Beiträge von Suse2505

    Hallo Ihr lieben Ladys,


    um mich ist es ja in den letzten Monaten sehr ruhig geworden. Das hat zum einen damit zu tun, dass ich wieder voll arbeite und zum anderen brauche ich einfach Abstand von dem ganzen Krebszeug.


    Nun holt mich aber mein letztes Jahr doch ein. ich bin fertig... Es passiert so viel, was mich einfach anstrengt.


    Erst musste ich im Januar und Februar wieder meinen Alltag finden und mich eingliedern, okay, geschafft. Meine Familie meint, ich würde mich zurückziehen und nicht mehr so beweglich sein. Das hängt damit zusammen, dass ich abends nach der Arbeit echt kaputt bin. Dann eröffnete mein Arbeitgeber im März uns, dass die Firma jetzt in der Insolvenz hängt, großartig... dabei hatte ich mich grad entschieden nicht zu wechseln und erstmal wieder richtig anzukommen. Immerhin studiere ich noch nebenbei an einer Fernuni... Gut, okay, auch das stecke ich irgendwie weg und es geht weiter.


    Dann kommt es zu einem doofen Streit mit meiner Mutter... Sie hat da was doofes über mich zu meiner Schwester gesagt, was ich ihr grad einfach nicht verzeihen kann und will.


    naja und dann hat meine liebe Kollegin gekündigt und mein Teamleiter. So dass ich im Moment mit zwei Arbeitsplätzen dahänge und versuche jeden Tag zu überstehen. Eine neue Chefin hab ich auch bekommen, und wie solls anders sein. Die ist total daneben. Die will über mich herrschen. Das ist so eine Frau, die unbedingt um jeden Preis karriere machen will.


    In der letzten Woche habe ich mir meinen Port entfernen lassen, sogar da habe ich trotz Krankschreibung zuhause gearbeitet. Darüber ärgere ich mich im nachhenein.


    Schule, arbeit, Familie, Freunde, Beziehung, Haushalt... alle wollen was von mir. Ich hab angst dabei auf der STrecke zu bleiben. Gestern Mittag sass ich auf Arbeit, habe geheult, und mich so ausgebrannt gefühlt. Ich hab meiner Chefin ganz klar ins Gesicht gesagt, dass ich mich wieder krank schreiben lasse, wenn sich nichts ändert. Aber das kann ja nicht die Lösung sein. Ich möchte das ja auch nicht. Naja nun, und wenn ich mir dann Zeit für mich nehme, heisst es ich ziehe mich zurück... ein Teufelskreis...


    Komisch, als ich noch "krank" war, wollte ich nur gesund sein, doch wenn ich drüber nachdenke war krank sein viel einfacher...


    Sorry, für das ganze wirwarr... im Moment ist soviel los, dass alles in meinem Kopf ziemlich unsortiert ist.


    das wars erstmal... manchmal hilft ja auch schon einfach mal von der Seele schreiben... ich muss mir übers Wochenende mal Gedanken über meine berufliche Zukunft machen und vielleicht doch mal was verändern..


    Danke für Eure Ohren (Augen)


    Liebste Grüße Suse

    Hallo Ihr lieben Mädels,


    ich habe mich entschlossen, mir einen neuen Job zu suchen. Frage dabei ist, wie gehe ich mit der Schwerbehinderung um. Wann erwähne ich die? Muss ich die schon bei Vorstellungsgespräch erwähnen oder komme ich damit erst um die Ecke wenn ich schon den Vertrag habe?


    Hat da jemand Erfahrungen?


    Liebe Grüße Suse

    Hallo Ihr lieben,
    ich plane auch zu kommen, allerdings weiss ich noch nie wie und so... das entscheide ich dann spontan.
    Allerdings finde ich ein Treffen am Samstag nachmittag auch besser.


    Liebe Grüße Suse

    Hallo Lena, und herzlich willkommen. Nein, allein bist du nicht. Ich war 29 als ich die Diagnose Brustkrebs bekam. Meine Größte Angst war auch, dass ich meine Haare verlieren werden. Aber was soll ich sagen, schön ist anders, aber es gut machbar. Es gibt so tolle Perücken und wer weiss, vielleicht steht Dir eine Glatze sogar. Ich habe damals auch über diese Kühlteile nachdedacht, aber soviel Geld dafür auszugeben, das ging während der Therapie einfach nicht.


    Meine Freundin hat grad eine Chemo mit diesen Kühlteilen hinter sich gebracht. Ja, Sie hatte eine "leichte" Chemo und verliert Ihre Haare nun langsamer als sie das ohne tun würde. Sie zahlt pro Therapie 120,00 € für diese Kühlhaube.


