Beiträge von Sonnenblümchen

    Auch ich möchte dich herzlich willkommen heißen.
    Ich finde es toll, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lassen möchtest. Du hast schon so viel geschafft, da können wir "Frischlinge" bestimmt von dir profitieren. Danke dafür!
    Lieben Gruß, Anne

    ...stell ich euch mal eben eine Flasche trockenen Rotwein, Schafkäse , Salat, Fladenbrot und Kräuterbutter hin. Jeder mag sich bedienen, wie ihm die Mütze steht... Lieben Gruß, Anne

    Liebe Milki,
    Worte des Trostes kann ich nicht finden - nur vieeeeel Mitgefühl mit dir und deiner Tante empfinden.
    Ich kann mir vorstellen, was in dir vorgeht. Du möchtest für deine Tante da sein, bei ihr sein. Aber da ist ihr Wunsch, der dir das verwehrt. Ich denke, du hast mit deinem Brief einen guten Weg gefunden, ihr nahe zu sein urd gleichzeitig ihre Bedürfnisse zu respektieren.
    Als mein Opa vor rund 40 Jahren an Lungenkrebs starb, war ich 12 - wir hatten immer ein besonders inniges Verhältnis zueinander - ich war die ersehnte Enkeltochter, wurde zudem an seinem Geburtstag geboren...... Auch er wollte mich nicht mehr zu sich lassen. Damals habe ich es nicht verstanden, ich war zu jung- heute schon. Das hat an meiner Liebe zu ihm aber nichts geändert.
    Ich wünsche dir viel Kraft für die bevorstehende schwere Zeit - verliere dabei nicht dich selbst und deine Bedürfnisse aus den Augen.
    Fühl dich sanft :hug: , lieben Gruß, Anne

    Liebe Nicoline,
    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Ich erkenne mich in manchem deiner Schilderung wieder - und denke, es wird dir so gehen wie mir hier - sich verstanden fühlen, immer jemand da zum Reden oder auch nur Zuhören - das geht oft nur mit selbst Betroffenen.
    Bei dir ist noch alles frisch - aber mit der Zeit wird vieles nicht wie vorher - aber klarer, weniger bedrohlich, weniger angstauslösend. Meine 1. Diagnose ist jetzt 11 Monate her, die 2. ein halbes Jahr. Das Gefühlschaos ist nicht verschwunden - aber es hat sich gelichtet und ist weniger präsent - auch Dank des Forums. Manchmal gelingt es mir mittlerweile sogar, dem ganzen Mist Positives abzuringen - ohne diese Diagnose hätte ich mein Leben wohl nicht so geändet, wie ich es getan habe....
    Ich hoffe, dir wird es auch so ergehen. :hug:
    Lieben Gruß, Anne

    Hallo, Ute, auch ich möchte dich herzlich willkommen heißen.
    Mich erwischte es zweimal (6/13 erst BE, dann doch Mastektomie, 12/13 Rekonstruktion, dabei Zufallsfund in der anderen Brust) - aber ich hatte viel Glück, nur einige OPs und jetzt Tamoxifen.
    Die Gefühlsachterbahn kennen wir hier alle. Mir hat sie auch schwer zu schaffen gemacht. Ich weiß auch nicht, ob sie je wieder ganz verschwinden wird - aber es wird seltener und auch die Intensität lässt nach.


    Ich trug diesen BH wegen der mehrfachen OPs einmal 7 Wochen und dann noch mal 6 Wochen am Stück. Ich kam damit gut klar, ich hatte aber auch kaum Schmerzen bei den Narben - mir machte nach dem 2. Schnitt die Achsel aber sehr zu schaffen. Dort kam es zu Lymphansammlungen, die immer wieder punktiert werden mussten und sehr unangenehm waren, und ich konnte den Arm lange Zeit nicht ausstrecken. Mir hat in dieser Zeit verschiedenes geholfen: Zum einen ein Kühlkissen in die Achsel zu klemmen, zum anderen bekamen in meiner Klinik alle BK-Patienten ein Herzkissen mit verlängerten "Ohren", das konnte man auch in die Achsel klemmen, vor allem nachts, und so den Druck lindern. Das müsste auch mit einem anderen weichen Kissen funktionieren. Dann habe ich täglich mehrfach eine Übung gemacht, damit die Verkürzung der Sehnen nachließ. Dazu bin ich mit der Hand langsam den Schrank hochgewandert, so weit, bis es zu schmerzen anfing, aber die Schmerzen noch erträglich waren, jeden Tag etwas weiter. Mittlerweile hat sich das Problem völlig gegeben (geblieben ist ein Taubheitsgefühl an der unteren Oberarmseite sowie ein leichtes Lymphödem).


    Ich hoffe, ich konnte dir etwas Mut machen. Es ist eine schwere Zeit - aber es wird wieder besser, es wird wieder gut!
    Lieben Gruß,
    Anne

    Auch heiße dich hier herzlich willkommen.
    Ich glaube, mit deiner positiven Einstellung kannst du uns weiter helfen und unterstützen - und wir sind auch für dich da, wenn sich bei mal das schwarze Loch auftun sollte und du unsere Unterstützung brauchst !
    Ninja - toller Name - Kämpfer!!


    Lieben Gruß, das Sonnenblümchen

    Liebe Fidi,
    Ich habe grade deinen tollen Beitrag gelesen und kann dir nur zustimmen: Wir müssen mit dem Ergebnis leben und zufrieden sein. Es wird nichts wie vorher - aber es kann gut werden. (Ich habe mich wie du zum Größenwechsel entschieden - von D auf C - auch ich habe mir den Luxus gegönnt, wenns denn schon sein muss :D ) .

