Beiträge von Sonnenblümchen

    Hallo, Schokolade (toller Nick:thumbup:),

    habe grade erst deine Fragen gelesen, bin nicht mehr so oft hier unterwegs.

    Also: Meine OP dauerte gut 4 Stunden, meine Implis haben mit 415 und 460ml unterschiedliche Gewichte, es wurde aber während der OP, so wurde mir berichtet, ausprobiert - und es ist auch kein Größenunterschied sichtbar. Ich konnte nach der OP längere Zeit nicht viel machen, das lag aber daran, dass ich wegen massiver Nachblutungen eine Nach-OP am Abend benötigte und zudem 10 Tage später noch mal auf den Tisch musste, weil ein Zufallsbefund nicht im Gesunden entfernt worden war... da brauchte ich dann schon 6 Wochen, um wieder auf die Beine zu kommen... Aber es ging dabei um die Blutarmut, die erst einmal beseitigt werden musste, durch die Brust etc. war ich nur insoweit eingeschränkt, dass ich den Stuttgarter Gürtel mit Kompressions-Bh tragen musste und einige Wochen nicht mehr als 5 kg heben/tragen durfte, aber das waren rund 4-6 Wochen, keinThema und gut zu bewältigen.

    Sport.... war nie meins. Aber weder bei Gehen, Laufen oder Hüpfen bewegt sich großartig was - würde sagen, alles bleibt an seinem Platz .... Ich persönlich finde das gut, nachdem ich seit Jugendtagen bis zur OP mit Cup D/E herumlief und genau darunter gelitten habe ( nach OP "nur" noch C- Cup, war MEIN Wunsch) .

    Ja, es ist anders als vorher mit den Implis unter dem Muskel. Vorher habe ich die Brustmuskel eigentlich nicht bemerkt - jetzt schon, sie sind nicht mehr unter der Brustdrüse, sondern direkt unter der Haut. Jede Anspannung ist (bei mir) sichtbar und spürbar. War gewöhnungsbedürftig, habe mich dran gewöhnt.

    Optik? Viele 20jährige würden mich (inzwischen 58) um mein Dekolete beneiden - natürlich nur, solange ich BH anhabe, wenn der abgelegt ist, sinkt zwar nichts, aber sind halt die Narben von 4 OPs auf jeder Seite sichtbar . Auf einer Seite habe ich auch einen Hautüberschuss und das Angebot des BZ, den operativ zu entfernen.... ich habe allerdings dankend abgelehnt, deswegen lege ich mich nach 6 OPs nicht wieder auf den Tisch ...

    Hoffe, ich konnte dir helfen.

    Wenn du weitere Fragen hast, am besten per Konversation, die erreicht mich auf dem Handy.

    LG

    Hallo, ihr Lieben :hug:

    Auch ich stehe vor der Entscheidung, nach 5 Jahren Tam (1.11.13) für die nächsten 5 Jahre (oder mehr ?) auf einen Aromatasehemmer zu wechseln.... In den ersten Arztbriefen hieß es immer, 10 Jahre Tam, erst im letzten dann eventuell Switch auf Aromatasehemmer nach 5 Jahren. Bei letztem Vorsorgetermin bei meiner Gyn im Juni haben wir lange über Nutzen eines Wechels geredet. Demnach soll es wohl Studien geben, dass ein Switch von einem zum anderen 1-2% Benefit ergaben, das Risiko eines Rezidivs oder Metastasen zu senken.

    Ich bin pragmatisch veranlagt, vergleiche NW und Ergebnis/Wirkung. EIGENTLICH ist für mich die Entscheidung gefallen. Bei Tam habe ich wirklich reichlich und heftige NW mitgenommen, besonders im Zeitrahmen zwischen 9 Monaten und 30 nach Einnahmebeginn - aber mittlerweile kommen Tam und ich miteinander klar, irgendwie haben wir uns arrangiert, ich akzeptiere die inzwischen nur noch gelegentlichen Wallungen und die Morgensteifigkeit, gegen Schmerzen in Knochen hilft Bewegung, die habe ich mit den Hunden - und tatsächlich, je mehr, desto weniger Probleme.

    Einen Wechsel sehe ich für mich ganz persönlich als Risiko. NW sind andere und vor allem, dass Knochen unter Aromatasehemmern mehr Probleme machen (daher auch Dexa) , schreckt MICH ab . ICH habe meinen Frieden mit Tam gemacht und denke, für den geringen Benefit möchte ich keine neue Baustelle "aufmachen". Aber die Werte können natürlich von Fall zu Fall variieren - und jede muss ihre Entscheidung treffen.