    Gut nun kann man sagen, ne Echthaarperücke kostet auch um die 2000€. Es hat alles Vor- und Nachteile. Aber das wichtigste solltest du im Auge behalten, dein Schalentier muss weg...


    Alles Gute
    Suse

    Hallo Johanna, so ähnlich war das bei uns auch... mein Freund war an einigen Stellen echt erschrocken, was da so alles mit mir gemacht wurde... Aber ich fand das auch echt gut, ihm das mal zu erklären und zeigen ;)


    LG Suse

    Hallo Stehaufmännchen,


    ich hab meinen Post vor etwa einem Jahr unter Vollnarkose bekommen (ich bin so´n Schisser), normalerweise gibt's den ja unter örtlicher Betäubung.
    Nach der OP hatte ich ein paar Tage das Gefühl, etwas schweres an der Schulter zu haben, aber das ging vorbei. Der Port hat immer super funktioniert. AM Freitag bekommt er den 18. Anstich. Mach Dir keine Gedanken, der Port ist das kleinste Übel ;)


    Alles Gute

    liebe murmele, in diesem tollen Forum. Die wirst merken, hier ist immer jemand, der einem zuhört.


    Du hast ja schon viel geschafft. Ich bekomme am Freitag meine letzten Herceptin Infusion und habe die ich glaube 18 Gaben ohne Nebenwirkungen überstanden. Ich geh da morgens kurz für eine Stunde hin und kann dann meinen normalen Tagesablauf angehen.


    Liebe Grüße


    Suse

    Hallo Ihr Lieben,


    ich bin ja nun seit gut vier Monaten mit TAM dabei. Und so langsam nerven mich die Nebenwirkungen. Das schlimmste sind jedoch die Schlafstörungen. Auf Anraten von Johanna nehme ich die Teilchen seit ca. 2 Wochen morgens. Aber auch das ist keine wirkliche Besserung. Ich arbeite ja nun auch seit zwei Wochen wieder, so dass ich meine Kraft echt dafür brauche...


    Habt Ihr Tipps was man dagegen tun kann?


    Liebe Grüße Suse

    Hi Sonja,


    bei uns in der Reha wurde alles gemacht. Klar, was Dir weh tut machst du nicht. Ich würde jetzt auch nicht den Brustmuskel beanspruchen, aber alles andere... ich steh auch dreimal in der Woche 40 min auf dem Stepper. Wenns doch gut tut... und es lindert meine Knochenschmerzen... Probier dich aus!


    Liebste Grüße

    Hallo Ihr lieben,


    ich hatte eben ein Telefonat mit meiner Mutter. Es ging mal wieder um meine Krankheit. Von Anfang an war es für meine Mama schwer das ganze zu verstehen und vor allem damit umzugehen. Die ersten Wochen nach der Diagnose konnte ich gar nicht mit ihr. Mittlerweile geht das natürlich wieder aber es gibt so Momente, wo ich durchdrehen könnte.


    Das größte Problem ist, dass Sie mit niemanden über die Krankheit ihrer jüngsten Tochter sprechen kann und scheinbar auch will.


    Ich geh damit mittlerweile sehr offen um. Sie hat es aber noch nicht mal ihrer Mutter, also meiner Oma erzählt. Jetzt hat meine Mama Angst, dass jemand es durch andere erfahren könnte und will nicht das ich weiter darüber rede. Sie verlangt, dass ich z.B. meine Cousine anlüge.


    Auch wenn sie direkt angesprochen wird, warum ich z.B. plötzlich so kurze Haare hab, lügt und leugnet sie.


    Mich nervt das so sehr. Meine Eltern leben in einem kleinen Dorf, wo schnell getratscht wird. Aber wird denn über schwere Krankheiten getratscht?


    Sie meint, dass ich ja selbst daran schuld bin, weil ich ja am Anfang nicht wollte, dass jemand was erfährt. Das stimmt auch, aber nur solange bis ich selbst damit klar gekommen bin.


    Ich hab ihr empfohlen sich professionelle Hilfe zu holen, aber sie meint sie braucht das nicht.


    So, das musste mal raus.



    Liebe Grüße Suse

    hallo Amalie,


    ich hab das auch. Meine operierte Brust ist nach der Bestrahlung angeschwollen. Meine Frauenärztin sagt auch das es Lymphflüssigkeit ist. Mir tut die Brust auch noch ziemlich weh, grad in der nacht wenn ich keinen BH umhabe.


    Ich mache wöchentlich Lymphdrainage und hoffe, dass sich das irgendwann gibt.


    Wenn jemand sonst noch tipps dagegen hat, immer her damit.



    Liebe Grüße Suse