Beiträge von Gonzi

    Hallo Toscha ,


    du kennst mich nicht, ich kam erst nach dir in dieses Forum, aber ich habe viele deiner Beiträge von damals gelesen, als ich mich hier anfangs durchgewühlt habe... und ich musste sooooo oft laut lachen, du bist echt eine Granate!:D:D:D


    Jetzt bin ich nicht mehr so oft hier, ich bin schon seit über einem Jahr wieder krebsfrei und die Krankheit rückt immer mehr in den Hintergrund. Ich arbeite inzwischen auch wieder (momentan nur einen Tag pro Woche, wie haben Kurzarbeit, Corona juchheee!!!:cursing:)


    Heute morgen habe ich aber dann doch wieder mal reingeschaut ins Forum, und da habe ich deinen Beitrag gefunden. Was für eine Sch... aber auch! Und da ich wusste, dass du heute eine wichtige Untersuchung hattest, bin ich tatsächlich zum zweiten Mal hier heute, ich wollte doch gerne wissen, was sich ergeben hat bei dir. Ich hatte etwas Pipi in den Augen, als ich deinen Beitrag gelesen habe, ich freue mich unheimlich doll, dass du doch gute Ergebnisse hast!


    Ich drücke dir alles, was ich drücken kann, dass du diesen ganzen Mist auch ein zweites Mal gut hinter dich bringst! Ich kenne dich nicht, aber irgendwie kommst du so rüber, als ob du das schaffen wirst! Du bist so positiv und mir haben alle Ärzte gesagt, dass das schon echt wichtig ist und die Heilung unterstützt! Da kann bei dir irgendwie doch nichts schief gehen, denke ich...


    LG Gonzi:)

    Hallo liebe Caro_caro ,


    meintest du das hier?


    RECHTSPRECHUNG VON EUGH UND BAG ZUM VERFALL BEI ARBEITSUNFÄHIGKEIT

    Der EuGH hat am 20. Januar 2009 entschieden, dass ein solcher Verfall von Urlaubsansprüchen am Ende des Übertragungszeitraums nur dann erfolgen darf, wenn der Mitarbeiter tatsächlich die Möglichkeit hatte, den Urlaub in Anspruch zu nehmen (EuGH, Urteil vom 20. Januar 2009 in der Rechtssache „Schultz-Hoff“, C-350/06).

    Bei arbeitsunfähig erkrankten Mitarbeitern, die eine solche Möglichkeit nicht hatten, könne der Urlaub daher nicht zum 31. März des Folgejahres verfallen. Vielmehr muss der Mitarbeiter die Chance haben, den Urlaub noch zu nehmen. Diese Rechtsprechung hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit seinem Urteil vom 24. März 2009 (9 AZR 983/07) inzwischen für das deutsche Arbeitsrecht übernommen und seine bisherige Linie aufgegeben.?? Der Anspruch auf Urlaub kann demnach nicht mehr während der Dauer der Krankheit verfallen.


    GESETZLICHER MINDESTURLAUB UND (TARIF)VERTRAGLICHER MEHRURLAUB

    Die oben genannte Rechtsprechung des EUGH und des BAG gilt allerdings zunächst einmal nur für den gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch. Nur der gesetzliche Mindesturlaub verfällt zwingend nicht. Der vertragliche und tarifliche Mehrurlaub teilt dieses Schicksal nur dann, wenn für diesen keine abweichende Verfallfrist vereinbart wurde, was diesbezüglich frei geregelt werden kann.

    So kann etwa arbeitsvertraglich vereinbart werden, dass Ansprüche auf vertraglichen Mehrurlaub verfallen sollen, wenn sie wegen Arbeitsunfähigkeit (oder aus sonstigen Gründen) nicht innerhalb des Kalenderjahres oder während des Übertragungszeitraums genommen werden können. Dies setzt allerdings voraus, dass die vertraglichen Regelungen zum Mehrurlaub zwischen dem gesetzlichen und dem vertraglichen Urlaub differenzieren und eine entsprechend klare und verständliche Regelung enthalten (vgl. BAG vom 23. März 2010 – 9 AZR 128/09). Bei der Vereinbarung solcher Regelungen empfiehlt sich, nicht nur den Verfallszeitpunkt für den vertraglichen Mehrurlaub festzulegen, sondern auch ausdrücklich zu regeln, dass bei der Urlaubsgewährung stets zunächst der gesetzliche Urlaubsanspruch erfüllt wird.