    Ich habe es für mich - glaube ich - getan, stand ja bei mir schon im Arztbrief: eventuell . .....

    Ich bedanke mich ganz <3lich für die Glückwünsche und guten Wünsche für das neue Lebensjahr :love: Auch wenn ich kaum noch schreibe (vielleicht/wahrscheinlich demnächst mal wieder im Tam- oder Hemmer-Thread, aus aktuellen Erfahrungen und zu treffender Entscheidung) - lese ich doch täglich hier, fieber mit und drücke Daumen. So ganz seid ihr mich nicht los - und werdet es auch nicht.... LG an alle tapferen Kriegerinnen.

    Die Katzi hat B-Day - da MUSS ich einfach schnell ins Forum kommen, die Katzi herzlich drücken :hug: und ihr das Allerbeste für das neue Lebensjahr wünschen :!:Ich hoffe, du hattest einen tollen Tag und wurdest so richtig verwöhnt :thumbup:

    Rückmeldung vom Vortrag zu NW der AHT - und Möglichkeiten, diese zu mildern

    Hallo, ihr Lieben!

    Wie im Thread "Tamoxifen" geschrieben, war ich letzte Woche zu einem Vortrag zu og. Thema - musste den 70minütigen Input erst einmal sortieren, ehe ich hier berichten kann.

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich den Inhalt so wiedergebe, wie ich ihn verstanden habe. Leider war es mir nicht möglich, alles mitzuschreiben.


    AHT = Behandlung mit Tamoxifen oder Aromatasehemmer

    NW - wir stellen hier oft Folgen fest, die nicht in dem Beipackzettel stehen, einige Ärzte ziehen sich nach den Erfahrungen einiger hier darauf zurück (meine Gyn nicht, die nickt immer mitfühlend und sucht für mich und mit mir nach Möglichkeiten der Milderung.....).

    Eine Erklärung dafür könnte sein, das das, was uns belastet, tatsächlich nicht eine direkte NW des Medis ist - sondern eine Folge des totalen Hormonentzugs. So zumindest habe ich das verstanden.

    Die genannten Zahlen weisen die AHT als starkes Schwert im Kampf gegen den Untermieter aus, das Rezidivrisiko wurde damit um 50%, die Fertilität um 33% gesenkt.


    Folgende NW bzw. Folgen wurden genannt - sowie Möglichkeiten zur positiven Beeinflussung, ich habe auch einige Medis mitgeschrieben, bei Fragen einfach per "PN" nachfragen, ich möchte diese hier nicht auflisten:


    Fatique/ geringere Leistungsfähigkeit/Erschöpfung/Schlafstörungen:

    Gegenwirken kann frau mit Entspannungsübungen, Schlafhygiene,

    Sport ( etwa 300 Min Spazierengehen oder 150 Min Ausdauertraining /Woche), Yoga, Taichi, evtl. Lichttherapie

    Konzentrationsschwäche

    Aufmerksamkeitstraining, Sport (s.o.)

    Ginseng, Pfefferminze

    Gelenkschmerzen , Osteoporose (stärker bei Aromatasehemmern), Morgensteifigkeit

    auch hier Sport (s.o.) - ohne Belastung

    Achten auf ausreichende Calciumzufuhr,

    proteinreiche Ernährung,

    Achten auf guten Vitamin D- Spiegel


    Wallungen

    Wechselbäder + Kneippgüsse,

    Ausdauertraining

    Entspannungstraining

    Cimicifuga, Salbei, Pfefferminz

    spezielle Medis (per PN)


    Haut und Haar, Libido

    bei Ausdünnung Koffein-shampoos, es gibt wohl auch ein 3x täglich anzuwendendes Haarwasser, das Haare in gewissem Umfang wieder sprießen lassen soll - leider Namen nicht verstanden/aufgeschrieben (Bei Bedarf frage ich per Email bei Dozentin nach)

    trockene Haut

    nur 1, max. 2 pro Woche duschen - muss wohl aber jede selbst entscheiden....

    täglich cremen ( empfohlene Produkte per PN)

    Intimbereich : Außen täglich mit fetthaltiger Creme eincremen, innen erst jeden 3. Tag, dann nach Bedarf 1-2 die Woche mit hyaloronhaltiger Salbe cremen (Namen per PN)