    Ich verstehe dich gut.
    Ich kann dir nichts sagen zu Chemo oder Strahlen - meine Geschichte unfasst aber 6 OPs, mit sozusagen vollem Programm - Lymhpknoten rechts entfernt sowie beide Brüste und durch Silikon ersetzt.
    Ich habe wirklich sehr wenig Schmerzen nach den OPs gehabt, meist ab 2. Tag auf Schmerzmittel verzichten können. Nach den großen OPs war ich 5-6 Tage in Klinik.
    Lieben Gruß, Anne

    Liebe Fidi,
    ich möchte dich auch herzlich willkommen heißen. Du jammerst nicht - du teilst deine Gefühle mit - und die sind nach dieser Diagnose völlig normal - ich musste das auch erst lernen.
    Es ist toll, dass du eine Familie hast, die dich unterstützt!
    Wir teilen die Diagnose.... Bei mir wurde Ende Juni 13 ein Karzinom rechts festgestellt, 2,5 cm, G1 - und Mikrokalk in beiden Brüsten. Bei der brusterhaltenden OP fand man DCis als Krebsvorstufe nicht nur 4 cm groß und nicht im Gesunden entfernt, sondern auch noch im Rand des Tumors. Daher war Mastektomie unausweichlich. Ich entschied mich dazu, die andere Seite nicht nur angleichen, sondern auch austauschen zu lassen, weil sie da auch Mikrokalk vorgefunden hatten, noch aber gutartig, war ein Bauchgefühl. Es erwies sich als richtig - eine Woche nach der Rekonstruktion erhielt ich Mitte Dezember die Mitteilung , in der anderen Brust hatten sie auch noch ein DCIS mit einem knapp 1 cm großen Tumor, G2, gefunden...
    Aber ich hatte Glück, keine Chemo, keine Strahlen - nur die vielen (6) OPs und 10 Jahre AHT.


    Deine Ängste, die schwarzen Löcher, die Achterbahnfahrt der Gefühle - die sind normal, die kennen wir hier alle. Ich auch. Ich weiß auch nicht, ob sie je ganz verschwinden - aber sie werden weniger! Ich habe gesucht und dieses tolle Forum gefunden, als ich damit nicht mehr klar kam - inzwischen gehts mir deutlich besser. Du wirst hier immer ein offenes Ohr finden. Scheue dich nicht, deine Gefühle, Ängste oder was auch immer hier mitzuteilen oder Fragen zu stellen. Hier wird gegenseitiges Unterstützen und Daumendrücken gaanz groß geschrieben - und auch gemacht!


    Lieben Gruß, Anne

    Liebe Gartenfee,


    Ich erkenne mich in deinen Worten so etwas von wieder... sowohl in Bezug auf die Stimmungsschwankungen als auch das Problem in der häuslichen Arbeit. Wir scheinen beide unsere Männer und Kinder diesbezüglich nicht richtig erzogen zu haben... Wobei beim Mann ja eigentlich die Schwiegermutter zuständig gewesen war und die Kinder sich ein Beispiel am Vater nehmen.... So zumindest bei mir.


    Mit platzte auch vor einigen Tagen der Kragen.... Wegen der Lymphknotenentfernung kann ich bestimmte Dinge nicht mehr, ohne dafür mit Schmerzen zu zahlen, dazu gehört alles, wozu man Kraft in der Hand benötigt. In meinem Fall ging es ums Fensterputzen. Mein Mann ist da sehr viel geduldiger als ich (kann ja noch rausgucken....) - ich habe ihm klar gemacht, dass das nicht der Maßstab ist - wenn er es nicht macht, muss ich es tun, um mich wohl zu fühlen und mich nicht zu schämen, was mir aber definitiv wieder massive Schmerzen einbringt... Und siehe da, er hat sofort die Fenster geputzt . Ich glaube, das erste Mal in 30 Jahren :D .
    Manchmal hilft es, klar zu sagen, was Frau erwartet - ich glaube, es hilft nicht, darauf zu warten, dass die Herren (und in meinem Fall auch Kinder) das von sich aus bemerken...


    lieben Gruß von Leidensgenosssin zu Leidensgenossin,
    Anne

    Lieber Australienurlauber,
    Du fragst nach Erfahrung mit Sofortkonstruktion.
    Ich habe sowohl späteren Aufbau (ok, waren nur 5 Monate) als auch Sofortrekonstruktion hinter mir - in einem ¨Aufwasch¨ ... liegt an meiner etwas schrägen Geschichte: Kurzfassung:
    7/13 brusterhaltend rechts, 8/13 dann doch Ablatio. Mir wurde wegen evtl. noch anstehender Bestrahlung dringend von Sofortrekonstruktion abgeraten. Risiko wollte ich dann auch nicht eingehen. 12/13 dann Rekonstruktion (aber mit Silikon) - hatte mich aus verschiedenen Gründen entschieden, auch links austauschen zu lassen - also Sofortkonstruktion (gut so, denn dort fand man völlig überraschend auch noch ein Karzinom...).
    So gesehen habe ich beides hinter mir.
    Wenn ich dir irgendwie helfen kann und du Fragen an mich hast, stelle sie entweder hier oder per PN - ist beides ok. Lieben Gruß,
    Anne


    PS: Wäre das hier vielleicht als eigener Thread sinnvoll? Passt ja nicht so zu Hemmern - ist aber wichtig. Kann man das umschieben?

    Lieber Australienurlauber,


    Meines Wissens sind 50% die Regel bei BK (ich bekam 60, vielleicht, weil beidseitig??), gibt aber ja vielleicht noch andere Erkrankungen, die den Grad nach oben verändern können.- Mein Ausweis ist 5 Jahre gültig, dann wird überprüft.
    Lieben Gruß, Anne