Beiträge von vanitas

    Hallo Crazydee ich habe gerade deine Nachricht beantwortet.


    Das du in einer Studie bist, ist super! In welcher Onko bist du?


    Und super, auch wenn's eigentlich doof ist, dass der Tumor während der Stillzeit entdeckt wurde. "Früher" wurde mit den Untersuchungen bis danach gewartet.


    Ich drücke und melde dich gerne, wenn du Hilfe, Umarmungen oder etwas anderes brauchst!


    Herzlichst vanitas

    Liebe Kumiori Ich möchte dir sagen, dass du NICHT schuld bist. Weder am Gnubbel, noch an sonst was. Das meinen einige Leute einem einreden zu wollen, aber im Grunde ist Krebs bloß eine Zellmutation. Die jeder täglich hat. Normalerweise wird sie vom Körper gefunden und selten halt nicht.


    Und du bist gerade wirklich in der schlimmsten Phase. Nix, nix ist so schlimm wie die Ungewissheit. Gehe zu deiner Gyn, lasse dich bis zum Termin krankschreiben, lass sie nochmal im Brustzentrum anrufen. Und ehrlich: Sch... auf die Arbeit, wenn es gerade nicht geht. DUbist wichtig, dann deine Familie und vielleicht irgendwo hinten die Arbeit.


    Für die Therapien kannst du über die Krankenkassen eine Haushaltshilfe zugewiesen bekommen. So ist dein Sohn und der Haushalt versorgt.


    Der Port war übrigens auch meine 1. OP (ok, vorher noch n Kaiserschnitt, aber das ist was anderes...).


    Und ich bin 36, habe 3 Kinder, und 2015 kam meine Brustkrebs-Erkrankung. Da war meine Jüngste grad 1,5 Jahre...


    Und ich empfehle ja den Gang zu einem Psychiater oder Psychoonkologen.


    Ich drück dich unbekannterweise.

    Hallo, ich habe relativ schnell unter Tamoxifen Sehschwierigkeiten bekommen. Vorher nie Probleme gehabt.



    Mich interessiert allerdings, welcher Gentest das war, der eine Rezidivwahrscheinlichkeit vorhersagt?


    Alles Gute!

    Hallo Lavara18 Aus psychischen Gründen kann nach einem Jahr Einbrüstigkeit die andere Brust auch amputiert werden. Mein Rücken stabilisiert die Lage aus, ich bin nicht schief :D (Da ich Metastasen in den Wirbeln habe, wird der oft genug untersucht, um so etwas sehen zu können.) Bekleidung ist normal, nur zu tief darf der Ausschnitt (leider) nicht sein, sonst verrutscht es zu sehr. Ist beim Badeanzug manchmal etwas kritisch...

    Tilda79 Du sprichst mir etwas aus der Seele. Ich habe mich 2016 bewusst gegen einen Aufbau entschieden, um ein optimales Ergebnis bei der Bestrahlung erhalten zu können. Seitdem werde ich regelmäßig gefragt, wann ich denn nun endlich aufbauen lasse. Ich will aber nicht. Ja, meine linke Brust wurde komplett amputiert. Ja, sie fehlt mir. Und wie. Kein Aufbau kann mir dieses echte Gefühl zurück geben. Also laufe ich stolz einbrüstig durch die Welt, denn ich bin auch einbrüstig schön. (Und eine Erscheinung bin ich sowieso...) Epithesen mag ich nicht, das bin nicht ich. Ich bin nicht künstlich, ich bin echt.


    Ich weiß, dass andere Frauen anders entscheiden, dass ist eine sehr individuelle Entscheidung und ich hoffe, dass jede Frau gut darüber aufgeklärt wird und sich dann mit ihrer Entscheidung wohlfühlen wird.

    vanitas auch von mir ein herzliches Willkommen hier. Auch wenn ich immer wieder erschrocken bin, wie jung viele Frauen hier sind. Aber bist ja definitiv eine von gute-Laune-und-positiv-denken-Fraktion. Und somit eine absolute Bereicherung für mich. Muss leider gestehen, bin weniger der gute Ratschläge Geber, als der ich schreib hier, wenn was neues ansteht und ich nervös werde Typ:hot:. Zum Glück sind hier nicht alle so :rolleyes:. Also, nochmal willkommen hier, LG DieOlle.