    Das lief alles unter dem Thema "Wiedereingliederung" im Dezember, vielleicht findest du es ja nochmal... :)


    Liebe Tinki


    Ich habe für 2019 von der Krankenkasse eine Bescheinigung bekommen und musste nicht selber rechnen. Frag doch einfach mal, ob die dir eine schicken, meine kam erst Ende Februar 2020. Aber war mir wurscht, ich bin nicht so ein Steuerstreber, wie du!:D:D:D


    Ich dachte übrigens auch nicht, dass ich mit einer Rückerstattung rechnen kann, bei mir schlagen in erster Linie die Fahrtkosten zu Buche bei der Steuererklärung, die hatte ich 2019 aber nur ein halbes Jahr, dann wurde ich krank. Trotzdem wurde mir eine Rückerstattung in der fast gleichen Höhe wie im Vorjahr berechnet, die Schwerbehinderung, die Medikamentenzuzahlungen und die Fahrerei zu den Ärzten scheint doch einiges auszumachen... und die Steuerprogression macht sich ja nur bei deinem Jahresnetto bemerkbar, da hast du ja nicht so viel im letzten Jahr. Ab April hast du ja Krankengeld bekommen... da ist ja dann vorher nicht so Einkommen gewesen, für das du Steuern nachzahlen musst. Ich drücke dir die Daumen für eine satte Rückerstattung!!


    LG Gonzi:)

    Caro1710


    Ja, stimmt! Mein Profilbild ist von Silvester 2019/20, da trage ich noch Mütze... ich hasse Fotos von mir selber!X( Aber vielleicht finde ich mich mal gut an einem der kommenden Tage, dann mache ich mal ein Foto. Ist ja echt nicht mehr aktuell, das Profilbild...^^

    Katuxxa86


    Ach, ich kann das soooo nachempfinden, wie dir das auf den Geist geht, echt! Ich bin auch so eine, die mit glatten Haaren in die Chemo ging und jetzt nach über einem Jahr noch aussieht, wie ein Pudel! :D:D:D


    Aber weißt du was? Mir gefallen meine Locken inzwischen so langsam immer mehr, die Schwerkraft setzt irgendwann ein und dann sieht es eigentlich ganz nett aus. Und momentan kann man ja auch nicht zum Friseur, da sind die Locken echt von Vorteil! Die kannst du einfach wuchern lassen, einfach was reinkneten und auf keinen Fall versuchen, die zu glätten! Bürsten solltest du die auch nicht, ich mache das immer nur, nachdem ich die gewaschen habe, und das mache ich nur zweimal in der Woche. Ansonsten sortiere ich die morgens immer nur mit den fingern, das reicht! Und einen Ansatz sieht man auch nicht, ich habe mir da schon Farbe reinklatschen lassen.


    Insgesamt bin ich recht zufrieden zur Zeit, ich sehe auch, dass die Haare am Ansatz sich nicht mehr so kringeln. Und wenn ich die Haare ca. 3 cm kürzen lassen würde, wären wenigstens die ganz kleinen Kringel weg. Ich hätte dann noch immer Locken, aber halt nicht mehr so extreme. Aber ich hänge noch sehr an jedem Millimeter und will da noch nicht so viel schneiden lassen... geht ja auch gerade eh nicht, wie schon angemerkt.


    Und man kann da auch ganz viel mit Haarspangen arbeiten, die Locken sorgen dafür, dass alles hält, was man frisiert! Das finde ich super, ich hatte vorher auch schon sehr dicke Haare, aber da hielt einfach keine Frisur, die waren einfach zu "gerade". Jetzt experimentiere ich rum und finde es echt lustig, dass ich mit Korkenzieher-Locken drehen kann, ohne einen Lockenstab zu brauchen! Ich drehe die einfach mit den Fingern rein, und es hält!


