Beiträge von Sonnenblümchen

    Zu deinem heutigen Ehrentag, meine liebe Mohnblume :love: , wünsche ich dir tolles Wetter, lecker Kuchen und Besuch von dir lieben Menschen. :cake: Für das neue Lebensjahr alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und viele glückliche Momente.
    Anne :hug:

    Auch ich heiße dich hier herzlich willkommen - und bin mir sicher, du wirst hier die Unterstützung und das Verständnis bekommen, das du jeweils brauchst. Ich bin seit März dabei, habe das Forum gefunden, als ich ziemlich durch den Wind war (2. Krebsdiagnose innerhalb 6 Monaten warf mich sehr aus der Bahn). Erst las ich nur mit, dann meldete ich mich an - und bin super glücklich darüber. Hier gibt es sooooo viele nette, taffe, starke Frauen - und immer ist jemand da, den man fragen kann, bei dem man sich Unterstützung in moralischer Form holen kann - aber man kann auch oft über die Dinge lachen, z.B. im Chat, da gehts zum Teil sehr lustig zu.
    Ich freue mich auf den Austausch mit dir!
    Anne

    Ani/Ina :D
    auch ich heiße dich herzlich willkommen und freue mich auf den Austausch mit dir.
    Ich fühle mich keineswegs "sortiert".... zumindest lange nicht so, wie vor der Diagnose, da war ich sehr "sortiert".... . Aber beim "Sortieren" unterstützen wir uns gegenseitig :thumbsup:
    Deine Ansage war cool - wir alle hätten gerne drauf verzichtet - sind aber froh, uns hier getroffen zu haben - bzw. muss ich formulieren: I c h bin froh, e u c h hier getroffen zu haben :thumbsup: - ich kann ja nicht für andere sprechen .
    Hier sind sooooooo viele coole, starke Frauen unterwegs - unglaublich. Ohne dieses dämliche Meerestier wären wir nicht in Kontakt gekommen - du siehst, ich versuche allem etwas Positives abzuringen.
    Lieben Gruß, das Sonnenblümchen

    Amalie, du stößt hier wirklich gute Fragen an!


    Ich denke erst einmal, auf eine Mitteilung muss ich nicht antworten, aber reagieren, das kann auch durchaus ohne Worte geschehen, je nach dem, wie eng man miteinander ist, mit Umarmung z.B. Und ich gebe zu - ich habe auch keinen Plan, wie ich reagiert hätte, wenn ich in der Situation gewesen wäre. Ich kann mich gut erinnern - und schäme mich dafür - als ein Nachbar aus der Siedlung vor 2,3 Jahren plötzlich verstarb mit Mitte 40 - und ich den Angehörigen auswich, weil ich nicht wusste, was ich als Trost hätte sagen können - ich fühlte mich hilflos.
    Und genau so geht es anderen, wenn wir von unserer Krebserkrankung berichten - entweder kommt der Selbstschutz hoch und man drängt alles möglichst weit von sich, damit man nicht die Betroffenheit spüren muss, oder man weiß nicht, was man sagen/tun soll, auch wenn man es gerne möchte. Natürlich abhängig von der Nähe zum Betroffenen.


    Ich habe nichts Konkretes erwartet - außer dass man mir zuhört und mich in dem unterstützt, was ich jeweils brauche - und im beruflichen Bereich, dass klar gestellte Forderungen (wer darf was erfahren) eingehalten werden. Am wenigsten konnte ich mit den Aussagen "Wird schon wieder..." oder "Alles wird gut!" anfangen - das machte mich regelrecht aggressiv...


    Oh, Amalie.... du bringst mich wieder ins Nachdenken ?( - DANKE DAFÜR!!