    Libido: Es gibt eine Art Viagra für uns Frauen (Namen per PN)


    Interessant war ein Hinweis - und erklärt vielleicht auch, dass einige alles an NW mitnehmen, andere gar nichts: Die Dozentin sagte, dass Frauen, die unter den normalen Wechseljahren unter den Beschwerden litten, das auch und verstärkt unter der AHT tun . Es gibt aber auch Frauen, die unter den WJ nicht leiden, die tun es dann in der Regel auch kaum unter der AHT. Da kann niemand etwas zu, das ist einfach so. Das entspricht vielleicht unserem Spruch: Alles kann, nichts muss.


    Was hat mir der Vortrag gebracht? Vieles war mir Dank unseres "Schwarmwissens" und eigener Erfahrung schon vorher bewusst. Auf jeden Fall konnte ich am nächsten Tag informiert mit meiner Gyn diskutieren, ob nun Switch im November von Tam auf Aromatasehemmer oder bei Tam bleiben, weil ich Wirkweise und Vor- und Nachteile besser einschätzen kann.

    Auch habe ich gelernt, dass die Medis verschiedene "Straßen" in der Leber benutzen bei der Verstoffwechselung - und dass das Tam anfälliger für Wechselwirkungen ist als die Aromatasehemmer, bei Tam muss genau geguckt werden (Apotheker immer informieren!) und selbst bei Ginseng sehr genau geguckt werden musss.

    Ich versuche erst einmal, für mich die Infos zu sortieren, grade weil ich mich bis Ende Oktober entscheiden muss: Switch oder nicht.


    Keine Geschichte, sondern eine Mut-Mach-Meldung, aus dem vielleicht die "Neuen", die noch im Diagnoseschock stecken, zehren und Zuversicht ziehen können:

    Es ist heute und fast auf die Minute 5 Jahre her, dass meine Gyn mir telefonisch die Diagnose mitteilte. Natürlich zog es auch mir den Boden weg, ich hatte Angst ohne Ende, fragte mich, wie lange wohl noch...

    Heute geht es mir gut, alle Nachsorgen o.B. und selbst Tam und ich scheinen uns immer mehr miteinander zu arrangieren:thumbup:Angst und Fragen kommen immer mal wieder hoch in bestimmten Situationen - aber inzwischen nur noch selten.

    Ich wünsche euch allen, dass es euch auch so ergehen wird :thumbup::thumbup:

    Hallo, Zebralilly,

    ich habe das 2014 hinter mich gebracht. Klar war bei mir, dass ich durch Reduktionsantrag noch während der Therapie (Fristen......) ab kommendem Schuljahr nicht mehr Vollzeit, sondern nur noch ca. 80% arbeiten wollte - das waren dann - ohne Abzug wegen Schwerbehinderung- 21 Stunden. Meine Wiedereingliederung startete ich Anfang Mai mit 2 Stunden täglich, ab Juni dann 3 täglich - nach den Sommerferien dann meinen "Satz" , der seitdem durch Abzug der Schwerbehindertenermäßigung 19 Wochenstunden beträgt . (Das ist für mich gut zu wuppen, 1, 2 mehr wären auch kein Problem.) Abgesprochen habe ich die Wiedereingliederung mit meiner Gyn und diese hat so den Antrag ausgefüllt - mit dem Hinweis, wenn es nicht geht, dann noch mal zurück oder verlängern. Das brauchte ich aber nicht, hat alles gut geklappt - Einsetzung am Schuljahresende naja.... sagen wir mal, auch nicht leicht für Schulleitung, ist ja nur noch kurze Zeit und du kannst jederzeit wieder aussteigen, wenn es nicht funzt - aber ab nächstem Schuljahr lief alles :thumbup:

    Wünsche dir alles Gute für den Wiedereinstieg - ich fand ihn sehr spannend und war nach fast 30 Jahren Schuldienst doch recht aufgeregt am ersten Tag....

    Liebe Katzi,

    bei den tollen Nachrichten muss ich dann doch mal schnell ins Forum springen, um mich mit dir und für dich zu freuen und dir gaaaaanz viiiiiieeeeeel Spaß beim Abiball und der Reha zu wünschen. Neues Ziel klingt auch absolut suuuper. Du schaffst das, aber so was von :thumbup:.

