonnegativ, HER 2 neu positiv.


    Im letzten US vor der OP waren noch 2 "Tumoren" zu sehen, wobei die Radiologin nicht sicher war, ob es überhaupt noch Tumore sind, oder evtl. Narben.


    Die eigentliche Befundbesprechung ist am 04.03.

    Da ich gestern AK Therapie hatte, habe ich schon mal nach einem evtl. Pathologie Ergebnis gefragt und es war da. Im kompletten Gewebe kein Nachweis von Tumorzellen, PCR nach neoadjuvanter Chemo. Ich war baff, damit hatte ich nicht gerechnet, hab vor Freude geweint wie verrückt.


    Nun wollen die Nuklearmediziner trotzdem noch 30!!! Bestrahlungen nachschießen, zur Sicherheit. Meine behandelnde CÄ, gleichfalls Operateurin befürwortet das nicht und würde es auch bei sich nicht machen lassen. Sie sagte, wäre ich BET operiert worden ja, aber nicht bei Mastektomie. Die Brust wurde quasi komplett pathologisch untersucht.


    Also folgte nach der Freude gleich der Schock und ich bin total verunsichert. Ich warte nun erst mal die Befundbesprechung ab und dann wird es ja noch einen Termin beim Strahlen Doc geben. Ich möchte schon begründete Fakten hören, ansonsten fällt es mir sehr sehr schwer die Bestrahlungen machen zu lassen.


    LG Kathrin

    Hallo Mädels mit einseitiger Mastektomie und Wiederaufbau.....Wie hat das bei euch optisch mit der gesunden Brust " harmoniert" ?


    Ich trage ein C manchmal D Körbchen. Wenn ich mich jetzt für den Wiederaufbau entscheide, habe ich quasi ein Top gestylte Brust und eine die dem Alter entsprechend aussieht.


    Als ich die Diagnose in 07/19 bekam wusste ich sofort, dass die Brust ab muss. Mir konnte es gar nicht schnell genug gehen und es stand fest, da kommt nix Neues rein. Nun stehe ich vor der Op und es belastet mich psychisch sehr, nur eine Brust zu haben. Also Wiederaufbau ja, nur was und wie 🤷‍♀️


    Ich hatte heute OP Vorgespräch, nur leider konnte die Chefärztin die die OP Spezialistin ist nicht teilnehmen. Also konnte abschließend nix geklärt werden. Zu viel offene Fragen meinerseits. Neuer Termin 30.01.


    Mein Kopf ist so voll damit, ich will nicht perfekt aussehen....aber es sollte schon zusammen passen 😔.


    LG Kathrin

    Liebe cat58 ,


    Danke für deine aufmunternden Worte. Dann heißt es wohl noch "Augen zu und durch" und sich auf eine kleine Auswahl an Lebensmitteln zu beschränken, die es erträglich machen.


    Ich bekomme auch Herceptin/Perjeta wegen HER2 + bis Oktober 2020.


    Aber nun steht erst mal das 1. Etappenziel an. Wenn nichts dazwischen kommt ist am 30.12. letzte Chemo. Januar/Februar Mastektomie und dann schauen wie es weitergeht. Ob Bestrahlung ist noch offen.


    Einen schönen 1. Adventssonntag 😊


    LG Kathrin

    Moin Mädels,


    eventuell hat ja Jemand ein Tipp für mich. Bekomme am Montag Pacli Nr. 8. Habe zunehmend einen extrem sauren Geschmack, bei fast allem was ich esse. Als würde es mit Essig überwürzt worden sein. Bereits von der 1. EC an hatte ich immer irgendwelche Geschmacksprobleme und Sodbrennen mit Reflux.

    Aber das jetzt ist echt heftig. Gegen das Sodbrennen nehme ich 2 x tgl. 40 mg Esxxxxol, was die Höchstdosis ist. Dennoch ist der Geschmack einfach nur sauer. Das ganze hat sich schon auf die Schleimhäute gelegt und die Kieferlymphknoten sind leicht schmerzhaft geschwollen.


    Ich spüle nach jeder Mahlzeit den Mundraum und gurgel mit einer Lösung, die ich von meiner Onko habe. Das hilft nur temporär.

    Ich mag schon nicht mehr essen 😔


    LG Kathrin

    Baybsie


    ich reagiere auf Beides. Bei Pacli mit den benannten Schmerzen. Da war der Plan der Ärzte, im Vorfeld den Schmerztropf zu geben. Ganz aufgegangen ist es nicht, die Schmerzen kamen trotzdem.


    Bei den Antikörpern tippen sie auf Erstreaktion, die ca. 1/3 der Patientinnen haben. Hier ist der Plan, vor der nächsten Gabe ( die 2.) Abschirmung mit Fenestil, Prednisolon und Tavegil .


    LG Kathrin