    Ich hoffe aber sehr, dass du irgendwann wieder so aussiehst, wie du es dir wünscht. Diese Typveränderung ist manchmal nicht leicht zu ertragen, ich war auch oft echt sehr verzweifelt, weil ich damit einfach nicht gerechnet habe. Es ist nicht so leicht, wenn man in den Spiegel schaut und sich jedes Mal fragt, wer denn die Frau ist, die einen da anschaut... verstehen kann das aber nur jemand, der das selber erlebt hat, die meisten (vor allem die, die noch nie eine Chemo hatten) sagen dir nur, dass du doch froh sein solltest, diese Krankheit überstanden zu haben. Ja, klar sind wir froh, aber ich finde, dass wir uns auch über die Auswirkungen der Behandlung aufregen dürfen, das gehört nämlich dazu!


    LG Gonzi:)

    Reen


    Ich hatte eine PCR, aber ich bin Realist. Die Chancen stehen gut, gesund zu bleiben, aber eine Garantie habe ich auch nicht. Keiner hat die, auch Frauen nicht, die aktuell noch gesund sind! Jede 8. Frau erkrankt irgendwann an BK, eigentlich müssten alle irgendwie Angst haben.


    Und dann gibt es da noch die Frauen, die erst operiert werden, bevor sie die Chemo bekommen, die haben von Anfang an keine Chance auf die PCR, da nichts mehr messbar ist. Ich hoffe mal sehr, dass auch diese Frauen ihr Leben wieder genießen können, wenn sie die Therapien hinter sich haben, es wäre so schade, wenn die einfach den Rest ihres Lebens mit dieser Angst vor einer Neuerkrankung verbringen müssen!


    Ich habe für mich folgendes entschieden: ich bin gesund und nehme meine Kontrolluntersuchungen wahr. Sollte sich da mal irgendwann wieder ein Sch... ergeben, dann ist das eben so. Dann werde ich halt nochmal alles versuchen, um diesen Mist zu beseitigen. Auch Metastasen sind kein Todesurteil, dann ist man chronisch krank, aber kann trotzdem noch viele gut Jahre haben.


    Ich will einfach nicht die Angst mein Leben bestimmen lassen, ich will, solange wie möglich, einfach leben! Natürlich habe ich hier in diesem Forum auch viele schlimme Sachen gelesen, ich weiß, dass es nicht immer gut ausgeht bei dieser Krankheit... aber noch gehöre ich zu denjenigen, die den Krebs erstmal besiegt haben! Und so lange ich auf dieser Seite stehe, mache ich mir keine Gedanken über den Wechsel auf die andere Seite. Ich mache mir grundsätzlich erst Sorgen, wenn es einen Grund dazu gibt! Mit dieser Strategie ist alles sehr gut zu ertragen...


    Ich wünsche dir von Herzen, dass auch du für dich einen Weg findest, dein Leben wieder ohne Angst zu leben! Angst muss man eigentlich irgendwie immer haben, schon der Einstieg ins Auto ist gefährlich... aber Angst ist nicht das, was unser Leben bestimmen sollte...


    Alles Gute für dich!


    LG Gonzi:)

    StefGr


    Weißt du, was lustig ist? Vor dem Termin beim Gyn tat es viiiiieeeel mehr weh, als jetzt!:D:D:D Als ich die Entwarnung bekam, war alles gleich viel besser!


    Der Kopf spielt schon immer auch eine große Rolle, man horcht doch extrem in sich rein und jedes Ziepen oder Stechen wird argwöhnisch beobachtet. Und klar machen wir uns mehr Sorgen als vor der Erkrankung, das ist ja auch normal. Ich hoffe, dass das im Laufe der Zeit nachlässt, ich war früher immer recht unbedarft und bin nicht immer gleich zum Arzt gerannt. Das mache ich jetzt zwar auch nicht, aber das Gefühl war früher einfach entspannter, wenn da mal ein Zipperlein auftauchte. Einen ähnlichen Zustand will ich irgendwann wieder erreichten, das war doch irgendwie deutlich stressfreier. ;)

    Hallo StefGr ,


    ja, diese "Schmerzen" kenne ich auch, ich habe die sogar jetzt noch, obwohl mein Port im September schon rausgeflogen ist. Während der Chemo hatte ich ständig Probleme mit dem Ding, glücklicherweise aber nie eine Thrombose.


