Beiträge von KathrinK

    Tempi , Teafriend


    vor der Pacli, habe ich Ondansetron, Kortison und Tavegil i.V bekommen.


    Danach nichts mehr. Ich werde sehen wie es morgen früh ist, dann entscheide ich.


    Ich war so froh, die besch... EC hinter mir zu haben und hoffte mit Pacli + Antikörper würde es einfacher. Der Einstieg war schon mal total mies.


    LG Kathrin

    Ihr Lieben,


    danke für eure Antworten. Ich überlege, ob es besser ist in die Klinik zu fahren.


    Neben den starken Schmerzen habe ich auch noch erhöhte Temperatur und erhabenen roten Ausschlag an beiden Armen und dem rechten Schienbein. Der Ausschlag ist überwärmt und juckt. Ich fühl mich krank, mag kaum essen und kann oft nur liegen/schlafen. Ich spüre das mein Körper mit irgendetwas kämpft. Ob es nun die Antikörper sind, bei deren Gabe ich allergisch reagiert habe, oder die Pacli, die auch nicht problemlos gelaufen ist.


    😔 LG

    Kathrin

    Moin Mädels,


    letzte Woche hatte ich die 1.Pacli. nach ca 10. Minuten Infusiosnsdauer bekam ich heftige Schmerzen quer über den gesamten Lendenwirbelbereich. Ich konnte nur gekrümmt sitzen und hatte das Gefühl es reißt mich auseinander. Die Infusion wurde gestoppt, ich bekam Kochsalzlösung (schnell durchlaufend) und nach einer 20 minütigen Pause ging es ohne Probleme weiter.


    Seit gestern habe ich immer wieder Schmerzen in dem Bereich, der bis in den Unterleib ausstrahlt. Es ist nicht so schlimm wie letzte Woche, aber schon hinderlich. Kennt das wer? So überhaupt Schmerzen unter Pacli?


    LG Kathrin

    Moin Mädels,


    nachdem ich froh war 4 x EC hinter mich gebracht zu haben, hoffte ich auf eine einfacheren Einstieg in den Zyklus Pacli + alle 3 Wochen Trastuzumab u. Pertuzumab. Letzt genannte über 18 Monate.


    Gestern ging es los....aber sowas von.

    Gestartet wurde mit den Antikörpern, zuerst Pertuzumab, dann Trastuzumab. Bereits bei der ersten Infusion spürte ich eine latente Übelkeit. Bei der 2. Infusion kam ich knapp noch bis zur Toilette und musste mich heftigst übergeben. Wieder zurück auf meinem Sessel bekam ich so derben Schüttelfrost, Gänsehaut von Kopf bis Zeh, der ganze Sessel bebte. Mein Herz wollte raus aus dem Körper, gerast ohne Ende. Blutdruck 165/105 und Puls 149. Der Arzt war schnell zur Stelle, ich bekam MCP oral und über den Port Kortison, Fenistil und noch was ( hab ich mir nicht gemerkt). Nach ca. 20 Minuten ließ der Schüttelfrost nach. Ich war komplett im A.... der Arzt wollte nach einer Pause dann das Pacli noch geben, was ich aber abgelehnt habe. Das Herzrasen zog sich noch ca. 3 Std. hin, wohingegen der Blutdruck relativ schnell wieder ok war.Ich musste eine Nacht zur Überwachung dableiben. Das Pacli bekomme ich morgen und hab schon ziemlich Angst, dass es dabei auch so abgeht.


    Hat wer ähnliches erlebt? Ist das nur am Anfang so, oder kann ich mich jetzt alle 3 Wochen auf das Drama einstellen?


    LG Kathrin

    Moin Mädels,


    morgen soll Taxol 1/12 starten. Meine Viruserkältung ist gerade am abklingen, seit 4 Tagen kein Fieber mehr. Nur noch etwas Schnupfen und trockener Reizhusten vom Kehlkopf her.Ob die Chemo trotzdem stattfindet?


    LG Kathrin

    Guten Morgen ihr Lieben,


    Ich hab die 4 besch... EC Chemos geschafft. Die letzte wollte ich ursprünglich canceln, hab sie dann doch durchgezogen. Letztlich war es die " Beste". Nur 3 statt 10 Tage Übelkeit.

    Verlaufskontrolle war auch sehr positiv. Von ursprünglich 4 auffälligen LK sind 2 komplett weg, die anderen beiden verkleinert. Der Tumor, anfangs eine große invasive Masse, beginnt sich zu teilen und aufzulösen. Die OÄ hatte Mühe noch etwas zu tasten. Also hat sich der erste Step gelohnt.


    Ab Dienstag starte ich mit 12 x Taxol/ Woche + alle 3 Wochen Trastuzumab u. Pertuzumab und hoffe, die vertrage ich besser.