    Fühl dich herzlich :hug:, das Sonnenblümchen

    Ihr Lieben,

    in 9 Tagen jährt sich meine Erstdiagnose zum 5. Mal. Aber diese "Meilenstein" ist es nicht, der mich zu diesem Beitrag gebracht hat.

    Ich fand dieses tolle Forum leider erst, als ich nach Abschluss der Behandlung in das berüchtigte Therapieloch fiel. Dass das Forum bzw. die Foris mich da raus holten, werde ich nie vergessen und ewig dankbar dafür bleiben. Ich habe durch dieses Forum soooo viele tolle Frauen kennengelernt, durch 6 Forumtreffen auch teilweise persönlich - und ein erheblicher Teil der Kontakte besteht weiter, auch über andere Kanäle, und ich werde alles daran setzen, diese aufrecht zu erhalten und bin für weitere offen.

    Aber ich habe seit einiger Zeit das Gefühl, ich kann dem Forum nichts mehr zurückgeben (war/ist wegen meiner speziellen Geschichte eh immer begrenzt gewesen) und den Foris nicht mehr gerecht werden. Ich arbeite zwar seit Wiedereingliederung nur noch 80%, schaffe es dennoch nicht, alles zu lesen, schon gar nicht, Neuankömmlinge zu begrüßen, allen zum Geburtstag zu gratulieren etc. Das Forum ist sehr groß geworden, als ich vor gut 4 Jahren hier ankam, war ich etwa Mitglied 865. Ich finde das einerseits sehr traurig, weil so viele betroffen sind, zum anderen gut, weil frau hier definitiv gut aufgehoben ist und aufgefangen wird, wenn sie es zulässt. Das hat sich nicht geändert..


    Verändert hat sich einiges im Laufe der gut 4 Jahre, und ich gebe zu, mir fehlt der Chat, in dem z.B. die ersten Forumstreffen "geboren" wurden und sich vieles klärte, was heute in den Threads abläuft. Die Optik und Bedienung wurde komplett anders. Aber was blieb, ist der herzliche, empathische Umgang miteinander.

    Ich habe lange überlegt: Ich lasse meinen Accout nicht von den geschätzen Mods (DANKE für euren Einsatz und eure Arbeit!) löschen, sondern bleibe hier , aber ziehe mich aus dem aktiven Geschehen zurück. Das Hierbleiben ermöglicht mir, nicht nur mitzulesen, sondern bei Bedarf auch ab und an zu schreiben (z.B. nach Veranstaltung zur AHT oder bei auftretenden Fragen, die meine Erfahrungen entsprechen), ermöglicht mir weiterhin den Zugriff auf den Erinnerungsthread, der mir persönlich sehr wichtig ist - und wer weiß schon, was bei mir noch so kommt und ob ich wieder die Unterstütung der Foris brauche?

    Ich habe viele hier im Herzen, verfolge eure Geschichten, drücke jeder Kämpferin ganz fest die :thumbup::thumbup:

    Sorry für den langen Text, aber es ist nicht meine Art, stumm und ohne Erklärung zu verschwinden.

    Fühlt euch :hug:und seid euch meiner :thumbup::thumbup:sicher - auch wenn ich nicht schreibe.

    Euer Sonnenblümchen

    Weiß nicht, was sie bei mir gemacht und wie die Implis unter den Muskel bekommen haben - aber ich hatte definitiv keine Schmerzen danach beim Beanspruchen der Brustmuskeln - nur lernte ich, bei wie vielen Bewegungen der Brustmuskel beansprucht wird, weil sich dann die Brust "verzieht" bzw. der Muskel sich abzeichnet - in meinem Fall ohne jeden Schmerz. Aber Schmerzempfinden ist bei jedem Menschen anders

    Hallo, Aussiemaus,

    erst einmal herzlich willkommen!

    Du fragst, ob nach Mastektomie die ganze Haut weg ist. Das muss nicht so ein. Ich hatte eine Skinsparing-Mastektomie, dabei wurde die Drüse komplett entfernt, die Haut aber blieb (bis auf die Mamille, hinter der das CA saß). So musste nicht mit Expander für Rekonstruktion gedehnt werden. Diese Möglichkeit gibt es auch. (So fühlte ich mich in den gut 4 Monaten auch nie so ganz "ohne"). Du musst auch nicht sofort rekonstruieren lassen, das geht auch noch etliche Zeit später.

    Wünsche dir alles Gute!