    Ich weiß schon jetzt, dass ich nun einige nerven werde.... weil mir schon klar ist, dass mein Beitrag nicht kurz werden wird. Du hast mit deiner Frage bei mir einen Punkt erwischt, der mich schon länger beschäftigt.
    Ich habe mich tatsächlich nie nach dem Warum meiner Erkrankung gefragt. Ich bin kein religiöser Mensch. Dennoch ist mir wie wohl jedem klar, dass das Leben endlich ist.
    Aber darüber macht man sich im Alltagstrott keine Gedanken, das Leben wird als etwas Selbstverständliches gesehen. Nach dieser Diagnose ändert sich das - bei mir zumindest sehr stark. Klar, jeden kann es jederzeit treffen (Herzinfarkt, Schlaganfal, Unfall) - aber darüber denkt man nicht nach, solche Gedanken werden verdrängt.. Bis einen dieses dämliche Meerestier die eigene Endlichkeit vor Augen führt, bedrohlich, beängstigend, Panik auslösend.
    Das klingt alles nicht nach Positivem. War es auch absolut nicht!
    ABER: Abgesehen von den körperlichen Veränderungen, die wirklich nicht alle positiv sind - habe ich so manches für m i c h mitgenommen. Ich achte mehr auf mich - gönne mir aber auch das, was ich mir sonst oft versagt habe. Ich genieße Dinge/Anblicke/Momente, die vorher für mich selbstverständlich waren, deren Besonderheit oder Schönheit ich jetzt aber erst sehe. Ich lebe im Jetzt und verschiebe nicht mehr alles auf irgendwann, wenn... Ich fordere mehr für mich ein und opfere mich nicht mehr auf, bin da durchaus egoistischer geworden.


    Ja - ich habe diese Meerestiere noch nie gemocht, sie waren mir schon als Kind irgendwie unheimlich und bedrohlich, auch wenn ich vom Meer komme und noch immer dort lebe - aber dieses dämliche Viech hat es auch geschafft, in meinem Leben etwas in eine positive Richtung zu wenden. So sehe ich das jedenfalls.

    Ich wurde nach der 1. OP in der Klinik von einer Dame des Sozialdienstes besucht. Die gab mir die Formulare und wollte sie mit mir ausfüllen - aber irgendwie war ich da noch nicht so weit.... Schwerbehindert???? Wollte ich da noch nicht so akzeptieren und steckte die Formulare erst einmal ein..... Zu Hause sichtete ich das ganze, füllte es aus und schickte es ab. Krankenberichte brauchte ich auch nicht mitzuschicken, nur eben Diagnose angeben, das Amt setzte sich selbst mit der Klinik in Verbindung. Nach ca. 3 Wochen wurde ich informiert, dass sie mir 60% für 5 Jahre zugestehen, und aufgefordert, ein Passbild zu schicken. Knapp 2 Wochen später erhielt ich den Ausweis. Ging also alles sehr zügig.
    Lieben Gruß, Anne

    liebe Sally, da bin ich mir sicher. :thumbsup: Wenn die Aufregung morgen zu groß ein sollte, lass dir was von den netten "Glückspillen" geben. Mir haben sie geholfen, ich kam alle 6 Mal total entspannt im OP an... :D


    Denke an dich und drücke alle beide Daumen, mehr habe ich leider nicht.


    Toll, dass du abends wieder nach Hause darfst - aber schone dich noch!!!


    Lieben Gruß, Anne

    Liebe Kira - ich finde es toll, dass du zu uns gestoßen bist und uns unterstützen und auch unsere Unterstützung bei Bedarf in Anspruch nehmen möchtest!
    Du bist viiiiiiel schneller als ich unterwegs, meine Diagnosen (Mamma-Ca) erhielt ich 6/13 und 12/13, ins Forum fand ich aber erst 3/14.... Aber besser spät als nie - ich fühle mich hier super aufgehoben und hoffe, dir wird es ebenso ergehen.
    Lieben Gruß, Anne