    Ich dachte, dass mit dem Port auch dieses unangenehme Gefühl (so richtig starke Schmerzen sind es ja nicht, eher so ein Ziehen irgendwie) verschwinden würde... ich hatte mir diesbezüglich auch schon etwas Sorgen gemacht, aber vor zwei Wochen war ich zur Nachsorge beim Gyn, es ist alles in Ordnung. Letzten Montag war ich bei der Mammographie mit anschließendem Ultraschall, da war auch alles ok.


    Mach dir also erstmal nicht zu große Sorgen...


    Alles Gute für dich!


    LG Gonzi:)

    Danke euch für die Antworten! Ich kann nur die normalen Sachen absetzen, mal sehen, was übrig bleibt. Mich nervt das einfach sehr, dass der Staat einfach immer so zugreift! Erst wird es schön geredet und dann kommt der Hammer... mich hat das schon so sehr genervt beim Erziehungsgeld damals (25 Jahre her). Der Vater meiner Tochter (wir waren erst nicht verheiratet) war damals Steuerklasse I. Er musste Steuern zahlen, wie ein Alleinstehender. Aber beim Erziehungsgeld wurden wir dann doch wiederum gemeinsam veranlagt, wir haben nach einem halben Jahr nichts mehr bekommen, weil er zu viel verdient hat. Ist doch ganz großer Mist... und das sehe ich bei dem angeblich "steuerfreien" Krankengeld genau so! Es ist kein bisschen steuerfrei!

    Hallo @Natticat,


    ja, bei Metastasen sieht das sicher anders aus. Aber wie soll man nach einer OP mit PCR die Wirksamkeit noch überprüfen? Da ist ja nichts mehr, was man messen kann. Vielleicht hat die Forschung ja irgendwann ergeben, dass man bei Ersterkrankung und OP mit PCR nach 18 Gaben den bestmöglichen Schutz hat? Ich weiß es nicht....Ja, das mit dem "profitieren" klingt logisch, das hast du gut geschrieben.


    Ich bin ganz froh, dass ich die aktuelle Höchstdosis bekommen habe, das gibt mir ein gutes Gefühl. Dass ich trotzdem nochmal erkranken kann, ist mir bewusst, aber ich hoffe mal einfach, dass das nie passieren wird. Ich mache mir da auch nicht so viele Gedanken, ich bin aktuell gesund, und hoffe, dass ich das auch bleiben werde.


    Vielleicht finden wir hier im Forum nochmal die ultimative Antwort auf die Frage, warum die AK-Gabe so unterschiedlich läuft!:)


    Auf jeden Fall wünsche ich dir unabhängig davon einen guten Verlauf!


    LG Gonzi:)

    Hallo SanniKa ,


    danke, das beruhigt mich ja schonmal ein wenig. Ich kann ja noch ein halbes Jahr Fahrtkosten und die ganzen Zuzahlungen für Medikamente und so absetzen. Und klar, die Schwerbehinderung habe ich auch noch auf dem Schirm.


    Da werde ich mich morgen dann mal an die Steuererklärung ranmachen... normalerweise bekomme ich ja eine recht ordentliche Erstattung. Dieses Mal bin ich zufrieden, wenn ich nichts nachzahlen muss!


    Echt, da könnten die ja eigentlich besser gleich was vom Krankengeld abziehen, dann weiß man wenigstens, woran man ist! Steuerfrei... so eine Verar....!


    LG Gonzi:)

    Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal in meinem Leben wirklich durchgeschlafen habe, ich wache nachts immer mehrmals auf. Es gab Zeiten, in denen ich dann wirklich lange wach gelegen und gegrübelt habe (auch schon vor der Diagnose, ich hatte eigentlich immer irgendwas, was mir nachts auf die Bettdecke kam...).


    Jetzt schaue ich einfach Serien!:D Sobald ich merke, dass mein Kopf anfängt, zu arbeiten, mache ich mein Tablet an. Oft muss ich eine Folge einer Serie fünf Mal anfangen, weil ich da so schnell wieder einschlafe. Ich weiß, es ist nicht gut, im Bett fernzusehen, aber das ist mir egal! Solange es hilft, mache ich das! Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine Schlaftabletten genommen, aber ich will einfach nicht stundenlang wach liegen und morgens nicht in den Quark kommen!