    LG Kathrin

    Liebe Tiscali Doch ich wurde mit allen Notfallmedikamenten ausgestattet. Die Dauermedikation am Tag der Chemo und Tag 1 und 2 danach wirken auch. Aber dann geht es los. Die M** Tropfen helfen gar nicht und Ondan****** ist nur für 5 Tage ununterbrochen zu nehmen. Etwas anderes habe ich nicht bekommen.


    LG Kathrin

    Hanka Lieben Dank für deine Erfahrungen. Ich freue mich sehr für dich, dass es dir unter Pacli deutlich besser geht. Ich drück dir die Daumen für die weitere Therapie.


    Heute vor einer Woche war Chemo und ich fühle mich so schlecht, wie noch nie. Heute Morgen schon mit heftiger Übelkeit wach geworden. Also warmen Tee und Zwieback um die Magenschleimhaut zu beruhigen. Geholfen hat es nicht, gerade wieder Erbrechen. Da nur Gallensaft kommt ist das ne ziemliche Quälerei.


    Nächsten Donnerstag soll die letzte EC sein. Ich spreche vorher mit der Ärztin, ob diese vielleicht wegfallen kann, oder welche Medikation es noch erträglicher machen kann.


    Ich trinke generell sehr viel, komme am Tag auf 2,5 bis 3l. Also schon mal eine Voraussetzung, das Gift schnell wieder raus zu bringen. Mein Körper verstoffwechselt Medikamente leider nicht so schnell, sicher eine Erklärung für die langanhaltenden NW.


    Lieben Gruß

    Kathrin

    Guten Morgen Mädels,


    ich hänge mich mal an diesen Thread, da das auch meine Chemo Kombi ist.


    Ich hab EC 3/4 hinter mir und es kostet mich unheimlich viel Kraft. Mittlerweile habe ich schon den Gedanken, die letzte der EC nicht mehr zu machen. Essen geht kaum und die starke Übelkeit zieht sich über die 14 Tage, bis zur nächsten Chemo, um dann wieder richtig Gas zu geben. MCP Tropfen helfen nicht und Ondansetron sollte nicht länger als 5 Tage am Stück genommen werden.

    Ich fühl mich körperlich sehr schwach und kann meist nur im liegen verbringen. Ich schlafe relativ viel, ansonsten dämmere ich so vor mich hin.

    Wem erging es ähnlich und wie habt ihr euch über Wasser gehalten?


    Ich hoffe, dass Pacli nicht so reinhaut. Ich befürchte, dass würde ich nicht schaffen. :(


    LG Kathrin

    ika-ulm


    Danke, dass du so gut auf mich aufgepasst hast. Es ist alles glatt gegangen. Ohne Sedierung/Narkose bin ich alter Schisser da durch marschiert.


    Jetzt lässt die örtliche Betäubung nach und die Schmerzen sind stärker als erwartet 🙈 ich kühle erst mal ganz brav und später vielleicht ne Schmerztablette.


    Morgen noch einen Tag ausruhen und dann Chemo 👏👏


    LG Kathrin

    Moin Mädels


    Heute war Befundbesprechung und Therapieempfehlung. Ich hab ja 3 Tumore & 1 LK befallen. Meine grösste Sorge war, eventuell Metastasen zu haben.


    🥰 Keine Metastasen ‼‼ Am 05.08. Wird der Port gelegt und die Tumore geclipt und am 07.08. läuft die erste Chemo an. 4 x EC, dann 12 x Taxol und zusätzliche Antikörpertherapie mit Trastuzumab & Pertuzumab. Im Anschluss daran Mastektomie und Bestrahlung Der Kampf gegen den Krebs nimmt Fahrt auf 🙏


    LG Kathrin

    So langsam habe ich Luft, die letzten 3 Termine im Brustzentrum zu analysieren.


    1. Termin 17.07. Stanzung und Sono, wo bereits klar feststand, es ist bösartig.


    24.07. Psychoonkologe. Im Anschluss daran wollte ich, dass eine Brustschwester sich die Brust nochmal anschaut wegen großflächiger Hämatome. Die war nicht da, der OA kam, ich voller Hoffnung auf mehr Informationen und Erklärungen. Just in diesem Moment kam der Patho Befund digital reingeflattert.

    Das der OA sehr in Eile war und mich als störenden, ungeplanten "Zwischenfall" empfand war in Mimik, Gestik und Erklärungen nicht zu übersehen. Er sah meine Brust an und fragte,ob ich das denn nicht schon längst gesehen hätte, dass damit etwas nicht stimmt. Hallo? Ich renne seit 9 Monaten dauernd zum Arzt und es ist " NUR" eine Zyste. Er konnte das nicht glauben und tat es ab mit, so was gibts ja gar nicht. Da in der Patho stand, inflammatorischer BK sollte noch ausgeschlossen werden fragte ich nach dem Wie? Ein Blick auf die Brust...."Ich glaube nicht, dass es inflammatorisch ist"

    Ich erklärte ihm dass der 1. Qaudrant seit Monaten leicht gerötet ist....keine Reaktion. Wir warten jetzt mal ab, wie die Brust in einer Woche aussieht.