    Es tut mir sehr Leid, wenn du meine Antwort nicht so verstanden hast, wie ich sie gemeint hatte.
    Ich kann deine Entscheidung voll und ganz nachvollziehen, meine geht ja teilweise in die selbe Richtung - auch wenn die Gründe unterschiedlich sind.
    Ich denke, du kannst deine Kollegen/innen so gut einschätzen wie ich meine auch.
    Auch das Problem mit den Spekulationen ist mir bekannt (Burnout? Herzinfarkt? Schlaganfall? - Es muss ja wichtigen Grund haben, wenn man monatelang ausfällt.....)
    Das Problem, das sich auch mir stellt, immer wieder: Wenn ich nichts sage und mich bedeckt halte - öffne ich damit den Raum für Spekulationen - die mir persönlich teilweise noch unangenehmer sind als der Fakt, dass ich an BK erkrankt bin. Ich habe dafür auch noch keine Lösung gefunden - mich, wie du auch, nur für eine momentane Lösung, die ich aushalten kann, entschieden.
    Ich wünsche dir, dass du d e i n e n Weg findest, der ist natürlich auch abhängig von d e i n e r Umgebeung und d e i n e n Bedürfnissen.
    Lieben Gruß, Anne

    Liebe Amalie,
    ich möchte dich herzlich willkommen heißen. Wir teilen die Diagnose (bei mir 6/13 und 12/13, also beidseitig) - und auch die eine oder andere Entscheidung....
    Ich bin Lehrerin, seit fast 28 Jahren an einer Schule. Meine Kollegen wissen allerdings alle Bescheid, und ich erhielt sagenhafte Unterstützung in vielerlei Form, es berichteten auch Kollegen von ihren Frauen, die auch an BK erkrankt waren, was niemand vorher wusste, ich erhielt die Angebote, mich mit ihnen in Verbindung zu setzen. Fragen wurden sehr behutsam gestellt, sachlich interessiert und mitfühlend.
    Aber die Schüler wissen es bis heute nicht, trotz vieler Fragen - da gingen mir ähnliche Gedanken durch den Kopf wie dir - ich wollte auch nicht, dass die alles wissen, mich auf etwas reduzieren, gucken o.ä. Und dass sie es nach fast einem Jahr nicht wissen, zeigt, dass meine Kollegen auch "dicht" gehalten haben und ich mich auf sie verlassen kann.


    Ich denke, diese Entscheidung, wer es erfährt und wer nicht, muss jeder für sich selbst treffen. Unsere Krankheit ist ja nichts, was uns zu Aussätzigen macht - aber in bestimmten Situationen muss man entscheiden, was man preisgibt und wem. Bei dir klingt es so, als wenn du dich entschieden hast, aus ganz bestimmten Gründen, die du gut abgewägt hast. Oder lese ich da doch einen leichten Zweifel? Auf jeden Fall beschäftigt dich die Frage.


    Fühle dich hier gut aufgehoben und lass mich dich :hug:
    Anne

    zu deinem Ehrentag, liebe Nicky. Ich wünsche dir für das neue Lebensjahr alles erdenklich Gute. :cake:
    Ich hoffe, du kannst den Tag im Kreise deiner Lieben genießen bei so tollem Sonnenschein, wie er hier im Norden sich heute zeigt.
    Lieben Gruß, Anne :hug:

    Auch ich heiße dich hier herzlich willkommen.
    Ich kann deine Gefühle gut verstehen, auch wenn meine Tumore G1 und G2 waren und meine Kinder mit 19 und 21 aus dem Gröbsten raus sind.
    Diese Diagnose stelllt erst einmal alles auf den Kopf und jeder reagiert anders darauf. Ich stürzte mich in Aktionismus.... und fiel dann nach Abschluss der eigentlichen Therapie in das schwarze Loch.... Daraus hat mir dieses Forum herausgeholfen.
    Hier ist immer jemand, der zuhört/liest, rät, tröstet - und jeder kann den anderen verstehen, weil wir alle das selbe Schicksal teilen.


    Ich hoffe,nein, ich bin sicher, auch dir wird es so gehen.
    Fühle dich :hug: ,
    Anne

    Ich wünsche euch allen eine gute, erholsame Nacht und tolle Pfingsttage - je nach Geschmack in der Sonne oder im Schatten bei den angekündigten Temperaturen. :thumbsup:
    Und ich wünsche, dass Wolkes Chemo und die Suche nach einem Spender ebenso postiv verläuft wie Miamis Behandlung beim Nephrologen. Dafür drücke ich meine Daumen bis zum Abfallen..