    Liebe Himbeere,

    nach BET hatte ich 8/13 Skinsparing- Mastektomie, 12/13 dann Rekonstruktion rechts und links Mastektomie mit Sofortaufbau mittels Silikon.

    Du fragst nach Dauer des Klinikaufenthalts, Schmerzen nach OP , Beweglichkeit und Belastbarkeit.

    Ich war nach den OPs immer 5,6 Tage in der Klinik - bin aber auch ein Kandidat für laufende Drainagen.... ich kenne auch Frauen, die schon nach 3 Tagen wieder zu Hause waren.

    Schmerzen und Schmerzempfinden sind sehr individuell. Ich selbst hatte kaum welche, an OP-Tagen war ich wohl voll mit Schmerzmitteln, aber ab Tag 2 brauchte ich eigentlich keine. Aber das ist, wie gesagt, individuell.

    Die Beweglichkeit des Armes, insbesondere das lang Ausstrecken nach oben machte mir mir Probleme, nicht wegen BET oder Mastektomie, sondern nach Entfernung der Lymphknoten aus der Achsel - da halfen aber die von der Physio in der Klinik gezeigten Übungen gut und nach 4 Wochen war alles wie vorher.

    Klar, frau sollte die ersten Wochen nicht soooo viel machen und nicht mehr als 5 (hoffe, ich habe das richtig im Kopf?) kg tragen/heben - das wird mit deiner Lütten schwierig.

    Bei dem Alter deines Kindes steht dir von der KK meines Wissens eine Hilfe zu - erkundige dich!

    Die OP und die Zeit danach sind gut zu schaffen - drück dir die Daumen :thumbup::thumbup:

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Ich hatte es geahnt nach deinem Post... in einem Monat - und ich war bestimmt nicht die einzige ;)

    Ich wünsche dir, deinem Baby und deiner Mama einfach von <3 alles Gute und drücke euch Dreien die :thumbup::thumbup:. Dein heranwachsendes Baby wird deiner Mutter einen riesigen Anstoß und Kraft geben :thumbup::thumbup:

    Ich bin nur eine von vielen, denke aber, böse wird dir hier absolut niemand sein, wir freuen uns vielmehr , dass du uns teilhaben lässt an der tollen Nachricth!

    Hallo, ihr Lieben!

    Eigentlich hatte ich mich entschlossen, eine Aussage meiner Radiologin (macht Nachsorge) hier nicht zu veröffentlichen - weil mir klar war, dass sie grade die Neuen, aber auch viele andere verunsichern könnte. Jetzt lese ich immer häufiger von solchen Fällen mit Rezidiven/Metas nach etlichen/vielen Jahren und der Unsicherheit/Angst der Leserinnen.

    Ja, die Unsicherheit wird uns begleiten und wir müsen lernen, damit zu leben und umzugehen. Aber nun zu dem, was meine Radiologin (sehr kompetent, sehr empathisch, sehr sympathisch) mir sagte, als ich sie bei der letzten Nachsorge am 28.2. fragte, ob das nun die letzte gewesen wäre oder noch eine käme (Diagnosen waren 2013, hatte die berühmte 5-Jahres-Rate im Kopf). Sie schaute mich sehr verwundert an und meinte: Jährliche Kontrolle bis Lebensende, sie hätten zu viel erlebt bei BK.

    Ich habe geschluckt wie einige hier auch nach den Berichten über späte Rezidive oder Metas - und bin dann zu dem Schluss gekommen: Ich sehe die jährlichen Kontrollen (bei Beschwerden auch öfter!) als Vorsorge an - und bin dankbar über diese Möglichkeit. Und ich werde jeden Arzt bei irgendwelchen Beschwerden auf den BK hinweisen - und bei fehlender Reaktion direkt zum BZ marschieren. Wir haben keine Grippe - aber die Möglichkeit zu Untersuchungen bei Unsicherheit/Bedarf - das haben die, die ohne Diagnose mit BK herumlaufen nicht mangels Wissens (tat ich wohl auch nach Aussage der Ärzte einige JAHRE!).

    Es nützt niemandem, den Kopf in den Sand zu stecken - helfen können wir uns selbst, indem wir in uns hineinhören und - schauen und bei andauernden Beschwerden regieren und - notfalls auch mit Nachdruck - Untersuchungen/Abklärung einfordern und dabei immer den BK und seine MÖGLICHEN Spätfolgen im Hinterkopf behalten - aber eben auch wirklich hinten, um das Leben genießen zu können.