    Ich habe festgestellt, dass ich nicht besonders viel Schlaf brauche, mir reichen fünf bis sechs Stunden. Ich bin dann auch tagsüber nicht müde, ich brauche kein Nickerchen zwischendurch. Aber es schafft mich, wenn ich nachts anfange, zu grübeln... dann bin ich morgens einfach nur durchgeschreddert. Ich muss einfach dafür sorgen, dass ich abgelenkt bin, dann geht es mir gut!

    Hallo zusammen,


    gegen Ende des Jahres muss ich mich ja doch ab und zu mit meiner Steuererklärung beschäftigen... verpflichtend ist das für mich nicht, ich habe die immer freiwillig gemacht. Seit ich einen längeren Arbeitsweg habe, lohnt es sich auch durchaus!


    Jetzt habe ich mich dann mal ein bisschen mit meinem Krankengeldbezug auseinander gesetzt, das war ja wieder eine Ausnahmesituation. Und da bin ich ja dann fast rückwärts vom Stuhl gekippt! Krankengeld ist ja eigentlich steuerfrei, wird dann aber doch zu dem normalen Jahresverdienst hinzuaddiert und erhöht somit, dank Progression, meinen Steuersatz! Da fühle ich mich mal wieder ein wenig verar... vom Finanzamt, man muss also doch Steuern zahlen für das Krankengeld, wenn auch nur indirekt.


    Kann mir hier mal einer von den "alten Hasen" sagen, wie extrem sich das bemerkbar macht? Muss ich ab morgen mit der Blockflöte in die Fußgängerzone, um Geld für die Steuernachzahlung zu sammeln???? Ich arbeite im Büro und habe ein ganz normales Einkommen... und 2019 habe ich ab Mitte August Krankengeld bekommen. Ich brauche wirklich nur einen ganz groben Überblick...


    Danke euch schonmal vorab, ich gehe jetzt ein bisschen trocken Brot knabbern, das ist sicher das, was mich die nächsten Monate erwartet...


    LG Gonzi:)

    Hallo Leni48 ,


    soweit ich weiß, rechnet die AHB, bzw. Reha zu den max. 78 Wochen dazu, auch wenn man da ja Übergangs- und kein Krankengeld bekommt. Und wenn du die Wiedereingliederung über die KK machst, wird das auch angerechnet, denn da bekommst du ja ganz normal dein Krankengeld weiter. Wie das allerdings ist, wenn man vor Reha-Beginn schon gearbeitet hat, weiß ich auch nicht. Da muss ich mich dann auch mal schlau machen, betrifft mich ja vielleicht irgendwann selber. Ich habe bisher weder eine AHB, noch eine Reha gemacht und weiß auch nicht, ob ich die überhaupt noch machen werde...


    Ich würde an deiner Stelle auch erst einmal mit deinem AG reden, wie du das mit dem Urlaub am schlauesten anstellst. Beim Mindesturlaub gibt es ja immer diese Vorgaben durch das Bundesurlaubsgesetz (von wegen nicht dauerhaft halbe Tage, mindestens x Tage am Stück nehmen usw.).


    Ich wünsche dir eine für dich gute Lösung!


    LG Gonzi:)

    Anni3778


    Ich habe mir, ehrlich gesagt, noch nie darüber Gedanken gemacht, warum man die AK insgesamt nur 18 Mal bekommt. Ich sehe das einfach so, dass die maximale Wirksamkeit damit erreicht ist. Man bekommt ja auch nur eine gewisse Anzahl an Bestrahlungen... irgendwie ist es doch bei Medikamenten immer so, dass man die nur zeitlich begrenzt bekommt. Klar, die AHT dauert 5 bis 10 Jahre, aber auch da gibt es eben eine Begrenzung.