    Und vielleicht mit meinen eigenen Erfahrungen etwas beruhigen, hoffe ich.
    Ich selbst habe eine an sich günstige Diagnose (G1 und G2, zu 100 bzw 80% hormonabhängig) - die 2. Diagnose erwischte mich allerdings eiskalt und ohne Vorahnung nach der Rekonstruktions-OP - ich erhielt die Diagnose also 2x innerhalb von knapp 6 Monaten. Danach fiel ich in ein Loch - fing irgendwann an zu suchen und fand dieses Forum, in dem ich mich suuuuuuper aufgehoben fühle. Ich hatte genau die Gedanken, die du beschreibst, ich stellte in Frage, dass man mir keine Chemo verpasst hatte, fragte mich, ob sie wirklich keine Metas übersehen haben, zumal sie auf der 2. Seite die Lymphe nicht entfernt hatten..... Kurz: Ich war nur noch in Panik.
    Das ist jetzt 6 Monate her - inzwischen sind diese Gedanken nicht völlig verschwunden, aber sie werden seltener, sind nicht mehr so bedrohlich - ich kann besser damit umgehen.
    Ich denke, auch du wirst zu diesem Punkt kommen, dass diese Ängste nicht mehr soooo großen Raum einnehmen, auch wenn sie wohl nie ganz verschwinden werden.
    Lieben Gruß, Anne
    PS: Das lesen im Netz habe ich schnell aufgegeben, es tat mir nicht gut...

    Liebe Gaby,
    ich möchte dich herzlich willkommen heißen. Ich bin sicher - das Forum wird dir gut tun - mir hat es auch seeeeehr geholfen und tut es noch immer. Es tut gut, sich die Geschichte vom Herzen zu schreiben, es tut gut auf Menschen zu treffen, die nachfühlen können, wie es einem geht, weil sie es selbst erlebt haben. Hier ist immer jemand, der zuhört, rät, tröstet.... je nachdem, was man grade braucht! Manchmal auch einfach nur blödeln im Chat.
    Du hast schon eine Menge hinter dich gebracht und geschafft. Dass du momentan das Gefühl hast, trotz guter Prognose nichts gebacken zu kriegen, kann ich sehr gut nachvollziehen . Mir ging es ähnlich. Meine Diagnosen waren Ende Juni 13 (rechts) und Mitte Dezember 14 (links), auch meine Prognosen sind gut, auch ich habe hormonabhängige tumore und nehme seit 7 Monaten Tamoxifen, keine Chemo, keine Strahlen ( allerdings 2x Silikon nach Mastektomie...). Im Januar fiel ich dennoch in ein tieeeefes Loch. Mit Hilfe des Forums bin ich da wieder rausgekrabbelt und halte mich seitdem oben - mit gelegentlichen ¨Achterbahnen¨...
    Deine Diagnose ist noch frisch, sie muss noch verarbeitet werden, dabei wird dir hier geholfen, wenn du ¨Piep¨ sagst.
    Fühl dich :hug: , lieben Gruß von der Anne

    Liebe Anke, ich finde es toll, dass du die Tage genießen willst und abwartest, ohne dich verrückt zu machen. :thumbsup:
    Bei mir war das erbsengroße selbst getastete Knötchen hinter der Brustwarze eine völlig harmlose Zyste (nur leider fand man einen tiefer gelegenen, absolut nicht tastbaren Tumor... ;( ) - es kann also durchaus immer noch sein, dass es glimpflicher kommt als momentan befürchtet. Ich drücke dir die Daumen und wünsche tolle Pfingstage im Kreise deiner Lieben.
    Anne

    Miami, das tut mir so Leid, ich kann deine Gefühle und Ängste so gut verstehen. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll - außer: Du bist stark, du schaffst das :thumbsup:
    Meine Gedanken sind bei dir und ich sende dir alle postiven Energien, die ich habe.
    Fühl dich sanft :hug: , lieben Gruß,
    Anne