    Hoffe, euch nicht erschreckt zu haben, sondern vielleicht EINEN möglichen Weg genannt zu haben, mit der Bedrohung zu leben.

    Nicht, dass ihr nun meint, ich wäre jenseits von Ängsten dieser Art, sie befallen mich auch immer wieder mal, auch nach fast 5 Jahren. Es zwickt hier, es zwickt da.... Zwickt es länger als eine Woche an derselben Stelle, beobachte ich noch 3,4 Tage - dann ist Dok angesagt (war bisher nicht nötig, nach 4,5 Tagen wechselte die Stelle bisher immer - AHT lässt grüßen) .

    Wünsche euch/uns, dass wir nie wieder mit BK zu tun bekommen - aber wenn, dann gibt es Therapien - und da setze und vertraue ich wirklich auf die enormen Fortschritte der Medizin.

    Liebe Fee,

    habe keine Erfahrungen mit der Klinik - aber lebe in dieser Ecke. Ratzeburg ist ein entzückendes Kleinstädtchen, Ratzeburger See ist groß und toll und Weg zur Ostsee ist auch nicht weit - mit Auto oder DB ca. 30 Min. Vielleicht kommst du ja auch so ans Meer!

    LG - und genieße die Zeit!

    Hallo, liebe kiwibeere ,

    es freut mich sehr, dass es nun endlich aufwärts geht :thumbup::hug:

    Du fragst nach Erfahrungen... ich muss nach fast genau 4,5 Jahren mein Gedächtnis umgraben, frau vergisst vieles im Laufe der Zeit.... Wenn ich mich recht erinnere - waren die Silis selbst bei mir nie hart (wobei es wohl auch verschiedene Modelle gibt, meine sind von Me...., eine der beiden überwiegend in D verwendeten Marken, meine ich gelesen zu haben), sie sind es bis heute nicht und fassen sich sehr natürlich an (nach meinem Empfinden). Wohl aber war in der Anfangszeit die ganze Brust fest/hart/geschwollen, das gab sich aber im Laufe von 3,4 Monaten - auch das ist aber wohl individuell.

    Ich wünsche dir nur das Beste - und eine rasche Gewöhnung an deine Implis .

    Lieben Gruß :hug:

    Dann reihe ich mich auch mal ein - diesen Monat jährt sich meine Erstdiagnose zum 5. Mal (man gut, dass ich Kalender immer aufbewahre ;))


    28.6.13: Diagnose BK rechts

    9.7.13 - BET rechts sowie Entfernung von DCIS auf beiden Seiten; Wächter wider Erwarten von Mikrometastase befallen: pT2(m), pTis (>4cm), pN1a(1/14), G1, pR0, L0 V0, cM0, ER 12 PR6 Her2neu neg Ki67 10%

    2.8.13 - Mastektomie rechts, DCIS war Vorstufe und über ganze Brust verteilt, nicht im Gesunden entfernt; Tumorboard sprach sich gegen Chemo aus, Betrahlung wegen Mastektomie nicht nötig.

    seit 1.11.13 Tamoxifen (10 Jahre)

    5.12.13 - Rekonstruktion rechts sowie links Entfernung und Sofortaufbau mittels Implantaten - am selben Abend noch mal OP wegen sehr massiver Nachblutungen

    11.12.13 - Vor Entlasssung Mitteilung, dass auch links ein bis dahin wohl sehr gut verstecktes Ca gefunden wurde, nicht im Gesunden entfernt... - pT1b(0,7cm) DCIS pNX G2 pR0 L0 V0 ER 9 PR 9 Her neu neg Ki67 10%

    16.12.13 - Nachoperation links

    Endopredict riet von Chemo ab - es wäre mehr Schaden als Nutzen zu erwarten (laienhaft ausgedrückt)


    Der "Höllenritt" ist jetzt fast 5 Jahre her - und bisher waren alle Nachsorgen oB! Laut Aussage meiner Radiologin (macht Nachsorge) muss ich mich auf jährliche Nachsorge einstellen - ich habe für mich beschlossen, ab nächstes Jahr diese als VORsorge zu betrachten ;).

    Ich habe reichlich Narben am Körper ( jede Brust wurde 4x operiert....) - und bestimmt auch die eine oder andere auf der Seele - aber ich lebe und genieße das Leben heute viel mehr und viel bewusster als damals. Bis auf NW der AHT und/oder Alterserscheinungen geht es mir gut!