    26.07. Staging. Da die Termine sehr weit auseinander lagen, habe ich in meiner Not wieder das Thema Ausschluss inflammatorischer BK angesprochen. Sichtlich genervt durfte ich zur Ärztin, die mich mit den Worten " Ich weiss gar nicht, was ich jetzt mit Ihnen machen soll" begrüßte. Also wieder alles von vorn erklärt und gefragt, wie die Diagnose ausgeschlossen/ gesichert wird. Das wüsste sie jetzt auch nicht so genau, sie hätte auch wenig Zeit und ich hätte ja auch keinen Termin. Wir machen ein Foto der Brust und vergleichen dann in der kommenden Woche nochmal.

    Also wieder zur Schwester, Bild machen und dann bin ich ungehalten geworden. Ich hab viel Verständnis für wenig Personal , Zeitdruck und und und. Aber es geht hier um mein Leben, denn inflammatorisch ist noch aggressiver als HER2 positiv. Ich machte unmissverständlich klar, dass ich die Art und Weise unmöglich finde und die Hätte, Könnte, Sollte Aussagen in der Onkologie wohl eher kontraproduktiv sind. Ich wurde gebeten, nochmals draußen Platz zu nehmen sie würde die CÄ anrufen. Auch dabei kam nix raus...wir besprechen das alles am 01.

    08. Da haben wir ganze 45 Minuten Zeit. Super!!! Das schafft Vertrauen und so geht man doch gern ins Wochenende.


    Wie beurteilt ihr das? Bin ich zu ängstlich, oder ungeduldig? Bei 3 Karzinomen und einem befallenen LK habe ich nicht unendlich Zeit.


    Meine Gyn. hat mir für den 08.08. einemTermin zur Einholung einer Zweitmeinung gemacht. Ein renommierter Prof. mit Spezialisierung auf Mamma Karzinome wird sich alle Fakten, Befunde und Gegebenheiten nochmals ansehen....dann muss ich mich entscheiden.


    Wenn der Kampf schon so losgeht...😢

    Hallo ihr Lieben ,


    Danke für euren Zuspruch‼


    Hab heute mit meiner Gyn. den Patho Befund besprochen. Dabei sind wir über einen Satz gestolpert, der als Team Empfehlung aufgeführt ist


    Klinische Untersuchung der Patientin zur Frage inflammatorisches Mamma Karzinom.


    Das beruht unter anderem darauf, dass im unteren linken Quadranten eine keilförmige Rötung der Brust vorhanden ist. Die hab ich schon geraume Zeit. Die Radiologin hat sie bei der Stanzung auch sofort gesehen. Ich frag mich warum dann nicht auch gleich eine Hautbiopsie genommen wurde. Soweit ich weiss gibt diese Aufschluss über inflammatorischen Krebs.


    Gestern hat der Oberarzt sich die Brust angeschaut....er könne keine Rötung erkennen. Kann man aktuell ja auch nicht weil die Brust noch großflächige Hämatome hat von der Stanze.


    Ich hab nun sofort im BZ angerufen und den Fall geschildert. Wenn der Verdacht im Raum steht, muss dem doch nachgegangen werden, oder? Morgen ist eh Staging und dann will die CÄ noch mal drauf schauen. Ich werde auf die Hautbiopsie drängen, sonst ist das doch immer noch ein Risikofaktor. Notfalls zahle ich die selbst.


    Ich ärgere mich über die Sache ziemlich. Ich hab genug, "ich gehe nicht davon aus" , in den letzten Monaten gehört.


    LG Kathrin

    Hallo Mädels,


    das Ergebnis der Phatologie liegt vor 😢


    Diagnose nach 3-fach Stanzbiopsie

    1. Karzinom - Anteile eines hormonrezeptornegativen, HER2 positiven, mäßig differenzierten, invasiven Karzinoms NST G2 mit appokriner Differenzierung und ohne in-situ Komponente, aus dem zentralen Drüsenkörper der linken Mamma.

    Keine Lymphgefäß-, keine Blutgefäßeinbrüche

    B Kategorie: B5b


    2. Karzinom - Anteile eines hormonrezeptornegativen, HER2 positiven, mäßig differenzierten, invasiven Karzinoms NST G2 mit appokriner Differenzierung und ohne in-situ Komponente, aus dem oberen äußeren Quadraten der linken Mamma, bei 02.00 Uhr.

    Keine Lymphgefäß-, keine Blutgefäßeinbrüche

    B Kategorie: B5b


    3. Lymphknotenmetastase des NST- Karzinoms mit appokriner Differenzierung in der linken Axilla.

    Lymphgefäßeinbrüche, keine Blutgefäßeinbrüche

    B Kategorie: B5b


    Übermorgen ist Staging - CT Thorax, Abdomen, Kopf und MRT Skelett. Wenn diese Befunde vorliegen, wird die Therapieplanung gemacht.


    LG

    Kathrin