    DieOlle als ich das erste Mal zur Mammo war (damals, zum Staging) war der Kommentar der (eigentlich netten)Schwester: "so eine junge Patientin hatte ich noch nie." Aber es gibt ja noch jüngere. Ich bin auch immer erschrocken. Aber nutzt ja nix.


    Und nervös und angespannt bin ich auch oft, aber ich versuche es zu reduzieren aufs nötigste. Na mal schauen, ich sag Bescheid, wenns klappt. :D

    Hahaha, ja genau. Angeblich reduziert Stillen ja das Risiko an Krebs zu erkranken. Interessiert meinen nicht, der kam, während ich gestillt habe.

    :thumbup::hug: jetzt musste ich das erste Mal schmunzeln seit Tagen 😅 wenn ich nur etwas deiner positiven Art haben könnte. Willkommen.

    Ich teile meine positive Einstellung gerne... Man kann das tatsächlich lernen, wie schon geschrieben wurde. Leitfragen wären da zB. : "Was hat mich heute erfreut? Glücklich gemacht?"


    Wir haben an Silvester 2018 für 2019 das Glücksglas eröffnet. Jeder darf täglich (muss aber nicht täglich) auf einen Zettel schreiben, was ihn glücklich machte mit Datum. Silvester 2019 wird es geöffnet und gelesen. Es ist total voll, ich muss mal ein Foto machen. :D


    Strausberg liegt in der Nähe von Berlin. Und eigentlich wohne ich dort nicht, aber mein Dorf kennt eh keiner. Und ich muss ja nicht alles erzählen im Netz ;)


    Ich danke euch für die netten Willkommensgrüße.


    Und ja. der Spruch von K.Valentin passt.

    bedeutet "vanitas".


    Hallo ihr Lieben,


    nun bin ich also doch im Forum angekommen, nach dem mir eine eurer Moderatorinnen davon erzählte (erweiterte Gesamtsvorstandssitzung ;-) ). Da ich im Moment den von der FSH angebotenen Selbsthilfe-Coach durchlaufe und wir uns die diversen Auftritte der FSH anschauen sollen, habe ich mich entschieden, nicht nur zu lesen, sondern auch (wenig) zu schreiben.


    Zu mir: Ich bin 36, Erstdiagnose Brustkrebs mit 32 (2016), Chemo, OP (seither einbrüstig, also ohne Epithese), Bestrahlung. Mit 35 (2018) Diagnose Knochenmetastasen, brachte einige Med.umstellungen mit sich und viel Angst. Und viele weitere Untersuchungen. Aber so wird der Alltag wenigstens nicht langweilig.


    Ich bin mit dem weltbesten Ehemann verheiratet, habe die weltbesten Töchter (3... ) und den weltdämlichsten Hund. Lilli ist ein Goldendoodle und sehr... Naja, haarig und schmusig. :D Und der weltliebste Hund.


    Ich bin aktiv in der NetzwerkstattKrebs seit März 2019, gehe da einigen auf den Keks ;-) unterstütze meine FSH-Ortsgruppe und habe in der Richtung noch einiges vor. Das Thema Krebs ist daher bei mir sowohl persönlich Thema, aber nicht nur privat. Ich gehe recht offen damit um, schocke meine Mitmenschen und genieße jeden Tag. Meine Leitsätze sind "Maximales Glück für alle", natürlich "aufgeben ist keine Option" und "ich kämpfe nicht, ich bin ja nicht im Krieg". Ich habe mit Karsten Karzinom (so heißt "mein" Krebs, manche kennen ihn vielleicht) und seinen Geschwistern ausgemacht, dass sie wie Schmarotzer in mir leben dürfen, aber nicht vergessen dürfen, dass sie MICH brauchen, um leben zu können und mich deshalb gefälligst auch am Leben lassen sollten.


    Außerdem verdanke ich dem Krebs viele positive Veränderungen in meinem Leben.


    Ihr seht schon, meine Art und Weise mit der Erkrankung umzugehen ist geprägt von Positivität.


    Ich wünsche euch einen schönen Tag, Patricia