    Ich bin immer eher recht entspannt unterwegs, ich denke, dass die Ärzte schon wissen, was sie tun. Ich mache mir da nicht so einen Kopf, das würde mir nicht gut tun. :)

    Anni3778


    Das scheint dann tatsächlich neu zu sein... ich hatte meine OP im November 2019, PCR nach Sinn 4 und die Lymphknoten waren nicht befallen. Hab trotzdem weiterhin beide AK bekommen. Aber mir ist auch schon aufgefallen, dass es von Klinik zu Klinik Unterschiede bei der Behandlung gibt.

    Bueno2019 ,


    auch von mir ein herzliches Willkommen an dich! Sch... Anlass, aber es ist eben, wie es ist...


    Jaaaaa, die lieben Freunde, mit denen ist das so eine Sache. Ich bin durch mit den Therapien, ich habe alles gut überstanden und so langsam kommen einige meiner Freunde wieder aus ihren Löchern gekrochen. Ich war anfangs auch etwas gefrustet, wie sich manche verhalten haben, habe aber meinen inneren Frieden mit den meisten geschlossen. Es ist einfach eine doofe Situation, in der die wenigsten wissen, wie sie sich verhalten sollen. Ich habe das während der Therapie einfach mal so hingenommen, ich hatte andere Sachen im Kopf, als mich mit Freunden auseinander zu setzen, die offensichtlich gar keine waren. Ich hatte aber auch viel Zeit, nachzudenken. Ich verstehe inzwischen, dass nicht jeder so gut mit meinem Krebs umgehen konnte, wie ich. Einige "Freunde" habe ich aber dennoch aus meinem Leben gestrichen, es waren allerdings nicht diejenigen, die sich plötzlich nicht mehr gemeldet haben. Ich habe die verabschiedet, die nicht verstanden haben, dass ich mich distanzieren musste in der Akutphase. Das Immunsystem ist doch sehr angegriffen und dann gab es ja auch noch Corona. Ich war meistens brav zu Hause, musste mich aber immer wieder rechtfertigen. Da waren mir irgendwann diejenigen lieber, die aus Unsicherheit schon weg waren. Mit vielen von denen habe ich inzwischen wieder Kontakt und bin froh darüber! Ich konnte deren Verhalten irgendwie verstehen...


    Schlimm finde ich immer, wenn sich die nächsten Familienangehörigen distanzieren, so wie es dein Sohn gemacht hat. Aber auch ihm solltest du Zeit geben, er muss sich erst einmal daran gewöhnen, dass seine Mutter krank ist. Irgendwie geht jeder auf seine Art mit so einer Sache um, und vielleicht braucht dein Sohn einfach etwas Zeit. Meine Tochter war fast 24 Jahre alt, als ich die Diagnose bekam, sie war auch extrem verunsichert. Da sie aber noch bei mir wohnt, hatte sie keine Chance, sich erstmal zu verpieseln. Sie hat aber auch nicht so wirklich viel mit mir geredet, anfangs ist sie mir immer einfach aus dem Weg gegangen. Sie hatte Angst... sie wusste einfach nicht, wie sie mit mir umgehen soll. Als sie dann irgendwann gemerkt hat, dass ich gut klarkomme mit allem, hat sich unser Zusammenleben wieder ziemlich normalisiert.


    Vielleicht kannst du deinem Sohn einen Brief schreiben? Das wäre das, was mir als erstes einfallen würde, ich schreibe aber auch unheimlich gerne... ich bin mir sicher, dass dein Sohn auch große Angst hat!


    Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du alles, was noch ansteht, gut hinter dich bringst!


    LG Gonzi:)

    Hallo meine Lieben,


    es ist immer wieder schön zu lesen, wie sich hier für andere mit gefreut wird, vielen Dank dafür! Ich habe euch jetzt nicht einzeln aufgezählt, ich hoffe, ihr lest das trotzdem.


    Ich weiß, dass nicht jeder so viel Glück hat, wie ich das bisher hatte, aber es ist schön zu wissen, dass ich manchen Leuten ein bisschen Mut machen kann mit meiner Geschichte.


    Fight for it


    Deine Frage möchte ich dir gerne beantworten. Ja, ich habe insgesamt 18 Mal beide Antikörper bekommen. Ich habe hier schon ein paar Mal gelesen, dass einige nur einen bekommen, ich weiß nicht, warum das so ist. Aber in der Krebsforschung tut sich einfach so viel, vielleicht gibt es da ja schon wieder neue Erkenntnisse, was die Wirksamkeit des zweiten AKs anbelangt...


    Auf jeden Fall wünsche ich euch jetzt erstmal noch schöne Restweihnachten, genießt die (hoffentlich therapiefreien) Tage!


    LG Gonzi:)

    Hallo, meine Lieben!


    Hier dann mal ein Update von mir, es hat sich wieder was getan!


    Inzwischen hatte ich meine 3. Nachsorgeuntersuchung und am Montag meinen ersten Mammographietermin inkl. Ultraschall nach der OP im November 2019. Alles mit einem fetten "o.B."!!!:D:D:D


    Und an diesem besagten Montag hatte ich auch meinen ersten Arbeitstag! Ich war soooooooo aufgeregt!!! Ich habe echt bescheiden geschlafen in der Nacht vorher und war froh, als endlich der Wecker geklingelt hat. Ich bin förmlich aus dem Bett gehüpft!


    Als ich dann in meinem Auto saß und mich auf den Weg ins Büro gemacht habe, hatte ich dauerhaft ein breites Grinsen im Gesicht! Und kurzzeitig hatte ich auch Tränen in den Augen, da musste ich mich echt zusammen reißen! Ich war einfach nur glücklich!!! In dem Moment, wo die Tränen kamen, habe ich mit diesem ganzen Mist abgeschlossen! Ich bin wieder gesund, ich habe meinen Alltag wieder! Ich gehe wieder arbeiten und lebe mein Leben, wie ich es vorher getan habe. Es ist so ein unbeschreiblich tolles Gefühl....:S:S:S


    Leider habe ich keinen meiner Kollegen getroffen, die sind alle im Home-Office. Das war wirklich schade, aber ich wusste das ja vorher auch schon. Mein Chef war aber da und hat mich über die Neuerungen informiert (da passiert ja schon eine Menge in 1,5 Jahren, v. a., wenn dann auch noch Corona auftaucht).


    Und jetzt bin ich seit Dienstag selber auch im Home-Office. Ich bin noch raus aus dem Tagesgeschäft, ich soll mich einfach selber in die neuen Systeme reinfuchsen, habe aber auch Ansprechpartner, wenn ich Fragen habe. Alles ist gut, ich telefoniere oft mit unserer IT wenn irgendwas nicht funktioniert und es wird sich ganz schnell gekümmert. Es ist momentan ja nicht viel zu tun bei uns, ich arbeite für einen großen Filialisten in der Klamotten-Branche, da ist ja eh alles zu momentan. Gut für mich, ich kann es ruhig angehen lassen und mich in Ruhe auf den neuesten Stand bringen.


    Ich bin einfach happy, wie sich aktuell alles entwickelt und ich hoffe, dass auch Corona sich irgendwann verpisst, damit ich auch wieder was zu tun habe! Ich bin sowas von motiviert, manchmal habe ich schon Angst vor mir selbst! Ach, mein Leben ist einfach schööööööön!!!!!:)


    LG Gonzi:)

    Hallo nurichundderHimmel ,


    an den Port solltest du eigentlich, außer den Chemomitarbeitern, niemanden dranlassen. Ich habe mir meinen ja ganz schnell nach Therapieende rausnehmen lassen und im OP-Vorgespräch sagte mir der Chirurg, dass auch eigentlich kein Blut über den Port genommen werden sollte. Ich war echt erstaunt, mir hat man vor jeder Chemo Blut über den Port gezapft! Habe ich dem Mann auch erzählt, er meinte, dass er das wohl wissen würde, dass das so gehandhabt wird, es aber eigentlich nicht ok sei. Die Chemomitarbeiter wüssten auch, dass sie das eigentlich nicht machen sollen... aber solange der Port danach wirklich ordentlich gespült wird, ist es wohl nicht so wild (und das wurde bei uns gemacht). Aber es kann wohl auch nicht jeder mit dem Port umgehen, da braucht es offensichtlich eine besondere Schulung. Und eben auch diese besonderen Nadeln...


    Alles Gute für dich!


    LG Gonzi:)